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5.0 von 5 Sternen man bekommt mehr als man erwartet, 8. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Wolverton Station (Kindle Single) (Kindle Edition)
Wolverton Station ist eine handwerklich gut gemachte Kurzgeschichte über Werwölfe, aber nicht nur, denn sie ist mehr als es auf den ersten Blick scheint und damit eben nicht nur eine kleine Geschichte mit Grusselfaktor und Werwölfen. Es ist schon erstaunlich was Joe Hill in dieser Kurzgeschichte alles unterbringt. Schon nach wenigen Sätzen ist man in das Buch eingetaucht und wundert sich warum man das Gefühl hat selbst in einem viktorianisch angehauchten Zugabteil zu sitzen, auch wenn das mit keinem Wort erwähnt wird. Dies liegt vermutlich an den Werwölfen und dem romantisiertem Bild einer Zugreise. Doch diese Geschichte hat mehr zu bieten, losgelöst von der eigentlich kleinen Horror Geschichte, um Werwölfen und der Angst vor dem Tod, packt Joe Hill hier noch sozialkritische Elemente in die Handlung. Ein Unternehmen will seinen Gewinn maximieren und stellt Saunders, eine ehemaligen Aussteiger, ein, der den Sinn des Lebens gefunden hat und nun mit aller Macht, wirtschaftlichen Erfolg, für jeden oder fast jeden bringt der ihn bezahlen kann. Dabei werden kleine alt eingesessene Firmen rigoros platt gemacht und skrupellos vorgegangen. Doch auf einer Zugfahrt in England passiert es, ein Werwolf betritt das Abteil der ersten Klasse und nichts ist mehr wie es war.
Wer am Ende das Nachwort genau liest, wird sicher erkennen wer oder was die Wölfe in dieser Geschichte symbolisieren und bekommt vermutlich direkt Lust die Geschichte noch einmal und im Hinblick auf diesen Aspekt zu lesen.
Homo homini lupus.
Eine tolle kleine Kurzgeschichte, von der ich nichts erwartet hatte und viel bekam und das für lediglich ein 61 Cent. Eine Geschichte mit erstaunlicher Tiefe, die auf mehr als einer Ebene gelesen und Interpretiert werden kann und zu einem Preis bei dem man nicht meckern kann.

Übrigens, Wolverton gibt es wirklich, es liegt im Borough of Milton Keynes, also aufgepasst!
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5.0 von 5 Sternen Getrennt durch eine gemeinsame Sprache, 8. Januar 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Wolverton Station (Kindle Single) (Kindle Edition)
Diese Geschichte begann ihr Leben angeblich auf einer Zugreise Joe Hills durch England. Saunders, 61, ist ein ehemaliger Hippie, der es bis nach Indien in ein Meditationsretreat gebracht hatte, wo ihn die Erleuchtung ereilte. Heute ist er eine der sprichwörtlichen Heuschrecken der Wirtschaftswelt - ein Vertreter dessen, was Terry Pratchett die Werwolfoekonomie genannt hat - und bringt einen weiteren Teil Systemgastronomie nach Grossbritannien. Da steigt in Wolverton ein Werwolf im teuren Geschäftsanzug in sein Abteil ein.

Ja, eine Werwolfgeschichte im Stil derTwilight Zone mit Wirtschaftskritik und Kritik an dieser Kritik. Handwerklich solide, originell und amüsant.
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Wolverton Station (Kindle Single)
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