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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hände weg von diesem Buch...
... wenn Sie nicht mit der unschönen Wahrheit unserer Gesellschaft konfrontiert werden möchten!
Denn in diesem Buch geht es um Themen wie Massentierhaltung, Überbevölkerung, Chemtrails, Umweltzerstörung, unbedachtem Leben und dessen Folgen sowie einer Seuche, die uns alle vernichten könnte!

Gewöhnlich meide ich Thriller,...
Vor 23 Tagen von Sonnentau veröffentlicht

versus
13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wenn am Abend das Licht im Buchhandel ausgeht ...
... dürfte dieser neueste Thriller des Autors Sebastian Fitzek das höchst mögliche Grusellevel erreicht haben!

Ich hatte die Erleuchtung der besonderen Art an einem frühen Morgen und muss zu meinem Bedauern gestehen, dass sich damit meine Hoffnung auf nervenkitzelnde Unterhaltung schon erschöpft hatte. Es enttäuschte mich die wenig...
Vor 3 Monaten von DieBuchpiraten veröffentlicht


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hände weg von diesem Buch..., 31. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller (Gebundene Ausgabe)
... wenn Sie nicht mit der unschönen Wahrheit unserer Gesellschaft konfrontiert werden möchten!
Denn in diesem Buch geht es um Themen wie Massentierhaltung, Überbevölkerung, Chemtrails, Umweltzerstörung, unbedachtem Leben und dessen Folgen sowie einer Seuche, die uns alle vernichten könnte!

Gewöhnlich meide ich Thriller, "Noah" ist der erste seit vielen Jahren. Meiner Meinung nach herrscht auf der Welt genug Chaos, Tod, Schrecken und Gewalt. All das muss ich mir also nicht auch noch in meinen Lesealltag holen. Doch die bereits oben genannten kontroversen Themen haben mein Interesse erregt.

Dies ist mein erster Fitzek, und er wird aus eben genannten Gründen auch mein letzter bleiben. Trotzdem verdient der Autor meine Hochachtung. Eben weil er mit "Noah" völlig unbekannte Wege beschritten und gemeistert hat.

Weder auf die Handlung des Buches, noch auf die Protagonisten möchte ich eingehen.

Jeder, der lesen kann, sollte dieses Buch lesen! Es ist nicht nur spannend, geschickt konstruiert, es rüttelt wach, beschönigt keine unserer traurigen Wahrheiten. Dies ist kein Buch, das man in einem Rutsch durchlesen sollte. Zuviel Wahrheit steckt zwischen diesen beiden Buchdeckeln. Zuviel, um sie in kürzester Zeit verarbeiten zu können.

"Noah" ist ein Thriller mit viel Wahrheitsgehalt, mit viel Information, die noch lange nach lesen des Buches nachhallen wird.
Unzählige Zitate habe ich gefunden, die ich mir herausschreiben werde.

Uneingeschränkt empfehlenswert!

Anmerkung:
Falls Sie das Buch mit Schutzumschlag abends im Bett lesen sollten, erschrecken Sie bitte nicht so wie ich, wenn Sie das Licht ausmachen! Die Hand auf dem Cover des Buches leuchtet, und das stundenlang! :-)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die größte Verschwörung der Geschichte, 2. Februar 2014
Von 
Volker M. - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller. (Audio CD)
Er weiß nicht, wer er ist. Er weiß nicht, wo er sich befindet. Alles um ihn herum ist fremd und erst der Obdachlose Oskar gibt ihm einen Namen: Noah, so wie die Tätowierung auf seiner Hand. Und ganz langsam kehren auch Erinnerungen zurück, obwohl einige von Noahs Fähigkeiten ziemlich unerklärlich bleiben. Wer hat es nur auf ihn abgesehen? Wo immer Noah auftaucht, gerät er ins Visier von Attentätern und die Angriffe kommen von mehreren Seiten, während die Welt um ihn im Chaos versinkt. Eine tödliche Pandemie breitet sich unaufhaltsam auf allen Kontinenten aus und fordert täglich mehr Opfer. Gibt es vielleicht einen Zusammenhang zwischen der Manilagrippe und Noahs verlorenem Gedächtnis?

"Noah" ist ein klassischer Verschwörungsthriller, der mit vielen Elementen einer spannenden Story spielt: Skrupellose Regierungen, hochintelligente Verbrecher, eine Geschichte von Macht und Ohnmacht, vom ewigen Kampf Gut gegen Böse und der Frage, was eigentlich das Böse ist. Sebastian Fitzek gelingt es wie immer meisterlich, seine Story auf das Wesentliche zu kondensieren. Niemand kann wie er in wenigen Sätzen eine vollkommen stimmige Atmosphäre aufbauen oder eine ganze Person charakterisieren. Selbst komplizierte Kampfszenen macht er mit wenigen Andeutungen so transparent, dass es vor dem inneren Auge des Lesers wie im Film abläuft. Das ist zwar routiniert, aber brillant. Ich kenne keinen, der dieses Kunststück so perfekt beherrscht, wie Fitzek.

Dass die Logik der Story manchmal ein wenig auf der Strecke bleibt, fällt meist erst auf den zweiten Blick auf, aber da jagt die Geschichte schon auf den nächsten Höhepunkt zu. Dieses atemlose Vorwärtspreschen, dieses permanente Aufrechterhalten der Spannung, auch das ist ein Markenzeichen von Fitzeks Thrillern. Und selbst, wenn man die kleinen logischen Brüche im Detail erkennt, so bleiben doch die Beweggründe der Täter vollkommen logisch und vor allem realistisch. Ich muss hier natürlich aufpassen, dass ich nicht ungewollt einen Spoiler fabriziere, aber der Oberschurke handelt letztlich im Interesse der ganzen Menschheit. Die eigentliche Frage lautet: Was ist Ethik? Es ist wirklich schade, dass ich das Thema hier nicht vertiefen kann, denn das gäbe wahrscheinlich eine sehr interessante Diskussion.

Simon Jäger, den ich für seine unerreichte Ausdruckskraft sehr bewundere, liest den Text mit der gleichen Intensität, wie er auch die anderen Fitzek Thriller schon zelebriert hat. Er schlüpft in zahlreiche Rollen, die er stimmlich und psychologisch für den Hörer wunderbar transparent macht. Ein großer Teil der Sogwirkung dieses Hörbuches geht auf sein Konto. Das Duo Fitzek/Jäger ist und bleibt eben das Traumpaar des deutschen Thrillers...
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47 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lässt einen nicht mehr los, 23. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Der erste Satz

"Alicia wurde von der Stille geweckt."

Meine Meinung

Noah hat keine Ahnung wer er ist und ob er überhaupt wirklich Noah heißt. Einzig sein Tattoo am Handgelenk mit diesem Namen lässt darauf schließen, das er so heißt. Er ist obdachlos und verbringt seine Zeit mit Oscar, der sein Schicksal teilt ohne festen Wohnsitz zu sein.
Noah möchte wissen, wer er ist, doch der Weg dies herauszufinden ist lang und steinig...

Wir lernen Sebastian Fitzek in diesem Roman von einer anderen Seite kennen. Doch nicht allein die Tatsache, das "Noah" diesmal länger als die vorherigen Werke des Autors ist und auch die Schauplätze diesmal in der ganzen Welt verstreut sind, machen diesen Roman zu etwas Speziellem. Die gesamte Thematik ist diesmal eine völlig andere. Daran musste ich mich zugegebener Maßen erst mal gewöhnen.
Zum aller ersten Mal ist es mir am Anfang nicht gelungen gleich in die Geschichte zu finden. Bei jedem anderem Fitzek Roman war ich von der ersten Seite an gleich so geflasht, das ich die Lektüre nicht mehr aus der Hand legen konnte. Hier hat es zwar eine Weile gedauert, aber der von Fitzek bekannte, spannende Schreibstil und die ganzen unverhofften Wendungen hatten mich schließlich doch wieder am Haken. Hat man sich zu Anfang mit den Protagonisten angefreundet und sie richtig kennengelernt, gibt es nach etwa 100 Seiten einen Knall und man erlebt die übliche, Nerven strapazierende Erzählweise des Autors. Durchatmen geht nicht mehr und das Buch zur Seite legen zu müssen artet in einer Qual aus.
Nachdem ich mich mit dem "neuen Stil" angefreundet hatte, gab es auch für mich kein Halten mehr. "Noah" ist spannend, "Noah" ist anders, "Noah" ist brilliant, "Noah" ist eben von Fitzek.
Vor allem der Hintergrund hat mich absolut umgehauen. Die Botschaft, die übermittelt wird, hat mich nach dem Beenden des Buches nachdenklich zurückgelassen. Es macht mir ein bisschen Angst, wenn ich so drüber nachdenke, was der Grund von allem ist und wer was ausgelöst hat.
Die Idee diesen Roman diesmal auf verschieden Schauplätzen stattfinden zu lassen ist überaus gut gelungen. Jeder Protagonist, der neben Noah eine Rolle spielt, hat sein eigenes Päckchen zu tragen und wirkt von Beginn an sympathisch.
Den erwarteten großen Knall am Ende gab es auch hier. Mal wieder habe ich mit vielem absolut nicht gerechnet und war erschüttert, wie sich alles auflöst.

Übrigens: Das was mir dem Cover passiert finde ich auch eine großartige Idee. ☺

Fazit:

Nach Anlaufschwierigkeiten war ich gefangen in "Noah". Es ist ein unglaublich spannender Roman, der wirklich jeden nachdenklich zurück lässt, sobald man ihn durchgelesen hat.
Ich habe viele Emotionen gespürt, die auch Noah gefühlt hat. An einer Stelle musste ich sogar ein paar Tränen zurück halten, weil ich es so unglaublich traurig und ungerecht fand. *seufz*
Die Botschaft, die Sebastian Fitzek vermitteln will ist absolut bei mir angekommen. Ich habe noch lange nachdem ich den Roman beendet habe drüber nachgedacht. Und auch jetzt, während ich diese Rezension schreibe, gehen mir diese Dinge durch den Kopf. Es könnte passieren und das macht mir schon ein bisschen Angst.
Aber lest selbst. Es lohnt sich wirklich! Und lasst euch nicht davon abschrecken, dass "Noah" anders ist, als die anderen Romane des Autors: Anders heißt nicht immer schlecht. Und bei diesem Exemplar sowieso nicht!

© cannot-live-without-books.blogspot.de
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannung pur!!!!, 26. März 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller (Kindle Edition)
Eines der besten Bücher die ich gelesen habe. Einmal angefangen und ich wollte nicht aufhören zu lesen, es ist sooooo spannend. Die verschiedenen Charaktere die Hanslungsorte und die beschrieben Problematiken, ein sehr gelungenes Zusammenspiel. Kann dieses Buch nur weiterempfehlen!!!!!
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25 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein 'frischer' Fitzek!?, 27. Dezember 2013
Von 
Christian Mayr "einmeier" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller (Gebundene Ausgabe)
[Spoiler-freie Rezension] Stell dir vor, du wachst an einem stillgelegten U-Bahn-Gleis irgendwo in Berlins Untergrund im Verschlupf eines Obdachlosen auf und kannst dich an nichts mehr erinnern. Weder an deinen Namen, noch was passiert ist. Denn deine notdürftig versorgte Schulter weist eine Schusswunde auf. Und in deiner Handfläche ist ein eher miserabel gestochenes Tattoo 'NOAH' zu lesen. Einer der kältesten Nächte des Winters bricht heran und du suchst gemeinsam mit deinem obdachlosen 'Freund' Oskar einen Unterschlupf in einem Wohnheim. Du beobachtest während des Wartens Situationen und analysierst sie treffsicher, ohne aber zu verstehen, warum dein Gefühl und deine Erfahrung zwischen 'Freund' und 'Feind' unterscheiden kann. Kurz darauf entdeckst du etwas in einer Zeitung, von dem du dir sicher bist, dass du der Urheber bist - du nimmst Kontakt zur Redaktion auf und es dauert nur Stunden, bis sich deine ausweglose Situation vollständig ändert: Raus aus dem dreckigen Loch des Obdachlosen, zurück in ein Leben mit (d)einer echten Identität. Doch dass die nächsten Stunden und deine nächsten Entscheidungen über das Schicksal dieses Planeten entscheiden werden, davon ahnst du nicht einmal in deinen schlimmsten Träumen etwas....

Was wie ein 'klassischer Fitzek' mit einer Frage nach der eigenen Identität beginnt, setzt sich in einem fulminanten Action-Thriller fort: Fitzek's Newsletter, die kleine App und auch der Klappentext deuten bereits an, dass Fitzek hier für ihn neues Terrain betritt - und das funktioniert hervorragend! Statt der so klassisch psychologischen 'Kriegsführung' gegen den Leser aufgrund überraschender Wendungen und kaum vorhersehbarer Auflösungen steht hier eine Verschwörungstheorie im Fokus der Handlung, begleitet von flotten Action-Szenen und - Brown lässt grüßen - eine atemlosen Reise quer über den Globus. Fitzek setzt geschickt zahlreiche, falsche Fährten und was anfänglich etwas zu zufällig wirkt, wird schlußendlich schlüssig erklärt. Die vielen Cliffhanger sind clever, die Figuren schillernd gezeichnet und manche Szenen wie auch tatsächliche Fakten wirken - wohl bewusst - brutal.

Wenngleich man nach dem zufriedenen Zuklappen der letzten Seite auch weiss, dass die im Roman skizzierten Themen durchaus auch von anderen, renommierten Thriller- und Krimi-Autoren bereits in gar nicht so unähnlicher Form schon behandelt wurden und auch noch weitere Romane mit diesen Themen folgen werden, so hat sich das Lesen gelohnt: Sehr spannend, kriminell kurzweilig, clever konstruiert und ... lässt vielleicht sogar noch auf eine Fortsetzung hoffen. Die 'international' ausgerichteten Hanldungsstränge des Romans deuten vielleicht sogar darauf hin, dass Fitzek mit diesem Roman auch im Ausland einen 'Blockbuster' landen möchte - oder sogar könnte: Das Zeug dazu hat dieser Thriller auf jeden Fall. Man spürt nicht erst nach dem Lesen des Nachworts, dass Fitzek dieser Roman am Herzen liegt - dass dennoch manchmal der Eindruck des 'erhobenen Zeigefingers' entsteht, mag vielleicht einfach in der Natur der beschrieben Dinge liegen und soll darum keinen Einfluss auf die Wertung nehmen.
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26 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein typischer Fitzek und diesmal noch so viel mehr, 23. Dezember 2013
Von 
Ste - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Im Ernst jetzt?

Das war, nein ist die Frage die ich seit ich eben die letzte Seite gelesen habe nicht mehr aus dem Kopf bekomme.
Ich fand schon immer dass Fitzeks Bücher nie leichte Kost waren, allerdings bezog ich diesen Umstand bis dato auf die filigranen Konstrukte und Spinnennetze mit denen er Personen und Handlungen seiner Bücher miteinander verwoben hatte.
Noah hingegen ist auch thematisch verdammt schwere Kost.

Vom Grundkonstrukt ist es ein hervorragender Thriller. In 5 Stunden Lesezeit bin ich durch die Zeiten gezogen. Fitzek schafft es den Leser immer mit genau so viel Information zu füttern wie nötig ist um das Interesse zu halten, verrät aber nie zu viel. Und so baut sich ganz langsam, fast unbemerkt ein Spannungsbogen auf der am Ende explodiert wenn sich alles irgendwie erklärt.
Der Stil ist sicher nicht jedermanns Sache. Die Kapitel handeln teilweise an unterschiedlichen Orten, wechseln wiederholt die Perspektive. Mich persönlich hat das kein Stück im Lesefluss behindert.
Zudem muss man als Leser wissen, dass man bei Fitzek nicht zu jeder Information gleich einen Beipackzettel bekommt weshalb sie wichtig ist. Viele Abschnitte scheinen wirr oder als habe der Autor sich verstrickt, wer jedoch weiß woran er bei Fitzeks Büchern ist der weiß auch, dass sich am Ende immer alles irgendwie erklärt.
Ich mag dieses Rätsel raten beim lesen (und irgendwann Herr Fitzek, irgendwann werd ich vor dem Ende wissen wie alles zusammen hängt!!!) und ich liebe seinen Stil.

In diesem Buch gibt es eine Menge Sympathieträger. Manche davon entpuppen sich später zu Handlangern der falschen Seite, andere kommen scheinbar von dieser und holen über die Seiten hinweg auf... Ich habe mein Herz mehrfach verschenkt, es wieder zurückgefordert und auch mit jemandem verloren. Selten gelingt es mir in Thrillern jedoch so mit dem Figuren zu fühlen wie hier. Ein weiterer Pluspunkt auf der "Sollte man lesen"-Liste.

Warum dieses Buch wirklich schwer im Magen liegt... Hier ins Detail zu gehen würde vielleicht zu viel vorwegnehmen und das will ich nicht. Aber gesagt sein sollte, dass dieses Buch Augen öffnen kann und sollte. Es beschäftigt sich mit einem Thema vor dem wir alle (mich eingeschlossen) gern die Augen verschließen. Konkret gesagt ist es ein Plädoyer für die Welt und eine Kritik an unserem Verhalten ihr Gegenüber. Es stimmt, verdrängen ist einfacher als ertragen. Dazu braucht es keinen Sprühregen (<- den wollen sie verstehen? Noah lesen ;) ).
Noah befasst sich mit den Problemen unserer Welt und mit den komplexen Folgen. Es lenkt den Blick in die richtige Richtung. Es säht Angst, Furcht und Beklemmung. Es lässt innehalten. Es lässt im Einkaufstrubel der Vorweihnachtszeit sagen "Danke, ich brauche keine Tüte.". Es bringt Bewegung in einen einzelnen und es setzt eine Welle des Nachdenkens in Bewegung die hoffentlich!!! von Dauer sein wird.

Ich finde es schwierig mich morgen an einen Tisch zu setzen und Weihnachten zu feiern, während in meinem Hinterkopf all die Fakten herumschwirren die ich jetzt erstmal schlucken muss... Und ich bin froh in meiner Familie dieses Weihnachten auf Konsum verzichtet zu haben :)

Von mir bekommt "Noah" eine absolute Leseempfehlung! Für Thriller-Fan's und die die es noch werden wollen und für Umwelt-Interessierte und die die es noch werden müssen!

Und ich danke Herrn Fitzek für ein (zwar nicht beruhigendes aber) positives Nachwort, eines das hoffen lässt. Ich werde versuchen in Zukunft weniger Welten zu verbrauchen ;).
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Anders, auch gut, aber der 5. Stern fehlt, 1. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Ich fieberte wie immer schon der Neuerscheinung vom Fitzek-Buch entgegen.
Wie wirs von ihm gewohnt sind, ist es auch wieder ein tolles Werk, wenn auch ganz anders, als seine Bisherigen.
Diesmal geht es nicht um einen kleinen Personenkreis in Deutschland, sondern spielt auf der ganzen Welt und stimmt nachdenklich, macht einen wütend auf die verschwenderischen Menschen. Eigentlich genau das Richtige für einen Öko wie mich,
Das letzte "Gewisse Etwas" fehlt mir aber, auch wenn ich gar nicht sagen kann wieso. Vielleicht ist es ein bisschen vorhersehbar. Oder es sterben zu wenig :)
Vor allem das Nachwort gefällt mir und ich finde, jeder sollte es lesen und über sich und sein Verhalten auf dieser Welt nachdenken. Vielleicht kann man sie dann ein bisschen retten.
Inhaltlich wurde hier ja schon genug erwähnt und man sollte nicht zu viel verraten.Der Klappentext ist ein bisschen irreführend, denn in erster Linie geht es um Noah...lasst euch überraschen
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beängstigend realistisch, 25. März 2014
Von 
Andrea Hübner "monja1995" (Fahrenzhausen, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Mein Umriss:

Als er zu sich kommt, befindet er sich in einem unterirdischen Bereich der Berliner U-Bahn und kann sich an nichts erinnern. Schmerzen in seiner Schulter lassen ihn erahnen, dass irgend etwas passiert ist das nicht alltäglich ist und woraus ihn der Obdachlose, der sich um ihn kümmerte, wohl gerettet haben mußte. Erschreckend für ihn ist jedoch, dass er sich an absolut nichts erinnern kann. Sogar sein Name ist aus dem Gedächtnis gelöscht. Daher nannte ihn der Obdachlose Noah, nach der Tätowierung die er auf der Handfläche trägt und über die er auch nichts weiß.
Noah belächelt die Marotten seines Retters, zu allem die Quersummen zu errechnen und daraus zu schließen, ob etwas gut oder schlecht für ihn ist. Auch die Begründung, warum er ausgerechnet im Untergrund lebt und nicht versucht, in einem Obdachlosenasyl unter zu kommen. Gewisse Dinge stellen sich im Laufe der Zeit als gar nicht so abwegig heraus. Insbesondere als die beiden nach Noahs Anruf bei einer Zeitung, in der er ein Bild wieder erkannte, ins Hotel Adlon kommen sollte. Dort wird er von den Angestellten erkannt und mit einem ihm unbekannten Namen angesprochen. Als er dann die für ihn reservierte Suite betritt, stürzen die heftigsten Erinnerungsbrocken auf ihn ein. Er glaubt, seinen eigenen Tod zu sehen. Als dann plötzlich Leute auftauchen, die ihn töten wollen beginnt die Flucht ins Ungewisse….

Mein Eindruck:

Mit diesem Thriller zeigt Sebastian Fitzek eine andere, nicht weniger interessante Seite von sich. Nämlich den kritischen Beobachter seiner Umwelt und was mit dieser geschieht. Er ersann zu diesem Roman ein erschreckend realistisches Szenario, das für Leser die ohne Scheuklappen durchs Leben gehen, keineswegs absurd erscheint. Er weist zwar darauf hin, dass das meiste frei erfunden ist, hat aber auch viele Dinge verwendet und eingebaut, wie sie für die zivilisierten Staaten und deren Bürger normal sind. Durch den Blick nach Manila auf eine der größten Müllhalden der jetzigen Zeit, auf der Kinder wie Erwachsene im Müll leben und sich vom Müll ernähren indem sie ihn verkaufen, zeigt er immer wieder, dass es nicht selbstverständlich ist im Wohlstand zu leben. Erschreckend stellt er die Gefahr der Überbevölkerung dar, die schon jetzt ein nicht zu verleugnendes Problem in Bezug auf das ist, was die Erde noch erträgt. In wenigen Jahren werden natürliche Ressourcen aufgebraucht sein, die dem Menschen heute noch das Überleben sichern. Darüber hinaus zeigt Fitzek, dass es unter Umständen ein Leichtes für gewisse Gruppen wäre, die Überbevölkerung mithilfe einer schrecklichen, im Reagenzglas gezüchteten Krankheit zu verhindern. Fitzek hat genau diese Problematik aufgenommen und einen Thriller daraus gemacht, der einen von der ersten bis zur letzten Seite in seinem Bann hält. Zu keinem Zeitpunkt hebt er mahnend den Zeigefinger, aber trotzdem geht dieses Werk so unter die Haut, dass man es nicht einfach als gelesen abhaken kann.

Mein Fazit:

Fitzeks bestes Werk, das einen auch nicht losläßt, wenn man es längst gelesen und zur Seite gelegt hat.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Fitzek im neuen Stil. Ich bin begeistert., 18. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller. (Audio CD)
Cover:

Das Cover ist sehr interessant. Auf dem ersten Blick weiß man nicht um was handelt es sich bei diesem Buch. Es ist eine Hand mit einem Namen darauf. Schlicht schwarz/weiß gehalten und nur der Autorenname ist rot und groß auf dem Cover.

Meine Kurzbeschreibung:

Als er erwacht kann er sich an nichts mehr erinnern. Er weiß nicht wer er ist und woher er kommt.
Ein Obdachloser pflegt ihn, denn er hat ihn verletzt gefunden. Der Obdachlose nennt ihn Noah, weil er eine gleichnamige Tätowierung auf seiner Handfläche hat.

Immer wieder erscheinen ihm irgendwelche Bilder, die er jedoch nicht zuordnen kann. Auf der Suche nach seiner Identität bringt er sich und seinen Freund in große Gefahr. Doch die Gefahr und die Wahrheit ist ein Alptraum.

Fazit:

Ich liebe es Bücher von Sebastian Fitzek zu lesen. Er hat seinen ganz eigenen Schreibstil und wenn man zu lesen anfängt denkt man was ist das. Man hat das Gefühl er fängt von hinten an und doch ist es nicht so. Und wenn man ein Buch liest muss man immer wieder auf neue Situationen gefasst sein. Man glaubt schon den Täter oder das Ende zu kennen, und dann wird man eines besseren belehrt.

Dieses Buch war für mich eine große Überraschung. Ja es ist ein Fitzek. Nein es ist nicht ein üblicher Fitzek. Es ist etwas neues, Spannendes und geniales. Ich muss sagen einfach WOW. Dieses Buch geht tiefer und hat eine neue Thematik. Es geht um Politik, um Macht, um die Menschheit und um etwas
das einem Angst macht. Denn es geht nicht um einen Psychopaten als Mörder, sondern es geht um mehr.
Herr Fitzek sie haben es wieder geschafft mich zu überraschen, mich einzunehmen von ihrer Schreibart, mich einzufangen mit einem genialen aber auch beängstigten Thema und mich wieder neugierig gemacht auf weitere Bücher aus ihrer Feder.
Ich habe ja nicht das Buch sondern das Hörbuch gehört und was mir hier am Schluss besonders gut gefallen hat ist das Interview. Es ist persönlich besprochen und hat mich eingefangen. Erstens
hat Herr Fitzek eine sehr angenehme Art zu sprechen und ich finde gerade hier bei diesem Buch und bei zu diesem Thema waren die Worte sehr bewegend.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch, das nachwirkt, 8. März 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Völlig ohne Erinnerung erwacht Noah in Berlin. Zumindest wird er so genannt, denn dieser Name ist in seine Handfläche tätowiert. Nach einer Schussverletzung wurde er vom Obdachlosen Oskar, der im Untergrund lebt, aufopferungsvoll gesund gepflegt. Die Suche nach seiner Identität wird für beide zu einer gnadenlosen Jagd und Noah muss der Tatsache ins Auge sehen, dass er Teil einer weltweiten Verschwörung ist, die schon unzählige Leben gekostet hat und ein noch viel radikaleres Endziel anstrebt.

Meine Meinung:

Es ist schon eine kleine Weile her, dass ich „Noah“ ausgelesen habe, aber selten ist es mir so schwergefallen, die richtigen Worte zu finden. Ich habe noch nicht alle Romane von Fitzek gelesen, sein letzter - „Der Nachtwandler“ hat mich sogar ein wenig enttäuscht, aber „Noah“ halte ich tatsächlich für einen Meilenstein seines Schaffens. Ja, er ist anders, aber sensationell anders. Ich weiß nicht genau, woran ich es festmachen soll, aber ich finde, mal vom Thema ganz abgesehen, ist auch sein Schreibstil enorm besser geworden. Die Worte geschliffener, teilweise wunderschöne Formulierungen, fast literarisch.

Das Buch mit seiner Geschichte, zumindest auf der Noah-Ebene, hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Die einfließenden, teils erschütternden Wahrheiten verursachten oftmals ein Schlucken und Innehalten. Ist der Mensch wirklich so ignorant? Ja, er ist es und auch wenn es teilweise wehtut, den Spiegel vorgehalten zu bekommen, so ist dies doch hin und wieder nötig, um uns wieder zu erden, runterzuholen von dem ganzen Wahnsinn, den wir täglich veranstalten. Wenn jeder Leser auch nur einen ganz geringen Teil der angesprochenen Themen in seinem eigenen Leben überdenkt, so ist glaube ich schon viel getan.

Natürlich ist der Roman Unterhaltung, aber eben solche, die nachdenklich macht und das liebe ich an Büchern. Es gibt keine Langeweile, immer wieder aufwühlende Wendungen, tiefsttraurige Momente und gemeine Cliffhanger. Die Handlungsebene in Manila habe ich nicht wirklich für nötig befunden, wenn nicht dies vielleicht der Aufhänger für eine Fortsetzung von „Noah“ wäre. Warum sonst sollte man ein mathematisch überdurchschnittliches Kind einführen, wenn dieses sich nicht zum Heilsbringer der Menschheit aufbauen lassen könnte? Mich würde es freuen.

Auch wenn die Thematik sicher nicht neu ist - wer wird schon etwas schreiben, was noch nie da war? - so ist doch die Umsetzung perfekt gelungen und bietet spannende Lesestunden, wobei es eben nicht mit dem Zuklappen des Buches getan ist, sondern, zumindest in meinem Fall, ein nachhaltiges Umdenken zur Folge hatte.
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