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Kundenrezensionen

3,4 von 5 Sternen83
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am 29. November 2015
Dieses Buch wurde mir zu Testzwecken kostenlos zur Verfügung gestellt, meine Rezension bleibt davon aber unbeeinflusst.

Normalerweise bin ich für alles, was mit Endzeitszenarien zu tun hat, immer gerne zu haben. Aber mit diesem Machwerk werde ich leider gar nicht warm und ich habe auch nicht vor, das Buch bis zum Ende zu lesen – dafür ist mir meine Lebenszeit dann wirklich zu schade.
Man hat es hier mit einer unendlich langen Werbung für die US-Marines zu tun (die sind toll und stark und klug – und alle anderen Menschen sind im Vergleich dazu dumm und völlig überlebensunfähig). Der Hauptcharakter ist durch und durch unsympathisch, auch wenn in jedem zweiten Satz betont wird, dass er alles nur für seine Familie tut. Alle anderen Nebenfiguren bleiben flach und dienen augenscheinlich nur dazu, die richtigen Fragen zu stellen, damit der Hauptcharakter zu langatmigen Erklärungen ansetzen kann. Überhaupt scheint der Autor einfach generische Figuren aus irgendwelchen mittelmäßigen amerikanischen Actionfilmen zu beschreiben (die Art von Film, die zu Recht um 3 Uhr morgens gezeigt wird; Filme, die zu schlecht sind, um selbst noch auf ironische Weise gut gefunden zu werden).
Dazu kommt dann noch die extrem hölzerne Schreibweise. Es ist nicht nur ziemlich schlecht geschrieben sondern dazu auch noch völlig unnötig in die Länge gezogen (von den fast 400 Seiten könnte man sicher die Hälfte streichen – oder müssen wir wirklich wissen, dass unser Marine sich beim Joggen zwischendurch die rückwärtige Oberschenkelmuskulatur dehnt… und es ist wirklich wichtig, dass man von jedem Nebencharakter in diesem Buch weiß, ob er jetzt dick, kräftig oder sehnig gebaut ist? Andere Adjektive scheint der Autor auch nicht zu kennen). Erst dachte ich, dass vielleicht die deutsche Übersetzung Schuld ist, aber nachdem ich mir die gemischten Rezensionen zum englischen Original durchgelesen habe, ist davon auszugehen, dass der Fehler beim Autor und nicht beim Übersetzer liegt (auch wenn einige der gewählten Ausdrücke, die meistens eh nur totgekaute Plattitüden sind, schlichtweg falsch oder einfach nur grottig sind).
Wer auf US-Army-Kram und platte, ironiebefreite Actionfilme steht, der wird sicher zumindest ein wenig Gefallen an diesem Buch finden. Allen anderen kann ich leider nur davon abraten.
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am 17. April 2015
Meinung
„The End 1“ steht schon seit langem in meinem Bücherregal und innerhalb von Alex' SuB-Challenge bin ich endlich dazu gekommen, es zu lesen! Endzeit und der Untergang der Welt, so wie wir sie kennen, sind ja meine bevorzugten „Genres“. Wenn dann noch eine Idee auf den Tisch kommt, die man so noch nicht gelesen hat: Perfekt! Oder?

Die Grundidee der Geschichte,
der Grund für all das Übel, ist ein Super-EMP (Elektromagnetischer Puls) der die komplette Elektronik lahmlegt. Ich werde jetzt nicht erklären, wie das passiert oder wer alles betroffen ist, schließlich sollt ihr ja auch noch was lesen. ^^
Ich sag nur so viel: GENIALE GRUNDIDEE! Das ist mal was anderes. Das einzige, was mir in Bezug auf EMP einfällt, ist die Serie „Dark Angel“. Ansonsten ist das, für mich, totales Neuland. Dementsprechend gespannt war ich, wie der Autor diese Idee wohl umgesetzt hat und ob er mich damit auch packen konnte.

Gordon, einer von drei Hauptprotagonisten,
führt uns von Anfang an durch die Geschichte. Mit ihm erleben wir direkt die Auswirkungen des EMP auf die Menschen und das Leben, dass sie bis zu dem schicksalhaften Tag geführt haben. Er ist einerseits durch und durch Soldat, andererseits liebender Familienvater. Als die ersten Flugzeuge vom Himmel fallen, ergreift er sofort Maßnahmen um das Leben seiner Familie zu schützen.
Ich mochte Gordon, auch wenn er hin und wieder etwas konstruiert rüber kommt, konnte ich seine „Meine Familie geht über alles“-Einstellung nachvollziehen. Denn trotzdem hilft er anderen und sorgt dafür, dass die Gemeinschaft Nahrung finden. Er ist ein guter Mensch, der aber durchaus über Leichen gehen würde, wenn es sein muss.

Sein Bruder, der noch aktive Soldat, ist anders.
Wenn auch genauso loyal wie Gordon, kämpft Sebastian doch erst eine ganze Weile gegen seine Grundsätze, bis er merkt, dass er zwar helfen will (was die Armee in solchen Situationen nun mal tut), aber nicht so, wie es ihm befohlen wird. Die Seite der Armee und ihr handeln wird aus seiner Sicht erzählt und zeigt so, wieder einen kleinen Teil der Geschichte und wie die Auswirkungen bei den anderen Menschen ankommen. Was die nicht betroffenen machen, oder eben nicht. Bei ihm kommt stark die Zerrissenheit rüber: Einerseits ist da die Armee mit ihren Befehlen und seine Kameraden, andererseits ist da seine Familie. Er will seinen Bruder unterstützen, aber muss sich dafür gegen die Armee stellen. Die Frage ist nur, für was er sich entscheiden wird?
Ich mochte Sebastian von Anfang an und fühlte mit ihm diese Zerrissenheit. Sebastian kämpft einen Kampf gegen sich selbst und ich denke, am Ende kann er ihn eigentlich nur verlieren.

Der dritte Erzählstrang handelt von einem Politiker. Natürlich, die haben schließlich noch gefehlt. ^^
Das klingt jetzt gemeiner als ich es meine, denn der Autor verdeutlicht sehr gut, wie hilflos die Regierung dasteht, wenn keinerlei Elektronik mehr funktioniert. Sie sammeln ihre Infos hier und da zusammen und wissen am Ende eigentlich rein gar nichts. Die Regierung, die noch da ist, versucht alles, was in ihrer Macht steht, aber das ist leider nicht viel.
Außerdem bekommt man zu sehen, dass auch Politiker nur Menschen sind. Erstaunlich, aber wahr.

Das ganze Drum und Dran gefiel mir.
Ob es realistisch ist, ob so ein Szenario detailgenau wieder gegeben wurde, kann ich nicht beurteilen. Ich hab das Buch gelesen und ich habe dem Autor geglaubt, dass es genauso passiert, wie es eben passiert ist. Ob nun seine Recherche gut oder schlecht war, werde ich nicht bewerten, aber in jedem Moment innerhalb der Geschichte, hat er mich einfach überzeugt. Die Figuren waren authentisch und die Reaktionen auf diesen Super-EMP fand ich nachvollziehbar. Menschen verändern sich. Manche sofort, manche erst nach einer Weile, aber am Ende des Buches ist niemand mehr die Person, die er am Anfang war. Diesen Wandel konnte man sehr gut mitverfolgen und der war einfach authentisch.

Mein einziger Kritikpunkt – und leider wirkt sich das auf die ganze Geschichte aus – war der Stil. Die Dialoge waren stellenweise sehr hölzern und meiner Meinung nach nur darauf ausgelegt, dem Leser Infos zu vermitteln, mehr nicht. Ganz oft dachte ich: „So redet kein Mensch!“. Auch der Schreibstil ist an einigen Stellen gewöhnungsbedürftig und hätte mich die Idee nicht so gefesselt, hätte ich wohl nicht weiter gelesen. Aber, ich denke dass es nicht am Autor lag, sondern an der Übersetzung! Manche Worte klangen seltsam und meiner Meinung nach sind die falsch oder anders, als vom Autor gedacht, übersetzt worden.
Schade, aber das ist eine Sache, der man sich bewusst sein sollte, bevor man zu diesem Buch greift!

Fazit
„The End 1“ wartet meiner Meinung nach mit einem Endzeit-Szenario auf, dass sich sehen lassen kann. Die Sache mit dem EMP ist anders und in der Zeit der Zombieromanwelle erfrischend neuartig.
Und auch wenn der Schreibstil gewöhnungsbedürftig ist, so freue ich mich, den zweiten Band hier liegen zu haben, sodass ich nicht lange warten muss, bis ich weiter lesen kann.
Suchtfaktor, wenn man über die scheppernden Dialoge und sehr eigene Erzählart hinwegsehen kann.

Bewertung
Ich gebe hier ganz knappe 4 von 5 Marken. Die Idee hatte mich einfach von Anfang an und als ich erstmal in der Geschichte drin war, störte mich auch der seltsame Stil nicht mehr so doll.
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am 16. Juni 2016
Ist eigentlich nicht schlecht zu Lesen. Habe jetzt alle 4 Teile durch und stufe diese als leichte, gut zu lesende Unterhaltung ein.
Nur eines muss ich hier mal los werden. Fast in jedem Buch auch anderer Verlage wird von dem Pistolenhalfter, oder Revolverhalfter sowie Waffenhalfter geschrieben. Hier mal die Beschreibung.
" Das Halfter ist ein gebissloser Ausrüstungsgegenstand, der zum Führen und Anbinden eines Tieres dient. Ein Halfter besteht aus einem Genickstück, Backenstücken und ein um die Nase verlaufendes Band."
Hat jemand Kontakte zu Übersetzer??

Musst ich mal loswerden. :)

PS: Das Teil heißt HOLSTER
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am 13. April 2014
Die Geschichte wird aus 3 verschiedenen Perspektiven erzählt. Aus Sicht eines Zivilisten, eines Berufssoldaten und eines Politikers (der zum Präsidenten gemacht wird).
Den Hauptteil nimmt hier der Zivilist Gordon Van Zandt ein, ein ehemaliger Berufssoldat, der sich aus moralischen Gründen, nach einem missglückten Einsatz, aus dem Militär zurückgezogen hat. Hier wird geschildert, wie sich der Anschlag auf die Bevölkerung auswirkt, welche Gefahren sich entwickeln, wie sich der Mensch verändert.
Die zweite Perspektive wird von seinem Bruder Sebastian erzählt, der weiterhin bei den Marines dient und zur Zeit der Katastrophe im Einsatz ist.
Die dritte Perspektive zeigt die des (neu ernannten) Präsidenten von Amerika.

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Es ist eben kein Zombieroman oder ähnliches, sondern zeigt auf eine realistische Weise, wie so ein Endzeitszenario aussehen könnte. Ich mag Dialog-lastige Bücher gerne und fand den Stil deshalb sehr gelungen.
Die Geschichte ist eben von einem Amerikaner geschrieben und deshalb auch ziemlich patriotisch angehaucht, das sollte man vorher wissen. Ich fand es hielt sich noch in Grenzen, auch wenn es ein klein wenig gestört hat (deshalb auch nur die 4 Sterne anstatt 5).

Ich freue mich jedenfalls schon auf den 2. Teil und werde ihn mir auf jeden Fall zulegen.
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am 8. Dezember 2015
Als ich das Buch zum Testen bekommen habe, habe ich mich sehr gefreut, da gute Endzeit-Thriller wirklich selten sind. Ob dieses Werk dazu gehört? Damit bin ich mir nach dem Lesen immernoch nicht sicher. Die Story ist gut, ein Vater, der auf seine Familie aufpasst und dabei auf das ein oder andere Abenteuer stößt, die nicht ganz ungefährlich sind. Das alles während Amerika im Chaos ausbricht, weil es verschiedene Anschläge gab und alles lam-gelegt ist. Die Darstellung des Untergangs der Gesellschaft ist wirklich glaubwürdig und man kann sich echt vorstellen, dass es so passieren könnte.
Der Schreibstil hingehen ist trocken, wiederholend und langweilig. Besonders Dialoge werden Wort für Wort ausgeführt und dabei entsteht unnötiger Füllstoff, der für die Story wirklich unrelevant ist.
Doch wer sich trotzdem für Endzeit-Thriller interessiert, sollte definitv mal einen Blick in das Buch werfen.
Den zweiten Teil der Triologie werde ich mir jedoch nicht anschaffen
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am 20. Oktober 2015
So langsam werde ich ein echter Fan von Endzeitgeschichten und habe bereits vor diesem Buch andere aus dem gleichen Kontext gelesen. Die Geschichte dieses Buches hat mich aber sofort an sich gebunden, besonders, da man ihm doch einen gewissen Realismus nicht absprechen kann.

Zusammengefasst eine wirklich gut erzählte Geschichte ums Überleben innerhalb einer auseinanderbrechenden Welt. Den Erzählstil des Autors muss man nicht mögen, um die Geschichte dennoch gespannt zu genießen. Den zweiten Teil habe ich mir schon besorgt und werde ihn mit Sicherheit genauso gespannt durchlesen, wie den ersten.
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am 6. Dezember 2015
Also ich war schwer begeistert von dem Buch, weil es einem zeigt was wirklich passieren könnte...!
In den Zeiten, in der wir leben mit Terror und Gewalt, ist es zwar auch erschreckend aber auch vielleicht ein wenig warnend, was passieren könnt, wenn wirklich der Supergau (Atombombenzündung) ausgelöst werden würde. In dem Buch handelt es davon, in ganz Amerika gibt es Atomanschläge. Ausnahmezustände entstehen, ein Not-Präsident wird vereidigt, weil ganz Washington ausgelöscht wird, dieser ist mit der Situation überfordert und begeht Fehlentscheide, die Revolte in seinen Reihen auslöst.In einem Kleinstadtbezirk, bildet Gordon, ein Kriegsveteran eine Bürgerwehr und probiert alle zu warnen und zu helfen gemeinsam Lebensmittel, Medikamente und Wasservorräte zu horden, auch da entsteht wieder das Macht haben und das macht wollen, Bürger gegen Bürger und Freund gegen Freund. Hunger und Not macht die Menschen zu Bestien und jeder vergisst was Nächstenliebe oder Zusammenhalten heißt, zum Schluß schiessen sie alle aufeinander, das kein Menschenleben für den anderen was wert ist, nur das eigene Überleben zählt, zu diesem Buch gibt es noch Fortsetzungen die ich auch lesen werde, sehr mitreißend und spannend! Bekommt von mir 5 Sterne ich war mitgerissen!! Ich durfte dieses Buch kostenlos durch einen Produkttest lesen und bewerten!!!
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am 20. Oktober 2015
Ich wollte nur ein paar Seiten lesen, weil ich neugierig war ob das Buch was taugt. Nach wenigen Seiten konnte ich es kaum abwarten wie es auf der nächsten weiter geht. Nach zwei Tagen hatte ich es ausgelesen. Fesselnd und spannend! Realistisch zugleich...Teil 2 ich komme...
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am 18. Oktober 2015
Ein Buch,das man nicht mehr aus der Hand legen kann.Die Vorstellung,das dies alles Realität werden könnte,lässt nachdenklich werden.Ein Buch eines solch hervorragenden Autors kann ich nur empfehlen.Sein Stil ist einfach göttlich.Keine verlorene Minute.
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,The End` ist der erste Teil einer (wahrscheinlich) als Trilogie geplanten Serie, die an Hand einer Familie und deren direkten Umfeld beschreibt was mit unserer Zivilisation passieren würde, wenn ein elektromagnetischer Impuls (EMP) alle ungesicherten Elektrogeräte (von Handy bis Fahrzeugen, von Pumpwerken bis Trafostationen, usw.) von jetzt auf gleich lahmlegt. In ganz Nordamerika wohlgemerkt.

Vor einigen Monaten sah ich auf einem der Wissenschaftssender einen ,Was wäre wenn`-Bericht zum gleichen Thema. Dort wurde dieser Impuls allerdings nicht wie im Buch durch eine in der Atmosphäre gezündete Atombombe sondern durch einen Sonnensturm/eine Sonneneruption verursacht, der/die auf etwa einem Drittel der Erdoberfläche traf. In dieser Doku beschrieben u. a. Soziologen was dann passieren würde.

Diese kamen zum gleichen Schluss wie Herr Hopf, der Autor dieses Buches. Schon nach einer Woche würde in den betroffenen Regionen die komplette Anarchie ausbrechen, das eigene Überleben ginge etwa 40% der Bevölkerung über alle derzeit geltenden ethischen Grundsätze. Denn ohne Pumpwerke kein Wasser, ohne LKW und Eisenbahn keine Nahrungsmittelversorgung der Ballungsräume. Und der normale Vorrat unserer Lebensmittelgeschäfte reicht nur für wenige Tage.

Kein Strom also nicht nur für wenige Tage, sondern eher 1,5 (lt. Buch ) bis 4 (lt. Doku) Jahre. Bis hin zum Kannibalismus würden ein großer Teil der Betroffenen alles tun um zu überleben.
Der Rest - stirbt.

,So'n Quatsch!` werden Sie jetzt sagen. Aber erinnern sie sich bitte an die Flutkatastrophe von New Orleans. Obwohl regional begrenzt war die amerikanische Regierung angesichts dieser Katastrophe über mehrere Tage nicht in der Lage Raub, Mord und Vergewaltigung zu verhindern oder zumindest ALLEN Betroffenen Nahrung und sauberes Wasser zur Verfügung zu stellen. Und das bei ansonsten funktionaler Infrastruktur.

Was aber soll eine Regierung tun, wenn nahezu jede Kommunikation unterbrochen ist, außer wenigen Militärfahrzeugen quasi nichts mehr fährt, rollt oder schippert?

So kann einem der in einem Nebenstrang agierende Präsident nur leidtun. Dank weltweiter Stationierung hat er immer noch die Macht über Atomwaffen, aber was bringt ihm das innerhalb seines im Eiltempo in die Steinzeit zurückgeworfenen Landes? Er versucht dass aus seiner Sicht Beste, kann dabei aber einfach nicht erfassen wie sehr sich die Welt außerhalb seines Bunkers wirklich verändert hat. Und selbst wenn er es erfassen könnte....

Ein weiterer Nebenhandlungsstrang betrifft das Schicksal bzw. das weitere Vorgehen der zum Zeitpunkt der Atomexplosion in Afghanistan stationierten Soldatenverbände. Ob realistisch dargestellt - na ja - spannend aber allemal.

Mich hat das Buch in mehrfacher Hinsicht begeistert. Bei einigen Gedankengängen des Autors erkennt man zwar den Ex-Marine, doch in der Summe schreibt er flüssig, spannend und im Rahmen des Möglichen mit innerer Logik. Zudem kann er sehr gut und glaubhaft die verschiedenen Denk- und Handlungsmuster seiner Protagonisten darstellen.

Ich warte mit Spannung auf die Fortsetzung der Serie.

Gelesen auf Kindle - dort gut und ohne fehlerhafte Umbrüche, etc. umgesetzt.
Lesezeit etwa 5 Stunden (lt. Kindleanzeige 5:53 Stunden), Positionsnurm.: 5331, keine Seitenzahlen, Anzeige für Kapitel-und Buchleserestzeit vorhanden.

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Update am 29.12.2014

Da sich alle noch lebenden Hauptprotagonisten am Ende von Teil 1 auf die Reise in bessere (Wohn)gefilde begeben ist dieser auf eine gewisse Art schon irgendwie in sich abgeschlossen.
Daher stellt sich für den einen oder anderen Leser vielleicht die Frage ob sich der Kauf von Teil 2 und 3 überhaupt lohnt. Nachdem ich gerade Teil 3 zu Ende gelesen habe hier ein kurzes Statement dazu:

Teil 2 ist zwar auch spannend, aber in den Detailbeschreibungen bei weitem nicht so gut ausgearbeitet wie Teil 1. Hier werden neue Hauptpersonen, Gegner wie Symphatieträger, ins Spiel bzw. in Stellung gebracht. Alle Handlundsstränge enden mehr oder weniger offen. Wer Teil 2 kauft sollte sich also darüber im klaren sein, dass Teil 3, so man denn mehr über die Schicksalswege der Hauptpersonen erfahren möchte, quasi zum Pflichtkauf wird.

In Teil 3 läuft der Autor dann wieder zur Höchstform auf. Der Spannungsbogen entspricht mindestens dem von Teil 1 und am Ende des Buches haben alle überlebenden Hauptpersonen ihre in Teil 1 gesteckten (Reise)Ziele erreicht. Allerdings werden kurz vor dem Ende zwei weitere Handlungsstränge eröffnet. Das kann darauf deuten, dass in weiteren Veröffentlichungen bisherige Nebenpersonen zu Hauptpersonen (und umgekehrt) werden, die Geschichte vor dem bestehenden Blackout-Hintergrund weitergeführt wird. Mit Teil 3 jedenfalls ist die Geschichte in der Hauptsache in sich abgeschlossen, die noch offenen Nebenhandlungsstränge führen nicht zum berühmten Frustfaktor.

Ich selbst bin gespannt auf weitere Veröffentlichungen des Autors und werde mir diese wohl definitiv zulegen.
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