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25 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen offensichtlicher Geheimtipp!
Swings Both Ways von Robbie Williams ist vermutlich die CD des Jahres.
Zumindest für mich.

Ich war erst skeptisch nachdem ich kurze Previews der Songs gehört habe. Die Kaufentscheidung brachte dann letztendlich das live vom ARD übertragene Konzert aus dem Palladium in London. Das war so ziemlich das Beste was ich Live in den Jahren nach...
Vor 7 Monaten von Marcel Bolte veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Ok,aber
Wirklich ok, aber Swing passt irgendwie nicht ganz zu Robbie. Aber wie so vieles ist das einen Geschmacksache, Kunst ist Kunst und ist bunt
Vor 1 Monat von Autor Martin Bühler veröffentlicht


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25 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen offensichtlicher Geheimtipp!, 9. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Swings Both Ways von Robbie Williams ist vermutlich die CD des Jahres.
Zumindest für mich.

Ich war erst skeptisch nachdem ich kurze Previews der Songs gehört habe. Die Kaufentscheidung brachte dann letztendlich das live vom ARD übertragene Konzert aus dem Palladium in London. Das war so ziemlich das Beste was ich Live in den Jahren nach seinem Comeback von Robbie Williams gehört habe. Anschließend gleich das Album gekauft und seither läuft es in einer Tour eigentlich überall.

Eigentlich alle Songs kann man "so weghören", geht durch wie Butter. Ein Paar stechen dann aber doch über-positiv hervor:
Da wären einmal die Eingangslieder Shine my Shoes, Go Gentle, I wanna be like you, sowie Swings Both Ways, Soda Pop, Puttin on the Ritz und Where There's Muck.

Alles in allem ist es aber ein stimmiges gut ausbalanciertes Album, dass sich sehr sehr gut hören lässt.
Was ich nicht vergessen darf zu erwähnen ist, dass die Aufnahmen in den Londoner Abbey Road Studios gemacht wurde. Mehr brauch ich nicht dazu sagen oder? Falls doch: Die Qualität ist der hammer. So wohl technisch als auch musikalisch.

Also Leute: Das ist das Weihnachtsgeschenk für die Mutter oder den Robbie-Fan. Kaufen!
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67 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Glorreicher Halunke, 15. November 2013
Von 
Mapambulo "Mapambulo" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Swings Both Ways (Deluxe Edition) (Audio CD)
Na, da darf man wohl gratulieren? War ja nicht mehr so selbstverständlich in den vergangenen Jahren. Die letzten Alben, nun ja, bemüht, aber ohne den Esprit, die Lässigkeit der Jahrtausendwende und vor allem ohne die richtig großen Songs. Vater geworden, das schon, die Reunion mit Take That nicht nur überstanden, sondern auch klar dominiert, aber sonst: Zu oft in mittelmäßigen, deutschen Fernsehshows aufgetaucht, der Anzug in schweinchenrosa zu eng, der vergoldete Torso eher lächerlich, so richtig zu rechnen war mit Robbie Williams eigentlich nicht mehr, man hatte ihn drangegeben, den Born Entertainer. Zu früh, wie man jetzt weiß, denn schon kurz nach dem letzten Reinfall und somit keinen Tag zu früh erinnert sich der Junge aus Stoke-On-Trent an die Gründe für seine damaligen Triumphe und bringt endlich wieder zusammen, was zusammengehört – den Swing und Guy Chambers.

Was auf den ersten Blick wie der letzte Strohhalm aussieht, ist bei genauerem Hinsehen simply clever: „Swing When Your Winning“ war eines seiner erfolgreichsten Alben überhaupt, hier wirkte er austrainiert und angekommen wie selten, voller Grandezza, Charme, selbstbewusst bis unter die Halskrause, bereit, auch den letzten Zweifler auf seine Seite zu bringen. An den Qualitäten eines Guy Chambers wiederum bestehen ebenfalls kaum Zweifel, schrieb ihm dieser doch die erfolgreichsten, die eingängigsten Hits seiner Karriere – „Angels“, „Feel“, „Let Me Entertain You“, „Kids“ und „Supreme“. Und so vereint „Swings Both Ways“ bewährte Swingklassiker, bei denen Williams nicht allzuviel falsch machen kann und sechs eigene Stücke, die ihm Chambers auf den mittlerweile etwas fülligeren Leib geschrieben hat.

Dazu eine beachtliche Gästeliste, die Williams genügend Platz zum Glänzen läßt, ihm mit Kalkül und etwas Glück aber auch den fälligen Respekt und ein paar neue Käuferschichten generiert: „I Wanna Be Like You“ ist der wohl passendste Song aus dem grandiosen Dschungelbuch-Soundtrack und klingt gemeinsam mit Olly Murs wie ein ausgelassener, knallbunter Kindheitstraum, „Soda Pop“ featuring Michael Bublé gefällt mit quirlig-nervösem Bigbandsound. Während sich die wiedererwachte Lily Allen beim flauschigen „Dream A Little Dream“ etwas unter Wert verkauft, macht Kelly Clarkson aus „Little Green Apples“ von Bobby Russell ein anständiges Rührstück – Amerika wird es lieben. Den größten Pluspunkt aber fährt Williams für sein Duett mit Rufus Wainwright ein, beim Titelsong treffen sich zwei begnadete Bühnenprofis, um gutgelaunt und erfrischend eindeutig über Zweideutigkeiten zu plaudern – „come out of the same box“ (hatte man’s nicht immer schon geahnt?), „face it Robbie, you’re a little bit gay“ (na also).

„Minnie The Moocher“ kommt leider an der zwar fürchterlich abgenagten, aber omnipräsenten Version der Blues Brothers kaum vorbei, „Puttin‘ On The Ritz“ passt wie der Topf auf den Deckel, bringt aber nichts wesentlich Neues mit. Ein weiterer Glanzpunkt die fabelhafte Chambers-Nummer „Go Gentle“, die Melancholie der alten Tage, das größenwahnsinnige Karnevalsvideo, da sind sie wieder, die glorreichen Zeiten. Es sei ihm gegönnt, dass er sich im Stile eines Freddie Mercury mit einer Art Pop-Oper von seinen Zuhörern verabschiedet ("No One Likes A Fat Popstar"), schließlich ist und bleibt er der Einzige in diesem Geschäft, der in Sachen Format wenigstens ansatzweise an diese Legende heranreichen kann. Ob er allerdings Lust darauf hat, darf bezweifelt werden – man kann sich eher vorstellen, dass der Mann die Genugtuung über dieses Album daheim auf der Couch genießt, ein diebisches King-Louie-Grinsen im Gesicht … mapambulo:blog
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bewertung Vinyl, 20. März 2014
Von 
F. Peters "Snowbo" (Heilbronn) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Swings Both Ways [Vinyl LP] (Vinyl)
Über das Album viel Worte zu verlieren, halte ich nach den zahlreichen Rezensionen für unnötig. Ich denke, man sollte sich ohnehin selber ein Bild machen und An-/ oder Probehören. Hierzu dient gut die MP3 Version, da sind die Songs jeweils für ca. 1 Minute hinterlegt.

Dem Vinyl-Liebhaber stellt sich eher die Frage, ob sich der deutliche Mehr-Preis gegenüber der CD lohnt.
Ich sage eindeutig Ja!

- schwere und sehr wertige 180g Vinyl
- hervorragende Pressung und klasse abgemischt! Weder der Gesang, noch die Musik stellen sich unangenehm in den Vordergrund, Orchester und Instrumente sind wunderbar zu orten, die Stimmen klingen klar und "zischeln" nicht
- sehr hochwertiges Doppel-LP Cover
- limitierte Edition; auf der Rückseite des Covers ist handschriftlich die laufende Nummer eingetragen
- der Vinyl liegt eine Downloadkarte bei, mit der man auf der RW Homepage die MP3' s herunterladen kann. Somit kann man die Musik auch genießen, wenn man unterwegs ist, ohne die Scheibe aufwändig digitalisieren zu müssen. Amazons Hinweis im Angebot auf "Auto-Rip" ist somit aber etwas irreführend.. Die Scheibe erscheint nämlich nicht, wie sonst gewohnt bei Auto Rip, in der Amazon Cloud

Meines Erachtens einziger Nachteil: die Platten sind in bebilderten und mit den Songtexten versehenen Papp-Innen-Hüllen untergebracht. Das sieht zwar hübsch aus, kann aber erfahrungsgemäß Kratzer auf der LP verursachen. Ich habe die Scheiben daher gleich in hochwertige LP-Innenhüllen getan. Beides, also die LP in der neuen Hülle und die Papp-Innenhüllen passen trotzdem in die sehr großzügig bemessenen Einschübe des Covers.

Fazit: für Fans von Robbie Williams mit einer Liebe zu Vinyl absolut zu empfehlen!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieder auf Spur, 23. Dezember 2013
Von 
V-Lee (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Swings Both Ways (Deluxe Edition) (Audio CD)
Robbie Williams macht Pop - in allen seinen Facetten und Ausprägungen, und von 1996 bis 2003 tat er das nicht nur höchst erfolgreich, sondern auch durchaus überzeugend. Mit Guy Chambers hatte er einen kongenialen Partner, der nicht nur ein Händchen für gute songs, sondern auch für die passenden Arrangements hatte. Williams selbst ist kein Musiker - er ist ein Entertainer, in diesen Sparte aber einer der Besten und man könnte ihn auch den Tom Jones der letzten 15 Jahre nennen. Der letzte echte und langfristig erfolgreiche männliche Popstar.

Wie so oft, denkt ein Popstar, dass er auch ohne musikalischen Partner Flügge werden kann und wie so oft irrt er da und fällt aufs Maul. Das braucht man wohl, um wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt zu werden. Fazit - Guy Chambers kehrt zurück und produziert dem Star wieder ein Album auf den Leib, wie es sonst kein anderer schafft. Ja klar - das Swing Revival ist schon längst durch und Chambers, gewieft wie er ist, weiss das auch und deswegen greift Part 2 in Williams` Swing Revue auch weiter.

Schon der opener beweist das denn ,Shine My Shoes` ist zwar mit Orchester arrangiert, aber kein Swing. ,Go Gentle` tendiert schon ein wenig zum späten Dean Martin, aber da machte der eigentlich auch keinen Swing mehr und der Dschungelbuch Klassiker ,I Wan'na Be Like You` ist nun auch nicht gerade typisch für Sinatra und Co. Erst beim Remake des eigenen Williams Hits ,Supreme` swingt es zum ersten mal so richtig, gefolgt wird das vom Höhepunkt des Albums. Der Titeltrack, geschrieben von Rufus Wainwright und mit ihm auch im Duett dargebracht, klingt nicht nur nach den frühen 50ern, er wird auch ganz im Stil des Sinatra/Crosby Duetts ,Well Did You Evah` dargebracht. Ein großes Kompliment an Hr. Wainwright, denn wer schafft es heute sonst noch solche songs zu schreiben, die man bereits nach dem ersten Hören schon immer gekannt zu haben glaubt.

Gelungen, aber auch kein Swing, die Coverversion von ,Dream A Little Dream`, noch besser aber dann das fetzige dixieartige Duett mit Michael Bublé ,Soda Pop`. Einen potentiellen Nachfolger für ,Somethin` Stupid` gibt es mit Kelly Clarkson im Duett mit ,Little Green Apples`. Es folgen noch ein paar Balladen, die Klassiker ,Puttin` On The Ritz`, ,Minnie The Moocher` - die zumindest nicht schlechter als die Originale sind, zwei Ausflüge ins Musical mit ,If I Only Had A Brain` (sehr gelungen) und dem operettenhaften und in Selbstironie getränkten ,No One Likes A Fat Pop Star` und eine zumindest achtbare Version des Tennessee Ernie Ford Hits ,16 Tons`.

Purer Swing ist hier tatsächlich wenig dabei, dafür ist dieses Album aber eine gelungene Reminiszenz an den - ja - Pop" - der 40-60er Jahre, eine die unheimlich viel Spass macht und auf die sich wohl die meisten einigen Können.

Produziert und arrangiert ist das ganze perfekt, der einzige Minuspunkt der bleibt ist halt der Sound. Auf vinyl ist das durchaus erträglich, aber wenn man schon eine limited edition der schwarzen Scheiben rausgibt, dann könnte man die auch extra für dieses Medium mastern lassen - gerade bei dieser Musik.

Herr Williams dürfte also wieder auf Spur sein, die Karriere wieder Fahrt aufnehmen, aber wenn der Vergleich mit Tom Jones auch fürderhin gelten wird, dann hat er sowieso noch mindesten 3 Comebacks vor sich...
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13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Heiligabend, meine Freundin und ein kleines Wunder..., 25. Dezember 2013
Von 
Ulrich Groh (Mittelhessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Swings Both Ways (Audio CD)
Heiligabend, Bescherung. Meine Freundin schenkt mir diese CD. Schon mehrfach gesehen - ohne geringsten Haben-Wollen-Impuls. Williams? War mal. Ich danke artig und freue mich über ihre anderen Präsente, allesamt Treffer. Ach ja. Der Ex-Teenie-Star. Sie weiß, dass ich Sinatra liebe und Williams erste Soloalben, (darunter das Swing-Projekt) mochte, hat also recht folgerichtig kombiniert. Schade, dass ich ihr nie gesagt habe, dass mir Robbie's damalige Swing-CD nie so richtig gefiel. Und dieser Künstler bei mir nicht mehr stattfindet. Dann nämlich hätte sie...

OK. Einmal hören, Foto machen, auf einem großen Portal zum Verkauf einstellen. Die ersten Takte erklingen, während ich die Digikamera suche. Gar nicht so übel, denke ich. Aber wegen e i n e s guten Songs belaste ich meine brechend vollen CD-Regale doch nicht unnötig. Schon mal gar nicht mit Williams. Und auch nicht mit einem derart billigen Artwork. Die restlichen Titel werden dem schon entsprechen, bestimmt...
Kamera gefunden, "Go gentle" swingt durch die Boxen. "Wow", denke ich, "ist ja richtig gut, gefällt mir!" Und ich setze mich hin, stehe wieder auf um zu tanzen, vergesse die Digikamera, genieße die Songs. Verkaufen? Ja bin ich denn verrückt! Aber du wolltest doch nie wieder eine Williams-CD kaufen, suggeriert mein "besseres" Ich, das die Oberhand behalten will und auf seinen Prinzipien beharrt wie ein Esel auf seinem unumstößlichen Willen. Na ja, kaufe ja auch nicht, ist doch ein lieb gemeintes Geschenk... Will schwanken, kann es aber nicht, werde getragen auf einem wohligen Soundteppich; registriere weitgehend unbewusst, dass Sinatra hier außer "Little green apples" (und das sehr gelungen!) ja gar nicht gecovert wird, was mein Wohlgefühl verstärkt, genieße zu- wie stets abnehmend grummelnd einen glänzend aufgelegten, irgendwie "angekommenen" Williams, der seine Sache so gut macht, dass die Kamera im Futteral und diese CD in jedem Fall in meinem Haus bleibt.
Schreibe noch eine SMS an besagte Freundin, eine sehr ehrliche, deren Schlusstenor aber auch sie nur freuen kann. Und höre die Platte nochmals. "Es ist ja so schwierig, dir CD's zu schenken", klingt sie zeitversetzt in meiner noch frischen Erinnerung. "Entweder du hast sie schon oder sie gefallen dir nicht". Ja, stimmt. War bisher immer so. Aber um welchen Genuss wäre ich gebracht worden, hätte sie diesen Versuch nicht gewagt...

Gut gemacht, lieber Diana-Schatz. Super gemacht, Mr. Will-Ich-Doch-Nie-Mehr-Hören-Williams. Und dabei hast du so ganz nebenbei gleich noch meine sämtlichen liebgewonnenen Vorurteile krachend über den Haufen geschmissen...
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12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "I'm the king of the swingers...", 20. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Swings Both Ways (Deluxe Edition) (Audio CD)
... so singt es Robbie Williams, zusammen mit seinem Zögling Olly Murs, auf dem Dschungelbuch-Cover "I Wan'na Be Like You". Ob man diese Aussage so stehen lassen kann, ist sicherlich fraglich - man möchte den Swing-Größen von früher ja nicht zu nahe treten. Außer Frage steht allerdings, dass er stolze 12 Jahre nach Swing When You're Winning eine ganz starke Platte abgeliefert hat, die sich jedoch deutlich von seinem Swing-Debüt unterscheidet: neben den zahlreichen Covern finden sich dieses Mal auch eine Reihe von neugeschriebenen Songs auf der CD. Viele dieser Eigenkreationen wurden mit Hilfe seines alten Partners Guy Chambers, verantwortlich für so ziemlich jeden Hit aus Williams' Glanzzeit, zu Papier gebracht - eine Tatsache, die sich durchweg positiv bemerkbar macht. Es fällt einem zwar schwer in Worte zu fassen, was denn Herr Chambers nun genau anders macht, aber so ein gewisser "Magic Touch", der auf vorherigen Robbie Williams Alben gefehlt hat, scheint die Lieder zu begleiten und zu untermalen.
Beeindruckend ist auch, dass gleich eine ganze Schar von internationalen Top-Stars bereit stand, um Robbie auf seinem Album gesanglich zu unterstützen: von Kelly Clarkson über Michael Bublé bis hin zu einem traumhaften Cover von "Dream A Little Dream" mit der eigentlich bereits in den musikalischen Ruhestand gegangenen Lily Allen gibt sich hier die Crème-de-la-Crème des Pop die Klinke in die Hand.

Zwar gibt es sowohl auf Seiten der Coversongs als auch bei den neuen Liedern gelegentliche Fehlgriffe - so ist das uninspiriert wirkende Cover von "Little Green Apples" genauso wenig ansprechend wie der Titelsong "Swings Both Ways" mit Rufus Wainwright, der allerdings immerhin mit einem höchst unterhaltsamen Text punkten kann. Letztendlich überwiegen aber die zahlreichen gelungenen Songs: "Puttin' on the Ritz" klingt, als wäre es im Jahre 1929 eigentlich für den Jahrzehnte später das Licht der Welt erblickenden Robbie Williams geschrieben worden; "Minnie The Moocher" wird wohl DER Stimmungsmacher der kommenden Swing-Tour sein und die beiden neuen Songs "Shine My Shoes" und "Soda Pop" mit ihrem mitreißenden Sound klingen dank des fantastisch aufspielenden Swing-Orchesters, als wären sie direkt den 1950er Jahren entsprungen.
Dies gelingt bisweilen übrigens nicht jedem der neuen Lieder: sowohl die melodische und emotionale Lead-Single "Go Gentle" als auch die noch emotionalere Ballade "Snowblind" könnten genauso gut auf einem regulären Pop Album erschienen sein und besitzen keinen ausgesprochenen Swing-Sound. Gleiches gilt für "Where There's Muck", das neben "Wedding Bells" und "16 Tons" zu den 3 Bonustracks der Deluxe Edition zählt (allein die unglaubliche Coverversion von "16 Tons" rechtfertigt übrigens bereits den Kauf dieser Edition!), und "No One Likes A Fat Pop Star", die beide eher in Richtung Musical/Broadway gehen. Das darf allerdings nicht falsch verstanden werden: diese Songs sind allesamt sehr gut, allein schon "No One Likes A Fat Pop Star" mit seiner herrlichen Parodie des Star-Daseins (You just can't be portly / not this side of forty / showbiz is a single-chin game) ist ein wahres Highlight. Dennoch wirkt das Album dadurch letztendlich ein bisschen uneinheitlich und man fragt sich, ob eine andere Songauswahl hier nicht ratsam gewesen wäre.

Abschließend kann man festhalten, dass "Swings Both Ways" trotz einiger weniger Kritikpunkte ein durchweg mitreißendes und musikalisch ganz starkes Album geworden ist. Wer kein bloßes "Swing When You're Winning Teil 2" erwartet, sondern bereit ist, sich auf einen bunten Mix einzulassen, der bekommt eine tolle CD mit einem stimmlich beeindruckenden Robbie Williams, einer halben Fußballmannschaft von hochkarätigen Duett-Partnern und genial insturmentalisierten Songs, die Jung und Alt gleichermaßen begeistern dürften.
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3.0 von 5 Sternen Ok,aber, 21. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Swings Both Ways (Audio CD)
Wirklich ok, aber Swing passt irgendwie nicht ganz zu Robbie. Aber wie so vieles ist das einen Geschmacksache, Kunst ist Kunst und ist bunt
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5.0 von 5 Sternen Ein wirklich tolles Album, 16. Juni 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Swings Both Ways (Deluxe Edition) (Audio CD)
ich muss ja sagen das ich eigentlich nicht so der riesen robbie williams fan bin, aber dieses album ist wirklich sehr hörenswert. die lieder bringt er wirklich toll rüber
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5.0 von 5 Sternen Alles Super!, 16. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Swings Both Ways (Audio CD)
So muss ein sein, bestellen, bezahlen, erhalten - fertig!

Ich bin sehr zufrieden, Geburtstagsgeschenk schnell noch pünktlich erhalten und verschenkt!
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5.0 von 5 Sternen Einfach toll..., 16. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Swings Both Ways (Audio CD)
Eine tolle CD! Mein Sohn (11 Monate) und ich hören diese immer beim Autofahren und haben viel Spaß. Robbie rockt einfach. :)
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Swings Both Ways [Vinyl LP]
Swings Both Ways [Vinyl LP] von Robbie Williams (Vinyl - 2013)
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