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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöne Welt mit hässlichen Flecken
Cormoran Strike, ehemaliger Militärpolizist, Kriegsveteran, eher mäßig erfolgreicher Privatdetektiv, ist pleite und ohne Wohnung, nachdem er sich gerade wieder einmal von seiner Freundin getrennt hat.
Also kommt ihm der Auftrag des Anwalts John Bristow gerade recht. Er soll den Tod des berühmten Models Lula Landry untersuchen, die vom Balkon...
Vor 4 Monaten von Schneewittchen veröffentlicht

versus
46 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein viel zu langer Roman, aber auch mit Stärken ...
Dass sich hinter dem Namen Robert Galbraith eigentlich die britische Autorin Joanne K. Rowling verbirgt, dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben. Nun bin ich zwar kein großer Harry-Potter-Fan, aber meiner Meinung nach kann Rowling richtig gut schreiben. Und so war ich, auch wegen der eigentlich durchweg positiven Kritiken durchaus auf den ersten Krimi der...
Vor 13 Monaten von Alex Wolff veröffentlicht


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46 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein viel zu langer Roman, aber auch mit Stärken ..., 25. Februar 2014
Dass sich hinter dem Namen Robert Galbraith eigentlich die britische Autorin Joanne K. Rowling verbirgt, dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben. Nun bin ich zwar kein großer Harry-Potter-Fan, aber meiner Meinung nach kann Rowling richtig gut schreiben. Und so war ich, auch wegen der eigentlich durchweg positiven Kritiken durchaus auf den ersten Krimi der Autorin gespannt.

Zur Story. Der Privatdetektiv Cormoran Strike wird beauftragt, den Tod des berühmten Models Lula Landry zu untersuchen. Angeblich hat sie Selbstmord begangen, indem sie sich von ihrem schneebedeckten Balkon im Londoner Stadtteil Mayfair in den Tod stürzte. Jedenfalls ist die Polizei dieser Meinung.
Cormoran Strike hat Zweifel an seinem Auftrag, aber finanzielle Nöte und ein desolates Privatleben, lassen ihn den Auftrag annehmen. Seine Ermittlungen führen ihn in die Kreise der Reichen und Schönen Londons. Ob Stardesigner, Rechtsanwälte oder Popstars. Jeder von ihnen hat eine eigene Version der Geschichte.

Cormoran Strike ist in meinen Augen ein gelungener Ermittler. Körperlich gehandicapt, hat er als Ermittler doch in Afghanistan ein Bein verloren. Auch seine eigene Familiengeschichte ist spannend, denn seine Mutter war ein bekanntes Groupie und sein Vater somit ein bekannter Sänger. Sein Privatleben ist die reine Katastrophe, hat er sich doch gerade mal wieder von seiner Verlobten getrennt.

Überhaupt die Charaktere: allesamt gut getroffen, fein herausgearbeitet und wundervoll beschrieben. Hier liegt die große Stärke des Buches. Strikes Sekretärin zum Besipiel ist wunderbar beschrieben. Allerdings gibt es auch eine ganze Menge Charaktere und ab und an muss man sich schon noch mal in Erinnerung rufen, wer denn nun wer ist. Weniger wäre hier mehr gewesen.
Eine weitere Stärke sind die Handlungsorte. Wie London beschrieben wird, liest sich schon toll. Einzelne Straßenzüge und Häuser entstehen direkt vor den Augen.

Die Handlung allerdings gerät zu ausufernd. Sind die Spuren anfangs allesamt noch interessant (auch wenn es etwas dauert, bis das Ganze Fahrt aufnimmt), verschwimmen sie im Laufe des Buches. Es ist mit 640 Seiten schlicht zu lang. Zu viele Spuren, zu viele Verdächtige. Und das Ende hat mich (auch wegen der 640 Seiten Vorbereitung) etwas enttäuscht. Sicher, es ist ein eher ruhiger Krimi und kein Thriller, aber die Spannung hält nicht über die Dauer des Romans.

Fazit: ein zu langes Buch voller Widersprüche, mit tollen Figuren, wunderbaren Orten und einer Handlung, die sich diesmal nicht ausbauen lässt, sondern vielmehr Straffung hätte vertragen können.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöne Welt mit hässlichen Flecken, 21. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Cormoran Strike, ehemaliger Militärpolizist, Kriegsveteran, eher mäßig erfolgreicher Privatdetektiv, ist pleite und ohne Wohnung, nachdem er sich gerade wieder einmal von seiner Freundin getrennt hat.
Also kommt ihm der Auftrag des Anwalts John Bristow gerade recht. Er soll den Tod des berühmten Models Lula Landry untersuchen, die vom Balkon ihres Appartements im Londoner Stadtteil Mayfair gestürzt ist. Die Polizei hielt es für Selbstmord, aber Bristow, ihr Bruder, ist überzeugt, dass es sich um Mord handelt.
Strike begibt sich auf Spurensuche in die Welt der Reichen und Schönen und bringt einiges ans Licht, was eigentlich verborgen bleiben sollte.

Mittlerweile ist bekannt, dass sich hinter dem Pseudonym Robert Galbraith die Harry-Potter-Autorin Joanne K. Rowling verbirgt.
Eine Parallele zu ihrem berühmtesten Werk kann man auf jeden Fall ziehen: Sie versteht es, interessante Charaktere zu kreieren, seien sie nun angenehm oder nicht. Cormoran Strike ist auf jeden Fall ein Ermittler, der Sympathien weckt, ebenso seine toughe Assistentin Robin. Man darf gespannt sein, wie sich die Dynamik zwischen den beiden weiter entwickelt - ein nächster Band (Der Seidenspinner) ist ja schon auf dem Markt.

Der Fall selbst gestaltet sich eher ruhig. Die Ermittlungen Strikes bewegen sich hauptsächlich in London, das atmosphärisch lebendig geschildert wird.

Einen Kritikpunkt gibt es für mich: Die Handlung verliert sich leider in den langatmigen Dialogen, auf über 600 Seiten zieht es sich manchmal ordentlich.

Fazit: Solider britischer Kriminalfall mit einer Spur Sozialkritik, dessen Handlung sich leider in langatmigen Dialogen verliert.
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28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ruhiger Krimi mit ansprechenden Charakteren, 26. Dezember 2013
Privatdetektiv Cormoran Strike ist am Ende einer langjährigen Beziehung angelangt und haust derzeit auf einer Campingliege in seinem Büro, als ihm die Personalagentur die Aushilfskraft Robin als Sekretärin vorbeischickt. Die kann er sich eigentlich gar nicht leisten, doch als ein neuer Kunde durch seine Bürotür schreitet, ist er schnell dankbar für ihre Anwesenheit und die Professionalität, die sie an den Tag legt.

Er soll den Todesfall eines Topmodels untersuchen, der zur Zeit als Selbstmord deklariert wird. Anfänglich nicht sehr überzeugt stöbert Cormoran in deren Privatleben herum und rekonstruiert die letzten Tage vor ihrem Tod. Dabei fördert er jedoch Dinge zu Tage, die ihn an seiner vorherigen Einstellung zweifeln lassen und bald erkennt er, dass auch noch andere Menschen in Gefahr sind.

Meine Meinung:

Natürlich war ich sehr gespannt auf diesen für mich ersten Krimi aus der Feder von Joanne K. Rowling, die hier unter dem Pseudonym Robert Galbraith schreibt. Ich wusste nicht, was mich erwarten würde, so dass ich, wie ich denke, relativ vorbehaltlos, mit dem Roman beginnen konnte.

Dieser steht und fällt meiner Meinung nach mit den beiden Hauptcharakteren Cormoran und Robin. Insbesondere Cormoran ist ein besonders vielschichtiger Charakter, den man ganz gewiss nicht einfach in irgendeine Schublade schubsen kann. Aufgewachsen bei einem drogensüchtigen Groupie hatte er bereits als Kind schon mehr Einblicke in das Leben bekommen, als so mancher Erwachsener in seiner ganzen Lebensspanne und seine Zeit in Afghanistan hat ihn nicht nur durch den Verlust eines Körperteils zusätzlich geprägt. Seine ausgeprägte Intelligenz hat ihm stets genützt, doch im Moment ist er an einem persönlichen Tiefpunkt angekommen.

Es war gut zu verfolgen, wie sehr er innerlich zerrissen ist. Wie sein Wunsch, seine Liebesbeziehung wieder herzustellen mit dem Verstand rang, der ihm ganz klar signalisierte wie zerstörerisch diese Gefühle für ihn sind. Ich habe einen sehr klugen Mann kennengelernt, der sehr viel Stolz besitzt, selbstbewusst und reich an Erfahrung ist und, der auch eine sensible Seite hat, die in den Menschen lesen kann und kleine Gesten durchaus zu schätzen weiß.

Auch Robin ist eine sehr ungewöhnliche Frau. Ihre Begegnung mit Cormoran rüttelt an ihrem vorherbstimmten 0815-Leben, an dem sie verstandesgelenkt festhalten will, während sie gleichzeitig in ihrem Aushilfsjob aufblüht. Sie ist beeindruckend feinfühlig, taktvoll und agiert stets mit besonderer Rücksichtnahme auf ihren aktuellen Chef, den sie zwischendurch immer mal wieder mit ihrem scharfen Verstand verblüffen kann.

Die Spannung in diesem viele Seiten umfassenden Roman wird erst langsam aufgebaut. Die Ermittlungen sind sehr traditionell und beruhen auf vielen Befragungen, die inhaltlich etwas zu Lasten des Actionfaktors gehen, dafür aber den tollen Charakteren mehr Raum und mir als Leser die Möglichkeit geben, diese gerade in diesem ersten Band besser kennenzulernen. Erst auf den letzten 100 Seiten hatte die Spannung dann doch für mich die Grenze überschritten, die mich das Buch dann nicht mehr aus der Hand legen ließen.

Fazit:

Wer Kriminalromane liebt, die mit außergewöhnlichen Charakteren punkten, sollte unbedingt zu "Der Ruf des Kuckucks" greifen. Freunde actionreicher Handlung werden hier allerdings weniger glücklich. Ich für meinen Teil, fühlte mich von diesem ruhigen Kriminalroman rund um den interessanten Ermittler Cormoran Strike gut unterhalten und bin auf jeden Fall neugierig, ob die Autorin die Reihe fortführen wird.
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48 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Model und der Detektiv, 2. Februar 2014
Von 
Nun ist er da, der neue Roman von J.K.Rowling. Diesmal ist es endlich der vor Jahren versprochene Krimi.
Ob die Geschichte mit dem ausgeplapperten Geheimnis der wahren Autorenschaft nun stimmt oder nicht, muss wohl jeder selbst entscheiden. Ich gehöre zu denen, die die Geschichte und nicht an einen Marketing-Trick glauben wollen. Denn ein wenig kann ich schon verstehen, dass sie einfach nur eine Geschichte erzählen wollte, ohne den Druck von vermutlich Millionen Lesern, Funk- und Fernsehen, Kritikern usw. auf den Schultern zu spüren. Denn seien wir mal ehrlich: würden wir mit diesem Wissen um den extrem hochgesteckten Erwartungen überhaupt etwas zu Papier bringen können? Ich vermute mal eher nicht, ist doch schon eine Rede vor Familienmitgliedern an Omas 80. Geburtstag oder ein Referat vor der Klasse zu halten ein Grauen, durch das wir alle schon gegangen sind.

"Der Ruf des Kuckucks" ist ein klassischer Detektiv-Krimi. Beim Lesen fühlte ich mich stark an die alten Noir-Krimis mit Humphrey Bogart erinnert. Der gebrochene, problembelastete, dem Alkohol zu sprechende Schnüffler, dort die schöne Frau, die ergebene Sekräterin und dann der alles veränderte mysteriöse Fall, diesmal um den Selbstmord eines weltberühmten Models.

Ich fühle mich sehr gut unterhalten. Der Anfang war ein wenig holprig, der Stil ungewohnt, Cormoran mir nicht symphatisch, doch mit der Zeit bin ich mit ihm warm geworden. Die Charaktere insgesamt sind gut beschrieben, haben Tiefe und viel Raum und sind nicht langweilig.

"Der Ruf des Kuckucks" ist aus heutiger Sicht, ein eher "altmodischer" Krimi: wenig Blut, Dialoglastig, kein kranker Folter-Psycho-Serienmörder. Manche werden das als "langweilig" empfinden, ich fand es herrlich. Dafür schildert Galbraith/Rowling das Leben im Rampenlicht, die Verstrickungen der Figuren und das Leben in London. Gerne bin ich Cormoran gefolgt, sowohl durch London, als auch seinen Erinnerungen. Einige Charaktere bzw. Einzelheiten haben für mich einen Bezug zu wahren Begebenheiten z.B. musste ich öfter an Amy Winehouse und Pete Doherty denken. Auch Kate Moss und Naomi Campell scheinen aus meiner Sicht Pate gestanden zu haben.

Ich kann nur hoffen, das Rowling weiterschreibt, so wie es ursprünglich geplant war. Ich würde Cormoran und Robin gerne weiterbegleiten.

Leider ist es so, dass egal was Frau Rowling in Zukunft noch schreiben wird... sie wird die in sie gesteckten Erwartungen bei vielen nicht erfüllen können. Das ist schade, denn sie hat einen guten, wenn nicht sogar sehr guten, Krimi geschrieben. Ich habe ihn gerne gelesen und warte sehnsüchtig auf das nächste Werk. Ich kann das Buch allen empfehlen, die einen nicht vor Blut triefenden und vor Leichen überfüllten Krimi lesen möchten. Auch auf unnötige seitenweise beschriebene Sexszenen wurde verzichtet.

Update 4.7.2014: Juhu! Es wird einen zweiten Teil geben! Die deutschsprachige Ausgabe erscheint im Oktober 2014 und wird Der Seidenspinner: Roman heißen. Ich freu mich!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut geschrieben, interessante Charaktere, aber inhaltlich leider nicht fesselnd, 29. Januar 2014
Von 
sabatayn76 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Inhalt:
Das berühmte Model Lula Landry hat sich von ihrem Balkon gestürzt, für die Polizei steht sehr bald fest, dass es sich um einen Suizid handeln muss. Doch Lulas Bruder kann und will das nicht glauben, also engagiert er den verschuldeten, frisch von seiner Partnerin verlassenen, seit Wochen auftragslosen Privatdetektiv Cormoran Strike, der das Motiv und den Täter aufdecken, den Fall aufklären soll. Strike dringt immer tiefer in die glamouröse Welt der Reichen und Schönen ein und bringt sich bald selbst in Gefahr.

Mein Eindruck:
Ich liebe die Harry Potter-Romane und habe auch 'Ein plötzlicher Todesfall' mit Begeisterung gelesen. Deshalb fiel es mir recht schwer zu akzeptieren, dass mir 'Der Ruf des Kuckucks' nicht gefallen hat. Das Buch ist sehr gut geschrieben, liest sich flüssig. Personen, Orte und Situationen werden sehr genau und detailliert beschrieben, die Protagonisten wurden sehr lebendig und überzeugend charakterisiert. Doch der Inhalt konnte mich leider gar nicht begeistert, ich fand das Buch eher unspektakulär, mich hat nicht interessiert, wie die Geschichte weitergeht, wie der Fall gelöst wird, was aus den Protagonisten wird.

Mein Resümee:
Für mich war 'Der Ruf des Kuckucks' inhaltlich eine Enttäuschung. So sehr ich J.K. Rowling eigentlich mag, ich werde wahrscheinlich keinen weiteren Krimi von ihr lesen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Serienstart, 19. Januar 2015
Wer kennt ihn nicht: Harry Potter, den Zauberschüler, der in Hoghwarts sein Handwerk lernt.
Viele lieben ihn, nur schwer kommt man durch die Bücherwelt, ohne zumindest am Rande von ihm gehört zu haben.
Die Autorin J. K. Rowling schreibt nun unter dem Pseudonym Robert Galbraith Krimis für Erwachsene.
Kann das was werden? Fragt man sich. Die Antwort lautet: ja, und ob!

„Der Ruf des Kuckucks“ ist das erste Buch einer Reihe um den Detektiv Cormoran Strike.
Strike ist aus dem Militärdienst ausgeschieden, wo er eine verantwortungsvolle Stellung innehatte. In Afghanistan hat er ein Bein verloren und ist nun mehr oder weniger traumatisiert. Dennoch gibt er sich und sein Leben nicht auf.
Mit einer Detektei versucht er im zivilen Leben Fuß zu fassen, was ihm nicht leicht fällt. Finanziell am Ende, traumatisiert vom Einsatz in Afghanistan kämpft Cormoran Strike ums nackte Überleben. Dabei behilflich ist ihm seine Sekretärin Robin, die als Aushilfe bei ihm tätig ist.
Gemeinsam versuchen sie einen Fall zu klären, den die Polizei längst als Suizid abgeschlossen hat. Das berühmte Model Lula Landry ist von ihrem Balkon in den Tod gestürzt. Lulas Bruder hat jedoch Zweifel an der Selbstmordthese der Polizei und beauftragt Strike, die Wahrheit herauszufinden.
In der Glamourwelt macht man es Strike nicht gerade leicht, seinen Job zu erledigen. Lügen, Intrigen, falsche Fährten, all das muss der Detektiv überwinden und bringt sich dabei selbst in Gefahr.

Der Ruf des Kuckucks ist eine Detektivgeschichte, bei der es nicht um blutrünstige und grausame Details geht, sondern um eine ausgeklügelte Kriminalgeschichte, die den Leser mehr als einmal auf falsche Fährten bringt. Am Ende wird man mit einer Auflösung belohnt, die die knapp 640 Seiten lange Story abrundet und Krimifans zufrieden und neugierig auf weitere Fälle Cormoran Strikes gemacht hat. Zumindest bei mir war es so, dass ich mir gleich den 2. Band besorgt habe, in dem Cormoran ermittelt.
Der Ruf des Kuckucks ist mittlerweile als Taschenbuch erschienen und empfehlenswert für alle, die tiefgründige Kriminalromane lieben, bei dem der Leser stets aufgefordert wird, mitzudenken und auf kleine Details zu achten.
Großer Lesegenuss mit sehr spannendem Ende.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannende Mörderjagd, 20. Juli 2014
Klappentext:
Als das berühmte Model Lula Landry von ihrem schneebedeckten Balkon im Londoner Stadtteil Mayfair in den Tod stürzt, steht für die ermittelnden Beamten schnell fest, dass es Selbstmord war. Der Fall scheint abgeschlossen. Doch Lulas Bruder hat Zweifel – ein Privatdetektiv soll für ihn die Wahrheit ans Licht bringen.
Cormoran Strike hat in Afghanistan körperliche und seelische Wunden davongetragen, mangels Aufträgen ist er außerdem finanziell am Ende. Der spektakuläre neue Fall ist seine Rettung, doch der Privatdetektiv ahnt nicht, was die Ermittlungen ihm abverlangen werden. Während Strike immer weiter eindringt in die Welt der Reichen und Schönen, fördert er Erschreckendes zutage und gerät selbst in große Gefahr …

Die Autorin:
Hinter diesem Pseudonym verbirgt sich die Erfolgsautorin Joanne K. Rowling, die mit ihren Harry Potter Büchern weltweiten Ruhm erlangte.

Meine Meinung:
"Der Ruf des Kuckucks" war für mich eine willkommene Abwechslung, weil ich sonst wenig Krimis lese. Sicher war es auch ausschlaggebend, dass das Buch von Joanne K. Rowling unter einem Pseudonym geschrieben wurde, und ich somit mehr als neugierig war.

Besonders haben mir die Charaktere gefallen. Cormoran Strike, ein Afghanistan-Veteran und vom Pech verfolgter Privatdetektiv und Robin Ellacotts, seine neue Mitarbeiterin, die mit ihrer besonnenen und klugen Art eine Bereicherung für ihn wurde.
Genau an dem Tag, an dem Robin bei ihm zu arbeiten anfängt, schneit John Bristow in das heruntergekommene Büro des Schnüfflers, weil er glaubt, dass seine Schwester Lula, ein bekanntes Model, nicht wie vermutet Selbstmord begangen hat.
Er beauftragt Strike, die Wahrheit herauszufinden.

Das Buch lebt von den Ermittlungen und Nachforschungen des ungewöhnlichen, aber sehr sympathischen Duos. Der Leser/die Leserin bekommt viele Hinweise und Spuren ausgelegt, und man fragt sich die ganze Zeit, wohin die Recherche führt.
Dabei ist der Erzählstil hervorzuheben, der sehr ausführlich gehalten ist. Man taucht praktisch in das Geschehen ein, bekommt ein hohes Vorstellungsvermögen und wird am Ende mit der Auflösung belohnt.

Erwähnt muss werden, dass viel beschrieben, erklärt und geredet wird. Es ist kein actiongeladener Krimi, der den Lesenden in den Sessel drückt und atmelos zurücklässt.
Dieses Buch ist eher dazu da, es sich gemütlich zu machen, den beiden Akteuren zu folgen und sich nicht nur ein paar Kekse, sondern auch den feinen englischen Humor einzuverleiben.
Und trotzdem ist es keine langweilige Geschichte, wenn man es ein bisschen tiefergehend mag.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Positiv überrascht, 1. Juni 2014
Als das berühmte Model Lula Landry von ihrem Balkon aus in den Tod stützt, ist für alle recht schnell klar: Es war Selbstmord. Lula hat ihr eigenes Leben beendet, hat sich von ihrer Wohnung aus mehrere Meter in den Tod gestützt.

Einzig und allein ihr Bruder John Bristow glaubt nicht an all diese Umstände und bittet den Privatdetektiv Comoran Strike um Hilfe, welchen er noch von früher zu kennen scheint.

Der Privatdetektiv hat nicht nur körperliche Wunden aus seinem Afghanistan - Aufenthalt mitgebracht und steht zudem kurz vor seinem finanziellen Ruin. Der Auftrag von John kommt ihm da fast schon gelegen und dennoch ist er anfangs skeptisch.

Noch ahnt er nicht, was dieser Fall ihm und seiner Aushilfssektretärin abverlangt und noch bevor er sich richtig darum kümmern oder sich um sein Privatleben Gedanken machen kann, hängt er inmitten des Falles seines Lebens, welcher nicht nur ihn in große Gefahr bringt.

Der Schreibstil hat mich von Anfang an wirklich überrascht. Ich kannte die Werke des Autors bzw. der Autorin zwar schon vorher, denn wie jeder weiss, ist dieses Buch von der Harry Potter - Autorin J.K. Rowling geschrieben.

Angesichts der nicht gerade tollen Meinungen, zumindest derer, die ich mitbekommen habe, habe ich mir selbst ein Bild von ihrem ersten Krimi machen wollen.

Ich muss ehrlich sagen, dass ich Cormoran Strike sofort in mein Herz geschlossen habe. Seine Art und Weise, wie er, nach der Trennung von seiner Verlobten Charlotte, versucht sein Leben wieder auf die Reihe zu kriegen, hat auf eine Art und Weise sehr beeindruckend gewirkt, auf der anderen auch wieder.. ich weiss nicht recht, wie ich es ausdrücken soll.. nachvollziehbar und äh.. sanft? Nee, sanft passt nicht... stark, passt besser. Er beweist oftmals viel mehr Stärke, als es von aussen den Eindruck hat.

Jedenfalls ist seine erste Begegnung mit seiner Aushilfssekretärin Robin schon nicht gerade unter einem guten Stern geboren und dennoch raufen sich die beiden zusammen, scheint in Robin doch mehr zu stecken, als er anfangs denkt.

Obwohl beide doch eher unterschiedlicher nicht sein könnten, ergänzen sie sich in ihren Ermittlungen teilweise perfekt, als hätten sie schon immer miteinander gearbeitet.

Der Weg des Detektives zur Aufklärung des Falles hat mich zudem auch wirklich überrascht oder eher die Aufklärung am Ende selbst, hatte ich doch die ganze Zeit etwas völlig anderes im Kopf. Einige der Charaktere waren mir durchaus nicht ganz so sympatisch wie Robin oder Cormoran, aber dennoch habe sie ihren Teil zur Geschichte beitragen müssen.

Lange Zeit war mir zum Beispiel nicht klar, welche Rolle die Familie in Lulas Leben für eine Rolle gespielt hat, sei es die leibliche oder die Adoptivfamilie. Jeder hatte sein eigenes Bild von Lula, was manchmal nun wirklich nicht dem glamurösen Leben entsprach, wie Lula es als Schauspielsternchen gelebt hat.

Wer mir wirklich auch total sympatisch war und mich manchmal wirklich richtig zum Schmunzeln gebracht hat, was Guy Somé. Der Designer und ein enger Freund von Lula hat mich so manches Mal - und ich hoffe, dafür jetzt nicht geschlagen zu werden - Jorge Gonzales vorgestellt, wenn ich im Buch auf Guy gestossen bin.

Alles in allem muss ich sagen, dass ich mich dieser Krimi der Harry Potter - Autorin wirklich überraschen konnte und ich hoffe, noch mehr von Comororan Strike und "besseren Hälfte" Robin zu lesen bekommen.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung, für alle, die Lust auf einen Krimi der anderen Art haben, die sich überraschen lassen wollen oder sich ein Bild davon machen wollen, dass J.K. Rowling nicht nur Harry Potter kann.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Story, aber mäßige Spannung, 18. Dezember 2013
Das farbige Model Lula Landry stürzt von ihrem Balkon in die Tiefe. Für die Polizei ist es klarer Selbstmord. Ihr Bruder John Bristow hat daran erhebliche Zweifel und beauftragt einen Bekannten aus Kindertagen, den Privatdetektiv Cormoran Strike, nachzuforschen, was tatsächlich geschah - denn seiner Meinung nach war es Mord. Wie immer stellt sich die Frage, wer profitiert von ihrem Tod?

Cormoran und seine Aushilfskraft Robin Ellacott geraten nun in eine illustre Gesellschaft der Reichen und Schönen, aber auch im Gegensatz dazu der Armen. Robin erweist sich als echte Perle und sie bringt Frische in die Geschichte. Ihre Person hat mich jedenfalls voll überzeugt. Cormoran, ein ehemaliger Soldat mit Beinprothese wurde gerade von seiner Freundin verlassen. Da er zusätzlich zu diesen Problemen auch noch Schulden hat, arbeitet, wohnt und schläft er im Büro. Bei seinen Nachforschungen greift er gerne auf die Hilfe von Robin zurück, puzzelt aber auch selbst einzelne Teilchen zusammen und ist dem Leser in seinen Erkenntnissen weit voraus. Als Leser tappt man sehr, sehr lange im Dunkeln und ist auf die Lösung gespannt.

Vor dem Lesen des Buches war schon bekannt, daß Robert Galbraith das Pseudonym von J. K. Rowling ist. Durch diesen Umstand und den Klappentext hatte ich bereits im Vorfeld hohe Erwartungen an die Story. Ich hatte einige Bände Harry Potter gelesen und beim Schreibstil konnte man m. E. auch die Feder von JKR erkennen. Die Geschichte wurde zwar schön und vor allem bildhaft erzählt, aber für einen Krimileser zu langatmig, Spannung war nicht vorhanden. Erst nach der Hälfte zog das Tempo an und die Geschichte hat mich gepackt. Die Anzahl der agierenden Figuren war überschaubar und diese wurden detailliert beschrieben, richtig nahe kamen mir aber nur Cormoran und Robin. Dieses Ermittlerduo war für mich genial und ich würde auch einen zweiten Band mit ihnen wieder lesen. Erwähnen möchte ich auch das gelungene Cover, genau in diese Atmosphäre fühlte ich mich mitgenommen!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein faules Ei im Nest, 23. Januar 2014
Von 
progue - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Die Grundhandlung ist schnell erzählt. In einer eiskalten Winternacht stürzt das berühmte Model Lula Landry aus ihrem Luxusapartment zu Tode. Polizei und Presse ist sich schnell einig: Lula war zwar sehr schön, aber psychisch auch sehr labil - ergo Selbstmord, zumal das Haus, in dem sie lebte, einer Festung gleicht mit Wachdienst, Nummerncode, in einer Gegend gelegen, in der nur Leute der oberen 10.000 es sich leisten können zu wohnen. Nur einer will es nicht glauben: John Bristow, der Bruder des Models und so kommt er zu Cormoran Strike, dem Privatdetektiv, der nach anfänglichem Zögern die Ermittlungen aufnimmt. Nicht, weil er John glaubt, sondern weil er a) in unglaublich finanziellen Schwierigkeiten steckt und b) als Kind Charlie Bristow kannte, den Bruder Johns, der sein bester Freund war. Wie ein Terrier setzt er sich auf die Fährte des "Kuckucks" (Lula), vollzieht ihr Leben und ihre letzten Tage nach und kommt dabei einem Mörder nahe, der vor nichts zurückschreckt ...

Die positiven Sachen zuerst: Wie üblich erweist sich Ms Rowling als sehr genaue Beobachterin. Ob es die verschiedenen Sprechweisen oder Körperhaltungen oder das Benehmen der Leute aus Upper- und Workclass ist, sie gibt jedem sein eigenes Repertoire. Starrummel ist ihr sicherlich mittlerweile sehr vertraut und sie vermittelt davon ein Bild, das man sich sehr gut vorstellen kann. Sie führt Personen ein, die einem gut vor Augen stehen, wenn auch oft ziemlich klischeeschaft; andererseits sind sie sich dadurch gut zu merken.

Doch warum dann "nur" 3 Punkte? Nun, ihre große Stärke ist gleichzeitig ihre größte Schwäche. Ihre genauen Beobachtungen muss sie geradezu ausleben, zelebrieren, damit Seiten über Seiten füllen (schinden^^) und das nervt. Jedes Haus, das betreten wird, wird haarklein beschrieben, angefangen bei dem je nach Wohnlage Flur, der wie Marmor wirkt, und den mahagonifarbenem Geländer der Treppen bis zum dem Chlorgeruch des Pools. Jedes Kleid des Designers wurde bis zum Glasigwerden der eigenen Augen vorgeführt, jede Bewegung des Kaugummis, den die sozial benachteiligte Freundin des Models im Mund herumschob.

Ein weiteres Problem - welches mir bei Rowlingbüchern für Erwachsene auch schon bei "Ein plötzlicher Todesfall" unangenehm aufgefallen ist -, sind mangelnde Sympathieträger. Ja, Robin ist nett. Das war's dann auch schon. Cormoran ist nicht mein Freund geworden. Er wirkte auf mich wie (Achtung, Harry-Potter-Fans!) eine Mischung aus Hagrid und Mad Eye Moody und ich verstehe einfach nicht, wozu ein Mann, der finanziell so am Boden ist, eine Sekretärin braucht oder bezahlen muss. Mir ist von Anfang an nicht klargeworden, wieso er diese Beziehung zu der Zeitfirma hat. Ist das so ein englisches Ding?

Die Lösung des Falles brachte gleichzeitig einen netten Twist und ziemliche Unlogik, die ich hier leider nicht wiedergeben kann, weil ich damit zu sehr spoilere. Für mich bleibt im Endeffekt nur das Fazit, dass ich bei der Autorin lieber bei ihren Jugendbüchern bleibe, da sie tatsächlich die Magie besitzen, mich zu fesseln und mitzureißen.
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