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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ...eines ist gewiss...
..., wenn man Transatlantic kauft, ist auch Transatlantic drin. Und wenn einem diese Form des Retro Prog gefällt, wird man auch nie von Ihnen enttäuscht. Man muss halt die Morse-Balladen, die Morse-Rocker und die Morse-Longtracks mögen. Und die waren ja noch nie vom schlechtesten. Also sind auf dem Album 90% Morse, 9 % Stolt und jeweils - und da muss man...
Vor 7 Monaten von g_o_g45 veröffentlicht

versus
13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Business as usual ...
Bei Transatlantic weiß man immer, was man bekommt:
In Windeseile zusammengestoppelte Songideen mit viel Instrumentalfrickelei als Füllmasse. Dazu gibt es diesmal einen
Wannabe-We-All-need-some-light-Klon und einen Wannabe-Bridge-Across-Forever-Klon - beide sind garnicht mal schlecht, kommen aber natürlich nicht wirklich an die beiden...
Vor 7 Monaten von Klaus Lottner veröffentlicht


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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ...eines ist gewiss..., 25. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Kaleidoscope (Special Edition) (Audio CD)
..., wenn man Transatlantic kauft, ist auch Transatlantic drin. Und wenn einem diese Form des Retro Prog gefällt, wird man auch nie von Ihnen enttäuscht. Man muss halt die Morse-Balladen, die Morse-Rocker und die Morse-Longtracks mögen. Und die waren ja noch nie vom schlechtesten. Also sind auf dem Album 90% Morse, 9 % Stolt und jeweils - und da muss man sagen LEIDER - 0,5% Portnoy und Trewavas. Und ein Daniel Gildenlöw, der in seinem kurzen Auftritt mal wieder zeigt, wo stimmlich der Hammer hängen kann. Die einzelnen Stücke: "Into The Blue" recht gelungenger, abwechslungsreicher Longtrack, vom Aufbau her ein bisschen vorhersehbar, da so schon öfter gehört. "Shine" was soll das? "Black As The Sky" viel Power, super Mittelteil, Höhepunkt des Albums. "Beyond The Sun" ruhige Ballade, nix dagegen. "Kaleidoscope" fängt spannend an und baut dann leider deutlich ab und wird mittendrin...ja doch, etwas langweilig und nimmt erst zum Schluss wieder mühsam Fahrt auf. Die Cover-Versionen sind und waren bei TA ja schon immer spassig und kurzweilig, hier hilft natürlich auch der Nostalgiefaktor. Erfrischend überraschend ist allerdings die Songazswahl, so hätte man das wohl nicht unbedingt erwartet. Die Verbeugung vor Focus ist nicht nur aller Ehren wert, meiner Ansicht nach zeigen die Musiker in diesem Stück am meisten von der z.B. auf SMPTe so blendenden Spielfreude. Unter dem Strich ein hörenswertes Album, von der guten Aufmachung und bewährt makellosen Produktion ganz zu schweigen, ich wage aber mal zu prophezeien, dass es nicht das Album des Jahres 2014 werden wird. Fazit: Transatlantic schöpfen ihr riesiges Potenzial beileibe nicht aus, vielleicht sollten sie sich als Gruppe etwas ernster nehmen und sich auch die Herren Portnoy und Trewavas mehr einbringen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kein "Whirlwind", aber immer noch große Kunst, 23. Juli 2014
Von 
Mattias Röthlein "CD-Sammler und Gitarrenenth... (München, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kaleidoscope (Limited Deluxe Artbook) (Audio CD)
Wenn sich vier Titanen des Progressive Rock alle paar Jahre zusammenfinden, um unter dem Label TRANSATLANTIC gemeinsam zu musizieren, dann steigert dies die Erwartungshaltung und den Anspruch des geneigten Genre-Freundes in schwindelnde Höhen. Nach den beiden ersten Alben "SMPTe" (2000) und "Bridge Across Forever" (2001) folgte mit "The Whirlwind" nach langer Pause 2009 dann mein individuelles Lieblingsalbum der All-Star-Truppe um Neal Morse, Roine Stolt, Mike Portnoy und Pete Trewavas. Nachdem dieses Album für mich die Krone der Schöpfung im Bereich des Prog-Rock ist, war mir schon klar, dass sich ein solches Monument nicht ohne weiteres toppen lassen wird. Trotzdem war ich natürlich schwer begeistert, als "Kaleidoscope" angekündigt wurde.

Die Aufmachung der Limited Edition ist spektakulär schön und vergleichbar mit Dream Theaters "Live At Luna Park" in der Artbook-Version. Das 3D-Cover, das LP-Format, die Gestaltung des Buches und der CD's ist schon phantastisch. Schöner geht es eigentlich kaum mehr. Aber was wäre die hübscheste Verpackung ohne adäquaten Inhalt?

Mit "Into The Blue" startet das Album in seinen ersten von zwei Longtracks. In 25:13 Minuten wird hier eine schöne Melange aller typischen Trademarks, die man mit dem Namen TRANSATLANTIC verbindet, präsentiert. Das wiederkehrende Motiv von "The Dreamer ... the Healer" ist großartig und wunderschön in Melodik und Eingängigkeit. Neal Morse hat ein scheinbar unerschöpfliches Reservoir an ergreifenden Melodien im Kopf, die er nach Belieben hervorzaubern kann. Die musikalisch höchstkompetente Aufbereitung dieser Hooklines durch seine Mitstreiter macht daraus großartige komplexe Stücke, die aber trotzdem eingängig und nachvollziehbar bleiben.

"Shine" ist eine einfach schöne Ballade mit traumhafter Melodie, schöner - weil sparsamer - Instrumentierung und genialem Gesangsarrangement. Viele Bands würden sonst etwas dafür geben, einmal in ihrem Leben mit einem solchen Song aufwarten zu können. Das dies vielen beinharten Prog-Fans eventuell zu kommerziell und einfach klingt, kann mir zwar vorstellen. Nachvollziehen kann ich es aber nicht.

Ab jetzt lässt der Zauber allerdings ein wenig nach - "Black As The Sky" ist eine gut gemachte, aber eher durchschnittliche Standard-Prog-Nummer, die man so und ähnlich schon oft und besser gehört hat. "Beyond The Sun" als introvertierte Ballade hat es schwer, nach dem großartigen "Shine" zu bestehen. Longtrack Nr. 2 ist "Kaleidoscope" - mit 31:54 Minuten Spielzeit das längste Stück auf dem Album. Auch hier gilt: toll gemacht, kompetent präsentiert, immer noch weit über dem Durchschnitt - trotzdem bleibt irgendwie zu wenig hängen. Das ist zwar Jammern auf hohem Niveau, aber mit "The Whirlwind" hat die Band eine Marke gesetzt, die zumindest für mich auf ewig das Maß aller Dinge für TRANSATLANTIC sein wird. Das ist natürlich Segen und Fluch zugleich, aber nicht zu ändern.

Die Bonus-Disc bietet wieder eine bunt gemischte Sammlung an Cover-Songs, die nach individuellen Vorlieben der Bandmitglieder aufgestellt wurden. Dabei finden sich für mich entbehrliche Stücke wie "Goodbye Yellow Brick Road" von Elton John und "Nights In White Satin" von Moody Blues ebenso wie der Yes-Klassiker "And You And I" und "Indiscipline" von King Crimson. Sinn und Unsinn solcher Cover-Aktionen sind schon immer individuell empfunden. Wegen mir müsste es nicht unbedint sein.

Die beiden DVD's enthalten zum einen das Album als 5.1 Mix, DVD 2 besteht aus einem netten Making Of sowie dem Video-Clip zu "Shine" (sehr gut) und einem okskuren Schnippsel von den Prog-Awards.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Collagenhaftes Stilpatchwork für Retroprogfans, 29. Januar 2014
Von 
Alexander Gärtner (www.freak-alex-band.com) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kaleidoscope (Special Edition) (Audio CD)
Zählen wir zusammen: Neal Morse war für sechs Studio- CDs von Spock's Beard und acht Solo- CDs hauptverantwortlich, dazu Flying Colours, das Prog World Orchestra und verschiedene Worship- CDs. "Kaleidoscope" ist nun das vierte Transatlantic- Werk, und mal ehrlich: Erwartet man darauf wirklich etwas, was man von Morse noch nicht gehört hat?

Meine Frage ist eher, ob die Qualität des neuen Albums mit den Highlights aus der Vergangenheit mithalten kann. Bei Morses letzter Solo- CD "Momentum" war das für mich der Fall, aber bei "Kaleidoscope" ist es komplizierter. Die fünf Stücke unterscheiden sich voneinander so extrem, als ob sie von unterschiedlichen Projekten stammen würden:

- "Into the Blue" ist ein Longtrack, vergleichsweise verfrickelt und herausfordernd, als Opener mutig gesetzt.
- "Shine" ist eine siebeneinhalbminütige, schönklingende Rockballade, die niemandem weh tut.
- "Black as the Sky" ist ein flotter Popsong mit Sixtiesfeeling und ein paar schönen Soloparts.
- "Beyond the Sun" ist eine schlagzeugfreie Pianoballade im Stil von "Bridge across Forever".
- "Kaleidoscope" ist der zweite Longtrack, diesmal jazziger und entspannter mit ausfadendem Finalsolo.

Ein Gesamturteil ist schwierig. Ist die CD nun abwechslungsreich oder zerklüftet? Eine musikalische Reise oder bloß unzusammenhängend? Erschwerend wirkt, dass nicht alle Übergänge in den Longtracks so zwingend fließen wie auf den Vorgängeralben; es sind einige harte Cuts und Crossfades hörbar. Erfreulicherweise nehme ich passagenweise deutlichere Stolt- Einflüsse wahr als auf "Whirlwind". Mit Trewawas kann ich am Mikro immer noch nichts anfangen, aber am Bass groovt er urgewaltig. Portnoy liefert solide Arbeit auf höchstem Niveau, fällt aber kaum auf, vielleicht habe ich mich bereits zu sehr an ihn gewöhnt. Morse überrascht an ein paar Stellen mit ungewohnten Keyboardsounds, das ist angenehm.

"Whirlwind" hat mich ziemlich weggepustet, das vermag "Kaleidoscope" in dieser Intensität nicht, dazu ist zu viel Flickwerk drin. Ein gutes Album ist es aber trotzdem, und auch kein bloßer Aufguss. Also geb ich vier Sterne.
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ... und noch ein Cello obendrauf, 27. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kaleidoscope (Audio CD)
Die Rezeptur ihrer epischen Suiten hat Transatlanctic schon in "All of the Above" auf ihrem Debütalbum vor 14 Jahren gefunden: eine pompöse instrumentale Einleitung mit donnernden Riffs, ein fast schon opernhaftes Finale, auf extrem kurzen, sehr eingängigen Melodiebögen von Stolts Gitarre aufgebaut, Melodiepartikel, die aber durch ständige Verschiebungen und Erweiterungen aufgeladen werden, dazwischen langsame Passagen, die den vier Herrschaften Gelegenheit zu jazzig angehauchten Improvisationen geben. Diese Rezeptur findet auch auf dem Herzstück dieses Albums, dem halbstündigen "Kaleidoscope", ungebrochen Anwendung. Aber wie! Die zugrunde liegenden musikalischen Motive sind eines ausdrucksvoller als das andere. Auch die Déjà-vus - in der Musik wird selten etwas ganz neu erfunden - haben es in sich: So etwa in 14.00 von "Kaleidoscope" klingt unverkennbar Pink Floyds "Us and them" an. Kaum hat man "Oh, das kenn' ich doch" gesagt, nehmen Harmonien und Melodien einen ganz anderen, unerwarteten Verlauf. Kurz davor spielte Neil Morse auf den Tasten in aparter Klangfarbe ein Solo, wie es origneller und zugleich prägnanter nicht sein könnte. Überhaupt zeigt sich Neil Morse in Höchstform: In "Black as the Sky" spielt er wie einst Emerson oder Wakemann, aberwitzig schnell und doch punktgenau. Das einzige Lied, das er allein komponiert hat, "Beyond the sun", ist auf betörende Weise elegisch und wird von dem Cellisten Carmichael veredelt, der auch auf dem Eröffnungstück das romantische Thema spielt (das in "Kaleidoscope", genau in der Mitte, wiederkehrt). Auch Pete Trewavas (Bass, und an den passenden stellen Glöckchen) und Mike Portney (Drums) vewöhnen den Hörer das ganze Album hindurch mit einfallsreichen Läufen und abenteuerlich-gelungenen Fill-Ins. Etwas gewöhnlich ist für mich nur die Ballade "Shine", auch textlich arg vage (verschämt christlich), aber selbst die hat einen hübschen Tonartwechsel in der Bridge (ab 3.45) und inspirierte Gitarrenmomente.
Das Besondere an der ganzen CD, die man in einem Stück durchhören kann und sollte, aber sind für mich die Soli: sie sind kurz, nie Selbstzweck, sondern bringen jeweils immer wieder ein neues tragfähiges Motiv hervor, nie kehrt die Band nach einem Solo einfach ins alte Thema zurück, als wäre nichts gewesen (wie es Jazzbands leider gerne machen).

Das Bonusmaterial von CD 2 unterstreicht die Klasse der Band. Mal eben so spielen sie u.a. "And you and I" von Yes und "Conquistador" von Procul Harum ein. Da diese Stücke ausformuliert und durchkomponiert sind, kann man sie schwerlich improvisierend verändern. Und man merkt in der Differenz auch, wie sehr sie jeweils von unvergleichlichen Stimmen getragen wurden, von Gary Brookers melancholischen Blues-Timbre bzw.von Jon Andersons mitunter schneidender glockenheller Stimme. Beides kann und will Morse nicht reproduzieren. Aber als Zusatzmaterial solche Perlen mal kurz Note für Note mitzuliefern, um den Hörern zusagen, da kommen wir her, daran könnt ihr uns messen, das hat etwas! Zumal sie den Vergleich mühelos standhalten.
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Business as usual ..., 1. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kaleidoscope (Special Edition) (Audio CD)
Bei Transatlantic weiß man immer, was man bekommt:
In Windeseile zusammengestoppelte Songideen mit viel Instrumentalfrickelei als Füllmasse. Dazu gibt es diesmal einen
Wannabe-We-All-need-some-light-Klon und einen Wannabe-Bridge-Across-Forever-Klon - beide sind garnicht mal schlecht, kommen aber natürlich nicht wirklich an die beiden TA-Edelballaden ran. Nun gut. Morse bedient sich bei den Titeln seiner Songs weiter ungehemmt aus dem großen Fundus der Rock-Klassiker (diesmal muss "Ride the lightning" dran glauben). "Black as the sky" ist ein guter Rocker, der allerdings mit seinem Nintendo/Pokemon-Keyboardsound nervt.

Die beiden Epics sollen im Folgenden etwas ausführlicher betrachtet werden ...

Into the blue.
- bis Minute 2 stark. Toller Spannungsaufbau, wenn auch wieder melodisch vorhersehbar wie der Beginn der Tagesschau. Dann Instrumentalgniedel, der beliebig austauschbar ist und auf jeder anderen Morse-Veröffentlichung seit der Ardennen-Offensive hätte auftauchen können. Ab Minute 6 wird es wieder schön: "The dreamer and the healer" ist zwar wieder Morse of the same, was aber nicht so schlimm sein kann, wenn man das Ding gefühlte 3 Tage als Ohrwurm mit sich rumträgt. Danach gibt es wieder etwas Testimony-Riffing und mit "A new beginning" einen Stolt-Song, der gut reinpasst, aber keine Glückshormon-Ausstöße bewirkt. Ab Minute 14 wieder Gegniedel, bis dann alles akustisch zusammenbricht (ähnlich wie bei "Stranger in your soul") und aus den Ruinen Gildenlöw steigt und die Sonne aufgehen lässt: "Written in your heart". Wohl Morse-Song, aber ein wirklich starker ! Am Ende die gewohnte Reprise (wer hätte es gedacht: "The dreamer and the healer") und Schluss.

Kaleidosope:
Gniedel-Ouvertüre am Anfang, Überraschung. Ironie ! Ab Minute 3 geht es in das schon erwähnte "Ride the lightning" - kein Metallica-Cover, wobei das auch interessant gewesen wäre. Aber ein starker Morse-Song der Art "Mystery train", heißt: Gutelaunerocker. Danach wird es wieder etwas düsterer und der obligatorische Stolt-Song folgt: "Black gold". Fügt sich gut ein, trotz etwas langweiligem Chorus. Danach schöne Dynamikwechsel zwischen Drama und Chillout (14:00 !), bevor Herr Trawavas ran darf: "Walking the road" ... kompositorisch nicht zu verorten (Pete himself etwa ?!). Schöne Ballade, besonders die Strophen und Bläser-Einsätze sind klasse geraten. Ab 16:50 ein Gesang-mit-Echo-Übergang (kennt man schon von der "Bridge Across Forever"). Es folgen ein nettes Streicher-Motiv, "Ride the lighning" mit alternativer Strophe in 6/8 (heißt dann "Desolation Days"), ca. 8 Minuten Gniedelgniedel ("Lemon looking glass") und nochmal "Ride the lightning" als (Überraschung:) Reprise im Halftime-Bombastballaden-Format. Letzteres wirkt recht kraftlos, wohl darauf zurückzuführen, dass man einen funktionierenden Rock-Song einfach runtergebremst und gehofft hat, dass der Zauber erhalten bleibt. Fadeout ...

Erkenntnisse: Stolt und Trewavas sollten nicht singen, Gildenlöw dafür umso mehr. Mehr Zeit zum Ausarbeiten der (fraglos immer noch großartigen) Motive und Melodien wäre ratsam. Man hat zunehemend das Gefühl, dass es bei TA darum geht, einen Haufen unfertiger Songideen irgendwie auf 80 Minuten Länge zu bekommen (davon mindestens 60 Minuten in "Epics"). Die ersten beiden Alben hatten definitiv mehr musikalische Substanz, allein "All of the above" und "Suite Charlotte Pike" quollen nur so über vor edlem Songwriting ... auf "Whirlwind" und "Kaleidoscope" dagegen wird die Flickschusterei und der Hang zum "Strecken" des Materials leider überdeutlich (vor allem beim Titeltrack). Trotzdem 3 1/2 Sterne.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Limited Deluxe Artbook, 30. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Kaleidoscope (Limited Deluxe Artbook) (Audio CD)
Ich beschreibe hier mal bevorzugt Disc 3 (Album als Multichannel Aufnahme in DD und DTS 5.1), da diese der Kaufgrund für mich in dieser Edition war.

Zur Musik - Neoprog zwischen Flower Kings und Spocks Beard, mit vielen Anleihen von Genesis.

Track 1 "Into the blue" ein sehr schöner 25 Minuten Longtrack, auf den besonders das oben gesagte,mit Genesis zutrifft. Leicht jazzig, nicht zu frickelig. Toll. Klanglich fängt das Ganze etwas mager an, mir könnte es ein gutes Stück fetter sein. Klarer, recht detaillierter, nie nerviger Sound, aber mir fehlt etwas der Punsch, bis man etwa bei Minute 16 durch eine tiefen Knall aus den Socken gehauen wird, auch wenn ich das schon heftiger gerlebt habe.

Track 2 " Shine" wenig proggiger, gefälliger Popsong mit einem akustischen Beginn, etwas mehr Tiefbass im Grundfundament macht sich bemerkbar.

Track 3 "Black as the Sky" Melodic Rock mit guten Drumparts. Es rockt, Die Drums ganz OK, hätten aber auch einen Tuck knackiger sein können.

Track 4 "Beyond the Sun" sparsam instrumentierte Ballade, nach gut 4 Minuten bereits zu Ende, bevor die Gefahr besteht, dass es zu langweilig und einschläfernd wird.

Track 5 "Kaleidoscope" Beginnt deutlich frickeliger als der Rest des Albums, geht dann in einen Part über, der auch von der Little River Band hätte kommen können, wechselt mehrfach Stil und Tempo, bevor es zum Ende (die letzten 10 Minuten) dann noch einmal rockigiger wird - Tracklänge annähernd 32 Minute. Klanglich der luftigste und druckvollste Track.

Leider passiert auf den hinteren Kanälen recht wenig. Wenig bis kaum Effekte, mehr der Sound leicht verzögert und tonal abgeschwächt auf den Rears, zur leichten Verbesserung des Raumgefühls. Im Tiefbass hätte auch mehr "Wums" da sein können. Ein Wechsel im Anschluss auf die CDs zeigte, dass auf diesen mehr Tiefbassinformationen enthalten sind. Warum nicht in dem Maße auf DVD - ich weiß es nicht.

Alles in Allem, musikalisch finde ich das Album sehr abwechslungsreich und schön, ich sage oft dazu "es tut keinem weh". Sie war nicht anwesend, aber das würde auch meiner Frau gefallen.

Was den Mch. Sound anbelangt, eher etwas schwächer. Da aber recht luftig, hat das Gehörte aber wieder etwas Boden gut gemacht.

Ich vergebe

Musik 9/10

Mch./Sound 6/10
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen alles wie gehabt, 18. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kaleidoscope (Special Edition) (Audio CD)
Auch beim vierten Studioalbum der Klasse-Prog-Rock-Band "Transatlantic" setzt man auf Bewährtes.
Die gleiche Zusammensetzung (Trewawas,Portnoy,Morse,Stolt),der gleiche Musikstil,viel Spaß,das gleiche Label, wieder hauptsächlich komponiert von Neal Morse,dann zusammen in recht kurzen Jam-Sessions verfeinert und vollendet.
"Kaleidoscope" ähnelt den drei Vorgängern stark,sodaß man sicherlich sagen kann,daß einem Hörer,dem die anderen Transatlantic-Alben gefallen haben,auch hier bedenkenlos zuschlagen kann.Und umgekehrt natürlich.
Wer auf eine echte musikalische Weiterentwicklung gehofft hatte,wird hier enttäuscht;einige Melodien glaubt man auf Neal Morse-Solo-Alben oder älteren Scheiben von Spock`s Beard (da war Neal mal fast alleiniger Songschreiber) schon mal gehört zu haben.
Selbstplagiat?Altes Material leicht abgewandelt und wieder neu aufgewärmt?
Ich meine: Wer mit so viel Drive,so viel (offensichtlichem,bei den Konzerten deutlich zu spürendem) Spaß so schöne Melodien anbietet,den Progger mit leidenschaftlichen Soli,üppigen Longtracks verwöhnt,muß das Rad nicht neu erfinden und darf sich auch mal vorsichtig selbst zitieren.
Mir geht es jedenfalls so,daß ich von dieser Art Musik nicht genug kriegen kann.
Auch klangtechnisch gibt es nichts zu mäkeln.Aufnahme und Mastering (abgesehen von den leider miesen Dynamikwerten) gehen mal wieder in Ordnung.
Die Coverversionen sind ein nettes Gimmick,ich brauch das nicht,aber es schadet ja auch nicht.
Welche Edition man kauft,muß jeder selbst entscheiden.Welches Bonusmaterial jeweils enthalten ist,ist ja den Beschreibungen zu entnehmen (DVDs,weitere Coversongs etc).
Wer mit dieser Art von Musik etwas anfangen kann, wird von "Kaleidoscope" kaum enttäuscht sein.
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5.0 von 5 Sternen Typisch Transatlantic, 12. Juli 2014
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Rezension bezieht sich auf: Kaleidoscope (Special Edition) (Audio CD)
Diese CD gibt es in mehreren Variantionen. Als Doppel Audio CD, diese beschreibe ich hier, als Doppel Audio+DVD mit Interviews die keiner braucht und zum Abschluss die fast LP große Doppel Audio und Doppel DVD Version mit Konzertmitschnitt. Zur Musik braucht wohl nicht viel gesagt werden, da die Perfektion von neal Morse und Drummer Mike Portnoy bekannt sein sollte. CD1 ist mit 5 neuen Stücken ausgestattet die, wie ich finde, super gemacht sind und eben Transatlantic like sind. Die zweite Cd sind Cover-Versionen die zwar nett gemacht sind, aber mal ehrlich wer braucht sowas?

Tracklist
1. Into The Blue (25:13)
2. Shine (7:28)
3. Black As the Sky (6:45)
4. Beyond The Sun (4:31)
5. Kaleidoscope (31:53)

CD2 (Bonus CD on special edition):
1. And You And I (Yes cover) (10:45)
2. Can't Get It Out Of My Head (ELO cover) (4:46)
3. Conquistador (Procol Harum cover) (4:13)
4. Goodbye Yellow Brick Road (Elton John) (3:20)
5. Tin Soldier (Small Faces cover) (3:22)
6. Sylvia (Focus cover) (3:49)
7. Indiscipline (King Crimson cover) (4:45)
8. Nights In White Satin (The Moody Blues cover) (6:13)

Aufnahme der CD's sind sehr gut, druckvoll, klar

Band/Mitwirkende
- Neal Morse / vocals, keyboards, acoustic & electric guitars
- Mike Portnoy / drums, vocals
- Roine Stolt / vocals, acoustic & electric guitars, mellotron, percussion
- Pete Trewavas / bass, bass pedals, vocals
with
- Chris Carmichael / cello
- Rich Mouser / pedal steel guitar (4)
- Daniel Gildenlow (1)

Vergleichbare Bands
Neal Morse, Spock's beard, Roine Stolt, The Flower Kings, The Tangent
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Album mit Potential, 12. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Kaleidoscope (Special Edition) (Audio CD)
Zugegeben: nach dem ersten Hören war ich etwas enttäuscht. Die Songs wollten nicht so richtig zünden.... Nach etlichen Durchläufen kann ich mit Bestimmtheit sagen,das es wieder ein sehr gutes Album geworden ist. Man muß sich halt erst reinhören!

1.Into the Blue: für mich der bessere Longtrack mit einem grandiosen Gesangsbeitrag von Daniel Gildenlöw....

2.Shine: Nun ja, eine Morse`sche Ballade mit spirituellem Inhalt, nett

3.Black as the Sky: Mein Favorit, ein groovender Rocker der live bestimmt für mächtig Bewegung im Publikum sorgen wird...

4.Beyond the Sun: noch ne Ballade, na ja...

5.Kaleidoscope: erinnert an "Wind at my Back", sehr vielschichtig und abwechslungsreich mit tollen Instrumentalpassagen und einem längeren Gesangspart von Pete Trewavas

Alles in allem gewohnt gute Mucke von vier absoluten Könnern und Vollblutmusikern! Wer die anderen 3 Alben liebt, wird auch diese Platte mögen. Ich freue mich schon sehr die Herren Morse,Trewavas,Stolt und Portnoy live zu sehen...

Prog on !
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gewohnt gut!, 27. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kaleidoscope (Special Edition) (Audio CD)
Die neue CD von "Transatlantic" gefällt mir gut. Die beiden "Longtracks" (Nr. 1 und Nr. 5) finde ich abwechslungsreich, die kürzeren Songs Nr. 2, 3 und 4 sind ebenfalls schön. Wer Transatlantic bisher mochte, wird die Band auch nach diesem Album mögen, denn Mike Portnoy, Pete Trewavas, Roine Stolt und Neal Morse bieten im Prinzip Altbekanntes neu aufgegossen, also schöne Melodiebögen, emotionalen Gesang und gute Instrumentalarbeit. Revolutionär neu ist das alles nicht, aber seien wir mal ehrlich: Das erwartet man als Fan auch nicht (auch wenn die sogenannten "Progfans" immer behaupten, auf "Weiterentwicklung" zu stehen.) Die "Special Edition" erscheint übrigens in einem schön gemachten "Büchlein"!
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