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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Peter Maffay - Wenn das so ist
Ganze sechs Jahre mussten Fans von Peter Maffay auf ein neues, reguläres Studioalben warten – nach dem Longplayer „Ewig“ aus dem Jahr 2008 erschienen bisher ein neues Tabaluga-Album sowie Neuaufnahmen alter Songs mit einem Orchester als „Tattoos“. Anfang 2014 nun also „Wenn das so ist“, das in seiner Premium-Edition satte 15...
Vor 8 Monaten von Poldis Hörspielseite veröffentlicht

versus
2.0 von 5 Sternen Maffay Top Aufnahme Qualität Flop
Schade, die Musik ist klasse. Maffay in Topform.
Allerdings eine so schlechte Klangqualität habe ich schon ewig nicht mehr gehört.
Schade ums Geld, da klingt eine alte Maffay CD wesentlich besser.
Ich frage mich, wie man in der heutigen Zeit so schlecht produzieren kann.
Vor 4 Monaten von Klaus Luttenberger veröffentlicht


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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Peter Maffay - Wenn das so ist, 17. Januar 2014
Von 
Poldis Hörspielseite - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Ganze sechs Jahre mussten Fans von Peter Maffay auf ein neues, reguläres Studioalben warten – nach dem Longplayer „Ewig“ aus dem Jahr 2008 erschienen bisher ein neues Tabaluga-Album sowie Neuaufnahmen alter Songs mit einem Orchester als „Tattoos“. Anfang 2014 nun also „Wenn das so ist“, das in seiner Premium-Edition satte 15 neue Songs enthält. Und das Warten hat sich gelohnt! Maffay 2014 ist kerniger denn je, enthält eine ausgewogene Mischung aus harten Rock-Nummern und langsamen Balladen, bietet Nachdenkliches ebenso wie richtige Ohrwürmer. Mit seiner Band bildet er eine untrennbare Einheit, auch wenn Maffay mit seiner Gitarre und seinem Gesang immer im Mittelpunkt stehen.

Dabei ist aus die Themenvielfalt der Texte bestechend, neben einigen Liebesliedern werden hier auch neue Wege begangen, es geht um Tattoos und Maffays Liebe zum Motorradfahren ebenso wie um Sozialkritisches und die Auseinandersetzung mit dem Tod. Die Texte sind sehr treffend formuliert und offenbaren das Innerste von Maffay – auch wenn er nicht selbst geschrieben hat, sondern diese von ihm nahe stehenden Textern stammen. Nun etwas mehr zu den einzelnen Songs:

„Niemals war es besser“ ist als Opener der CD hervorragend gewählt, ist ein typischer Maffay-Rocksong mit satten Gitarrenklängen, schnellem, abgehackten Gesang und einem treibenden Beat. Der Text steht symbolisch für den kleinen Neuaufbruch, den der Künstler mit seiner Band gewagt hat und wieder mehr zu seinen Wurzeln zurückführt, rauer klingt. Ein Song der ohne weiteres auch auf frühere Alben wie z.B „96“ gepasst hätte.

„Wenn der Himmel weint“ startet mit einer verträumten Klaviermelodie, die zwar schon bald von einem prägnanten Schlagzeug und den unumgänglichen Gitarren begleitet wird, aber sich als Thema durch den gesamten Song zieht. Es ist ein Mitmach-Song, eine Aufforderung Altes in Frage zu stellen und neue Wege zu bestreiten. Text und musikalisches Arrangement harmonieren sehr miteinander und lassen diesen Song mit Sicherheit zu einem Dauerbrenner auf den stets gut besuchten Konzerten werden. Mit über sechs Minuten Laufzeit der längste Song des Albums.

„Wer liebt“ schlägt dann etwas ruhigere Klänge an, berichtet von einer unglücklichen Liebe. „Die Welt verbrennt vor meinen Augen, und ich kann nichts dagegen tun“ heißt es darin. Neben den harmonischen Strophen sticht besonders eine hohe Note im Refrain hervor, in der Bridge setzt zum ersten Mal auf dem Album ein Saxophon ein, der dem Song noch einmal eine dringlichere Note verleiht.

„Nur du hörst“ macht mit der etwas melancholischeren Stimmung auch wieder gleich Schluss, schon zu Beginn dröhnen elektrische Gitarren aus den Boxen und gestalten einen Raum für einen kerligen Song, der mit kleinen elektronischen Elementen und gekonnten Kunstpausen überzeugt. Auch hier ist der Refrain wieder mit dynamischen Gesang und einem energiegeladenen Melodieverlauf versehen und bleibt sofort im Ohr – einer der ganz großen Kracher des Albums.

„Wildnis“ ist eine Liebeserklärung der besonderen Art, Maffay dankt für das Verständnis für seine raue Seite, die nicht nur aufgenommen wird, sondern auch ausgelebt werden kann, für den Ruhepol, die erdet – „Du bist für die Wildnis geboren“. Akustikgitarren bilden die Basis, leise schrebbelnde Gitarren und ein sanftes Keyboard schmücken den Song weiter aus, in dem Maffays Stimme gut zur Geltung kommt. Ein sehr persönlicher und sehr starker Song.

„Die Geister, die ich rief“ klingt sehr lässig und hat leichte Country-Einschläge, der Refrain mit dem recht tief singenden Männerchor im Hintergrund enthält recht lange Töne und wirkt so etwas bedächtig, die Strophen sind etwas dynamischer gehalten. Es geht um das tägliche Gedankenkarussell, das sich so schwer abstellen lässt und verwendet hierfür treffende Bilder.

„Schwarze Linien“ wirkt für Maffay recht experimentell und zeigt, dass sich auch ein Künstler mit über 40-jähriger Bühnenpräsenz noch weiterentwickeln kann. Die leise musikalische Untermalung während der Strophen wirkt ein wenig düster, die klare Akustikgitarre wird von tragenden Elektrogitarrenriffs unterbrochen, auch Maffays Gesang ist hier leiser, aber eindringlicher. Der Refrain ist dann wieder etwas typischer, aber alles andere als langweilig und hat eine hymnenhafte Ausstrahlung. Textlich geht es um Tattoos, die Faszination für die Hautbilder wird sehr wortreich und überzeugend geschildert.

„Sie bleibt“ ist mit knapp drei Minuten der kürzeste Song des Albums – und gerade deswegen so erfrischend knackig und dramaturgisch gut aufgebaut. Zwei Strophen mit jeweils sechs Zeilen, ein langer Refrain, der immer wieder von einem Chor begleitet wird, der den Songtitel immer wiederholt. Dazu wieder dieses ausdrucksstarke Saxophon, das sich eng an den rockigen Song schmiegt. Richtig groß und ein weiteres Highlight des Albums.

„Gelobtes Land“ ist ebenfalls sehr ungewöhnlich für Maffay, hat er hier doch einen Bob Dylan-Song gecovert und mit einem deutschen Text versehen. Es ist eine Hommage an das Motorradfahren, eine Liebeserklärung an die kompromisslose Freiheit und dabei auch musikalisch sehr stark umgesetzt. Ein sehr voluminöser Sound mit zahlreichen, bestens miteinander harmonierenden Instrumenten, aus denen wieder das Saxophon heraussticht, dazu ein eingängiger Chor. Unglaublich, wie sehr Maffay sich den Song zu Eigen gemacht hat und ihn auf seine ganz eigene Weise spielt und singt und trotzdem das Original durchschimmern lässt.

„Bis zum Schluss“ ist recht textlastig und bietet zahlreiche Optionen, eigene Erfahrungen und Gefühle hinein zu transportieren. „Wenn du mal an mich denkst, denk an Sturm, denk an Wellen, denn sie sind der Beweis, dass du spürst, ich bin frei“ heißt es da ganz zu Beginn, sehr eingängig und gefühlvoll. Die recht laute Umsetzung des Songs mit durchdringendem Gitarrensound erinnert ebenfalls an frühere Songs und setzt ein deutliches Statement, dass Maffay Rockigkeit und eingängige Melodien immer noch bestens verknüpfen kann.

„Nah bei mir“ ist der erste von drei aufeinander folgenden Songs, die nur auf der Premium-Edition enthalten sind – und diesen sollte man sich wirklich nicht entgehen lassen. Es ist der mit Abstand ruhigste und emotionalste Song des Albums, wird nur von einem einsamen Klavier und Maffays Stimme getragen, die hier wundervoll und melancholisch klingt. Der Verlust eines geliebten Menschen wird hier verarbeitet, und das hat mich in seiner Schlichtheit, in der Gefühlsbetontheit wirklich zu Tränen gerührt. Grandios!

„Laß mich in dein Herz“ ist ein ruhiger, gitarrenlastiger Song, der im besten Sinne zu Maffays „Schnulze
n“ zählt, man kann förmlich entzündete Feuerzeuge und sich in den Armen liegende Menschen auf Maffays Konzerten sehen. Sehr sanft, sehr entspannt, aber dabei keinesfalls belanglos. Eine gesprochene Zeile hier, ein kraftvoll in die Länge gezogener Ton da, eine leicht gebrochene Note dort stellen Maffays Stimme in den Mittelpunkt und zeigen seine Variabilität, seine Vielfalt, die sich durch das ganze Album zieht.

„Grenzenlos“ ist ebenfalls nur auf der erweiterten Version des Albums zu hören. Schrammelige Gitarren und ein kraftvolles Schlagzeig eröffnen den Song, in dem Maffay tief und düster singt. Im Refrain dreht der Song dann noch einmal richtig auf und steigert sich zu einem wuchtigen Orkan an Instrumenten, um in den Strophen wieder die Kurve nach unten zeigen zu lassen, was einen sehr dynamischen Ausdruck für den kompromisslosen Text schafft: „Es gibt keinen Weg, außer dem, den wir leben“ und „Nur Liebe macht uns groß, sie allein ist grenzenlos“ heißt es da.

„Wenn das so ist“ ist die prägnanteste Textzeile des Songs und wird von einem Chor immer wieder wiederholt, auch dies wird sich zu einem Mitsing-Song auf den Konzerten entwickeln. Der Titelsong des Albums präsentiert sich sehr präsent und durchdringend, sehr melodiös und textlich sehr stark. Er fordert zum Nachdenken auf, ist gesellschaftskritisch, ohne pathetisch zu sein und nimmt jeden einzelnen in die Pflicht, Dinge zu ändern. Auch im Schlussteil verliert der Song nichts von seiner Energie, sondern kann sich mit rhythmischem Schlagzeug noch weiter steigern.

„Halleluja“ ist nicht nur der letzte Song des Albums, sondern auch die erste Singleauskopplung. Ungewöhnlich, diese ans Ende des Albums zu setzen, aber auch sehr sinnvoll, da der Text sich wie ein Mantel um das gesamte Album legt. Das intensiv gelungene „Halleluja“ wirkt ebenso befreiend wie ausdrucksstark, erinnert an die Vergänglichkeit, fordert zum Handeln auf, lässt aufeinander zugehen und verzeihen. Es hat etwas gedauert, bis ich mit dem Song richtig warm geworden bin, doch mittlerweile halte ich ihn für sehr, sehr stark, die Hymnenhaftigkeit mit dem Gänsehaut-Text und der sehr dynamischen Instrumentalisierung ist großartig.

In der Premium-Ausgabe findet sich noch eine DVD, die es in sich hat. Neben Interviews, einer kurzen Dokumentation und dem Video zur Single enthält sie noch eines der Konzerte der Extratour 2013, live von der Loreley. Eine tolle Zugabe, zumal der Sound voll und das Bild gelungen ist, nicht allzu viele Schnitte sorgen für echtes Konzert-Feeling. Zahlreiche Songs, die lange nicht gespielt wurden, musikalische Evergreens von Maffay, drei der neuen Songs dieses Albums und zwei Duette mit dem grandiosen Laith Al-Deen machen richtig Spaß und lassen die tolle Show unvergänglich werden. Schade nur, dass nicht alle Songs vorhanden sind, die gespielt wurden. So fehlt beispielsweise „Happy Birthday“ und der „HBF-Blues“, in dem die Backgroundsänger zeigen konnten, was sie so alles drauf haben. Dennoch eine sehr lohnenswerte Zugabe, die den Lauf der erweiterten Version fast schon zur Pflicht werden lässt.

Die Gestaltung der CD ist sehr ansehnlich gelungen, ein stabiles, mehrfach aufklappbares Digipack ist mit zahlreichen Fotos gestalten und enthält neben der CD und der DVD noch ein umfangreiches Booklet mit weiteren Motiven. Diese sind in einer weitläufigen Steinwüste aufgenommen worden und zeigen neben Maffay auch seine Band, mit der er mittlerweile lange Jahre zusammenspielt. Und auch das Motorrad darf hier nicht fehlen, es unterstreicht wie alles andere die rockige Ausstrahlung des Albums. Unscheinbares, aber dennoch gut gelöstes Detail: Das FSK-Logo ist nicht aufgedruckt, sondern aufgeklebt, sodass es leicht ablösbar ist.

Peter Maffay hat mit „Wenn das so ist“ ein sehr, sehr starkes Album abgeliefert. Es enthält keinerlei Ausreißer nach unten, aber viele eingängige oder berührende Songs. Viele davon haben das Potential zum Dauerbrenner auf den Konzerten, sind wahre Ohrwürmer und überzeugen mit einem ausdrucksstarken Text, der zum Nachdenken anregt. Die Themenwahl ist breit gefächert, und auch musikalisch werden eingetretene Pfade verlassen. Das Album ist greifbarer, kerniger und mittelbarer als gewohnt und gehört zu den stärksten Werken des Künstlers.
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84 von 91 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Peter Maffay - Wenn das so ist (Premium Edition), 17. Januar 2014
Von 
Poldis Hörspielseite - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
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Rezension bezieht sich auf: Wenn das so ist (Premium-Edition) (Audio CD)
Ganze sechs Jahre mussten Fans von Peter Maffay auf ein neues, reguläres Studioalben warten – nach dem Longplayer „Ewig“ aus dem Jahr 2008 erschienen bisher ein neues Tabaluga-Album sowie Neuaufnahmen alter Songs mit einem Orchester als „Tattoos“. Anfang 2014 nun also „Wenn das so ist“, das in seiner Premium-Edition satte 15 neue Songs enthält. Und das Warten hat sich gelohnt! Maffay 2014 ist kerniger denn je, enthält eine ausgewogene Mischung aus harten Rock-Nummern und langsamen Balladen, bietet Nachdenkliches ebenso wie richtige Ohrwürmer. Mit seiner Band bildet er eine untrennbare Einheit, auch wenn Maffay mit seiner Gitarre und seinem Gesang immer im Mittelpunkt stehen.

Dabei ist aus die Themenvielfalt der Texte bestechend, neben einigen Liebesliedern werden hier auch neue Wege begangen, es geht um Tattoos und Maffays Liebe zum Motorradfahren ebenso wie um Sozialkritisches und die Auseinandersetzung mit dem Tod. Die Texte sind sehr treffend formuliert und offenbaren das Innerste von Maffay – auch wenn er nicht selbst geschrieben hat, sondern diese von ihm nahe stehenden Textern stammen. Nun etwas mehr zu den einzelnen Songs:

„Niemals war es besser“ ist als Opener der CD hervorragend gewählt, ist ein typischer Maffay-Rocksong mit satten Gitarrenklängen, schnellem, abgehackten Gesang und einem treibenden Beat. Der Text steht symbolisch für den kleinen Neuaufbruch, den der Künstler mit seiner Band gewagt hat und wieder mehr zu seinen Wurzeln zurückführt, rauer klingt. Ein Song der ohne weiteres auch auf frühere Alben wie z.B „96“ gepasst hätte.

„Wenn der Himmel weint“ startet mit einer verträumten Klaviermelodie, die zwar schon bald von einem prägnanten Schlagzeug und den unumgänglichen Gitarren begleitet wird, aber sich als Thema durch den gesamten Song zieht. Es ist ein Mitmach-Song, eine Aufforderung Altes in Frage zu stellen und neue Wege zu bestreiten. Text und musikalisches Arrangement harmonieren sehr miteinander und lassen diesen Song mit Sicherheit zu einem Dauerbrenner auf den stets gut besuchten Konzerten werden. Mit über sechs Minuten Laufzeit der längste Song des Albums.

„Wer liebt“ schlägt dann etwas ruhigere Klänge an, berichtet von einer unglücklichen Liebe. „Die Welt verbrennt vor meinen Augen, und ich kann nichts dagegen tun“ heißt es darin. Neben den harmonischen Strophen sticht besonders eine hohe Note im Refrain hervor, in der Bridge setzt zum ersten Mal auf dem Album ein Saxophon ein, der dem Song noch einmal eine dringlichere Note verleiht.

„Nur du hörst“ macht mit der etwas melancholischeren Stimmung auch wieder gleich Schluss, schon zu Beginn dröhnen elektrische Gitarren aus den Boxen und gestalten einen Raum für einen kerligen Song, der mit kleinen elektronischen Elementen und gekonnten Kunstpausen überzeugt. Auch hier ist der Refrain wieder mit dynamischen Gesang und einem energiegeladenen Melodieverlauf versehen und bleibt sofort im Ohr – einer der ganz großen Kracher des Albums.

„Wildnis“ ist eine Liebeserklärung der besonderen Art, Maffay dankt für das Verständnis für seine raue Seite, die nicht nur aufgenommen wird, sondern auch ausgelebt werden kann, für den Ruhepol, die erdet – „Du bist für die Wildnis geboren“. Akustikgitarren bilden die Basis, leise schrebbelnde Gitarren und ein sanftes Keyboard schmücken den Song weiter aus, in dem Maffays Stimme gut zur Geltung kommt. Ein sehr persönlicher und sehr starker Song.

„Die Geister, die ich rief“ klingt sehr lässig und hat leichte Country-Einschläge, der Refrain mit dem recht tief singenden Männerchor im Hintergrund enthält recht lange Töne und wirkt so etwas bedächtig, die Strophen sind etwas dynamischer gehalten. Es geht um das tägliche Gedankenkarussell, das sich so schwer abstellen lässt und verwendet hierfür treffende Bilder.

„Schwarze Linien“ wirkt für Maffay recht experimentell und zeigt, dass sich auch ein Künstler mit über 40-jähriger Bühnenpräsenz noch weiterentwickeln kann. Die leise musikalische Untermalung während der Strophen wirkt ein wenig düster, die klare Akustikgitarre wird von tragenden Elektrogitarrenriffs unterbrochen, auch Maffays Gesang ist hier leiser, aber eindringlicher. Der Refrain ist dann wieder etwas typischer, aber alles andere als langweilig und hat eine hymnenhafte Ausstrahlung. Textlich geht es um Tattoos, die Faszination für die Hautbilder wird sehr wortreich und überzeugend geschildert.

„Sie bleibt“ ist mit knapp drei Minuten der kürzeste Song des Albums – und gerade deswegen so erfrischend knackig und dramaturgisch gut aufgebaut. Zwei Strophen mit jeweils sechs Zeilen, ein langer Refrain, der immer wieder von einem Chor begleitet wird, der den Songtitel immer wiederholt. Dazu wieder dieses ausdrucksstarke Saxophon, das sich eng an den rockigen Song schmiegt. Richtig groß und ein weiteres Highlight des Albums.

„Gelobtes Land“ ist ebenfalls sehr ungewöhnlich für Maffay, hat er hier doch einen Bob Dylan-Song gecovert und mit einem deutschen Text versehen. Es ist eine Hommage an das Motorradfahren, eine Liebeserklärung an die kompromisslose Freiheit und dabei auch musikalisch sehr stark umgesetzt. Ein sehr voluminöser Sound mit zahlreichen, bestens miteinander harmonierenden Instrumenten, aus denen wieder das Saxophon heraussticht, dazu ein eingängiger Chor. Unglaublich, wie sehr Maffay sich den Song zu Eigen gemacht hat und ihn auf seine ganz eigene Weise spielt und singt und trotzdem das Original durchschimmern lässt.

„Bis zum Schluss“ ist recht textlastig und bietet zahlreiche Optionen, eigene Erfahrungen und Gefühle hinein zu transportieren. „Wenn du mal an mich denkst, denk an Sturm, denk an Wellen, denn sie sind der Beweis, dass du spürst, ich bin frei“ heißt es da ganz zu Beginn, sehr eingängig und gefühlvoll. Die recht laute Umsetzung des Songs mit durchdringendem Gitarrensound erinnert ebenfalls an frühere Songs und setzt ein deutliches Statement, dass Maffay Rockigkeit und eingängige Melodien immer noch bestens verknüpfen kann.

„Nah bei mir“ ist der erste von drei aufeinander folgenden Songs, die nur auf der Premium-Edition enthalten sind – und diesen sollte man sich wirklich nicht entgehen lassen. Es ist der mit Abstand ruhigste und emotionalste Song des Albums, wird nur von einem einsamen Klavier und Maffays Stimme getragen, die hier wundervoll und melancholisch klingt. Der Verlust eines geliebten Menschen wird hier verarbeitet, und das hat mich in seiner Schlichtheit, in der Gefühlsbetontheit wirklich zu Tränen gerührt. Grandios!

„Laß mich in dein Herz“ ist ein ruhiger, gitarrenlastiger Song, der im besten Sinne zu Maffays „Schnulze
n“ zählt, man kann förmlich entzündete Feuerzeuge und sich in den Armen liegende Menschen auf Maffays Konzerten sehen. Sehr sanft, sehr entspannt, aber dabei keinesfalls belanglos. Eine gesprochene Zeile hier, ein kraftvoll in die Länge gezogener Ton da, eine leicht gebrochene Note dort stellen Maffays Stimme in den Mittelpunkt und zeigen seine Variabilität, seine Vielfalt, die sich durch das ganze Album zieht.

„Grenzenlos“ ist ebenfalls nur auf der erweiterten Version des Albums zu hören. Schrammelige Gitarren und ein kraftvolles Schlagzeig eröffnen den Song, in dem Maffay tief und düster singt. Im Refrain dreht der Song dann noch einmal richtig auf und steigert sich zu einem wuchtigen Orkan an Instrumenten, um in den Strophen wieder die Kurve nach unten zeigen zu lassen, was einen sehr dynamischen Ausdruck für den kompromisslosen Text schafft: „Es gibt keinen Weg, außer dem, den wir leben“ und „Nur Liebe macht uns groß, sie allein ist grenzenlos“ heißt es da.

„Wenn das so ist“ ist die prägnanteste Textzeile des Songs und wird von einem Chor immer wieder wiederholt, auch dies wird sich zu einem Mitsing-Song auf den Konzerten entwickeln. Der Titelsong des Albums präsentiert sich sehr präsent und durchdringend, sehr melodiös und textlich sehr stark. Er fordert zum Nachdenken auf, ist gesellschaftskritisch, ohne pathetisch zu sein und nimmt jeden einzelnen in die Pflicht, Dinge zu ändern. Auch im Schlussteil verliert der Song nichts von seiner Energie, sondern kann sich mit rhythmischem Schlagzeug noch weiter steigern.

„Halleluja“ ist nicht nur der letzte Song des Albums, sondern auch die erste Singleauskopplung. Ungewöhnlich, diese ans Ende des Albums zu setzen, aber auch sehr sinnvoll, da der Text sich wie ein Mantel um das gesamte Album legt. Das intensiv gelungene „Halleluja“ wirkt ebenso befreiend wie ausdrucksstark, erinnert an die Vergänglichkeit, fordert zum Handeln auf, lässt aufeinander zugehen und verzeihen. Es hat etwas gedauert, bis ich mit dem Song richtig warm geworden bin, doch mittlerweile halte ich ihn für sehr, sehr stark, die Hymnenhaftigkeit mit dem Gänsehaut-Text und der sehr dynamischen Instrumentalisierung ist großartig.

In der Premium-Ausgabe findet sich noch eine DVD, die es in sich hat. Neben Interviews, einer kurzen Dokumentation und dem Video zur Single enthält sie noch eines der Konzerte der Extratour 2013, live von der Loreley. Eine tolle Zugabe, zumal der Sound voll und das Bild gelungen ist, nicht allzu viele Schnitte sorgen für echtes Konzert-Feeling. Zahlreiche Songs, die lange nicht gespielt wurden, musikalische Evergreens von Maffay, drei der neuen Songs dieses Albums und zwei Duette mit dem grandiosen Laith Al-Deen machen richtig Spaß und lassen die tolle Show unvergänglich werden. Schade nur, dass nicht alle Songs vorhanden sind, die gespielt wurden. So fehlt beispielsweise „Happy Birthday“ und der „HBF-Blues“, in dem die Backgroundsänger zeigen konnten, was sie so alles drauf haben. Dennoch eine sehr lohnenswerte Zugabe, die den Lauf der erweiterten Version fast schon zur Pflicht werden lässt.

Die Gestaltung der CD ist sehr ansehnlich gelungen, ein stabiles, mehrfach aufklappbares Digipack ist mit zahlreichen Fotos gestalten und enthält neben der CD und der DVD noch ein umfangreiches Booklet mit weiteren Motiven. Diese sind in einer weitläufigen Steinwüste aufgenommen worden und zeigen neben Maffay auch seine Band, mit der er mittlerweile lange Jahre zusammenspielt. Und auch das Motorrad darf hier nicht fehlen, es unterstreicht wie alles andere die rockige Ausstrahlung des Albums. Unscheinbares, aber dennoch gut gelöstes Detail: Das FSK-Logo ist nicht aufgedruckt, sondern aufgeklebt, sodass es leicht ablösbar ist.

Peter Maffay hat mit „Wenn das so ist“ ein sehr, sehr starkes Album abgeliefert. Es enthält keinerlei Ausreißer nach unten, aber viele eingängige oder berührende Songs. Viele davon haben das Potential zum Dauerbrenner auf den Konzerten, sind wahre Ohrwürmer und überzeugen mit einem ausdrucksstarken Text, der zum Nachdenken anregt. Die Themenwahl ist breit gefächert, und auch musikalisch werden eingetretene Pfade verlassen. Das Album ist greifbarer, kerniger und mittelbarer als gewohnt und gehört zu den stärksten Werken des Künstlers.
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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der ursprünglich angedachte Arbeitstitel wäre kaum eine Übertreibung gewesen, 17. Januar 2014
Von 
Christian Günther - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Es ist fast wie 1979, als "Steppenwolf" erschien, wie die, die alt genug sind und damals schon dabei waren, bestätigen können; oder dann auch 1996 wieder.
Fast zehn Jahre lang hatte sich Maffay die kompletten 70er Jahre hindurch kontinuierlich etabliert; Hits mit heute vielleicht etwas naiv anmutenden Balladen gelandet und seine im Jahrestakt veröffentlichten Alben mit noch recht harmlosen Rock'n'Roll-Nummern gespickt. Doch dann die künstlerische Zäsur. Mit "Steppenwolf" blieben nur ein paar bewährte Fragmente seines musikalischen Stils zuvor erhalten; im großen und ganzen aber war alles anders: schnörkelloser, konkreter, und textlich viel breiter gefächert.
Die Platte war sein erstes Album an der Chartspitze und mit 1,5 Millionen verkauften Einheiten das bis dato erfolgreichste deutschsprachige Album überhaupt. Auch wenn dieser Rekord unter anderem auch von ihm selbst nur ein gutes Jahr später mit "Revanche"gebrochen wurde, ist "Steppenwolf" ein Stück Musikgeschichte und wohl auf ewig in den Top100 der meistverkauften Alben hierzulande.

Was folgte war eine stetige Evolution. Von Album zu Album (fast immer auf 1) ging es bis weit in die 90er hörbar immer einen Schritt weiter, bis zum nächsten drastischen Cut mit dem schlicht "Sechsundneunzig" betitelten Album eben jenes Jahres. Das war kein weiterer evolutionärer Schritt in der Entwicklung eines zu diesem Zeitpunkt schon unanfechtbaren Rockstars, sondern eine mittlere Revolution. Die Presse sprach damals von Frischzellenkur und traf es damit wohl recht präzise. Endlich klang ein Maffay-Studio-Album auch so direkt, wie man ihn und seine unglaubliche Band schon fast zwanzig Jahre in den Konzerten auf den (immer größer werdenden) Tourneen erlebte. Mit bis zu vier Gitarristen wird gerockt, dass die Funken sprühen und sich die Hallendecke löst, wenn man nicht eh schon Open Air spielt. Balladen blieben natürlich ein elementarer Bestandteil; es wäre auch beknackt, wenn nicht; aber in der Gewichtung wurden es weniger und sie klangen plötzlich auch viel weniger inszeniert, mehr nach echtem Leben und gewannen so deutlich an Kraft.

Und wieder folgte über eine Zeitspanne von etwa 17 Jahren eine lange Strecke kontinuierlicher Evolutionsstufen; kein Stillstand, aber auch keine Sprünge. Was völlig in Ordnung ist, wenn man sein Publikum in der Entwicklung auch mitnehmen möchte. Dass Maffay seit nun schon 44 Jahren diesen Anspruch erhebt, ist ein Wert, keine Schande! Auch wenn einige Feuilletonisten das mit ihrem intellektuellen Hochmut nicht vereinbart kriegen und wohl niemals müde werden, Maffay eben gerade diesen außergewöhnlich großen und treuen Zuspruch eines Generationen und Gesellschaftsschichten weit überspannenden Publikums gern ankreiden. Auch wenn viele Kritiker mit den Jahren im Umgang mit ihm freundlicher wurden, gibt es auch heute noch genügend, die nur sehnsüchtig auf "Wenn das so ist" warteten, um sich mal wieder so richtig abarbeiten zu können, die ihren Pegasus zum Kapfgaul umrüsten und ihre Wort gewordenen Giftpfeile schon seit Ankündigung des Albums in den Bogen gespannt haben.

(Vorbemerkung zum nächsten Absatz: Warum im offiziellen Pressetext der Plattenfirma und von da offenbar abgeschrieben in diversen Artikeln vom 23. Studio-Album die Rede ist, erschließt sich mir nicht. Offenbar hat man die zehn Konzept-Alben (6 x Tabaluga, 2 x Begegnungen und 2 x Tame & Maffay) nicht mitgezählt. Ausgerechnet! Denn gerade die Begegnungen und Tabaluga-Alben waren in der Entstehung und Studioproduktion meist ganz besonders arbeitsaufwendig. "Wenn das so ist" ist somit Nummer 33.)

Nun wäre es womöglich einigen in Anbetracht der vielen großen und erfolgreichen Produktionen bisher doch etwas vollmundig vorgekommen, wenn Maffay sein 33. Studio-Album tatsächlich nach dem Eröffnungsstück der Platte "Niemals war es besser" benannt hätte; so wie es während der Produktion zeitweilig als Arbeitstitel favorisiert wurde und sogar noch in den ersten Tagen, als es bereits vorbestellbar war, unter anderem hier bei Amazon unter eben diesem Titel gelistet wurde. Einige Wochen vor Erscheinen, änderte Maffay den Titel dann doch noch in "Wenn das so ist". Erst recht mit Kenntnis der textlichen Aussage und Haltung des nun dem Album den Titel gebenden Liedes, ist der neue, nun amtliche Albumtitel ebenfalls stimmig, aber - und es mögen mich nun nicht jene schlagen, die das vielleicht anders empfinden - der Arbeitstitel "Niemals war es besser" hätte absolut gepasst und wäre keine Übertreibung gewesen!

Damit soll nicht gesagt sein, dass alles zuvor ein Irrtum war oder sich künftig bei der Betrachtung des Lebenswerks wegducken muss, natürlich nicht. Aber an Kompromisslosigkeit und in der Definition kraftvoll, belebender Rockmusik, haben sich Maffay und seine Band mit "Wenn das so ist" eine neue Visitenkarte gedruckt.

Das Album ist eine leidenschaftliche Explosion; eine Demonstration von Kraft und Haltung; und wenn überhaupt etwas wie üblich ist, dann die enorme spielerische Perfektion der Band. Die 15 Songs (auf der Standard-Edition fehlen drei) sind, wie es eben 1979 und 1996 auch gewesen ist, die Geburtsstunde eines neuen Abschnitts in Maffays Schaffen; eine komplette Runderneuerung; eine hörbare Lust auf Unvorhersehbares, auf musikalisches Neuland. Was auf Anhieb auffällt, ist das die kompromisslose Härte, die wie nie zuvor das Album durchzieht und prägt, nie kalt, abweisend oder grundlos aggressiv wirkt (wie die harten Stücke auf dem Album "X" aus 2000; auch ein wie ich finde überaus gelungenes Album, aber doch über weite Strecken geradezu technisch kalt und düster). Auch wenn die Musiker auf einer Vielzahl der Songs nach vorn stoben, so als ginge es um ihr Leben, und man gelegentlich nur noch darauf wartet, dass jeden Moment die Instrumente durch die Lautsprecher geflogen kommen, will einen die Musik mitreißen und nicht an die Wand drücken.
Grund dafür dürften ganz wesentlich so bei Maffay noch nie gehörte Grooves sein, die viele der Songs tragen - "Sie bleibt" z.B oder der Titelsong "Wenn das so ist" oder die "getarnte" Reggae-Nummer "Die Geister die ich rief" und der übersetzte Bob Dylan Song "Gelobtes Land" (eine schwer veränderte Version von "Girl from the North Country" im besten E-Street-Sound), um nur ein paar Beispiele herauszugreifen - unter den schweren und lauten Gitarren und Maffays Gesang, der noch auf keinem Studio-Album so wohltuend dreckig klang, zaubern Bertram Engel am Schlagzeug und Ken Taylor am Bass einen gleichsam knackenden und tanzbaren Groove, der die Schwere des Darüber freundlich wirken lässt. Spielerisch ganz groß! Das wieder häufiger eingesetzte Saxophon, tut ein übriges, das Klangbild bei aller substanziellen Härte der meisten Songs nicht aggressiv, sondern motivierend und mitreißend wirken zu lassen, auch noch da, wo in Songs wie beispielsweise "Bis zum Schluss" und im hinteren Teil von "Schwarze Linien" gefühlt nur noch eine Gitarrenwand quer durch die Landschaft geschoben wird, was zum Inhalt der Songs auch absolut passt.

Neben den überwiegend treibenden Rocksongs, die gut zwei Drittel des Albums ausmachen, fallen die einzigen wirklich ruhigen Balladen "Wildnis" (musikalisch und textlich wundervoll und absolut originell!) und "Nah bei mir", sowie die beinah schon epische Hymne "Halleluja" fast schon aus dem Rahmen. Letzteres, die erste Single und mit einem bildmächtigen Video am Start, gehört wohl zu den beeindruckendsten Stücken, die Maffays Studio je verlassen haben (und da arbeiteten neben ihm selbst, auch schon Kollegen wie Joe Cocker oder Phil Collins). Eine fünfeinhalbminütige Hymne, die sonor beschwörend beginnt und sich im Verlauf immer weiter aufbaut, bis sie nach etwa vier Minuten völlig abhebt und alles mit sich reißt. Man nimmt innerlich Haltung an, wenn man dieses erhabene Stück Musik laut hört, nicht zuletzt auch wegen des wirklich bemerkenswerten Textes.

Apropos Texte: diese sind bei Maffay zugeben in der Vergangenheit nicht immer das Beste an seinen Liedern gewesen, weil ihm als Musiker die phonetische Singbarkeit der Worte wichtiger ist, als die ästhetische Schönheit der Formulierung - gegen die inhaltlichen Aussagen ist nie etwas einzuwenden gewesen. Der ewig vorgebrachte Vorwurf, er sei textlich zu harmlos oder allgemeingültig, ist Unfug. Man kann in einem vier Minuten Rocksong weder einen gesellschaftspolitischen Aufsatz verarbeiten noch eine literarische Grenzverschiebung vornehmen; und selbst wenn man könnte, käme es nicht durch, weil die Musik zu dominant ist. Man kann allerdings allzu abgedroschene Formulierungen vermeiden, und das gelang Maffay nicht immer gleichbleibend gut. Auch aus rein textlicher Sicht, setzt das neue Album Maßstäbe, denn bis auf "Lass mich in dein Herz", bewegen sie sich durchweg auf absolut gutem Niveau. Bei der Albumpräsentation tat Maffay gut daran, die genannte Nummer mit einem Augenzwinkern anzumoderieren; ein sympathischer Midtempo-Lovesong, textlich aber ein gefundenes Fressen für jene Kritiker, die vor jedem neuen Maffay Album die Messer schärfen.

Kurzum: eine absolut starke Platte eines Vollprofis mit Topstar-Status, der sich nicht zum ersten mal davor scheut sichere Pfade zu verlassen. Ob es nun wirklich niemals besser war, muß jeder selbst und wohl auch erst mit der Zeit und nach etlichen Komplettdurchläufen beurteilen. Zu den besonders herausragenden Alben gehört "Wenn das so ist" aber ganz bestimmt. Hört es laut!

Und obwohl der Artikel nun schon sehr lang ist, noch ein paar Bemerkungen zu den verschiedenen Editionen (grundsätzlich scheint es mir müßig, sich über die seit einigen Jahren von den großen Plattenfirmen angewandte Strategie der x-fachen Auflage der Alben beinah aller Topseller zu echauffieren; manche Editionen sind schön und sinnvoll, andere ganz und gar nicht, so auch hier):

Standard-Edition:
CD mit 12 Songs. Es fehlen also drei! Zur Deklaration der Deluxe-Ausgabe, hätte die umfangreiche DVD genügt, warum man der Standard-CD auch noch Songs vorenthält, um sie bei der Deluxe als Bonustracks auszugeben, erschließt sich mir nicht.

Deluxe-Edition:
CD mit 15 Songs. Wirklich schöne und opulente DVD-Zugabe, die ein halbstündiges Interview mit Maffay , den Clip zu Halleluja, einen kurzen Doku-Film "Ein Jahr mit Peter Maffay" und faktisch und vor allem noch ein ganzes Video-Live-Album zusätzlich enthält (13 Songs, gut 90 Minuten, bei der Open Air "Extratour 2013" mitgeschnitten, also leider um einige, vor allem die Songs gekürzt, die die Bandmitglieder und der Tourgast Laith Al-Deen sangen).

Vinyl-Edition:
Riesenfreude, dass das Album auch als Doppel-LP erscheint, sehr schöne Pressung, aber warum in der Standard-Edition mit 12 Songs? Auf die zwei Vinylscheiben hätten bequem auch alle 15 Titel (=70 Minuten) gepaßt - ärgerlich!

Fan-Box:
Für den beinharten Fan und Sammler natürlich die ultimative Ausgabe und fair kalkuliert. CD mit 15 Songs und DVD und auch die Doppel-LP sind in der großen Kiste enthalten, plus die exklusiven Zugaben: vor allem ein wahrlich schöner großformatiger Bildband, ein großes Banner mit dem Cover-Motiv, vier große Foto-Kunstdrucke (etwa in LP-Größe), eines davon von Maffay signiert.

Und dann gibt es die Deluxe-Edition auch noch in Sonderauflagen für Saturn, Müller und Weltbild, mit jeweils zwei oder sogar nur einem Live-Bonustrack auf der CD, die allerdings nur der ohnehin beiliegenden DVD entnommen sind.
Für den Alles-Sammler, wird das dann heute wohl ein teurer Tag. Die Deluxe-Edition ist sicherlich für jeden "normalen" Maffay-Gerne-Hörer die sinnvollste Variante, für absolute Fans ist die Box natürlich eine absolut feine Sache. In welcher Edition nun auch immer: das Album ist mehr als gelungen!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Album, 18. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich werde mit meinen 23 Jahren zwar vermutlich nicht zu den Standarthörern von Peter Maffay zählen, aber dieses Album (wie auch viele andere von ihm) hat mich
wieder absolut überzeugt.
Die Lieder reichen von ruhig/nachdenklich bis hin zu rockig, ja fast schon peppig.
Die Fahne...naja, ob ich sie aufhängen werde weiß ich noch nicht, dafür bin ich dann vielleicht doch noch etwas zu jung, aber mal schauen.
Die Schallplatten sind auch wunderschön und klingen ausgezeichnet (ich liebe Vinyl einfach), und auch der Fotoband und die Bilderkarten
sind sehr schön anzuschauen.
Alles in Allem für den Preis eine tolle Box mit der ich (und vermutlich auch viele andere) eine Menge Hörspaß haben werden.
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29 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der ursprünglich angedachte Arbeitstitel wäre kaum eine Übertreibung gewesen, 17. Januar 2014
Von 
Christian Günther - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Wenn das so ist (Premium-Edition) (Audio CD)
Es ist fast wie 1979, als "Steppenwolf" erschien, wie die, die alt genug sind und damals schon dabei waren, bestätigen können; oder dann auch 1996 wieder.
Fast zehn Jahre lang hatte sich Maffay die kompletten 70er Jahre hindurch kontinuierlich etabliert; Hits mit heute vielleicht etwas naiv anmutenden Balladen gelandet und seine im Jahrestakt veröffentlichten Alben mit noch recht harmlosen Rock'n'Roll-Nummern gespickt. Doch dann die künstlerische Zäsur. Mit "Steppenwolf" blieben nur ein paar bewährte Fragmente seines musikalischen Stils zuvor erhalten; im großen und ganzen aber war alles anders: schnörkelloser, konkreter, und textlich viel breiter gefächert.
Die Platte war sein erstes Album an der Chartspitze und mit 1,5 Millionen verkauften Einheiten das bis dato erfolgreichste deutschsprachige Album überhaupt. Auch wenn dieser Rekord unter anderem auch von ihm selbst nur ein gutes Jahr später mit "Revanche"gebrochen wurde, ist "Steppenwolf" ein Stück Musikgeschichte und wohl auf ewig in den Top100 der meistverkauften Alben hierzulande.

Was folgte war eine stetige Evolution. Von Album zu Album (fast immer auf 1) ging es bis weit in die 90er hörbar immer einen Schritt weiter, bis zum nächsten drastischen Cut mit dem schlicht "Sechsundneunzig" betitelten Album eben jenes Jahres. Das war kein weiterer evolutionärer Schritt in der Entwicklung eines zu diesem Zeitpunkt schon unanfechtbaren Rockstars, sondern eine mittlere Revolution. Die Presse sprach damals von Frischzellenkur und traf es damit wohl recht präzise. Endlich klang ein Maffay-Studio-Album auch so direkt, wie man ihn und seine unglaubliche Band schon fast zwanzig Jahre in den Konzerten auf den (immer größer werdenden) Tourneen erlebte. Mit bis zu vier Gitarristen wird gerockt, dass die Funken sprühen und sich die Hallendecke löst, wenn man nicht eh schon Open Air spielt. Balladen blieben natürlich ein elementarer Bestandteil; es wäre auch beknackt, wenn nicht; aber in der Gewichtung wurden es weniger und sie klangen plötzlich auch viel weniger inszeniert, mehr nach echtem Leben und gewannen so deutlich an Kraft.

Und wieder folgte über eine Zeitspanne von etwa 17 Jahren eine lange Strecke kontinuierlicher Evolutionsstufen; kein Stillstand, aber auch keine Sprünge. Was völlig in Ordnung ist, wenn man sein Publikum in der Entwicklung auch mitnehmen möchte. Dass Maffay seit nun schon 44 Jahren diesen Anspruch erhebt, ist ein Wert, keine Schande! Auch wenn einige Feuilletonisten das mit ihrem intellektuellen Hochmut nicht vereinbart kriegen und wohl niemals müde werden, Maffay eben gerade diesen außergewöhnlich großen und treuen Zuspruch eines Generationen und Gesellschaftsschichten weit überspannenden Publikums gern ankreiden. Auch wenn viele Kritiker mit den Jahren im Umgang mit ihm freundlicher wurden, gibt es auch heute noch genügend, die nur sehnsüchtig auf "Wenn das so ist" warteten, um sich mal wieder so richtig abarbeiten zu können, die ihren Pegasus zum Kapfgaul umrüsten und ihre Wort gewordenen Giftpfeile schon seit Ankündigung des Albums in den Bogen gespannt haben.

(Vorbemerkung zum nächsten Absatz: Warum im offiziellen Pressetext der Plattenfirma und von da offenbar abgeschrieben in diversen Artikeln vom 23. Studio-Album die Rede ist, erschließt sich mir nicht. Offenbar hat man die zehn Konzept-Alben (6 x Tabaluga, 2 x Begegnungen und 2 x Tame & Maffay) nicht mitgezählt. Ausgerechnet! Denn gerade die Begegnungen und Tabaluga-Alben waren in der Entstehung und Studioproduktion meist ganz besonders arbeitsaufwendig. "Wenn das so ist" ist somit Nummer 33.)

Nun wäre es womöglich einigen in Anbetracht der vielen großen und erfolgreichen Produktionen bisher doch etwas vollmundig vorgekommen, wenn Maffay sein 33. Studio-Album tatsächlich nach dem Eröffnungsstück der Platte "Niemals war es besser" benannt hätte; so wie es während der Produktion zeitweilig als Arbeitstitel favorisiert wurde und sogar noch in den ersten Tagen, als es bereits vorbestellbar war, unter anderem hier bei Amazon unter eben diesem Titel gelistet wurde. Einige Wochen vor Erscheinen, änderte Maffay den Titel dann doch noch in "Wenn das so ist". Erst recht mit Kenntnis der textlichen Aussage und Haltung des nun dem Album den Titel gebenden Liedes, ist der neue, nun amtliche Albumtitel ebenfalls stimmig, aber - und es mögen mich nun nicht jene schlagen, die das vielleicht anders empfinden - der Arbeitstitel "Niemals war es besser" hätte absolut gepasst und wäre keine Übertreibung gewesen!

Damit soll nicht gesagt sein, dass alles zuvor ein Irrtum war oder sich künftig bei der Betrachtung des Lebenswerks wegducken muss, natürlich nicht. Aber an Kompromisslosigkeit und in der Definition kraftvoll, belebender Rockmusik, haben sich Maffay und seine Band mit "Wenn das so ist" eine neue Visitenkarte gedruckt.

Das Album ist eine leidenschaftliche Explosion; eine Demonstration von Kraft und Haltung; und wenn überhaupt etwas wie üblich ist, dann die enorme spielerische Perfektion der Band. Die 15 Songs (auf der Standard-Edition fehlen drei) sind, wie es eben 1979 und 1996 auch gewesen ist, die Geburtsstunde eines neuen Abschnitts in Maffays Schaffen; eine komplette Runderneuerung; eine hörbare Lust auf Unvorhersehbares, auf musikalisches Neuland. Was auf Anhieb auffällt, ist das die kompromisslose Härte, die wie nie zuvor das Album durchzieht und prägt, nie kalt, abweisend oder grundlos aggressiv wirkt (wie die harten Stücke auf dem Album "X" aus 2000; auch ein wie ich finde überaus gelungenes Album, aber doch über weite Strecken geradezu technisch kalt und düster). Auch wenn die Musiker auf einer Vielzahl der Songs nach vorn stoben, so als ginge es um ihr Leben, und man gelegentlich nur noch darauf wartet, dass jeden Moment die Instrumente durch die Lautsprecher geflogen kommen, will einen die Musik mitreißen und nicht an die Wand drücken.
Grund dafür dürften ganz wesentlich so bei Maffay noch nie gehörte Grooves sein, die viele der Songs tragen - "Sie bleibt" z.B oder der Titelsong "Wenn das so ist" oder die "getarnte" Reggae-Nummer "Die Geister die ich rief" und der übersetzte Bob Dylan Song "Gelobtes Land" (eine schwer veränderte Version von "Girl from the North Country" im besten E-Street-Sound), um nur ein paar Beispiele herauszugreifen - unter den schweren und lauten Gitarren und Maffays Gesang, der noch auf keinem Studio-Album so wohltuend dreckig klang, zaubern Bertram Engel am Schlagzeug und Ken Taylor am Bass einen gleichsam knackenden und tanzbaren Groove, der die Schwere des Darüber freundlich wirken lässt. Spielerisch ganz groß! Das wieder häufiger eingesetzte Saxophon, tut ein übriges, das Klangbild bei aller substanziellen Härte der meisten Songs nicht aggressiv, sondern motivierend und mitreißend wirken zu lassen, auch noch da, wo in Songs wie beispielsweise "Bis zum Schluss" und im hinteren Teil von "Schwarze Linien" gefühlt nur noch eine Gitarrenwand quer durch die Landschaft geschoben wird, was zum Inhalt der Songs auch absolut passt.

Neben den überwiegend treibenden Rocksongs, die gut zwei Drittel des Albums ausmachen, fallen die einzigen wirklich ruhigen Balladen "Wildnis" (musikalisch und textlich wundervoll und absolut originell!) und "Nah bei mir", sowie die beinah schon epische Hymne "Halleluja" fast schon aus dem Rahmen. Letzteres, die erste Single und mit einem bildmächtigen Video am Start, gehört wohl zu den beeindruckendsten Stücken, die Maffays Studio je verlassen haben (und da arbeiteten neben ihm selbst, auch schon Kollegen wie Joe Cocker oder Phil Collins). Eine fünfeinhalbminütige Hymne, die sonor beschwörend beginnt und sich im Verlauf immer weiter aufbaut, bis sie nach etwa vier Minuten völlig abhebt und alles mit sich reißt. Man nimmt innerlich Haltung an, wenn man dieses erhabene Stück Musik laut hört, nicht zuletzt auch wegen des wirklich bemerkenswerten Textes.

Apropos Texte: diese sind bei Maffay zugeben in der Vergangenheit nicht immer das Beste an seinen Liedern gewesen, weil ihm als Musiker die phonetische Singbarkeit der Worte wichtiger ist, als die ästhetische Schönheit der Formulierung - gegen die inhaltlichen Aussagen ist nie etwas einzuwenden gewesen. Der ewig vorgebrachte Vorwurf, er sei textlich zu harmlos oder allgemeingültig, ist Unfug. Man kann in einem vier Minuten Rocksong weder einen gesellschaftspolitischen Aufsatz verarbeiten noch eine literarische Grenzverschiebung vornehmen; und selbst wenn man könnte, käme es nicht durch, weil die Musik zu dominant ist. Man kann allerdings allzu abgedroschene Formulierungen vermeiden, und das gelang Maffay nicht immer gleichbleibend gut. Auch aus rein textlicher Sicht, setzt das neue Album Maßstäbe, denn bis auf "Lass mich in dein Herz", bewegen sie sich durchweg auf absolut gutem Niveau. Bei der Albumpräsentation tat Maffay gut daran, die genannte Nummer mit einem Augenzwinkern anzumoderieren; ein sympathischer Midtempo-Lovesong, textlich aber ein gefundenes Fressen für jene Kritiker, die vor jedem neuen Maffay Album die Messer schärfen.

Kurzum: eine absolut starke Platte eines Vollprofis mit Topstar-Status, der sich nicht zum ersten mal davor scheut sichere Pfade zu verlassen. Ob es nun wirklich niemals besser war, muß jeder selbst und wohl auch erst mit der Zeit und nach etlichen Komplettdurchläufen beurteilen. Zu den besonders herausragenden Alben gehört "Wenn das so ist" aber ganz bestimmt. Hört es laut!

Und obwohl der Artikel nun schon sehr lang ist, noch ein paar Bemerkungen zu den verschiedenen Editionen (grundsätzlich scheint es mir müßig, sich über die seit einigen Jahren von den großen Plattenfirmen angewandte Strategie der x-fachen Auflage der Alben beinah aller Topseller zu echauffieren; manche Editionen sind schön und sinnvoll, andere ganz und gar nicht, so auch hier):

Standard-Edition:
CD mit 12 Songs. Es fehlen also drei! Zur Deklaration der Deluxe-Ausgabe, hätte die umfangreiche DVD genügt, warum man der Standard-CD auch noch Songs vorenthält, um sie bei der Deluxe als Bonustracks auszugeben, erschließt sich mir nicht.

Deluxe-Edition:
CD mit 15 Songs. Wirklich schöne und opulente DVD-Zugabe, die ein halbstündiges Interview mit Maffay , den Clip zu Halleluja, einen kurzen Doku-Film "Ein Jahr mit Peter Maffay" und faktisch und vor allem noch ein ganzes Video-Live-Album zusätzlich enthält (13 Songs, gut 90 Minuten, bei der Open Air "Extratour 2013" mitgeschnitten, also leider um einige, vor allem die Songs gekürzt, die die Bandmitglieder und der Tourgast Laith Al-Deen sangen).

Vinyl-Edition:
Riesenfreude, dass das Album auch als Doppel-LP erscheint, sehr schöne Pressung, aber warum in der Standard-Edition mit 12 Songs? Auf die zwei Vinylscheiben hätten bequem auch alle 15 Titel (=70 Minuten) gepaßt - ärgerlich!

Fan-Box:
Für den beinharten Fan und Sammler natürlich die ultimative Ausgabe und fair kalkuliert. CD mit 15 Songs und DVD und auch die Doppel-LP sind in der großen Kiste enthalten, plus die exklusiven Zugaben: vor allem ein wahrlich schöner großformatiger Bildband, ein großes Banner mit dem Cover-Motiv, vier große Foto-Kunstdrucke (etwa in LP-Größe), eines davon von Maffay signiert.

Und dann gibt es die Deluxe-Edition auch noch in Sonderauflagen für Saturn, Müller und Weltbild, mit jeweils zwei oder sogar nur einem Live-Bonustrack auf der CD, die allerdings nur der ohnehin beiliegenden DVD entnommen sind.
Für den Alles-Sammler, wird das dann heute wohl ein teurer Tag. Die Deluxe-Edition ist sicherlich für jeden "normalen" Maffay-Gerne-Hörer die sinnvollste Variante, für absolute Fans ist die Box natürlich eine absolut feine Sache. In welcher Edition nun auch immer: das Album ist mehr als gelungen!
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es rockt!, 18. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wenn das so ist (Premium-Edition) (Audio CD)
Seit meiner ersten Maffayplatte ("Ich will leben") und meinem ersten Konzertbesuch 1984 ist viel Zeit vergangen.
Die aktuelle CD (Premium Edition) ist vom ersten bis zum letzten Song gelungen und kommt ehrlich und schnörkellos rockend aus den Boxen.
Ich bin ähnlich begeistert wie damals, als Peter 1984 zum Intro von "Schatten in die Haut tätowiert" mit seiner Harley auf die Bühne gefahren ist und den Bock erstmal ordentlich hochgedreht hat, bevor seine damals wie heute erstklassige Band so richtig losgelegt hat.
Schlagzeug und Bass (wie die ganze Band) wie immer mit einem super timing und bei den schnellen Songs mit einer Dynamik die mich voll umhaut.
Die Gitarrenriffs sind eingängig (oder besser: geil!) und wie immer perfekt gespielt und auch der Tontechniker sucht seinesgleichen - besser kann Rockmusik nicht klingen!
Peters Stimme klingt und trägt wie eh und je - kein Verschleiß zu hören - wahrscheinlich kriegt er das mit 80 auch noch auf die Reihe!
Absolut sehenswert ist auch die beiliegende DVD mit einem 90 Minuten Livekonzertmitschnitt, einem interessannten Interview und noch mehr Bonusmaterial.
Vielen Dank Peter!
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hammer Geil - Weil dass so ist!!!, 18. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wenn das so ist (Premium-Edition) (Audio CD)
Das Album höre ich gerade rauf und runter, ich muss sagen nach dem 1. Mal geil, und danach immer besser.
Ich möchte es bei dieser Bewertung wie Peter halten - Er sagt: Musik zu verbalisieren ist müßig, man muss sie hören.
Und wer guten Deutschrock mit sinnigen Texten mag wird dieses Album lieben und gefesselt sein versprochen!!!
Meine persönlichen Favoriten "Wenn der Himmel weint", "Niemals war es besser", "Wer liebt", "Die Geister die ich rief",
"Gelobtes Land", "Schwarze Linien", "Grenzenlos" ,"Wenn das so ist" , " Halleluja"!
Und die anderen Songs sind ebenfalls top.
Also schnell bestellen, hören und glücklich sein!
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5.0 von 5 Sternen Sehr schönes Rockalbum, 11. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Wenn das so ist (Audio CD)
Endlich mal wieder ein richtig gutes (Rock-)Album von Peter Maffay. Nach den eher ruhigeren Studioalben "Laut & Leise" bzw. "Ewig", der Fortsetzung von "Tabaluga" und den Neuauflagen (plus Editions-Zugaben) in "Tattoo" sehr erfrischend.

Mit einem sehr rockigen Eröffnungslied als Richtungsschuß, dann im weiteren Verlauf wieder ruhig und sanft, um dann wieder lauter zu werden. Eine, wie ich finde, sehr gelungene Mischung in Maffays eigenem Stil.

Dem Fan sei dieses Album ans Herz gelegt und allen anderen empfohlen. :D
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5.0 von 5 Sternen In der langen Liste von Peter Maffay Alben ..., 31. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
... gibt es naturgemäß bessere und schlechtere Alben. "Wenn das so ist" ist zweifelsohne bei den Besseren einzusortieren.

Kraftvolle Riffs, knackiger Rock, aber eben auch die wunderschönen, Maffay typischen Balladen. Highlights hierbei sind sicherlich "Wildnis" und "Die Geister, die ich rief".

Ansonsten lebt das Album vom Spirit des Eingangssong " Niemals war es besser", der sich im Grunde durch das komplette Album zieht. Von daher kann man es getrost umformulieren zu" Niemals war ER besser".
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bärenstarkes Comebackalbum, ..., 20. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wenn das so ist (Premium-Edition) (Audio CD)
... daß ich schon gar nicht mehr von ihm erwartet hatte, denn nach seinem vorherigen tollen Comebackalbum '96- seit dem mittlerweile auch schon wieder satte 18 Jahre vergangen sind- flaute mein Zuspruch hinsichtlich seiner anschließenden Veröffentlichungen doch erneut wieder mehr und mehr ab. Aber nun ist ER endlich wieder da(!), und das mit einem wirklich rundum gelungenen Album, bei dem es nie langweilig wird und das mir derzeit rauf und runter läuft. Auch wenn wirklich jeder Song durch seine Eigenart zum sehr guten Gesamtbild dieses tollen Albums beiträgt, sind meine persönlichen Highlights / Perlen dieses Albums: „Gelobtes Land“, „Wenn der Himmel weint“ u. „Die Geister, die ich rief“. Nach den Alben Carambolage (1984) und '96 (1996) ist dieses endlich wieder mal ein rundum richtig gutes und bärenstarkes Album, u.a. auch, weil auf diesem endlich auch mal wieder tolle Saxophonbegleitungen u. -soli zu hören sind- und ich wäre sehr gespannt, was Bruce Springsteen u./o. Bob Seger zu diesem Alben sagen würden, wenn sie es sich mal anhören würden.(?) Ich jedenfalls freue mich sehr über dieses rundum tolle Album, bin sehr dankbar dafür- und hoffe nun sehr, daß er, mit seiner nach wie vor großartigen Stimme und seinem nachfolgenden Album, nunmehr auf diesem eingeschlagenen Weg bleiben mag.
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Wenn das so ist
Wenn das so ist von Peter Maffay (Audio CD - 2014)
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