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4.0 von 5 Sternen Gänsehaut garantiert...
Bei der Beschreibung der Handlung musste ich unweigerlich an „Friedhof der Kuscheltiere“ von Stephen King denken und dementsprechend waren meine Befürchtungen groß, dass es hier viele Ähnlichkeiten mit diesem wunderbaren Buch geben würde. Zum Glück hat sich das nicht bestätigt und „Winter People“ ist ein ganz...
Vor 12 Monaten von Eskalina veröffentlicht

versus
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Winter People - Wer die Toten weckt
Klappentext
"Durch einen grausamen Mord verliert Sara ihre kleine Tochter Gertie. Ein Brief mit einem uralten Geheimnis hilft ihr, Gertie von den Toten zurückzuholen - für sieben Tage, in denen sie von ihrem geliebten Kind Abschied nehmen kann. Doch sie ahnt nicht, worauf sie sich einlässt. Denn manchmal finden die Toten nicht zurück. Und das...
Vor 13 Monaten von Vivien veröffentlicht


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Winter People - Wer die Toten weckt, 18. März 2014
Klappentext
"Durch einen grausamen Mord verliert Sara ihre kleine Tochter Gertie. Ein Brief mit einem uralten Geheimnis hilft ihr, Gertie von den Toten zurückzuholen - für sieben Tage, in denen sie von ihrem geliebten Kind Abschied nehmen kann. Doch sie ahnt nicht, worauf sie sich einlässt. Denn manchmal finden die Toten nicht zurück. Und das Grauen hält Einzug in die Wälder von Vermont ..."

Meine Meinung
Zum Cover muss ich erst einmal sagen, dass es wunderschön ist!
Das Buch hat mich leider nicht vom Hocker gehauen.
Man liest die Seiten aus Saras Tagebuch von 1908 und nebenbei befindet man sich in der Gegenwart. Ich finde diese Zeitsprünge völlig okay, jedoch missfallen mir die unterschiedlichen Hauptpersonen in den beiden Zeitabschnitten. In der Vergangenheit liest man mal über Sara, dann über ihren Ehemann. In der Gegenwart wechselt es zwischen Ruthie, einem Teenagermädchen, das nun in Saras Haus lebt und Katherine, eine junge Frau, die vor kurzem in das Dorf gezogen ist.

Sara ist sehr egoistisch, ich fand ihren Charakter nicht symphatisch und wurde mit ihr nicht warm. Ganz im Gegensatz zu Ruthie, ich konnte mich mit ihr sofort identifizieren. Die anderen Charaktere lernt man nebenbei etwas kennen, kann zu ihnen aber keine großartige Beziehung herstellen.

Die Idee der Geschichte hat mir sehr gefallen, allerdings wurde es nie so richtig spannend und es ist nicht das passiert, was ich mir nach dem Klappentext vorgestellt hatte. Man hätte die ganze Idee einfach besser umsetzen können. Teilweise hat es sich wirklich gezogen, so dass ich das Buch kurz aus der Hand legen musste, und das Ende war wirklich langweilig. Es macht mich traurig, so „schlecht“ von dem Buch zu reden, aber es hat mich einfach enttäuscht.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gänsehaut garantiert..., 9. April 2014
Von 
Eskalina (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Bei der Beschreibung der Handlung musste ich unweigerlich an „Friedhof der Kuscheltiere“ von Stephen King denken und dementsprechend waren meine Befürchtungen groß, dass es hier viele Ähnlichkeiten mit diesem wunderbaren Buch geben würde. Zum Glück hat sich das nicht bestätigt und „Winter People“ ist ein ganz eigenständiges Buch, dessen Autorin es gar nicht nötig hat, bei anderen abzuschreiben.

Die „Winter People“ werden auch die „Schlafenden“ genannt – Es sind Verstorbene, die durch ein uraltes Ritual wieder zum Leben erweckt wurden; davon berichtet das Tagebuch der Sara Harrison Shea. 1908: Sara lebt mit ihrem Mann Martin und ihrer Tochter Gertie auf einer kleinen Farm in Westhall, Vermont. Das Land auf dem sie leben, birgt dunkle Geheimnisse, doch das stört die kleine Familie nicht weiter, bis Gertie eines Tages tot aufgefunden wird und sich Sara an das alte Ritual erinnert…

Auch in der Gegenwart hat die Gegend um die Farm nichts von ihrer unheimlichen Faszination verloren und immer noch spricht man über die Schlafenden und manch einer meint, sie gesehen zu haben, dort oben hinter der Farm an den unheimlichen Felsen, der Teufelshand. Inzwischen leben Ruthie, ihre Schwester Fawn und ihre Mutter in dem alten Haus und erst als die Mutter spurlos verschwindet, ahnen sie, dass sie sich näher mit den Legenden, die sich um Sara ranken, beschäftigen müssen.

Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt. Im Jahr 1908 führt Sara ihr geheimes Tagebuch und erzählt von den schlimmen Ereignissen, die nicht nur ihr Leben für immer verändern sollten und in der Gegenwart wird über Ruthie berichtet, die zusammen mit ihrer kleinen Schwester verzweifelt nach ihrer Mutter sucht.

Schon von Anfang an liegt eine dunkle, bedrückende Stimmung über der Handlung. Das Ganze ist fast von der ersten Seite an ein Pageturner – es bleibt die ganze Zeit über super spannend und gruselig und man möchte das Buch nicht aus der Hand legen. Die Ereignisse sind stimmig und nachvollziehbar und dem Übersinnlichen wird nicht allzu viel Platz eingeräumt, so dass die Handlung über weite Strecken sehr realistisch wirkt.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und obwohl ich mir am Ende einen Handlungsstrang noch besser ausgearbeitet gewünscht hätte, habe ich das Buch sehr gern gelesen und vergebe 4 Sternchen dafür.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wer die Toten weckt, 15. Dezember 2014
Sara lebt mit ihrer kleinen Tochter und Ehemann Martin Anfang des 20 Jahrhunderts in einer Hütte nahe dem Wald. Es ist ein karges und hartes Leben aber sie ist glücklich und liebt ihre kleine Familie. Aber das Unglück bricht schnell über die Familie herein, denn Gertie stirbt und für Sara bricht eine Welt zusammen und sie weiß sich nicht mehr anders zu helfen als sich daran zu erinnern, was die alte weise Auntie ihr einst unter dem Siegel der Verschwiegenheit in einem Brief verraten hat... Nämlich, dass man die Toten wieder erwecken kann, für ein paar Tage zumindest. Und Sara beschließt genau dies zu tun.
In der Gegenwart lebt Ruthie mit ihrer Mutter und ihrer Schwester in dem Haus, das einst Sara und ihrem Mann gehörte. Sie finden ein Tagebuch mit fehlenden Seiten. Dann verschwindet die Mutter spurlos und für Ruthie beginnt die Jagd nach der Wahrheit und der Lösung aller Rätsel. Aber sie sind nicht die einzigen, die auf der Suche nach einem Menschen sind und so werden in ständig wechselnden Perspektiven alle Stränge langsam miteinander verwoben. Wobei auch immer wieder die Vergangenheit erzählt wird und wie Martin und Sara um Gertie ringen.
Die Autorin bemüht sich um Spannung und wohldosierte Horroreffekte erzählt aber über weite Strecken mehr die Geschichte von Beziehungsverstrickungen, von Sehnsucht und Liebe, von Menschen, die nach ihren verschwundenen Lieben suchen und dabei auf Magie und Mystik stossen. Mir waren die Handlungen der Protagonisten nicht immer einleuchtend. Angefangen bei Sara, die mehr an ihrer Tochter hängt als an ihrem Mann und die sich auch gar keine Gedanken macht, was aus Gertie wird, wenn sie sie wiedererweckt. Martin ihr Mann ist auch kein großer Held und über weite Strecken der Handlung willensschwach und unentschlossen. Warum Ruthies Mutter so einfach verschwindet ist lange auch unklar und lediglich ihre Tochter war mir symphatisch in ihrem Eifer eine Erklärung zu finden und ihrer jugendlichen Unbedarftheit.
Mir fehlte irgendwie ein bisserl das gewisse Etwas, um mich zu überzeugen. Eine nette Geschichte, die aber für meinen Geschmack nicht gruselig genug und durch zu viele unlogische Momente verwässert war. Nicht unerwähnt lassen möchte ich aber das schöne Cover, welches mich magisch angezogen hat. Das Buch findet sicher seine Leserschaft, der es gefällt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein spannender und gruseliger Mystery-Roman!, 5. Oktober 2014
Von 
Kurzbeschreibung:

Vermont, West Hall, 1908

Sara und Martin Shea haben durch einen Unfall ihre geliebte achtjährige Tochter Gertie verloren. Sara ist seitdem ein gebrochener Mensch und kann sich ein Leben ohne ihre Tochter gar nicht vorstellen.
Vor vielen Jahren, Sara war selbst noch ein Kind, hat sie von den "Schlafenden" erfahren - ja, sogar selbst einen "aufgeweckten" Toten gesehen. Sara besitzt die Anleitung für dieses Ritual, das besagt, das man Tote für sieben Tage nochmals aufwecken kann, danach müssen sie für immer gehen. Sieben Tage....in Sara reift eine folgenschwere Entscheidung.

Vermont, West Hall, Gegenwart:

Ruthie, 19 Jahre und ihre kleine Schwester Fawn, fast sieben, vermissen ihre Mutter. Als Ruthie in der Nacht nach Hause kam, war sie plötzlich verschwunden. Hat sie ihre beiden Kinder einfach verlassen und im Stich gelassen? Unvorstellbar, denn Alice Washburne ist die Zuverlässigkeit in Person. Doch wo steckt sie und vor allem, lebt sie noch? Wurde sie entführt?
Die Schwestern machen sich auf die Suche nach der Mutter.

Katherine hat vor zwei Jahren ihren kleinen Sohn Austin an Krebs verloren. Nun ist auch noch ihr Ehemann Gary bei einem Autounfall tödlich verunglückt. Sie findet heraus, das Gary kurz vor seinem Tod in Vermont, West Hall, in einem Cafe gewesen ist. Was wollte er dort und mit wem traf er sich?

Meine Meinung:

Der Plot der Geschichte sprach mich sofort an. Erinnerte mich sofort ein wenig an Stephen Kings "Friedhof der Kuscheltiere". Doch vergleichen kann man diese beiden Geschichten nicht wirklich. Muss und sollte man auch gar nicht. King ist der "Meister des Horrors" und diese Geschichte ist ein sehr guter Mystery- Roman, man sehr vielen Gruseleffekten.
Gut gefallen haben mir die Zeitsprünge zwischen 1908 und der Gegenwart.
1908 liest man hauptsächlich "Saras geheimes Tagebuch", das sie damals vor ihrem Mann versteckt hat. Aber auch viele Kapitel sind aus Martins Sicht erzählt.
In der Gegenwart ist es genauso, die Sichtweisen ändern zwischen Ruthie, Katherine...So bleibt es spannend, zumal die Kapitel meist mit einem fiesen Cliffhanger enden.
Man kann gar nicht anders als weiter zu lesen, man möchte endlich hinter die Geheimnisse kommen, denn man merkt schnell, das zwischen 1908 und der Gegenwart stets ein roter Faden verläuft. Alles hängt irgendwie zusammen und das nicht nur, weil Ruthie und ihre Familie in dem Haus wohnen, in dem Saras Familie damals lebte.
Man fiebert quasi dem Grauen, dem Unausweichlichen entgegen. Doch für mich persönlich, wurde das Grauen immer wieder zu weit nach hinten geschoben. Oft dachte ich "jetzt aber...!", nur um dann festzustellen, das es jetzt doch erst mal wieder in einer anderen Zeit weiter geht und man einfach weiter lesen muss, möchte man der Sache endlich auf den Grund gehen.
Klar ist das auch spannend, aber ein wenig mehr Grusel und Grauen, hätte ich mir persönlich doch noch gewünscht. Vieles blieb zu sehr im Verborgenen, was ich teilweise sehr schade fand.
Allerdings handelt es sich schließlich um keinen Horror-Roman, von daher, war das so gesehen schon okay, man hätte aber noch einiges mehr aus der Story raus holen können.
Die Autorin hat das Geschehen und die Ortschaften wunderbar düster und auch mit viel Gänsehautfeeling beschrieben. Wirklich sehr atmosphärisch und unheimlich.

Fazit:

Ein wirklich sehr empfehlenswerter Mystery- Roman.
Thriller war es für mein Empfinden keiner, was aber absolut nicht schlimm war. Den Leser erwartet ganz viel Grusel und Gänsehautmomente, in einer atmosphärisch perfekt beschriebenen Kulisse!
Sehr empfehlenswert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Düster, spanned und sehr mysteriös. So wie ich es mag., 23. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Winter People - Wer die Toten weckt: Wer die Toten weckt (Kindle Edition)
Klappentext
Durch einen grausamen Mord verliert Sara ihre kleine Tochter Gertie. Ein Brief mit einem uralten Geheimnis hilft ihr, Gertie von den Toten zurückzuholen - für sieben Tage, in denen sie von ihrem geliebten Kind Abschied nehmen kann. Doch sie ahnt nicht, worauf sie sich einlässt. Denn manchmal finden die Toten nicht zurück. Und das Grauen hält Einzug in die Wälder von Vermont ...

Meine Meinung

Die Story
Dieser düstere und unheimlich Mysterie Thriller, von Jenniffer Mc Mahon, hat es in sich. Dieses Buch wird in drei einzelnen Geschichten erzählt, die sich nach und nach zu einer Geschichte zusammenfügen. Es wird zuerst die tragische Lebensgeschichte der Sara Harrison Shea erzählt. Diese verliert im Jahre 1908 in West Hall Vermont, auf tragische Weise ihre kleine Tochter Gertie. Vom Tode der Tochter fast zum Wahnsinn getrieben, beginnt sie einen Folgen schweren Fehler, den noch Jahrzehnte später Menschen mit dem Tode bezahlen müssen. Sie will ihre Tochter aus der Welt der Toten zurück holen.
West Hall Vermont in der Gegenwart. Dort verschwindet auf einmal über Nacht die Mutter der sechs Jahre alten Fawn und ihrer großen Schwester Ruthie. Die beiden Mädchen suchen das ganze Haus und die Umgebung nach Hinweisen ab. Dabei stoßen sie in einem geheimen Versteck, auf das Tagebuch der Sara Harrison Shea und auf ein schreckliches Geheimnis, das ihre Eltern vor ihnen verbergen wollten.
Gleichzeitig trauert die gerade nach West Hall gezogenen Katherine, um den Verlust ihres geliebten Mannes, der nach Recherchen in West Hall, bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist. Kurz zuvor hatten die beiden ihren Sohn zu Grabe getragen. Bei Nachforschungen stößt auch sie auf Spuren, die mit Saras Vergangenheit zusammen hängen. Und so nimmt die Geschichte ihren Lauf.

Der Schreibstil
Das Buch hat einen sehr schönen, aber auch anspruchsvolleren Schreibstil. Die Autorin weiß geschickt mit Worten umzugehen und lässt sie nahezu Gestalt annehmen.Ich habe das Buch in zwei Tage gelesen und konnte es kaum aus der Hand legen. Auch wenn zu Beginn einige Passagen ein wenig langatmig waren, hat mir dieses Buch sehr gut gefallen.

Die Protagonisten
Waren schön herausgearbeitet und realistisch dargestellt. Ich konnte förmlich den Schmerz des Verlustes spüren, den einige von ihnen erlitten haben. Besonders der Verlust von Sara war sehr emotional. Dennoch hatte ich immer einen gewissen Abstand zu den Charakteren, was bestimmt auf die düstere Stimmung zurück zuführen ist, dem Buch aber absolut nicht schadet.

Mein Fazit

Ein sehr düstere, spannender und unheimlicher Mysterie Thriller, der mir sehr gut gefallen hat. Wer düstere und unheimliche Storys mag, die in der Vergangenheit und Gegenwart handeln und auch vor Untoten nicht zurück schreckt, der ist hier genau richtig. Deshalb vergebe ich sehr gute vier von fünf Sternen
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Grauen ohne wirkliches Ende, 18. März 2014
Vermont, Anfang des 20. Jahrhunderts: Sara verliert nach mehreren Fehlgeburten zuerst ihren kleinen Jungen, dann ihre 6-jährige Tochter Gertie. Sie erträgt es nicht und erinnert sich an ihre Tante Auntie, die sie großgezogen hat und die ihr ein Geheimnis anvertraute: Die Möglichkeit, Tote zum Leben zu erwecken, zunächst für sieben Tage, wenn diese aber in dieser Zeit einen Menschen umbringen, für immer. Gertie kehrt zurück - und sie bleibt auch für immer, doch um welchen Preis! Vermont, in der Gegenwart: Ruthie und ihre kleine Schwester Fawn wohnen im gleichen Hause der damaligen Sara. Ihre Mutter verschwindet spurlos und die Kinder begeben sich auf die Suche. Immer mehr tauchen sie in die Geheimnisse von früher ein - bis sie selbst nicht mehr zurück können. Ein ungewöhnliches Buch, das durch die Zeitwechsel zwischen damals und der Gegenwart sehr interessant wird. Es ist eine unglaubliche Geschichte, faszinierend wie abstoßend zugleich. Man fühlt sich nicht wohl in den Gegebenheiten, genau so wie es den Protagonisten ergeht und doch liest man fasziniert immer weiter. Das Ende ist nicht erwartet, auch nicht wirklich positiv, aber in sich stimmig. Gertie ist zwar unter den Lebenden, aber was für ein Dasein fristet sie und unter welchen Bedingungen! EIn Buch, das wirklich so ganz anders ist und man weiß gar nicht, ob man es wirklich uneingeschränkt zum Lesen empfehlen sollte. Wer Mystisches mag, auch mit Untoten umgehen kann und sich nicht so leicht schockieren lässt wird auf alle Fälle von Anfang bis Ende gut unterhalten!
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5.0 von 5 Sternen Wenn die Toten nicht zur Ruhe kommen, 26. April 2015
Das geheimnisvoll gestaltete Cover des Buches passt hervorragend zu der Geschichte.
Der Schreibstil ist angenehm und ehe man sich versieht, ist schon das halbe Buch durchgelesen.
Man kann einfach nicht aufhören.
Sara und ihr Mann leben in einfachen Verhältnissen. Ihre Tochter Gertie ist der Sonnenschein in der Familie. Nach einigen Fehlgeburten ist sie das Juwel von Sara und sie hat ein besonders inniges Verhältnis zu ihr. Sie verstehen sich ohne Worte. Die Geschichte beginnt in Vermont zu Anfang des 20. Jahrhunderts.
Alles ändert sich, als Gertie plötzlich verschwunden ist. Nach intensiver Suche wird sie tot in einem Brunnenschacht gefunden. Eine Welt bricht zusammen, besonders für Sara. Sie kann sich mit dem Tod ihres Kindes nicht abfinden und verliert fast ihren Verstand. Doch sie erinnert sich an ein uraltes Geheimnis, dass ihr einst von Auntie, einer Heilerin aus dem Wald überliefert wurde. Es handelt von den „Winter People“, ruhlose Seelen, die für sieben Tage aus dem Reich der Toten zurückgeholt werden können. Sie kann sich aus ihrer Kindheit noch genau an eine Begegnung erinnern. Doch nicht jede ruhlose Seele findet den Weg wieder zurück. Sara will sich unbedingt von Gertie verabschieden und schwört damit etwas Unvorstellbares herauf.
Ruthie und Fawn leben mit ihrer Mutter zusammen in dem ehemaligen Haus von Sara. Gleicher Ort - andere Zeit. Sie ahnen nicht, was sich hier abgespielt hat. Doch sie kennen den unheimlichen verwunschenen Ort im Wald, den viele Leute meiden. Als plötzlich von jetzt auf gleich ihre Mutter spurlos verschwunden ist, gehen sie der Sache auf den Grund und bekommen unverhofft Hilfe von außerhalb.
Was hat es auf sich mit den vielen unheilvollen Geschichten, die man sich im Ort erzählt? Welcher Geist treibt sein Unwesen im Wald und warum verschwinden immer wieder Personen?
Des Rätsels Lösung muss sich schon jeder selbst erlesen und ich verspreche nicht zu viel, wenn ich behaupte es lohnt sich!
Friedhof der Kuscheltiere ist „out“ – Winter People ist „in“!
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4.0 von 5 Sternen Schöner Erzählstil, 10. April 2015
Klappentext: Dein größter Wunsch geht in Erfüllung. Dein Kind kehrt von den Toten zurück. Doch weißt du, was dich erwartet?

Durch einen grausamen Mord verliert Sara ihre kleine Tochter Gertie. Ein Brief mit einem uralten Geheimnis hilft ihr, Gertie von den Toten zurückzuholen – für sieben Tage, in denen sie von ihrem geliebten Kind Abschied nehmen kann. Doch sie ahnt nicht, worauf sie sich einlässt. Denn manchmal finden die Toten nicht zurück in ihre Welt. Und das Grauen hält Einzug in die Wälder von Vermont …

Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt. 1908 lebt Sara Harrison Shea mit ihrem Mann Martin und ihrer Tochter Gertie auf einem Hof, einsam gelegen in den Wäldern von Vermont. Ruthie und ihre kleine Schwester leben in der Gegenwart mit ihren Eltern auch sehr abgeschottet in einem abgelegenen Haus. Die Eltern haben sich bewusst von der Welt abtrennt, sie haben panische Angst vor Fremden. Katherine, eine weitere wichtige Figur, zieht nach dem Tod ihres Mannes an den Ort, wo er verstarb.

Der Erzählstil von Jennifer McMahon hat mir gut gefallen. Sehr eindrücklich beschreibt sie die Härte des Überlebens auf einem kleinen Hof in der Einsamkeit der Wälder von Vermont. Die Mutter-Tochter Beziehung zwischen Sara und Gertie ist ein wenig pathologisch, schliesst den Vater aus. Hier fängt für mich die Düsterkeit der Geschichte an. Sara ist verzweifelt, als Gertie stirbt, bricht völlig zusammen. Es gibt alte Geschichten, Indianermyten, Geräusche in den Schränken, Einsamkeit der Natur, aber einen Gruselcharakter konnte es bei mir nicht hinterlassen. Das Buch handelt von Verlust und Verzweiflung, von Tot und Trauer, natürlich auch vom Übernatürlichen. Wäre nicht der poetische Erzählstil gewesen, hätte ich das Buch vielleicht mittendrin beendet, denn Spannung kam für mich nicht auf. Elisabeth Günter hat auch mit ihrer Art des Lesens einen Teil dazu beigetragen, sich von der Sprache verzaubern zu lassen. Ein Roman der sich langsam aus vielen Einzelgeschichten zusammensetzt, viel Tiefe darin entwickelt, aber nicht für Leser geeignet ist, die Action und Gruselfaktor suchen. Mir haben die Figuren gefallen und die Geschichten die hinter ihnen stehen. Dafür lohnt es sich das Buch zu lesen.
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5.0 von 5 Sternen Highlight 2015, 4. Januar 2015
Durch einen tragischen Tod verliert Sara ihre geliebte Tochter Gertie. Nach mehreren Fehlgeburten und dem Verlust des Sohnes, scheint sie durch den Tod ihrer Tochter nun vollends dem Wahnsinn zu verfallen. Doch dann erinnert sie sich an ihre Tante Auntie, die ihr damals von einem geheimen Brief erzählte. Mit diesem ist es möglich, Tote für 7 Tage ins „Leben“ zurückzuholen.
Sollte der Erweckte in dieser Zeit jedoch fremdes Blut vergießen, so wird er für immer als Geist in der Welt der Lebenden wandeln.

„Winter People“ setzt sich aus 3 verschiedenen Handlungssträngen zusammen, die durchweg alle gut und vor allem auch spannend zu lesen sind. Zum Ende hin setzen sich diese Handlungsstränge schlüssig zusammen.

Die Protagonisten, die uns in diesem Buch begegnen, überzeugen alle der Reihe nach. Zu jedem baute ich schnell eine positive, wie auch negative Bindung auf. Und gerade dieses machte hier den Reiz aus. Die Charaktere sind tiefgründig, toll ausgefeilt und ließen mich nach Beendigung des Buches, noch lange bewegt zurück.
Die Umsetzung von Schmerz, Verlustängsten und die starken Gefühle einer Mutter, haben mich wirklich vom Hocker gehauen. Für mich hat dieses Buch etwas ganz besonderes und ich freue mich schon sehr auf weitere Werke der Autorin.

Ebenfalls gab es einige Szenen, die mich beim Lesen regelrecht überrannten und nachdenklich zurückließen.

Auch wenn Jennifer McMahon sich eher den leiseren Tönen widmet, ist dieses Buch alles andere als spannungsarm. Beim Lesen erhöhte sich die Herzfrequenz und man inhalierte die Seiten regelrecht ein.

Der Krabbelhorror der sich zu der Mitte des Buches hin, immer mehr einschlich, machte mir besonders Spaß. Ich meine, mit Gedärmen und Blut kann jeder rumwerfen, aber Grusel der sich von hinten anschleicht und einem einen fiesen Schauer beschert, ist schon eine Sache des „Könnens“. Subtil wird bei McMahon großgeschrieben, wie z.B. verschwommene Fotos, unheimliche Geräusche oder dunkle Zimmer in denen sich plötzlich etwas bewegt. Alpträume aus Kindertagen lassen grüßen ;)

Fazit:
Ein bewegender und zugleich tiefsinniger Thriller, der mich mehr als begeistert hat. Die Mischung aus realistischen Charakteren, schmerzhaften Gefühlen, glaubhaft beschriebenen Schauplätzen und atmosphärischem Schreibstil, lassen dieses Buch zu meinem ersten Highlight 2015 werden.
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4.0 von 5 Sternen Ein Mystery-Thriller, der ohne viel Blut auskommt und durch seine dichte Atmosphäre überzeugt, 10. Juli 2014
"Winter People - Wer die Toten weckt" wird auf zwei wechselnden Zeitebenen erzählt. Während in der Vergangenheit Sara und ihr Mann im Fokus stehen und der Leser nach und nach erfährt, welche Folgen der Tod des Kindes hatte, gibt es in der Gegenwart zwei Handlungsstränge, die zu Beginn noch parallel verlaufen. Während Ruthie und Fawn ihre Mutter suchen, versucht die junge Witwe Katherine herauszufinden, welches Geheimnis ihren Mann kurz vor seinem tödlichen Unfall nach West Hall geführt hatte.

Jennifer McMahon hat einen Mystery-Thriller geschrieben, der mehr von seiner dichten Atmosphäre als von enormen Nervenkitzel lebt. Blut fließt, wenn überhaupt, nur im Hintergrund. Der rote Faden, der sich bedrückend durch das gesamte Buch zieht, ist der Verlust, die Trauer und die Hoffnungslosigkeit, mit denen die Zurückgeblieben zu kämpfen haben. Sara und Martin haben ihre einzige Tochter verloren, Katherine erst ihren kleinen Sohn und kürzlich ihren Ehemann. Der Leser leidet mit und ahnt schnell, dass es für die Hinterbliebenen kein glückliches Ende geben kann. Bildlich untermalt wird dies durch die stimmige Beschreibung der bitterkalten, verschneiten Winterlandschaft und der schroffen Natur.

Dank der vielen Perspektivwechsel wird erst allmählich klar, wie die einzelnen Handlungsstränge zusammenhängen. Ließen die ersten Kapitel und die dort gegebenen Hinweise eine eher vorhersehbare Geschichte vermuten, wartet Jennifer McMahon doch mit einigen überraschenden Wendungen und einer komplexeren Handlung auf, die den Leser gespannt bis zur letzten Seite weiterlesen lässt.

Fazit: "Winter People - Wer die Toten weckt" ist ein Mystery-Thriller, der ohne viel Blut auskommt und durch seine dichte Atmosphäre überzeugt.
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