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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Joan ist erwachsener geworden.
Ich habe mir die CD heute gekauft, ausnahmsweise nicht hier und jetzt rotiert sie im Player.
Die Stimme ist vertraut, zerbrechlich und manchmal kurz vor nervig. Auf "the classic" aber deutlich seltener als auf "the deep field". Musikalisch entfacht Joan Wasser einen cross-over, der ein wenig nach Garage klingt, aber bewusst so produziert wurde, dies...
Vor 5 Monaten von uk veröffentlicht

versus
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1.0 von 5 Sternen Fad
Harmloses Gedudel, das nur langweilt ! Unverständlich sind deshalb für mich einige der Rezensionen. Also Finger weg und das Geld für Besseres ausgeben.
Vor 4 Monaten von Adelheid Andre veröffentlicht


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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Joan ist erwachsener geworden., 8. März 2014
Rezension bezieht sich auf: The Classic (Audio CD)
Ich habe mir die CD heute gekauft, ausnahmsweise nicht hier und jetzt rotiert sie im Player.
Die Stimme ist vertraut, zerbrechlich und manchmal kurz vor nervig. Auf "the classic" aber deutlich seltener als auf "the deep field". Musikalisch entfacht Joan Wasser einen cross-over, der ein wenig nach Garage klingt, aber bewusst so produziert wurde, dies hört man z.B. am Basslauf in "get direct".
Diese CD ist weniger sperrig als ihre Vorgänger, rhythmischer ohne in Mainstream abzugleiten. Für mich klingt Joan immer ein wenig, wie aus der Zeit gefallen. Sie könnte in manchen Liedern auch ein Duett mit Jim Morrison singen.

Auf "the classic" fehlt ein Kracher wie "the magic", dennoch ist das Album gelungen. Wer Joan mag, sollte hier zugreifen, wer sie nicht kennt, kann hier eine Entdeckung machen und die CD-Sammlung bereichern.
Aber Achtung, Joan geht in und bleib dann auch im … Kopf.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen The Classic, 16. März 2014
Von 
pixiedust (Kiel) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: The Classic (Audio CD)
Schon in ihrem letzten Album "Deep Field" griff Joan Wasser eine ordentliche Portion aus der Soulkiste und schmuddelte ihre Funde beherzt mit Indiegitarren an. Nun geht sie noch einen Schritt weiter und offeriert dem Hörer direkt einen kleinen Querschnitt der Soulgeschichte von 50s Doo-Wop (The Classic) über fette 70s Phillie Bläser (The Witness) und 60s Motown Grooves (Holy City). Aber Joan Wasser wäre nicht Joan Wasser wenn sie sich mit hochglanzpoliertem Gute-Laune Soul zufrieden geben würde. Da grätschen schon in besagten Songs angeschrägte Gitarren dazwischen und rumpelt der Goove angeschmuddelt durch die Songs. Und nach drei furiosen Mitreißern ist eh erstmal Schluss mit lustig und die Stimmung wandelt sich drastisch.
Im Höhepunkt des Albums, "Good together", rollt sie einen düsteren Soundteppich aus, auf dem sie den Song seinem überbordenden, ekstatischen Ende entgegen peitscht. Danach bremst sie das Tempo radikal und gönnt allen Beteiligten eine Verschnaufpause mit auf dem entspannten Groove von "Get direct". Bis dahin ist es ein famoses, mitreißendes Album.
Doch in der zweiten Hälfte wird es dann uneben, da erreicht sie nicht immer die Songqualität der ersten Hälfte. Und nach dem textlichen und musikalischen Bruch in der Mitte des Albums fügen sich die Songs in der zweiten Hälfte nicht mehr so recht zu einem Ganzen zusammen. Überhaupt ist der Reggaesong (!) "Ask me" (auch wenn heimlich doch der Kopf wippt und der Hintern wackelt) ein denkbar unglücklich gewählter Abschluss für das Album.
Insgesamt zeigt Joan Wasser wieder einmal, dass sie unverschämt tolle Arrangements schreiben kann, die einen sowohl zu lautem Doo-Wop singen mitreißen als auch auf unangenehmste an der Seele nagen können. Als Songschreiberin gelingt ihr das Album allerdings einfach zu holperig. Vielleicht gehört Joan as Policewoman einfach so und in der geglätteten Musikwelt sind Stolpersteine und dreckige Ecken auch immer willkommen, aber es führt leider auch dazu, dass man Album nicht recht in einem Rutsch durchhören mag.
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5.0 von 5 Sternen Eigenlob stimmt, 2. Mai 2014
Von 
Mapambulo "Mapambulo" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The Classic (Audio CD)
Keine Ahnung, ob sich daraus schon ein Trend basteln lässt, aber nachdem sich der klassische RnB in den letzten Jahren schon eine gehörige Umdeutung gefallen lassen musste, die einigen Traditionalisten ziemlich bitter aufgestoßen ist, scheint nun die Zeit daran zu sein, den Soul etwas aufzumöbeln. Zumindest ist zu erkennen, dass der Motown-Sound der alten Schule mehr und mehr Anhänger findet, die man nicht unbedingt in dieser Richtung vermutet hatte. Gerade erst hat die ursprünglich eher im Hip Hop beheimatete Sängerin Kelis den kompletten Schwenk hin zu den 'Black 60s' vollzogen, dahin also, wo sich auch Janelle Monáe immer wohler zu fühlen beginnt. Mit Sicherheit die überraschendste Vertreterin in diesem Reigen ist und bleibt aber Joan Wasser, mithin nicht so unerfahren im Metier wie man glauben möchte.

Schon auf den ersten Alben ihres Bandprojektes Joan As Police Woman widmete sich Wasser neben klassischem Alternative-Rock dem Soul, Stücke wie “Chemmie” oder “Feed The Light” waren aber eher stilistische Randerscheinungen. Das ändert sich nun grundlegend mit der aktuellen, vierten Platte – auf “The Classic” wird die Ausnahme zur Regel, kaum noch Singer-Songwriter-Nummern, keine der früheren verzwirbelten Kate-Bush-Anleihen mehr, sondern meistenteils Musik, wie sie schwärzer nicht klingen könnte, gesungen mit der brüchigen Stimme einer weißen Amerikanerin. Das Reizvolle daran sind nicht nur die Ähnlichkeiten, die Joan As Police Woman mit der ihrereseits unkonventionellen Nina Simone verbindet, auch die Art, den Sound mit zahlreichen neuen Facetten zu versehen, begeistert.

Da gibt es Rap- und Scateinlagen (“Holy City”), die Beatbox im Titelstück, dann wieder schweres Gitarrengetöse bei “Good Together” und die für Wasser mittlerweile charakteristischen Ausflüge an die Wurlitzer-Orgel. Die wenigen bedächtigen, zurückhaltenden Momente wie “Get Direct” erinnern zudem auf angenehme Weise an die Jazzpop-Perlen von Mark Griffin alias MC 900 Feat. Jesus. “And the song we’ve been singing feels like it’s always been sung“ meint Wasser an einer Stelle - das stimmt nicht ganz, denn glücklicherweise fügt sie dem Vertrauten immer wieder Neues und Ungewohntes hinzu, am Ende darf sogar ein Reggae-Jam ("Ask Me") nicht fehlen. Eine Platte, die man besser spät als nie für sich entdeckt, nach “The Greatest” von Chan Marshall wieder ein Beispiel für falsch verstandenes und dennoch verdientes Eigenlob – schon heute ein Klassiker. mapambulo:blog
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0 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Fad, 14. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Classic (Audio CD)
Harmloses Gedudel, das nur langweilt ! Unverständlich sind deshalb für mich einige der Rezensionen. Also Finger weg und das Geld für Besseres ausgeben.
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The Classic
The Classic von Joan as Police Woman (Audio CD - 2014)
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