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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn Jugendliche mit Enthusiasmus zum Militär gehen
Aus einem banalen Auftrag wird für einige Jugendliche tödlicher Ernst. Bernhard Wickis berühmter Kriegsfilm auf einer sehr guten Blu ray!

Zum Film: April 1945: Sechs minderjährige Jugendliche (u.a. Fritz Wepper, Volker Lechtenbrink) erhalten ihre Einberufung zum Militärdienst und folgen dieser voller Enthusiasmus. Statt jedoch mit der...
Vor 14 Monaten von S. Ewald veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zum (DVD-)Film geschrieben: für mich jetzt leider nur zeithistorisch interessant
Zunächst die Handlung der rund 100 Minuten von Bernhard Wickis Film (1959) in Kürze. Eine bayrische Kleinstadt (gedreht wurde im oberpfälzischen Cham) in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs: Tragisch und mehrfach sinnlos sterben Wehrmachts-Kindersoldaten im Kampf gegen US-Truppen, obwohl viele versuchen, die Kleinen herauszuhalten oder zum Aufgeben zu...
Veröffentlicht am 14. September 2011 von Serenus Zeitblom


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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn Jugendliche mit Enthusiasmus zum Militär gehen, 13. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Brücke [Blu-ray] (Blu-ray)
Aus einem banalen Auftrag wird für einige Jugendliche tödlicher Ernst. Bernhard Wickis berühmter Kriegsfilm auf einer sehr guten Blu ray!

Zum Film: April 1945: Sechs minderjährige Jugendliche (u.a. Fritz Wepper, Volker Lechtenbrink) erhalten ihre Einberufung zum Militärdienst und folgen dieser voller Enthusiasmus. Statt jedoch mit der gesamten Kaserne auf eine gefährliche Mission zu gehen, werden sie beauftragt, eine strategisch völlig unbedeutende Brücke zu bewachen. Die Jungen nehmen ihren Auftrag ernst, sehr ernst sogar. Als es nach einiger Zeit die Kampfhandlungen und auch Tote gibt, wird die Sinnlosigkeit ihrer Mission erst richtig deutlich.

"Die Brücke" entstand unter der Regie von Bernhard Wicki und vereinigte einige Darsteller, die später vereinzelt zu anerkannten Schauspielern wurden. Fritz Wepper, der spätere "Harry Klein" aus den Serien "Der Kommissar" und "Derrick", Volker Lechtenbrink, später Musiker und Schauspieler und Frank Glaubrecht, die spätere deutsche Stimme von Stars wie Kevin Costner und Pierce Brosnan, Michael Hinz u.a.. Sie alle machen ihre Sache sehr gut. Auch die restliche Schauspieleriege wie Günther Pfitzmann oder Siegfried Schürenberg kann sich sehen lassen.

Der Film wurde mit dem 2K-System remastered und die Restaurierung ist sehr gut gelungen. Die Blu Ray präsentiert den Schwarz-Weiss-Film im korrekten 4:3 Format und von Anfang an wird ein sehr schönes und klars HD-Bild geboten, das frei von Dropouts und Verschmutzungen ist. Panorama-Aufnahmen von Gebäude- und Straßen weisen eine sehr scharfe und klare Detailzeichnung auf. Filmkorn ist sporadisch präsent - manchmal etwas mehr, manchmal weniger - wird aber sehr gut wiedergegeben. Die Kostüme sind immer wieder - auch in dunklen Szenen - in einer sehr Schärfe zu sehen, die einfach grandios ist. Schwarzwert und Kontrast geben zu keiner Zeit Anlass zur Kritik. So gut wie auf Blu Ray war der Film sicher noch nie zu sehen.

Das Tonformat ist Deutsch

Zum Bonusmaterial: Verstörung und eine Art Poesie, Die Filmlegende Bernhard Wicki, Sanftmut und Gewalt, Bernhard Wicki im Gespräch mit Robert Fischer, Kinotrailer

Zum FSK-Flatschen: Es gibt ein Wendecover!

Von mir eine klare Kaufempfehlung!
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86 von 98 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bester Anti-Kriegsfilm aller Zeiten !!!, 30. Oktober 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Brücke (DVD)
Kaum ein anderer Anti-Kriegsfilm schafft es wie "Die Brücke", die Sinnlosigkeit des Krieges so schonungslos zu zeigen.
Zum Inhalt:
Kurz vor Ende des zweiten Weltkrieges werden Frauen und Kinder zur Wehrmacht "als eiserne Reserve" einberufen. Kaum ausgebildet kommen so auch 8 Schüler zu ihrem Kommando. Sie sollen eine kleine unwichtige Brücke in einem bayerischen Dorf verteidigen. Völlig geblendet von Hitler's Parolen und im Glauben an den Endsieg nehmen die Kinder ihre Aufgabe mehr als ernst. Während nach und nach sich schon die ersten Offiziere von der Front zurückziehen und mit den Soldaten und Verwundeten vor den Allierten fliehen, wächst der Eifer der Jugendlichen immer mehr. Sie verachten die Offiziere (eigentlich ihre Vorgesetzten), welche ihnen sogar noch raten, nach Hause zu gehen.
Als dann die Allierten kurz vorm Dorf stehen, sind die Jungen zu allem entschlossen. So kommt es zu einem furchtbaren Showdown zwischen den Kindern und den einrückenden Truppen der Allierten.
Jetzt erst erfahren die Jugendlichen die volle Härte und Grausamkeit des Krieges: Scharfschützen, Bauchschüsse mit endlosen Qualen, Verstümmelungen durch Granaten, Panzerangriffe usw. Am Ende überlebt nur einer von den Kindern, verstört und sich fragend, wofür alle gestorben sind.
Die strategisch völlig unwichtige Brücke, das absehbare und unabwendbare Ende des Krieges, die Blendung durch die Nazis - all das haben die Jugendlichen zu spät erkannt.
Meiner Meinung nach ist der Film megahart, man kann ihn nicht mit aktuellen Hollywood-Produktionen (z.B. Soldat James Ryan) vergleichen. Am ehesten fällt mir noch der Film "Im Westen nichts Neues" (u.a. die Szene, als die jungen Soldaten miterleben mussten, wie die Pferde von den Bomben zerfetzt wurden) dazu ein.
Zur DVD (von Arthaus) ist noch zu sagen, dass der Film in einer für das Alter (1959) des Filmes fantastischen Qualität daherkommt. Lediglich der Layerwechsel wurde ungünstig gewählt (mitten in einem Gefecht). Bei neueren DVD-Playern ist der Layerwechsel aber nicht mehr sichtbar.
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41 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erschütternd direkt, 11. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Brücke (DVD)
Was für Ansprüche stellt der Zuschauer von heute an einen Kriegsfilm? Die Fetzen fliegen, Leute sterben und irgendjemand, der 'Held', überlebt den Irrsinn und zieht seine Lehre aus dem Erlebten. Und an einen Antikriegsfilm? Es wird nicht an Drama gespart, weinende, verängstigte Frauen und Kinder fliehen aus ihren zerbombten Baracken. So weit die Klischees. 'Die Brücke' ist weder wirklich das eine, noch das andere - was dazu führt, dass der Eindruck, den dieses Werk hinterlässt, umso tiefer ist.

Die Brücke erzählt die Geschichte von sieben Jugendlichen im Alter von 16 Jahren, die im Frühjahr 1945, als die Alliierten die Deutschen bereits hinter ihre eigenen Landesgrenzen zurückgedrängt haben, zur Wehrmacht einberufen und nach nur einem Tag Ausbildung an die Front geschickt werden sollen. Ihr Lehrer setzt sich bei dem zuständigen Offizier dafür ein, die durch Propaganda völlig verblendeten Jungen möglichst vom Kampfgeschehen fern zu halten, woraufhin dieser durchsetzt, dass sie an einer kleinen Brücke nahe ihrem Heimatort eingesetzt werden. Da die Amerikaner bereits einen Brückenkopf weiter nördlich erobert haben scheint es unwahrscheinlich, dass die Brücke angegriffen wird. Als der kommandierende Unteroffizier ohne sein Gewehr in das Hauptquartier zurückkehrt, um Kaffee für sich und die Jungen zu holen, wird er für einen Deserteur gehalten und erschossen. Die unerfahrenen Jungsoldaten sind nun auf sich gestellt, ohne es zu wissen. Als die Amerikaner dann wider erwarten mit Panzern die Brücke überqueren wollen, stellen sich die fanatischen Jugendlichen ihnen entgegen....

Der Film zeigt eindrucksvoll und realitätsnah das Schicksal tausender Hitlerjungen, die, ahnungslos und unerfahren, verblendet durch NS-Propaganda und Patriotismus, gegen Kriegsende wie Lemminge in ihr Verderben rannten. Regisseur Bernhard Wicki schaffte es, die Schrecken des Krieges klar und glaubwürdig zu vermitteln, ohne jedoch, wie viele andere Gerne-Kollegen, gen Drama-Kitsch abzudriften. Dass der Film schwarz-weiss ist, kommt der Wirkung dabei noch zu Gute. Die erbrachte dramaturgische Leistung rundet das Gesamtbild ab.

Die Brücke ist das, was Filme wie 'Napola' sein wollen, deren Intensität und Nachhaltigkeit sie allerdings nicht erreichen. Wenn man sein Alter bedenkt erstaunt, dass inmitten einer Zeit von 'Nachkriegspseudoidylle' ein solch hartes Werk überhaupt möglich war. Die Brücke ist ein absoluter Pflichtkauf für alle, die sich mit der Ära des Zweiten Weltkriegs auseinander setzen wollen, doch vor allem für unsere Jugend empfinde ich ihn als pädagogisch wertvoll, da er ziemlich effektiv aufzeigt, wohin der Verzicht auf eigenständiges Denken führen kann. Fünf Sterne.
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56 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk des Antikriegsfilms, 9. Januar 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Brücke (DVD)
Der Film ist für mich einer der besten Antikriegsfilme, die ich gesehen habe.
Die Handlung des Filmes hat in Wirklichkeit stattgefunden. Und zwar in meiner Heimatregion, in der Kreisstadt Cham in der Oberpfalz auf einer Brücke, die heute leider so wie sie im Film zu sehen ist nicht mehr existiert. Das Erschreckende daran ist, dass dieses Gemetzel wie im Abspann des Filmes geschrieben wurde, nie in einem Wehrmachtsbericht erschienen ist und auch im Stadtarchiv kaum Informationen dazu enthalten sind.
Wahrlich ein Film den man gesehen haben muss!!!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DIE BRÜCKE - Bernhard Wickis legendärer Antikriegsfilm erstmals auf Blu-ray, 16. Februar 2014
Von 
j.h. "corleone29" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Brücke [Blu-ray] (Blu-ray)
"Dies geschah am 27. April 1945. Es war so unbedeutend, dass es in keinem Heeresbericht erwähnt wurde." (Insert am Ende des Films)
April 1945 in einer bayerischen Kleinstadt. Sieben 16-jährige Jungen mit unterschiedlichen sozialen Hintergründen sind noch einmal in der Schule, doch ihr Alltag ist schon von der Endzeitstimmung der letzten Kriegstage gezeichnet. Nun werden auch sie als "letzte Reserve" noch zur Wehrmacht einberufen. Und sie sind motiviert, alles für das Vaterland zu geben. Die meisten Erwachsenen sind über die Einberufung der Schuljungs fassungslos, wagen aber keinen Widerspruch. Nach nur einem Tag Kurzausbildung sollen die jungen Rekruten schon an die nahe Front, werden aber zur Schonung nur für die unwichtige Verteidigung einer Brücke in ihrem Heimatstädtchen abgestellt. Nachdem der zugeordnete Unteroffizier Heilmann (Günter Pfitzmann) als vermeintlicher Deserteur vom Volkssturm erschossen wurde, sind die Jungen auf sich allein gestellt. Und sie werden alles für die Verteidigung der BRÜCKE, ihrem Spielort aus Kindertagen, geben ...

Bernhard Wicki (1919-2000) inszenierte sein Regiedebüt nach der autobiographischen Vorlage von Manfred Gregor, der darin seine Erlebnisse aus den letzten Kriegstagen im Gedenken an seine Kameraden verarbeitete. DIE BRÜCKE ist noch heute einer der eindrucksvollsten deutschen Filme über den Zweiten Weltkrieg und durch das natürliche Spiel seiner jungen Hauptdarsteller ein Aufschrei gegen Fanatismus und blinden Gehorsam. Die Jugendlichen setzen bei ihrem Kampf um die Brücke schließlich genau das um, was ihnen über Jahre gelehrt wurde. Wickis Film war 1959 auch eine Zäsur für die filmische Aufarbeitung des Krieges in Deutschland, die bis dahin von merkwürdiger Lanzer-Romantik um tragisch irrgeleitete gute Soldaten dominiert wurde. Eine vergleichbare Thematik griff der DDR-Regisseur Heiner Carow 1968 mit seinem erst 1987 freigegebenen Film DIE RUSSEN KOMMEN auf, der auf Grund seines schlechten technischen Zustandes wohl leider nicht auf DVD erscheinen wird.

Die Blu-ray von STUDIOCANAL bietet den in 2K neu abgetasteten und digital restaurierten Film in hervorragender Bild- und Tonqualität. Das schwarz-weiß-Bild im Original-Bildformat 4:3 ist wirklich brillant und deutlich besser als die seit 1999 erhältliche DVD. Die Extras sind sehr umfangreich: In VERSTÖRUNG UND EINE ART VON POESIE (2007, 120 min) erzählt Maximilian Schell sehr einfühlsam das Leben seines Freundes Bernhard Wicki, wobei zahlreiche Filmausschnitte, Dokumentaraufnahmen und Wicki-Interviews zu sehen sind. SANFTMUT UND GEWALT reflektiert die Filme Bernhard Wickis - unterlegt mit einem Tonbandinterview Robert Fischers mit dem Regisseur von 1991. Auch der Trailer ist enthalten. Die Blu-ray verfügt über ein Wendecover ohne FSK-Logo.

Sehr empfehlenswert für jede filmhistorisch akzentuierte Sammlung!
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27 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn schon Antikriegsfilm, dann "Die Brücke", 29. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Die Brücke (DVD)
Absolut authentisch und schonungslos, nichts wird beschönigt oder verfälscht.

Ohne jegliches Heldentum oder Pathos, dieser Film bleibt stets realistisch

und zeigt eindrucksvoll die Sinnlosigkeit des Krieges.

Dagegen werden andere sogenannte "Antikriegsfilme" wie "Der Soldat James

Ryan" geradezu degradiert, und als typische Hollywoodware entlarvt.

Den Film habe ich damals im Geschichtsunterricht gesehen, und habe ihn auch

seitdem nie mehr vergessen. Jedenfalls hat er bei mir seine Wirkung nicht

verfehlt, und steht nach wie vor als Paradebeispiel für einen wirklichen

"Antikriegsfilm". Die Bildqualität bietet insgesamt einen guten Transfer,

und geht so in Ordnung. Leider kommt der Mono-Ton nur aus der Centerbox,

bietet jedoch eine gute Sprachverständlichkeit.

Die 5 Sterne sind bei diesem Filmjuwel eine Selbstverständlichkeit.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die "neue" Brücke, 16. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Brücke [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich habe hier nur kurz reingeschaut, um an mehreren Stellen die Qualität zu vergleichen. Abgesehen von geringem Flimmern auf Kleidung (wohl ein Filtereffekt?) ist die Qualität bezüglich des Bildes in Anbetracht des Alters dieses hervorragenden Filmes genauso wie ich es von Arthaus erwartet hatte: sensationell!! Jetzt sieht man soviele Details, da man gar nicht hinterher kommt. Das man mich nicht falsch versteht. Mit Referenz BRays wie Avatar darf man das nicht unbedingt vergleichen, aber die Bildqualität ist wirklich herausragend. Der Ton bleibt so wie er ist und war. Die Gänsehauteffekte im Film sind jetzt noch brutaler. Ein Film der jetzt in der Gegenwart so gut vom Bild darsteht wie noch nie!!!! Diesen Film hatte ich als Schüler Anfang der siebziger Jahre in der Schule gesehen. Pflichtkauf für alle BluRay-Filmfreunde.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen a faire pleurer, 25. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Le Pont (DVD)
Ich war 11 Jahre alt, wenn ich dieser Film gesehen habe, er hat mich profondemment boulversé - Ich habe ihn neulich gekauft - Ein der der schönste Film, den ich unter meinem DVD précieusemment behalte - (und Justemment hat Seite des französischen Filmes " Des alten Gewehres " um keine französischen deutschen Vorurteile zu haben, sind wir alle Menschen fähig, zu beweinen, alle selbst Sache zu fühlen - Christian (Frankreich) - ( Entschuldigen Sie ich, wenn mein Deutscher schlecht ist aber ich, dient zu mir als einen sehr schlechten Übersetzer auch - Begrüßungen)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Am Morgen des 27. April 1945..., 8. April 2015
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Brücke (DVD)
All dies geschah am 27. April 1945 - es war so unbedeutend, dass es in keinem Heeresbericht erwähnt wurde. "Die Brücke" von Bernhard Wicki aus dem Jahr 1959 ist sicherlich einer der hervorragendsten Werke der deutschen Filmgeschichte. Basierend auf dem gleichnamingen autobiografischen Roman von Gregor Dorfmeister, der ein Jahr zuvor erschien, gelang dem Filmemacher ein riesiger Welterfolg. Neben 5 Filmpreisen in Gold (u.a. für Wicki selbst sowie für die Nebendarstellerinnen Edith Schulze Westrum und Cordula Trantow) gelang es sowohl eine Golden Globe Nominierung als auch eine Oscar Nominierung als bester ausländischer Film des Jahres 1959 zu erringen. Bei der Preisverleihung am 4. April 1960 in Los Angeles musste sich der deutsche Beitrag allerdings durch "Orfeu Negro" geschlagen geben. Bei den Golden Globes schlug er sich aber erfolgreicher und konnte sich gegen die starke Konkurrenz (Orfeu Negro, Kagi, Wilde Erdbeeren, Wir Wunderkinder) erfolgreich durchsetzen.
Erzählt wird eine traurige und tragische Geschichte aus den letzten Tagen des 2. Weltkrieges. Nie zuvor hatte ein deutscher Regisseur eine so radikale Aussage zum Horror des Krieges gewagt. Wickis Film ist kompromisslos und bewies eindrücklich, dass deutsches Kino weit mehr sein kann als bloße Unterhaltung. Die Zeit war auch reif für eine filmische Aufarbeitung mit der jüngsten Vergangenheit.

Kurz vor Kriegsende, im April 1945, werden die noch minderjährigen Schüler eines Kleinstadtgymnasiums zum Kriegsdienst einberufen. Die sieben Jungs sind alle stolz nun endlich "Männer" zu sein. Die unebschwerten Tage sind damit vorbei. Klaus (Lechtenbrink) schenkt seiner Freundin Franziska (Cordula Trantow) eine wertvolle Uhr, die er aber am Tage der Einberufung von ihr zurückfordert, da er sie plötzlich als sehr nützlich für den Spähtrupp hält.
Siggi Bernhard (Günther Hoffmann) ist der kleinste, dementsprechend groß ist sein Motiv sich als besonders tapfer zu erweisen. Seine Mutter (Edith Schultze Westrum) kann nicht verstehen, warum die Schüler in den letzten Kriegstagen noch ins Kampfgeschehen eingreifen sollen. Am liebsten würde sie ihren Sohn zur Tante schicken. Der Offiziersohn Jürgen Borchert (Frank Glaubrecht) hat sich sogar freiwillig gemeldet. Die Mutter von Albert Mutz (Fritz Wepper) ist auch in Sorge und bittet Hans (Folker Bohnet) den schon etwas vernünftigeren Freund ihres Sohnes auf ihren Jungen aufzupassen. Karl Horber (Karl Michael Balzer) fällt es nicht schwer das Zuhause zu verlassen. Sein kriegsversehrter Vater, dem ein Friseugeschäft gehört, hat ein Verhöältnis mit seiner Angestellten (Edeltraut Elsner) hat, in die sich Walter verliebt hat. Der etwas aufmüpfige Walter Forst (Michael Forst) ist der Sohn des Ortsgruppenleiters, der in den letzten Tagen versucht zu flüchten.
Der Lehrer (Wolfgang Stumpf) der Jungs erreicht jedoch durch Intervention bei einem Offizier (Heinz Spitzner), dass seine Schüler nicht mehr in den Kampf geschickt werden sollen. Zusammen mit einem besonnenen Unteroffizier (Günther Pfitzmann) werden sie zur militärisch sinnlosen und wie es auf den ersten Blick erscheinenden ungefährlichen Bewachung der Brücke in ihrer Heimatstadt abgestellt. Doch der Unteroffizier, der für das Überleben der Jungens sorgen soll, wird bei einem Erkundungsgang in der Stadt als vermeintlicher Deserteur erschossen und kehrt von seinem Ausflug in die Stadt, wo er Kaffee bersorgen wollte, nicht mehr zurück. Nun sind die Jungen auf sich selbst gestellt. Als Siggi bei einem Tieffliegerangriff getötet wird, erwacht zum Patriotismus fürs Vaterland zu kämpfen noch ein Rachedurst. Als die anrollenden Panzer der Amerikaner kommen, wird es weitere Tote geben....

Am Ende steht der junge Fritz Wepper als einziger Überlebender taumelnd wie in Trance auf dieser Brücke. Die Uniform hat er verloren, sein Hemd ist blutveschmiert. Er begreift langsam, dass die Verteidigung einer strategisch völlig unwichtigen Brücke das Leben seiner sechs Freunde gekostet hat. Bernhard Wicki hat die Atmosphäre der letzten Kriegstage düster eingefangen, er zeigt die Menschen zwischen Angst und Hoffnung. Besonders einfühlsam gelangen ihm die psychologischen Profile der Jungen. Ihr Motiv schwankt zwischen echtem Vaterlands-Engagement und naivem Indianerspiel-Mentalität. Doch das romantische Abenteuer ist spätestens beim dreckigen Sterben vorbei.

Der großartige Film ebnete Wicki den Weg nach Hollywood. Produzent Darryl F. Zanuck verpflichtete ihn als Regisseur der deutschen Episoden für die Großproduktion "Der längste Tag", diesem berühmten Film über die Landung der Allierten in der Normandie. Es folge "Der Besuch der alten Dame" mit Ingrid Bergman und Anthony Quinn sowie der maßlos unterbewertete Kriegsfilm "Morituri" mit Marlon Brando, Yul Brynner und Trevor Howard.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bernhard Wickis zeitloses Meisterwerk, 21. August 2012
Von 
Mladen Kosar (Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Die Brücke (DVD)
Produkt: DVD (1 Stück). Herausgeber: Studiocanal. ASIN: B00004RYRQ
Filmtitel: Die Brücke. Produktionsland: BRD. Premiere: 1959
Mit: Die sieben Wehrmacht-Jugendlichen: Folker Bohnet, Fritz Wepper, Volker Lechtenbrink, Günther Hoffman, Frank Glaubrecht, Michael Hinz (+ 2008) und Karl Michael Balzer
Sonstige: Cordula Trantow u. A. Regie: Bernhard Wicki
Literarische Vorlage: nach dem gleichnamigen, autobiographischen Roman von Gregor Dorfmeister (Pseudonym: Manfred Gregor) aus dem Jahre 1958
Bild: gut / SW / 4:3. Sprache: deutsch. Synchronisation: keine. Untertitel: keine
Filmlänge: 98 Minuten und 19 Sekunden (Originallänge)
Genre: Kriegsfilm > Antikriegsfilm > Literaturverfilmung > Autobiographie
Specials: 27 Minuten Interview mit Bernhard Wicki aus dem Jahre 1989 + Trailer

Erschütterndes Dokument über den Mißbrauch von Kindern zu kriegerischen Zwecken.
Der Wehrmachtbefehl kommt brieflich und die Jugendlichen lassen sich bereitwillig herausreissen aus den Gefielden kultureller Entwicklung, um eine von vorneherein aussichtslose Stellung um des fanatischen Prinzipes Willen zu halten. Bernhard Wicki vollbrachte mit diesem Drama eine herausragende Leistung voller Feingefühl und Verständnis. Sehr zart zeigt er anfangs die unschuldigen Regungen der Jünglinge während des Schulunterrichtes, wo ihnen der Lehrer versucht die Schönheit der Poesie nahezubringen. All das wird zunichtegemacht und zertreten durch die rücksichtslose Maschinerie des Fanatismus. Als die erwachsenen Soldaten dezimiert sind, vergreift sich Hitler und seine Schergen an den Kindern, um sie als lebende Schutzschilder zwischen sich und den heranrückenden Armeen zu mißbrauchen und auszulöschen. Unmittelbar vor dem Ende des Krieges müssen junge Herzen sinnloser Weise krepieren und eigenes (Über)leben verleugnen, nur, weil sich ehemalige Schreier und Hetzer als Feiglinge hinter sie verstecken. Sie waren schon längst alle erledigt und Schatten ihres nichtigen Selbst, doch ihre verlogenen Befehle besaßen imaginäre Kraft, an welche die Jugendlichen glaubten und dementsprechend handelten.
Mladen Kosar
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