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5.0 von 5 Sternen Dieses Buch macht nachdenklich.
Grüter versteht es, die gefährlichen wechselseitigen Abhängigkeiten unserer (lebens-)wichtigsten Infrastrukturen verständlich darzustellen. Der totale Zusammenbruch ist ja bis jetzt noch nicht eingetreten, der Autor macht aber anhand regionaler Ereignisse wie dem Abknicken diverser Strommasten im Münsterland im November 2005 deutlich, wie fragil...
Vor 9 Monaten von Suppenhuhn veröffentlicht

versus
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht viel neues
Es geht hier eher um den Strom-Black-Out und in Folge um den Internet-Ausfall. Vor allem der Beginn ist mit sehr naiven Beispielen geschrieben. Die Informationen des Buches wiederholen sich häufig. Die Gesamtaussage, dass wir uns in einer sehr großen Abhängigkeit vom WWW befinden, stimmt natürlich, ist aber nicht wirklich neu. Dass dies von allen...
Vor 8 Monaten von Amazon Customer veröffentlicht


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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dieses Buch macht nachdenklich., 2. Dezember 2013
Grüter versteht es, die gefährlichen wechselseitigen Abhängigkeiten unserer (lebens-)wichtigsten Infrastrukturen verständlich darzustellen. Der totale Zusammenbruch ist ja bis jetzt noch nicht eingetreten, der Autor macht aber anhand regionaler Ereignisse wie dem Abknicken diverser Strommasten im Münsterland im November 2005 deutlich, wie fragil die Systeme bereits sind.

Das Buch setzt die Problematik, die unsere vernetzte Wirklichkeit mit sich bringt auch in einen politischen Zusammenhang, es seien hier nur China und die Seltenen Erden oder die Situation in Nordkorea erwähnt.

Insgesamt läßt einen das Buch sehr nachdenklich werden. Allerdings zeigt Grüter auch Lösungswege auf, sodass man zu dem Schluß kommt, dass es sich beim Untertitel des Buches um eine Provokation mit dem Zweck handelt, sich mit den wechselseitigen Abhängigkeiten unserer künstlich geschaffenen Umwelt auseinanderzusetzen und daraus Konsequenzen abzuleiten.

Absolut empfehlenswert!
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Offline" schöne, fragile, digitale Welt, 2. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"Offline" beschreibt sehr detailliert wie fragil unsere schöne digitale Welt ist.
Thomas Grüter verdeutlicht anhand zahlreicher Beispiele, wie verwundbar dadurch jeder von uns ist.

Zu Beginn zeigt uns der Autor, wie sehr unser Alltag bereits mit dem Internet verflochten ist - sei es in Schule, Studium und Beruf, aber auch für digitale Zahlungen und sogar im öffentlichen Nahverkehr.

Wie die Quellen- und Literaturangaben zeigen, hat der Autor für dieses Buch gründlich recherchiert. Es ist jedoch keine trockene Wissenschaftslektüre, denn Grüter streut immer wieder kleine Geschichten ein, um seine Thesen zu veranschaulichen.
Er erklärt, welche Infrastruktur nötig ist, damit wir das Internet überhaupt nutzen können und warnt eindringlich davor, die Pflege dieser Infrastruktur nicht zu vernachlässigen. Die Voraussetzungen für ein funktionierendes Netz werden erklärt und in verschiedenen Tabellen wird z.B. die Lebensdauer der technischen Komponenten und Speichermedien gezeigt. In einer Zeit, in der kaum Geld ausgegeben wird, um das Straßennetz gründlich zu sanieren, denkt niemand daran, marode Strommasten zu erneuern oder Netzwerke zu sichern. Was geht das uns an? Wir werden immer abhängiger vom Internet und das Internet selbst ist abhängig von wenigen großen Produzenten von Computerbauteilen. Wenn bald große Teile der Energie- und Wasserversorgung über das Internet geregelt werden und das Internet selbst wiederum von der Stromversorgung abhängt entsteht ein Teufelskreis. Bricht die Stromversorgung zusammen, folgt das Internet und umgekehrt.

Thomas Grüter ist kein Panikmacher. Er zeigt daher nicht nur die Ursachen und Folgen eines Zusammenbruches auf, sondern auch Lösungswege, um es gar nicht dazu kommen zu lassen. Dennoch bleibt ein mulmiges Gefühl und das Bedürfnis nach einem Survial- Kurs zurück.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Dies las ich nun, ich armer Tor, und bin so klug als wie zuvor., 17. Mai 2014
Von 
Thomas Brasch (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Herr Grüter, welch Teufel hat Sie geritten uns Hiobs solche Botschaften zu senden. Denn sind wir nicht (fast) alle Hiobs, die letztlich doch an das Gute in der Zukunft glauben. Der Pessimismus, ja Defätismus, der diesem Buch zugrunde liegt, erreicht nur eine kleine Minderheit von zustimmend nickenden „Kulturpessimisten“, die es ja auch vorher immer schon gewusst haben.

Für die große Mehrheit ist dieses Buch ungeeignet. Weder rüttelt es auf, da – wie Sie ja schon in ihrem Untertitel konstatieren – alles, was Sie schildern uns sowieso unvermeidlich ereilen wird, noch kann es den Einzelnen bewegen, seine Lebensweise zu überdenken. Denn letzteres ist ja nur sinnvoll, wenn man Teil des Problems ist. Doch die von Ihnen beklagte marode Infrastruktur, deren Zerfall uns alle ins Elend ziehen wird und uns dabei alle herrlichen Errungenschaften der Moderne abhanden kommen lässt, liegt so fern in unserer Verantwortung, dass nun niemand ernsthaft in die Hände spuckt, um mal kräftig zu renovieren. Das wäre Ihrer Ansicht nach ja auch nur unbezahlbare Milliarden teure Sisyphos-Arbeit.

Die sicher sehr bedenklichen Zustände in den weit entwickelten Industrieländern werden auch nicht von ökonomisch kurzsichtigen Unternehmen in Angriff genommen werden. Und die Politik hat weder Geld noch den generationenübergreifenden Anspruch, die von Ihnen minutiös und umfassend geschilderten Missstände zu beseitigen. Und – mit Verlaub, Herr Grüter – es kann doch nicht ihr Ernst sein, uns Lesern nach 200 Seiten ausführlich beschriebener technischer Apokalypse vorzuschlagen, wir alle sollten visionärer werden und uns daran machen, Sonnenkraftwerke in die Umlaufbahn zu schicken und bald nach außerterristischen Lebensräumen suchen.

Alles in allem ist dies ein – vielleicht – weises, sehr prophetisches Buch, dass man in einen Bleimantel packen sollte, damit es Ihnen, Herr Grüter, posthum irgendwann die Anerkennung bringt, die es Ihnen heute nicht verschaffen kann: der Mann hat in allem Recht (gehabt). Doch leider auch in Zukunft sowie heute wird es uns nicht helfen.

Dennoch gebe ich gerne 4 Sterne, denn es ist ein ebenso gut recherchiertes wie zu lesendes Aufklärungsbuch. Enttäuscht hat mich einzig der halbherzige Versuch, Lösungen aus dem Dilemma aufzuzeigen.
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5.0 von 5 Sternen Differenzierte und detaillierte Darstellung der Informationsgesellschaft und ihren Schwachstellen - kein Angstmacher-Buch!, 14. August 2014
Ich habe dieses Buch echt sehr gerne gelesen. Der Schreibstil ist super und der Autor versteht es neue Begriffe und Zusammenhänge gut und verständlich zu erklären. Er schafft es auch in diesem Sachbuch eine Lesespannung zu erzeugen.
Inhaltlich sind viele Punkte genannt, die die Problematik der Erhaltung der Infrastrukturen verdeutlichen wie z.B. Strom- und Wasserversorgung, die Mobilnetze, Verkehrsnetze, Brücken. All die technischen Errungenschaften altern. Auch die Versorgung mit elektronischen Bauteilen und die Haltbarkeit von Datenträgern/Bauteilen wird genau analysiert und die Kreuzwirkungen und Abhängigkeiten präzise dargestellt.
Dabei macht der Autor keine Angst, sondern stellt die Fakten sehr gut dar und weist auf die aktuellen Schwachstellen hin.
Fünf Sterne weil es eine sehr detaillierte Darstellung ist, ein Sachbuch, ohne zu belehren und zu gängeln. Durchaus dafür geeignet sich selber weitere Gedanken zu machen und das Internet / Bedeutung für die Gesellschaft kritischer zu sehen. Dazu der klare, gut lesbare und verständliche Stil. Sehr gut!
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4.0 von 5 Sternen Offline!, 22. Juni 2014
Das Buch "Offline" von Thomas Grüter ist für mich ein doch sehr interessantes Buch gewesen, denn es beschreibt die Fragilität der Infrastruktur gerade im Bereich der elektronischen Medien. Es glänzt dabei phasenweise durch einfache Beispiele, sodass auch Laien verstehen sollten, was der Autor aussagen möchte. So schafft es das Buch doch den Leser dazu zu bewegen sich Gedanken zu einem Thema zu machen, welches eigentlich noch keines in der Gesellschaft ist. Das ist für mich ein sehr großer Pluspunkt dieses Werkes.

Leider teile ich die durchweg düsteren Aussichten des Herrn Grüter nicht in allen Bereichen, was auch nicht sonderlich schwer ist, denn dieses Buch verteufelt soziemlich alles und jeden in unserer Gesellschaft. So glaube ich fest daran, dass es Menschen geben wird, die versuchen werden diese Entwicklung aufzuhalten und es wird neue, saubere und kostengünstigere Wege geben die elektronischen Medien zu erhalten und zu optimieren.

Ein Manko dieses Buches ist zudem, dass seine guten Argumente fast gebetsmühlenartig immer wieder auftauchen. Das kann man in einem 1000-Seiter mal machen, aber bei etwas mehr als 200 Seiten fällt das dann schon ein wenig negativ auf.

Alles in allem doch ein schönes Buch, was es geschafft hat mich für Themen rund ums Internet zu sensibilisieren und ich hoffe, dass es auch bei anderen schafft.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht viel neues, 29. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Offline! (Kindle Edition)
Es geht hier eher um den Strom-Black-Out und in Folge um den Internet-Ausfall. Vor allem der Beginn ist mit sehr naiven Beispielen geschrieben. Die Informationen des Buches wiederholen sich häufig. Die Gesamtaussage, dass wir uns in einer sehr großen Abhängigkeit vom WWW befinden, stimmt natürlich, ist aber nicht wirklich neu. Dass dies von allen Staaten einfach hingenommen wird, ist allerdings wirklich alarmierend.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Einem geschenkten Gaul...., 1. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Offline! (Kindle Edition)
Ich habe diese Buch in einem Gewinnspiel direkt vom Springerverlag gewonnen. Und das zum Glück, ich würde mich um das Geld ärgern.
In den ersten 6-7 Kapiteln geht es hauptsächlich darum, was passiert wenn der Strom ausfällt?! In ein paar Horrorszenarien wird diese Idee weiter verfeinert und das Ende ist scheinbar immer dasselbe: Die Menschen werden dann sterben.
Und dieses Thema wiederholt sich im Groben recht häufig, nur die Ursache für den Verfall ist ein Anderer. Hauptsächlich wird dargestellt wie angreifbar wir heutzutage dadurch sein sollen, dass alle miteinander vernetzt sind. Diese Szenarien sind allerdings gut recherchiert und an viele wahre Begebenheiten angeknüpft.

Zum Glück beinhaltet das vorletzte Kapitel realistische Lösungsansätze!

Das Buch ist leichtverständlich und eher für Otto Normalverbraucher geschrieben als für Leute vom Fach.
Mir persönlich hat es nicht gefallen, daher nur die zwei Sterne. Ein paar interessante Fakten nehm ich zwar mit, aber das meiste scheint mir zu sehr von den Haaren herbeigezogen zu sein.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Gewogen und zu leicht befunden, 21. Dezember 2013
Der Autor verliert sich innerhalb eines viele Seiten betrachtenden Zukunftszenarios teilweise in äußerst fragwürdige und gewagte Spekulationen - fernab einer wiss. Betrachtungsweise, wie sie vom akdem. gebildeten Leser in Anbetracht der Qualifikationen des Autors sowie in Anbetracht der Veröffentlichung bei Springer erwartet wird.
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2 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schwachsins Theorien um Ahnungslose zu beängstigen, 13. Dezember 2013
Hi,
Ich habe schon von n-24 von diesem Buch gehört, das was ich bereits da lesen konnte, hat mir schon eine Meinung gegeben.
Dieses Buch hat nichts mit der Wirklichkeit, der Infrastrucktur des Internets zu tun. Das Netz des Internets ist aufgebaut wie ein Spinnennetz, sobald ein Knotenpunkt wegfällt, verläuft die Datenübertragung über einen anderen Knotenpunkt, um alle Knotenpunkte zu zerstören were es mit der Welt sowieso Adee.
Wenn man nun z.B. Deutschland von dem rest der Welt abschotten würde, wäre das Internet halt nur auf das Deutsche netz bekrenzt, fakto wir können immernoch ins Internet. Alleine wenn nur ein Knotenpunkt noch exestieren würde,würde der mind. 2 Rechner verbindet (ein Punkt verbindet umdie 5000 Rechner) wäre immernoch ein netz da, da immernoch IPs exestieren mit dennen man kommunizieren kann, oder wo man auch eine Internetseite Hosten könnte.

Fazit.
Das Buch handelt sich nur um eine Was Währe Wenn, und selbst wenn trifft es nicht zu... Da hat der Author nicht richtig geforscht. Deswegen gebe ich nur einen Stern, da es nur wieder zum aufhetzen von Ahnungslosen da sein soll.
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Offline!
Offline! von Thomas Grüter
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