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Kundenrezensionen

176
4,1 von 5 Sternen
Hydra (Ltd.Deluxe Boxset)
Format: Audio CDÄndern
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. August 2014
Vorab direkt: Ich beurteile das Album einzeln ohne es mit den anderen zu vergleichen. Das geht nämlich gar nicht. Denn WT ist nicht mehr Gothic, noch Symphonic, noch nicht einmal wirklich Metal. Wenn man sich das klar macht und einfach mal akzeptiert, fällt es leichter das Album Hydra vorurteilsfrei zu bewerten.

Metalelemente sind noch drin, das gefällt mir persönlich. Das Crossover finde ich ebenfalls für sich genommen schön, insgesamt passt aber alles nicht so zusammen. Das Album hat kein zusammenhängendes Thema, Motiv oder Gefühl. Aber trotzdem sind die Tracks einzeln nicht schlecht. Ich MAG das Album. Aber wer Gothic mag, wer auch mal orchestralen Sound vermischt mit Metal mag, der ist hier ganz falsch! Da muss man jetzt leider auf Bands wie Epica oder auch Nightwish zurück greifen. Vor allem auch was die Lyrics angeht. Die sind ganz weit von Anspruch oder Tiefe entfernt. Na ja gut - im Vergleich zu vorher zumindest.

Let us burn: Netter Einstieg. Lässt sich gut nebenbei hören. Lyrics geben mir nicht viel.

Dangerous: Wenn man mal das Musikvideo angesehen hat, wird einem das ähnlich substanzlos vorkommen.

And we run: Finde ich sehr schön. Lyrics sind irgendwie schmalzig. Kann man aber ausblenden.

Paradise: Sehr schöne Melodie, aber man hätte mehr daraus machen können wenn man bedenkt, dass die Band Tarjas Stimme zur Verfügung hatten!!

Edge of the World: In Ordnung. Kann schön sein, wenn man in der entsprechenden Stimmung ist.

Silver Moonlight: Finde ich mit das beste Lied. Ist kraftvoll und die Lyrics sagen ausnahmsweise mal was aus.

Covered by roses: Kann man nebenbei mal anhören. Lyrics sind lahm meiner Meinung nach. Nur 'carpe diem' als Aussage finde ich langweilig.

Dog days: Hm. Ich finds nicht gut. Sehr eintönig und selbst fürs Radio lahm.

Tell me why: Definitiv das beste Lied des Albums. Vor allem wegen den Lyrics. Die haben wirklich Tiefgang. Das einzige Lied das mich wirklich berührt hat und ein wenig gothic war. Die Verzweiflung kommt durch den Gesang und die Instrumente richtig raus.

Whole world is watching: Nur ein Wort: Furchtbar! Obwohl das wohl das dynamischste und melodischste Lied ist. Trotzdem furchtbar!

Alles in allem: Ich mag das Album. Deshalb vier Sterne. Es ist gut. Aber hat nichts mehr mit Within Temptation noch mit dem Genre, das sie mal repräsentierten, zu tun. Wenn man das hier als neue Band 2.0 betrachtet ist es ok. Ansonsten... Epica hören ;-)
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Es wurde viel geschrieben vor der Veröffentlichung des neuen Within Temptation-Albums "Hydra". Es sollte "back to the roots" gehen. Es sollte härter, wenn nicht sogar das härteste Within Temptation Album werden.

Und tatsächlich hatte ich große Hoffnungen in die Scheibe, als das großartige Stück "Paradise (What About Us?) veröffentlicht wurde. Zwar ist das Stück doch sehr kommerziell, aber durch die Zusammenarbeit mit Tarja ging für mich ein Traum in Erfüllung. Die Vorabversion von "Silver Moonlight" auf der Download-Single erinnerte an das Debütalbum "Enter". Das Wechselspiel Sharon den Adel und Robert Westerholt mit seinem Growl-Gesang gab einem dann die Aussicht auf ein wirklich harte Scheibe.

In der Tat, was mir nun hier vorliegt ist nach mehrmaligem Hören immer noch sehr hart - hart zu akzeptieren. Der Scheibe fehlt es einfach an einem Konzept. Es fehlt der "rote Faden". Die einzelnen Lieder sind zwar für sich betrachtet zumeist sehr eingängig, aber aufgrund ihrer Unterschiedlichkeit macht es keinen Spaß die CD am Stück zu hören. Die vier Songs mit den Gastsängern machen es auch nicht besser. Zwar ist "Paradise" immer noch eines meiner Lieblingslieder, aber insgesamt betrachtet machen die vier Lieder die Scheibe eher kommerzieller. Es soll hier anscheinend die breite Masse bedient werden und nicht mehr der Alt-Fan. Auch das in der Vorabversion so geniale "Silver Moonlight" kann nur enttäuschen. Die Arrangements stehen den Growls gegenüber so dermaßen im Vordergrund, dass man diese schon kaum noch wahrnimmt. Man könnte diesen Song deshalb sogar im Radio spielen und keiner würde es merken.

Die übrigen Lieder der Scheibe machen mir dann letztendlich auch nicht so viel Spaß, dass ich sagen könnte... "WOW!". Daher ist das Album für mich keine Kaufempfehlung wert und ich muss sagen, das Vorgängeralbum "The Unforgiving", das noch als "kommerziell" beschimpft wurde, gefiel mir durch die Eingängikeit und das durchgehende Konzept der Songs wesentlich besser.
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21 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Januar 2014
Der Weg des Vorgängeralbums ''The Unforgiven '' wird weiter knallhart durchgezogen. Fast schon radiokompatibel, zuckersüße Meldodien mit leider nur noch vereinzelten ''Härten'', Gastsänger/-innen für die Abwechselung, fette Produktion ohne Ecken und Kanten für neue Hörer, Musik schon fast für die Disco um die Ecke. Ich wurde mit dem Album ''Mother Earth'' auf die Band aufmerksam. 11 Jahre her ungefähr. Hier war man noch innovativ, hat durch eigene Stilmittel Akzente gesetzt. Alle folgenden Alben waren dann immer kommerzieller, das ist durchaus legitim. Habe ich trotzdem alle und auch gern gehört. Hier ist jetzt der Zwiespalt. Die Musik ist für den breiten Markt geschickt konzipiert, alte Fans mit musikalischem Anspruch haben zunehmend Probleme damit. Okay, ich höre schon die Stimmen von wegen Weiterentwicklung und so. Aber das ist es nicht. Es ist doch zu deutlich, dass diese Scheiblette gemacht wurde, um mehr, viel mehr zu verkaufen. Das erschließt neue Käuferschichten und lässt musikalisch zunächst begeisterte Liebhaber der ersten Platten möglicherweise ratlos zurück. Dadurch ist das Album aber nicht schlecht, die Band ist mit Nightwish in diesem Musikgenre weiter ganz oben, vielleicht an erster Stelle. Ich war zunächst etwas skeptisch, was das Stück mit dem Rap-Gesang angeht. Mittlerweile dreht es sich bei mir in Dauerrotation. Ich arbeite an meinen Vorurteilen. Ohne Frage sind wieder etliche Knaller auf dem Album, aber es ist für mich halt nicht mehr der Geheimtipp der frühen Jahre, zum nebenbei hören allerdingssuper. Ohne großen ''Rockanteil'', ohne allzu fette Gitarren. Aber zunehmend ohne musikalisch großen Anspruch. Halt auch eine Platte für meine Frau, die es musikalisch allzu hart nicht mag. Ein Wort zum Booklett der Deluxe Edition: Ja, so soll es sein. Hundert Seiten Bilder und Infos, das ist wertig, das will ich für meine Kohle haben. Das Ding setzt durchaus Maßstäbe und ist durchaus ein Kaufanreiz neben des geschickt gemachten Gesamtkonzepts des Albums. Insgesamt ein rundes Album und drei Sterne!! Und ein hoher Einstieg in die Charts ist vorprogrammiert. So soll es auch sein, wir gönnen es dieser symphatischen Truppe von Herzen. Und die nächste Scheibe dann halt wieder zurück zu den Wurzeln, wäre schön.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. April 2014
Leider steckt hinter der Hydra nicht wirklich das gefürchtete Monster wie erwartet! Statt wieder an alte Stärken anzuknüpfen geht die Band eher in kommerzieller Richtung weiter. Wenn das wenigsten so ausgefallen wäre wie beim letzten Album dann könnte man das noch verschmerzen. Doch leider muss ich sagen, das neue Werk ist trotz einiger Gastmusiker kein Höhenflug geworden. Auch nach Öfteren anhören wird das Album nicht wirklich besser! Nur wenige Titel können überzeugen. Die 10 Titel (auf der normalen Edition) plätschern halt irgendwie so herunter, ohne große Abwechslung, harten Metal oder irgendeinen hörbaren Hohepunkt. Das Album hätte so 3 Sterne bekommen aber…

Die 2 Sterne beziehen sich auf die 2 Disc Deluxe Edition: Finger weg davon!!!
Für etwa 5-6 € mehr bekommt man lediglich vier Pop Coversongs zu hören. Und dann noch 4 Rohversionen der Titel auf Disc 1, die pro Titel 3-mal in einer leicht veränderten Version ablaufen. Soll man sich sowas anhören? Hier frag ich mich schon was das bitte soll??? So was auf den Markt zu bringen ist für sich schon ein hartes Stück-METAL!!!
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Februar 2014
denn Within Temptation gehen hier zwar konsequent den nächsten Schritt nach dem letzten Album, aber ob man das gut findet hängt stark vom Hörer ab.

Denn mit den großartigen alten Werken der Band (Enter, Mother Earth) hat das neue Album rein gar nichts mehr zu tun. Dementsprechend könnte ich alle 1 Sterne Wertungen enttäuschter Fans der ersten Stunde verstehen. Denn statt melodischem Gothic Metal bekommt man hier "Pop"-Metal , wie diese Stilrichtung häufiger mal genannt wird.

Eingängige, aber unspektakuläre Melodien und Songs. Die Kreativität, die die Band früher ausgezeichnet hat blitzt nur noch ganz selten auf. Die Songs sind seit den letzten Alben immer nach den gleichen Mustern aufgebaut. Auch wenn durchaus versucht wird hier wirklich wieder eine härtere instrumentale Grundlage zu schaffen.

Das einzige was dieses Album für mich aus vor der kompletten Belanglosigkeit heraus hebt ist die charismatische und stimmlich tolle Frontfrau und die durchaus interessanten Features. Und das ist auch genau die erste Hälfte des Albums - bis incl Silver Moonlight klingt das ganze ordentlich und es ist auch etwas Abwechslung geboten, bis die Songs danach deutlich abflachen. Allein der letzte Song ist eine derartige fiese Schmalzbombe dass sich einem die Zehnägel aufrollen.

Das Feature mit Tarja ist davon noch das beste, auch wenn man mehr hätte draus machen können. Xzibit dagegen , das will für mich einfach nicht zusammen passen. Netter Versuch, aber es wirkt nie als würde da die Chemie/Mischung stimmen.

Alles in allem reichts für mich noch für großzügige 3 Sterne. Bleibt nur zu hoffen dass die Band den eingeschlagenen Irrweg verlässt und wieder mehr zu den Wurzeln zurück kehrt
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Juli 2015
war gut anzuhören jedoch sind die alten Alben meiner Meinung nach schöner hier fällt schon auf das sie einige Akkorde fast in allen Liedern haben und sich teils identisch anhört . Schade da haben sie sonst schöneres geboten
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am 2. März 2014
Habe mich wahnsinnig gefreut, endlich diese Album zu ergattern und bin völlig überwältigt von der ersten CD. Diese hat alles was man sich wünscht an Liedern und natürlich tollem Gesang. Es ist wie immer abwechslungsreich und rockig, wie gewohnt von WT.
Bei der Bonus CD sieht die Sache ein wenig anders aus. Die ersten 4 Lieder, bzw. Covers sind super, aber dann wird es etwas undefinierbar.Besonders das 6. Lied hört sich an als wäre irgendetwas schief gelaufen. Es beginnt, hört auf, beginnt an einer anderen Stelle, hört wieder auf, und dass andauernd. Also alles in allem ein zusammengestückeltes Etwas. Erst dachte ich mein Player sei kaputt, also in den nächsten. Hier das gleiche. Dann war ich mir sicher, dass die CD defekt sei. Allerdings wurde mir beim Lesen der anderen Rezessionen bewusst, dass es wahrscheinlich an dem speziellen Mix liegen könnte. Schade.
Würde beim nächsten Mal nur das normale Album kaufen, ohne Bonus CD.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. April 2014
Das Within Temptation sich immer wieder neu versucht zu erfinden, ist glaube ich keinem verborgen geblieben. So ist auch nicht überraschend, dass auch dieses Album wieder zu überraschen weiss.

Die Kooperation mit Tarja liess ja eher vermuten, dass der Stil eher wieder in die alte Richtung der Alben geht. Statt dessen erwartet einen ein Album, das vor Power nur so strotzt. Vorbei sind die ruhigen Zeiten, in denen Sharons Stimme mit melodischen Klängen wie in "Heart of everything" oder "An Acoustic Night At The Theatre" überzeugen konnten. Angedeutet hatte sich dies bereits in "Unforgiving", in denen die Tracks kraftvoller und dynamischer wurden. Konnte man "Unforgiving" nach ein bisschen eingewöhnen als Gesamtalbum geniessen, fällt dies bei Hydra doch ungewohnt schwer.

Einzelne Titel können durchaus überzeugen. Herauszuheben sei "Edge of the World (Track 5)". Eine an sich schöne Ballade, die jedoch auch wie das ganze Album durch Power getrieben ist. Jedenfalls drängt sich dieser Eindruck auf, wenn man den Gesamteindruck des Albums auf sich wirken lässt.

Als Ergänzung zu den bestehen Songs sicherlich klasse, als Einzelalbum kann es nicht überzeugen, gleiches gilt für die Bonus-Tracks auf der Deluxe Version, die wenig bis kaum Mehrwert bieten.

Der Vollständigkeit eine kurze Einschätzung zu den Tracks:

01 Let Us Burn: starke Rocknummer, die mehr verspricht, als das Album im Nachhinein zu bieten hat. Solider WT-Track ohne wirklich zu überzeugen.

02 Dangerous feat. Howard Jones: wohl der Song, der für die Dynamik des Albums steht. Wer auf einem Konzerte der World Tour war, wird wissen, dass Sharons Asset mit ihrer Stimme in diesem Song einfach zu sehr untergeht. Bei ersterem Hinhören noch interessant, nervt dieser Song auf Dauer eher auf dem Album.

03 And We Run feat. Xzibit: sehr interessante Version, in der WT beweist, dass neue Wege gehen, nicht immer nur schlecht sein muss. Coole Cross-over-Nummer !

04 Paradise (what about us) feat. Tarja: Power-Song, der alleine überzeugen kann, aber irgendwie nicht zum Album passt.

05 Edge of the World: schöne Ballade, die durch Sharons Stimme überzeugen kann.

06 Silver Moonlight: aus meiner Sicht das schwächste Lied auf dem Album, da es einfach nur laut klingt und eine komische Aneinanderreihung von typischen WT-Elementen darstellt. Wohl eines der Lieder, an dem sich am meisten die Geister scheiden.

07 Covered By Roses: Die Gute Laune Rock Nummer des Albums. Klingt sehr mainstream, weiss aber durchaus zu gefallen.

08 Dog Days: Die "ruhigste" Nummer auf dem Album. Wer sich an Sharons Stimme erfreut, hat mit diesem Track sicherlich viel Freude, auch wenn die Nummer an sich wenig spektakulär ist.

09 Tell Me Why: fällt auch mehr unter die Kategorie laut und nicht meines. Positiv ausgedrückt: Jetzt werden nochmal die Gitarren ausgepackt. Meines Erachtens der Beweis dafür, dass die Idee alte Elemente wie aus "What Have You Done" nicht mit dem "neuen" Stil passen

10 Whole World Is Watching feat. Dave Pirner: eine Ballade zum Schluss eines nicht überzeugenden Albums

Überraschenderweise wusste das Konzert der World Tour 2014, in dem viele Lieder des neuen Albums eingebracht werden, deutlich mehr als das Album zu gefallen. Hier schliesst sich wieder der Kreis als ich anfangs meinte, dass als Ergänzung zu den bestehen Songs die neuen Tracks klasse sind, es als Einzelalbum aber einfach nicht überzeugen kann.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Februar 2014
Das Geschrei ist mal wieder groß. Zu "mainstream", zu "poppig" zu schlag mich tot. Also ganz ehrlich, wer unbedingt immer das gleiche Schema haben will, soll sich ne andere Band suchen. WT haben bisher nie zweimal das gleiche gemacht und ich bezweilfe auch stark, dass sie JEMALS zurück zu "Mother Earth" gehen werden (oder "back to the roots", wenn man so will). WT 2014 ist nicht mehr WT 2003 und wird es auch nie mehr sein.

Anfangs war ich skeptisch mit Hydra. Nur 10 neue Songs, davon vier mit Gastmusikern, wobei der Name Xzibit den ein oder anderen skeptisch eine Augenbraue hochziehen lässt. Nach insentiven hören muss ich allerdings feststellen, dass Hydra einfach nur ein absolutes Glanzstück geworden ist. Die Holländer haben sich wieder entfernt von der gefürchteten Mainstream-Road ("The Unforgiving" liebe ich trotzdem). Die Scheibe ist gitarrenlastiger, die Orchesterparts dezenter eingesetzt, doch dort, wo sie ins Spiel kommen, sind die Klänge einfach nur bombastisch, ohne überladen oder aufdringlich zu wirken. Sharons Stimme klingt wie immer glasklar, doch scheint sie mir natürlicher auf diesem Album. Die hohen Klänge sind nicht mehr in den Vordergrund gerückt, was ihrer Stimmlage sehr zu Gute kommt. Auch Robert kann wieder Growls auf zwei Songs einbringen.

Ich bin mit ziemlich neutraler Einstellung an "And we Run" feat. Xzibit rangegangen und muss ehrlich zugeben, dass er schon nach kurzer Zeit zu meinen absoluten Lieblingen des Albums gehört. Die Stimme des Rappers bildet einen gelungenen Kontrast zu Sharons klarem Instrument und die Rap-Passagen wirken weder gestellt, noch übertrieben oder lächerlich. Der Songs ist perfekt, so wie er ist. Vor allem die Orchesterparts im Refrain jagen mir eine Gänsehaut über den Rücken.

"Let us Burn", "Covered by Roses" und "Tell me Why" sind typsiche WT Songs mit einem Hauch Einfallsreichtum. Growls auf "Tell me Why" und gesprochene Verszeilen in "Covered by Roses" (klingt echt creepy, lol).
Bei "Whole World Is Watching" kommen Erinnerungen an Utopia auf und zusammen mit "Edge of the world" ist er wohl der schönste Track des Albums. Um nochmal zu letzterem zu kommen: was mir bei "Edge of the world" besonders gefällt, ist die neue Struktur. Nachdem der Song normalerweise schon zu Ende ist, der Refrain das letzte mal durch, klingt der Song aus und... dann kommt ein weiterer Zweizeiler, der mit dem Lied an sich eigentlich nichts zu tun hat und einfach nur betörend schön ist.
Lauter solche kleinen Dinge machen Hydra (für mich) zu dem besten Album, was WT bisher abgeliefert haben, keine Frage.

Ach ja: die Tatsache, dass die Leute "And we Run" feat. Xzibit sofort verdammen, ohne den Song überhaupt zu kennen, finde ich echt daneben. WT trauen sich im Gegensatz zu anderen Bands wenigstens neue Wege zu gehen und Dinge auszuprobieren. Man sollte dem Song genau die gleichen Chancen einräumen zu überzeugen, wie den anderen auch. Wer immer wieder das gleiche Schema haben will, soll sich AC/DC anhören oder so und aufhören auf der Innovation anderer Bands rumzutrampeln.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. April 2014
Schade das WT ihren guten Gothic-Sound vom Anfang ihrer Gorßartigen Karriere in einen kommerziellen Mainstream Rock geändert haben. Die Lieder sind mehr oder minder austauschbar ohne größeren Höhen und Tiefen. Die letzten zwei CD`s enttäuschend. Ich versteh auch nicht wie eine Band die so erfolgreich mit ihrem Sound war so eine Wendung hinlegen kann . Was soll das? Erkär mir's einer. Da rettet auch Tarja und Co. nicht mehr viel. Die Lieder sind hübsch anzuhören aber mehr auch nicht. Kaum Kreativität mehr gegenüber früher. Im Konzert in FFM hatte van Adel Mühe mit Ihrer Stimme sich gegen den harten und lauten Sound zu behaupten und hat ein paar mal ganz schön nach Luft geschnappt. Sie mußte ziemlich ankämpfen. Schade schade.
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