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TOP 500 REZENSENTam 3. Januar 2014
Noch jemand da draußen, der darauf hofft, der alte Malkmus werde sich endlich doch noch erweichen lassen und der kurzzeitigen Reunion noch mal so eine richtige Pavement-Platte folgen lassen? Pavement? Indierock? Pahh! Wozu in aller Welt sollte er das tun? Wer sich mit dem letzten Opus des knochigen Kaliforniers bestens unterhalten fühlte, der wird auch mit „Wig Out The Jagbags“ keinerlei Probleme haben, ist dieses doch die Fortsetzung von „Mirror Traffic“ mit gleichen (bestenfalls leicht verschärften) Mitteln und tatsächlich ein Start in das Musikjahr 2014, wie man sich ihn nicht besser hätte wünschen können.

Draußen eine Erdbeere, drinnen hat sich’s was mit Süßstoff: Das Album eröffnet mit wunderbar lautem Geschrammel, auch in der Folge wird offenkundig, dass es sich Malkmus mittlerweile in den Spätsechzigern recht gemütlich gemacht hat – wobei, was heißt hier gemütlich. Er holzt und brettert mit seiner dreiköpfigen Begleitband, dass man das Grinsen bekommt, gutgelaunte, spleenige Lärmtiraden, die Orgel leiert und die Gitarre dengelt, „Houston Hades“, „Shibboleth“, punky „Rumble At The Rainbo“, da geht noch was!

Und ob. Die jazzig smoothen Bläsersätze bei „J Smoov“ funkeln herrlich, zu selbigen packt er beim famosen „Chartjunk“ noch ein paar smarte Backroundchöre, dazu raspelt und rockt es so vorzüglich, dass man die Beine kaum stillzuhalten vermag. Und wer auch zu Beginn diesen Jahres daran erinnert werden möchte, dass da im letzten Jahr mit Lou Reed einer der mutmaßlich besten Songschreiber der Neuzeit abdanken musste, der hört sich „Independence Street“ an und fühlt sich gleich etwas weniger einsam.

Textverständnis darf man auch bei dieser Platte wieder als ebenso sportlich unterhaltsame wie nutzlose Herausforderung betrachten, die Ansammlung von Schrulligkeiten, Skurrilitäten und bösen Seitenhieben auf alles und jeden sind für Malkmus leichte und liebgewonnene Übung – „Cinnamon And Lesbians“, „Scattegories“, „Surreal Teenagers“, viel Spaß dabei. Die Mittel zum Erfolg jedenfalls scheinen auch auf diesem Album erstaunlich simpel (und möglicherweise gerade deshalb umso schwerer zu bewerkstelligen), toppen läßt sich das Ganze wohl nur noch mit einem Konzertpflichtbesuch Ende Januar. mapambulo:blog
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VINE-PRODUKTTESTERam 2. Februar 2014
Ich muss zugeben, dass ich Pavement nicht kenne.....Asche auf mein Haupt. Deshalb kann ich auch nicht beurteilen, ob eine Reunion mit Malkmus Sinn machen würde. Wenn ich mir jetzt so dieses Soloalbum anhöre (mit den Jicks), dann kann ich mir aber nur schwer vorstellen, was Pavement besser machen würde....

Jedenfalls ist Malkmus ein Verfechter der Songschreiber, die kurz, knackig, prägnant schreiben. Direkt ohne Schnörkel auf den Punkt. Und glaube ja niemand, diese Songs seien eingängig oder "nett". Trotz der relativ simplen Kompositionsart, macht Malkmus aus jedem Song etwas Besonderes. Sei es die Instrumentierung oder die abrupten Stilwechsel innerhalb eines Songs....alles klingt sehr durchdacht und doch überraschend.

12 Songs, die meisten nur ca. 3 Minuten kurz (nur der letzte Song sprengt die 5-Minuten), mal schrammlig, rockig, sogar funkig und punkig. Viele Ideen sind manchmal in 3 Minuten verpackt, doch wie sagte man bereits Ende der 60er: du lernst manchmal mehr in einem 3 Minuten Rocksong als in deinem ganzen Schulleben. Recht hat er......!
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am 28. März 2014
Ein paar alben hat es gedauert bis stephen malkmus wieder ganz so klingt wie früher. Das Album klingt frisch, rockig und fröhlich. Hier kann man nichts falsch machen!
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am 14. Februar 2014
Schon richtig, eine Pavement-Reunion ist angesichts der Musik von Stephen Malkmus & The Jicks nicht nötig. Denn im Grunde würden wohl Pavement heute in etwa so klingen, wie auf dieser CD. Wahrscheinlich klingt sie auch deswegen für mich ein wenig wie alter Wein in neuen Flaschen. Die Zutaten sind seehr ähnlich wie bei Pavement (ordentlicher Stilmix aus Pop, Rock, Funk, Jazz, Punk etc., schräge Gitarren, schräger Gesang ...) und auch das Gefühl, dass mich beim Hören beschleicht ist dasselbe wie damals bei Pavement: Es ist ein gutes Gefühl und es macht Spaß, diese Musik zu hören. Der Unterschied zu der Zeit vor 20 Jahren ist nur der, dass es mich damals umgehauen hat, als ich Pavement zum ersten Mal hörte. Denn die o.g. Zutaten so stilsicher zusammen zu bringen, war für mich ein völlig neues Klangerlebnis. Heute lehne ich mich zurück, bekomme ein gutes Gefühl und stelle trotzdem dabei fest, dass ich das alles so oder so ähnlich schon mal gehört habe. Vor 20 Jahren. Bei Pavement. Trotzdem würde ich nicht soweit gehen und behaupten, Malkmus kopiere sich selbst. Er hat eben seinen Stil und macht daraus das Beste. Nach 20 Jahren ist mir das aber einfach ein bisschen zu wenig.
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