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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Droge ist, was die Bigotterie festlegt, 27. Juni 2011
Kaffetrinkern wurde die Zunge herausgeschnitten, während der US-Amerikanischen Alkoholprohibition entstanden mafiöse Verbrechersyndikate, Heroin war gar einmal ein Hustenmittel. Jay stellt klar, daß das negativ konnotierte Wort "Droge" aus einem "Medikament" etwas Schlimmes macht, wenn die gesellschaftlichen Umstände dies so erfordern oder die Folgewirkungen so negativ sind, wie man es nicht abschätzen konnte. Viele Substanzen, die heute als illegale Drogen gelten, wurden lange Zeit frei als Medizin in Apotheken verkauft. Jay liefert eher die soziologische Komponente, bespricht den Umgang mit Droge als gesellschaftlichem Phänomen und stellt pharmakologische Überlegungen nur am Rande an.
Der Übergang von der erwünschten Droge zum geächteten Suchtmittel läßt sich gerade in der geschätzten Gegenwart anhand der Zigarette beobachten: Früher in aller Munde, sind die Süchtigen mit dem Nikotinstäbchen heute auf den Balkon verbannt worden.
Das Buch enthält zahlreiche hochinteressante Illustrationen und Fotos in Farbe und ist auch ein schmökerndes Blättervergnügen. Interessant ist auch, was man unter den oben skizzierten Überlegungsweise alles in die Kategorie Droge aufnehmen kann, wenn die psychoaktiven Wirkungen als solche betrachtet werden sollen: Kaffee (als Stimulanz), Nikotin (ebenso), Tee, Schokolade (als Endorphin-Auslöser), Zucker (als hochkarätiger Energielieferant). In diesem Sinne stünde ein Normalo wie ich es bin ständig unter Drogen.
Leser, die Hochwissenschaftliches erwarten werden enttäuscht. Der Text liest sich als kurzweiliger, bsiweilen philosophierender Streifzug.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Set book, 27. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: High Society (Gebundene Ausgabe)
I would warmly recommend this book to all those guys who earn their money in the drug business like drug-dealers, knockos, social workers and drug-councellers. It takes you just a couple of days to read from cover to cover. The golden threat which begins with the title runs through the whole book. Jay is reflecting the official zeitgeist without solely repeating it more or less. A well written page-turner with nice pictures which gives an elaborated and intriguing cultural inside in the world of mind altering drugs.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Kulturgeschichte der Drogen, 3. Februar 2011
Von 
Thorsten Wiedau (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Was sind Drogen? Wie lange werden sie in der menschlichen Gesellschaft schon benutzt? Warum werden Drogen eingesetzt? Fragen über Fragen zu einem gesellschaftspolitisch fragilem und überaus brisanten Thema. Das Buch HIGH SOCIETY von Mike Jay versucht sich an der Fragestellung wie stark die Droge an sich mit der Gesellschaft des Menschen verquickt ist und warum sich Gesellschaft partiell und staatlich sanktioniert im rauschhaften Zustand befindet. Dabei wird ebenso klar wie deutlich, dass es legale Drogen gibt und solche die als nicht zu tolerieren gelten.

Natürlich ist klar das mit diesem Buch nicht Neuland beschritten wird, vielmehr wird wohl alles was hier dargestellt und besprochen wird, bekannt sein. Selbst die meisten indigenen Drogen und kulturell nicht akzeptierten sind heutzutage fast allen bekannt, zumindest wenn man sich ausgiebig mit dem Thema beschäftigt hat.

In diesem Buch HIGH SOCIETY von Mike Jay geht es aber viel mehr und zentral um das Thema in welchen Gesellschaften sich Drogen konsumieren lassen, welche das sind und welche politischen wie sozialen Auswirkungen dies hat.

Schnell wird klar, das ohne die akzeptierten Drogen wie Tee, Kaffee, Alkohol oder Zigaretten eine moderne Gesellschaft gar nicht möglich gewesen wäre und der Einfluss eben dieser Substanzen enorme katalysatorische Wirkungen entfaltet hat.

Kriege wurden um und wegen Drogen geführt (Opiumkrieg), Drogen eröffneten neue musikalische und kunstinspirierte Stilrichtungen (LSD), sowie ein gänzlich neues WIR und GLÜCKS - Gefühl (Ekstasy).

Drogen können aber auch zugrunde richten, ob durch die Betelnuss, die Khatblätter oder die schrecklichste Variante von allen, dem Heroin.

Viele Haschraucher verwehren sich das der Konsum ihrer Droge schädlich sei, schließlich diene sie wie die gute Tasse Kaffee oder Tee der Entspannung und sei hilfreich bei der Kommunikation mit Gleichgesinnten. Nun ja, ein Schelm wer Böses dabei denkt. Das in den Niederlanden der Konsum straffrei ist, kann beobachtet und daraus Rückschlüsse gewonnen werden.

Das Buch HIGH SOCIETY von Mike Jay gibt einen guten Rundumblick zum Thema Drogen und Gesellschaft, wer sich zum Thema etwas einlesen möchte dem sei das Buch vorbehaltlos angediehen.

Empfehlenswert!
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super, 5. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Alles gut, pünktlich zuverlässig, insgesamt schnell und problem bestellt und Artikel entspricht voll und ganz meinen Erwartungen. Gut gut gut
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