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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Achtung: Neuauflage von "Finstere Orte"
Bin mal wieder drauf reingefallen, als ich Ende 2013 ohne Inhaltsangabe vorbestellt habe.
Für den Roman aber volle Punktzahl. Allen spannende Unterhaltung, die ihn noch nicht kennen!
Vor 5 Monaten von M. Kahlert veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen nicht ganz so packend
Es ist schon ein paar Jahre her, als die Familie von Libby Day grausam umgebracht wurde, nur Sie hat das damals als 7 jährige überlebt, zusammen mit Ihrem Bruder der damals recht schnell dafür ins Gefängnis kam und somit als Mörder seiner gesamten Familie weggesperrt wurde.
Oder war es doch ganz anders und man hatte damals der kleinen Libby...
Vor 3 Monaten von B. Melanie veröffentlicht


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Achtung: Neuauflage von "Finstere Orte", 27. März 2014
Von 
M. Kahlert "kamel" (weil der stadt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Bin mal wieder drauf reingefallen, als ich Ende 2013 ohne Inhaltsangabe vorbestellt habe.
Für den Roman aber volle Punktzahl. Allen spannende Unterhaltung, die ihn noch nicht kennen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen nicht ganz so packend, 8. Mai 2014
Von 
B. Melanie (Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Es ist schon ein paar Jahre her, als die Familie von Libby Day grausam umgebracht wurde, nur Sie hat das damals als 7 jährige überlebt, zusammen mit Ihrem Bruder der damals recht schnell dafür ins Gefängnis kam und somit als Mörder seiner gesamten Familie weggesperrt wurde.
Oder war es doch ganz anders und man hatte damals der kleinen Libby die Geschichte nur in den Mund gelegt, damit man schnell und einfach einen Mörder hatte, immerhin wurde die Geschichte gross in der Öffentlichkeit ausgebreitet?!

Somit beginnt die "Jagd" auf den wahren Täter bzw. versucht man zusammen mit Libby nochmals die Geschichte aufzurollen um somit alles rund um die verhängnisvolle Nacht zu erfahren.

Man erfährt einiges aus dem Leben der Day's. Die Geschichte wird aus 3 verschiedenen Perspektiven erzählt (Pat - die Mutter, Libby und Ben) so das man einen sehr guten und detaillierten Einblick in die Familie bekommt und man schnell merkt das dass Buch sehr traurig und bedrückend ist. Denn die Familie hatte nie wirklich Glück im Leben. Auch die Kinder hatten es von Anfang an nie leicht, so das ich anfangs auch nicht wirklich viel mit allen Personen anfangen konnte, denn Sie waren mir alle, durch die Bank, mehr als unsympathisch.

Allerdings hab ich mir anfangs sehr schwer getan in die Geschichte überhaupt reinzukommen. Trotz interessanter und spannender Handlungsstränge, wollte der Funke bei mir nicht so recht überspringen.
Dies änderte sich aber ab einem gewissen Punkt und gerade zum Ende hin tat ich mir schwer das Buch aus der Hand zu legen.

Das Ende, hatte mir an und für sich wieder recht gut gefallen - auch deshalb weil es ganz anders aus ging als ich es erwartet hätte - was schon wieder ein grosser Pluspunkt war!

Fazit: An und für sich eine spannende und fesselnde Geschichte, die Idee rund um die Handlung spitze! Aber für meinen Geschmack leider nicht durchgehend fesselnd genug. Und das ein oder andere mal auch sehr abartig geschrieben - was mir eigentlich nichts bei Büchern ausmacht. Aber bei diesem Buch störte mich dieses ewige und immer wiederkehrende negative irgendwie sehr.

Deshalb tue ich mir auch ein wenig schwer mit der Bewertung, für mich ganz klar für die obige Kritik ein Stern Abzug. Und noch einen, einfach weil ich weiss das die Autorin sehr gut schreiben kann, leider hab ich Ihr Buch - Gone Girl - wovon ich sehr begeistert war, zuerst gelesen und da mich dieses einfach voll überzeugt hatte, gibt es auch hier noch Punktabzug, deshalb also eine gut gemeinte :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: Bewertung!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Dunkle Orte der Vergangenheit, 11. April 2014
Es gibt diesen „dunklen Ort“ im Leben von Libby Day auch geographisch.

Ihr Elternhaus, in dem sie mit ihren drei Geschwistern und ihrer Mutter (und ihrem hier und da anwesenden „streunenden“ Vater) die ersten Jahre ihres Lebens verbracht hat.

Ein dunkler Ort, denn ihre Familie ist einem Massaker zum Opfer gefallen. Mutter und zwei Schwestern ermordet, sie selbst bei eisiger Kälte aus einem Fenster entkommen (was drei Zehen und Teile von Fingern gekostet hat) und ihr Bruder Ben als Mörder verurteilt.

Vor 25 Jahren.

Seitdem hat Libby weder ihren Bruder im Gefängnis besucht noch ist sie zum Haus je zurückgekehrt.

Doch der eigentlich dunkle Ort sind jene Erinnerungen an das Geschehene, denen sich Libby nicht zu stellen gedenkt. Ebenso wenig, wie sie die Kartons mit den alten Fotografien, Zetteln, Erinnerungsstücken an ihre Familie anrührt.

Libby hat an sich bereits genug damit zu tun, den Kopf über Wasser zu halten. Sie ist keine nette Person. Sie ist eher träge. Sie lässt aus Gewohnheit an fast allen Orten, an denen sie sich befindet, etwas mitgehen. Die hat den Hund ihrer Tante auf dem Gewissen. Und das Verhältnis zu dieser sowieso zerrüttet. Im Kern ist Libby eine fast kleinwüchsige, unsympathische und mit allen zerstrittene Person, die einfach in den Tag hinein existiert. Ohne sich mit ihrem Leben große Mühe zu geben.

„Niemand hat die Days je gemocht“. Der Streuner als Vater, die vierfache Mutter, die nicht wusste, wann es genug ist mit Kindern, die „Pleitebauernkinder“ mit nichts an vorzeigbarem.
„Die dreckigen Days“. Und Libby ist scheinbar genau so eine geblieben.

Doch nun ist das Geld verbraucht. Die Spenden von damals für das überlebende Kind des Massakers. Da ist Libby bereit, sich einem Kreis vorzustellen, der als „Hobby“ heraus sich mit alten Verbrechen beschäftigt, „Devotionalien“ aufkauft und deren Vorsitzender Libby gar Geld dafür anbietet, Licht ins Dunkle des damaligen Geschehens zu bringen.

So macht sich Libby zunächst aus finanziellen Interessen, dann aus stärker werdender Neugier auf, die Kartons des Lebens zu öffnen, ihren Bruder das erste Mal seit 25 Jahren und seit seiner Verurteilung im Gefängnis zu besuchen, nach ihrem Vater zu forschen und andere Zeugen von damals näher zu befragen.
Und spürt Tag für Tag mehr, dass die vielen Zweifler an der Schuld ihres Bruders vielleicht recht haben könnten. Womit sich Libby selbst in Lebensgefahr bringen wird.

Im Gegensatz zu „Gone Girl“ (dem dritten Roman Flynns) und „Cry Baby“ (dem ersten Roman), die beide auf ihre Weise Neues, überraschendes vor Augen führen, fällt dieser zweite Roman Flynns doch deutlich ab. Zumindest für jene Leser, welche die beiden andern Romane bereits gelesen haben.

Sprache, Stil und Tempo, Verdrehungen und überraschende Wendungen samt der „rotzig“ angelegten Hauptperson wirken nicht mehr so „neu“ wie in „Cry Baby“. Die Recherchen, die langsame Verunsicherung des Lesers über den wahren Ablauf der Ereignisse und die überraschenden Wendungen zum Schluss wirken zu „Gone Girl“ doch teils weit hergeholt. Auch die „Lösung“ des „Falles“ kommt beim Leser genauso zufällig an, wie sie im Buch „vom Himmel“, oder besser, „aus einem Mund“ fällt.

Dennoch, flüssig, gut lesbar, ein Netz aus verschachtelten und verschiedenen Perspektiven spinnend, bietet auch „Dark Places“ solide und gute Unterhaltung. Ohne aber den speziellen „Kick“ der beiden anderen Thriller der Autorin beim Leser auszulösen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hypnotische Geschichte mit einer schwierigen Heldin - ich liebe es!, 14. Mai 2014
Von 
Alexandra Gottstein "Bloggt Buchkritiken / Bl... (Deutschland / Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
"Dark Places / Gefährliche Erinnerung" war mein zweites Buch dieser Autorin, und mehr und mehr gewinne ich dreierlei Eindrücke:

Sie schreibt schwierige, sperrige weibliche Charaktere, die es einem nicht leicht machen, sie zu mögen.

Ihre Romane lesen sich oft beinahe wie True Crime - diese Bücher, die über wahre Verbrechen geschrieben werden, und von denen kaum jemand zugibt, dass er sie liest. Düster, verstörend, beinahe unangenehm voyeuristisch... Aber lebensecht.

Irgendwie bastelt sie aus diesen Zutaten Romane, die mich in einer Art Hassliebe faszinieren und völlig in ihren Bann ziehen - obwohl ich mir sicher bin, dass sie bestimmt nicht jedermanns Sache sind.

Auch in diesem Buch ist die Protagonistin alles andere als eine strahlende, sympathische Heldin. Im zarten Alter von sieben Jahren hat sie die Morde an ihrer Mutter und ihren beiden Schwestern miterlebt, ihren Bruder Ben vor Gericht der Taten beschuldigt, und seither wird ihr ganzes Leben davon bestimmt. Damit meine ich nicht nur die emotionalen Narben - und die hat sie definitiv. Sie trinkt zuviel, sie kann oft tagelang kaum das Bett verlassen, gelähmt von Depressionen und Antriebslosigkeit. Sie stiehlt alles, was sie in die Finger bekommt. Sie kann sich kaum dazu bewegen, Lebensmittel für sich und ihre ständig hungrige Katze zu kaufen. Sie hat überlebt, aber irgendwie ist ihr Leben seither erstarrt, fast schon vorbei.

Sie hat nie gelernt, ihr Leben wirklich selber in die Hand zu nehmen. Auch über zwanzig Jahre später lebt sie immer noch von den letzten Resten großzügiger Spendengelder, sie hat nie gearbeitet oder auch nur einen Beruf erlernt... Ihr Jugend hindurch ist sie von entferntem Verwandten zu entferntem Verwandten abgeschoben worden, da sie immer wieder durch ihr aggressives, unverschämtes Verhalten auffiel - einmal ging sie sogar soweit, den Schoßhund ihrer Tante zu misshandeln und dabei ausversehen zu töten. So verständlich ihr Zorn auf das Schicksal auch ist, so dachte ich mir als Leserin doch öfter: jetzt komm, du musst jetzt langsam mal aufstehen und dein Leben in den Griff bekommen! Aber das ist natürlich einfacher als gesagt, und im Endeffekt macht sie die ersten wichtigen Schritte nicht, um endlich zu heilen, sondern nur, um mehr Geld aus der Tragödie herauszuschlagen. Mehr möchte ich hier noch nicht verraten, aber an dieser Stelle beginnt eine widerwillige Reise Libbys zu sich selbst.

Und so unangenehm, aggressiv und wütend Libby auch sein kann - sie tat mir immer mehr leid. Ein gestrandetes Kind, das nicht mehr weiter weiß, weil niemand mehr da ist, der ihm wirklich etwas bedeutet. Genauso ein Opfer der Tragödie wie die Toten. Auf ihrer Reise findet Libby einen unerwarteten Verbündeten, mit dem sie mehr gemeinsam hat, als sie erst vermutet, und das Schicksal bringt sie auch wieder mit ihrem entfremdeten Vater und ihrem eingesperrten Bruder zusammen - und dadurch muss sie immer wieder darüber nachdenken, ob sie damals wirklich gesehen hat, was sie vor Gericht ausgesagt hat, oder ob ihr das von Psychologen eingeflüstert wurde. Und im Endeffekt muss sie sich dem Gedanken stellen, wie wichtig es für sie überhaupt noch ist, wer damals die Schuld trug.

Für mich sind die Bücher von Gillian Flynn nicht wirklich Thriller. Psychologische Geschichten von Gewalt, Verbrechen, Sucht und Hilflosigkeit, ja. Düstere Familiengeheimnisse, abgründige Kleinstadtgeschichten. Fehlgeleitete Charakter, moralische Zweideutigkeit... Wie oben schon gesagt: für mich entwickelt diese originelle Mischung einen unglaublichen Sog, und dadurch sind die Bücher auch von vorne bis hinten spannend - es ist eben nicht immer die typische Thrillerspannung, manchmal ist sie eher langsam und schleppend, oder unterschwellig halb verborgen. Ich denke, da muss jeder mal reinlesen und selber entscheiden, ob ihm diese Mischung gefällt.

Der Schreibstil schwankt zwischen den oft nüchteren, fast beißenden Gedanken Libbys, ihrem schwarzem Humor, hastig unterdrückter leiser Hoffnung, ihrer unbestimmten Sehnsucht nach einem gesünderen, harmonischeren Leben... Sie beschönigt nichts, gerade nicht ihre eigenen Fehler, und genau deswegen funktioniert der Schreibstil für mich so gut: er ist ehrlich, schonungslos.

Manche Passagen sehen wir auch durch die Augen anderer Charaktere, aber diese Schonungslosigkeit zieht sich durch das ganze Buch... Und dabei wird immer klarer, dass gut und böse selten klar umrissene Konzepte sind.

Gillian Flynns Bücher sind für mich das, was man im englischen "aquired taste" nennt: etwas, an dessen Geschmack man sich erstmal gewöhnen muss, und dann liebt man es - oder man hasst es. Ich liebe die Bücher, und wenn ich einmal eines angefangen habe, kann ich es kaum noch weglegen! Am Besten, man löst sich direkt von Anfang an von allen Erwartungen, die möglicherweise durch den Klappentext oder den Ausdruck "Thriller" geweckt werden; meiner Meinung nach lesen sich die Bücher am Besten, wenn man nicht versucht, sie in eine bestimmte Schublade zu stecken.
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3.0 von 5 Sternen Hat mich nicht ganz überzeugt..., 25. August 2014
Zu diesem Buch fällt es mir recht schwer, eine Rezension zu schreiben,
denn ich hatte beim Lesen sehr gemischte Gefühle.
Die Geschichte wird in 3 Handlungssträngen erzählt.
Die erste Perspektive ist die von Libby, der Hauptprotagonistin, die vor 25 Jahren überlebte
und heute ein trostloses Leben führt.
Sie erzählt die Ereignisse in der Gegenwart. Libby war mir von Anfang an unsympathisch.
Sie lässt sich gehen, lebte all die Jahre von Spendengeldern und hat es nicht geschafft,
ihr Leben in die Reihe zu bekommen.
Die beiden anderen Perspektiven sind die von ihrer Mutter Patty und ihrem Bruder Ben.
Beide schildern die Ereignisse vor 25 Jahren.
So lernt man die Familie gut kennen und erfährt zunächst einiges über die damalige Situation.
Die beiden Handlungsstränge der Vergangenheit gehen nur sehr langsam voran
und erst ganz am Ende erfährt man, was damals wirklich geschah.

Auch die aktuellen Ereignisse kommen nur schleichend voran.
Daher fiel es mir recht schwer, überhaupt in die Geschichte rein zukommen.
Die Atmosphäre der Story ist eigentlich durchgehend düster und bedrückend.
Das traurige Dasein von Libby hat mich manchmal richtig wütend gemacht und ich dachte,
sie könnte sich ja wirklich mal aufraffen und was aus ihrem Leben machen.
Erst als Lyle auf sie zu kommt, weil es einen Kreis von Personen gibt,
der an die Unschuld von Libbys Bruder Ben glaubt, rafft Libby sich auf und beginnt mit Recherchen.
Eigentlich tut sie das aber nur, weil man ihr Geld dafür bietet, was sie dringend braucht.

All das schleppt sich so dahin und es gibt wenig spektakuläre Ereignisse.
Viele kleine Details, die eigentlich unwichtig wären, ziehen das Ganze in die Länge und
lassen leider auch stellenweise mal Langeweile aufkommen.
Gefesselt hat mich nur meine Neugier auf die Frage, was damals wirklich passiert ist.
Gegen Ende kommt dann doch noch etwas Spannung auf und die Auflösung war
für mich unvorhersehbar und überraschend.
Der lockere Schreibstil der Autorin hat das Lesen aber erleichtert.
Dennoch hat mich diese Geschichte, die nur von schwierigen und leicht „gestörten“ Personen handelt,
nicht vollständig überzeugt.

Fazit: 3 von 5 Sternen

© fanti2412.blogspot.de
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Finstere Orte, 26. März 2014
Libby Day, 32, hat ein ärgerliches Problem: Sie ist völlig pleite. Und nur aus diesem Grund willigt die beschädigte und recht schrullige junge Frau ein, gegen Bezahlung einen 25 Jahre zurückliegenden, grausamen Familienmord genauer unter die Lupe zu nehmen. Der Knackpunkt: Es handelt sich um die Morde an ihren Schwestern und an ihrer Mutter - sie alleine überlebte das damalige Massaker.

Offiziell gilt der Fall als aufgeklärt. Durch Libbys Aussage wurde ihr großer Bruder als Täter überführt und sitzt nun eine lebenslängliche Freiheitsstrafe ab. Durch ihre Recherchen ergibt sich allerdings die Frage, wie weit sie ihrer Erinnerung trauen kann. Könnte jemand anders als ihr Bruder für das Trauma ihres Lebens verantwortlich sein?

In der Gegenwart ermittelt Libby unwillig und sogar genervt, kämpft mit mit ihren aufkommenden Zweifeln. Auf einer zweiten Zeitebene erleben die Leser den letzten Tag der Familie Day im Stundentakt und sind Libby eigentlich stets einen Schritt voraus - der Auflösung der Geschichte allerdings keinen Schritt näher als sie.

Gillian Flynn war 2013 in aller Munde - Gone Girl - Das perfekte Opfer: Roman ist immer noch auf den Bestsellerlisten und die Verfilmung ist unterwegs. Cry Baby - Scharfe Schnitte: Roman, Anfang des Jahres neuaufgelegt, ist 2006 erstmals erschienen, war damals ein Geheimtipp und ein grandioses Debüt. Aber 'Dark Places' ist in meinen Augen ihr bisher bestes Buch. Dank der schrägen Figuren schleicht sich das eine oder andere schiefe Grinsen auf die Lippen. Und trotz des wie gewohnt düsteren Themas ist die Story von 'Dark Places' überraschend berührend und hoffnungsvoll ausgefallen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gillian Flynn, 13. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
ist für mich eine absolut neue Entdeckung und ich bin begeistert. Nach "Gone Girl" habe ich mir gleich die weiteren Bücher von
ihr bestellt. Sie schreibt sehr einfühlsam und analytisch über die niederen Beweggründe und Handlungen der Menschen, besonders derer, die sich nahe stehen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Packend und intelligent, 17. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Flynn versteht es wie kaum eine andere Krimiautorin ihre Figuren außergewöhnlich subtil zu entwickeln. Der Aufbau der Story, der wie schon in Gone Girl, immer wieder von erstaunlichen Wendungen geprägt ist und einen realistischen Einblick in die provinzielle Welt von Kansas vermittelt, bleibt packend und spannend bis zur letzten Seite.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial, 16. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Absolut spannend von Anfang bis zum Ende. Sehr empfehlenswert zum Abtauchen. Wer die Bücher dieses Autors liebt, wird auch in diesem nicht enttäuscht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein gutes Buch!!!, 30. April 2014
Habe das Buch innerhalb von 3 Tagen verschlungen und muss sagen das ich jetzt (2 Tage danach) immer noch oft in Gedanken bei Libby und Ben bin. Mich hat die Geschichte gefesselt und spätestens nach 20 Seiten musste ich unbedingt weiter lesen weil ich wissen wollte wie es endet.
Das Ende war gut, hat mich jetzt nicht extrem vom Hocker gehauen aber gut.

ICH PERSÖNLICH bin kein großer Fan von wechselnden Erzählperspektiven und Zeitsprüngen aber das ist ja Geschmackssache und ich wusste es auch vorher, nur war ich neugierig auf die Story.

Alles in allem ein gutes Buch, keine Zeitverschwendung. Ich wurde 3 Tage gut unterhalten aber nochmal lesen muss ich es nicht.
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