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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Am Berg gelten einfache und ewige Wahrheiten. Im Management ist das nicht anders., 7. Mai 2014
Von 
Dr. R. Manthey - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)    (REAL NAME)   
"Vor einer wirklich großen und schwierigen Tour, und besonders vor einer Erstbesteigung, sind Bergsteiger mit Erfahrung weder optimistisch noch pessimistisch, euphorisch oder begeistert schon gar nicht. Schon am Vorabend sind sie eher still und nachdenklich, frühmorgens am Einstieg dann gefasst, gesammelt, sie schweigen ..."

Kein Tschakka-Gebrüll, keine Motivationsveranstaltungen, keine Team-Bildungsmaßnahmen, keine leeren Beschwörungen, sondern Konzentration auf das nötige Handwerk, das man meisterhaft beherrschen sollte, und auf den nächsten Schritt, immer das Ziel vor Augen, immer das Risiko im Blick.

Vergleicht der Autor Bergsteigen und Management, weil er Bergsteiger ist? Sicher spielt das eine Rolle. Viel entscheidender scheint aber zu sein, dass sich beim Besteigen eines Berges die Abläufe und Entscheidungen viel klarer herauskristallisieren als im Management. Alles ist aufs Wesentliche reduziert. Fehler kann man sich in der Regel kaum leisten. Und das Ziel ist das Ziel. Kommt man nicht oben an, dann hat man es nicht geschafft. Dazwischen gibt es nichts.

Auch an einem Guru der Management-Lehre kann man einen interessanten Prozess beobachten, der sich immer wieder zeigt. Überall gelten einfache und ewige Wahrheiten, die gerade deswegen Moden und einen unsteten Zeitgeist überdauern. Am Ende eines Lernprozesses, wenn man die Meisterschaft auf seinem Spezialgebiet erreicht hat, löst man sich von Moden und kommt zurück zu ganz einfach klingenden Lehren, die man aber nun erst in ihrer vollen Tiefe versteht und weitergeben kann. Als erscheint in einer vorher nicht gekannten Klarheit. Und dann begreift man vielleicht auch, dass diese Lehren universell gelten und ewigen Bestand haben. Und auch deswegen kann man Bergsteigen und Managementlehre sehr wohl vergleichen. Auf der Ebene der nun erreichten Abstraktheit des Begreifens unterscheiden sie sich kaum voneinander.

Mit Sicherheit ist dies Maliks persönlichstes Buch. Es würde den Rahmen dieser Rezension sprengen, wenn man auf den Inhalt dieses Textes detaillierter eingehen würde. Er umspannt eigentlich die ganze Managementlehre gewissermaßen auf einer Metaebene und reduziert sie aufs Wesentliche. Es geht Malik auch um Grenzen, von denen man nie weiß, wo sie wirklich sind. Aber sein Text geht viel weiter.

Grenzen sind Hemmnisse. Sie blockieren, weil fast alle glauben, sie seien unüberwindlich. Bis irgendwann einer kommt und zeigt, dass es dahinter weitergeht. Wie lange hat es gedauert, bis endlich der höchste Berg der Erde bestiegen war? Heute bilden sich manchmal am Mount Everest Schlangen. Mit Sauerstoff hochzugehen erscheint fast wie ein Sakrileg.

Und die, die es zuerst geschafft hatten, brauchten dafür keine Motivation. Malik nimmt die ganze unsinnige Motivationslehre in diesem Buch auseinander. Als ich das erste Mal in ein Motivationsseminar mitgeschleppt wurde, dachte ich, ich wäre unter Irren oder bei einer Gehirnwäsche. Maliks Ausführungen zur Motivation in diesem Buch empfand ich als Genugtuung für den gesunden Menschenverstand.

Ähnliche Gefühle kamen in mir auf, als ich seine Bemerkungen zur Team-Fähigkeit oder zur Bekämpfung vermeintlicher Schwächen las. Statt sich auf die Veränderung von Menschen zu konzentrieren, bei der die Erfolgsaussichten sehr dürftig zu sein scheinen, empfiehlt Malik eine Konzentration auf die Stärken von Menschen.

Der Text besitzt zwar eine Gliederung, aber irgendwie hatte ich den Eindruck, dass Malik hintereinanderweg geschrieben hat. Ein wenig mehr optische und inhaltliche Struktur hätte dem Buch sicher gut getan.

Aber dies ist ein Buch voller Weisheiten. Allerdings findet man auch gelegentlich Sätze ohne wirklichen Inhalt, wie das in der Management-Lehre nach meiner Erfahrung nicht unüblich ist. Das kann man verschmerzen, wenn man liest, wie ein Meister dieses Faches zu einfachen Wahrheiten gefunden hat, die überall gelten, aber aus welchen Gründen auch immer von vielen Leuten übersehen werden, die lieber irgendwelchen Moden folgen, anstatt das Wesen der Dinge und Prozesse ergründen zu wollen.

Im Unterschied zum normalen Leben kann man am Berg der Wahrheit nicht ungestraft ausweichen. Und das macht den Vergleich zwischen Bergsteigen und Management so aufschlussreich.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schule des Lebens, 28. März 2014
Von 
Das Buch kommt zur richtigen Zeit. Die Unsicherheit junger Menschen, ob sie auf dem richtigen Weg sind, war noch nie so groß wie heute. Malik hat richtig erkannt, dass es auch für die Führung von Menschen Pioniere braucht, die den Beweis erbringen, dass etwas möglich ist, was vorher als unmöglich gegolten halt. Ohne Sauerstoff auf den Gipfel des Everest zu kommen galt lange Zeit als ausgeschlossen. Im Sog der Pioniere Messner und Habeler ist es drei Alpinisten gelungen, ohne Sauerstoff auf den Mount Everest zu kommen. Zwei Tage später stand die Zahl schon bei 10. Der wahre Wert der Pioniere liegt darin, dass ihnen Menschen in großer Zahl zulaufen und ihnen nachfolgen.

So einen Zulauf hat der Wegbereiter Malik im Management seit 30 Jahren. Jetzt dehnt er seine Schule auf andere Lebensbereiche aus, das ist wunderbar! „Das Bergsteigen ist dafür ein ideales Erprobungsfeld. Denn hier kann man gerade so dosiert wie man es haben will und ertragen kann [...] seine Grenzen erfahren und sie testen.“ (S.79)

Dieses Buch empfehle ich jedem der sich nach Spitzenleistungen sehnt und eine führende Hand sucht. Spannend, waghalsig, brillant.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unorthodox und inspirierend, 12. Mai 2014
Hier wird an Management(wahn)vorstellungen gekratzt, die wir im Grunde unseren Herzens immer in Frage stellen wollten. Auf jeden Fall inspirierend und notwendig, dass diese Thesen mal auf den Punkt gebracht werden. Wirklich nur empfehlenswert! Das beste, was ich in letzter Zeit gelesen habe.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die eigenen Grenzen neu entdecken, 28. März 2014
Von 
Nicolaus Berlin (Durham, England) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Wer hat mit seinen eigenen Grenzen noch nicht experimentiert? Wer hat ihre Überwindung noch nicht gewagt? Dabei kann man einiges über sich selbst erfahren. Ein Wegweiser bei der Suche nach Spitzenleistungen ist Maliks neues Buch. Er ist nicht nur ein erfahrener Alpinist, sondern auch ein erfahrener Management Guru. Die Kombination aus 50 Jahren Erfahrung als Alpinist und der Sehnsucht nach Spitzenleistungen macht dieses Buch so einmalig und spannend.

„Das Überschreiten von Grenzen ist in gewisser Weise das Wesen von Sport überhaupt. Aber nicht nur der Sport ist reich an Beispielen erfolgreicher Grenzerweiterung, und vielleicht sind Exploration, Neudefinition und die Transzendierung von Grenzen Wesen und Sinn des Menschseins schlechthin.“ (S. 79) Aufregend und sehr lesenswert!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Die wachsende Komplexität der neuen Welt", 15. April 2014
Von 
Esther (Graz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
... oder "Das Ziel ist das Ziel";
Wie beim Bergsteigen erklärt Fredmund Malik in seinem neuen Buch ist auch im Management das Ergebnis das oberste Ziel einer jeden Aufgaben oder Unternehmung. Er erzählt von seinen sehr persönlichen Erfahrungen beim alpinen Bergsteigen mit seinem Freund und Bergführer Hermann Comploij und verknüpft diese gekonnt mit seinen bekannten Managementtheorien der wirksamen Führung, denen er auch in diesem feinen Buch treu bleibt.

Das Buch konzentriert sich im Vergleich zu "Führen, Leisten, Leben" sehr viel mehr auf den Manager als Mensch und auf die wesentlich größere Bedeutung der Art des Handelns als des Potentials. Malik schreibt von der Konzentration auf die wahren Leister, auf jene die eine große Aufgabe suchen mehr als die eigenen Herausforderung, er erörtert die persönliche Entwicklung über das Setzten neuer Grenzen und auch einmal das Überschreiten dieser. Er schreibt von Erfolgen und Misserfolgen und vom Management in der wachsenden Komplexität der neuen Welt. Und dem zu Grunde legt er immer wieder die gleichen Grundsätze wie die Resultatorientierung, Integrität und Vertrauen, Konzentration auf weniges oder auch der Beitrag zum Ganzen.

Ganz besonders hat mir das dritte Kapitel über Innovationskraft in ungewissen Zeiten gefallen. Zu den immer wieder sehr geschätzten Denkanstößen reihen sich in diesem Band auch sehr schöne, farbige Bilder vom Bergsteigen. Und Campus stellt zur Hardcover-Version auch ein gratis e-book zur Verfügung, das sollte Schule machen.

Meine ausdrückliche Empfehlung!
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5.0 von 5 Sternen Gut für das Unternehmens- ebenso wie für das Selbst-Management., 12. Februar 2014
Von 
Happyx - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Die Mischung aus persönlichen Erfahrungen - privat und beruflich - machen aus diesem Buch eines, das jenseits von falsch verstandenem Heldentum real, mutmachend und nachvollziehbar argumentiert.

Eine spannende Lektüre über Leben, Sinn und Management. Sich selbst zu coachen, Ziele zu setzen, sinnvolle Grenzen erkennen und freudvoll zu sein, darum geht es. Egal in welchem Beruf man tätig ist.

Alles ist erreichbar mit einer richtigen Arbeitsmethodik, Beharrlichkeit und sinnvollem Training aller Sinne und der permanenten Suche nach Alternativen.

Jeder kann seine Lebensweise ändern. Gewohnheiten und Lasten sind eine Frage der Entscheidung. Beim Bergsteigen ebenso wie im Beruf. Eine sinnvolle Aufgabe, gute private und freundschaftliche Beziehungen, sich bestens vorbereiten

- und die erste Überraschung: "Gute Unternehmer sind, genauso wie gute Bergsteiger, sehr risikoscheu." (S. 178)

Tatsächlich sind besonders berühmte Helden meist vor den eigentlichen Potenzialentfaltungen tot und kein Vorbild für Fredmund Malik. Dass man jeden Tag mehr leisten kann, mit weniger Stress, klingt zunächst utopisch.

Und doch können alle durch eine Auflösung ihrer meist eingeprägten Grenzen viel mehr erreichen als angenommen. Nicht der Charakter, die Ausbildung oder das umfassende Wissen sind zentral, sonder die Art des (konzentrierten) Handelns.

Dafür skizziert Fredmund Malik die zentralen Regeln bestens:

1. Ausrichten auf Resultate,
2. Beitrag für das Ganze,
3. Konzentration auf Weniges,
4. Stärken nutzen,
5. Vertrauen,
6. Positives und konstruktives Denken.

Leider wird mir die Umsetzung dieser Prinzipien auf das extreme Bergsteigen nicht möglich sein, weil ich nicht schwindelfrei bin. Nichts aber bewundere ich mehr als diese Aufstiege, die mir schon vom Zuschauen Missbehagen bereiten.

Wunderschön in jedem Fall die eingefügten farbigen Bilder schönster Natur und beeindruckender Berge.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hoch hinaus im Management, 1. März 2014
Von 
Roter Reiter (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Wenn Fredmund Malik Bergsteigen und Managen zusammen bringt, kann man davon ausgehen, dass es sich nicht um ein zufälliges Metaphernfeuerwerk handelt. Und richtig. Bergsteigen ist die große Leidenschaft des Management-Lehrers. Seine Erfahrungen von zum Teil extremen Berg- und Klettertouren nutzt er in seinem neuen Buch "Wenn Grenzen keine sind" unterhaltsam und erkenntnisreich als Impulsgeber für Management-Ratschläge. Ein guter Einstieg in das Denken Maliks mit vielen Impulsen, das eigene Handeln neu auszurichten.

Erst denken, dann handeln

Malik positioniert sich seit jeher extrem, indem er beansprucht, richtiges Managen von falschem Managen zu unterscheiden. Er beharrt auf Fehlerfreiheit durch richtiges Erlernen und Anwenden der Methoden und richtet sich gegen Theorien und Modelle, die im Vagen bleiben. Wo Leute wie Mintzberg Managen auch als künstlerisch kreativen Akt begreifen, setzt Malik den Verstand als unverrückbare oberste Instanz. Umso verwunderlicher, wenn er jetzt ein Plädoyer für das Verschieben von Grenzen und damit für den Weg in unbekanntes Terrain hält. Denn genau das ist der Kick, der ihn in die Berge treibt - das Unbekannte.
Extremsituationen kommen nicht von ungefähr
Zwar beschreibt er seine Gründe für das Bergsteigen im Zusammenhang mit der Rückgewinnung der "Funktionsfähigkeit und Trennschärfe meiner Sinnesorgane" und mit dem Ziel "sich das Bergsteigen zu erschließen". Weniger technisch sind dann aber die Beschreibungen aus der Wand: "im oberen Drittel war ich total dehydriert, konnte meine Zunge kaum noch bewegen und nicht mehr sprechen." Ist es eine Verstandesleitung, sich in eine solche Situation zu bringen? Nicht unbedingt. Aus einer solchen Situation wieder herauszukommen aber schon.

Auf das Ergebnis kommt es an

Denn entscheidend, im Berg wie in leitender Position in Unternehmen, ist es, mögliche prekäre Lagen im Vorfeld zu identifizieren und sich entsprechend vorzubereiten. Im Fall Maliks, als er am Ende seiner Kräfte in einer Wand an der Cima Scotoni di Lacedelli-Route hing, war es die Tatsache, dass er nicht allein unterwegs war, sondern mit einem erfahrenen Bergführer. In diesem Kontext entfaltet Malik Seite für Seite seine Grundsätze. Oft überraschend, immer anregend. Wenn er zum Beispiel schreibt, dass es bei einer Seilschaft überhaupt nicht darauf ankomme, sich miteinander zu "identifizieren". Im Berg zähle allein die Verlässlichkeit. Ein schöner Ausgangspunkt, um "Kuschelkurse" in Unternehmen und Abteilungen auf den Prüfstand zu stellen. Und natürlich nutzt Malik die Gelegenheit, gegen Bauchentscheidungen im Management zu wettern. Seine Richtung ist klar, "Verstandesmängel sind nicht durch Emotionen kompensierbar".

Management-Journal - Fazit: "Wenn Grenzen keine sind" ist ein kurzweiliger Managementratgeber, in dem Malik das Bergsteigen und das Managen miteinander kurzschließt. Ein guter Einstieg, um die Denkwelt Fredmund Maliks kennenzulernen. Für alle Fans von Malik eine gute Gelegenheit, die Säge zu schärfen und zu überprüfen, ob der eingeschlagenen Weg wirklich zum Gipfel führt.

Wolfgang Hanfstein, Management-Journal
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