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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Musik perfekt, leichte Abzüge in der B-Note
Ich bewerte die Showtime, Storytime in der vollständigen Version, bestehend aus 2 DVD + 2 CD.
Wo fang ich an? Ich stand bei hier aufgezeichnetem Gig (WACKEN!!!1) in vorderster Front, und bin gezwungen, mal zu vergleichen. Also zunächst... musikalisch gibt es absolut gar nichts zu bemängeln. Neuzugang Floor Jansen (die ich schon zu After Forever-Zeiten...
Vor 9 Monaten von Markus Kottenhahn veröffentlicht

versus
26 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Die nächste verbockte Nightwish-Blu Ray von Nuclear Blast...
Meine Rezension bezieht sich zunächst nur auf die Blu Ray (der Mailorder-Edition, aber die sind wohl baugleich). Es ist mir absolut unverständlich, wie diese Veröffentlichung hier derart hohe Wertungen erzielen kann!

Sicher, das Konzert ist als solches spitze, auch stimmen Ausstattung und (im Gegensatz zu End of an Era) auch die Bildqualität...
Vor 9 Monaten von Bernhard Wetzstein veröffentlicht


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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Musik perfekt, leichte Abzüge in der B-Note, 22. Dezember 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bewerte die Showtime, Storytime in der vollständigen Version, bestehend aus 2 DVD + 2 CD.
Wo fang ich an? Ich stand bei hier aufgezeichnetem Gig (WACKEN!!!1) in vorderster Front, und bin gezwungen, mal zu vergleichen. Also zunächst... musikalisch gibt es absolut gar nichts zu bemängeln. Neuzugang Floor Jansen (die ich schon zu After Forever-Zeiten stets bewunderte) legt einen absolut souveränen Job hin. Es hat schon seine Gründe, warum sie zu dem Zeitpunkt längst als die neue "fixe" Nightiwsh-Sängerin gebucht war. Auch wenn das zu dem Zeitpunkt niemand wusste. Die restlichen Musiker verstehen ihren Job allemal.

Nun, es wird schon seinen Grund haben, warum das Konzert direkt mit zwei absoluten Krachern der Once-Ära, nämlich "Dark Chest of Wonders" und "Wish I Had An Angel" beginnt. Zwei Nummern, an denen Floors Vorgängerin Anette (die ich persönlich für eine exzellente Sängerin halte, sie war halt nur in der falschen Band) immer gern kläglich gescheitert ist. Honi soit qui mal y pense. Floor hält das Niveau auch im weiteren ganz problemlos. Bei "Ever Dream" darf sie dann auch mal ausspielen, dass sie halt auch eine ausgebildete Stimme hat, die sich durchaus mit Tarja messen darf. Apropos... genau dieser unvermeidliche Vergleich macht ihre Präsenz so unvergleichlich. Sie versucht nämlich gar nicht erst, sich mit der Über-Präsenz ihrer Vor-Vorgängerin (mit der sie ja angeblich ach so gut befreundet ist, vermutlich eher ein PR-Gag) zu messen, sondern schafft es von Anfang bis Ende überzeugend, der Musik ihren Stempel aufzudrücken. Klar, sie kann Opernsopran - wer das nicht glaubt, höre einfach mal "Leaden Legacy" von der ersten After Forever "Prison Of Desire". Aber sie rockt lieber, gottseidank.

Bei "Storytime" hatte ich damals live den spontanen Aha-Effekt. Endlich mal eine Sängerin, die diese wirklich gute Nummer auch überzeugend rausschreit. Bei "Bless The Child" war dann wieder dieser unsäglich Vergleich mit Tara: Ich schloß die Augen und ... Immer wieder überzeugend ist ihre absolut geniale Bühnenpräsenz. Unglaublich, wie sie immer wieder mit 80.000 begeisterten Fans spielt. Auch wenn lustigerweise vor allem Marco die aufpeitschenden Ansagen macht.

Das absolute Highlight erwartet einen dann aber eher zum Ende mit "Ghost Love Score". Diese Nummer, die auch im Vorfeld schon mit einem mehr als überzeugenden Auftritt in Buenos Aires als offizielles Lebenszeichen gut promoted wurde, verlangt der Band wirklich alles ab (besagter Clip, den es auch auf YouTube zu finden gilt, findent sich dann auch als Bonus auf der DVD). Klar, es ist eine lange und komplexe Nummer, man muss sich drauf einlassen. Und nach dem zweiten Durchlauf gern auch den Vergleich mit der ultimativen Version auf "End Of An Era" wagen". Und sich nicht irritieren lassen, dass auch live ungefähr 30% des Gesangs vom Band kommen. Aber spätestens dann wissen wir, dass Nightwish mit Floor ein gaanz großer Wurf gelungen ist, von dem wir noch viel erwarten dürfen.

Abzüge in der B-Note, die mich letzten Endes zwangen, den fünften Stern zu verwehren:
1. Der Filmschnitt im MTV-Stil macht stellenweise keinen Spaß mehr. Ein Cut pro Sekunde ist einfach zu viel, um das Konzert in Gänze zu genießen. Das kann man bei nem Techno-Gig machen, aber leider hat diese hektische Technik ja leider mittlerweile auch im Metal-Bereich Einzug gehalten.
2. Eine Tour-Doku oder ein Making-Of als Bonus gehört ja mittlerweile zum guten Ton. Hat es auch hier. "Please learn the setlist in 48 hours". Allein der Titel verheißt großartiges, spricht er doch gelungen auf die gewisse (vermeintliche!) Dramatik an, mit der Floor damals einsprang. Ok ehrlich gesagt, ich glaub ja dass sie schon mehr als zwei Tage vorher wusste, dass sie bald einspringen musste und sich entsprechend vorbereitet hat. Aber das ist nicht die Frage. Es geht um das Documentary. Nun, im Vorfeld wird bereits erwähnt dass Anette hier nicht gesehen oder gehört werden wolle. Der Wunsch ist legitim, dem wird auch entsprochen. Es wird auf das relativ verkorkste Konzert in Denver mit gleich zwei Ersatzsängerinnern eingegangen, und wie besch***en es der Band dann ging, bis "die Neue" sich etablierte, etc... wäre nett anzusehen. ABER: Es ist furchtbar anstrengend, sämtliche Intverviews mit der Band wurden in finnisch (glaub ich, ich hab jedenfalls kein Wort verstanden) abgehalten, dazu nur - leider stellenweise schwer lesbar - englische Untertitel. Das hätte man wirklich eleganter und internationaler lösen. Auch fand ich, dass Floor deutlich zu wenig zu Wort kam, wobei mich vor allem auch ihre Meinung interessiert hätte.

Wenn ich nur die Audio-CDs bewerten sollte: ****** (6) - was aber vielleicht auch daran liegen kann, dass dieser Gig eines meiner persönlichen Highlights der Festivalsaison 2013 war, und ich hier in Gedanken nochmal alle Erinnerungen durchspielen kann.

Alles in allem: Für Nightwish-Fans und wer den Gig live erlebt hat ist sowieso klar, für solche die es werden wollen, allemal klare Empfehlung - wenngleich diese sich vielleicht auch nur mit der Musik zufrieden geben dürften. Gleiche Empfehlung gilt für alle, die sich auch heute noch nicht vorstellen können, dass man richtig fetzigen und dennnoch gefühlvollen Metal mit einer Frauenstimme verpacken kann.

And btw. wer genau hinschaut, Floor hat unter ihrem rechten Handgelenk ein Omega eintätowiert. Wer sich fragt, was das soll, das ist ihre eigene Band ReVamp. Ich für meinen Teil bin happy, dass sie beide Jobs unter einen Hut kriegen will.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The good, the bad and the ugly, 6. Dezember 2013
Von 
Nicht-die-Mama (Detroit Rock City) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nightwish wäre heute nicht da, wo sie sind, hätten sie sich nicht (weiter)entwickelt.
Tarja hat mit ihrem Soprangesang verzaubert. Sie war die Diva, die uns wunderschöne Melodien schenkte.
Anette war die freche Göre, die uns mit Songs wie "The Crow, The Owl And The Dove" verzauberte oder uns mit "Song Of Myself" die Motten aus den Ohren pustete.
Der Wechsel von Tarja zu Anette fiel mir erst sehr schwer, weil der Gesang eben ganz anders war.
Erst an Anette gewöhnt, hielt ich sie für eine fabelhafte Sängerin.
Der Wechsel zu Floor aber fällt mir da schon wesentlich leichter, als damals bei Tarja Kündigung.
Floor ist eine Vollblutrockerin.
Natürlich singt sie anders als Tarja und auch anders als Anette aber sie hat eine unglaubliche Stimmgewalt. Sie ist wie ein Orkan, der alles vor sich wegfegt.
Als Kostprobe empfehle ich "Nemo" oder "Ever Dream".
Sie gibt 100% Power aber bei den letzten 3 Songs legt sie noch ein paar Briketts auf und verwandelt sich in Kriegsgöttin Athene, die die ersten Reihen in Flammen legen will.
Bei "Ghost Love Score" hatte ich Gänsehaut und dachte, "Ist das wirklich geschehen?" Gerade das Ende von "Ghost Love Score" nimmt einem den Atem und man ist fassungslos, wie Floor ihre Stimme und die Stimmung der Fans auf die höchsten Gipfel treiben kann.
Aber Floor gönnte mir keine Pause und es folgte ein "Song Of Myself"-Gewitter und zum Schuss noch "Last Ride Of The Day". Diese drei Songs haben mich überzeugt, dass Floor die richtige Besetzung ist.

Bild und Ton der DVD und der CDs sind gut.
Die Band war großartig und voller Spielfreude.
Floor Jansen aber ist eine Göttin.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach nur Gigantisch, 29. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Showtime,Storytime [Vinyl LP] (Vinyl)
Ich habe das Album nun seit Gestern und kann nur sagen dass es Gigantisch ist.
Es sind auch die Kommentare während des Konzertes (Wacken 2013) mit aufgezeichnet. Da es nun das erste Album mit Floor Jansen ist, welche nun offiziell zu der Band gehört,
war ich eher skeptisch, da es ja nun eine Ganz andere aber auch eigene Stimme ist, Aber ich wurde eines Besseren Belehrt.
Die Platten sind sehr Hochwertig und ich kann auch kein Rauschen feststellen.
Was ja durch die 180g Vinyl auch so sein sollte. außerdem liegt dem Cover auch noch ein Poster bei, welches schon eine Fotoqualität besitzt.
Mein persönlicher Favorit ist "last ride of day" da dort meines Erachtens nach die meiste Kraft liegt.
Mit den Worten meines Bekannten der sich auch das Album angehört hat: " Episch ist noch kein Ausdruck für die Macht die in dieser Zusammenstellung liegt."

Auf jeden Fall ist es zu empfehlen und wenn man die technischen Möglichkeiten hat, dann sollte es auch auf LP sein.
\m/
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ENDLICH wieder Nightwish, 28. November 2013
Auch ich habe die BD/CD-Kombination bereits heute erhalten, läuft gerade bereits zum dritten Mal in Folge. :-)))

JAAAA! Ich habe sie wieder... oder sie mich... egal... Floor war eine großartige Wahl. Auch sie ist anders als Tarja, alles andere wäre auch nicht gut, aber sie hat die Power, die ich bei Anette leider immer vermisst habe. Wie mein Vorredner möchte ich auch nicht wieder dieses endlose Gebashe lostreten, welche Sängerin man bevorzugt, ist stark subjektiv. Ich habe nun mal eine starke Affinität zu "großen", ausdrucksstarken Stimmen. Für mich haben NW früher von Tarjas Stimme und Tuomas großartigem Gespür für Melodien und dem richtigen Maß an Pathos gelebt. All das war nach Tarjas -ich nenne es jetzt mal neutral - Weggang leider nicht mehr vorhanden und ich habe mich schweren Herzens von meiner damaligen Lieblingsband verabschiedet. Mit Floor fühlt es sich jetzt endlich wieder richtig an und ich freue mich darauf, diese tolle Band hoffentlich auch mal wieder live ansehen zu können. Wie schön, dass Abschiede nicht für immer sein müssen!

Zur technischen Seite:
Bild scheint mir in Ordnung zu sein, der Ton... na ja... Dafür dass das DTS-HD-Master sein soll, höre ich wenig Raumklang. Center, Fronts und Rears laufen mit, ich würde aber erwarten, dass ich von den Rears mehr das Publikum hören würde, statt dessen scheint mir der Ton lediglich über alle Kanäle verteilt. Der Subwoofer spricht komischerweise gar nicht an. Würde mich interessieren, ob noch andere das Problem haben.

Trotzdem möchte ich die Höchstwertung vergeben, weil das Konzert einfach sooooo toll ist! Die Band strotzt vor Spielfreude, der neue Flötist passt auch hervorragend rein, man hat endlich auch wieder das Gefühl, dass es menschlich stimmt in der Band - für mich das Comeback des Jahres.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Top Set mit kleinem Manko, 6. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mit Floor Jansen hat sich Nightwish eine wirklich gute Sängerin an Land gezogen. Sie kommt vom Gesangstechnischen zwar nicht ganz an Tarja ran, ist jedoch um längen besser als Anette vor allem was die Liveperformance angeht, von der Vielseitigkeit und vom Gesamtpaket würde ich sogar behaupten, das Sie die beste Sängerin ist, welche bisher bei Nightwish war. Ich bin jetzt schon gespannt was da noch kommen wird.
Das Set gefällt mir auch sehr gut, es gibt keinen Song den man wegdrücken möchte, es ist für mich schon fast ein Best-Of.
Die Bildqualität und Tonqualität ist auch ganz gut.

ABER: Was mich jedoch sehr stört ist der extreme Bildwechsel. Die Verantwortlichen sollten vielleicht nochmal auf einem Lehrgang gehen. Selbst bei einem Gitarrensolo wird nicht mal das Bild auf dem Gitarristen gehalten sondern munter weiter wild gewechselt. Deshlab 1 Stern abzug.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Enter Showtime Enter Floor Jansen, 27. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nightwish gehörten in den letzten Jahren nicht unbedingt zu meinen Top Ten. Zu mächtig war Tarjas Schatten, die Songs mit Anette waren z.T. recht gelungen ("Amaranth"), doch die Band war insgesamt zu bombastisch und sperrig geworden.
Dann: das Aus von Anette, Floor Jansen als neue Frontfrau-wie das wohl klingt? Letztendlich siegte bei mir die Neugier-was ich im Nachhinein nicht bereue. Floor Jansen vereint Ausdruckskraft mit Rock-Power-letztere ging Anette ziemlich ab und war auch nicht unbedingt Tarjas Stärke. Songs wie "She is My Sin" (den ich als Schmachtfetzen in Erinnerung habe) oder "Nemo" werden in ihrer Interpretation zu Metal-Hymnen, und das neue Songmaterial wird mit routiniert-lässiger Coolness vorgetragen, ganz so, als ob sie das bereits jahrelang getan hätte. Vor allem aber fügt sie sich nahtlos ins Bandgefüge ein. Insgesamt scheinen Nightwish tighter denn je zu spielen und die Idee, einen Uileann Piper mit zu integrieren, hebt das Ganze auf ein neues Level-Mike Oldfield läßt stellenweise grüßen. Sicherlich, ein bißchen weniger Bühnen-Bombast hätte es auch getan (wer hat denn Tuomas bei seinem Keyboard-Design beraten?), und einige Favoriten habe ich in der Songauswahl auch vermißt-doch dafür andere entdeckt.
Auf das neue Studioalbum mit Floor Jansen darf man gespannt sein-hoffentlich läßt es nicht allzu lange auf sich warten.
Das DVD-Tourtagebuch mit all seinen unnötigen Einzelheiten beziehe ich hier nicht mit ein-nett gemacht, aber Füllmaterial. Zu viel über das Treiben hinter den Kulissen zu erfahren, zerstört die Magie des vorher Gesehenen und Gehörten, und die Einzelheiten zum Split mit Anette kennt jeder aus der Musikpresse.
Daher: fünf glitzernde Sterne und eine Kaufempfehlung für Freunde des gehobenen Bombast-Rock!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dawn Of An Era, 7. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
wer dachte dass nach dem life Album "End Of An Era“ Nightwish ihren Zenit überschritten hätten wird mit diesem Album zweifellos eines besseren belehrt. Die Band ist besser denn je!

Neben dem Nightwish-typischen bombastischen Symphonic Metal sound, der letztendlich eine gesamte Stilrichtung geprägt hat, sowie balladenartigen Passagen, kommt durch Troy Donockley eine überaus reizvolle Folk-Facette hinzu (da ich auch Celtic Punk und Mittelalter-Rock höre gefällt mir das ausgesprochen gut).

Die neue Frontfrau Floor Jansen trägt nicht unerheblich dazu bei dass dieses Album ein metal highlight wurde. Ich finde zwar Tarja immer noch richtig gut, aber Floor ist genau „richtig“ für Nightwish. Sie hat eine kraftvolle und facettenreiche Stimme, die von klassischem Stil über Balladen bis hin zu wildem, rauen Rock reicht. Sie singt nicht nur Kopfstimme sondern vielfach Bruststimme was ihrer Stimme besonders in den mittleren und tiefen Tonlagen im Vergleich zu ihren Vorgängerinnen erheblich mehr Volumen gibt. Dies ist somit ein passendes Komplement zu Marcos kraftvoll martialischer Stimme. Ihr Outfit und ihre Bühnenshow spielen gekonnt mit dem „bad metal girl“ image und so wirkt bei ihr selbst headbanging authentischer als bei ihren Vorgängerinnen.

Eine Authentizität die jedoch auf die auf die komplette Band zutrifft. Man merkt an vielen Kleinigkeiten, dass die Atmosphäre und Kommunikation zwischen den Musikern stimmt. Dies ist übrigens ein signifikanter Unterschied zu „end of an era“ wo man deutlich erkennen kann, dass zwischen Tarja und dem Rest der Band „es nicht mehr stimmt“. Die wirklich großartigen Musiker haben hier ganz offensichtlich Spaß und liefern eine mitreißende Musikshow. Dass Marco zum Schluss seinen Bass küsst ist ein Hinweis auf den Stellenwert der Musik für den Künstler.

Ich werfe die Blue Ray regelmäßig ein weil ich mich dabei und danach einfach gut fühle. Es ist schlicht metal at its best. Es ist unglaublich, aber auch zig Durchläufen finde ich keinen Track den ich überspringen möchte weil ich mich satt gehört hätte.

Und nun zur Technik. Es gab leichte Verbesserungen gegenüber „End Of An Era“. Die Filmschnitte sind etwas weniger hektisch und unmotiviert. Der 5.1 sound ist jedoch immer noch suboptimal. Die Mitten sind überbetont und die Bässe sind zu mager. Nur dank der vielfältigen Einstellmöglichen meines AV-Receivers konnte ich einen einigermaßen ausgewogenen Klang erreichen. Dies gäbe eigentlich einen Stern Abzug aber für mich persönlich ist die Leistung der Musiker höher zu bewerten und mein AV kann das Problem zumindest entschärfen.

Da Floor und Troy in der Zwischenzeit zu festen Bandmitgliedern „ernannt“ wurden freue ich mich auf das nächste Album und die nächste tour.

Einziger Wermutstropfen: ich war leider nicht in Wacken dabei ;-)
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26 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Die nächste verbockte Nightwish-Blu Ray von Nuclear Blast..., 8. Dezember 2013
Von 
Bernhard Wetzstein (Göttingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Meine Rezension bezieht sich zunächst nur auf die Blu Ray (der Mailorder-Edition, aber die sind wohl baugleich). Es ist mir absolut unverständlich, wie diese Veröffentlichung hier derart hohe Wertungen erzielen kann!

Sicher, das Konzert ist als solches spitze, auch stimmen Ausstattung und (im Gegensatz zu End of an Era) auch die Bildqualität (dennoch kann Full HD noch deutlich mehr). Aber Leute, dies ist eine KONZERT-Blu Ray und da entscheided folglich der Ton! Und hier hat NuclearBlast erneut Riesenmist gebaut. Sowohl DTS-HD als auch PCM-Spur enttäuschen (erneut) auf der ganzen Linie! Keine Räumlichkeit, keine Dynamik, einzelne Instrumente sind meist nicht heraushörbar, es gibt paraktisch keinerlei Bass und selbst Floors Gesang scheint einen merkwürdigen Halleffekt zu enthalten. Im direkten Vergleich ist PCM-Spur noch etwas erträglicher

Für ein Musiklabel ist eine solch überhastete (Jaja, die Geldgier) VÖ eine BLAMAGE und für den Fan eine Beleidigung, ganz zumal schon End of an Era (Blu Ray) durch katastrophale Technik und sogar fehlerfahte Track-Startpunkte für Frust sorgte. Bleibt die leise Hoffnung auf einen Austausch der Blu Ray, aber vermutlich kriegt es das Label schlicht nicht besser hin...

Fazit: Wer Wert auf guten Sound legt, meidet diese VÖ lieber. Tipp: Die offiziellen Youtube-Videos haben eine bessere Abmischung - auch wenn es kaum zu glauben ist....
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Blu-ray mit kleinen Enttäuschungen, 29. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Über die Band und ihre Musik will ich jetzt hier nicht schreiben, ich denke jeder Fan weiß, was die Musik von Nightwish so einzigartig macht. Ich habe mich also (wie sicherlich viele andere auch) sehr über eine neue Blu-ray Veröffentlichung von Nightwish gefreut. Ich ärgere mich aber über zwei Dinge, wobei eine Sache schwerwiegender ist: Der Ton kommt in DTS sehr stumpf und undifferenziert in die Ohren, Floors Stimme ist nur in Stereo einigermaßen klar.
Das zweite Ärgernis ist, dass es bei der langen Dokumentation keine deutschen Untertitel gibt. Ich kann zwar einigermaßen Englisch, aber die Einblendungen erfolgen in solch schnellen Wechseln, das es äußerst hilfreich wäre, diese in Deutsch zu lesen. Bei einem solchen Boxset sollte das eigentlich drin sein. Somit kann ich nicht sagen, dass ich rundum zufrieden wäre.
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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nightwish 3.0, 29. November 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Showtime,Storytime (Audio CD)
Nach dem erneuten Wechsel im Line-up war ich sehr gespannt auf diesen Konzertmitschnitt. Floor Jansen verbindet die stimmlichen Qualitäten von Frau Turunen und Frau Olzon und färbt die Lieder in ein neues Gewand. Im Interview der aktuellen Rock Hard Ausgabe kann man die Beweggründe für den Wechsel nachlesen, weshalb ich mir hier sämtliche Ergüsse dazu erspare. Nur eins sei gesagt: der Wechsel (egal unter welchen Umständen) hat der Band gut getan.
Nun zum Inhalt: qualitativ lässt sich hier an keiner Stelle meckern. Sowohl Band als auch die Aufnahme selbst überzeugen auf voller Länge, weshalb man den Regler am liebsten auf Anschlag stellen möchte (wären da nicht andere Menschen, die man belästigen könnte). Man fühlt sich direkt vor Ort gezogen und kann jede Sekunde in vollen Zügen genießen. Zum Set: Mit "She is my sin" und "Romanticide" findet man auch Stücke, die man bei Konzerten der Vergangenheit nicht oft gehört hat. Vor allem erst genannter Song erleuchtet in neuem Glanz und Sound (ich hätte den Song anfangs nicht wieder erkannt), was ihn beim ersten Durchlauf besonders hervorhebt.
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Showtime, Storytime
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