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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unfassbare Dinge geschehen!
Liest man sich vor dem Kauf dieses Buches den Klappentext durch und glaubt einen vielleicht unterhaltsamen und voraussehbaren Roman lesen zu dürfen, kann sich schon mal warm anziehen! Die ersten Seiten fesseln einen sofort! Es fällt mir schwer diese Rezension zu verfassen, ohne etwas von den Geschehnissen zu verraten. Anfänglich war ich auf Grund der...
Vor 8 Monaten von Its me, Adi veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sehr finstere Familiengeheimnisse
Dieses Buch fängt sehr spannend an.
Ein wirklich gruseliger Prolog schmeißt einen ins Geschehen.
Danach geht es allerdings eine ganze Zeit lang fast beschaulich zu. Man lernt die beiden Freundinnen Kristin und Lina kennen. Kristin steht mit beiden Beinen im Leben. Nur den richtigen Mann hat sie noch nicht getroffen und das belastet sie sehr.
Lina...
Vor 6 Monaten von Sursulapitschi veröffentlicht


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sehr finstere Familiengeheimnisse, 16. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Gute Nacht, Frau Holle (Broschiert)
Dieses Buch fängt sehr spannend an.
Ein wirklich gruseliger Prolog schmeißt einen ins Geschehen.
Danach geht es allerdings eine ganze Zeit lang fast beschaulich zu. Man lernt die beiden Freundinnen Kristin und Lina kennen. Kristin steht mit beiden Beinen im Leben. Nur den richtigen Mann hat sie noch nicht getroffen und das belastet sie sehr.
Lina betreibt einen Bahnhofskiosk. Eine merkwürdige Krankheit verschafft ihr regelmäßig schlaflose Nächte.
Und dann ist da noch Ariana, die mit Kristin und Lina zur Schule gegangen ist, die aber nie jemand mochte, die auch heute noch verzweifelt Anschluss sucht.

Plötzlich brennt Linas Kiosk. Nach und nach kommen seltsame Dinge ans Licht.
Zwei Drittel des Buches sind zunächst nur verwirrend. Man hat erst mal einige Leute, einige Geheimnisse und jede Menge Rätselhaftes zu verdauen. Zwischenzeitlich glaubt man kaum, dass es da Zusammenhänge geben kann. Da hat die Mutter dunkle Geheimnisse, Väter sind anders als man dachte und auch die Großmutter verbirgt etwas. Vielleicht ist sie auch nur senil?

So gibt es viel zu rätseln, aber thrillermäßige Spannung kommt erst ganz am Schluss auf.
Das Meiste ist mysteriös aber nicht wirklich gefahrvoll, bis auf ein paar ekelhafte Zwischenspiele. Die sind dann aber gleich richtig eklig!
Die Fäden der vielen Geheimnisse kommen am Ende zusammen und bieten eine sehr unerwartete finale Überraschung, aber so ganz überzeugt hat mich das doch nicht. Vielleicht gab es auch einfach ein paar Geheimnisse zu viel?
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unfassbare Dinge geschehen!, 14. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Gute Nacht, Frau Holle (Kindle Edition)
Liest man sich vor dem Kauf dieses Buches den Klappentext durch und glaubt einen vielleicht unterhaltsamen und voraussehbaren Roman lesen zu dürfen, kann sich schon mal warm anziehen! Die ersten Seiten fesseln einen sofort! Es fällt mir schwer diese Rezension zu verfassen, ohne etwas von den Geschehnissen zu verraten. Anfänglich war ich auf Grund der wechselnden Szenen etwas verwirrt, aber durch die grossartige Schreibweise der Autorin, passt am Ende doch alles zusammen. Man erlebt mit den verschiedenen Hauptpersonen diverse Emotionen. Freude, Angst, Verlust, Geborgenheit, Erotik,..., perverses Verlangen, Ekel, Wut, Mordlust ("Los!Bring ... um!" dachte ich so beim lesen...) Und nichts ist, wie es scheint. Oder gar vorhersehbar. Sicher, einige Passagen sind direkt "langweilig", weil einfach "nur" das Leben spielt.....ABER dann! Ich sag nur: Gute Nacht!
Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung!....aber nur, weil Lesenötigung nicht geht ;-)
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein unglaublicher Spagat, 18. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gute Nacht, Frau Holle (Kindle Edition)
In 'Gute Nacht Frau Holle' gelingt der Autorin Marie H. Berger etwas, was für ein Werk dieser Art untypisch ist. Sie schafft es, nerven- und magenreizende Szenen zu kombinieren mit dem anfangs - Betonung auf 'anfangs' - herrlich normalen Alltag junger Damen. Nach dem Prolog - den ich mit seinen recht deutlichen Beschreibungen ungünstiger Weise zum Frühstück gelesen - hatte mein Appetit auf Brötchen sich verabschiedet. Paukenschlag! Danke - mir reicht's. Ich hab einen sensiblen Magen.
Auf den beinharten Start hin empfand ich den Verlauf der Story mit der Geschichte einer sympathischen Dame, die ihr Leben lebt, so gut es sich leben lässt, als entspannende Erleichterung. Und dann - bumm - okay, ganz normal ist das Leben der Kristin Menzel doch nicht! Puls fährt hoch, Puls kommt runter. Fingernägel knabbern - Fingernägel in Ruh lassen. Ich merke, nicht nur schwacher Magen, auch schwache Nerven darf ich mein Eigen nennen. Aber Frau Berger quält mich mit ihrem Thrill nicht ständig. Ich darf mich in manchen Abschnitten relaxed zurück lehnen und mich in der Täuschung wiegen, es ist ja alles ganz normal. Nur um dann wieder zu erfahren: Nichts ist wie es scheint - und schon GAR nicht normal.
Wie pervers können Menschen sein? Wie verachtend die eigene Verwandtschaft? Da fällt mir ein: Das Böse ist immer und überall! (Zitat: 'Banküberfall' von EAV) ;-)
Ein Buch, dessen Inhalt wie die Wogen des Meeres hoch geht und sich wieder glättet. Unterhält und schockiert. Die Geschichte könnte überall passieren, jedem. Sie bringt mich zum Nachdenken und zum Dankbarsein. Nachdenken darüber, was Menschen einander antun können, die eigentlich eine Verantwortung sich gegenüber haben. Dankbar, dass mein Leben eines ganz sicher ist: NORMAL!
Für einen Debütroman herrlich gelungen. Ich würde das Werk sogar mit einem Dan Brown (Sakrileg, Illuminati..) vergleichen. Wo Dan Brown mit seinen Erklärungsgesprächen zur Symbolik auflockerte, mich fadisierte und zum Überblättern brachte (Sorry, Mr. Brown), habe ich hier das dazwischen geworfene Alltagsgeplänkel als angenehm empfunden und nicht überlesen. Ich bin eben auch nur eine Frau und Lebensgeschichten anderer Frauen interessieren mich mehr als Symbolik und deren Entstehung.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen etwas anderer Psychothriller voller Familiengeheimnisse, 1. April 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gute Nacht, Frau Holle (Broschiert)
Inhalt:
Kristin arbeitet im Kiosk ihrer Freundin Lina. Diese glaubt sich immer mehr verfolgt von einer unheimlichen Frau. Kristin versucht ihr zu helfen, doch als schließlich der Kiosk abbrennt und Lina dabei beinahe umkommt, ist sie selbst am Ende ihrer Hilfsmöglichkeiten angekommen. Als sie in ihrem Briefkasten auch noch ein kleines Buch findet, muss sie feststellen, dass sie genug eigene Probleme hat, von denen sie bisher noch nichts ahnte. Die gefährliche Reise in ihre Familienvergangenheit hat gerade erst begonnen.

Setting und Stil:
Der Psychothriller führt uns nach Weinheim an der Bergstraße. Da die Autorin dort lebt, fällt es ihr nicht schwer, dem Leser die Handlungsorte nahe zu bringen. Die Stadt lebt und die Charaktere passen perfekt in die Umgebung.
Die Kapitel sind in relativ kurze Unterabschnitte aufgeteilt, in denen verschiedenste Charaktere zu Wort kommen. Man gewöhnt sich schnell an die verschiedenen Sichtweisen, die sich teilweise überschneiden und bekommt die Gelegenheit, der Handlung aus allen Richtungen zu folgen. Die mehr oder minder schönen Situationen werden ohne ein Blatt vor den Schriftstellerinnenmund zu nehmen dargestellt.

Charaktere:
Kristin ist eine starke junge Frau, die weiß was sie kann und will, jedoch im Verlauf des Buches erfahren muss, dass der Unterbau ihres Lebens vielleicht doch leichter als gedacht zu erschüttern ist. Es bringt Spaß, ihr bei ihren Erlebnissen über die Schulter zu schauen, auch oder vielleicht gerade weil man lange nicht weiß, wohin der Weg führen wird.
Diese Ungewissheit dehnt sich natürlich auch auf Lina und die anderen Charaktere aus. Die Anfangssituation wird kräftig durchgeschüttelt und mit ihr alle Charaktere. Man weiß als Leser selbst kaum, zu wem man halten soll, wer einem ans Herz wächst und wem man alles Mögliche zutraut.
Eine gelungene Mischung, die uns in die psychologischen Tiefen der Charaktere entführt.

Geschichte:
Die Geschichte beginnt mit einem Knall und endet natürlich auch mit einem solchen. Dazwischen gibt es viele Irrungen und Wirrungen, Überraschungen und Schockmomente. Trotzdem handelt es sich nicht um einen typischen Thriller. Die Geschichte bekommt viel Zeit sich zu entwickeln, die Charaktere viel Raum, damit sich der Leser mit ihnen beschäftigen kann und es ist eher zum miträtseln, als dass man alle paar Seiten vor thrilligen Elemente vom Hocker gehauen wird.

Fazit:
Gerade weil es sich bei dieses Buch um keinen typischen Thriller handelt, wird er umso interessanter für LeserInnen, die das Besondere lieben. Starke Charaktere, eine beinahe unfassbare Handlung und ein Schreibstil, der das Eintauchen in das Buch leicht macht. Ein Wechselbad der Gefühle wartet darauf durchlebt zu werden. Ich kann es für LeserInnen ab mindestens 16 Jahren empfehlen, wobei man nicht zu zartbesaitet sein sollte. Ein Thriller, der unter die Haut geht, bewegt und mitten ins Herz trifft.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erschütternd, spannend und teilweise brutal. Lesenswert!, 29. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Gute Nacht, Frau Holle (Kindle Edition)
Was sich zunächst wie ein klassischer Frauenroman (oder eben "Chick-Lit") anhört und auch so beginnt, entpuppt sich nach einem Drittel als spannender Thriller. Marie H. Berger beschreibt ein furchtbares Verbrechen, welches sich schleichend zu erkennen gibt. Zugegeben, der Roman hat ein paar kleine Schwächen, die Autorin springt gerade am Anfang einige Male zu oft zwischen verschiedenen Handlungssträngen hin und her. Auch haben sich ein paar kleine Fehler eingeschlichen. Trotzdem ist "Gute Nacht, Frau Holle" sehr gut geschrieben und konnte mich überzeugen. Ich kann dieses Buch jedem, der nicht zart besaitet ist, empfehlen und würde gerne noch mehr von der Autorin lesen.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eindrucksvolles Kopfkino - mit Cola, Chips und Wolldecke, 17. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gute Nacht, Frau Holle (Kindle Edition)
Eigentlich lehne ich das Lesen von E-Books rigoros ab. Schon immer bin ich ein Bücherwurm, lese ständig mehrere Bücher gleichzeitig und habe über die Jahre eine stattliche Bibliothek zusammengesammelt, auf die ich sehr stolz bin. Eine Welt ohne Bücher? Undenkbar für mich! Ein Buch transportiert für mich die Seele des geschriebenen Wortes. Ich liebe das Geraschel von Papier beim Umblättern und verachte das Ziehen virtueller Seiten von rechts nach links auf kaltem Bildschirm zutiefst. Fest steht, falls dies die alternativlose Zukunft des Literaturkonsums darstellen sollte, stelle ich eher das Lesen ein.
In diesem Fall machte ich erstmalig und garantiert auch einmalig eine Ausnahme. Warum? Pure Neugier. Wer wie ich die originelle Werbekampagne der Marie H. Berger in ihrer facebook-Gruppe bereits lange vor der Veröffentlichung verfolgt hat, muss dieses Werk einfach lesen. Und zwar sofort. Warten unmöglich! Nun gut, ich wurde belohnt.
Wirken die verschiedenen Handlungsstränge anfangs noch konfus, schienen doch alle Schicksale irgendwie ineinander verwoben. Sie zogen mich, durch das gekonnte Hinterlassen etlicher Fragezeichen an den richtigen Stellen immer weiter in Ihren Bann. Die Fragen verlangten nach Auflösung. Nicht zuletzt deshalb, weil Frau Berger es geschafft hat, ihren Charakteren eine besondere Tiefe zu verleihen. Jedem einzelnen, sogar den Nebenfiguren. Allen voran aber, meine persönliche Lieblingsfigur und für mich die zentral wichtigste im Roman: Ariana. Gezeugt und geboren in eine Welt, die ihr nicht den Hauch einer Chance lässt, wird durch den fesselnden Erzählstil der Autorin die ganze Bandbreite der unvorstellbaren Qualen und das tragische Schicksal dieser jungen Frau ausgebreitet, was mich als Leserin zwangsläufig zum Voyeur etlicher Perversitäten macht. Horror, Ekel und Gänsehaut inklusive. Über Ariana, die interessanteste Figur im Roman, hätte ich gerne noch ein wenig mehr erfahren, mich gerne noch tiefer in ihr Schicksal vergraben. Aber nun gut, natürlich muss auch noch Platz sein für eine, selbst in einem Gänsehaut-Thriller obligatorische Liebesgeschichte. Eine schwierige Gratwanderung, welche die Autorin hervorragend gemeistert hat. Erzählt wir eine in sich abgeschlossene Geschichte ohne Notwendigkeit einer Fortsetzung und das ist auch gut so. Denn ich persönlich bin extrem genervt von den "Twilight"- und "Shades of Grey"-Fortsetzungs-Storys dieser Welt, bei denen die cash cow so lange gemolken wird, bis sie auch noch den letzten Rest mittlerweile sauer gewordener Milch von sich gegeben hat. Das ist hier glücklicherweise nicht zu befürchten.
Wer die facebook-Seite von Marie H. Berger kennt weiß, dass es sich hier nicht nur um einen schnell eben mal so lieblos runter getippten Roman handelt, sondern um das Projekt einer leidenschaftlichen Schreiberin die hauptberuflich etwas anderes zu tun hat. Es ist ihr gelungen durch unermüdlichen Einsatz ein ambitioniertes Ziel zu erreichen. Nicht zuletzt unter Einsatz eines beeindruckenden Werbe-Trailers, der die Neugier auf das Buch ins Unermessliche steigert, hat sie ihr Kind in die Welt entlassen, wofür ich ihr jeden nur denkbaren Erfolg wünsche. Allein das hat Bestseller-Status und keine Fünf-Sterne-Bewertung, sondern ein ganzes Sterne-Feuerwerk mehr als verdient.
Bravo, Frau Berger! Sie haben etwas geschafft, was mir schon seit zwanzig Jahren nicht mehr widerfahren ist. Ich lag mit Cola, Chips-Tüte und Wolldecke ausgestattet auf dem Sofa und starrte stundenlang gebannt auf die Kindle-App meines Smartphones, dessen Ladekabel in dieser Nacht mein bester Freund war - bis in die frühen Morgenstunden. Genau SO muss Lesen sein! Ich freue mich schon auf das Taschenbuch, das einen Ehrenplatz in meinen üppig gefüllten Bücherregalen finden wird, damit diesen fesselnden Worten dann auch endlich noch die nötige Seele gegeben ist.
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5.0 von 5 Sternen Gute Nacht Schlaf, 7. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Gute Nacht, Frau Holle (Broschiert)
Nach einem knackigen Prolog ist die Neugier geweckt und man möchte wissen, was hier vor sich geht. Nachdem man am Anfang die Protagonisten und mehrere Handlungsorte kennengelernthat, geht es mitten rein ins Geschehen. Zugegeben, bei diesem Buch muss man dran bleiben, aber gerade das ist es, was einem vom Schlaf abhält. Mal eben so kurz vor dem Zubett-Gehen ein, zwei Kapitel lesen funktioniert hier nicht. Nichts ist, wie es auf den ersten Blick erscheint. Bis zum Schluß kann man nicht vorhersehen, wohin einen die Handlung führt. Das ist es auch, was die Spannung so aufrecht hält. Gute Nacht Frau Holle ist kein "Mainstream"-Thriller, und das ist keineswegs negativ gemeint. Absolut lesenswert.
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5.0 von 5 Sternen Thriller vom Feinsten!, 3. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Gute Nacht, Frau Holle (Kindle Edition)
Kristin und Lina sind dick befreundet. Sie vertrauen sich alles an. Lina ist seit 10 Jahren mit ihrem Freund Ben zusammen und führt einen Kiosk. Sie lebt immer noch bei ihren Eltern.
Kristin ist unglücklich verliebt. Sie kann sich jedoch niemandem anvertrauen weil sie damit jemanden sehr weh tun würde.......

Lina leidet morgends oft an Krämpfen und ist nicht in der Lage den Kiosk zu öffnen. Kristin springt dann für sie ein bevor sie ihren Job im Büro antritt.

Ariane ist ein unscheinbares Mädchen. Sie lebt mit ihrem Vater, einem Alkoholiker, in einem verkommenen Haus. Jeden Tag erscheint sie im Kiosk. Lina hat eine unerklärliche Angst vor ihr. Fühlt sich von Ariane verfolgt. Ariane ist neidisch auf die Freundschaft von Lina und Kristin. Schon in ihrer gemeinsamen Schulzeit hat sie keinen Anschluss gefunden......

Rosalie ist die Oma von Lina. Sie versorgt ihre Nichte immer mit sonderbaren Geschichten, Tee und Käsekuchen. Auch Kristin kennt die alte Dame und mag sie sehr.

Luisa ist die Lebensgefährtin von Arianes Vater Archibald. Ariane bekommt sie nur selten zu Gesicht. Luisa verschwindet oft für längere Zeit....

Elli ist die Mutter von Lina und hat es nicht leicht......

Kassandra, eine Frau die in der Geschichte immer wieder auftaucht......

Karoline, die Mutter von Kristin. Sie und ihr Mann verbergen etwas vor ihrer Tochter....

Meine Meinung

Nichts ist in diesem Thriller vorhersehbar. Er fängt gemächlich an und mit jeder Seite nimmt die Spannung zu.
Was hat es mit den Krämpfen von Lina auf sich? Wer ist Kassandra? Was spielt der versoffene Archibald für eine Rolle in der Geschichte? Warum fühlt sich Ariane magisch zu Kristin hingezogen?

Viele Geheimnisse die man sofort lüften möchte. Einmal angefangen zu lesen ist es fast unmöglich wieder aufzuhören. Szenen die mir übel aufgestoßen sind. Die leider oft im wahren Leben schon passiert sind.

Ariane hat mein ganzes Mitgefühl. Ihre Erlebnisse wünscht man seinem ärgsten Feind nicht.....
Lina muss eine ekelhafte Situation miterleben.......
Kristinas Welt bricht auseinander.......

Fazit

Ich würde gerne noch viel mehr erzählen. Bei einem Thriller ist es jedoch sehr gefährlich zuviel zu verraten.
Ich denke...jeder Thrillerfreund kommt bei Frau Holle auf seine Kosten! Die Autorin hat mich überzeugt. Ich freue mich auf einen weiteren Thriller von ihr!

Absolute Leseempfehlung von mir und 5 von 5 Sternen
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Drei Frauen, drei Geheimnisse, drei Handlungsstränge., 10. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Gute Nacht, Frau Holle (Broschiert)
Der Prolog beginnt hammermäßig und ich wollte nur noch eines: Wissen, was der Postbote entdeckt hatte.

Dieser Einstieg hat mich bewogen, das Buch zu lesen. Doch eines vorweg: Es sollte dauern, bis ich endlich die Auflösung bekam. Der Prolog ist eigentlich das Ende, der Roman erzählt auf dieses Ende hin.

Im Prinzip werden hier drei Handlungsstränge verfolgt, die zunächst verwirrend erscheinen. Drei Frauen, drei Geschichten. Kristin, Lina und Ariana. Oder doch nur eine? Frau Berger erzählt aus der Sicht dieser drei Frauen im Wechsel und ab und zu fließen andere Personen mit ein. Also kein Roman zum Hirn ausschalten.
Scheinbar Unwichtiges wollte überblättert werden, dann war ich jedoch froh, dies nicht getan zu haben, denn kein Detail ist überflüssig, sondern wichtig für den Verlauf. Ich rätsle gerne und befand mich oft auf falscher Spur, verwarf wieder und rätselte auf ein Neues. Und trotzdem traf mich der Schluss unvorbereitet, denn damit hätte ich nicht gerechnet.

Langsam und geschickt fügen sich die einzelnen Fäden zusammen, Vergangenheit und Gegenwart wurden eins, und kurz vor der Hälfte hat es bei mir geklickt. Vorher war die Geschichte interessant, kein Thriller in dem Sinne, mehr ein Psychothriller. Die Spannung ergab sich bei mir daraus, dass ich wissen wolllte, wie sich alles zusammenfügte und ich hing gebannt an den Seiten. Ab der Hälfte nahm die Geschichte Fahrt auf und zog mich endgültig mit. Ich blickte in bodenlose Grausamkeit, fühlte Angst, Ekel und Entsetzen, schüttelte den Kopf, litt mit Kristin und Lina und auch mit Ariana - eine sehr starke Figur - und wurde nachdenklich. Dies ist eine Geschichte, so grausam und verzwickt, wie sie hinter jeder Tür geschehen könnnte. Und das ist das eigentlich erschreckende an diesem Roman. Er berührte mich.

Ein Thriller. Hm, ja schon. Aber einer der anderen Art. Trotz des etwas zähen Beginnes konnte mich das Buch überzeugen. Es hebt sich von dem typischen Thriller, deren Macharten sich im Moment ähneln und immer blutiger werden, ab und bietet eine außergewöhnliche Story.
Ein bisschen Psychothrill, ein bisschen Frauenbuch. Sagt man dazu Ladythriller. Wie auch immer, mir hats gefallen.

Mein Tipp: Selber lesen. Von mir gibt es eine klare Empfehlung für alle, die das rätseln lieben, auch ein kleine Lovestory wollen und selbst vor harten, unverblümten Szenen nicht zurückschrecken. Denn "Gute Nacht, Frau Holle" ist alles, nur keine harmlose Kost.

Diese Autorin werde ich mir merken.

Ein halber Stern Abzug, weil der Anfang sich zog und ich nicht sofort drin war im Buch. So bleiben noch 4,5 Sterne für ein gelungenes Debüt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unglaubliche Thematik - absolutes Muss, 27. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Gute Nacht, Frau Holle (Kindle Edition)
Beschreibung:

Kristin Menzel ist jung, wunderschön und erfolgreich. Und auch bei den Männern kommt sie gut an. Doch Mr. Right ist ihr noch nicht über den Weg gelaufen. Zumindest ist er nicht zu haben. Sie lässt sich davon aber nicht allzu sehr beeinflussen und steht ihrer besten Freundin Lina Goldberg tatkräftig zur Seite. Denn diese hat psychische Probleme und leidet unter Krampfanfällen. Daher ist sie morgens oft nicht in der Lage, ihren Kiosk zu öffnen und bittet Kirstin darum. Doch ein Brand im besagten Kiosk ändert alles. Denn nicht nur, dass die beiden knapp dem Tod entkommen sind, taucht ein mysteriöses Buch auf und Lina ist der Meinung, dass sie verfolgt wird.

Meine Meinung:

Bei diesem Buch war es definitiv der Prolog, der mich dazu gebracht hat, mich mit dieser Geschichte zu beschäftigen und sie unbedingt lesen zu wollen. Denn dadurch, dass er so real wirkte, hab ich selber einen kurzen Moment ekel empfunden und wollte unbedingt weiter lesen.

Die Charaktere von Kristin und Lina haben mir ausgesprochen gut gefallen. Kristin ist unglaublich sympathisch. Auch wenn sie im ersten Moment wie eine typische Romanfigur erscheint, steckt in ihr noch viel mehr drin. Sie ist nicht nur eine Frau, die einen guten Job hat, gut aussieht und alles bekommt was sie will. Nein. Kristin muss sich genauso mit ihren Problemen auseinander setzen wie alle anderen. Und dies macht sie auf eine plausible und nachvollziehbare Art und Weise. Und während sie sich damit herumschlagen muss, ist da ja auch noch ihre beste Freundin Lina, die mit ihren Krampfanfällen zu kämpfen hat.
Bei Lina war ich mir zwischendurch immer mal wieder nicht sicher, was ich von ihr halten soll. Auf der einen Seite hat sie eine Art, die sie direkt sympathisch wirken lässt und mit der man Mitleid hat, auf Grund ihres Schicksals. Einfach weil sie so ein wunderbarer Mensch ist, dem man so was einfach nicht wünscht. Ja und dann ist da diese mysteriöse, verschleierte Art, die mich das ein oder andere Mal zu neuen Schlussfolgerungen geleitet haben und sowohl Spannung als auch ein wenig Verwirrtheit hervorgerufen hat.

Auch wenn mir das Buch wirklich gut gefallen hat, hatte ich ein wenig das Problem, gefesselt zu bleiben. Denn nach dem mehr als gelungenen Einstieg, hab ich mir immer wieder die Frage gestellt, wann denn jetzt auf den Prolog zurückgegriffen wird. Mir fehlte ein wenig der Thriller. Auch wenn ich die Thematik als sehr ansprechend empfunden habe, ging mir dieser Punkt leider nicht ganz aus dem Kopf.
Nichtsdestotrotz habe ich oft mitgerätselt und mich gefragt, wie alles zusammen passt. Ungefähr in der Mitte des Buches habe ich an ein Spinnennetz denken müssen. Denn mit jedem neuen Kapitel kommen neue Seidenfäden dazu, sodass erst am Ende ein fertiges Netz da ist – auch in der Geschichte war man erst am Ende wirklich schlauer. Weil erst hier die Bausteine des Rätsels zusammengefügt wurden.

Fazit:

Wenn man nicht mit der Erwartung heran geht, einen grausamen Thriller zu lesen, man aber ein wenig auf Psychospielchen und Drama steht, sollte man dieses Buch unbedingt lesen. Verdiente 4 Sterne.
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Gute Nacht, Frau Holle
Gute Nacht, Frau Holle von Marie H. Berger
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