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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Musik perfekt, leichte Abzüge in der B-Note
Ich bewerte die Showtime, Storytime in der vollständigen Version, bestehend aus 2 DVD + 2 CD.
Wo fang ich an? Ich stand bei hier aufgezeichnetem Gig (WACKEN!!!1) in vorderster Front, und bin gezwungen, mal zu vergleichen. Also zunächst... musikalisch gibt es absolut gar nichts zu bemängeln. Neuzugang Floor Jansen (die ich schon zu After Forever-Zeiten...
Vor 11 Monaten von Markus Kottenhahn veröffentlicht

versus
26 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Die nächste verbockte Nightwish-Blu Ray von Nuclear Blast...
Meine Rezension bezieht sich zunächst nur auf die Blu Ray (der Mailorder-Edition, aber die sind wohl baugleich). Es ist mir absolut unverständlich, wie diese Veröffentlichung hier derart hohe Wertungen erzielen kann!

Sicher, das Konzert ist als solches spitze, auch stimmen Ausstattung und (im Gegensatz zu End of an Era) auch die Bildqualität...
Vor 11 Monaten von Bernhard Wetzstein veröffentlicht


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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Musik perfekt, leichte Abzüge in der B-Note, 22. Dezember 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bewerte die Showtime, Storytime in der vollständigen Version, bestehend aus 2 DVD + 2 CD.
Wo fang ich an? Ich stand bei hier aufgezeichnetem Gig (WACKEN!!!1) in vorderster Front, und bin gezwungen, mal zu vergleichen. Also zunächst... musikalisch gibt es absolut gar nichts zu bemängeln. Neuzugang Floor Jansen (die ich schon zu After Forever-Zeiten stets bewunderte) legt einen absolut souveränen Job hin. Es hat schon seine Gründe, warum sie zu dem Zeitpunkt längst als die neue "fixe" Nightiwsh-Sängerin gebucht war. Auch wenn das zu dem Zeitpunkt niemand wusste. Die restlichen Musiker verstehen ihren Job allemal.

Nun, es wird schon seinen Grund haben, warum das Konzert direkt mit zwei absoluten Krachern der Once-Ära, nämlich "Dark Chest of Wonders" und "Wish I Had An Angel" beginnt. Zwei Nummern, an denen Floors Vorgängerin Anette (die ich persönlich für eine exzellente Sängerin halte, sie war halt nur in der falschen Band) immer gern kläglich gescheitert ist. Honi soit qui mal y pense. Floor hält das Niveau auch im weiteren ganz problemlos. Bei "Ever Dream" darf sie dann auch mal ausspielen, dass sie halt auch eine ausgebildete Stimme hat, die sich durchaus mit Tarja messen darf. Apropos... genau dieser unvermeidliche Vergleich macht ihre Präsenz so unvergleichlich. Sie versucht nämlich gar nicht erst, sich mit der Über-Präsenz ihrer Vor-Vorgängerin (mit der sie ja angeblich ach so gut befreundet ist, vermutlich eher ein PR-Gag) zu messen, sondern schafft es von Anfang bis Ende überzeugend, der Musik ihren Stempel aufzudrücken. Klar, sie kann Opernsopran - wer das nicht glaubt, höre einfach mal "Leaden Legacy" von der ersten After Forever "Prison Of Desire". Aber sie rockt lieber, gottseidank.

Bei "Storytime" hatte ich damals live den spontanen Aha-Effekt. Endlich mal eine Sängerin, die diese wirklich gute Nummer auch überzeugend rausschreit. Bei "Bless The Child" war dann wieder dieser unsäglich Vergleich mit Tara: Ich schloß die Augen und ... Immer wieder überzeugend ist ihre absolut geniale Bühnenpräsenz. Unglaublich, wie sie immer wieder mit 80.000 begeisterten Fans spielt. Auch wenn lustigerweise vor allem Marco die aufpeitschenden Ansagen macht.

Das absolute Highlight erwartet einen dann aber eher zum Ende mit "Ghost Love Score". Diese Nummer, die auch im Vorfeld schon mit einem mehr als überzeugenden Auftritt in Buenos Aires als offizielles Lebenszeichen gut promoted wurde, verlangt der Band wirklich alles ab (besagter Clip, den es auch auf YouTube zu finden gilt, findent sich dann auch als Bonus auf der DVD). Klar, es ist eine lange und komplexe Nummer, man muss sich drauf einlassen. Und nach dem zweiten Durchlauf gern auch den Vergleich mit der ultimativen Version auf "End Of An Era" wagen". Und sich nicht irritieren lassen, dass auch live ungefähr 30% des Gesangs vom Band kommen. Aber spätestens dann wissen wir, dass Nightwish mit Floor ein gaanz großer Wurf gelungen ist, von dem wir noch viel erwarten dürfen.

Abzüge in der B-Note, die mich letzten Endes zwangen, den fünften Stern zu verwehren:
1. Der Filmschnitt im MTV-Stil macht stellenweise keinen Spaß mehr. Ein Cut pro Sekunde ist einfach zu viel, um das Konzert in Gänze zu genießen. Das kann man bei nem Techno-Gig machen, aber leider hat diese hektische Technik ja leider mittlerweile auch im Metal-Bereich Einzug gehalten.
2. Eine Tour-Doku oder ein Making-Of als Bonus gehört ja mittlerweile zum guten Ton. Hat es auch hier. "Please learn the setlist in 48 hours". Allein der Titel verheißt großartiges, spricht er doch gelungen auf die gewisse (vermeintliche!) Dramatik an, mit der Floor damals einsprang. Ok ehrlich gesagt, ich glaub ja dass sie schon mehr als zwei Tage vorher wusste, dass sie bald einspringen musste und sich entsprechend vorbereitet hat. Aber das ist nicht die Frage. Es geht um das Documentary. Nun, im Vorfeld wird bereits erwähnt dass Anette hier nicht gesehen oder gehört werden wolle. Der Wunsch ist legitim, dem wird auch entsprochen. Es wird auf das relativ verkorkste Konzert in Denver mit gleich zwei Ersatzsängerinnern eingegangen, und wie besch***en es der Band dann ging, bis "die Neue" sich etablierte, etc... wäre nett anzusehen. ABER: Es ist furchtbar anstrengend, sämtliche Intverviews mit der Band wurden in finnisch (glaub ich, ich hab jedenfalls kein Wort verstanden) abgehalten, dazu nur - leider stellenweise schwer lesbar - englische Untertitel. Das hätte man wirklich eleganter und internationaler lösen. Auch fand ich, dass Floor deutlich zu wenig zu Wort kam, wobei mich vor allem auch ihre Meinung interessiert hätte.

Wenn ich nur die Audio-CDs bewerten sollte: ****** (6) - was aber vielleicht auch daran liegen kann, dass dieser Gig eines meiner persönlichen Highlights der Festivalsaison 2013 war, und ich hier in Gedanken nochmal alle Erinnerungen durchspielen kann.

Alles in allem: Für Nightwish-Fans und wer den Gig live erlebt hat ist sowieso klar, für solche die es werden wollen, allemal klare Empfehlung - wenngleich diese sich vielleicht auch nur mit der Musik zufrieden geben dürften. Gleiche Empfehlung gilt für alle, die sich auch heute noch nicht vorstellen können, dass man richtig fetzigen und dennnoch gefühlvollen Metal mit einer Frauenstimme verpacken kann.

And btw. wer genau hinschaut, Floor hat unter ihrem rechten Handgelenk ein Omega eintätowiert. Wer sich fragt, was das soll, das ist ihre eigene Band ReVamp. Ich für meinen Teil bin happy, dass sie beide Jobs unter einen Hut kriegen will.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach nur Gigantisch, 29. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Showtime,Storytime [Vinyl LP] (Vinyl)
Ich habe das Album nun seit Gestern und kann nur sagen dass es Gigantisch ist.
Es sind auch die Kommentare während des Konzertes (Wacken 2013) mit aufgezeichnet. Da es nun das erste Album mit Floor Jansen ist, welche nun offiziell zu der Band gehört,
war ich eher skeptisch, da es ja nun eine Ganz andere aber auch eigene Stimme ist, Aber ich wurde eines Besseren Belehrt.
Die Platten sind sehr Hochwertig und ich kann auch kein Rauschen feststellen.
Was ja durch die 180g Vinyl auch so sein sollte. außerdem liegt dem Cover auch noch ein Poster bei, welches schon eine Fotoqualität besitzt.
Mein persönlicher Favorit ist "last ride of day" da dort meines Erachtens nach die meiste Kraft liegt.
Mit den Worten meines Bekannten der sich auch das Album angehört hat: " Episch ist noch kein Ausdruck für die Macht die in dieser Zusammenstellung liegt."

Auf jeden Fall ist es zu empfehlen und wenn man die technischen Möglichkeiten hat, dann sollte es auch auf LP sein.
\m/
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ENDLICH wieder Nightwish, 28. November 2013
Auch ich habe die BD/CD-Kombination bereits heute erhalten, läuft gerade bereits zum dritten Mal in Folge. :-)))

JAAAA! Ich habe sie wieder... oder sie mich... egal... Floor war eine großartige Wahl. Auch sie ist anders als Tarja, alles andere wäre auch nicht gut, aber sie hat die Power, die ich bei Anette leider immer vermisst habe. Wie mein Vorredner möchte ich auch nicht wieder dieses endlose Gebashe lostreten, welche Sängerin man bevorzugt, ist stark subjektiv. Ich habe nun mal eine starke Affinität zu "großen", ausdrucksstarken Stimmen. Für mich haben NW früher von Tarjas Stimme und Tuomas großartigem Gespür für Melodien und dem richtigen Maß an Pathos gelebt. All das war nach Tarjas -ich nenne es jetzt mal neutral - Weggang leider nicht mehr vorhanden und ich habe mich schweren Herzens von meiner damaligen Lieblingsband verabschiedet. Mit Floor fühlt es sich jetzt endlich wieder richtig an und ich freue mich darauf, diese tolle Band hoffentlich auch mal wieder live ansehen zu können. Wie schön, dass Abschiede nicht für immer sein müssen!

Zur technischen Seite:
Bild scheint mir in Ordnung zu sein, der Ton... na ja... Dafür dass das DTS-HD-Master sein soll, höre ich wenig Raumklang. Center, Fronts und Rears laufen mit, ich würde aber erwarten, dass ich von den Rears mehr das Publikum hören würde, statt dessen scheint mir der Ton lediglich über alle Kanäle verteilt. Der Subwoofer spricht komischerweise gar nicht an. Würde mich interessieren, ob noch andere das Problem haben.

Trotzdem möchte ich die Höchstwertung vergeben, weil das Konzert einfach sooooo toll ist! Die Band strotzt vor Spielfreude, der neue Flötist passt auch hervorragend rein, man hat endlich auch wieder das Gefühl, dass es menschlich stimmt in der Band - für mich das Comeback des Jahres.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The good, the bad and the ugly, 6. Dezember 2013
Von 
Nicht-die-Mama (Detroit Rock City) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nightwish wäre heute nicht da, wo sie sind, hätten sie sich nicht (weiter)entwickelt.
Tarja hat mit ihrem Soprangesang verzaubert. Sie war die Diva, die uns wunderschöne Melodien schenkte.
Anette war die freche Göre, die uns mit Songs wie "The Crow, The Owl And The Dove" verzauberte oder uns mit "Song Of Myself" die Motten aus den Ohren pustete.
Der Wechsel von Tarja zu Anette fiel mir erst sehr schwer, weil der Gesang eben ganz anders war.
Erst an Anette gewöhnt, hielt ich sie für eine fabelhafte Sängerin.
Der Wechsel zu Floor aber fällt mir da schon wesentlich leichter, als damals bei Tarja Kündigung.
Floor ist eine Vollblutrockerin.
Natürlich singt sie anders als Tarja und auch anders als Anette aber sie hat eine unglaubliche Stimmgewalt. Sie ist wie ein Orkan, der alles vor sich wegfegt.
Als Kostprobe empfehle ich "Nemo" oder "Ever Dream".
Sie gibt 100% Power aber bei den letzten 3 Songs legt sie noch ein paar Briketts auf und verwandelt sich in Kriegsgöttin Athene, die die ersten Reihen in Flammen legen will.
Bei "Ghost Love Score" hatte ich Gänsehaut und dachte, "Ist das wirklich geschehen?" Gerade das Ende von "Ghost Love Score" nimmt einem den Atem und man ist fassungslos, wie Floor ihre Stimme und die Stimmung der Fans auf die höchsten Gipfel treiben kann.
Aber Floor gönnte mir keine Pause und es folgte ein "Song Of Myself"-Gewitter und zum Schuss noch "Last Ride Of The Day". Diese drei Songs haben mich überzeugt, dass Floor die richtige Besetzung ist.

Bild und Ton der DVD und der CDs sind gut.
Die Band war großartig und voller Spielfreude.
Floor Jansen aber ist eine Göttin.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach unglaublich!, 20. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Showtime,Storytime (Audio CD)
Ich bin per Zufall im Fernsehen über einen Live-Ausschnitt vom Nightwish Konzert in Wacken 2013 gestolpert. Song: Ghost Love Score ... und war von den Socken.
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich bisher noch kein Nightwish Fan war. Ich glaube vor Jahren hatte ich "Over the hills and far away" zu hören bekommen, konnte mich aber mit dem Zusammenspiel von Musik und Operngesang nicht anfreunden.
Deshalb hatte ich mich auch nicht weiter mit der Band beschäftigt ... leider. Denn natürlich gab es auch damals schon hervorragende Songs.

Das habe ich inzwischen nachgeholt und mir neben der Best of auch dieses Live Album gekauft. Und die neue Sängerin ist einfach unglaublich gut. Ich habe noch nie eine so abwechslungsreiche Sängerin gehört, die wirklich die komplette Bandbreite der Gesangskunst abdeckt ... und es passt einfach perfekt zu den genialen Arrangements.

Ich hoffe, die neue Sängerin bleibt Nightwish lange erhalten und es gibt zeitnah ein neues Studiumalbum mit ihr.

Ganz klare Kaufempfehlung!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Top Set mit kleinem Manko, 6. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mit Floor Jansen hat sich Nightwish eine wirklich gute Sängerin an Land gezogen. Sie kommt vom Gesangstechnischen zwar nicht ganz an Tarja ran, ist jedoch um längen besser als Anette vor allem was die Liveperformance angeht, von der Vielseitigkeit und vom Gesamtpaket würde ich sogar behaupten, das Sie die beste Sängerin ist, welche bisher bei Nightwish war. Ich bin jetzt schon gespannt was da noch kommen wird.
Das Set gefällt mir auch sehr gut, es gibt keinen Song den man wegdrücken möchte, es ist für mich schon fast ein Best-Of.
Die Bildqualität und Tonqualität ist auch ganz gut.

ABER: Was mich jedoch sehr stört ist der extreme Bildwechsel. Die Verantwortlichen sollten vielleicht nochmal auf einem Lehrgang gehen. Selbst bei einem Gitarrensolo wird nicht mal das Bild auf dem Gitarristen gehalten sondern munter weiter wild gewechselt. Deshlab 1 Stern abzug.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen als wäre ich wieder in Wacken..., 17. Juli 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Showtime,Storytime (Audio CD)
... so fühlt sich das anhören des Albums an, dass ein tolles Andenken an den Auftritt beim Wacken 2013 für mich ist, da Nightwish mein persönliches Highlight auf dem Festival waren. Wichtigster Aspekt der Show ist natürlich die neue Sängerin: Floor Jansen. Und diese bewiest hiereindrucksvoll, warum sie die richtige neue Sängerin für die Band ist - dabei hilft ihr nicht nur ihre langjährige Erfahrung, sondern auch ihre unglaubliche Bühnenpräsenz aber natürlich auch ihre starke Stimme, mit der sie sowohl die alten und neuen Nightwish-Songs problemlos singen kann. Vergleiche mit den anderen Sängerinnen erspare ich mir aber vorerst solange noch kein Studio-Album mit ihr erschienen ist aber bislang macht die symphatische Holländerin ihren Job super und schafft es den gespielten Titeln auch ihren eigenen Stempel aufzudrücken, indem sie hier und da etwas an den Gesangsmelodien verändert, damit die Lieder besser zu ihrer Stimmfarbe passen. Besonders das Finale von Ghost Love Score sei dabei deutlich hervorzuheben - was Floor da abliefert ist unglaublich! Was das betrifft gibt es also keine Einwände, auch die anderen Musiker, wie auch der neu dazugestoßene Troy Donockley beherschen wie immer ihre Instrumente und erlauben sich fast keine Fehler. Ebenso gefällt mir dass man versucht hat die Live Stimmung so gut wie möglich aufzufangen. An der Produktion gibts von mir aber einen kleinen Mangel - manchmal gehen die Instrumente oder auch Chöre unter dem gröhlenden Publikum und Floors (sowie Marcos) sehr in den Vordergrund gemischter Stimmen unter. Live war das Ganze natürlich um einiges beeindruckender aber das kann man ja nicht wirklich miteinander vergleichen... Auf jeden Fall tolle Performance der Band! Bin sehr gespannt was diese Kombination noch zusammen schafft!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beeindruckend. Alter Nightwish Fan ist wieder mit an Bord..., 17. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Showtime,Storytime (Audio CD)
Ich darf zu Beginn der Review mal ganz ehrlich sein. Nightwish mit Tarja fand ich nach einer gewissen Eingewöhnungszeit ( so ab Century Child ) umwerfend. Zu Nightwish mit Anette fand ich aufgrund der vollkommen anderen Stimmlage die für mich persönlich nicht wirklich passend war, leider gar keinen Zugang. Die Art wie Anette aus der Band befördert wurde, fand ich trotzdem nicht die feine Art, ähnlich wie bei Tarja. Solche Dinge kann man auch mit mehr Anstand und Klasse lösen...

Dann sind mir irgendwann auf Youtube die ersten Live Videos mit Floor Jansen unter die Finger gekommen, die ja nach Anettes unsanftem Ausscheiden aus der Band Nightwish Live verstärkt hat. Und was man da sehen und hören konnte, war trotz der unterirdischen Soundqualität einiger Liveclips durchaus ansprechend. Hatte die Sache dann aber nicht weiterverfolgt, da Job und Privatleben nicht viel Zeit für andere Dinge liessen.

Dann war irgendwann der Wacken Auftritt mit Floor als Showtime,Storytime veröffentlicht worden. Neugierigerweise habe ich mir dann das Live Video mit Floor zu Ghost Love Score angesehen um zu wissen, was sie drauf hat und ob sie den guten Ruf der ihr vorauseilt auch bestätigen kann und ich mir die Veröffentlichung auch zulegen muß. Denn Ghost Love Score verlangt jeder Sängerin stimmlich absolute Höchstleistungen ab, das hat man damals auch an Tarja gesehen. Ich mache es kurz. Floor Jansen hat es geschafft, das ich Tarja in Nightwish nicht mehr wirklich vermisse. Stimmlich irgendwo zwischen Anette und Tarja liegend schafft sie auch die hohen und kraftvollen Töne dermassen beeidruckend, das ich sofort Showtime, Storytime bestellt habe. Und ich habe es bis jetzt nicht bereut. Die Setlist ist ausgewogen, der Sound knallt, nur habe ich das Gefühl das der Sound auf der Blu Ray nicht ganz so gut ist, wie auf der Doppel CD, warum auch immer ?! Werde mir Showtime, Storytime demnächst auch als Vinyl zulegen, so genial finde ich die Veröffentlichung.

Das Publikum in Wacken ist laut und deutlich zu hören, endlich mal eine Live Veröffentlichung die sich auch wie eine anhört. Ehrlich - anfangs allerdings fand ich zuviele Stücke aus der Anette Ära mit drauf, doch mit Floors toller kraftvoller Stimme habe ich jetzt auch erstmals richtigen Zugang zu diesen Songs gefunden. Wie die meisten Nightwish Fans wissen, hat Marco Hietala eine sehr laute, kräftige Stimme. Wenn Floor allerdings mit ihm zusammen singt übertönt sie ihn teilweise sogar, so extrem kraftvoll ist Ihre Stimme. Ich bin extremst begeistert und sowohl auf der nächsten Nightwish Tour mit dabei und zum ersten mal seit Once werde ich mir ein hoffentlich bald erscheinendes neues Nightwish Album am Veröffentlichungstag zulegen.

Jetzt hoffe ich inständig darauf, das es Nightwish mal schaffen mal etwas länger an Floor Jansen als Sängerin festzuhalten...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Enter Showtime Enter Floor Jansen, 27. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nightwish gehörten in den letzten Jahren nicht unbedingt zu meinen Top Ten. Zu mächtig war Tarjas Schatten, die Songs mit Anette waren z.T. recht gelungen ("Amaranth"), doch die Band war insgesamt zu bombastisch und sperrig geworden.
Dann: das Aus von Anette, Floor Jansen als neue Frontfrau-wie das wohl klingt? Letztendlich siegte bei mir die Neugier-was ich im Nachhinein nicht bereue. Floor Jansen vereint Ausdruckskraft mit Rock-Power-letztere ging Anette ziemlich ab und war auch nicht unbedingt Tarjas Stärke. Songs wie "She is My Sin" (den ich als Schmachtfetzen in Erinnerung habe) oder "Nemo" werden in ihrer Interpretation zu Metal-Hymnen, und das neue Songmaterial wird mit routiniert-lässiger Coolness vorgetragen, ganz so, als ob sie das bereits jahrelang getan hätte. Vor allem aber fügt sie sich nahtlos ins Bandgefüge ein. Insgesamt scheinen Nightwish tighter denn je zu spielen und die Idee, einen Uileann Piper mit zu integrieren, hebt das Ganze auf ein neues Level-Mike Oldfield läßt stellenweise grüßen. Sicherlich, ein bißchen weniger Bühnen-Bombast hätte es auch getan (wer hat denn Tuomas bei seinem Keyboard-Design beraten?), und einige Favoriten habe ich in der Songauswahl auch vermißt-doch dafür andere entdeckt.
Auf das neue Studioalbum mit Floor Jansen darf man gespannt sein-hoffentlich läßt es nicht allzu lange auf sich warten.
Das DVD-Tourtagebuch mit all seinen unnötigen Einzelheiten beziehe ich hier nicht mit ein-nett gemacht, aber Füllmaterial. Zu viel über das Treiben hinter den Kulissen zu erfahren, zerstört die Magie des vorher Gesehenen und Gehörten, und die Einzelheiten zum Split mit Anette kennt jeder aus der Musikpresse.
Daher: fünf glitzernde Sterne und eine Kaufempfehlung für Freunde des gehobenen Bombast-Rock!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dawn Of An Era, 7. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
wer dachte dass nach dem life Album "End Of An Era“ Nightwish ihren Zenit überschritten hätten wird mit diesem Album zweifellos eines besseren belehrt. Die Band ist besser denn je!

Neben dem Nightwish-typischen bombastischen Symphonic Metal sound, der letztendlich eine gesamte Stilrichtung geprägt hat, sowie balladenartigen Passagen, kommt durch Troy Donockley eine überaus reizvolle Folk-Facette hinzu (da ich auch Celtic Punk und Mittelalter-Rock höre gefällt mir das ausgesprochen gut).

Die neue Frontfrau Floor Jansen trägt nicht unerheblich dazu bei dass dieses Album ein metal highlight wurde. Ich finde zwar Tarja immer noch richtig gut, aber Floor ist genau „richtig“ für Nightwish. Sie hat eine kraftvolle und facettenreiche Stimme, die von klassischem Stil über Balladen bis hin zu wildem, rauen Rock reicht. Sie singt nicht nur Kopfstimme sondern vielfach Bruststimme was ihrer Stimme besonders in den mittleren und tiefen Tonlagen im Vergleich zu ihren Vorgängerinnen erheblich mehr Volumen gibt. Dies ist somit ein passendes Komplement zu Marcos kraftvoll martialischer Stimme. Ihr Outfit und ihre Bühnenshow spielen gekonnt mit dem „bad metal girl“ image und so wirkt bei ihr selbst headbanging authentischer als bei ihren Vorgängerinnen.

Eine Authentizität die jedoch auf die auf die komplette Band zutrifft. Man merkt an vielen Kleinigkeiten, dass die Atmosphäre und Kommunikation zwischen den Musikern stimmt. Dies ist übrigens ein signifikanter Unterschied zu „end of an era“ wo man deutlich erkennen kann, dass zwischen Tarja und dem Rest der Band „es nicht mehr stimmt“. Die wirklich großartigen Musiker haben hier ganz offensichtlich Spaß und liefern eine mitreißende Musikshow. Dass Marco zum Schluss seinen Bass küsst ist ein Hinweis auf den Stellenwert der Musik für den Künstler.

Ich werfe die Blue Ray regelmäßig ein weil ich mich dabei und danach einfach gut fühle. Es ist schlicht metal at its best. Es ist unglaublich, aber auch zig Durchläufen finde ich keinen Track den ich überspringen möchte weil ich mich satt gehört hätte.

Und nun zur Technik. Es gab leichte Verbesserungen gegenüber „End Of An Era“. Die Filmschnitte sind etwas weniger hektisch und unmotiviert. Der 5.1 sound ist jedoch immer noch suboptimal. Die Mitten sind überbetont und die Bässe sind zu mager. Nur dank der vielfältigen Einstellmöglichen meines AV-Receivers konnte ich einen einigermaßen ausgewogenen Klang erreichen. Dies gäbe eigentlich einen Stern Abzug aber für mich persönlich ist die Leistung der Musiker höher zu bewerten und mein AV kann das Problem zumindest entschärfen.

Da Floor und Troy in der Zwischenzeit zu festen Bandmitgliedern „ernannt“ wurden freue ich mich auf das nächste Album und die nächste tour.

Einziger Wermutstropfen: ich war leider nicht in Wacken dabei ;-)
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Showtime, Storytime
Showtime, Storytime von Nightwish
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