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Kundenrezensionen

844
4,0 von 5 Sternen
Die Analphabetin, die rechnen konnte
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TOP 50 REZENSENTam 16. November 2013
Was sollte der Autor machen? Alle Welt hat doch von ihm erwartet, dass er nach seinem megaerfolgreichen "Hundertjährigen" mit dem neuen Buch mindestens genauso gut ist, sich am besten nochmals übertrifft. Und das hat er auch versucht, vielleicht sogar geschafft. Schließlich lässt er seine Hauptheldin Nombeko per Zufall ins südafrikanische Atomwaffenprogramm stolpern, schickt sie dann mit Hilfe des Mossad-Geheimdienstes nach Schweden und lässt sie schließlich am ganz großen Weltenrad drehen. Mehr geht fast nicht. Seiner Heldin gönnt er dabei kaum eine Atempause - und dem Leser damit auch nicht. Es wird also nie langweilig - ständig bekommt man neue, skurrile Wendungen aufgetischt. Aber irgendwann stellt sich auch eine gewisse Art von "Reizüberflutung" ein - bei mir zumindest. Dem Plot geistig zu folgen, erfordert auch Anstrengung. Beim nächsten Roman wird sich der Autor etwas grundlegend Anderes ausdenken, und das Erzähltempo dabei drosseln müssen. Sonst hetzt er sich, sein Buch und die Leser womöglich noch zu Tode!

Jetzt mal zur Sprache, zum Erzählstil. Hier liegt aus meiner Sicht die große Stärke von Jonasson. Wer seine Fähigkeit mit Sprache umzugehen, witzig und unterhaltsam zu schreiben, schon beim "Hundertjährigen" schätzen gelernt hat, der wird auch bei dem neuen Buch nicht enttäuscht. Er kann es einfach. Ihm gelingt es, alle seine Figuren (bis in die Nebenfiguren hinein) glaubwürdig zu zeichnen und beim Leser Sympathie für sie zu erwecken. Das erreicht er mit einer Sprache, die unbekümmert, ja schon fast kindlich klingt. Und auch die Art, wie er seine Geschichte erzählt, hat schon etwas kindlich- naives. Manche Wendung im Roman wirkt vielleicht etwas an den Haaren herbeigezogen - aber gerade das macht andererseits die Geschichte irgendwie unberechenbar, spannend und gibt ihr eine Portion fröhlicher Anarchie. Fast könnte einem hier das Lied von Jonassons berühmter "Landsfrau" Pippi Langstrumpf in den Sinn kommen: "Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt". Mit ihrer frechen, unbekümmerten Art erinnert mich die Heldin Nombeko auch irgendwie an Pippi Langstrumpf.

Hat das Buch einen literarischen Anspruch? Der Autor hat in einem Interview ja selbst erklärt: sein Roman soll vor allem eines: unterhalten. Und das tut er auch. Aber eben nicht mehr, wie ich finde. Gegen das Nichtvorhandensein von tieferer Bedeutung wäre an sich auch nichts einzuwenden. Aber der Autor wählt für seinen Plot eben teilweise Konstellationen (rassistische Gerichtsurteile, atomare Rüstung) oder auch Orte, die schon an die ernsten Dinge dieser Welt erinnern. Etwa wenn er seinen Roman im größten Slum Südafrikas beginnen lässt, oder wenn wenn er ganz beiläufig erwähnt, dass die Hauptheldin Nombeko ihren Vater nie kennengelernt hat und ihre Mutter starb, als sie zehn war. Das ist nun mal traurig und passt irgendwie nicht so recht zu einem unbeschwerten Unterhaltungsroman.

FAZIT
Der neue Roman ist sicher nicht schlechter als sein Vorgänger. Aber vielleicht ist jetzt doch schon eine Art Gewöhnungseffekt eingetreten an die durchaus grandiose Art Jonassons, den Leser mit ständig neuen Einfällen zu verblüffen. Es ist wie bei einem Zaubertrick, den man zum zweiten Mal sieht: mag er auch noch so genial sein - beim zweiten Mal hat man sich schon daran gewöhnt, dass das Auto von der Bühne verschwindet... Vielleicht kann man den Zauber des ersten Mals auch gar nicht vollständig reproduzieren - obwohl sich Jonasson sehr darum bemüht. Gleichwohl ist es aber natürlich wieder ein spannender Unterhaltungsroman geworden, der weit über dem Durchschnitt seines Genres liegt. Man hat das Bedürfnis (die Sucht) immer weiter zu lesen, auch wenn die Geschichten noch so weit hergeholt erscheinen - oder vielleicht gerade deswegen....
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236 von 279 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 17. November 2013
Leider bin ich hin und her gerissen.

Wenn ich "Die Analphabetin, die rechnen konnte" als ersten Roman von Jonas Jonasson gelesen hätte, würde ich wahrscheinlich eine euphorische Rezension schreiben. Ohne Zweifel: das Buch ist gut, die Geschichte ist originell, der Autor hat viel zu sagen und reflektiert vieles in interessanten Bildern. Allerdings ist die Geschichte vom Titel begonnen ein Spiegel seines ersten Überraschungserfolges "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand". Aus Mann wird Frau, aus alt wird jung und die Geschichte spielt jetzt in Afrika. Hier wirkt der Schwede, der aus Absurdität Geld macht. Nein, das ist übertrieben und dem Roman und Autor nicht angemessen. Aber nun etwas zum Inhalt.

Nombeko Mayeki, die junge Heldin, wächst in einem südafrikanischen Slum auf. Sie wird Waise, wird in einen Unfall verwickelt, aus dem sie (obwohl unschuldig) als Schuldige heraustritt und fortan als Putzfrau eines Atomwaffentechnikers arbeiten muss. Sie ist sehr klug und kann übermäßig gut rechnen. Die Geschichte entwickelt sich wie der Vorgängerroman absurd weiter, sie schmuggelt ungewöhnliche Dinge, kommt in Kontakt mit dem schwedischen König und vieles mehr. Im Detail will ich da nicht weiter darauf eingehen, der Roman und der Fortgang der Geschichte lebt von diesen skurrilen Einfällen. Ein Beispiel möchte ich allerdings nicht auslassen: mir haben besonders gut die drei chinesischen Schwestern gefallen, die beruflich Hunde töten. Das setzt sich später noch verrückter fort. Jonas Jonasson schreibt toll, er hat einen beiläufigen, harmlosen Erzählstil, der im extremen Kontrast zu den Absurditäten der Handlung steht. Genau das hatte mir im Vorgängerbuch auch schon so sehr gefallen. Dabei bezieht er sich auch oft oft die aktuelle Geschichte, Politik und Gesellschaftsstrukturen. Hinter dem geschickt geschriebenen Witz liegt also eine ernste und reflektierte Aktualität, die durchaus lesenswert ist.

Leider finde ich nur absolut schade, dass das Konzept fast identisch aus dem vorherigen Erfolgsbuch kopiert ist. Ich traue dem Autor weit mehr zu und frage mich, ob der Verlag nicht auf dieses Muster gedrängt hat. Wenn es so wäre, ist das schade. Da ist sicher mehr Potential. Aus dem Grunde bin ich enttäuscht. Eine Bewertung ist daher schwierig.

Grundsätzlich kann ich den Roman jedem sehr empfehlen, der sich von dieser Art Geschichten angezogen fühlt. Auch wer das vorige Buch gerne gelesen hat und nicht enttäuscht über das gleiche Konzept ist, wird Freude an dem Buch haben. Ansonsten hoffe ich auf etwas mehr Mut beim nächsten Roman von Herrn Jonasson.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. November 2014
Ich habe vor wenigen Wochen erst den Hundertjährigen gehört und von daher konnte ich gewissen Wiederholungen und Dejavu-Effekten bei dem neuen Werk nicht entgehen. Aber im Grunde ist es genau wie bei dem Hundertjährigen-Hörbuch gelaufen - am Anfang wollte ich direkt wieder aussteigen (dieses Mal durchaus auch wegen der Sprecherin und eben dem Gefühl "Nur ein Abklatsch des Erfolgsbuchs", aber ich hab wegen mangelnder Alternativen auf meinen Autofahrten (das dummschwätzige Radio geht im Auto gar nicht mehr und meine Musik-CDs habe ich auch über) das Hörbauch laufen lassen. Und wie ein schleichendes Gift hat es auch das Werk geschafft zu hypnotisieren und in den Bann zu ziehen, wie ich es selten bei Hörbüchern oder auch Büchern erlebe. Klar - die Handlung ist unglaubwürdig, konstruiert und ein bisschen am Hunderjährigen vom Konzept angelegt. Dazu verlieren manche Wiederholungen wie die ständige Bezeichnung "Zornige Junge" irgendwann den Reiz. Aber so what? Das Teil ist einfach unglaublich unterhaltsam. Mehr will ich nicht bei einer Autofahrt haben. Dass es keine anspruchsvolle Literatur ist, was manche behaupten. Ist mir vollkommen egal. Solange ich keine Soaps oder Shows bei privaten Fernsehsendern schaue, darf ich mir etwas leichere Unterhaltung sicher leisten (das sollte das Werk hier aber nicht annähernd in die Nähe des Nicht-Niveaus von RTL, VOX und Co rücken).
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Januar 2014
Ich mag einfach seine Art zu schreiben und ich hatte mich amüsiert - aber ganz und gar seltsam und nicht besonders einfallsreich fand ich den Aufbau und Verlauf der Geschichte.
Nun könnte man denken, er versuchte das gleiche Buch nochmal zu schreiben, nur anders - das würde es wohl am besten treffen, denn so kam es mir vor.
Da ich den Hundertjährigen gelesen hatte - wusste ich schon immer was kommen würde - und so kam es auch...
Vor allem das Ende - auf dem Kartoffelhof... wie dann alle zusammen kommen und unter skurilen Umständen einfach nur menschlich und freundlich werden... Neee, das war echt das Gleiche in Grün.
Naja, vielleicht hilft diese Wiederholung, dass möglichst viele Menschen dies in ihrem Leben nach machen - aufhören sich zu streiten und zu bekriegen und Recht haben zu wollen und misstrauisch zu sein...
Wenn das ein Beitrag dafür war, dann war auch das ein gutes Buch ;-)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Januar 2014
Habe mich bei der Lektüre dieses Buchs köstlich amüsiert. Was der Hauptperson im Laufe der Geschichte alles passiert! Unglaublich - sie kommt quasi durch die ganze Welt, und trifft mit historisch-relevanten Persönlichkeiten zusammen, und ist ganz nahe bei den Hebeln der Macht. Eine herrlich verrückte Lektüre.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. August 2014
„Die statistische Wahrscheinlichkeit, dass eine Analphabetin im Soweto der Siebzigerjahre aufwächst und eines Tages mit dem schwedischen König und dem Ministerpräsidenten des Landes in einem Lieferwagen sitzt, liegt bei eins zu fünfundvierzig Milliarden siebenhundertsechsundsechzig Millionen zweihundertzwölftausendachthundertzehn.
Und zwar nach den Berechnungen eben dieser Analphabetin.“

Statistisch gesehen hätte die junge Nombeko vermutlich nicht mal die Chance gehabt, jemals aus ihrem Armutsviertel herauszukommen, in dem sie schon als Fünfjährige anfangen muss, täglich mit dem Schleppen und Leeren von Latrinentonnen Geld fürs Überleben zu verdienen. An einen Schulbesuch ist nicht zu denken, aber Nombeko ist mit einer überdurchschnittlichen Intelligenz und einer angeborenen Gabe, die ihr die kompliziertesten mathematischen Zusammenhänge so leicht erscheinen lässt, wie anderen Menschen nur das Addieren im Zahlenraum von 1-10, ausgestattet.

Die Geschichte, wie sie es schafft, nicht nur den Latrinentonnen den Rücken kehren zu können, sondern mit einer Mischung aus Glück, Verstand, Wagemut und hin und wieder auch Skrupellosigkeit zu einigem Reichtum zu kommen und sich in höchsten politischen und Adelskreisen zu bewegen, ist absolut skurril. Dazu kommen einige sehr ungewöhnliche Charaktere, viele prominente und bekannte Namen und eine Anhäufung wirklich abstruser Zufälle, die nicht immer positiv sind und Nombeko auf ihrem Weg einige Steine in den Weg legen. Entschuldigung, ich meinte nicht Steine, sondern Atombomben…;)

Ich habe mich wirklich gut unterhalten gefühlt. Das Buch war witzig und brachte wieder eine tolle Kombination aus Absurditäten und Weltgeschichte. Die Respektlosigkeit, mit der die „Putzfrau“ jeglichen Staatsoberhäuptern begegnet und immer noch ein bisschen schlauer ist als der beste Geheimdienst, ist erfrischend. Und die Tatsache, dass sie das Ganze nicht nur überlebt, sondern letztlich als Siegerin daraus hervorgeht, ist zwar völlig unrealistisch, aber mal ehrlich: Wenn es sowas gäbe, das wäre schon schön!

Man muss skandinavische Romane mögen, das ist klar. Aber wer schon immer mal lesen wollte, wie ein Mossad-Agent versuchen muss, Shimon Peres zu erklären, wieso er zehn Kilo Antilopenfleisch statt einer Atombombe erhalten hat, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen.:D
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Gibt es ein besseres Konzept für einen Autor, als ein überaus erfolgreiches Konzept – in diesem Fall das des Welt-Bestsellers »Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand: Roman« – zu wiederholen? Dan Brown macht es, John Grisham zelebriert es bis zur Perversion, und auch Jonas Jonasson strickt seinen zweiten Roman so wie seine überaus erfolgreiche Nummer Eins.

Jonasson schildert den sagenhaften Aufstieg von Nombeko, einem kleinen schwarzen Mädchens aus Soweto. Sie startet als Latrinenausträgerin, wird bald Chefin über aller S******-Schlepper, dann eine Art wissenschaftliche Hilfskraft und beendet schließlich ihre wundersame Laufbahn als Botschafterin Schwedens in Südafrika. Ihre besten Freundinnen sind drei chinesische Schwestern, die Kunst fälschen und Hunde vergiften.

Die Schicksalsgeschichte der pfiffigen Schwarzen wird mit viel Humor und diversen satirischen Seitenhieben auf politische Konstellationen jener Tage erzählt. Parallel beschreibt der Autor das Leben eines schwedischen Zwillingspaares. Dies wiederum wird von einem schwärmerisch monarchistisch eingestellten Vater erzogen, der irgendwann anfängt, den König als Objekt seiner Anbetung zu hassen und zum Republikaner umschwenkt.

Natürlich laufen die beiden Erzählstränge ineinander und die Geschichte kulminiert in Schweden. Mordende Agenten vom Mossad sind auf ihren Spuren, denn Nombeko hat eine Atombombe im Gepäck, die in Südafrika vom Laster fiel. Sie gilt es, loszuwerden. Die tumbe schwedische Polizei bekommt dabei ebenso ihr Fett ab, wenn sie ein angeblich besetztes Haus stürmt wie das Schwedische Königshaus und die herrschende Politik.

Insgesamt beschert es erneut großes Vergnügen, Jonas Jonasson zu lesen. Es ist dabei müßig, lange abzugleichen, ob sein zweiter Roman an die Stärke seines weltbekannten Erstlings heranreicht. Nein, er reicht nicht daran, denn schon die Ausgangsgeschichte ist sehr viel ernster und sozialkritischer als die Slapstick-Komödie des »Hundertjährigen«.

Der Autor versteht es dafür ausgezeichnet, Realitäten ins Abstruse zu überdrehen und Situationen derart zu überzeichnen, dass der Leser sich vor Lachen schütteln kann, ohne dabei den politischen Wahnsinn beispielsweise des afrikanischen Apartheid-Regimes zu übersehen.

Ein amüsantes, flott geschriebenes Buch, das vollkommen zu Recht die Bestseller-Listen anführt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 50 REZENSENTam 14. September 2014
Meiner Meinung nach, ist auch "Die Analphabetin, die rechnen konnte" wieder ein sehr gelungener Roman von Jonas Jonasson. Natürlich hat dabei jeder den "Hundertjährigen" im Hinterkopf und dabei eine entsprechende Erwartungshaltung, doch auch vor diesem Hintergrund hat mich das Buch trotzdem vollends überzeugt. Wieder ist es eine Geschichte, die irre Wendungen und Entwicklungen nimmt, deren Charaktere sehr gut gezeichnet sind und erneut gelingt diese herrliche Mischung aus realen Ereignissen und Fiktion. Je mehr man über die tatsächlichen geschichtlichen Abläufe weiß, umso mehr unterhält und amüsiert diese Verquickung aus Tatsachen und frei Erfundenem, auch wenn vieler dieser Ereignisse einen bitterbösen Hintergrund haben - aber gerade das macht für mich den Reiz von Jonassons Romanen aus.

Der Erzählstil ist unbekümmert und immer wieder blitzt dieser trockene Humor auf, den ich so schätzen und lieben gelernt habe. Die ganze Story ist einfach extrem "schräg", unberechenbar und für meinen Geschmack äußerst unterhaltsam. Natürlich ähneln sich die beiden Romane in gewisser Weise, aber wie auch viele Musikbands, hat eben auch jeder Autor seinen eigenen Stil. Die Erwartungshaltung den "Hundertjährigen" zu übertreffen finde ich persönlich übertrieben und auch der ständige Vergleich bringt nicht weiter. Wenn man das Buch ohne diese Einschränkungen betrachtet, ist es ein sehr unterhaltsamer Roman mit einer irren Story, der einfach zu sorglosen Lesestunden einlädt. Mehr sollte und kann man von diesem Buch nicht verlangen und für meinen Geschmack machen gerade die Unbekümmertheit des Erzählstils von Jonasson vor sehr ernsten historischen Ereignissen, gerade den Reiz seiner Bücher aus.

Kurzum: ich find's gelungen!!!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Januar 2014
Eine sehr ideenreiche und phantasievolle Geschichte, die keinen Moment langweilig ist. Für meine Begriffe besser als das andere Buch der Hundertjährige.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Januar 2014
Leider hat man Katharina Thalbach, die ich sonst sehr schätze, als Leserin ausgewählt. Ein Fehlgriff.
Die Geschichte ist zwar phantasiereich, es entbehrt ihr aber der Charme und das Augenzwinkern, das man bei dem "Hundertjährigen" verspürte. Vielfach möchte man die Geschichte beschleunigen, man hat den Eindruck, der Autor schindet Zeit.
Niedlich, aber vielfach langweilig, weil "zu blöde".
Ich verspüre keine Lust, mir einen weiteren Jonasson anzuhören.
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