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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Extrem verstörend und atmosphärisch düster!
Handlung:
Das neue Haus der Familie Creed befindet sich an einem alten Indianerfriedhof, wie sie später von ihrem neuen und etwas unheimlichem Nachbarn erfahren müssen. Dort wurden seit Generationen verstorbene Tiere begraben. Geht man allerdings weiter, trifft man auf "verdorbene Erde". Begräbt man hier einen Toten, kommt er am nächsten Tag...
Veröffentlicht am 12. Oktober 2006 von D. Model

versus
2.0 von 5 Sternen Geschmäcker ändern sich
Zugegeben, als ich den Film kurz nach Erscheinen gesehen habe, hatte ich ziemlichen Bammel. Er wurde in einer Zeit veröffentlicht, als Kings Romane Furore machten. Heute ist King eine etablierte Persönlichkeit, aber auch nur einer unter vielen. Der neue King-Roman lockt höchstens Fans und solche, die dafür noch offen sind, hinterm Ofen vor. Friedhof...
Vor 19 Monaten von Hemeraner veröffentlicht


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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Extrem verstörend und atmosphärisch düster!, 12. Oktober 2006
Von 
D. Model "ILuvNY05" (Berlin, Berlin Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Handlung:
Das neue Haus der Familie Creed befindet sich an einem alten Indianerfriedhof, wie sie später von ihrem neuen und etwas unheimlichem Nachbarn erfahren müssen. Dort wurden seit Generationen verstorbene Tiere begraben. Geht man allerdings weiter, trifft man auf "verdorbene Erde". Begräbt man hier einen Toten, kommt er am nächsten Tag quicklebendig, aber aggressiv zurück. Als Louis' Creeds kleiner Sohn stirbt, sieht er nur einen Ausweg und zerstört damit seine ganze Familie!

Das erste Mal habe ich den Film gesehen, als ich dreizehn Jahre alt war. FRIEDHOF DER KUSCHELTIERE hat mich so sehr geschockt, dass ich nächtelang nicht schlafen konnte. Jedes Mal hatte ich diesen kleinen, ins Leben wiedergekehrten Jungen vor Augen und was er anrichtet. Der Film sollte Anfang der 90er sogar verboten werden! Als ich mir den Film nach drei Jahren wieder angesehen habe, hat sich nicht viel geändert. Schon beim Interlude, wo es eine Kamerafahrt auf dem alten Indianerfriedhof gibt, grusele ich mich. Das liegt vor allem an der herrlich düsteren und atmosphärischen Musik. So eine gewünschte Wirkung gab es nicht mehr seit HALLOWEEN! Während des Films gibt es wirklich Momente, wo man sich einfach nur die Augen zuhalten möchte. Man sollte FRIEDHOF DER KUSCHELTIERE nur mit Gesellschaft sehen. Neben den unterschwelligen, aber verstörrenden Horroreffekten, erlebt man eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Der Film ist einfach nur traurig! Angefangen bei der Haushälterin der Creeds, die sich nach jahrelanger Krankheit das Leben nimmt bis zu dem schmerzlichen Verlust des Kindes. Man könnte wirklich sagen, dass HALLOWEEN hier auf CARRIE trifft. Die unheimliche Musik, der nagender Kummer und der unbeschreibliche Horror machen FRIEDHOF DER KUSCHELTIERE nicht zu einem klassischem Zombie-Film. Nein, hier steckt viel mehr Atmosphäre dahinter, die kein Horrorfilm vor ihm hatte. Mein persönlicher Lieblingsgruselfilm, mit der Vorlage vom Altmeister Stephen King. Er ist wirklich der beste Horrorautor!
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolle Stephen King Verfilmung auf schwacher DVD !, 12. Dezember 2006
Ende der achziger und Anfang der neunziger Jahre war eine Blütezeit für Stephen King Verfilmungen. Neben Filmen wie ES, Tommyknockers, Misery, Stark-The Dark Half, u.a. kam auch Friedhof der Kuscheltiere auf die große Leinwand, wobei der Roman für mich einer der besten des Meisters ist.

Die vorher durch Musikvideos bekannte Mary Lambert brachte die literarische Vorlage ziemlich gekonnt auf die Leinwand und schuf einen Horrorklassiker der auch heute noch sehr sehenswert ist. Der Film war damals als ich ihn im Kino gesehen habe schwer verdaulich und ist es auch jetzt noch, vor allem dann wenn man selbst Kinder zu Hause hat. Im Film geht es um nichts anderes als den Tod und wie jeder damit fertig wird und das ist oft ziemlich morbide.

Der Arzt Louis Creed zieht mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in ein neues Haus. Zwischen Ihrem neuen Heim und dem Haus der Nachbarn Judd Crandall führt eine von Lkws viel befahrene Schnellstraße hindurch. Der Nachbar macht nach wenigen Tagen einen Ausflug mit den Creeds und zeigt Ihnen dabei auch den nahegelegenen Tierfriedhof. Während die Kinder und seine Frau einen Kurzurlaub bei den Schwigereltern verbringen

wird der Kater von Creeds Tochter auf der Straße überfahren.

Von Judd Crandall bekommt Louis den Ratschlag den Kater auf dem alten Indianderfriedhof zu begraben der sich hinter dem Tierfriedhof befindet.

Kaum hat Louis den Kater dort begraben kehrt er nachts auch wieder ziemlich lebendig zurück. Nachdem Gage, der kleine Sohn der Creeds auf der Straße von einem Lastwagen überfahren wurde, weiss Louis was zu tun ist. Er gräbt die Leiche von Gage wieder aus und bringt sie auch zum Indianderfriedhof, doch damit macht er einen folgenschweren Fehler.

Der FIlm selbst ist heute noch so gruselig wie damals, und es gibt nur wenig zu kritisieren. Die Regieseurin hält sich nicht immer an die literarische Vorlage, den die Frau von Nachbar Crandall lässt man hier im Film einfach unter den Tisch fallen. Die Darstellung der an MS erkrankten Schwester von Rachel Creed ist auch an den Haaren herbeigezogen und stark übertrieben.

Die DVD Umsetzung ist ziemlich schwach ausgefallen den es gibt leider keinerlei Bonusmaterial zu diesem ansonsten guten Horrorfilm.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Film der Tote lebendig macht !!!, 6. Februar 2012
Von 
Frank - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Filme sind oft Geschmacksache. Der Eine mag Aktionfilme, der Andere Liebesfilme und der Nächste vielleicht Komödien.

Wer sich Stephen-King-Verfilmungen ansieht, steht eher auf das Unheimliche, das Gruselige, oder auf leichten Horror. "Friedhof der Kuscheltiere" gehört in die Kategorie Horror.

Die Verfilmung hält sich genau an die Buchvorlage. Der Film in der FSK 18 - Version, ist in einigen Sequenzen zum Ende hin, wo Gage das Skalpell hat, ziemlich brutal.

Die Schauspieler sind sehr gut, die Kameraführung und der Schnitt sind auch okay, ebenso wie die Tonqualität.

Von der Bildqualität war ich positiv überrascht, wenn man bedenkt, dass der Film 1989 produziert wurde.

Extras fehlen auf der DVD, was mich persönlich jedoch nicht weiter stört, denn mir ist eigentlich nur der Film wichtig.

Ich kann den Kauf empfehlen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kultschocker, 10. November 2006
Es beginnt so harmlos. Eine Familie zieht aufs Land, doch es gibt etwas uraltes mächtiges auf dem Tierfriedhof im Wald. Diese Macht schleicht sich in die Familie ein, lenkt deren Schicksal und der Tod bekommt Arbeit. Doch der Tod ist nichtig und die Toten kehren zurück, verändert. Der Familienvater muss die Sache nun auslöffeln, die er begonnen hat......

Ich denke das passt am besten zur Story. Anders könnte ich es auch nicht beschreiben ohne zuviel zu verraten. Der ganze Film setzt sich mit dem Thema Sterben, Verlust und Ängste in erschreckender Weise auseinander. Die Schauspieler machen ihre Sache wirklich fantastisch, sie gehen in ihren Rollen regelrecht auf.

Noch ein Vorteil von dem Film ist, das man mehr auf Schockmomente anstatt auf Blut setzt. Das wird nicht nur der Buchvorlage gerecht, sondern kommt auch dem Film sehr zugute. Alles hat seinen Platz, man gerät immer tiefer in den Sog und kann sich nicht mehr davon lösen. Selbst das Ende lässt einen zerstört zurück, anstatt einen aufzubauen wie es bei Hollywood Streifen üblich ist.

An das Buch kommt der Film nicht ran, aber es fehlen nur wenige Millimeter. In meinen Augen ist Friedhof der Kuscheltiere die beste King Verfilmung. Sie hält sich fast 1:1 ans Buch und setzt das Konzept fast erstklassisch wieder um.

Trotz allem ist dieser Film genial, ansehen und selbst nach dem 100sten Mal noch schocken lassen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Extrem verstörend!, 12. Oktober 2006
Von 
D. Model "ILuvNY05" (Berlin, Berlin Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Ich habe FRIEDHOF DER KUSCHELTIERE das erste Mal gesehen, als ich 13 Jahre alt war. Ich war so dermaßen geschockt, zu was ein kleiner, wieder auferstandener Junge fähig sein kann, dass ich nächtelang keinen Schlaf bekam. Da hat sich selbst nach drei Jahren nichts dran geändert. Ich grusele mich schon beim Interluding, wo der Friedhof gezeigt wird und mit einer unheimlichen Chor-Musik untermalt wird. So eine Horror-Musik gab es nicht mehr seit HALLOWEEN! Letzten Endes musste ich den Film nach 45 Minuten abschalten, weil ich Angst hatte, diesen Horror noch einmal zu erleben. Aber das gilt nur für die bei Amazon.de bisher noch nicht erhältliche FSK:18-Fassung, die um nur eine Minute länger ist, aber diese Minute war ausschlaggebend für meine Ängste! Es war sogar so schlimm, dass der Film zuerst gar verboten werden sollte! Deshalb hat man ihn wohl gekürzt. Die vorliegende 16er-Version auf VHS schockt aber auch maßgebend, besonders am Ende.

FAZIT: Wer sich gern richtig gruselt, ist hier an richtiger Stelle. Bei der FSK:18-Fassung (erhältlich auf DVD) sollte man den Film nicht alleine genießen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassiker, 28. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Friedhof der Kuscheltiere (DVD)
Einer der besten Verfilmungen von Stephen King. Für diese Zeit sehr gute Effekte und gute Quallität . Schnelle Verschickung. Danke
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4.0 von 5 Sternen Wiedergänger, 17. Februar 2013
Von 
Seraphina "Indigo-Girlie *-*" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
*
"Pet Sematary" oder zu deutsch "Der Haustier-Friedhof" wäre die korrekte Übersetzung des Titels. Warum man hierzulande den Begriff "Kuscheltiere" verwendete ist mir schleierhaft. Die Dinger sind bloss leblose Stofftiere und können daher auch nicht sterben. Hm.

Die FSK-Angabe ist ebenfalls übertrieben hoch (meiner Meinung nach). Es gibt hier zwar einige blutig-schaurige Szenen, doch Dergleichen kommt auch in Filmen mit einer FSK 16 vor. Hm.
Offenbar finden die Verantwortlichen dämonische Zombie-Kleinkinder seien um einiges gruseliger als erwachsene Zombies.

Zombiefans kommten hier aber nicht wirklich auf ihre Kosten. Dafür sind die entsprechenden Szenen wohl insgesamt zu kurz.
Allerdings versprüht der Film einen makabren Charme. Der schaurige Tierfriedhof im Wald ... die unheimlichen Geister der Vergangenheit, welche die Charaktere plagen ... ein Fest für Gruselfans!
Man bleibt die gesamte Filmhandlung über angespannt ... voller düsterer Voranhnungen, daß gleich was Schreckliches passieren wird.

"Friedhof der Kuscheltiere" kommt sogar fast ohne Spezial-Effekte aus.
Der Film hat allerdings kein Happy End. Das beklemmende Gefühl bleibt auch nach dem Anschauen des Filmes.

MANCHMAL IST DER TOD BESSER.

Ein gelungener Horrorfilm und absoluter Kult (wie schon auch Carrie - Des Satans jüngste Tochter).

Sogar ein Remake ist in Gespräch. Aber dieses ist meiner Meinung nach nicht wirklich nötig. Daher fiebere ich auch der Neuverfilmung (falls sie denn kommen sollte) auch gar nicht entgegen.

PS:
Auch hier habe ich mir die Romanvorlage Friedhof der Kuscheltiere von Stephen King besorgt. Hab sie aber noch nicht gelesen. Daher entfällt ein Vergleich.
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einer der wenigen Film, die es schaffen den Zuschauer mit ganz eigenen, suspensense-igen Urängsten zu konfrontieren..., 29. April 2007
Von 
ich-will-Kunst-die-Gefühle-weckt "silentdriver" (oberösterreichische Pampa) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
...ohne dabei auf Tierorgane, scheibtruhenweise Kunstblut oder eine Folterorgienhandlung zurückgreifen zu müssen...

Hier wird bzw. wurde anders gearbeitet.

Es gibt eine richtige Geschichte. Eine Familiengeschichte. Jeder Charakter ist fein gezeichnet. Durch die unterschiedlichen, nicht übertriebenen sympathischen Seiten der Figuren, baut man schnell eine Beziehung zur Familie Creed auf. Wie von King gewohnt, wird das Familienbild aber Teil für Teil zerstückelt. Und durch die gekonnt mysteriös erzählte (und doch nachvollziehbare) Geschichte wird man als Zuseher wirklich mitgerissen.

Also mich haben schon viele Filme gegruselt, aber es gibt ein paar Filme, die mich ganz innen drinnen, mit ganz unterschwelligen Urängsten konfrontieren. Da sind die beiden Zwillinge aus Stanley Kubricks "Shining", da ist Pennywise aus "Es", da ist das Geisterhaus in "Landhaus der toten Seelen" oder die Gänge des Krankenhauses in "Nightwatch".

Und bei Friedhof der Kuscheltiere wurde ich ebenfalls bis auf's Knochenmark geängstigt und schockiert - seien es kleine Kinder, die sich plötzlich verändern oder seien es verdrängte Kindheitstraumata mit einer körperbehinderten, dominanten Schwester.

Ich rede ganz bewusst kryptisch hier, um ja nicht zuviel von der Handlung und den Schockmomenten zu verraten.

Jedenfalls gebe ich fünf glatte Sterne her, weil der Film bzw. die Geschichte so elegant sind bzw. umgesetzt wurden. Wer sich (am besten zu zweit!) wirklich gruseln will, soll sich diesen Film in einem abgedunkelten Raum mit seiner Hauskatze auf dem Schoss neben der Freundin (oder umgekehrt mit dem Freund) anschauen. Keine Klopausen erlaubt - alles Essbare in Reichweite natürlich.

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zur DVD nur soviel: endlich einmal eine moderne Fassung des Filmes - mein VHS Band kann nach tapferen Jahren zufrieden in Pension gehen.

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Ach - und: der Film ist wirklich erst ab dem angegebenen Alter zu empfehlen. Nichts für ungut - ich bin ebenfalls übertrieben dramatisierten Alterschbeschränkungen sehr kritisch gegenüber, aber dieser Film mag mit seinen Bildern und seiner Handlung wirklich zu tief gehen bzw. würde ich meinen Kindern ganz klar den Film verbieten bzw. ihnen versprechen, den Film mit ihnen im angemessenen Alter anzusehen. Friedhof der Kuscheltiere ist wirklich kein leicht verdaubarer Tobak.
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Der Acker im Herzen eines Mannes ..., 19. Oktober 2006
...ist steiniger, Lois!"

Ich kann mich noch gut erinnern, als ich diesen Film damals im Kino sah. Mitten in der Vorstellung sprang in der Reihe vor mir eine junge Frau auf, ohrfeigte ihren Freund und "bedankte" sich, dass er sie in diesen Film mitgenommen hatte. Nun ja, sooo schlimm ist "Friedhof der Kuscheltiere" (O: Pet Sematary) nun auch wieder nicht, auch wenn sich einige Szenen nicht für schwache Gemüter eignen.

Die Story:
Die Familie Creed zieht in eine abgelegene Gegend Maines, wo Dr. Lois Creed (Dale Midkiff) einen Job als Arzt an einer Uni angenommen hat. Das neue Haus der Familie liegt an einer Straße, die von Lkw-Fahrern gern als Rennstrecke missbraucht wird. Kein Wunder, dass sich in unmittelbarer Nähe ein Tierfriedhof befindet, auf dem die Opfer der Raser ihre letzte Ruhe finden. Als bald darauf der Kater der Creeds überfahren wird, führt Nachbar Jud Crandall (gespielt von "Herman Munster" Fred Gwynne) den Arzt zu einem unheimlichen Ort, der sich hinter dem Tierfriedhof befindet. Dieser Ort besitzt die Macht, Tote wieder auferstehen zu lassen. Lois vergräbt dort seinen Kater, und das Unheil nimmt seinen Lauf ...

Alles in allem wird diese Verfilmung Kings Romanvorlage gerecht - was auch daran liegen mag, dass King selbst das Drehbuch geschrieben hat (und er hat einen kleinen Gastauftritt als Pfarrer). Regie führte übrigens Mary Lambert. Dies war ihr erster Film; bis dahin hatte sie einige Videos mit Madonna gedreht, wie z. B. "Borderline" und "Like a Virgin". Das mag einige ungewöhnliche Kamerafahrten erklären, die dem Film einen speziellen "Touch" verleihen.

Der Film versteht es gekonnt, seine Zuschauer zu erschrecken, lebt aber nicht nur von Schock-Effekten sondern auch von der Thematisierung eines allgegenwärtigen Todes, mit dem jeder der Protagonisten auf seine Weise fertig zu werden versucht.

An einigen Stellen wird dem Zuschauer ein wenig zuviel des Guten aufgetischt, wie z.B. bei der Maske der an Multipler Sklerose erkankten Schwester von Rachel Creed (gespielt von Bing Crosbys Enkelin Denise) - so sieht einfach niemand mit MS aus. Zudem scheint man mit Marlboro und Budweiser einen Werbevertrag gehabt zu haben. Dennoch ist dieser Film ein passabler und in sich schlüssiger Horror-Thriller, der aufgrund seines effektgeladenen Finales die FSK18-Freigabe zurecht erhalten hat.

Bild und Ton der DVD sind ordentlich überarbeitet worden, nur die deutsche Synchronisation (vor allem die Stimme von Gage Creeg) ist mir etwas zu nervig - aber das war sie mir schon damals im Kino. Außer einer Vielzahl von Synchronfassungen und Untertiteln bietet diese Ausgabe jedoch weder einen Trailer noch ein Making-of oder sonstige Extras. Schade. Trotzdem hat der Film aus meiner Sicht seine 5 Sterne verdient.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein sehenswerter Horrorfilm !!, 23. Juli 2001
Von Ein Kunde
Friedhof der Kuscheltiere unterscheidet sich von den neueren Horrorfilmen wie z.B. Scream .Es ist schade , dass solche Filme nicht mehr gedreht werden. friedhof der Kuscheltiere ist nämlich ein ganz unheimlicher film , der einem den Schlaf rauben kann . Die Schockeffekte , vor allem der als man zum ersten mal den auferstandenen Kater sieht , sind gut . Absolut empfehlenswet !!
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Friedhof der Kuscheltiere
Friedhof der Kuscheltiere von Mary Lambert (DVD - 2014)
EUR 5,97
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