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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen21
4,0 von 5 Sternen
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am 15. Dezember 2013
595 Seiten können sehr lang werden, habe ich mir gedacht, als ich auf dieses Werk stieß. Gute Unterhaltung findet man abseits der Gable`s, Gordon`s, Follet`s und Eco`s nur selten.
Dass ich mich dann doch auf dieses Werk einließ habe ich zu keiner Leseminute bereut. Die Charaktere der Figuren kommen sehr authentisch rüber, die Städte und Landschaften entstehen vor dem inneren Auge so klar, dass man meint, man wäre dort geboren.
Es sind 595 Seiten erlebtes Mittelalter.
Zur Handlung: Der Protagonist Thedo hat bei einer Sturmflut Familie, Haus und Hof verloren. Er zieht mittellos durchs Land und trifft den Patrizier Stademann, mit dem er nach Nowgorod reist. Im Gepäck des Patriziers befindet sich ein geheimnisvolles Templerbuch, von dessen Wert dieser aber nichts ahnt. Doch auch ein mächtiger Herzog ist an dem Buch, dessen Inhalt Wissen, Macht und Reichtum verspricht, interessiert. Nach der Ermordung des Kaufmanns gelangt das Buch in Thedos Hände. Eine Verfolgungsjagd beginnt, die Thedo mit seiner neuen Liebe bis nach Lübeck treibt.
Mehr möchte ich hier nicht verraten.
Am Ende bleibt festzustellen, dass Leser, die sich nicht an der Fülle der mittelalterlichen Begriffe und Redewendungen (es gibt ein ausführliches Glossar) stören, denn diese machen einen großen Teil der Authenzität aus, mit diesem Werk mehr als gut beraten sind.
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am 24. Dezember 2013
Ich mag keine langen Rezensionen, in denen die Buchbeschreibung des Klappentextes so ausführlich dargelegt wird, dass der Leser sich das Lesen des Buches praktisch sparen kann.
Ich mag`s knapp:
Der Handlungsstrang ist klar strukturiert, die Charaktere sind leicht nachvollziehbar und wirken daher ungeheuer sympathisch. Die Beschreibung von Orten, Märkten und Schlachten wirken so plastisch, dass man meint, einem Zeitzeugen zuzuhören. Dazwischen eingestreute kirchen-philosophische Ansätze (z.B. beim Einsiedler Paul von Obnora) heben den Anspruch und wirken keinesfalls störend.
Fazit: Leser die Realitätsnähe bevorzugen, einen logischen Plot erwarten und eine kreative Geschichte mögen, sind mit diesem Werk bestens beraten. Für mich jedenfalls, ist es ein hervorragendes Werk.
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am 20. Dezember 2013
Ein wunderbarer historischer Roman, interessant und spannend von der ersten bis zur letzten Seite!

Mit seinem lebendigen und bildhaften Schreibstil entführt der Autor den Leser mitten hinein ins Mittelalter.

Trotz der Länge der Geschichte wird es zu keinem Zeitpunkt langweilig.

Der Autor verwendet sehr viele Begriffe, die im Mittelalter üblich waren und die sicher auch zur Authentizität der Geschichte beitragen.
Ich persönlich fand es mit dem Kindle aber etwas umständlich, immer im (sehr ausführlichen!) Glossar am Ende des Buches nachschlagen zu müssen.

Fazit:
ABSOLUT EMPFEHLENSWERT für alle Leser, die mit Haut und Haaren ins Mittelalter eintauchen möchten.
Wer aber nur eine leichte Lektüre für zwischendurch sucht, würde hier die falsche Wahl treffen.
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am 25. Januar 2014
Gut recherchiert und geschrieben, spannend aufgebaut, etwas zuviel Tote und Brutaltiät teilweise, war wahrscheinlich damals so. Das Buch hat sehr viele Seiten, das Ende war nett aber dann zuwenig ausgebaut, etwas abrupt für vorangegange ausgeschmückte Ereignisse und die seitenanzahl.
Dennoch empfehlenswert, kann man kaum weglegen.
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am 27. Januar 2014
Ich habe gerade das Buch zu Ende gelesen.
Eigentlich würde ich diesem Buch liebend gerne sieben Sterne geben. Allein, es geht leider nicht.
Zum Inhalt:
Thedo, ein junger Friese, verliert früh seine Familie und wie es scheint auch seine Zukunft. Er ist jedoch lernbegierig und schafft es so, seinen Weg zu gehen und zu meistern. Bevor es soweit ist, muss er sehr viele Prüfungen bestehen.Eigentlich eine banale Geschichte, die in dieser Form in vielen Variationen historischer Romane zu lesen ist.
Positive Kritik:
Dem Autor gelingt es, ein lebendiges Bild jener Zeit zu entwerfen und er glänzt mit einem unglaublichen Wissen zur Salzgewinnung, zur Seefahrt, zur Hanse, zu historischen Ereignissen und vielem mehr.
Warum aber kann ich dann keine sieben Punkte geben?
Der Autor will zu viel! Der im Buch verarbeitete Stoff hätte für drei Fortsetzungen gereicht. Das recherchierte und angelernte Wissen bremst leider erheblich den Lesefluss, es ist vor allem im ersten Teil viel zu viel, vereinzelt wirkt es spannungstötend. Der Autor baut sehr gut einen Spannungsbogen auf und der Leser will unbedingt wissen, was als nächstes passiert: es folgen mehrere Seiten Abhandlung über die Salzgewinnung... Spannung weg!
Das passiert leider viel zu oft!
Ein weiteres Manko ist die mehr als frei ausgelegte Regelung der Interpunktion. Hier habe ich selten eine Einhaltung feststellen können. Schade!
Eine Konzentration auf die Handlung mit wenigen, aber passenden und ausreichenden (das ist eine Kunst!!!!!) Ausführungen zu Salzgewinnung, historischen Ereignissen etc. und eine intensive und stringente Fortführung der Spannung würden aus dieser umfangreichen Geschichte einen Bestseller machen. Manche verfilmte Historienschinken sind wesentlich schlechter.
Leider wird das Potential dieses Buches bei weitem nicht ausgeschöpft. Deshalb leider nur drei Sterne.
Ich empfehle die Sichtung durch einen Lektor (wenn es gewünscht sein sollte). Dann ist der Erfolg gesichert!
Viel Erfolg!
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am 2. Januar 2014
Durch die norddeutschen/friesischen Begriffe wirkt die Geschichte sehr authentisch, auch die Beschreibungen der Örtlichkeiten, Kleidung und so weiter vermitteln einen nachvollziehbaren Eindruck des Mittelalters. Das Buch liest sich, auch wegen der guten Rechtschreibung, sehr flüssig. Ein paar Dinge haben mich leider trotzdem in meinem Lesefluss gestört. Warum heisst das Schiff mal "Hansestolz" und im nächsten Absatz "Hansehecht"? Das mag für viele eine Kleinigkeit sein, aber mich macht sowas wahnsinnig. Auch andere Begriffe wurden verwechselt und führten zur Verwirrung. Ich finde die Inhaltsangabe hier auch nicht gut gewählt, da dadurch viel Spannung verloren ging. [jetzt evtl. Spoiler] Da Rixe erst ziemlich spät in der Geschichte wieder auftaucht, weiß man z.B. bei der Flucht ganz genau, dass alles gut ausgeht, weil die Beiden ja noch ein Kind kriegen und nach Lübeck zurück müssen um auf Rixe zu treffen. Ich fand es auch sehr merkwürdig, dass Thedo nach der großen Flut nicht einmal nach seiner Familie und Rixe gesucht hat. Das erscheint mir nicht logisch. Es ging mir an mehreren Stellen so, dass ich dachte "Hier fehlt doch ein Stück.". Zum Beispiel die Hochzeit, die ja doch einen Höhepunkt in Thedos Lebensgeschichte darstellt, wird gar nicht näher beschrieben und auch [das ist jetzt definitiv ein Spoiler] die Affäre mit Rixe, wie kam es denn dazu? Die Geschichte ist an einigen Stellen sehr ausführlich und an anderen Stellen zu kurz gefasst. Ich denke, eine Überarbeitung durch einen Lektor wurde dem Buch gut tun und es auf ein anderes Niveau heben.
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am 8. Oktober 2014
Der Roman begleitet die Personen in einer frühen Zeit des Mittelalters an der Nordseeküste über einen mehrjährigen Zeitraum. Dabei reicht das Handlungsgeschehen teils bis weit in den baltischen Ostseeraum. Faszinierend ist die fundierte Detailkenntnis an Begriffen und historischen Ereignissen der Zeit nach 1200 n.C. in dieser Gegend, die sich bei gelegentlichem Nachschlagen stets bestätigten. Ohne lexikalischen Rückgriff auf die mir häufig unbekannten Begriffe fällt das Verständnis schwer, aber es lohnt sich: Dem Autor gelingt es, die von Naturkatastrophen, Armut und Elend geprägten Lebensgeschichten aus dieser Zeit realistisch und glaubhaft mit einer spannenden Romanstory zu verbinden.
Also: Kein Fantasy- oder Vampirschwulst, sondern knallharte, realistische History-Fiction mit Spannungsbogen.
Wann wird die Story verfilmt ?
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am 23. Dezember 2013
Dieser Roman bietet eine sehr unterhaltsame Abwechslung zu anderen Romanen seines Genres. Auch hier spielen kirchliche Themen zwar eine Rolle (es geht um die Suche nach einem geheimnisvollen, Macht bringendem Buch der Templer, das womöglich die Kirchendoktrinen aus der Bahn werfen würde), diese werden aber nicht bis unerträgliche ausgeführt. Vielmehr liegt der Fokus auf dem Hauptcharakter Thedo, samt einer spannenden Entwicklung seines Charakters und seinen Erlebnissen auf hoher See und in verschiedensten Abenteuern. Vor allem der Beginn des Buches hat mich gepackt: auf der Insel Rungholt spielend wird der Leser in das Leben eines Salzsieders im Mittelalter versetzt, was sehr authentisch gelungen ist. Man kannn förmlich das Gekreische der Möven in der Luft und den Salzgeschmack der See vernehmen. Zudem hat mich die Intensität der Recherche des Autors begeistert: seien es nun Straßennamen im Novgorod des Mittelalters oder mittelalterliche Begrifflichkeiten, in diesem Roman steckt eine Menge an Arbeit. Die verschiedenen Handlungsstränge sind versehen mit einer gesunden Portion Humor und sind geschickt miteinander verknüpft. Das Lesen hat mir sehr viel Spaß bereitet!
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am 16. Dezember 2013
Mag es in diesem historischen Roman auch um ein geheimnisvolles, Macht versprechendes Buch gehen, so ist es vor allem die Metamorphose des Protagonisten Thedo, die dominiert und den Leser fesselt. Es sind die (Ver-)Wirrungen seines Charakters, die den Leser gleichermaßen miterleben wie mitfühlen lassen.
Parallel versteht Syring nur zu gut die Vielschichtigkeit des mittelalterlichen Lebens zu beschreiben. Nicht im klassischen Sinne, dafür in einer besonders interessanten Herangehensweise: Historische Fakten lässt er spielend leicht in die fiktive Handlung einfließen; keinesfalls ausschweifend, sogar richtig unterhaltsam und spannend. Beinahe unbewusst lernt man viel über die damalige Zeit und die Zustände. Nicht zuletzt ist es ebendiese detaillierte, lebendige und dennoch oder gerade deswegen authentische Darstellung der mittelalterlichen Welt, die es zu einem hochkarätigen Lesevergnügen macht.
Alles in allem: Wirklich empfehlenswert!
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am 10. Dezember 2013
Lebendige Sprache, detailgetreue Szenenbeschreibung und kleiner Geschichtsunterricht versetzen den Leser in eine epochale Zeitreise, die spannender nicht sein kann. Der Humor kommt auch nicht zu kurz und läßt kurze Pausen zum Durchatmen zu.
Lesezeichen sind bei mir nur sehr selten gesetzt worden.
Sehr empfehlenswert !
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