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Kundenrezensionen

14
3,2 von 5 Sternen
Unplugged and Strung Up
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Preis:9,19 €
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ich verstehe das Albumkonzept überhaupt nicht. Was treibt die Band dazu, ein Gemenge aus sechs Orchesterversionen, zwei Remixen, zwei Rerecordings, drei Studio- Akustikaufnahmen und einem Live- Akustiksong zusammenzuwürfeln und auf den Markt zu werfen?

Die Remixe sind angemessen druckvoll und klanglich überzeugender als die Neuaufnahmen, deren Mehrwert gegenüber den Originalen fragwürdig bleibt. Die Orchesterversionen sind zwar kostengünstig am PC orchestriert, den resultierenden Bombast kann man aber durchaus genießen - Saxon als hymnische Powermetalband. Die Unpluggedversionen sind auch anhörbar - es bleibt jedoch unklar, warum eine davon aus einem Livekonzert stammt. Ein ganzes Unpluggedalbum würde ich mir von Saxon aber nicht anhören wollen. Übrigens ist die "Coming home"- Akustikversion eine Resteverwertung von der japanischen Pressung des "Labyrinth"- Albums.

Traurigerweise ist das fertige Album am Ende schwächer als die Summe seiner Teile. Die Band versucht zu viel auf einmal und erreicht am Ende nichts richtig. Ein komplett orchestriertes Album wäre wesentlich überzeugender gewesen als die hier präsentierte unzusammenhängende Collage. Drei Sterne.
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. November 2013
Schon Anfang 2009 bei den Interviews zum Album Into the Labyrinth haben Saxon angekündigt(angedroht?)in nächster Zeit ein Unplugged/Orchester-Album mit alten Hits neu aufbereitet auf den Weg bringen zu wollen. Jetzt, Ende 2013 ist es nun endlich soweit. Nachdem damals die Scorpions und Metallica damit begonnen hatten, eigene Heavy Metal-Klassiker im Orchestergewand zu präsentieren und es mittlerweile viele Bands mit gemischtem Erfolg getan haben, allen voran Nightwish - springen eben nun auch Saxon auf den Zug mit auf(was jetzt nicht gerade innovativ ist) und versuchen, gerade zum Weihnachtsfest hin, auch ein Stück vom Kuchen abzubekommen. Es hätte mich gefreut, wenn dieser Neuzeitgemässe softige Kitsch-Kram an Saxon vorbeigegangen wäre, da es einfach einen faden Beigeschmack hat alles nachmachen zu müssen was nach ein paar extra-Euros mehr riecht, bei mir sind Saxon jedenfalls durch dieses anbiedern nicht in der Gunst gestiegen - haben mich zuletzt Saxon mit dem 80er-angehauchten kompromisslosen Heavy Metal-Prachtwerk Sacrifice wieder einmal voll überzeugen können, so verspielen sie schon wieder ein Stück Respekt und Achtung mit so einer offensichtlichen Modeerscheinung. Eigentlich war ich immer stolz darauf, dass Saxon eine ehrliche Heavy Metal-Band sind, die es eben gerade nicht nötig haben so einen Quatsch mitzumachen und nachzumachen.

Letztlich sind die bekannten 14 enthaltenen Saxon-Klassiker darauf meist nichts vollkommen neues, sondern sind ein Sammelsurium aus den Bonustracks der letzten Jahre, für mich ärgerlich, da das meiste hier vorhandene Material schon als Bonus-Material auf den vorangegangenen Alben veröffentlicht wurde und es jeder Saxon-Fan eigentlich schon besitzt(auch wenn man es hier, im Vergleich zu den bereits veröffentlichten Bonustracks, bei genauem Hinhören es mit leicht veränderten Song-Arrangements-Fassungen zu tun hat, was aber wirklich nicht einfach herauszuhören ist) - also von wegen Andy Sneap hat das gesamte Album produziert. Gerade die 5 majestätisch wirkenden Orchester-Versionen(die für mich auch das Herzstück des Albums sind) wurden dabei bombastisch pompös mit Tiefgang in Szene gesetzt und mit einer perfekten lebendigen Produktion veredelt, wobei sich das hinzugemischte Orchester doch sehr nach Keyboard/Synthesizer anhört, aber ansonsten gibt es am Sound überhaupt nichts auszusetzen. Über allem thront natürlich das prägnante unverkennbare Organ von Sänger Peter Byford, der sich hier oft von einer ungewohnt gefühlvollen Seite zeigt, aber immer sehr souverän. Es ist ja klar, dass man das Material dafür bei den Aufnahmen zu Sacrifice nebenbei im selben Zeitraum als Nebenprodukt mit zu Ende aufgenommen hat, und nicht noch einmal extra dafür ins Studio ging, daher kommen mir die hineingemischten Heimorgel-Orchesterparts auch ein wenig halbherzig vor, als wenn dieses Projekt eben keine oberste Priorität gehabt hätte, was wohl auch so war.

Es ist sicherlich nett die allseits bekannten Saxon-Songs mal in einem anderen Soundgewand zu hören, eine nette Alternative für etwas ruhigere, beschaulichere Stunden, am besten Gefallen tun mir als gestandenem Hardrocker allerdings weiterhin die rockenden Original-Versionen der Songs. Auch dieses lieblose Heimorgel-Keyboard-Orchester(aus Kostengründen?) kommt einfach ein wenig billig daher, da wäre ein echtes Orchester klanglich schon wesentlich besser gekommen. Man kann das mal hören, muss man aber nicht. Zur Abwechslung gibt es ja auch bei 5 Songs nur neu aufgenommene Heavy Metal-Versionen bekannter Songs, wie "Battle Cry","Militia Guard" oder "Stallions of the Highway"(Warum man aber auf einem "Unplugged" betitelten Album, diese Heavy-Version als Opener nimmt? Ich verstehs nicht). Letztendlich sind ja nur die vorgenannten Lieder, plus die Orchester-Versionen "The Eagle has Landed","Red Star falling","Broken Heroes" und die Live-Akustik-Version von "Iron Wheels" wirklich noch unveröffentlicht, wobei es ja schon eine Akustik-Version von "Iron Wheels" auf dem Live-Album The Eagle has Landed II(1996) gab. Die gelungensten besten Songs mit dem meisten Tiefgang sind für mich logischerweise das Schlachten-Epos "Crusader", dass ja prädistiniert für solch ein Unterfangen erscheint, die bombastischer wirkende 1.Weltkriegs-Halbballade "Call to Arms" und das durch das Orchester wirklich aufgewertete "Red Star falling", rein musikalisch ist auch "The Eagle has Landed" ganz brauchbar umgesetzt worden, aber wenn man den Text des Songs von der ersten Mondlandung mit in die Überlegung mit einbezieht, dann ist diese spacige Song-Atmosphäre der Ur-Version schon der Idealfall für den Song, weil das einfach passt zu Mond und Weltall, und wirkt für mich diese aufpolierte Orchesterversion von "The Eagle has Landed" zu befremdlich und deplaziert. Mir persönlich gehen eh die 5 neu aufgenommenen Heavy Metal-Klassiker am besten rein, wobei sich hierbei mir gleich wieder die Frage stellt, was richtige Heavy Metal-Songs überhaupt auf einem mit "Unplugged" betitelten Album verloren haben?

Irgendwie riecht das Teil schon nach Resteverwertung, denn einen roten Faden kann ich hierbei nicht erkennen, denn irgendwie passen die neu aufgenommenen Heavy Metal-Versionen von der Stimmung her nicht unbedingt zu dem restlichen Orchester/Lagerfeuer-Material mit einem doch gewollt edleren Musik-Stil(der auch eine recht traurig, melancholische Note beinhaltet).
Ich weiss ja dass Saxon schon lange vorhatten, auch so etwas sanfteres mit Orchester zu machen, aber irgendwie ist mir dieser vorgesetzte chaotische Stil-Misch/Masch dann doch nicht konsequent genug durchgeführt worden und kommt bei mir nur recht halbherzig und bieder rüber. Hätte man ein gesamtes Orchester-Album gemacht, vielleicht auch mit 3-4 neuen Songs darunter, hätte das Album sicherlich eine grössere Daseinsberechtigung erzielt, in dieser Form hat die ganze Angelegenheit doch einen recht faden Beigeschmack - es klingt wie ein zum Weihnachtsgeschäft notdürftig zusammengeschustertes Stückwerk, was ich Saxon aber durchaus gönne und zugestehe(dass Sie sich auf diesem Wege ein paar Kröten extra verdienen wollen). Was jetzt bei der Bezeichnung der Heavy Metal-Versionen der genaue Unterschied zwischen "Remix"(Stallions of the Highway),"Re-Recorded Version"(Just let me Rock, Forever Free) und wenn gar nichts dabei steht(Battle Cry, Militia Goard), sein soll, ist mir auch schleierhaft.

Ich hoffe nur, dass man dieses Akustik-Kitsch-Ding nicht weiter spinnt und womöglich noch eine Tour damit bestreitet, das wäre dann zuviel des Guten, und denke im Fall Saxon auch nicht authentisch und wünschenswert. Wenn ich mir nur vorstelle wie Saxon zu fünft bei Kerzenschein und gedämmten Licht mit den Akustik-Gitarren in der Hand, im Kreis auf Bar-Hockern sitzend, vor sich hinklimpern, dann kommt mir echt das kalte Grauen - eigentlich war ich immer auf Saxon stolz, dass Sie genau so einen Quatsch nicht mitmachen, und dann dass - diese wehmütige Lagerfeuerromantik brauch ich von Saxon echt nicht. Der schwülstige Orchester-Kram hat wenigstens noch einigermassen fette Power und Substanz, aber dieser Akustik-Quatsch ist irgendwie nur peinlich und geht gar nicht, das hätten sich Saxon echt sparen sollen - braucht kein Mensch.
Warum man als Digipack-Version noch die allseits bekannte Heavy Metal Thunder(2002) mit dazu genommen hat mit den neu aufgenommenen Klassikern der Jahre 1979-1984, kann ich mir nur so erklären, dass man wohl darauf spekuliert, dass sich möglichst viele Genre-fremde Leute das Album kaufen sollen, die bisher noch nichts mit Heavy Metal und Saxon zu tun hatten, und man Denen eben dann gleich einen groben Überblick über die besten Jahre der Band mitgeben möchte, gestandene Saxon-Fans dürften Heavy Metal Thunder(2002) ja längst besitzen, man hatte ja satte 11 Jahre Zeit es sich zu besorgen.

Wie soll man nun so ein Album bewerten? - Von der reinen Song- und Soundqualität sicherlich um die 4 Sterne wert(gerade für Leute die noch nichts von Saxon besitzen und die auf dieses Orchester-Ding abfahren, für alle Anderen ist es natürlich weniger wert), da aber 7 Songs bereits vorab auf den vorigen Alben als Bonus-Songs enthalten waren und es auch keinen einzigen echten neuen Song zu hören gibt, gibt das(mindestens) einen Stern abzug, bleiben also höchstens 3 Sterne übrig. Wobei das Ganze natürlich nicht als künstlerisch hochwertig anzusehen ist, sondern eher als Kitsch, als kleines Weihnachtsgeschenk, als eine Alternative zum bisherigen Material, als ein künstliches Marketing-Produkt um im Gespräch zu bleiben und den Laden am laufen zu halten. Böse betrachtet, als treuer Fan, der sich zuvor jeweils die teureren Produkte mit den Bonus-Tracks besorgt hat, könnte man das Album auch als plumpe Abzocke werten und daraus resultierend nur 1 oder 2 Sterne vergeben. Tatsächlich brauchen dieses halbgare Album, mit diesem abstrusen Song-Mix unterschiedlichster Musik-Stile bunt zusammengewürfelt, nur die Wenigsten. Für mich persönlich ist Unplugged and Strung up leider, gerade wegen dieses überflüssigen faden stimmungslosen seichten Unplugged/Akustik-Krams und weil ich das meiste Material schon besitze, auch nur 2 Sterne wert. Dafür, dass Saxon sich schon mindestens seit 2008 mit dieser Idee beschäftigen und genügend Zeit zur Verfügung stand diese Idee auch ordentlich auszuarbeiten und umzusetzen, ist das Ergebnis doch sehr dürftig und ernüchternd ausgefallen.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Februar 2014
Also: jeder, der hier reinhört, merkt sofort, daß hier nichts "unplugged" ist. Und wenn hier außer den elektrischen Gitarren irgendetwas durch "Strings" verwirklicht wurde, dann streiche ich den Namen Frankie Eyes aus meinem Ausweis. Ich erhoffte mir von dieser Veröffentlichung interessante Neuinterpretationen in akustischen Versionen oder von einem Orchester begleitet oder beides. Was hier ertönt, ist mit Sicherheit kein Orchester, sondern hörbar eine Sammlung von Samples. Was immer Matthius Ulmer da "orchestriert" hat, klingt so künstlich wie mein Amazon-Name! Zugegeben, einige Songs klingen richtig gut in den neuen Versionen, wie z.B. "Broken Heroes" aus ihrer kommerziellen Zeit in den 80ern. Auch "Call To Arms" ist gut hörbar, auch wenn hier schon zu dick aufgetragen wird. Auf der anderen Seite klingen die Klassiker "Crusader" und "The Eagle Has Landed" fast unerträglich mit den gefälschten "Orchester"-Parts. "Red Star Falling" hört sich gut an, aber auch kaum anders -schon gar nicht besser - als die ursprüngliche Version mit den ursprünglichen Keyboards. "Frozen Rainbow" von ihrem kaum beachteten ersten Album ist hier tatsächlich akustisch eingespielt worden - innovativ bei einer Ballade! Daß die letzten drei Songs von einem Live-Akustik-Auftritt stammen, ist die einzige Legitimation für die Bezeichnung "Unplugged" im Albumtitel. "Requiem (We Will Remember)" und "Coming Home" sind meine Anspieltipps für dieses fragwürdige Werk.

Man hätte bei der Wahrheit bleiben und es als Sampler aus Remixes, Neueinspielungen und Akustikset deklarieren sollen. Schlimmer noch ist, daß man das schon mehrmals veröffentlichte "Heavy Metal Thunder" mit Neueinspielungen alter Klassiker nochmals mitkaufen muß. So schreibt man Abzocke! Eigentlich nur ein Stern, aber da die reine Musik doch zumindest teilweise gefällt, gibts noch einen zweiten.
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. November 2013
Als Saxon Fan der ersten Stunde war ich sehr erfreut, als ich hörte, dass ein unplugged und Orchester Album rauskommen sollte.

Nur was ich nun in der Hand halte ist leider nur zum Teil unplugged und orchestermäßig eingespielt. Und was viel schlimmer ist: Die meisten Sachen hat man schon, da sie als tracks bei manchen CDs in der limited Edition oder mit Bonus cd schon erschienen sind. Allein vom letztem Album sind alle 5 tracks auf dieser cd vorhanden. Auch die Bonus cd heavy metal thunder dürfte nur für Neueinsteiger interessant sein, da sie als best of schon Jahre erhältlich ist.

Hätte man nicht ein Album mit nur neuen Versionen machen können . Zum Teil mit Orchester zum Teil unplugged. Das wäre sicherlich ein Hammer Album geworden.

Aber so gibt es leider nur 2 Sterne für eine der besten Bands der Welt
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Juni 2015
Das Album ist besser als sein Ruf. Die Orchesterversionen von Crusader, Broken heros und Call to arms sind klasse, das gilt auch für die neu gemixten Forever free und Just let me rock . Der Rest von Cd 1 ist ok, Cd 2 ja bekannt und macht einfach nur Spass. Let'rock.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. März 2015
die meinen Sie müssten alles haben. CD2 hat man schon lange (Heavy Metal Thunder re-recordings) , CD1 braucht musikalisch kein Mensch.
Für 5 EURO hat man keine Lücke in der Sammlung , aber leider musikalisch wertlos.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. August 2014
Ist eben S A X O N. Qualität ist nicht wegzudenken. Geiler Sound, so wie man es bei denen gewohnt ist.
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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Januar 2014
Ich bin mit der Musik von Saxon groß geworden und habe die Band am 13.03.2007 in Köln Live erleben können.
Ich bin von diesem Album mega enttäuscht und denke das die guten Tage von Saxon längst vorbei sind (nur keiner hat das der Band gesagt).
Aufhören, wenn es am Besten ist und nicht zum 1000 Mal eine Neuaufnahme mit Orchester bzw. unplugged neu einspielen.
Das war wohl mein letztes gekauftes Saxon-Album :-((
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Oktober 2014
Ich finde die Band Saxon einfach Phantastisch. Zur Zeit höre ich dieses und dass andere Album ständig. Wenn es klappt gehe ich auf ein Konzert von ihnen.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Kurz vor Weihnachten 2013 gab es eine Saxon Doppel-CD die mich vor Vorfreude jubeln lies! Leider ist das solide Teil dann doch nicht der erwartete Brüller, was man am seltsamen Namen "Unplugged And Strung Up" sowie dem etwas drögen Cover hätte ahnen können. CD1 ist voller bekannter Saxon Lieder die man teilweise zu Akustikstücken (sehr gut!) und Alternativversionen inklusive künstlicher Orchestersounds (nicht so gut!) was circa. 15 Jahre zu spät kommt und heutzutage leider jeder macht, aber dann wie z.B. Epica oder Rage mit echtem Orchester und Chor. Dazwischen hat man dann z.B. Remixversionen und auch fünf neu aufgenommene Lieder wie "Forever Free" oder "Battle Cry" gepackt. Da fehlt ein roter Faden, zumal die Lieder schon auf irgendwelchen CDs teilweise als Bonus stehen sollen. Warum bei zwei Songs noch nicht mal Infos dabei stehen ob neu aufgenommen, Remix oder ähnliches ist mir dann auch schleierhaft! Im Endeffekt eine nette Idee, aber bei einer Band die so viele Alben, Best Ofs und Livescheiben draußen hat muss man das nicht haben. Die zweite CD ist dann "Heavy Metal Thunder"!
Ähnlich wie Kiss vor wenigen Jahren hat man in der 2002er Besetzung die eigenen großen Hits noch mal neu eingespielt. Gerade die "Strong Arm ..." Platte ist für mich vom Sound übel. So erstrahlen die Hits als wären sie frisch geschrieben. Überhaupt singt der gute Biff alte Hits immer noch super und zeigt sich in einem Zustand von dem manche alten Recken (Halford) vielleicht träumen, ebenso hat Biff & Band die Platte produziert. Auf der CD befinden sich sinnigerweise Songs vor "Solid Ball Of Rock", auffallend ist, dass bei Saxon oft die Titelsongs der Platte zu Hits wurden ("Power & The Glory" , "Strong Arm Of The Law", Denim & Leather", oder"Crusader"). Die CD dauert ca. 61 Minuten ist somit gut voll, es wäre aber trotzdem noch Platz für ein bis zwei Klassiker, die Saxon auch haben gewesen, schade.
Fazit: CD1 ist eine Resterampe mit teils veröffentlichten Liedern, CD2 gibt es einzeln schon 12 Jahre!
"Unplugged And Strung Up" ist somit nur was für Saxon Sammler die CD 2 und die Versionen von CD1 nicht besitzen - aber unbedingt haben wollen.
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