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am 24. Februar 2014
Ich hatte das Glück, auf der diesjährigen Berlinale am Berlinale Palast Clooney, Damon, Murray, Balaban, Dujardin und Goodman live und in Farbe zu sehen - aufgrund dessen hat mich der Film jetzt mehr bewegt, als er dies getan hätte, wenn ich ihn "einfach" nur so im Kino gesehen hätte. Allerdings stellt dieser Umstand leider kein allzu gutes Zeugnis über die Monuments Men aus.

Der Film ist unterhaltsam und nicht schlecht, das direkt vorweg, um die aufschäumenden Hass-Tiraden der anderen Mit-Rezensenten ein wenig zu dämpfen. Summa summarum stellt er jedoch keinen Film dar, der mich jetzt wer weiß wie vom Hocker gerissen hat. Ich will mal versuchen, das etwas näher begreiflich zu machen:

*****************Spoiler - wer den Film nicht kennt - BITTE NICHT WEITERLESEN***************

Zunächst einmal hat der Film in dramaturgischer Hinsicht tatsächlich keinen richtigen Spannungsbogen, der klassischen Stilmitteln folgt im Sinne von vorbereitender Einstimmungsphase, Steigerung der Spannung, Climax und Endphase. Der Film ist einfach gleichbleibend. Das ist erst mal per se nicht schlecht, wenn es um einen Dokumentarfilm gehen soll. Bei einem Spielfilm ist das weniger gelungen. Nochmal - Monument Men ist nicht langweilig, aber nichts, das den geneigten Zuschauer "mitgehen" lässt. Hinzu kommt, dass sämtliche Charaktere nur sehr oberflächlich beschreiben wurden. Bei neun (!) Hauptfiguren ist das natürlich auch sehr schwer, aber dies hat zur Konsequenz, dass die Empathie für die Figuren eben auf der Strecke bleibt. Der ergreifendste Moment war da noch der Tod von Jean Claude. (Abgesehen von den Szenen, wo die Deutschen mit Flammenwerfern Gemälde verbrannten oder man fässerweise Zahngold fand - hier musste man sich als Deutscher für die Barbarei unserer Vorfahren wirklich schämen!)

Des weiteren folgen unvermeidliche "amerikanische" Elemente.
- Die Deutschen wie z.B. Dr. Stahl und "Oberst" Wegener -in der SS gibt es diesen Dienstgrad übrigens nicht, da war das ein "Standartenführer"- sind böse, feige, arrogant - eben "deutsch". Eine nette kleine Ausnahme war der deutsche "John Wayne".
- Die Monument Men haben Tote zu beklagen - aber natürlich keinen Amerikaner, sondern Engländer und Franzosen.
- Während die Monument Men die selbstlosen Bewahrer der Weltkultur sind, stellen die Russen plündernde Räuber dar, die die Kunstwerke als Reparation stehlen und somit unterm Strich keinen Deut besser als die Nazis sind. Das mag in gewisser Hinsicht sogar historisch in die richtige Richtung gehen, um es mal vorsichtig auszudrücken, aber diente in diesem Zusammenhang wohl eher der Verdeutlichung des (US-)Saubermann-Images.

Einige Handlungsabschnitte erinnern vom Zeitablauf und der Reisegeschwindigkeit eher an Karl May als an akkurate Schilderungen. Da reist man von Altaussee in der Steiermark mal eben nach Merkers in Thüringen, macht einen Abstecher nach Siegen im tiefsten Westphalen und Aachen über Neuschwanstein in Bayern nach Heilbronn, und das alles im Krieg während der letzten Tage des verzweifelten deutschen Wiederstandes. Und mit nur acht Mann retten sie 3.000 Kunstwerke hier, 5.000 Kunstwerke dort - ausgerechnet an diesen entscheidend wichtigen Stelle nehmen sich die Filmemacher nun "filmische Freiheiten" heraus.

Fazit: Der Film hat mich unterhalten, nicht gelangweilt und ich habe auch nicht ständig auf die Uhr sehen müssen. Dennoch war ich ehrlich gesagt ein wenig enttäuscht. Unterm Strich stellt Monuments Men keinen Kriegsfilm dar, sondern will den unbestreitbar lobenswerten Einsatz einiger tapferer Menschen ehren, die der gesamten Menschheits-Kultur einen unschätzbaren Dienst erwiesen haben. Insofern bieten sich Vergleiche mit Saving Privat Ryan nicht unbedingt an, obgleich sich die Sujets an sich ähneln. Und die Intention des Films ist sehr gut, das steht außer Frage - allerdings hatte ich den Eindruck, dass hier das Resultat leider nicht an die hochgesteckten Ziele herangereicht hat. Und das ist bei den gebotenen Möglichkeiten vermeidbar und sehr schade gewesen.

P.S. - ach so, wer anderer Meinung ist oder sich irgendwie "persönlich" von meiner Rezension angegriffen fühlt, darf dies natürlich gerne kundtun, nur zu - aber man möge mir BITTE BITTE BITTE nicht vorwerfen, ich hätte
a) den Film nicht verstanden
und
b) solle weiterhin lieber "Transformers" oder "Fast & Furious" sehen
- das wird einfach langweilig, ok? ;-)
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am 20. Januar 2015
Es kommt wirklich nicht allzu oft vor, dass ich einen Film nicht zu Ende schaue. Deshalb bezieht sich meine Kritik nur auf die erste Hälfte des Films. Im Vorfeld denkt man natürlich: Bei so einer Besetzung kann einfach nichts schiefgehen! Kann es doch. Anscheinend hatte man schon so viel Budget für die Stargagen ausgegeben, dass für Drehbuch und Regie nichts mehr übrig blieb. Ich hatte oft den Eindruck, dass die Schauspieler nicht so recht wussten was und wie sie jetzt spielen sollen? Dementsprechend holprig und hölzern geht das Ganze voran und wird dadurch schrecklich langweilig und dröge. Ich möchte jetzt nicht ins Detail gehen, denn Details konnte ich mir gar nicht merken - auch ein Zeichen, dass nichts positives hängengeblieben ist. An gute Filmszenen kann ich mich noch Jahre später erinnern. Monuments Man gehört sicher nicht dazu.
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TOP 500 REZENSENTam 22. August 2014
1944: Während der Zweite Weltkrieg tobt werden 7 Männer an die Front geschickt um Kunstschätze zu Retten.
Die Nazis haben Museen und private Sammlungen geplündert, die Artefakte, Bilder Statuen etc in Wagons verladen und nach Deutschland verbracht.
Die sogenannten Monuments Men sind keine Soldaten sondern Experten auf ihren Gebieten und selbige machen sich nun ans Werk so viele Kunstschätze wie möglich aufzuspüren und ihren Besitzern zurückzugeben.
Das gestaltet sch als schwierig da ihnen nicht nur die Nazis im Wege stehen sondern auch die anrückende Rote Armee.
Zeit ist also knapp und so beginnt eine wahre Odyssee durch Europa die alles andere als ungefährlich für die Männer ist.

Hmm....George Clooney Regisseur/Drehbuchautor/Darsteller, Grant Heslov am Drehbuch beteiligt, ein ansehnliches Star-Ensemble, beruht auf wahren Begebenheiten.....was kann da schief gehen??
Einiges wie sich leider zeigt.
Zuerst das Positive: Die Settings sind klasse und abwechslungsreich.
Die Darsteller agieren gekonnt, wenn auch nicht überragend....was wohl eher am Drehbuch liegt.
Der Soundtrack ist passend.
Bild und Ton der BD ist einwandfrei.

Nun das Negative: Zu keinem Zeitpunkt kommt irgendwie Spannung auf. Der Plot wirkt unausgegoren und hat viele Längen.
Die Dialoge wirken konstruiert und es wird zu wenig auf die einzelnen Charaktere eingegangen.
Dafür kann man dann mehrere Handlungsstränge verfolgen die nebenher laufen aber insgesamt kein großes ganzes bilden.
Über letztere Punkte hätte man ja vielleicht hinwegsehen können, aber das größte Manko ist wirklich das Drehbuch.
Es muss nicht an jeder Ecke knallen und explodieren um aus diesem Film einen ansehnlichen zu machen, aber wenn man sich stattdessen auf einen Handlungsstrang geeinigt hätte statt auf 4-5 wäre das besser gewesen.
Mir hat der Film also nicht sonderlich gefallen da es einfach am Elementarsten fehlt: Einem ansprechenden Plot der über zwei Stunden unterhält.

Sagen wir wie es ist: In dieser Form ist der Film einfach total Langweilig und er bietet keine Figur mit der man mitfiebert.
Über historische Genauigkeiten kann ich nichts schreiben, da ich mit diesem Kapitel des Zweiten Weltkrieges nicht vertraut bin.
Auch den Vergleich zum Buch kann ich nicht ziehen da ich selbiges nicht gelesen habe.
Darsteller sind u.a.: George Clooney, Matt Damon, Bill Murray, John Goodman, Bob Balaban, Jean Dujardin, Cate Blanchett, Hugh Bonneville, Dimitri Leonidas, Justus von Dohnanyi, Holger Handtke und Diarmaid Murtagh.

Schade das so viel Potenzial verschenkt wurde.....alleine so ein Cast garantiert ansonsten Unterhaltung vom feinsten.
Hier leider nicht.
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am 30. August 2014
Ich konnte es kaum glauben, was ich mir das gestern angesehen habe. Trotz einer wirklich sehr guten Besetzung ( Clooney, Damon, Murray, Balaban, Dujardin und Goodman ) wurde die Handlung teilweise so unglaublich schlecht geschnitten, dass ich - selbst als Profi im Filmgeschäft - nicht mehr richtig folgen konnte.
Zeitsprünge die schon an die Schmerzgrenze gehen. Handlungen, die - wie hier an anderer Stelle auch bemängelt - frei aus der Luft stammen und mit den Tatsachen kaum noch Berührung haben.
Und wenn ich dann sehen, dass der DODGE WC51 im FIlm mal grade 1 - 2 Minuten nur gefahren wurde und dieser aufwendig mit einem Mercedes Motor mit Automatikgetriebe umgebaut wurde, nur weil Goodman nicht mit Schaltung fahren kann, ( Der Wagen wurde vor Wochen auf Mobile.de angeboten ) dann hätte man das Geld lieber in Regie und Story stecken sollen.
Bite noch mal "Alle" auf Anfang und dreht diesen Film noch mal neu mit mehr Spannung und mehr Hintergrund zu den echten Monuments Men !
Die jetzige Fassung empfehle ich nur.... Gebraucht und für wenig Geld und wenn man ein 150% Fan von Clooney, Damon, Murray, Balaban, Dujardin und Goodman ist.
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am 21. Januar 2016
Dieser Film ist eine Empfehlung von meinem Mann. Und er hat Recht behalten.
Das Zusammenspiel der Schauspieler mit ihrer Konversation war genial.
So macht es Spaß die Geschichte den kids näher zu bringen.
Die USA hat damals nach dem 2. Weltkrieg viel unserer dt. Kultur gerettet.
Hier wird mal eine andere Seite der US Regierung gezeigt. Sonst erwartet
man Zerstörung (Krieg z.B. Vietnamkrieg), hier wird Aufbauarbeit geleistet.
Unser Sohn, 13, war auch gebannt dabei. Die Drehorte, ob nachgestellt oder original- Lob!!!
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am 5. Oktober 2014
Seht typischer US-Kriegsfilm mit viel Pathos und stereotypen Darstellungen der Russen und Deutschen. Gleitet dabei aber nicht ins unrealistische ab und hält sich mit irren Aktionszenen angenehm zurück. Für einen gemütlichen Filmabend, bei dem man keinen wahnsinnigen Tiefgang erwartet absolut zu empfehlen. Vor allem die Startbesetzung mit einigen sehr witzigen Dialogen und sehr guter schauspielerischer Leistung machen den Film zu einem kurzweiligen Vergnügen. Ich würde ihn mir aber wahrscheinlich kein zweites mal anschauen.
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am 11. September 2014
Die Grundstory zu dem Film hätte viel hergegeben, aber leider bleibt die Umsetzung nahezu alles schuldig. Der Beginn lässt noch viel erwarten, aber dann scheint sich Clooney nicht entscheiden zu können, was genau er uns erzählen will. Die Charaktere bleiben farblos, die Story so oberflächlich, dass man im Grunde über die gesamte länge des Films nicht wirklich versteht was einem erzähl werden soll.
Enttäuschend.
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Kunstexperte George Stout (George Clooney) moniert vor dem US-Präsidenten, dass viele Kunst- und Kulturgüter nicht nur von den Nazis sondern auch von den eigenen Leuten rigoros vernichtet werden. Da der Krieg seiner Ansicht nach bald vorbei ist, müssen gerade diese Kunst- und Kulturschätze gerettet werden. Seine Rede schindet zwar Eindruck, viel Unterstützung bekommt er nicht. Er rekrutiert sechs weitere Experten auf dem Gebiet der Künste und lässt sie eine Grundausbildung durchleben. Mit dieser Truppe landet er in der Normandie um die Kunstwerke von den Nazis und anderer Vernichtungen oder gar vor der Erlangung durch die Sowjets zu retten. Versprengte Deutsche, Volkssturm und Rückzüge mit verbrannter Erde sowie Unverständnis in den eigenen Reihen machen ihnen das Leben nicht leichter.

Die Geschichte der Monuments, Fine Arts, and Archives section (MFAA) alias die Monuments Men haben einen realen Background und aufgrund der Beschlagnahme einer Sammlung der Staatsanwaltschaft Augsburg im Jahre 2012 sogar noch einen aktuellen Bezug.

Leider begeht der Film den gleichen Fehler, den FAST 99,9 % ALLER US-FILME begehen, wenn nicht aller Filme überhaupt, die sich mit Geschichte befassen. Sie verfälschen bzw. vereinfachen sie dass lediglich der Kern des Grundgerüstes übrig bleibt. So springen die Kunstsammler quer durch halb Europa von Heute auf Morgen, einmal Belgien, etwas Frankreich, rödeln nach Bayern oder mal nach NRW um in den Osten Deutschlands zu reisen. Klischeereich werden die Nazis alle als dämliche feige Idioten mit verkniffenen Durchfall-Hassgesicht dargestellt, deren SS-Männer alleine daran erkennbar sind, dass ihre Kinder auf den Heilruf reagieren und die einen Teil der Kollektion in ihrer Holzblockhütte haben. Wenns mal so einfach gewesen wäre, hätte der Krieg vermutlich statt sechs Jahren sechs Minuten gedauert. Aber so lässt sich der heroische Einsatz der Amerikaner nun mal besser darstellen. Genauso trifft es die Sowjets die auch nicht viel besser wegkommen. Man hat das Gefühl, dass das böse Imperium von Star Wars auf den Plan tritt. Ein schmunzelner Russe darf dann aufgrund einer Hinterlassenschaft der Amerikaner gezeigt werden.

So verbleibt dann ein Popcorn-Film, der eine Aneinanderreihung von Ereignissen ist ohne recht Spannung aufkommen zu lassen oder Emotionen für die dargestellten Charaktere zu erzeugen, der ab und an mal witzig ist und die Geschichte leider wieder zu Hollywoodianisch wie eine Parallelwelt darstellt...
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am 25. April 2015
Hatte einen Filmabend mit vier Personen. Zwei sind eingeschlafen während des Films unabhängig voneinander. Wir beiden anderen schauten uns mitleidig an. Irgendwann waren sich alle einig und haben uns nur noch lustig gemacht über die nicht endenden Langeweile Szenen.
Höhepunkt wo Clooney vom Kaffee und Bagel im Restaurant erzählt.

Viel mehr braucht es nicht zu sagen..
22 Kommentare|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Lange habe ich keinen Film über den Zweiten Weltkrieg mehr gesehen, in dem die Kämpfenden und die Bevölkerung so gepflegt gekleidet, gut geschmickt und gut genährt gewesen sind. Und dazwischen läuft eine Art "Ocean's Seven" herum und genau so wirkt auch die Interaktion der Leute untereinander. Wirklich enttäuschend. Eine Superbesetzung einfach verheizt und dazu noch ein Extra, wie toll es ist, dass Clooney diesen Film gemacht hat und wie toll alle waren, die daran mitgemacht haben. Ein Extra über die Historizität des Films wäre angebracht gewesen und hätte dann vielleicht zumindest für die DVD den zweiten Stern gebracht.

Der Film selbst bleibt bei einem Stern. Besser weggucken.
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