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4.0 von 5 Sternen Gänsehaut garantiert...
Bei der Beschreibung der Handlung musste ich unweigerlich an „Friedhof der Kuscheltiere“ von Stephen King denken und dementsprechend waren meine Befürchtungen groß, dass es hier viele Ähnlichkeiten mit diesem wunderbaren Buch geben würde. Zum Glück hat sich das nicht bestätigt und „Winter People“ ist ein ganz...
Vor 5 Monaten von Eskalina veröffentlicht

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Winter People - Wer die Toten weckt
Klappentext
"Durch einen grausamen Mord verliert Sara ihre kleine Tochter Gertie. Ein Brief mit einem uralten Geheimnis hilft ihr, Gertie von den Toten zurückzuholen - für sieben Tage, in denen sie von ihrem geliebten Kind Abschied nehmen kann. Doch sie ahnt nicht, worauf sie sich einlässt. Denn manchmal finden die Toten nicht zurück. Und das...
Vor 6 Monaten von Vivien veröffentlicht


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Winter People - Wer die Toten weckt, 18. März 2014
Klappentext
"Durch einen grausamen Mord verliert Sara ihre kleine Tochter Gertie. Ein Brief mit einem uralten Geheimnis hilft ihr, Gertie von den Toten zurückzuholen - für sieben Tage, in denen sie von ihrem geliebten Kind Abschied nehmen kann. Doch sie ahnt nicht, worauf sie sich einlässt. Denn manchmal finden die Toten nicht zurück. Und das Grauen hält Einzug in die Wälder von Vermont ..."

Meine Meinung
Zum Cover muss ich erst einmal sagen, dass es wunderschön ist!
Das Buch hat mich leider nicht vom Hocker gehauen.
Man liest die Seiten aus Saras Tagebuch von 1908 und nebenbei befindet man sich in der Gegenwart. Ich finde diese Zeitsprünge völlig okay, jedoch missfallen mir die unterschiedlichen Hauptpersonen in den beiden Zeitabschnitten. In der Vergangenheit liest man mal über Sara, dann über ihren Ehemann. In der Gegenwart wechselt es zwischen Ruthie, einem Teenagermädchen, das nun in Saras Haus lebt und Katherine, eine junge Frau, die vor kurzem in das Dorf gezogen ist.

Sara ist sehr egoistisch, ich fand ihren Charakter nicht symphatisch und wurde mit ihr nicht warm. Ganz im Gegensatz zu Ruthie, ich konnte mich mit ihr sofort identifizieren. Die anderen Charaktere lernt man nebenbei etwas kennen, kann zu ihnen aber keine großartige Beziehung herstellen.

Die Idee der Geschichte hat mir sehr gefallen, allerdings wurde es nie so richtig spannend und es ist nicht das passiert, was ich mir nach dem Klappentext vorgestellt hatte. Man hätte die ganze Idee einfach besser umsetzen können. Teilweise hat es sich wirklich gezogen, so dass ich das Buch kurz aus der Hand legen musste, und das Ende war wirklich langweilig. Es macht mich traurig, so „schlecht“ von dem Buch zu reden, aber es hat mich einfach enttäuscht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gänsehaut garantiert..., 9. April 2014
Von 
Eskalina (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Bei der Beschreibung der Handlung musste ich unweigerlich an „Friedhof der Kuscheltiere“ von Stephen King denken und dementsprechend waren meine Befürchtungen groß, dass es hier viele Ähnlichkeiten mit diesem wunderbaren Buch geben würde. Zum Glück hat sich das nicht bestätigt und „Winter People“ ist ein ganz eigenständiges Buch, dessen Autorin es gar nicht nötig hat, bei anderen abzuschreiben.

Die „Winter People“ werden auch die „Schlafenden“ genannt – Es sind Verstorbene, die durch ein uraltes Ritual wieder zum Leben erweckt wurden; davon berichtet das Tagebuch der Sara Harrison Shea. 1908: Sara lebt mit ihrem Mann Martin und ihrer Tochter Gertie auf einer kleinen Farm in Westhall, Vermont. Das Land auf dem sie leben, birgt dunkle Geheimnisse, doch das stört die kleine Familie nicht weiter, bis Gertie eines Tages tot aufgefunden wird und sich Sara an das alte Ritual erinnert…

Auch in der Gegenwart hat die Gegend um die Farm nichts von ihrer unheimlichen Faszination verloren und immer noch spricht man über die Schlafenden und manch einer meint, sie gesehen zu haben, dort oben hinter der Farm an den unheimlichen Felsen, der Teufelshand. Inzwischen leben Ruthie, ihre Schwester Fawn und ihre Mutter in dem alten Haus und erst als die Mutter spurlos verschwindet, ahnen sie, dass sie sich näher mit den Legenden, die sich um Sara ranken, beschäftigen müssen.

Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt. Im Jahr 1908 führt Sara ihr geheimes Tagebuch und erzählt von den schlimmen Ereignissen, die nicht nur ihr Leben für immer verändern sollten und in der Gegenwart wird über Ruthie berichtet, die zusammen mit ihrer kleinen Schwester verzweifelt nach ihrer Mutter sucht.

Schon von Anfang an liegt eine dunkle, bedrückende Stimmung über der Handlung. Das Ganze ist fast von der ersten Seite an ein Pageturner – es bleibt die ganze Zeit über super spannend und gruselig und man möchte das Buch nicht aus der Hand legen. Die Ereignisse sind stimmig und nachvollziehbar und dem Übersinnlichen wird nicht allzu viel Platz eingeräumt, so dass die Handlung über weite Strecken sehr realistisch wirkt.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und obwohl ich mir am Ende einen Handlungsstrang noch besser ausgearbeitet gewünscht hätte, habe ich das Buch sehr gern gelesen und vergebe 4 Sternchen dafür.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gänsehaut und Schauer über den Rücken auf fast jeder Seite, 5. Juli 2014
Was würdest du tun, wenn du einen geliebten Menschen für 7 Tage von den Toten zurückholen könntest? Würdest du es tun? Wozu wärst du bereit? Was erwartest du, was willst du ihm sagen?

1911- Sara hat ihre Tochter Gertie durch einen grausamen Mord verloren und ist krank vor Trauer - doch sie kennt das Geheimnis, Tote wieder zu erwecken... Ihr Mann Martin versucht mit allen Mitteln, seine Frau wieder zur Vernunft zu bekommen - Geister? Das gibt es doch nur im Märchen, oder? Doch was geschah wirklich an dem Tag, an dem Gertie starb? Warum kann sich Martin an so vieles nicht mehr richtig erinnern? Warum fühlt er sich ständig beobachtet?

Gegenwart- Ruths Mutter ist verschwunden - einfach so - und hat sie und ihre fünfjährige Schwester zurückgelassen. Doch das passt gar nicht zu ihr! Gerade sie, die nicht einmal Internet ins Haus lässt, weil ja dann die gesamte amerikanische Regierung mitlesen könnte...Und warum findet Ruth eine Waffe und 2 Pässe von wildfremden Menschen im Schlafzimmer der Eltern?

Jennifer McMahon ist mit Winterpeople ein unglaublich spannender, düsterer und beklemmender Mysterythriller gelungen. Ich habe mich beim Lesen immer wieder gegruselt. Das winterliche Setting und die unheimlichen Begebenheiten führten zu einer Gänsehaut nach der anderen- nie war ich mir sicher, was nun Einbildung und was Realität war. Wenn ich dachte, dass ich nun durchschaut hätte, wie alles wirklich war, kam oft genug noch ein völlig überraschender Aspekt hinzu! McMahon schafft es, dass ich mit allen Charakteren mitgefiebert habe und durch die unterschiedlichen Sichtweisen und Zeitsprünge konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, was wirklich passiert ist!

Fazit: Ein toller Thriller - für Fans von düsteren Geschichten, ohne übertriebene Gewalt, in der sich die Schaurigkeit vor allem im Kopf abspielt, ist Winterpeople genau das Richtige!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Grauen ohne wirkliches Ende, 18. März 2014
Vermont, Anfang des 20. Jahrhunderts: Sara verliert nach mehreren Fehlgeburten zuerst ihren kleinen Jungen, dann ihre 6-jährige Tochter Gertie. Sie erträgt es nicht und erinnert sich an ihre Tante Auntie, die sie großgezogen hat und die ihr ein Geheimnis anvertraute: Die Möglichkeit, Tote zum Leben zu erwecken, zunächst für sieben Tage, wenn diese aber in dieser Zeit einen Menschen umbringen, für immer. Gertie kehrt zurück - und sie bleibt auch für immer, doch um welchen Preis! Vermont, in der Gegenwart: Ruthie und ihre kleine Schwester Fawn wohnen im gleichen Hause der damaligen Sara. Ihre Mutter verschwindet spurlos und die Kinder begeben sich auf die Suche. Immer mehr tauchen sie in die Geheimnisse von früher ein - bis sie selbst nicht mehr zurück können. Ein ungewöhnliches Buch, das durch die Zeitwechsel zwischen damals und der Gegenwart sehr interessant wird. Es ist eine unglaubliche Geschichte, faszinierend wie abstoßend zugleich. Man fühlt sich nicht wohl in den Gegebenheiten, genau so wie es den Protagonisten ergeht und doch liest man fasziniert immer weiter. Das Ende ist nicht erwartet, auch nicht wirklich positiv, aber in sich stimmig. Gertie ist zwar unter den Lebenden, aber was für ein Dasein fristet sie und unter welchen Bedingungen! EIn Buch, das wirklich so ganz anders ist und man weiß gar nicht, ob man es wirklich uneingeschränkt zum Lesen empfehlen sollte. Wer Mystisches mag, auch mit Untoten umgehen kann und sich nicht so leicht schockieren lässt wird auf alle Fälle von Anfang bis Ende gut unterhalten!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besucher von der anderen Seite, 13. März 2014
Von 
CabotCove - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Wenn man als Mutter sein einziges Kind verliert, ohne sich verabschieden zu können, trifft das tiefer als alles andere... Der Schmerz ist übermächtig und wird nie versiegen. Welche Mutter würde da nicht die Möglichkeit nutzen, sein Kind zurückzuholen ? Und sei es nur für sieben Tage...

~~ 1908 ~~
Auch Sara Harrison Shea kann den Tod ihrer kleinen 7-jährigen Tochter Gertie nicht verwinden. Sie lebt mit ihr und ihrem Mann Martin in West Hall/ Vermont auf einer Farm am Waldrand. Das Leben ist hart, der Boden unerbittlich und so gut wie unbestellbar. Doch sie sind glücklich. Bis Gertie ermordet wird...

Ihre Auntie hat ihr in Kindertagen erzählt, dass man die Toten zurückholen kann und sie hat selbst im Alter von 9 Jahren eine „Zurückgeholte“ gesehen. Die Antwort liegt in der Nähe der „Teufelshand“, einer Felsformation in den als verflucht verschrieenen Wäldern von Vermont. Doch während einige Trauernde ihre Lieben zurückholen möchten, versuchen Andere, ihre Familien vor dem Grauen zu beschützen, das durch die Wälder streift...

~~ Gegenwart/West Hall ~~
Die Mutter der 19-jährigen Ruthie und ihre jüngeren Schwester Fawn verschwindet spurlos. Beim Suchen nach Hinweisen stoßen die beiden Mädchen auf ein Tagebuch. Es ist das Tagebuch von Sara Harrison Shea, die früher in ihrem Haus gelebt hat. Und was sie darin lesen, ist schier unglaublich...

„Winterpeople“ hat mich von der ersten Seite an absolut in den Bann gezogen.
Die Geschichte wird in verschiedenen Erzählperspektiven erzählt, angefangen mit dem Tagebuch von Sara, dann durch Ruthie, aber es kommen auch andere Personen zu Wort, wie z. Bsp. Martin, Sara's Mann oder auch Katherine, die nach West Hall reist, um ihren Mann zu finden, der sich scheinbar dort zuletzt aufhielt. Auch sie hat ein Kind verloren.

Eigentlich mag ich es nicht, wenn zwischen verschiedenen Personen und zudem auch noch Zeiten hin- und hergesprungen wird im Buch, aber hier steigerte das nur noch die Spannung, weil die Autorin es geschickt versteht, die Erzählstränge langsam zusammenzuführen, ohne dass man den Faden oder die Lust am Lesen verliert. Das ist einfach gekonnt gemacht und passt auch gut zur Geschichte der unterschiedlichen Frauen, die doch mehr verbindet als geahnt.

Jennifer McMahon fängt die düstere, mysteriöse Stimmung und das unterschwellige Grauen der Gegend wunderbar ein und transportiert sie 1:1 zum Leser.

Bücher, die so eine Gänsehaut verursachen, habe ich bisher wenige gelesen und daher ist dieses Buch auch eines meiner Highlights bisher in 2014.

Mein Fazit: Zwar etwas mehr Gruselgeschichte als Thriller, aber fesselnd und schön bildhaft geschrieben ~ ergo: absolut lesenswert und für mich die volle Punktzahl wert.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schön schaurig - schaurig schön, 22. März 2014
Inhalt

West Hall, Vermont, USA, 1908:
Sara führt zusammen mit Mann Martin und Tochter Gertie ein zufriedenes, aber entbehrungsreiches Leben in einem abseits gelegenen Farmhaus. Nach unzähligen Fehlgeburten ist die kleine Gertie ihr Ein und Alles, doch als Gertie grausam ermordet wird, gerät Saras Welt vollends aus den Fugen.
Da erinnert sich Sara an das Vermächtnis ihrer Ziehmutter Auntie: Sie wusste, wie man Tote zum Leben erwecken kann. Nichts wünscht sie sich sehnlicher, als sieben Tage Abschied von ihrer geliebten Tochter nehmen zu können, doch Sara ahnt nicht, welches Grauen in die Wälder Vermonts Einzug halten wird, wenn sie das Ritual vollzieht.

West Hall, Vermont, USA, Gegenwart:
Katherine zieht nach dem Unfalltod ihres Ehemannes Gary nach West Hall. Schließlich ist das kleine neuenglische Städtchen der letzte Ort, an dem Gary sich kurz vor seinem Tod ohne ihr Wissen aufgehalten hat.
Während die junge Witwe zu ergründen versucht, welche Geheimnisse ihr Ehemann vor ihr verborgen hielt, verschwindet die Mutter der neunzehnjährigen Ruthie und deren kleiner Schwester Fawn spurlos. Ruthie durchkämmt das alte Farmhaus nach Hinweisen, bis ein schauriger Fund ihr gesamtes Leben auf den Kopf zu stellen droht.

Meine Meinung

Jennifer McMahon hat einen wahrlich schaurigen Thriller erschaffen:
Verriegelte Wandschränke, deren Knäufe sich wie von Geisterhand drehen, kratzende Fingernägel an Türen, von den Toten Auferstandene, die durch die dichten Wälder Neuenglands streifen und Schrecken über Land und Leute bringen.
Die Autorin verzichtet jedoch auf allzu schockierende und Ekel erregende Details und Effekte, sondern entwickelt eine düstere und bedrückende Atmosphäre, die für Gänsehaut und Schaudern sorgt, indem sie die Ängste der Figuren, ihre Verzweiflung, die dichten Wälder, die „Teufelshand“, eine Felsformation nicht unweit des einsam gelegenen Farmhauses, beschreibt, sowie all die Mythen und Legenden, die sich um die „Teufelshand“ ranken. Dabei schafft sie es, nicht nur die sich abwechselnden Erzählstränge in der Vergangenheit und der Gegenwart, sondern jedes einzelne Kapitel mit einem kleinen Cliffhanger zu beenden, sodass man den Roman gar nicht mehr aus der Hand legen möchte.

Das Geheimnis um die Schlafenden, wie die Wiedererweckten hier genannt werden, wird Schritt für Schritt gelüftet. Zusammen mit Sara, Ruthie und Katherine kommt der Leser dem Grauen immer näher. So führt Jennifer McMahon gegen Ende alle drei Erzählstränge auf unterhaltsame und durchweg spannende Art und Weise zusammen. Zu keiner Zeit kommt dabei Langeweile auf. Stattdessen wird der Spannungsbogen nicht nur aufrechterhalten, sondern bis zum überraschenden und nicht vorherzusehenden Finale immer weiter in die Höhe getrieben.

Die Autorin, die selbst in Vermont lebt, führt den Leser in eine Welt voller Aberglaube, Legenden und dunkler Familiengeheimnisse, mixt dabei verschiedene Genres vom historischen Schauerroman über einen Horrorthriller, ohne jedoch die Grenze des wohligen Schauderns zu überschreiten, bis hin zu einem Jugendroman mit ein wenig Fantasy und Mystik.
Außerdem trifft sie für jede Zeitebene, für jede ihrer Figuren gekonnt den passenden Ton, indem sie einen authentischen Einblick in das karge und raue Leben an der Grenze zu Kanada Anfang des 20. Jahrhunderts bietet, indem sie die Trauer von Müttern, die ihre Liebsten verloren haben, schildert, indem sie den jugendlichen Ton von Teenager Ruthie einfängt und ihre Angst um ihre kleine Schwester und ihre verschollene Mutter.

So ist der Roman um das Wintervolk nicht nur eine gruselige Lektüre mit spannenden und fantasiereichen Einfällen und zugleich Mitleid als auch Grauen erregenden „Zombies“, sondern zeigt auch, was Trauer, Verzweiflung, Misstrauen und Aberglauben in uns Menschen auslösen können, wie weit man bereit ist zu gehen, welchen Preis man zahlen will, um seine Liebsten nicht verlieren zu müssen.

Fazit

5 Sterne für „Winter People – Wer die Toten weckt“, den man allerdings nicht in einer einsamen Nacht zu Ende lesen sollte.
Denn der Schluss ist eines schaurigen Thrillers wahrlich würdig und bereitet Gänsehaut, wenn nicht sogar schlaflose Nächte.
Das Wintervolk Vermonts – der Stoff, aus dem niemals endende Albträume gewebt sind!
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5.0 von 5 Sternen einfach,interessant,magisch und sehr gut, 20. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin eigentlich eher ein 'Fitzek-Leser' aber wollte jetzt mal etwas mehr in Richtung 'Mystik, -Mysterie' gehen und fand die Zusammenfassung sehr gelungen und nicht wie schon x-mal gehört oder gelesen! Habe es jetzt im Urlaub komplett durchgelesen und bin begeistert. Von Anfang an kann man sich die Menschen und vor allem die schön beschriebenen Orte super vorstellen und wird in den ' Bann des Waldes und der interessanten Familie' gezogen. Es gibt drei Geschichten ,welche langsam zusammenführen. Jedoch gelingt es der Autorin prima nicht gleich alles offensichtlich zu gestalten und es gibt einige aha-Effekte. Das Ende ist magisch und mit einem Augenzwinkern auch nachvollziehbar ;-) toll !!
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4.0 von 5 Sternen "Friedhof der Kuscheltiere" meets "The Ring", 24. Juli 2014
Tote, die zurückkehren, ein kleines mysteriöses Mädchen, ein Brunnen...
Viele Details in diesem Buch erinnern an "Friedhof der Kuscheltiere" und "The Ring".
Das Buch ist ganz gut zu lesen, wenn auch nicht so spannend und gruselig, wie das genannte Buch bzw. Film.
Trotzdem würde ich Fans von Mystery-Thrillern dieses Buch empfehlen.
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4.0 von 5 Sternen Verheißungsvoller Gruselroman mit schwachem Ende, 13. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Winter People - Wer die Toten weckt: Wer die Toten weckt (Kindle Edition)
Ich habe schon lange keinen Roman mehr gelesen, der so unter die Haut ging. Jennifer McMahons Beschreibungen sind niemals langweilig oder ausufernd, dabei aber sehr bildhaft, empathisch und zuweilen brillant verstörend. Ihr gelingt es, alle Hauptfiguren toll zu treffen und die Mysterien und Dramen, die ihre Leben umwehen, herauszuarbeiten und zudem einen fühlbaren Eindruck von der Atmosphäre in West Hall und Umland zu vermitteln. Anfangs fand ich die vielen Wechsel der Zeitebenen ein wenig störend, doch nach einer Weile weiß man sie sogar zu schätzen, weil die Schauplätze dieselben bleiben (die Teufelshand, die Wälder, Saras Haus...). Alles in allem baut McMahon eine große Erwartungshaltung im Hinblick auf das Finale auf. Doch dieses fand ich etwas kurz und weniger gelungen. Dass wir es, wie eine der letzten Szenen zeigten, hier mit einem handfesten Fluch zu tun haben, hat mich dann wieder versöhnt. Dennoch hätte ich gerne mehr über die Schlafenden erfahren und über Auntie. Aber natürlich lebt "Winter People" auch von vielem Unbeantworteten und Unausgesprochenen.
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4.0 von 5 Sternen Ein Mystery-Thriller, der ohne viel Blut auskommt und durch seine dichte Atmosphäre überzeugt, 10. Juli 2014
"Winter People - Wer die Toten weckt" wird auf zwei wechselnden Zeitebenen erzählt. Während in der Vergangenheit Sara und ihr Mann im Fokus stehen und der Leser nach und nach erfährt, welche Folgen der Tod des Kindes hatte, gibt es in der Gegenwart zwei Handlungsstränge, die zu Beginn noch parallel verlaufen. Während Ruthie und Fawn ihre Mutter suchen, versucht die junge Witwe Katherine herauszufinden, welches Geheimnis ihren Mann kurz vor seinem tödlichen Unfall nach West Hall geführt hatte.

Jennifer McMahon hat einen Mystery-Thriller geschrieben, der mehr von seiner dichten Atmosphäre als von enormen Nervenkitzel lebt. Blut fließt, wenn überhaupt, nur im Hintergrund. Der rote Faden, der sich bedrückend durch das gesamte Buch zieht, ist der Verlust, die Trauer und die Hoffnungslosigkeit, mit denen die Zurückgeblieben zu kämpfen haben. Sara und Martin haben ihre einzige Tochter verloren, Katherine erst ihren kleinen Sohn und kürzlich ihren Ehemann. Der Leser leidet mit und ahnt schnell, dass es für die Hinterbliebenen kein glückliches Ende geben kann. Bildlich untermalt wird dies durch die stimmige Beschreibung der bitterkalten, verschneiten Winterlandschaft und der schroffen Natur.

Dank der vielen Perspektivwechsel wird erst allmählich klar, wie die einzelnen Handlungsstränge zusammenhängen. Ließen die ersten Kapitel und die dort gegebenen Hinweise eine eher vorhersehbare Geschichte vermuten, wartet Jennifer McMahon doch mit einigen überraschenden Wendungen und einer komplexeren Handlung auf, die den Leser gespannt bis zur letzten Seite weiterlesen lässt.

Fazit: "Winter People - Wer die Toten weckt" ist ein Mystery-Thriller, der ohne viel Blut auskommt und durch seine dichte Atmosphäre überzeugt.
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