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3,6 von 5 Sternen
Don Jon
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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. November 2013
Joseph Gordon-Levitt ist in den letzten Jahren in ziemlich interessanten Rollen aufgefallen. Den süßen Teenie aus "10 Dinge, die ich an Dir hasse" hat er schon lange hinter sich gelassen.
Nun hat er sich selbst in den Regie-Stuhl gesetzt, nachdem er das Drehbuch zu dem frechen "Don Jon" geschrieben hatte.
Er spielt die Hauptrolle, die dem Zuschauer ziemlich nahe gebracht wird:

Jon wird Don Jon genannt. Er ist der Obermacker, der Stecher der Waisen und Witwen. Na ja, so ungefähr.
Man zeigt ihn uns im Club mit seinen Kumpels, wo er seiner scheinbaren Bestimmung nachgeht: Mädels zuerst Punkte vergeben, sich möglichst eine 10 aussuchen und sie dann abschleppen. Uns wird vor Augen geführt, dass er der Stecher schlechthin ist. Er kriegt sie alle. Tja, aber an einem Abend ändert sich das. Seine neue 10 haut mit dem Taxi ab und lässt ihn alleine stehen. Wie das schon in alten Klassikern so war, reizt ihn genau das. Er findet ihren Namen (Barbara) heraus und trifft sich wieder mit ihr. Es schwingt schon viel Ironie mit, wenn man die süßliche Musik zwischendurch hört, die auftaucht, wenn die beiden zusammen sind und das vermeintlich perfekte Paar werden.

Habe ich was vergessen? Natürlich! Don Jon hat ein Problem, was er erst später als solches erkennt: er ist süchtig nach Pornos.
Woran das liegt, versucht er im Laufe des Filmes zu erklären: der echte Sex ist zwar toll, gibt ihm aber nicht alles. Nichts ist so perfekt wie ein guter Porno, nichts vermag ihn so sehr zu befriedigen.
Das mag alles erstmal oberflächlich klingen, ist es aber nicht. Man versucht hinter die Fassade des Obermackers zu blicken.
Er ist (kurioserweise oder dem Klischee entsprechend?) regelmäßiger Kirchengänger, durch den außerehelichen Sex und die Pornos hat er viel zu beichten. Man sieht als Zuschauer immer die gleichen Abläufe: Club, abschleppen, Kirche, Essen mit der Famile (dazu später mehr), Pornos und sein Training (dabei sagt er seine aufgetragenen Gebete auf).

Man braucht kein guter Beobachter zu sein, um zu merken, dass er ein Perfektionist ist: er braucht die immer gleichen Abläufe in seinem Leben. Seine Wohnung muss perfekt sauber sein, dass übernimmt er lieber selbst, wie er es später gegenüber Barbara erwähnt, die das gar nicht verstehen und ihm (da kommt ihre verwöhnte Art gut zur Geltung) Ihre Putzhilfe andrehen will.
Überhaupt, diese Beziehung: Don Jon hatte zuvor das perfekte Single-Leben. Jeden Tag eine (oder mehrere) Andere, keine Verpflichtungen und eben seine Pornos.
Nun muss er sich doch auf eine Beziehung einlassen, denn Barbara ist nicht so einfach zu haben wie die anderen Mädels. Sie macht ihn zunächst bewusst dreist an, ohne ihn ranzulassen. Er soll schon nach ihren Regeln tanzen. Er versucht sich drauf einzulassen, aber schafft er es auch? Seht selbst!
Eins sei dazu jedenfalls gesagt: Scarlett Johansson in der Rolle der Barbara ist genial besetzt. Sie spielt das leicht zickige umwerfend hübsche Mädel, genau der Typ, auf den so gut wie alle Männer stehen. Aber sie ist auch anspruchsvoll, verwöhnt und eben auch ein oberflächliches Miststück. Meiner Meinung nach unterscheidet sie sich nach ganz nahem Hinsehen nicht ganz so sehr von den anderen Frauen, die sich nur eben leichter haben abschleppen lassen. Was ist an ihr so besonders, abgesehen davon, dass sie eine 10 ist? Was außer dem Äußeren hat diese Frau noch zu bieten? Eine der Fragen, die mir nach Sehen des Filmes immer noch im Kopf rumschwirren und die der Film anscheinend auch bewusst an uns alle richtet.

Der Film hat viele Aspekte:
Die Familie von ihm, die wir meistens mit ihm zusammen beim Essen sehen z. B. ist interessant: die Mutter (bekanntes Gesicht, lange nicht mehr gesehen: Glenne Headly), die klischeehaft endlich eine Frau für ihren Sohn haben will. Sie ist sichtlich romantisch veranlagt, obwohl man sich als Zuschauer zwischendurch fragt, wie sie dann an ihren Mann (Tony Danza als widerlicher muskelbepackter Proll) geraten ist. Der Vater, der sichtlich mehr als angetan von Barbara ist, als Don Jon sie mal zum Essen mitbringt. Dann die Schwester, die permanent mit ihrem Handy beschäftigt und gelangweilt aussieht, nie was sagt - außer an einer entscheidenden Stelle und da überrascht sie uns. Ein klitzekleines bisschen erinnert mich die Tisch-Zusammenkunft an die Szenen von "Saturday Night Fever", wo der Sohn doch bloß nicht beim Tisch abräumen helfen sollte. Die Verhältnisse sind in der ebenfalls katholischen Familie nicht unähnlich. Und wenn man sich mal an die Geschichte von "Saturday Night Fever" erinnert: auch hier, definitiv kein oberflächlicher Tanzfilm, sondern viel viel mehr. John Travolta musste damals auch erst herausfinden, was es noch im Leben gibt. Ich sehe da schon eine kleine Parallele - die aber sicher nicht bewusst gesetzt wurde.

Die Kirchen- und Beichtengänge sind absichtlich zum Schmunzeln inszeniert. Man zählt ebenso mit wie Don Jon, wie viele Ave Marias und Vater Unser er nun zu beten hat, um von seinen Sünden erlöst zu werden. Könnte das gar eine Kritik auf die Handhabung der Kirche mit den Sünden sein? Dazu gibt's ein i-Tüpfelchen, als es aufs Ende des Filmes zu geht.

Seine Freunde: auf den ersten Blick die typischen Buddys: immer nur darauf bedacht, über die Mädels zu reden und sich gegenseitig mit den Errungenschaften von letzter Nacht zu brüsten. Aber auch hier: sein Kumpel Bobby hat an einer Stelle auch mal was anderes zu sagen.
Dann kommt mit Esther (Julianne Moore) noch eine ziemlich interessante Persönlichkeit in die Handlung, die uns neugierig macht. Geschickt wird sie zunächst nur als kleines Nervenbündel am Rande eingeführt, dennoch ahnt man, dass sie später deutlich mehr Bedeutung bekommt.

Der Film spielt regelrecht mit der Oberflächlichkeit. Da ich Oberflächlichkeit ziemlich verachtenswert finde, war gerade dieser Film eine sehr interessante Auseinandersetzung damit. Er bringt uns dabei sehr häufig zum Lachen (das Geräusch, wenn sein Laptop zwecks Pornos angeschmissen wird, ist definitiv als Wiederholungseffekt umwerfend komisch), es schwingt aber auch ein wenig Traurigkeit mit.
Wenn ich an Don Jon denke, sehe ich fast schon ein bemitleidenswertes Wesen - ich empfinde jedenfalls im Laufe des Filmes sehr unterschiedlich für seine Figur. Ist er anfangs einfach nur der Macker, der nichts anderes als Pornos und Frauen im Kopf hat, merkt man doch, wie er anfängt zu zweifeln. Es kommt ein Umschwung, ob er es aber endgültig schafft, aus seinen (eigentlich zwanghaften) Gewohnheiten auszubrechen und ein wenig (be)frei(t)er zu sein - das urteilt mal selbst.

Fazit: Mehr Schein als Sein in Don Jons Welt. Der Film ist nur auf den ersten Blick proletenhaftes Kino. Er animiert mit leisen Zwischentönen zum Nachdenken, schafft es aber auch, uns häufig zum Lachen zu bringen und das gar nicht mal so sehr unter der Gürtellinie. Gelungene Balance gespickt mit wirklich gut ausgesuchten Schauspielern, besonders Joseph Gordon-Levitt merkt man die Spielfreude deutlich an. Klare Empfehlung!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. September 2014
Ich hatte den Trailer im Kino gesehen und fand den schon sensationell! Nun endlich habe ich es geschafft, den Film zu sehen und wurde bestens unterhalten. Viele ernste Themen wurden aufgegriffen (Pornosucht, das Machogehabe in seiner Karre, das Elternhaus, die ewig am Handy hängende Schwester, die plötzlich ein paar weise Worte spricht...), aber so unterhaltsam, dass ich nur begeistert bin. Tolle Musik in genau den richtigen Momenten. Echte Brüller zwischendurch, einfach nur "geil" :)
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29 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Vordergründig geht es in dem Film um einen Typen, der zu viele Pornos schaut. In Wirklichkeit ist die Sache komplizierter. Es geht um zwei Lebensentwürfe, einen für Frauen und einen für Männer, die beide auf Träumen beruhen, die uns nicht von Natur gegeben sind, sondern einer Gesellschaft entstammen, die uns vor allem als Konsumenten sieht. Und so werden dann Mädchen zu verzogenen Prinzessinnen, Jungs zu stolzen Hengsten. Und wenn diese beiden Welten dann in Form einer Beziehung aufeinander treffen, dann muss das einfach in einer Katastrophe enden. Treue Konsumenten bleiben wir nämlich genau dann, wenn sich diese Lebensentwürfe von Männlein und Weiblein möglichst diametral widersprechen, nicht vereinbar seien können.

Das Paar, dessen Geschichte hier erzählt wird, hat vor allem eine Einstellung gemeinsam. Im Leben geht es vor allem um Performance. Welche Nummer auf der Skala von eins bis zehn hat die Braut im Minirock an der Bar? Hat mein Typ eigentlich eine Karriere? Tut er auch wirklich alles für mich? Wie viele Orgasmen gibt ein Körper so her in vierundzwanzig Stunden? Macht mein Partner bei den Eltern was her? Und ist es nicht ein tolles Leben, wenn man erst einmal ein sechsstelliges Jahreseinkommen hat? Das mit den Zahlen, den Benchmarks geht hier so weit, dass der männliche Protagonist, der neben seiner Körperverliebtheit eben auch noch Katholik ist, seine Erfolge schon abzählt in der Anzahl der Vaterunser und Ave Marias, die ihm für seine außerehelichen Verfehlungen während der Beichte aufgegeben werden. Und da merkt man auch, mit welchen Stilmittel in diesem Film gearbeitet wird. Es ist die stille Groteske, mit der hier die Handlung kommentiert wird. Und deshalb ist der Film trotz des eigentlich ernsten Themas auch noch extrem unterhaltsam anzuschauen.

Scarlett Johanssen sichert sich mit diesem Film wohl auf Dauer den Titel der "Sexiest Woman Alive". Allerdings hat das hier den kleinen Haken, dass ihr Freund, ebenfalls herausragend gespielt von Joseph Gordon-Levit, keine ihrer Zuwendungen umsonst erhält. Und noch dazu verspricht sie auch permanent mehr, als sie dann wirklich hält, wenn es um die Realisierung seiner Träume geht. Das ist gut erzählt, übrigens auch von Joseph Gordon-Levit, der hier auch Regie und Drehbuch verantwortet. Und das macht er dann so gut, dass man sich in einigen Szenen fragt, ob wir hier nicht einen modernen Woody Allan vor uns haben. Denn wie bei diesem auch, gibt es auch hier im Film einen Gegenpool zu der kalten Welt der Protagonisten. Dieser wird von Julianne Moore gespielt, deren Filmfigur uns erst einmal vor allem als dysfunktionale Persönlichkeit erscheint. Bei wem aber am Ende wirklich die Probleme liegen, das ist dann die Geschichte, die dieser eigentlich kurze Film so durchschlagend erzählt. Am Ende darf dann jemand die Lage noch einmal zusammen fassen, der sich bis dahin jedes Kommentars enthalten hat.

Großes Kino kommt manchmal recht klein daher. Hier stellt ein Film das mal wieder unter Beweis. Es bedarf nur einiger Schauwerte, einer guten Story, einigen überzeugenden Schauspielern und dann halt auch noch einer geschickt ausgewählten Filmmusik. Und dann merkt man halt, dass man seinen DVD-Spieler mit besserem füllen kann als mit Pornos.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Juli 2014
Gut, zu Beginn des Films saß ich etwas perplex im Sessel ob der offenen Worte und Bilder zu Don Jons Pornosucht. Der Film baut sich aber stetig weiter auf und funktioniert von vorn bis hinten. Sehr gelungen!
Schade, daß nicht mehr Männer den Mut haben, sich ein Stück weit zu öffnen, so wie Jon zuläßt, daß Esther ihn mit sich selbst konfrontiert.
Danke für diesen Streifen, Mr. Gordon-Levitt!
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am 1. Februar 2015
Dieser Streifen hat mich mehrmals völlig überrascht und die Bezeichnung Komödie kann eigentlich nur ganz am Rande dieser sehr gut geschriebenen Charakterstudie dienen. Im Verlauf der unterhaltsam und interessant erzählten Geschichte, entpuppt sich der Film als durchaus stimmiges "Spotlight" in Bezug auf Männer, die zu viel Pornografie konsumieren. Joseph Gordon-Levitt übernimmt dabei nicht nur die Hauptrolle, sondern schrieb auch das Drehbuch und führte Regie!

Das Ganze gut verpackt in den modernen Mann der heutigen Welt des Wohlstands, die überwiegend aus Egoisten und "Gewinnern" besteht - auf beiden Seiten versteht sich. Habe auch viel gelacht, aber nicht wegen klamaukigen Slapstick- oder sonstigen Schenkelklopfereinlagen, sondern aufgrund der Umstände, die sich eben aus den jeweiligen Situationen ergeben. Wer die Thematik der Pornos kennt, fühlt sich sehr oft (peinlichst) ertappt und Joseph Gordon-Levitt bringt viele Fragen klar auf den Punkt. Vielleicht eine "Komödie" von einem Mann für seine Kumpels, mit Augenzwinkern auf die heruntergelassenen Hosen, die nicht jeder Frau gefallen wird. Mir haben wirklich alle Darsteller prima gefallen, selbst die Nebendarsteller und von denen man nicht viel zu sehen bekommt hat einfach alles gepasst.

Wer sich gerne des öfteren mittels Handbetrieb seinen Kick holt, für den ist das hier Pflicht und dem dürfte dieser Film tatsächlich die Augen öffnen (können). Suchtverhalten, Ersatzbefriedigung, unerfülltes Sexleben, Angst vor Nähe und so fort. Ironischer Weise wird einmal für zwei sehr große Pornoplattformen versteckt Werbung betrieben und wenn Sie dann ein Grinsen im Gesicht haben oder aber Ihr Partner, dann wissen sie, das auf dem Bildschirm nicht nur Word-Dateien oder Excel-Dokumente gesichtet werden. Na dann mal rann an den Speck... ;)
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Jon Martello (Motto: "Mein Körper, meine Karre, meine Mädels, meine Jungs") ist ein toller Typ. Er sieht gut aus, ist sportlich, kann jede Frau habe und landet jedes Mal mit einer anderen Braut im Bett.

Doch jede Nummer in der Horizontalen ist nicht im Ansatz so phantastisch für ihn wie der Sex mit jemandem, den er ganz besonders liebt: mit sich selbst.

Denn Jon, der nicht umsonst in Anlehnung an Don Juan den Spitznamen Don Jon verpasst bekommen hat, ist sex-süchtig. Genauer gesagt süchtig nach Pornos und schaut die schmutzigen Filmchen aus dem Internet gleich mehrmals am Tag.

Lange Zeit klappt die Koexistenz zwischen schneller Nummer und Sex im Internet prima. Bis der Dunkelhaarige zuerst die heiße Barbara (gespielt von Scarlett Johansson) und dann die tiefgründige Esther (Julianne Moore) kennenlernt. Dann gerät seine Welt gehörig aus den Fugen.

Nachdem er alle Anstrengungen der Welt auf sich nehmen muss, um Barbaras Herz zu gewinnen und sie zu erobern, muss sich Don Jon entscheiden. Und nicht nur mit Barbara, sondern auch mit der ganz anderen Esther lernt er viele lehrreiche Lektionen über das Leben, die Liebe und die Leidenschaft.

Doch bis Jon die Früchte vom Baum der Erkenntnis ernten darf, ist es ein langer Weg. Und ein urkomischer und extrem sexier (Gibt es dieses Adjektiv? Falls nicht, habe ich es hiermit erfunden :-) ) dazu.

Es gibt in dem Film mehrmals diese "Und täglich grüßt das Murmeltier"-Effekte. Nicht nur immer dann, wenn Jon am Laptop die Porno-Maschine anwirft, sondern auch bei seinem Kirchgang und bei seinem Gang zur Beichte, bei dem er dem Priester seine Sex-Sucht und Untreue beichtet, bei seinem Treffen mit den Jungs im Club und vielem mehr.

Am Ende hat der lustig-komische Film von Ascot Elite Home Entertainment , bei dem Joseph Gordon-Levitt nicht nur die Hauptrolle spielt, sondern erstmals auch Regie führt, ein durchaus tiefsinniges Finale, das die vorher eineinhalb Stunden zur Schau gestellte Oberflächlichkeit einiger Protagonisten komplett über den Haufen wirft und das Geschehen in einem ganz anderen Licht erscheinen lässt.
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am 22. Februar 2015
In a nutshell: Es geht um Wa(h)re Liebe. Auf der einen Seite das was uns FIlme (Pornos für Männer wie Schnulzen für Frauen) verkaufen wollen. Und das was am Ende dabei rauskommen kann. Am besten gefällt mir persönlich die "andere" Art von Liebe, die keinem von beidem entspricht aber durchaus viel realistischer ist.

Wenn Paare diesen Film sehen und Männer in dieser Beziehung Pornos schauen, dann hat dieser Film definitiv Stoff für Diskussionen/Gespräche. Er ist vielleicht nicht 100% exakt, aber 85 von 100 reichen bei dieser Brisanz auch für 5 Sterne aus.

Definitv kein einfacher Film. insbesondere wenn man ihn nicht alleine sieht. DIeser Film hat definitiv das Potential Veränderungen in der "realen Welt" herbeizuführen. Daher ein Meilensein für ein extrem heikles Terrain und verdiente 5 Sterne für 86 Min Laufzeit.
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am 12. Mai 2015
„Don Jon“ (2013). Romantische Komödie. Guter Film! Ich vergebe 7/10 Punkten auf IMDB.
Bitte den Trailer angucken, dann weiß man gleich ob man den Film gucken möchte oder nicht.
Joseph Gordon-Levitt liefert uns sein Regiedebüt und landet einen Treffer.
Die Geschichte ist in der Form etwas neues. Die Thematik ist für Männer und Frauen lustig.
Wir Kerle haben jedenfalls einiges zu lachen. Man könnte sogar nach dem Film noch darüber nachdenken. Macht Mann auch. Die Schauspieler liefern tolle Charaktere und der Film beginnt stark schwächt gegen Ende aber leider ab.
Man könnte sagen der Film ist eine romantische Komödie für Männer.
Subjektiv hat er mir sehr gut gefallen. Hatte einiges zu lachen und kam aus dem Grinsen nicht mehr raus.
Fazit: Trailer anschauen und wenn der nicht abschreckt, dann unbedingt ansehen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Oktober 2014
Genialer Film, joseph is a genius, as a writer, director and actor, every guy should watch it, and every girl with commitment issues as well
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am 7. Mai 2015
Auf der einen Seiten haben wir Jon der den Virtuellen Sex besser findet als den Realen und wo es
von einer Abwechslung zu einem Zwang wurde,was sein Reales Leben so stark beeinflusst das
er beides nicht unter einem Hut bekommt.Auf der anderen Seite haben wir Barbara die auch einem Zwang unterliegt der
sich Romantik Filme schimpft und sie diese Handlung in ihrem Leben haben möchte was natürlich genauso
unmöglich ist.Das die zusammen Führung dieser beiden Personen mit ihren Vorstellungen nicht gut gehen kann liegt
auf der Hand,wird jedoch nicht überzeichnet Dargestellt sondern mit jeder menge Charme und Witz.
Don Jon ist vielleicht kein Meisterwerk aber auf jeden Fall einen Blick wert :)
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