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am 24. Januar 2014
Die Reihe der Neuveröffentlichungen von Keith-Jarrett-Werken bei ECM hält an. Nach dem vollständigen Re-Issue aller Movements von "Hymns/Spheres" von 1976 und der 3-CD-Box von "Concerts. Bregenz München" folgt nun mit "Ritual" die letzte ECM-Scheibe von Keith Jarrett auf CD, die bislang nur in raren LP-Restbeständen oder als Download zur Verfügung stand.
"Ritual", im Sommer 1977 in Ludwigsburg aufgenommen, zählt neben "In The Light", "Luminessence", "Arbour Zena", "The Celestial Hawk" und "Bridge Of Light" zu den neo-klassischen Kompositionen Jarretts, die mal mehr (wie die Werke mit Jan Garbarek am Saxophon), mal weniger (wie "Bridge Of Light") jazzige Elemente aufweisen. Anders als die anderen genannten Werke, in denen Streicher, Bläser oder gleich ganze Sinfonieorchester zum Einsatz kommen, ist "Ritual" eine reine Klavierkomposition. Interessanterweise spielt nicht Jarrett selbst das Piano, sondern Dennis Russel Davies, ein amerikanischer Dirigent und Pianist, der mit Jarrett schon seit 1974 und auch später bei Einspielungen von Stücken des zeitgenössischen Komponisten Lou Harrison und von Mozartwerken mehrfach zusammengearbeitet hat.
Ein recht einfaches Grundmotiv ist es zu Beginn in "Ritual", das vorwiegend in tiefen Tönen mehrfach variiert wird. Im weiteren Verlauf gibt es nach einer eher lyrischen Strecke eine Passage mit flotteren Läufen, bevor wiederum tiefe, eher getragene Linien das Spiel leiten. Stilistisch erinnert "Ritual" mit seiner Erdenschwere an die frühe russische Moderne (Mussorgsky, Schostakowitsch), in Teilen auch an Motive der "Sun Bear Concerts". Man merkt der Musik aber an, dass das Spontane einer Live-Improvisation fehlt. Und dennoch: "Ritual" ist eine kleine, feine Komposition von Keith Jarrett. Einziges Manko: Die Musik ist mit einer guten halben Stunde Gesamtlänge deutlich zu kurz!
Für weitere (Wieder-)Veröffentlichungen älterer Aufnahmen von Keith Jarrett kann man bei ECM nun nicht mehr den eigenen verstaubten LP-Katalog heranziehen. Man müsste etwa die Rechte des japanischen Filmverlags VideoArts an "Last Solo" von 1984 oder von "Vermont Solo" von 1977 erwerben. Oder man geht ins Archiv und hört alte (eigene) Bänder. Ein paar Konzert-Schätze wie Stockholm (1972), Freiburg (1975) oder Yokohama (2008) ließen sich da sicher finden...
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am 19. September 2012
Bei ECM heißt es, dass man den Focus auf jeweils neue Arbeiten der Künstler legen wolle, weswegen es bei Neuveröffentlichungen alter Aufnahmen auf CD zu Verzögerungen kommen werde. Etwa 100 Titel aus dem eigenen Katalog würden noch auf einen Re-Release warten (müssen). Darunter fällt auch "Ritual", eine recht kurze Komposition von Keith Jarrett aus dem Jahre 1977. Derzeit ist "Ritual" nur noch vereinzelt als LP und eben als Download erhältlich.
"Ritual" zählt neben "In The Light", "Luminessence", "Arbour Zena", "The Celestial Hawk" und "Bridge Of Light" zu den neo-klassischen Kompositionen Jarretts, die mal mehr (wie die Werke mit Jan Garbarek am Saxophon), mal weniger (wie "Bridge Of Light") jazzige Elemente aufweisen. Anders als die anderen genannten Werke, in denen Streicher, Bläser oder gleich ganze Sinfonieorchester zum Einsatz kommen, ist "Ritual" eine reine Klavierkomposition im Stil von Dmitri Schostakowitsch oder Modest Mussorgski. Interessanterweise spielt nicht Jarrett selbst das Piano, sondern Dennis Russel Davies, ein amerikanischer Dirigent und Pianist, der mit Jarrett bei dessen Einspielungen von Mozartwerken und Stücken des zeitgenössischen Komponisten Lou Harrison später noch mehrfach zusammengearbeitet hat.
Ein recht einfaches Grundmotiv ist es zu Beginn in "Ritual", das vorwiegend in tiefen Tönen mehrfach variiert wird. Im zweiten Teil gibt es nach einer eher lyrischen Strecke eine Passage mit flotteren Läufen, bevor wiederum tiefe, eher getragene Linien das Spiel leiten. Stilistisch changiert "Ritual" zwischen den leichten, luftigen Sphären der "Sun Bear Concerts" und der Erdenschwere des "Vienna Concerts", ohne aber jeweils die Klasse dieser Einspielungen zu erreichen. Man merkt der Musik auch an, dass das Spontane einer Live-Improvisation fehlt. Und dennoch: "Ritual" ist eine kleine, feine Komposition von Keith Jarrett. Einziges Manko: Die Musik ist deutlich zu kurz!
Priorität hätten bei den Neuveröffentlichungen meiner Meinung nach die Filmaufnahmen "Last Solo" (Tokyo 1984) und "Vermont Solo" von 1977. Von diesen beiden tollen Solo-Klavierkonzerten bräuchte es eigentlich dringend neu gemasterte DVDs. Doch auch "Ritual" hätte durchaus eine CD-Pressung verdient; vielleicht als eine "2 in 1"-Scheibe zusammen mit "The Celestial Hawk"? Von den Tracklängen her ginge das.
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am 26. Januar 2014
Ich habe mir etwas mehr Originalität versprochen. Wenn man halt, ohne vorher hereinzuhören kauft. Aber ich höre sie immer wieder mal an.
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