Fashion Sale Hier klicken Jetzt informieren calendarGirl Cloud Drive Photos Sony Learn More sommer2016 saison Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip NYNY

Kundenrezensionen

3,6 von 5 Sternen28
3,6 von 5 Sternen
Format: Kindle Edition|Ändern
Preis:3,99 €
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

Ja, man liest das Büchlein "Die Schwestern" schnell durch. Was bei den überschaubaren 100 Seiten auch nicht schwer fällt. Im extra für die deutsche Ausgabe geschriebenen neuen Vorwort (im April 2010 von Ketchum verfasst) der im Original bereits 2003 erschienenen Novelle "Die Schwestern/The Crossing" weißt der Autor darauf hin, welche Wandlung die Horror-Western-Kurzgeschichte in mehreren Überarbeitungsversionen genommen hat. So war sie beispielsweise mal als Filmdrehbuch, mal wieder "nur" als Novelle konzipiert.

Ketchum erzählt - wie schon im derben Klassiker "Evil" - eine auf wahren Begebenheiten basierende Geschichte. Im Westernsetting geht es um Menschenraub und -handel (ausgeführt von den titelgebenden Schwestern), ein paar Outlaws, Massenvergewaltigungen und den Versuch der ausgleichenden Gerechtigkeit. Das Westernthema ist neu im Oeuvre Ketchums, seine drastischen Schilderungen des Geschehens wiederum nicht.

Im Anschluss an die Novelle ist noch ein von Christian Endres mit Jack Ketchum geführtes Interview (das in Auszügen bereits in der Genre-Zeitschrift "phantastisch!" erschienen ist) abgedruckt. Als weiteres Bonusmaterial geht Endres in einem Essay noch auf Ketchums Vita ein und berichtet, wie es zu der eher ungewöhnlichen Zusammenarbeit des Erfolgsautoren mit dem Kleinverlag Atlantis kam, bei dem "Die Schwestern" ja erschienen ist.

Alles in allem ein solider Band. Der recht hohe Preis ist dem Faktor geschuldet, dass dieses Buch nicht bei Heyne, sondern eben einem Kleinverlag mit ganz anderen finanziellen Mitteln erschienen ist. Leider krankt auf der anderen Seite "Die Schwestern" auch an typischen Kleinverlag- oder Eigenverlagschwächen. Die Übersetzung ist streckenweise etwas holprig ausgefallen, manch ein Satz hätte im Deutschen noch etwas Feinschliff vertragen. Auch wurde nicht besonders sorgfältig editiert und korrigiert. So schleichen sich falsche eingestrichene Abführungszeichen ein, und manch ein langer Satz verliert sich in falscher Grammatik. Hier ein Beispiel aus dem Endres-Essay am Buchende: "Diese Maxime des großen Regisseurs Akira Kurosawa scheint das einzige Rüstzeug zu sein, das Dallas und seine Leser haben, wenn der Herr über das auf schockierende Weise im Alltag - von Touristen, von Rentnern, von kleinen Mädchen, von geschiedenen Müttern und Revolverhelden - verwurzelten Grauens uns mit auf die Reise in den Abgrund menschlicher Abscheulichkeiten nimmt." Bei ordentlichem Korrektorat hätte sich hier sicher kein unnötiger Genitiv eingeschlichen. Und der Leser hätte beim Versuch die Aussage zu verstehen, den Satz nicht mehrmals rezipieren müssen. Auch das Kursivstellen wörtlicher Rede (die laut Endres so aber mit Ketchum abgesprochen war) macht das Lesen von "Die Schwestern" etwas holprig.

Alles in allem ein typischer Ketchum in ungewöhlichen Sujet mit kleinen editorischen Schwächen. Vier Sterne sind hierfür mehr als gerechtfertigt.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Jack Ketchum gehört für mich zu den interessantesten und spannendsten Unterhaltungsliteraten der amerikanischen Thrillerszene. Seine Bücher sind kompromisslos, seine Charaktere müssen leiden und sein Stil ist schnörkelos und entlarvend. Er kreiert Figuren, die einen mitreißen - egal ob gut oder böse - und einen in ihren Bann ziehen.

In dieser Novelle erzählt Ketchum die Geschichte des Reporters Marion T. Bell, des Revolverhelden John Charles Hart und des unterkühlten Mother Knuckles. Die drei begegnen sich und entdecken dabei Elena. Elena ist eine junge Frau, die schwer misshandelt wurde und ihnen von perversen Gewaltakten in einem nahegelegenen Slavenlager berichtet, das von den fürchterlichern Valenzura-Schwestern "geleitet" wird. Als Elena den Dreien erzählt, dass ihre Schwester immer noch gefangen gehalten wird, bricht die neu gefundene Gruppe auf - es wird eine blutige Reise!

Stephen King hat (laut Buchrücken) die Novelle Ketchums, die unter dem Originaltitel "The Crossings" 2003 publiziert wurde, in seiner Dankesrede bei den National Book Awards des selbigen Jahres in höchsten Tönen gelobt und sie als "das beste Buch seiner [Ketchums] Karriere" bezeichnet.
Vorweg: so sensationell wie z.B. "Beutezeit" ist "Die Schwestern", meiner Meinung nach, nicht, aber es gehört definitiv zu den besseren Ketchum-Büchern.

Jack Ketchum entwirft in seinem gewohnt brillanten Schreibstil eine Westernwelt im Arizona der 1848er Jahre. Seine Helden sind scharfzüngige, raubeinige und knallharte Typen und die Atmosphäre lässt einen das Feeling dieser Zeit spüren. Die Geschichte wird aus der Sicht des Ich-Erzählers Marion T. Bell erzählt, der durch seine Gedanken und Gefühlsäußerungen zur Spannung enorm beiträgt. Wer jetzt meint, dass Ketchum nicht in der Lage sei, einen schießwütigen Western zu schreiben, der irrt. Die Dialoge sind cool und es wird geschossen, was die Gewehre hergeben - ein typischer Western eben. Hinzu kommt die typische Portion Gesellschaftskritik, denn Ketchum zeigt, was passieren kann, wenn rachsüchtige und gewalttätige Menschen sich ihre eigene Subgesellschaft aufbauen.
Die Ketchum-Anhänger werden ebenso erfreut sein wie Neueinsteiger, denn der Autor geht mit seinen Charakteren gewohnt gemein um. Stellenweise müssen die Personen grausamere Folter erleiden, als in seinem kannibalischen Kleinod "Beutezeit" - wer es gelesen hat, weiß, was Ketchum seinen Protagonisten anzutun vermag.

Dem Atlantis Verlag ist ein großes Lob auszusprechen. Ich habe direkt auf der Website des Verlages eine marginal teurere Version gekauft, die mit einem festen Einband und einem Lesebändchen versehen ist. Die Aufmachung ist chic, die Seiten sind aus gutem Papier und das Buch sieht sehr schön aus. Die Frage, die Sie sich unter Umständen nun stellen, ist die, ob Sie für knapp 100 Seiten diese Summe bezahlen sollten.
Von meiner Seite aus: ein ganz klares "Ja!". Die eigentliche Geschichte umfasst zwar lediglich 80 Seiten, die es dann aber in sich haben, dennoch bietet das Buch "Die Schwestern" sehr interessantes Zusatzmaterial. Ein extra für den Atlantis Verlag geschriebenes Vorwort von Jack Ketchum lädt direkt zum Lesen ein, worauf anschließend die Novelle folgt, um zum Schluss von einem Interview mit dem Verfasser und einem interessanten Nachwort von Christian Endres abgerundet zu werden.

"Die Schwestern" hat die fünf Sterne definitiv verdient. Die Geschichte ist toll geschrieben, Ketchum weiß zu fesseln und kann mit einem brutalen und ungemein spannenden Ende eine Novelle abschließen, die einem auch nach dem Lesen noch nicht aus dem Kopf geht. Absolute Kaufempfehlung.
0Kommentar|8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Februar 2014
Arizona im Jahre 1848, der Reporter Bell schließt eines Tages Freundschaft mit zwei raubeinigen aber liebenswerten Zeitgenossen. Bald darauf treffen sie auf zwei halbtote, schwer misshandelte Mädchen die aus den Fängen dreier bösartiger Schwestern in Mexiko fliehen konnten. Eines der Mädchen stirbt noch am gleichen Tag an ihren schweren Verletzungen. Elena, welche nur knapp überlebt erzählt den Männern ihre unglaubliche Leidensgeschichte und welche abscheulichen Grausamkeiten sie durch die „Schwestern“ erdulden musste. Doch Nichts auf der Welt kann sie aufhalten ihre eigene Schwester aus dieser Hölle zu befreien. Eine Jagd auf Leben und Tod beginnt......
Da es sich bei diesem Roman lediglich um eine Kurzgeschichte handelt beschränkt sich Ketchum auf das Wesentliche und schafft es dadurch ein ansprechendes Szenario zu bieten, wenngleich das Buch weniger blutig ausgefallen ist, wie man es aus seinen anderen Büchern her kennt. Dennoch liest sich die Geschichte flüssig durch und man kann sich gut in die damalige Zeit hineinversetzen.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. April 2011
Zuerst einmal zur Geschichte selbst. ich lese Ketchum sehr gerne und bin auch nicht enttäuscht worden. Allerdings ist es eine Kurzgeschichte und das für einen vollen Buchpreis in ein Fibel - Format aufzublasen ist schon eine Frechheit! Die Sterne gibt es nur für die Story. Ich persönlich finde nicht seine beste Story, allerdings ist diese auch ein älteres Werk. Für Fans okay, aber als Lesegenuss oder für den "ersten" Ketchum lieber nicht.
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. März 2012
Die Schwestern ist die erste Kurzgeschichte Ketchums die wir hier in Deutschland genießen dürfen. Und leider wird sie, wie ich finde, viel zu sehr unterschätzt.

Vorab ist es nämlich vorher wichtig zusagen, dass Kurzgeschichten nie so "leicht" sind. Man liest das Buch einfach zu schnell durch um sich richtig in die Lage der Protagonisten hineinversetzen zu können und mit ihnen mit zu fiebern, und meistens hat man auch erst ab der Hälfte des Buches erst einen Überblick über die Erzählung erlangt.
Nun habe ich schon viele Kurzgeschichten gelesen (lang nicht so viele wie richtige Bücher, also 300-1000 Seiten) und mir ist aufgefallen das eine Kurgeschichte so gut wie nie, an ein gutes Buch herankommt, welches eine normale Länge besitzt.
Und als ich nun die relativ schlechte Bewertung von "Die Schwestern" sah, standen meine Erwartungen nicht hoch.

Nun habe ich das Buch soeben zu Ende gelesen und bin mehr als positiv überrascht. Das Buch ist schön geschrieben, flüssig zu lesen und ich könnte wirklich (fast schon erstaunlicher Weise) mit den Protagonisten mitfiebern.
Die einzigen zwei negativen Punkte zu dem Buch (außer das manchen Leuten der Schreibstil, oder die Brutalität, oder was weiß ich, nicht gefällt), sind daher für die meisten Leser erstens: Die Länge. Da es aber eine Kurzgeschichte ist, was will man anderes erwarten? und wahrscheinlich wäre das Buch mit 50 Seiten mehr nur zu sehr in die Länge gezogen. Also an für sich kein Kritikpunkt.
Und zweitens: Der Preis. Das haben schule viele hier angesprochen, und natürlich erhält man für das gleiche Geld ein Buch mit 500 Seiten (bzw. auch 1000 Seiten) mehr, da aber die Kosten eines Buches nicht gerade mit der Anzahl der Seiten verbunden ist, sondern eher mit der Vermarktung und dem Cover, und da man weiß auf was man sich einlässt und es dem Leser selbst überlassen bleibt ob er das Buch nun für diesen Preis kauft oder nicht, kann ich diesen Kritikpunkt ebenfalls nicht nachvollziehen.

Fazit: Eine wirkliche spannente und mitreißende Western - Horror - Kurgeschichte von Herr Ketchum und auf jeden Fall ihr Geld wert -- vor allem für Fans.

P.s. Wie immer gild bei Ketchum, Laymon und co.: "Nur für Hartgesottene."
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Januar 2012
Nur hundert Seiten? Kurz und schmerzlos, möchte man sagen. Aber Letzteres sind die Romane des US-Amerikaners nun wirklich nicht '

Und realistisch genausowenig, bemängeln Kritiker an den blutrünstigen Horrorthrillern Ketchums. Damit mögen sie recht haben: Die Romane von Dallas Mayr, wie er mit bürgerlichem Namen heißt, strotzen nur so vor Gewaltorgien. Dies freilich nicht ohne Grund: Die Brutalität in den meisten Ketchum-Texten mag zwar reißerisch, plastisch, drastisch und äußerst plakativ sein, aber sie ist auch sehr ernst, oft bitter und manchmal sogar verzweifelt oder traurig.

Ketchum sucht und beschreibt ungeschminkt das »existentielle Grauen des Lebens«, sagt Stephen King ' und der muss es schließlich wissen.

»Die Schwestern«, eigentlich nur eine Novelle, hat ausnahmsweise das reale Grauen zum Vorbild. Wie Ketchum in seinem Vorwort schreibt, liegt der Erzählung ein Buch mit dem Titel »Die Sex-Händler« zugrunde, eine Sammlung von Geschichten, die auf wahren Ereignissen beruhen. Eine davon faszinierte ihn besonders: Darin findet ein Lastwagenfahrer am Straßenrand drei verängstigte junge Frauen, die gerade eben den »Schwestern des Teufels« entkommen sind. Diese Sekte entführte und mißhandelte junge Frauen, um sie dem mexikanischen und südamerikanischen Menschenhandel zuzuführen.

Ketchum verlegt die Geschichte in den Wilden Westen, in die Mitte des 19. Jahrhunderts. Es sind die beiden Cowboys Hart und Mother, die bei einem staubigen Viehtrieb zusammen mit dem Schreiberling und Greenhorn Marion Bell zwei blutüberströmte Mädchen im Gebüsch vorfinden. Nur eine überlebt. Sie erzählt den Männern von ihrem Leid; und weil jeder der Männer seine eigene Vorgeschichte hat, helfen sie schließlich, die kleine Schwester des Mädchens zu befreien. Das geht freilich nicht für jeden von ihnen glimpflich aus '

»Die Schwestern« ist kein Horrorroman, nicht einmal ein Thriller. Eigentlich ist es nur ein Western, in dem es arg ruppig zur Sache geht. Aber dennoch: Dem Autor gelingt es, die Atmosphäre jener Zeit stimmig einzufangen. Zusammen mit einer »süffigen Prosa, lebendigen Charakteren und realistischen, großartigen Dialogen« (wie Christian Endres in seinem Nachwort zu Recht lobt) ist Ketchum ein lesenswertes Kleinod gelungen; und es macht Appetit auf seine großen Romane.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. April 2011
Jack Ketchum kann wirklich schreiben und beweist es wieder bei dieser Novelle.
Er schafft es auf ca. 80 Seiten (der Rest ist Vorwort, Nachwort und ein kleines Interview mit Jack Ketchum) eine sehr gelungene Geschichte rund um die grausamen Valenzura-Schwestern und ihren Handlangern zu erzählen.
Das Genre ist im Bereich Horror Western anzusiedeln.

Die Story wird aus der Sicht von Marion T. Bell, einen Reporter erzählt. Wie Anfangs erwähnt ist dies gut gelungen und die Geschichte aufgrund Ihrer grob 80 Seiten auch schon an einem abend durchgelesen.
Wie immer bei Ketchum fließt ordentlich Blut und bei Grausamkeiten wird auch nicht gerade gespart. Doch dies ist keineswegs unpassend. Schön ist das Ketchum es gelingt auf solch wenig Seiten einen gar emotional Bindung zu den Protagonisten aufbauen zu lassen.

Doch ich vergebe nur 4 Sterne, da diese Novelle meine Erwartungen nicht ganz erfüllen konnte. Das liegt unter anderem daran das diese schon ein paar Seiten braucht um überhaupt Spannung aufzubauen und ich fand die Novelle gegen Ende hin ausbaufähig bzw. auch etwas holprig.

Positiv zu erwähnen sind Vor- und Nachwort sowie das Interview mit Jack Ketchum. Da waren einige Interessante Absätze vorhanden und hat Spaß gemacht zu lesen.

Letz endlich gibt es nur einen Kritikpunkt, nämlich der hohe Preis für so wenig Seiten. Preis ' Leistung Mangelhaft. Doch als Fan dieses Autors liest man eben alle seine Bücher'

Ich hoffe natürlich, dass in Deutschland zeitnah weitere Bücher von Jack Ketchum erscheinen werden, da ich leider alle seine in Deutschland erschienen Werke schon gelesen habe.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Dezember 2015
Mit »Die Schwestern« liegt eine längere Kurzgeschichte bzw. Novelle Ketchums vor, veröffentlicht in einem kleineren Independent-Verlag. Dies sorgt für zwei kleine Eigenheiten: Einerseits kostet das Buch (ich habe es allerdings als Kindle-Version gelesen) etwas mehr als andere Titel dieses Formats, andererseits haben sich ein paar zu viele Fehler bei der Formatierung eingeschlichen, bspw. willkürliche Absätze oder sinnfreie Zeilenumbrüche und Zeileneinzüge. Gerade zu Zeiten, da jeder Selfpublisher das per E-Book besser hinkriegt, darf man von einem Verlagswerk mehr erwarten. Ansonsten aber bleibt eine kurzweilige, spannende Unterhaltung.

»Die Schwestern« ist diesmal ein etwas ungewohntes Setting für eine Ketchum-Story: Es ist eine Mischung aus Western, Horror und einigen übernatürlichen, spirituellen Elementen. Es geht um einen Kriegsberichterstatter (Ich-Erzähler), also einen Schreiberling, der mit ein paar anderen Männern zwei Mädchen aufliest. Diese sind einem brutalen Ring aus Menschenhändlern, angeführt von übernatürlichen Hexen, entflohen. Gemeinsam und aus unterschiedlichen Motiven beschließen sie, Rache zu nehmen …

Anders als bspw. »Evil« ist diese Geschiche zwar durchaus brutal und fies, sie bleibt aber im Bereich Spannungsunterhaltung – und geht einem nicht ganz so an die Substanz wie andere, sehr schonungslose Werke des Autors.

Abgesehen von den paar Formatierungsfehlern bleibt somit eine sehr interessante, flüssig zu lesende und durchaus spannende Novelle.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Juli 2013
Dieses Buch umfasst für den Preis viel zu wenige Seiten. Schade, als großer Ketchum Fan hatte ich mich schon riesig darauf gefreut. Die Geschichte an sich hat mir auch nicht besonders gefallen, da bleibe ich doch lieber bei den anderen Werken.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Juni 2016
Jack Ketchum spricht eine Urangst an,die ganz tief in uns schlummert. Er schildert wie gewohnt eindrucksvoll plastisch Situationen, die unter die Haut gehen
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

7,99 €
7,99 €
7,99 €