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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen321
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am 24. September 2014
Detective Robert Hunter erhält einen Anruf eines Unbekannten, der ihn auffordert, eine bestimmte Internetadresse anzuschauen. Was Hunter und sein Partner Carlos Garcia dort sehen, lässt dem Leser die Haare zu Berge stehen. Ein junger Mann sitzt gefesselt und geknebelt in einer Art Becken und Hunter soll seine Todesart wählen: Ertrinken oder Verbrennen. Doch die vermeintlich humanere Art – Ertrinken – stellt sich als Falle des Anrufers heraus. Auch scheint sich der Täter mit Internetsicherheit und Co. auszukennen, denn weder das Telefonat noch die IP-Adresse können zurück verfolgt werden. Hunter und sein Partner Garcia erkennen schnell, dass sie es hier mit einem skrupellosen Gegenüber zu tun haben. Kurze Zeit später erhalten die beidenen einen weiteren Anruf: Der Unbekannte hat eine junge Frau in seiner Gewalt und lässt Internetnutzer auf einer eigens eingerichteten Seite über deren Tod abstimmen, den er dann live überträgt. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, doch der Mörder ist den Detectives immer mehrere Schritte voraus – die Opfer haben keinerlei Verbindung zueinander und es scheint aussichtslos, weitere grausame Hinrichtungen zu verhindern.

Schon der Einstieg in das Buch, die Erklärung, wie schnell ein präzise ausgeführter Kopfschuss zum Tode führt, ist ziemlich heftig zu lesen. Und danach geht es gleich Schlag auf Schlag weiter. Der anonyme Anrufer spielt sein Spiel mit den Detectives und Carter beschreibt sehr detailgenau die verschiedenen Hinrichtungsarten der Opfer. Dies ist definitiv etwas für "abgehärtete" Thrillerleser und mein Kopfkino lief auf Hochtouren. Der Spannungsbogen wird von Anfang an aufgebaut und durchgängig gehalten, so dass es mir schwer fiel, das Buch zur Seite zu legen. Man spürt förmlich die Verzweiflung der ermittelnden Detectives, als sie immer länger im Dunkeln tappen und auch die Panik der Opfer während ihres Todeskampfes sind greifbar. Auch weiss der Mörder Details aus dem Leben von Garcia und Hunter und die beiden schweben selbst in Gefahr. Ich persönlich wäre nicht darauf gekommen, wer der Täter ist – erst, als Hunter den entscheidenden Geistesblitz hatte, hatte ich eine ungefähre Idee. Und auch dann erst erfährt man die Motivation für die Taten; und ich konnte den Täter fast ein wenig verstehen, was ihn dazu trieb.

Sprachlich gefällt mir der Stil von Chris Carter sehr gut: Direkte, klare Sätze, ohne Geplänkel und ohne Schnörkel. Die Szenenwechsel haben immer sehr gut gepasst, so dass man zwischen den Kapiteln immer wieder mit Cliffhangern „zu kämpfen“ hatte. Gut gefiel mir auch, dass man „Der Totschläger“ gut ohne die Vorkenntnisse aus den Vorgängerbüchern lesen konnte. Klar, die private Entwicklung der Charaktere baut aufeinander auf, aber trotzdem fehlte das Wissen nicht, um bei dieser Story mitzuhalten. Ausserdem zeigt Carter hier auf, wie krank und egoistisch die heutige Gesellschaft ist – und was aus der Suche nach einem immer neuen Kick alles entstehen kann.

Fazit:

Mein erstes Buch des Autors, aber definitiv nicht das letzte. „Der Kruzifix-Killer“ steht in meinem Regal, die anderen werden den Weg dahin sicherlich schnell finden. Von mir erhält „Der Totschläger“ eine absolute Leseempfehlung und 5 Sterne!
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am 29. April 2016
Ich habe bis jetzt alle seine Romane in der Reihenfolge gelesen und war zu anfangs begeistert. Aber mittlerweile kann ich die Bücher nicht mehr einordnen, weil sie alle in etwa gleich sind. Grausamste Verbrechen, ein Täter der im Verlauf schon vorkommt und ein Superdetective, der aber auch nicht so schnell erfolgreich ist. Einfache Sprache mit Pageturnern, zugegeben spannend, aber mich nervt es nun, zuviel des Grausamen. Ausserdem bedient sich der Autor gerade in diesem Roman anderer " Vorbilder".
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INHALT:
Während der Arbeit bekommt Detective Robert Hunter einen eigenartigen Anruf. Er soll eine IP-Adresse aufrufen und eine Wahl treffen. Die Internetseite zeigt einen gefesselten und geknebelten Mann, der entweder mittels Wasser oder Feuer sterben soll. Robert Hunter ist schockiert und erhält unerwartet vom FBI, doch der Täter ist clever und macht keinen Fehler. Doch dieser sadistische Mord ist erst der Anfang, denn beim nächsten Opfer dürfen die User per Mausklick über die Todesart abstimmen...

MEINE MEINUNG IN KURZFORM:
Kauf-/Lesegrund: Ich bin schon seit langem ein großer Fan dieser Buchserie.

Reihe: 5. Band der Robert Hunter-Reihe, der an den Vorgängerband "Totenkünstler" anknüpft und mit einem unpassenden deutschen Buchtitel aufwartet.

Handlungsschauplatz: Los Angeles im US-Bundesstaat Kalifornien

Hauptpersonen: Detective Robert Hunter ist Anfang 40 und arbeitet im Raub- und Morddezernat des LAPD. Der brillante Ermittler der Abteilung Mord I hat einen Doktortitel in Kriminal- und Biopsychologie und versteht es hervorragend, sich in die Täter hineinzuversetzen. Der Single mit einer Vorliebe für guten Whiskey leidet seit vielen Jahren unter chronischer Schlaflosigkeit. Dagegen ist sein Partner, der gebürtige Brasilianer Carlos Garcia mit seiner Jugendliebe Anna verheiratet und liebt seinen Beruf ebenso sehr wie Robert Hunter... Die Hauptpersonen sind interessante und sympathische Charaktere mit vielen Facetten, Ecken & Kanten, die ich nach nunmehr 5 Bänden ins Herz geschlossen habe.

Nebenfiguren: Wir treffen alte Bekannte, wie Captain Barbara Blake oder die Rechtsmedizinerin Dr. Carolyn Hove, aber auch auf außergewöhnliche Neuzugänge wie die Leiterin der Abteilung Cyberkriminalität Michelle Kelly, die das Ermittlerduo Hunter/Garcia bei den Ermittlungen unterstützt. Auch die Nebencharaktere wurden reizvoll gestaltet und fügen sich gut in die Handlung ein.

Romanidee: Interessante Grundidee, die hervorragend umgesetzt wurde.

Erzählperspektiven: Neben Haupterzähler Robert Hunter schildern auch noch andere Charaktere wie Carlos Garcia, Michelle Kelly und andere Nebenfiguren die rasanten Begebenheiten aus ihrem jeweiligen Blickwinkel (in der 3. Person). Besonders gut gefallen hat mir die Sichtweise des Täters, der die Polizei an der Nase herumführt.

Handlung: Wie gewohnt, wartet auch der 5. Band mit miteinander verwebenden Handlungssträngen und verschiedenen Erzählperspektiven sowie mit geschickt gelegten falschen Fährten und ungeahnten Wendungen auf. Jedes Kapitel endet mit einem kleinen Cliffhanger, wodurch sich die Spannung ins Unermessliche steigert und der Thriller niemals langweilig wird.

Schreibstil & Co: Abgerundet wird die Story durch den fesselnden Schreibstil, die ausdrucksstarke Sprache und die kurzen Kapitel (118 Kapitel auf 464 Seiten). "Der Totschläger" ist nichts für zartbesaitete Leser mit schwachen Nerven, da die Beschreibungen teilweise recht ekelig sind und mit viel Blut und grausam zugerichteten Leichen versehen wurden.

FAZIT:
Ich liebe diese Thrillerserie und auch diesmal hat mich Chris Carter nicht enttäuscht. Dank der rasanten Geschichte mit viel Hochspannung & Nervenkitzel, dem reizvollen Ermittlerpaar und der rasanten Schreibweise bietet der 5. Band rund um Robert Hunter & Carlos Garcia spannungsgeladene Unterhaltung auf hohem Niveau. "Der Totschläger" hat mich rundum begeistert und erhält deshalb thrillige 5 STERNE.
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am 31. August 2014
Der Totschläger
Cover: Das Cover ist zwar düster, aber so düster wie das Buch ist es bei weitem nicht. Das Bild zeigt eine Tür, wahrscheinlich eine Kellertür, die mit einer großen, eisernen Kette verschlossen ist. Ein Querbügel ist auch noch zu sehen. Oben ist rostbraun der Autorenname zu sehen und unten blutrot der Buchname. Dazwischen ist noch zu sehen, dass es ein Thriller ist.
Herausgeber ist Ullstein Taschenbuch (16. Juni 2014) und das Buch hat 464 nervenaufreibende Seiten.
Kurzinhalt: Er sagt, du hast keine Wahl. Er sagt, du kannst nur zusehen. Es liegt nicht in deiner Macht, seine Taten zu verhindern. Aber es gibt immer Wege. Und du wirst jeden einzelnen gehen. Bis du ihn gefunden hast.
Meine Meinung: Das Buch hatte ich in einem Rutsch durch gelesen, denn es hat mich so in seinem Bann gezogen, dass ich schwer davon loskam. Auch wenn der Inhalt sehr brutal und menschenunwürdig ist, ist es doch so packend und spannend geschrieben, dass man immer wissen will, wie es weitergeht. Ich habe schon einige Bücher von Chris Carter gelesen und dieses Buch ist wieder typisch für ihn. Die beiden Hauptermittler Hunter und Garcia wissen wieder nicht, wo sie ansetzen sollen, denn sie wissen nur eines. Dass der Täter sie immer anruft und dieses Spiel online stellt, damit alle abstimmen können, wie das Opfer sterben soll. Auch wenn die beiden Ermittler sehr taff sind, können sie das nervenaufreibende Spiel nicht aufhalten, nur sind sie dem Täter sehr dicht auf der Spur. Das Ende, war dann wieder Cartermanier, man erfährt, wer der Täter sit und aus welchen Beweggründen er es gemacht hat. Und auch wenn ich den Täter verstehen kann, bin ich doch beeindruckt, mit welcher Präzision und Hartnäckigkeit er seinen Racheplan verfolgt. Auch wenn er am Ende einen Fehler begeht und Hunter endlich seine Chance sieht, um ihn zu stoppen.
Mein Fazit: Ein typisches Chris Carter Buch, welches mich in seinen Bann gezogen hat. Atmosphärisch abgrundtief menschenunwürdig spannend geschrieben. Auch wenn es am Ende nicht alles lückenlos aufgeklärt wurde, ist dieses Buch wieder top geschrieben und genau recherchiert, man merkt, der Autor weiß, wovon er schreibt. Flüssig geschrieben, die Spannung bleibt immer erhalten, ohne abzuebben. Top, 5 Sterne, ich freue mich auf ein neues Buch von ihm.
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TOP 500 REZENSENTam 4. Juni 2016
Inhalt:
Hunter und Garcia müssen live mit ansehen, wie ein Mann zu Tode gefoltert wird, und können nichts dagegen tun. Der Killer ist hochintelligent und den Detectives immer einen Schritt voraus. Schon bald holt er sich sein nächstes Opfer. Dabei wird der Fall immer persönlicher für die Polizisten …

Meine Meinung:
Auch wenn dies schon der 5. Teil der Reihe um die Detectives Robert Hunter und Carlos Garcia vom Morddezernat I des Los Angeles Police Department ist, braucht man dafür keine Vorkenntnisse. Der Fall ist abgeschlossen, die wichtigsten Informationen zu den bereits bekannten Personen werden hier noch mal eingeflochten.

Die detaillierten Beschreibungen verschiedener Todesarten sind definitiv nur etwas für hartgesottene Thrillerleser und Menschen mit robustem Magen. Dabei sind die Morde, die Carter sich immer wieder ausdenkt, so was von speziell und grausam. Schon allein dadurch entsteht natürlich jede Menge Spannung. Aber Carter versteht es auch, durch den Handlungsaufbau für weitere Spannung zu sorgen. Hin und wieder ein kleiner Cliffhanger, der dafür sorgt, dass man unbedingt weiterlesen will, und schon fällt es wirklich schwer, das Buch aus der Hand zu legen.

Außerdem greift Chris Carter hier auch ein Thema auf, das uns alle angeht: die Verrohung unserer Gesellschaft. Mittels Internet sind wir alle schön anonym und nehmen uns Sachen raus, die wir von Angesicht zu Angesicht nicht wagen und vielleicht noch nicht mal für richtig halten würden.

Ein bisschen gestört hat mich nur, dass man als Leser eigentlich nicht auf den Täter kommen kann, denn die dazu notwendigen Fakten werden erst geliefert, als Hunter dahinter kommt, wer hier so ein morbides Spiel mit ihm treibt.

Fazit:
„Der Totschläger“ ist super spannend geschrieben. Wie immer bei Chris Carter nehmen die Beschreibungen der abartigen Morde viel Raum ein und lassen einen schaudern und den Atem anhalten. Für Menschen mit schwachem Magen ist das nichts. Thrillerleser, die es gerne blutig mögen, sind hier goldrichtig.

Die Reihe:
1. Der Kruzifix-Killer
2. Der Vollstrecker
3. Der Knochenbrecher
4. Totenkünstler
5. Der Totschläger
6. Die stille Bestie
7. I am Death. Der Totmacher
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am 11. Mai 2016
Die Geschichte:
Detective Robert Hunter erhält im Büro einen seltsamen Anruf: ein Mann nennt ihm eine Internetadresse, die er sich ansehen soll. Deren Inhalt entpuppt sich als Livevideo, das die Hinrichtung eines Mannes zeigt. Hunter und Garcia müssen hilflos beobachten, wie das Opfer grausam getötet wird.
Diese Mordserie geht anschließend so weiter und der Täter ist der Polizei immer einige Schritte voraus, denn er ist offenbar ein absoluter Technikprofi. Können Hunter und sein Team ihn trotzdem stoppen?

Meine Meinung:
Wer sich mal wieder nach einem Thriller sehnt, aus dessen Seiten buchstäblich das Blut tropft, der ist bei Chris Carter genau an der richtigen Adresse. Die Mordmethoden, die er sich ausdenkt, stehen in Kreativität und Brutalität beispielsweise einem Cody McFadyen in nichts nach. Man fragt sich beim Lesen unweigerlich, wie man wohl auf so etwas kommt – und man will es sich eigentlich gar nicht so richtig vorstellen.
Doch bei Chris Carters tollem Schreibstil bleibt einem gar nichts anderes übrig: man ist immer mitten im Geschehen und er spart auch nicht an grausigen Details, die die Qualen der Opfer sehr deutlich machen.

Die Geschichte ist gut durchdacht und die Auflösung sorgt dafür, dass man manches im Nachhinein noch in einem etwas anderen Licht sieht. Sehr mitreißend geschrieben und dadurch, dass ganz thrillertypisch auch die Ermittler selbst in Gefahr geraten, fiebert man ständig mit.
An Spannung fehlt es keinesfalls und an Gänsehautmomenten auch nicht. Chris Carter bringt erschreckende Szenarien ein, die man sich wunderbar vorstellen kann, wie der versteckte Unbekannte hinter dem Vorhang im eigenen Haus. Speziell das ist zwar nichts Neues, aber die Gedanken daran können schon für Einschlafschwierigkeiten sorgen.

Die Hauptpersonen Hunter und Garcia sind zwei sympathische Ermittler, mit denen man einfach gerne auf Verbrecherjagd geht. Wer sie noch nicht aus früheren Bänden der Reihe kennt, erfährt hier einiges über den privaten Hintergrund.
Die Charaktere wirken allesamt recht glaubwürdig und authentisch und werden mit der gleichen Sorgfalt beschrieben wie die Schauplätze.

Mich hat der Thriller sehr gut unterhalten, wenngleich mir manche Szenen weniger detailliert beschrieben auch gereicht hätten. Aber das macht eben die Bücher von Chris Carter unter anderem aus: hier wird mit Schmerz und Qualen nicht gespart.

Fazit:
Vorsicht beim Aufschlagen des Buches: es könnte Blut raustropfen! :)
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am 29. Juli 2015
"Der Totschläger" ist bereits der fünfte brutale Morfall, den die Detectives Hunter und Garcia aufklären wollen und diesmal ist es richtig persönlich. Sie haben es mit einem Killer zu tun, der seine Morde live im Internet übertragt und dem es nicht ausreicht zu töten: er lässt die Internetznutzer über die Todesart abstimmen.
Was bin ich glücklich wieder einen Chris Carter lesen zu dürfen. Meiner Meinung nach dürften es im Jahr durchaus mehr Fälle geben, aber nun gut, "Der Totenschläger" war das Warten wert. Zunächst ein Kritikpunkt: bereits in meiner letzten Rezension hatte ich die Befürchtung geäußert, dass Alice wieder im Erdboden verschwindet und was ist eingetreten? Eben das. Schade. Hinzu kommt die Überraschung, dass es keinen Prolog. Aber das ist nicht schlimm, auch so ist man direkt mitten in der Geschichte, die einer vor Hochspannung regelrecht zittern lässt. Mir hat es gefallen, dass dieser ganze Fall sehr persönlich war. Leider nicht so persönlich, dass Hunter und Garcia entscheidene Schritte hinsichtliche ihrer Person gemacht hätten, aber doch so, dass dieser Fall nicht nur dem Leser, sondern auch den Ermittlern deutlich an die Nieren ging. Insgesamt war dieser Carter in der Erzählstruktur etwas anders. Man hatte zwar immer das Kapitel, in denen man die Opfer kennen lernt und in denen sie schließlich entführt werden, aber Kapitel, in denen das Opfer leidet, weil es ahnt, dass es sterben muss und mögliche Interaktionen mit dem Täter haben lange auf sich warten lassen. Stattdessen wurde darauf gesetzt, dass wir als Leser den Tötungsakt hautnah miterleben. Bisher war es ja stets so, dass wir nachher brutale und detaillerte Beschreibungen der Opfer bekamen, jetzt steht man als Leser wirklich in der ersten Reihe und verfolgt, wie gefressen, gestreckt und verätzt wird. Richtig grausig! das Ende jedoch entsprach jedoch dem üblichen Muster: Hunter hat einen Geistesblitz und es kommt zum Showdown zwischen ihm und dem Täter und für den Leser zur bangen Frage, ob das letzte Opfer überlebt hat. Zur Thematik muss ich sagen, dass es Carter wieder gelungen ist, etwas ganz anderes zu bringen, das trotzdem Hochspannung pur bietet. Und was für ein aktuelles Thema: Cyberkriminalität und auch was das Internet für Möglichkeiten bietet, da man nur einer unter vielen ist und so doch trotz IP-Adresse eine gewisse Anonymität für sich bewahrt. So manches Mal habe ich mich auch gefragt, was ich nun machen würde, wäre ich auf so eine Seite, wie pickadeath.com gestoßen. Natürlich könnte man sagen, diese Seite hätte ich weggeklickt, aber belügt man sich da,ot nicht selbst, immerhin lesen wir auch solch brutale Bücher. Ein wirklich spannendes Thema, hinter dem ein nachvollziehbare Begründung lag.
Gerade aber wenn ich sehe, dass Carter solche psychologisch brisanten Thema perfekt bedienen kann, bin ich umso mehr enttäuscht, dass mir hinsichtlich seiner Figuren immer etwas fehlt.
Dennoch: ganz klasse und deswegen gebe ich nun endlich fünf Sterne!
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am 15. Oktober 2014
Wie die Vorgänger ist auch dieser Thriller von Chris Carter super spannend, flüssig zu lesen und die Gänsehautgarantie auch wieder dabei.
Schon ziemlich heftig, wie Chris Carter seine Serienkiller und deren Art zu morden darstellt. Das ist wirklich keine leichte Kost, aber auch niemals unrealistisch dargestellt. Der Autor beschreibt die Handlung so gut, dass man denkt man ist in irgendeiner Weise Teilhaber der Ermittlungen. Konkret möchte ich nicht auf die Handlung eingehen. Da sollte jeder selbst beim Lesen in den Genuss kommen.
Übrigens für die, die die anderen Hunter-und-Garcia-Thriller verpasst haben, ist es kein Problem, da die Hauptfiguren erneut kurz beschrieben werden und man somit ein komplett neues Buch liest. Mein Tipp jedoch, dass man sich schnellst möglich die anderen Bücher kauft. Aber das werden die Leser nach diesem Buch sowieso wissen. Da bin ich fast 100% überzeugt!!!
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am 10. August 2014
Das Buch war eine meiner Urlaubslektüren und ich fand es ganz spannend mit interessantem neuen Ansatz. Nur gut war, dass ich den Film "Untraceable" erst heute gesehen habe... der Film ist aus dem Jahr 2008 und die Geschichte dem Buch verdächtig ähnlich, im Film ist es halt ein Behälter mit Säure anstatt Lauge.... hat nachträglich einen schalen Beigeschmack bekommen, darum nur 3 Sterne.
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am 5. Mai 2016
Jeder Roman von Chris Carter ist lesenswert für Leser, die es schön gruselig mögen. Als Hörbuch jedoch sind sie ein Genuß. Man möchte einfach das ganze Hörbuch hintereinander weg hören. Die Charaktere sind gut beschrieben und die Handlung fesselt einem bis zum Schluss.
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