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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen immer weiter ins Licht
Die Vorfreude war gross,als ein neues Album der Franzosen von Alcest angekündigt wurde. Schon das letzte Album "les voyages del ame" war ein grosser Schritt weg von Metal Richtung eigenständiger, atmosphärischer Sounds und ist bis dato eines der schönsten Alben ever im Bereich ätherischer Rock/Metal Sounds.

Das bereits im Herbst als...
Vor 3 Monaten von Bärsrajko veröffentlicht

versus
20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zwischen Shoegaze und Coldplay...
Es ist genau das eingetreten was vorhersehbar war und was ich bereits in meiner Rezi zur letzten Platte andeutete: Die metallischen, düsteren und größtenteils auch melancholischen parts sind nahezu komplett gestorben und somit wurde der Musik genau das genommen, was sie so einzigartig und genial machte: Das phantastische Wechselbad der Gefühle das den...
Vor 3 Monaten von Electrohead veröffentlicht


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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zwischen Shoegaze und Coldplay..., 19. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Shelter (Audio CD)
Es ist genau das eingetreten was vorhersehbar war und was ich bereits in meiner Rezi zur letzten Platte andeutete: Die metallischen, düsteren und größtenteils auch melancholischen parts sind nahezu komplett gestorben und somit wurde der Musik genau das genommen, was sie so einzigartig und genial machte: Das phantastische Wechselbad der Gefühle das den meisten Stücken innewohnte das für mich irgendwie gar nicht mehr vorhanden ist.

Ähnlich wie z.B. Anathema entfernen sich Alcest nun zu 100% von ihren metallischen Wurzeln und machen anno 2014 stark shoegaze gespickten, atmosphärischen verträumten Gitarren-pop bei dem gelegentlich auch mal etwas härtere Gitarrenklänge ein wenig in den Vordergrund treten aber sowohl gesanglich, vom Tempo her,- einfach in allen Aspenkten - herrscht totale Eintönigkeit.
Keine schlechte Monotonie aber eben Monotonie - und das reicht schon um Langeweile entstehen zu lassen.

Musik zum entspannen, hier und da auch zum schwelgen aber der für mich persönlich die Seele fehlt die dem Wahnsinnsalbum Les voyages de l'ame innewohnte.
Brutal ausgedrückt würde ich sagen, das neue Album ist eine Weichspüler-Platte geworden auch wenn sie wirklich ein paar schöne Momente hat wie den sehr schönen Titeltrack sowie das epische "Delivrance" die es beide noch schaffen, ähnliche Gefühle und Stimmungen zu erzeugen wie die songs der letzten beiden Albem aber das ist klar zu wenig.
Ich habe ein paar mal statements wie "dürfte keinen der alten fans enttäuschen" oder so ähnlich.
Zumindest ich für mich kann sagen, daß dies nicht zutrifft. ICH bin durchaus enttäuscht, auch wenn ich ahnte, daß es in diese Richtung gehen würde. Aber manchmal würde man sich auch gerne irren...
Songs wie Opale dürften viel eher fans von Coldplay als eingefleischte Alcest-Anhänger verzücken.

Drei Sterne für wenigstens zwei songs die weiterhin den Eindruck erwecken und die Hoffnung schüren, daß der Name des Masterminds nicht nur rein zufällig anders zusammengewürfelt "Genie" ergibt.
Ich erhoffe mir, daß ich das beim nächsten Album wieder denken und sagen werde auch wenn ich es offen gestanden stark bezweifle und mich eher jetzt schon damit abfinde, daß es weiter in die seichte Richtung gehen wird.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Naja, mehr erwartet, 17. März 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Shelter (Audio CD)
Man merkt wirklich das hier massivst die Metal Elemente Fehlen.

Diese hatten, vor allem auf den älteren Alben, nämlichen einen großen Einfluss, Neige musste sich genau überlegen wie er die Übergänge macht, meist mehrere, und jeder sollte anders klingen.

So hat er es geschafft 4 Lieder zu einem Meisterwerk zusammen zu raufen das am ende zwar 1 Lied ist, aber so kreativ und abwechslungsreich wir 4 ist, ohne allerdings abrupt ab zu brechen.

Einfach gut eben, oft verträumt, aber dann doch mit richtig Energie dahinter um das auch zum Ausdruck zu bringen.

Fehlt in diesem Album leider alles. Die Lieder plätschern so vor sich hin, Übergänge gibt es kaum noch, wozu auch, gibt auch keine härteren Teile zu denen man sich Gedanken machen müsste.

Es fehlt einfach der Gegenpart! Das ist wie wenn man ein Album über die 4 Jahreszeiten macht und nur 1 Jahreszeit behandelt.

Auch das Konzert, welches ich mir gönnte, war Enttäuschung, ich hab noch nie so viele Leute gähnen sehen und einer ist sogar fast in jemand rein geflogen weil er eingepennt ist.

Es ist nicht schlecht das Album, es ist technisch einwandfrei, aber es kommt eben bei weitem nicht an die anderen Alben ran. Viel zu unkreativ und langweilig, da hat Neige die Latte selbst zu hoch gelegt mit seinen eigenen, vorherigen, Werken.
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen immer weiter ins Licht, 17. Januar 2014
Von 
Bärsrajko "rbaers" (Strausberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Shelter (Audio CD)
Die Vorfreude war gross,als ein neues Album der Franzosen von Alcest angekündigt wurde. Schon das letzte Album "les voyages del ame" war ein grosser Schritt weg von Metal Richtung eigenständiger, atmosphärischer Sounds und ist bis dato eines der schönsten Alben ever im Bereich ätherischer Rock/Metal Sounds.

Das bereits im Herbst als Appetizer funktionierende Video zur Single "opal" war in jedem Fall der perfekte Anheizer, lebt der Song auch als Opener der Platte von einer beeindruckenden hochmelodischen Gitarren-hookline, die seinesgleichen sucht. In jedem Fall super poppig...hat schon fast was von Alternativen Pop-Anwandlungen like Coldplay...zumindest im hymnenhaften Klang der Gitarren.

Extrem euphorischer lebensbejahender Shoegazer-Gitarrenrock, der von einer poppigen Melodie getragen sich aufs gemeinste in den Gehörgängen festbeisst...ein perfekter Auftakt. Mit dem folgenden "la nuit marche avec moi" darf man weiter verweilen auf der eben aufgesprungenen Euphorie-Welle , ist dieser Song mit einer wiederum unwiderstehlichen,süchtig machenden Melodie ausgestattet, die durch tolle Gitarrenriffs,ätherisch shoegazernde Sphärik und melancholischen Gesang zu glänzen weiss.

Das erinnert mich an die stets unterbewerteten Italiener von Klimt 1918, die auch auf schönste diesen Mix aus treibenden rockigen Effekt-beladenen Gitarren und Shoegazer / Postrock-Elementen hinbekamen, und sich immer auf sehr emotionale Weise in des Hörers Seele bohrten.

Die nun folgenden "voix sereines" sowie "Léveil des Muses" leben teilweise von eher drückenden,heavy ausladenden Rhythmen, in jedem Fall wieder sehr melancholisch weltvergessen.
Frontmann Neige liebt und assoziiert viel mit dem Meer, und dieses verträumte,melancholische Element ist in jeder Zeile,jeder Sekunde zu spüren.
Alcest erschaffen hier wieder mal ihren völlig eigenen schwebenen Soundkosmos, der dieses Mal sicher auch durch die Zusammenarbeit mit dem isländischen Produzent Birgir Jon Birgisson(Sigur Ros) zur nächsten Evolution im eigenen Bandkontext führen musste,sind Referenzen an die Vorzeige-Isländer nicht von der Hand zu weisen.

Bandkopf Neige versteht es wie kaum ein anderer,grosse Emotionen zu schüren, und das trotz einer ständig präsenten Unaufdringlichkeit, die vor allem durch den zurückgenommenen französischen Gesang, der immer irgendwie so eine gewisse Unschuld vermittelt, unterstrichen wird.
Alcest leben von ihren einnehmenden Arrangements, lassen sphärische Gitarrenteppiche den Hörer durch neblige Weiten driften,niemals düster,aber immer greifbar wehmütig,letztlich aber oft von einer hoffnungsvollen Euphorie beseelt.

Seltsam das gerade Musiker, Bands wie Alcest, Anathema oder über viele Jahre auch The Gathering,die in den frühen Jahren eher dem Metal-Genre zugeordnet werden mussten,nach Jahren durch eine Verfeinerung,Sensibilisierung ihres Sounds in oftmals sphärisch,psychedelische Weiten mit einer besonderen Emotionalität punkten, die sich von der reinen Genre-Klassifizierung wie Shoegazer,Postrock oder Black-Metal komplett abhebt,hat man doch einen völlig eigenen Ausdruck erreicht, der sicher mit diesen Genre-Elementen spielt, diese aber eher einer gewissen Verbeugung/Tribut an oder vor Grossmeistern wie Slowdive(RIP) darstellen durfte.

Metal-Fans, die mit den Erstwerken von Alcest noch glücklich wurden,spielten immer wieder Blast-Parts oder nordische Metalparts eine gewisse Rolle,können sich spätestens jetzt verabschieden, ist der nächste Schritt mit "shelter" Richtung atmosphärischen Pop/Rock genommen.

Dazu passt natürlich,dass man sich auf dem tollen "away",dem vorletzten Song der Platte, mit Slowdive-Sänger Neil Halstaed eine Koryphäe gattern konnte, der mit der Leihgabe seiner tollen Stimme letztlich eine perfekte Verlinkung zu Indie/Alternative-Pop Grössen wie The National oder Elbow schafft,die Alcest optional für die Zukunft eine weitere Verschiebung im Sound zutrauen lässt.

Definitiv ein klasse Song, der hymnisch pastoral an englische Steilklippen, Meer und viel viel Weite denken lässt. Der 10-minütige Epik-Rausschmeisser "delivrance" baut sich dann noch mal mit einfach nur hypnotischen,postrockigen Gitarrenakkorden ein letztes Mal auf und fadet bzw. driftet gen Ende sehnsüchtig aus, lassen Gesang und Melodie schon irgendwie Parallelen an spacige, frühe Porcupine Tree bzw. aktuelle Anathema denken.

Sicherlich sind z.B. mit "Opale" sehr poppige,moderne Anleihen vorhanden,ist der Kontrast verschwunden, den die Black-Metal Elemente auf den Vorgängern hervorriefen, trotzdessen bleibt ein Füllhorn an wunderschönen schwerelosen Melodien, die lange durch den Kopf geistern.

Tolle Platte eines Musikers,eines Visionärs, eines Träumers, der seine Einflüsse nicht verleugnet,dies aber immer mehr in Richtung alternativer moderner Pop-Elemente like Sigur Ros voranschreitet, dies aber immer mit hohem emotionalen Ausdruck. In einer Zeit, geprägt von Schnelligkeit,Technologie,Reizüberflutung,einem Overkill an sinnentleerten Informationen sind Alcest ein ruhendes Meer,ein Zufluchtsort.In diesem Sinne...take the dream!
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5.0 von 5 Sternen zum Träumen, 1. April 2014
Von 
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Shelter (Audio CD)
Dass Alcest mal eine Black Metal Band waren, kann man heute gar nicht mehr glauben, wenn man die frühen Werke nicht kennt. Allerdings ist das auch nicht wirklich schlimm, der mir hat die Entwicklung der Band in melodischere Gefilde bisher sehr gut gefallen. Auch Shelter stellt wieder eine Entwicklung dar und ist das bis dato wohl ruhigste Alcest Album geworden, dass nun gänzlich ohne Black Metal Elemente auskommen muss. Dies mag für viele abschreckend wirken, doch ist diese Entwicklung nach den bisherigen Alben doch absehbar gewesen.

Shelter ist für mich einfach ein wunderschönes Album geworden, dass mit seinen wunderschönen Melodien zum Träumen einläd. Songs wie "Opale" oder "La nuit marche avec moi" brennen sich aufgrund ihrer Eingängigkeit sofort im Gehirn ein und die Atmosphäre im Schlussstück "Délivrance" oder auch in meinen Lieblingstiteln dem "Shelter" sowie "Voix sereine" ist einfach überwältigend. Einziger Kritikpunkt ist für mich der Song "Away", die Stimme von Gastsänger Neil Halstaed gefällt mir nicht wirklich, da höre ich die Stimme von Neige deutlich lieber.

Abgesehen von diesem Punkt ist Shelter ein sehr rundes und für mich rundum überzeugendes Album geworden, dass mir so gefällt wie es ist, auch wenn viele wohl gewisse Trademarks der Band aus früheren Alben vermissen werden. Wem Les Voyages De L'Âme schon zu ruhig war, der wird mit Shelter nicht viel Freude haben, aber wer auch ein offenes Ohr für sanftere Klänge hat dem sei dieses Album dringend ans Herz gelegt.
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5.0 von 5 Sternen alcest - shelter, 27. März 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Shelter (Audio CD)
Bereits 6 Wochen ist dieses Album nun schon in den "allround album" Charts vertreten. Davon 5 Wochen unter den TOP 3 platziert. Neige (Stéphane Paut) hat hier mit seinem Haupt Mitstreiter Winterhalter die Grenzen im Rock weiter verwischt. Dabei bedient er sich der französichen Sprache die im anglo amerikanischem Raum Rock Circus noch Nachholbedarf hat. Besonders hervorzuheben sind die Single "Opale" oder das empor steigende "La Nuit Marche Avec moi" Auch der Titelsong "Shelter" hat das Potenzial in einer besseren Welt für obere Chart Platzierungen.

Shoegaze, Easy-Listening, Art-Rock. Egal welche Begrifflichkeit sich für dieses Album finden lässt, eines ist sicher: Es strahlt so schön wie die Sonne an einem herrlichen Sommertag.
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4.0 von 5 Sternen Alcest - Shelter, 27. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Shelter (Audio CD)
Manchmal ist weniger eben doch mehr - im Falle von Alcest's "Shelter" jedenfalls setzt die klare Reduzierung elementarer Bestandteile klare Akzente. Atmete der 2012er-Vorgänger "Les Voyages de l'áme" noch tief aus metallischen Lungen, beschneiden Alcest doch ihren Sound sehr drastisch und beschränken sich mehr auf stille, feine Töne. Im Klartext bedeutet dies, dass Fans der Band wohl gezwungen sein werden, gänzlich auf stark verzerrte Gitarren und dominante Doublebass zu verzichten. Dennoch entfaltet "Shelter" ziemlich schnell seine Stärken, und so verwundert es kaum, dass die Franzosen auch weitab vom metallische Soundgewand auf ganzer Linie überzeugen. Auch wenn das Album insgesamt sehr gleichförmig wirkt, gibt es doch für den geduldigen Hörer einiges zu entdecken. Trotz ähnlicher Instrumentierung entwickelt doch jeder der Songs seine ganz eigene Gestalt. Wenig verwunderlich, dass "Shelter" den Hörer nach einigen Durchläufen völlig in seinen Bann zieht. Je mehr der Hörer sich den verträumten, atmosphärischen Songs hingibt, desto tiefer zieht ihn die Musik in den Bann. Das Album fliegt angenehm vorbei und in jedem Moment, in dem man sich darauf konzentriert, scheint sich eine neue Nuance zu entfalten. Ganz ohne abrupte Breaks, ohne rasende Drumparts, ohne markerschütternde Vocals. Alcest hieven sich auf, viel intensiver zu konsumieren und mitzufühlen. Es gilt, diese Band neu zu entdecken - was Metal anbelangt, entkernt, aber deshalb kein Stück weniger beeindruckend oder weniger authentisch.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alcest....., 17. Januar 2014
Von 
Kleinerhobbit33 (Worms) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Shelter (Audio CD)
liefern das erste, große, Gitarrenalbum des Jahres ab. Das Fazit also gleich zu Beginn der Rezension. Das hat den einfachen Grund dass das vielleicht so nicht zu erwarten war.

Schon im Vorfeld hieß es dass die Truppe um Mastermind Neige ihren Sound stark verändert haben. Und die Vorabsingle Opale ließ, für mich, erst einmal den Schluss zu dass das nix wird. Diese kam mir dann doch ne ganze Ecke zu brav, poppig und eben nicht Alcestmäßig rüber.

Nach mitlerweile einigen Durchgängen fügt sich aber auch dieser Song ins Konzept der Platte ein, überzeugt mich aber immer noch nicht komplett. Das ist aber nicht weiter schlimm, der Rest der Scheibe ist nämlich musikalische Champions League und verzeiht diesen kleinen Ausreißer nach unten locker.

Fans der Vorgängerscheiben werden aber vielleicht nur schwer oder auch keinen Zugang zu Shelter finden. Die Black Metal Anleihen sind nämlich komplett verschwunden und weichen flirrenden Post-Rock Gitarren und dem immerzu cleanen Gesang Neiges.

Neige singt wieder komplett in französisch, ich verstehe also die Texte nicht. Das muss man aber auch nicht wirklich, die eigentliche Geschichte erzählt für mich die Musik, und das macht es letztlich ja auch aus. Lediglich Away kommt in englischer Sprache und wird von Gastsänger Neil Halstead, Frontmann der Band Slowdive, veredelt.

Aufgenommen und gemixt wurde das Album in Island, in den Studios von Jon Birgisson, der ja auch für den Sound für Sigur Ros zuständig ist. Entsprechend gut ist also auch die Produktion der Scheibe.

Es empfiehlt sich in jedem Fall die Platte am Stück zu hören, nur dann entfaltet sich deren Wirkung. Auch Fans der ersten Stunde sollten ein Ohr riskieren, auch wenn die Platte mit dem alten Sound nur wenig zu tun hat, ihrnwürdet definitiv etwas verpassen
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ............., 25. Januar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Shelter (Audio CD)
na da will ich doch auch noch meinen senf dazugeben..
so so so..neige hat metal nie richtig gemocht, ihm war es immer mehr nach slowdive und konsorten..die ehrlichkeit ehrt ihn ja, aber mir schiessen da einige fragen durch den kopf...wenn er sich dann mit den übergrossen slowdive messen lassen will, muss er sich sagen lassen..da hat er verloren..nur in ansätzen erreicht er die emotionale tiefe seiner grossen vorbilder..das weglassen der blackmetal anteile wird dadurch zum eigentor..bei den vorgängern war gerade diese synthese aus slowdive und blackmetal die granz grosse stärke alcests..auch wenn das sich jetzt sehr pessimistisch anhört, ist shelter natürlich ein tolles album mit starken passagen..als grosser anathema-fan bin ich wohl bei solchen dingen (musikalischer wandel) etwas sensibel..
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ~~~ troublant ~~~, 17. Januar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Shelter (Audio CD)
Chapeau Monsieur Neige. Nach einem überragenden "Écailles de Lune" Album, einer gutem "Les Voyages de L'Ame" Reise folgt nun ein intensiv-glänzendes "Shelter". Nach den ersten beiden Hördurchgängen sehe ich folgendes Setting: Die Musik führt durch ein Museum fragiler Bilder, traurig schöner Skulpturen und lässt dich schweben, während der Museumswärter langsam Fenstervorhänge öffnet und einige Sonnenstrahlen den Raum fluten. Im Vergleich zu den älteren Alcest gibt es keine Metal-Eruptionen, keinen Kreischgesang (den Neige immer höchst emotional einzusetzen vermochte) und daher vielleicht ein wenig Verlust an Spannungselementen. Mir kommen bei den Gitarrenlicks häufiger melancholische U2-Sounds der 80ger in den Sinn, was aber nur als grober Sextant dienen soll. Das Album fließt; die stets ruhigen Gesangslinien der französischen Texte sind melodiestark ausgefeilt und beim Abschlusstrack "délivrance" haben die Künstler gar epische Breitwandsounds passend zum isländischen Aufnahmeort in Szene gesetzt. Hier sollte niemand mit Hang zur ruhigen Melancholie enttäuscht aus dem Sessel steigen ...
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2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Album..., 18. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Shelter (Audio CD)
...das definitiv lange leben wird. So mag zwar der ein oder andere frühzeitig mit Kategorisierungen mutmaßen, aber nach einigen Hördurchgängen oder auch schon eher bei gewissen Stellen wird klar, dass die urtypische subtile, tiefgehende, stets unikale wie wandelbare Alcest-Energie NATÜRLICH auch dieses Werk durchströmt.

Waren die Vorgängeralben immerzu tendenziell ausschweifend-ätherisch nach "oben" gerichtet, habe ich bei "Shelter" das Gefühl, dass es wörtlich unter die Haut geht. Man ist geerdeter (Neige erzählte letztes Jahr in einem Interview, dass er sich mehr der Gesundheit, Bewusstheit seines Körpers widmen würde - siehe da, der Genius in den Menschen wird sichtlich nachhaltiger und kommt auch gut und sogar OPTIMAL ohne Wahn zurecht, verwirklicht sich).

Doch ebenso NATÜRLICH wird auch auf "Shelter" abgehoben und geflogen. Doch immer ist da meines Erachtens die bisher mit jeder Veröffentlichung erstarkende Verbindung zu diesem Planeten Erde.

Hier wird niemand ent-täuscht sein, außer extrem positiv. Ich glaube auch mit diesem Juwel werden es die Franzosen abermals schaffen, den Großteil der "alten" "Fans" zu behalten/begeistern, und ebenso eine beträchtliche Anzahl neuer Genießer für sich und ihr Schöpfen und Wirken zu gewinnen.

Danke Neige, für deine immense Wärme!
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Shelter
Shelter von Alcest (Audio CD - 2014)
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