Kundenrezensionen


24 Rezensionen
5 Sterne:
 (11)
4 Sterne:
 (5)
3 Sterne:
 (3)
2 Sterne:
 (2)
1 Sterne:
 (3)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mehr Schein als Sein?
Joseph Gordon-Levitt ist in den letzten Jahren in ziemlich interessanten Rollen aufgefallen. Den süßen Teenie aus "10 Dinge, die ich an Dir hasse" hat er schon lange hinter sich gelassen.
Nun hat er sich selbst in den Regie-Stuhl gesetzt, nachdem er das Drehbuch zu dem frechen "Don Jon" geschrieben hatte.
Er spielt die Hauptrolle, die dem Zuschauer...
Vor 7 Monaten von Isabella Kramer veröffentlicht

versus
6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen für mich keine Komödie
Vorweg; der Film war nicht schlecht, gerade die schauspielerische Leistung ist durchweg großartig und außergewöhnlich bis in die Nebenrollen.
Leider wurde zuvor von den Trailern und auch der Presse (TV Movie: " Extrem witzig"!) ein völlig falsches Bild von diesem Film gezeichnet, denn dieser will keine Schenkelklopfer-, oder eine seichte...
Vor 3 Monaten von André Stumpf veröffentlicht


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mehr Schein als Sein?, 25. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Don Jon (DVD)
Joseph Gordon-Levitt ist in den letzten Jahren in ziemlich interessanten Rollen aufgefallen. Den süßen Teenie aus "10 Dinge, die ich an Dir hasse" hat er schon lange hinter sich gelassen.
Nun hat er sich selbst in den Regie-Stuhl gesetzt, nachdem er das Drehbuch zu dem frechen "Don Jon" geschrieben hatte.
Er spielt die Hauptrolle, die dem Zuschauer ziemlich nahe gebracht wird:

Jon wird Don Jon genannt. Er ist der Obermacker, der Stecher der Waisen und Witwen. Na ja, so ungefähr.
Man zeigt ihn uns im Club mit seinen Kumpels, wo er seiner scheinbaren Bestimmung nachgeht: Mädels zuerst Punkte vergeben, sich möglichst eine 10 aussuchen und sie dann abschleppen. Uns wird vor Augen geführt, dass er der Stecher schlechthin ist. Er kriegt sie alle. Tja, aber an einem Abend ändert sich das. Seine neue 10 haut mit dem Taxi ab und lässt ihn alleine stehen. Wie das schon in alten Klassikern so war, reizt ihn genau das. Er findet ihren Namen (Barbara) heraus und trifft sich wieder mit ihr. Es schwingt schon viel Ironie mit, wenn man die süßliche Musik zwischendurch hört, die auftaucht, wenn die beiden zusammen sind und das vermeintlich perfekte Paar werden.

Habe ich was vergessen? Natürlich! Don Jon hat ein Problem, was er erst später als solches erkennt: er ist süchtig nach Pornos.
Woran das liegt, versucht er im Laufe des Filmes zu erklären: der echte Sex ist zwar toll, gibt ihm aber nicht alles. Nichts ist so perfekt wie ein guter Porno, nichts vermag ihn so sehr zu befriedigen.
Das mag alles erstmal oberflächlich klingen, ist es aber nicht. Man versucht hinter die Fassade des Obermackers zu blicken.
Er ist (kurioserweise oder dem Klischee entsprechend?) regelmäßiger Kirchengänger, durch den außerehelichen Sex und die Pornos hat er viel zu beichten. Man sieht als Zuschauer immer die gleichen Abläufe: Club, abschleppen, Kirche, Essen mit der Famile (dazu später mehr), Pornos und sein Training (dabei sagt er seine aufgetragenen Gebete auf).

Man braucht kein guter Beobachter zu sein, um zu merken, dass er ein Perfektionist ist: er braucht die immer gleichen Abläufe in seinem Leben. Seine Wohnung muss perfekt sauber sein, dass übernimmt er lieber selbst, wie er es später gegenüber Barbara erwähnt, die das gar nicht verstehen und ihm (da kommt ihre verwöhnte Art gut zur Geltung) Ihre Putzhilfe andrehen will.
Überhaupt, diese Beziehung: Don Jon hatte zuvor das perfekte Single-Leben. Jeden Tag eine (oder mehrere) Andere, keine Verpflichtungen und eben seine Pornos.
Nun muss er sich doch auf eine Beziehung einlassen, denn Barbara ist nicht so einfach zu haben wie die anderen Mädels. Sie macht ihn zunächst bewusst dreist an, ohne ihn ranzulassen. Er soll schon nach ihren Regeln tanzen. Er versucht sich drauf einzulassen, aber schafft er es auch? Seht selbst!
Eins sei dazu jedenfalls gesagt: Scarlett Johansson in der Rolle der Barbara ist genial besetzt. Sie spielt das leicht zickige umwerfend hübsche Mädel, genau der Typ, auf den so gut wie alle Männer stehen. Aber sie ist auch anspruchsvoll, verwöhnt und eben auch ein oberflächliches Miststück. Meiner Meinung nach unterscheidet sie sich nach ganz nahem Hinsehen nicht ganz so sehr von den anderen Frauen, die sich nur eben leichter haben abschleppen lassen. Was ist an ihr so besonders, abgesehen davon, dass sie eine 10 ist? Was außer dem Äußeren hat diese Frau noch zu bieten? Eine der Fragen, die mir nach Sehen des Filmes immer noch im Kopf rumschwirren und die der Film anscheinend auch bewusst an uns alle richtet.

Der Film hat viele Aspekte:
Die Familie von ihm, die wir meistens mit ihm zusammen beim Essen sehen z. B. ist interessant: die Mutter (bekanntes Gesicht, lange nicht mehr gesehen: Glenne Headly), die klischeehaft endlich eine Frau für ihren Sohn haben will. Sie ist sichtlich romantisch veranlagt, obwohl man sich als Zuschauer zwischendurch fragt, wie sie dann an ihren Mann (Tony Danza als widerlicher muskelbepackter Proll) geraten ist. Der Vater, der sichtlich mehr als angetan von Barbara ist, als Don Jon sie mal zum Essen mitbringt. Dann die Schwester, die permanent mit ihrem Handy beschäftigt und gelangweilt aussieht, nie was sagt - außer an einer entscheidenden Stelle und da überrascht sie uns. Ein klitzekleines bisschen erinnert mich die Tisch-Zusammenkunft an die Szenen von "Saturday Night Fever", wo der Sohn doch bloß nicht beim Tisch abräumen helfen sollte. Die Verhältnisse sind in der ebenfalls katholischen Familie nicht unähnlich. Und wenn man sich mal an die Geschichte von "Saturday Night Fever" erinnert: auch hier, definitiv kein oberflächlicher Tanzfilm, sondern viel viel mehr. John Travolta musste damals auch erst herausfinden, was es noch im Leben gibt. Ich sehe da schon eine kleine Parallele - die aber sicher nicht bewusst gesetzt wurde.

Die Kirchen- und Beichtengänge sind absichtlich zum Schmunzeln inszeniert. Man zählt ebenso mit wie Don Jon, wie viele Ave Marias und Vater Unser er nun zu beten hat, um von seinen Sünden erlöst zu werden. Könnte das gar eine Kritik auf die Handhabung der Kirche mit den Sünden sein? Dazu gibt's ein i-Tüpfelchen, als es aufs Ende des Filmes zu geht.

Seine Freunde: auf den ersten Blick die typischen Buddys: immer nur darauf bedacht, über die Mädels zu reden und sich gegenseitig mit den Errungenschaften von letzter Nacht zu brüsten. Aber auch hier: sein Kumpel Bobby hat an einer Stelle auch mal was anderes zu sagen.
Dann kommt mit Esther (Julianne Moore) noch eine ziemlich interessante Persönlichkeit in die Handlung, die uns neugierig macht. Geschickt wird sie zunächst nur als kleines Nervenbündel am Rande eingeführt, dennoch ahnt man, dass sie später deutlich mehr Bedeutung bekommt.

Der Film spielt regelrecht mit der Oberflächlichkeit. Da ich Oberflächlichkeit ziemlich verachtenswert finde, war gerade dieser Film eine sehr interessante Auseinandersetzung damit. Er bringt uns dabei sehr häufig zum Lachen (das Geräusch, wenn sein Laptop zwecks Pornos angeschmissen wird, ist definitiv als Wiederholungseffekt umwerfend komisch), es schwingt aber auch ein wenig Traurigkeit mit.
Wenn ich an Don Jon denke, sehe ich fast schon ein bemitleidenswertes Wesen - ich empfinde jedenfalls im Laufe des Filmes sehr unterschiedlich für seine Figur. Ist er anfangs einfach nur der Macker, der nichts anderes als Pornos und Frauen im Kopf hat, merkt man doch, wie er anfängt zu zweifeln. Es kommt ein Umschwung, ob er es aber endgültig schafft, aus seinen (eigentlich zwanghaften) Gewohnheiten auszubrechen und ein wenig (be)frei(t)er zu sein - das urteilt mal selbst.

Fazit: Mehr Schein als Sein in Don Jons Welt. Der Film ist nur auf den ersten Blick proletenhaftes Kino. Er animiert mit leisen Zwischentönen zum Nachdenken, schafft es aber auch, uns häufig zum Lachen zu bringen und das gar nicht mal so sehr unter der Gürtellinie. Gelungene Balance gespickt mit wirklich gut ausgesuchten Schauspielern, besonders Joseph Gordon-Levitt merkt man die Spielfreude deutlich an. Klare Empfehlung!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Frontberichterstattung, 16. November 2013
Von 
Niclas Grabowski "niclas grabowski" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Don Jon (DVD)
Vordergründig geht es in dem Film um einen Typen, der zu viele Pornos schaut. In Wirklichkeit ist die Sache komplizierter. Es geht um zwei Lebensentwürfe, einen für Frauen und einen für Männer, die beide auf Träumen beruhen, die uns nicht von Natur gegeben sind, sondern einer Gesellschaft entstammen, die uns vor allem als Konsumenten sieht. Und so werden dann Mädchen zu verzogenen Prinzessinnen, Jungs zu stolzen Hengsten. Und wenn diese beiden Welten dann in Form einer Beziehung aufeinander treffen, dann muss das einfach in einer Katastrophe enden. Treue Konsumenten bleiben wir nämlich genau dann, wenn sich diese Lebensentwürfe von Männlein und Weiblein möglichst diametral widersprechen, nicht vereinbar seien können.

Das Paar, dessen Geschichte hier erzählt wird, hat vor allem eine Einstellung gemeinsam. Im Leben geht es vor allem um Performance. Welche Nummer auf der Skala von eins bis zehn hat die Braut im Minirock an der Bar? Hat mein Typ eigentlich eine Karriere? Tut er auch wirklich alles für mich? Wie viele Orgasmen gibt ein Körper so her in vierundzwanzig Stunden? Macht mein Partner bei den Eltern was her? Und ist es nicht ein tolles Leben, wenn man erst einmal ein sechsstelliges Jahreseinkommen hat? Das mit den Zahlen, den Benchmarks geht hier so weit, dass der männliche Protagonist, der neben seiner Körperverliebtheit eben auch noch Katholik ist, seine Erfolge schon abzählt in der Anzahl der Vaterunser und Ave Marias, die ihm für seine außerehelichen Verfehlungen während der Beichte aufgegeben werden. Und da merkt man auch, mit welchen Stilmittel in diesem Film gearbeitet wird. Es ist die stille Groteske, mit der hier die Handlung kommentiert wird. Und deshalb ist der Film trotz des eigentlich ernsten Themas auch noch extrem unterhaltsam anzuschauen.

Scarlett Johanssen sichert sich mit diesem Film wohl auf Dauer den Titel der "Sexiest Woman Alive". Allerdings hat das hier den kleinen Haken, dass ihr Freund, ebenfalls herausragend gespielt von Joseph Gordon-Levit, keine ihrer Zuwendungen umsonst erhält. Und noch dazu verspricht sie auch permanent mehr, als sie dann wirklich hält, wenn es um die Realisierung seiner Träume geht. Das ist gut erzählt, übrigens auch von Joseph Gordon-Levit, der hier auch Regie und Drehbuch verantwortet. Und das macht er dann so gut, dass man sich in einigen Szenen fragt, ob wir hier nicht einen modernen Woody Allan vor uns haben. Denn wie bei diesem auch, gibt es auch hier im Film einen Gegenpool zu der kalten Welt der Protagonisten. Dieser wird von Julianne Moore gespielt, deren Filmfigur uns erst einmal vor allem als dysfunktionale Persönlichkeit erscheint. Bei wem aber am Ende wirklich die Probleme liegen, das ist dann die Geschichte, die dieser eigentlich kurze Film so durchschlagend erzählt. Am Ende darf dann jemand die Lage noch einmal zusammen fassen, der sich bis dahin jedes Kommentars enthalten hat.

Großes Kino kommt manchmal recht klein daher. Hier stellt ein Film das mal wieder unter Beweis. Es bedarf nur einiger Schauwerte, einer guten Story, einigen überzeugenden Schauspielern und dann halt auch noch einer geschickt ausgewählten Filmmusik. Und dann merkt man halt, dass man seinen DVD-Spieler mit besserem füllen kann als mit Pornos.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Oberflächlichkeit vs. Tiefgründigkeit, 6. Mai 2014
Von 
Marc Hoettemann "Ostwestf4le" (Rheinland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Don Jon [Blu-ray] (Blu-ray)
Jon Martello (Motto: "Mein Körper, meine Karre, meine Mädels, meine Jungs") ist ein toller Typ. Er sieht gut aus, ist sportlich, kann jede Frau habe und landet jedes Mal mit einer anderen Braut im Bett.

Doch jede Nummer in der Horizontalen ist nicht im Ansatz so phantastisch für ihn wie der Sex mit jemandem, den er ganz besonders liebt: mit sich selbst.

Denn Jon, der nicht umsonst in Anlehnung an Don Juan den Spitznamen Don Jon verpasst bekommen hat, ist sex-süchtig. Genauer gesagt süchtig nach Pornos und schaut die schmutzigen Filmchen aus dem Internet gleich mehrmals am Tag.

Lange Zeit klappt die Koexistenz zwischen schneller Nummer und Sex im Internet prima. Bis der Dunkelhaarige zuerst die heiße Barbara (gespielt von Scarlett Johansson) und dann die tiefgründige Esther (Julianne Moore) kennenlernt. Dann gerät seine Welt gehörig aus den Fugen.

Nachdem er alle Anstrengungen der Welt auf sich nehmen muss, um Barbaras Herz zu gewinnen und sie zu erobern, muss sich Don Jon entscheiden. Und nicht nur mit Barbara, sondern auch mit der ganz anderen Esther lernt er viele lehrreiche Lektionen über das Leben, die Liebe und die Leidenschaft.

Doch bis Jon die Früchte vom Baum der Erkenntnis ernten darf, ist es ein langer Weg. Und ein urkomischer und extrem sexier (Gibt es dieses Adjektiv? Falls nicht, habe ich es hiermit erfunden :-) ) dazu.

Es gibt in dem Film mehrmals diese "Und täglich grüßt das Murmeltier"-Effekte. Nicht nur immer dann, wenn Jon am Laptop die Porno-Maschine anwirft, sondern auch bei seinem Kirchgang und bei seinem Gang zur Beichte, bei dem er dem Priester seine Sex-Sucht und Untreue beichtet, bei seinem Treffen mit den Jungs im Club und vielem mehr.

Am Ende hat der lustig-komische Film von Ascot Elite Home Entertainment , bei dem Joseph Gordon-Levitt nicht nur die Hauptrolle spielt, sondern erstmals auch Regie führt, ein durchaus tiefsinniges Finale, das die vorher eineinhalb Stunden zur Schau gestellte Oberflächlichkeit einiger Protagonisten komplett über den Haufen wirft und das Geschehen in einem ganz anderen Licht erscheinen lässt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen TOP!!!, 2. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Don Jon [Blu-ray] (Blu-ray)
Richtig Unterhaltsam und hat auch eine gute Länge. In großen und ganzen ein echt guter Film!!! Joseph Gorden-Levitt erster Film als Regisseur macht Hoffnung und Lust auf mehr.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Gordon-Levitt's "Real Life Moneyshot", 27. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Don Jon [Blu-ray] (Blu-ray)
Sehr unterhaltsamer Film über Objektifizierung, der dankbarerweise weit über üblicher Sozialkritik über "Objektifizierung der Frau" oder "Objektifizierung von Liebe" hinausgeht und auf einen tieferen kulturellen Kern des Ganzen abzielt. Joseph Gordon-Levitt ist absolut fantastisch als symphatischer Hauptdarsteller (trotz seines Jersey-Dudebro-Auftretens), witziger Skriptschreiber und überraschend talentierter Regisseur. Das Ende ist süß und die Auftritte von Anne Hethaway, Channing Tatum und Cuba Gooding Jr. waren eine netter Überraschung, wenn auch nicht annäherend so toll wie Tony "Wer ist hier der Boss?" Danza als stereotypen Italoamerikanischen Vater.
Alles in allem also eine unterhaltsame leichte Indie-Komödie mit selbstsicherer Message und ein filmischer Hattrick für Gordon-Levitt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen gute Behandlung dieses Themas..., 27. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Don Jon (DVD)
... und vor allem eine tolle Auflösung!!!

Aber vielleicht nicht das was sich jeder erwartet!!!

Viel Spaß beim Schauen, mir hat er sehr gut gefallen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Klasse..., 6. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Don Jon (DVD)
Anfangs vielleicht etwas skeptisch, aber auf jeden Fall sehr gespannt bin ich an diesen Film heran gegangen. Wenn Schauspieler es auch auf dem Regiestuhl versuchen bin ich anfangs immer etwas reserviert. Aber Joseph Gordon-Levitt passt genauso gut hinter die Kamera wie er es perfekt auch davor tut. Gordon-Levitt versteht es perfekt, durch den Einsatz von filmischen Stilmitteln sein Publikum zum Lachen zu bringen. Ohnehin gefällt mir der Humor sehr, obwohl der Film etwas als eine Mischung aus Komödie und Drama geworden ist, dennoch sehr witzig geraten ist. Aber auch die ernsten Töne regen durchaus zum Nachdenken an. Gordon-Levitt gelingt es zu jederzeit, die Balance zu halten, zwischen humorvollen und tragischen Momenten. Dadurch schafft es das Team scheinbar mühelos, den Film bis zum Schluss auch in emotionaler Hinsicht funktionieren zu lassen. Aber gerade das Zusammenspiel zwischen Schnitt, Soundtrack und den daraus resultierenden Gags ist nahezu perfekt gelungen.

Besonders erwähnenswert ist natürlich auch der Cast. Und hier ist dem Regisseur Gordon-Levitt ein echter Clou gelungen. Er besetzte nämlich den Schauspieler Gordon-Levitt in der Hauptrolle, sich selbst. Dadurch besetzt er sich scheinbar komplett gegen den Strich, macht aber eine sensationell gute Figur. Das hätte ich ihm nicht zugetraut. Aber auch Julianne Moore möchte ich hier als grandiose Besetzung bezeichnen. Sie schafft es sogar fast, ihm den Schneid abzukaufen. Trotz, dass sie nur eine Nebenrolle verkörpert schafft sie es in den wenigen Szenen, den Film an sich zu reißen, mit einer schlicht beeindruckenden Darbietung. Aber auch die weiteren Darsteller, wie Scarlett Johansson sollte man nicht unerwähnt lassen.

"Don Jon" ist ein grundsympathischer und vor allen Dingen lustiger Film. Das Team inszeniert diese Komödie einfach auf wunderbare Art und Weise.

Als Bonusmaterial liegen der DVD neben einem Wendecover u. a. ein umfangreiches Making of sowie verschiedenste Trailer bei.

Fazit:

Ein wirklich gelungenes Regiedebüt von Joseph Gordon-Levitt. Weiter so. Empfehlenswert!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mal was ganz anderes mit hervorragenden Darstellern!, 27. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Don Jon [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich muss zugeben das ich mir den Film hauptsächlich wegen der spitzen Schauspieler angesehen habe, aber die Story war auch sehr vielversprechend. "Don Jon" bietet einen sehr hohen Unterhaltungsfaktor und ist ein richtiger Männerfilm, es gibt reichlich Sequenzen wo man herzlich schmunzeln kann. Auch den Wendung die die Story im Laufe erlangt finde ich hervorragend inszeniert. Zwar ist die Story sehr dünn, aber ich bereue es definitiv nicht ihn gesehen zu haben!
Unterhaltung auf einer ganz anderen Art und Weise!

Pro:
- sehr starke Hauptdarsteller, passen ungewöhnlich gut zusammen
- Unterhaltung wird hier definitiv bis zur letzten Sekunde geboten
- es gibt reichlich Sequenzen bei denen man garantiert Lachen muss
- Blu Ray bietet ein sehr gutes Bild
- reichlich Bonusmaterial

Bonusmaterial:
- Themes and Variations
- Objectified
- Making of Don Jon
- Joey’s Hats, Don Jon‘s Origin
- Originaltrailer
- Trailershow
- Promo Story
- Pressekonferenz Berlinale
- Pressekonferenz NYC
- Hit Record – my favorite Things: Film Preservation
- Love of Objekts
- Request Video – My Fav Things
- Theme Reel Master
- Vinegar
- Alternativer Trailer
- Teaser

Fazit:

Nie hätte ich erahnt das dieser Film sowas von genial wird. Hier passt alles, die schwache Story stört keineswegs. Die Schauspieler sowie das Drehbuch, die Dialoge, die Musik, die Blu Ray - es passt einfach alles.
Die Leute die diesen Film sehen wollen aufgrund des Trailers, werden garantiert nicht enttäuscht.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was ist besser?, 16. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Don Jon (DVD)
Für den Macho Jon(Joseph Gordon-Levitt) keine Frage: „Richtiger“ Sex ist okay, aber ein Internet-Porno ist dann doch besser. Jon ist süchtig nach den Filmchen aus dem Netz, da hilft auch die schönste Frau nicht. Kann man über so ein Thema einen Spielfilm drehen? Man kann! Joseph Gordon-Levitt hat das Drehbuch geschrieben, Regie geführt und die Hauptrolle übernommen. Dazu kann ich nur sagen: Respekt!

Jon ist Barkeeper in einem Club. Er sieht gut aus, bewertet mit seinen Freunden die Frauen im Club in einer Skala von 1 bis 10. Jon kriegt fast jede ins Bett, die er ins Visier genommen hat. Dabei spielt die menschliche Seite keine Rolle, es geht eher um schlichte Selbstbestätigung, Egoismus und ein komplett verkorkstes Verhältnis zum anderen Geschlecht. Nebenbei ist Jon täglich im Netz unterwegs. Er ist süchtig nach Internet-Pornos und kann die Finger weder von der Tastatur, noch von sich selbst lassen. All das scheint sich zu ändern, als eine echte 10 in den Club kommt. Barbara(Scarlett Johansson) sieht super aus, ist clever und Jon will sie haben. Doch das gestaltet sich schwierig, denn: Barbara hat zwar Interesse, aber sie lässt Jon nicht sofort ran. Der hat nur noch ein Ziel: Barbara ins Bett zu bekommen. Die weiß genau was sie will und spielt ihr dominantes Verhalten gegenüber Jon komplett aus. Sie jagt ihn zur Abendschule, stellt ihn ihren Eltern vor, und ist entsetzt, als sie Jons Internethobby rausbekommt. Davon kann Jon nämlich noch immer nicht lassen. Jon muss sich entscheiden, wie sein Leben weitergehen soll. Und genau in diesem Moment lernt er auf der Abendschule die wesentlich ältere Esther(Julianne Moore) kennen...

Das war ein richtig guter Film. Joseph Gordon-Levitt hat sich ins Zeug gelegt, um seinen -Don Jon- hoffähig zu machen. Das hat geklappt. In skurrilen Sequenzen zeigt Gordon-Levitt den seltsamen Jon als Spiegelbild von Teilen der amerikanischen Gesellschaft. PC, Bars, Fitness-Studio, One-Night-Stands, und anschließend Kirchenbesuche und Ave Marias. Dazu eine Familie, die zum Fürchten ist. Gordon-Levitt verpasst der Story genau den Bogen, den sie braucht, um am Ende eine Botschaft zu vermitteln. Nebenbei baut er ein paar kleine Bonmots ein, die sehenswert sind. Wenn zum Beispiel Jons Schwester im ganzen Film nur ein Mal zu sehen ist, ohne dass sie gerade auf dem Handy herum klimpert und dabei auch nur einen einzigen Text zu sprechen hat, der dann aber den bedeutungsschwersten Inhalt von allen hat, ist das so lustig wie klasse gemacht. Auch der Kinobesuch von Jon und Barbara ist schlichtweg traumhaft gut gelungen. Dazu noch Julianne Moore und Scarlett Johansson auf der Besetzungsliste; was will man mehr?

-Don Jon- behandelt ganz sicher ein Thema, dass nicht für jedermann geschaffen ist. Joseph-Gordon Levitt hat es allerdings hinbekommen, den richtigen Anpacker dafür zu finden. Mir hat das außerordentlich gut gefallen. Am Ende konnte ich mich nicht zwischen vier und fünf Sternen entscheiden. Also gab es fünf, zu Gunsten des Angeklagten...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen für mich keine Komödie, 24. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Don Jon (DVD)
Vorweg; der Film war nicht schlecht, gerade die schauspielerische Leistung ist durchweg großartig und außergewöhnlich bis in die Nebenrollen.
Leider wurde zuvor von den Trailern und auch der Presse (TV Movie: " Extrem witzig"!) ein völlig falsches Bild von diesem Film gezeichnet, denn dieser will keine Schenkelklopfer-, oder eine seichte Sex-Beziehlungskomödie sein, ich würde ihn vielmehr als Gesellschaftsstudie einordnen.
Leider hatte ich was anderes erwartet und als ich ihn am Wochenende mit meinen Freunden geschaut habe erntete ich schon einigen Spott, da der Film doch, nach einem knackigen Anfang doch zunehmend leisere, zwischenmenschlichere Töne anschlägt.

Fazit: ein guter Film, aber auf keinen Fall eine Komödie
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Don Jon
Don Jon von Joseph Gordon-Levitt (DVD - 2014)
EUR 11,49
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen