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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Almost Heaven
ist nicht nur der Name des Buchs, sondern geradezu auch eine passende Überschrift für mein Fazit zu dem Buch. Dazu gleich mehr.

Ich habe Johannes Herber als Basketballer verfolgt, und natürlich auch als Kolumnist der Basketballzeitschrift "Five". Schon in der Kolumne fiel mir seine Art zu schreiben sehr positiv auf: pointiert, intelligent...
Vor 4 Monaten von Maximus Decimus Meridius veröffentlicht

versus
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2.0 von 5 Sternen ... netter Junge, ... mehr nicht
Eine Sportgeschichte, wie es so viele gibt.
Hier und dort gespielt, zwischendurch auch mal verletzt, ... na klar, auch auf der Bank gesessen und unterschiedliche Trainer gehabt.

USA war cool, was sonst, ... wie irgendwie alles, was der nette und sportlich überdurchschnittlich erfolgreiche Junge in den vergangenen Jahren so getrieben hat...
Vor 1 Monat von Kuffnuckel veröffentlicht


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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Almost Heaven, 2. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
ist nicht nur der Name des Buchs, sondern geradezu auch eine passende Überschrift für mein Fazit zu dem Buch. Dazu gleich mehr.

Ich habe Johannes Herber als Basketballer verfolgt, und natürlich auch als Kolumnist der Basketballzeitschrift "Five". Schon in der Kolumne fiel mir seine Art zu schreiben sehr positiv auf: pointiert, intelligent und sprachlich gut. Nach Aussage der "Five"-Redakteure mussten die Texte nie redigiert werden, was einen extreme Ausnahme darstellen dürfte in der Gemeinschaft der für Printmedien schreibenden Sportler. Seine Beiträge in der BIG und FAZ habe ich nicht gelesen, aber es müsste mich wundern, wenn er dort nicht ähnlich gut geschrieben hätte. Kurz gesagt, auch als Redakteur hätte er locker seine Nische gefunden und seinen Lebensunterhalt bestreiten können.

Als ich nun mitbekommen habe, das Joe seine Biographie herausbringt, war mir als leidenschaftlichem Basketballer klar, dass ich diese unbedingt lesen musste. Zwar bin ich kein großer Fan von Biografien, schon gar nicht von welchen von deutschen Sportlern. Aber die eines deutschen Basketballers, mit der Art zu denken und zu schreiben, konnte ich mir nicht entgehen lassen. So habe ich das Buch vorbestellt, gestern erhalten und bereits durchgelesen.

Ich möchte voranstellen: Johannes Herber kann es einfach. Er erzählt seine Geschichte, von seiner Zeit an der Universität in den USA, Anekdoten aus der Jugend, seine Karriere in der Basketball Bundesliga und in der Nationalmannschaft. Von dem Spieler, der er an der Uni war und in Deutschland nicht immer sein konnte: Der "Hans Dampf in allen Gassen", der das Spiel als großes ganzes sieht und Basketball immer auf die richtige Art spielen will. Zum einen mannschaftsdienlich, die kleinen Dinge tun auf dem Feld. Aber eben auch mit "swagger", ohne Angst vor dem wichtigen Wurf in der entscheidenden Phase des Spiels.

Er beschreibt den langsamen, ungewollten Abschied aus dieser Welt, bedingt durch mehrere Verletzungen. Er reißt größere Themen an, etwa das Problem der nichteingesetzten deutschen Spieler zu seiner Zeit, bevorzugt werden ausländische Profis eingesetzt. Er spricht über Themen, in denen sich jeder Basketballer und vermutlich jeder, der in der Jugend einen Mannschaftssport betrieben hat, wiederfindet. Er schreibt von kauzigen Trainern, von guten Trainern, von den Vorzügen amerikanischer und serbischer Basketballer. Dass Dirk Bauermann ist extrem guter Trainer ist, Femerling eine Ausnahmeerscheinung als Center war, zeitweise vielleicht der beste in Europa. Dinge also, die ein Großteil der Basketballfans genau anders sieht. Und eben höchstwahrscheinlich falsch.

Herber schreibt spannend, mit Zwischentönen, ist mal in der Erzählweise lakonisch, mal etwas philosophisch, gelegentlich etwas sentimental oder melancholisch. Zeitsprünge werden als Stilmittel eingesetzt, sind aber nie verwirrend und ergeben ein großes Ganzes. (letzteres mag man anders sehen, wenn man seine Karrierestationen nicht kennt...) Gelegentlich ist er in der Formulierung einfach ein Baller.

Einige Passagen sind höchst amüsant: Sein imaginärer Dialog mit Dr. Müller-Wohlfart, als er in dessen Wartezimmer sitzt, die Beschreibung seines Fitness-Trainers (ehemaliger Cage Fighter) in West Virginia, seine Mannschaftkollegen in den verschiedenen Mannschaften, mit all' ihren Eigenheiten. Auch BBL-Kenner werden schmunzeln, wenn sie lesen, dass Julius Jenkins eben wirft, wenn er den Ball hat. Das Leuer passt, wenn er werfen sollte und wirft, wenn er passen sollte.

Am Ende, so kommt es mir vor, hetzt Joe Herber uns etwas durch seine Geschichte. Gerade zu der Nationalmannschaft und seiner Zeit als Profi in Deutschland hätte er für mein Empfinden durchaus mehr erzählen können, noch etwas mehr in die Tiefe gehen dürfen. Andererseits: Das Buch folgt dort stilistisch seinem Karriereverlauf, der Basketball, das Profi-Sein gehen zunehmend an ihm vorbei, entgleiten ihm, und verschwinden schließlich aus seinem Leben. Vielleicht ist es auch gewollt, gekonnt, dass die Geschichte das im Schlussteil vermitteln und dieses Gefühl wiedergeben soll. Man möchte es Joe Herber zutrauen.

Dass ist aber wirklich ein kleinere, absolut verzeihbare Schwäche, wenn man das überhaupt so nennen mag. Vielleicht habe ich das Buch auch nur zu schnell gelesen.

Beim Leser sollte ein gewisses Interesse für Sport wohl vorhanden sein. Ansonsten bleibt mir zu sagen: Egal ob man etwas mit Basketball anfangen kann oder nicht, ob man Biografien im allgemeinen oder auch nur die von Sportlern sonst nicht sonderlich schätzt, dieses Buch ist es wert, gelesen zu werden. Mann muss nicht einmal Johannes Herber als Sportler kennen, aber wenn das so ist, sollte man nicht versäumen, ihn als Autor kennenzulernen.

Joe ist der mit den 15 Punkten gegen Italien. Und hat dieses Buch geschrieben, "Almost Heaven" ...
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Erinnern hat Spaß gemacht, 7. April 2014
Von 
Falk Müller - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Wer kein großer Basketball-Fan ist, wird mit dem Namen des Autors erstmal nicht viel anfangen können. Dirk Nowitzki kennt jeder - aber Johannes Herber? Wer sich jedoch vom fehlenden "Promi-Faktor" nicht abschrecken lässt, bekommt ein intelligentes Buch in die Hand, in dem man viel über Basketball erfährt - und über das Leben.

Fangen wir mit dem Basketball an. Herber kann gut rüberbringen, was die Faszination des Sportes ausmacht. Man merkt, dass er regelmäßig Kolumnen darüber in großen Zeitungen wie der FAZ schreibt. So ist seine Sprache durchaus witzig und mitreißend. Hier nur mal ein beispielhaftes Zitat: "Der erste Dunking ist ein Schlüsselerlebnis, ähnlich wie der erste Sex. Danach kann man mitreden. Ich war 15 Jahre alt, als mir dieses Kunststück das erste Mal gelang."

Es ist natürlich ein Buch über Sport, man erfährt anhand Herbers Karriere aber auch viel über das Leben, und die Dinge, die das Leben ausmachen. Denn er hat alles erlebt, war 74 Mal Nationalspieler, hat dort mit Nowitzki zusammen gespielt. Er erzählt von seinen Höhepunkten, etwa der deutsche Meisterschaft mit Berlin, oder welche Gänsehaut er hatte, als er im Madison Square Garden einlief. Aber er erzählt auch von seinen Tiefpunkten, von einsamen Reha-Wochen nach schweren Verletzungen, die ihn letztlich auch mit 29 zum frühen Karrierende zwangen.

Fazit: Das Buch ist eine ehrliche, gut geschriebene Biographie - nicht nur für Basketballfans. Man merkt, das Johannes Herber mit Herzblut dabei war. Lassen wir es ihn selbst sagen: "Das Erinnern hat Spaß gemacht."
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen zu kurz, 21. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Almost Heaven: Mein Leben als Basketballprofi (Kindle Edition)
Denn das Buch hat mich sehr mitgerissen und begeistert.
Danke, Jo fuer einen ungeschminkten Einblick in die Gedankenwelt eines Pros., der auch ueber den Tellerand schaut.
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5.0 von 5 Sternen Buckets, 13. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein wirklich gutes Buch über den Profisport. Herber läßt den Leser tief in seine Seele blicken. Gerade dass er sich stark mit seinen Verletzungen auseinander setzt hebt das Buch, denn dass ist es doch woran ein Sportler zu knabbern hat. Eine Aufzählung von Erfolgen langweilt und das bekommt die ganze Welt mit. Gleiches gilt fürs Bankwärmen, was bedeutet es nicht spielen zu können, aber immer dabei zu sein. Der Teil des Buches hat mir sehr gefallen, ich habe innerlich richtig mitgelitten.
Gerade die Zeit in Berlin bietet eine super Ergänzung zum Pletzinger Buch. Hat Pletzinger schon viel über Pavicevic geschrieben, läßt Herber hier noch ein paar Kleinigkeiten mehr durchblicken, die aus dem Perfektionisten und vielleicht auch ein wenig pranoiden Pavicevic, einen Basketballer machen, für den dieses Spiel eben nicht nur ein Spiel ist und Trainer sein eben doch mehr bedeutet.

Ich kann das Buch uneingeschränkt Empfehlen. Die Leichtigkeit mit der Herber Menschen und Situationen mit wenigen Worten beschreibt machen es dem Leser leicht in Momente und Gefühle einzutauchen, als wäre man der stille Beobachter im Raum. Und ist es nicht genau das, was einen guten Geschichtenerzähler ausmacht?
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5.0 von 5 Sternen Tolles Buch über einen Basketball-Profi, 10. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch liest sich sehr gut und ist interessant. Johannes Herber gibt einen Einblick in die Profi-Basketball-Bundesliga und in die Nationalmannschaft. Ebenso erzhält er von seinen Basketballanfängen in den USA und wie gewöhnungsbedürftig der Wechsel in die Profi-Basketball-Bundesliga war.

Interessant auch wie die Leistungssportler bei Verletzungen behandelt werden. Im Leistungssport werden Symptome anstelle von Ursachen behandelt, was mir sehr bekannt vorkommt.

Er beschreibt auch, wie es sich anfühlt, wenn man als Leistungssportler verletzungsbedingt auf der Bank sitzt und seinen Team-Kollegen zugucken muss. Tiefe Einblicke in sein Seelenleben gewährt Johannes.

Absolut empfehlenswertes Buch für alle die Baskettballl spielen oder einmal gespielt haben.
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5.0 von 5 Sternen Klasse!, 14. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Prima Buch!
Sehr nett zu lesen, ohne das Langeweile beim lesen aufkommt!
Ich finde es klasse!
Für jemanden, der mehr über das was hinter den Kulissen des Profisport so passiert, erfahren möchte!
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5.0 von 5 Sternen herber gehts nicht, 26. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
wie schon zu seiner zeit als kolumnist für five überzeugt joe herber auch hier mit tollem schreibstil und intelligentem witz. für jeden basketballfan ein absolutes muss. gerade auf deutsch gab/gibt es ja kaum vernünftige literatur zum thema basketball - dieses buch ist somit auf jeden fall eine ausnahme! toller blick hinter die kulissen und in die gefühlswelt nicht nur des basketballers joe herber sondern auch den menschen!

bitte mehr davon!
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5.0 von 5 Sternen der normale Alltag eines Basketballspielers, 25. Mai 2014
Johannes Herber beschreibt in seinem Buch seine Zeit als aktiver Basketballspieler. Herber selbst hat zwar bei bedeutenden Vereinen wie Alba oder Frankfurt und auch in der Nationalmannschaft gespielt, ist aber kein 'Star' in der Basketballszene geworden. Stattdessen kämpft er sich damit ab, dass er kaum eingewechselt wird, obwohl er gut trainiert; dass er bei der Nationalmannschaft teilweise nicht nominiert wird; und dass er Schmerzen bekommt, die er zwar irgendwie ignorieren kann, die ihm aber das Leben zur Hölle machen.
Wer dieses Buch in seinem sympathischen, teilweise etwas naiven, aber immer authentischen Stil liest, bekommt einen Eindruck davon, wie es wohl den vielen Spielern geht, die nicht das Gesicht der Mannschaft sind, sondern die die Bank auffüllen: das Warten, das Hoffen, die Schmerzen, die Allüren der Trainer, die ständigen Wiederholungen. Was ist die Meisterschaft wert, wenn man nie gespielt hat? Wenn einen die Fans nur als 'den ständig Verletzten' kennen?
Ich fand das Buch sehr lesenswert, gerade weil es kein 'Ich bin Nowitzki - wie ich ein Star wurde'-Buch ist.
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5.0 von 5 Sternen Tolles Buch - Leben in der Basketballwelt, 19. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Jeder, der dieses Buch hat, las es innerhalb von wenigen Tagen durch.
Joe beschreibt das Leben innerhalb der Basketballwelt mit seinen Höhen aber auch Tiefen. Man bekommt einen Einblick hinter den Kulissen, ob bei der BBL Mannschaft oder bei der Nationalmannschaft.
Ich kann jedem Basketballfreak dieses Buch sehr empfehlen, man versteht so einiges mehr mit bestimmten Reaktionen.
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5.0 von 5 Sternen In zwei Tagen ausgelesen, 12. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Konnte das Buch gar nicht mehr weglegen. Für alle, die selbst Basketball gespielt haben, sehr empfehlenswert! Für alle anderen auch ...
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