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In den Weiten des DC-Universum's gibt es einen Typen namens Arrow. Und dieser bekam eine Serie spendiert. Und auch wenn Arrow nach Sichtung der ersten Staffel ohne Probleme der Zwillingsbruder von Bruce Wayne alias Batman sein könnte (keine Superkräfte, gutaussehend, Milliardärs-Sohn, Eltern leiten ein Imperium mit dem eigenen Familiennamen als Wappen, gut trainiert is er auch, über eine geheime Zentrale verfügt er ebenfalls und er gibt sich nach Außen häufig anders als er wirklich ist um den Schein zu waren), und auch wenn man beim Filmen des Polizeigebäudes von Außen während der gesamten Staffel immer nur die selbe Szene mit dem gleichen blauen Auto abspielt (was ziemlich witzig ist wenn es erstmal auffällt), und auch wenn in dieser Serie (egal ob Jung oder Alt) 90% der Darsteller wie aus dem Model-Katalog aussehen, und auch wenn Arrow-Darsteller Stephen Amell immer und überall Oberkörperfrei trainiert und stets den Bauch anspannt... trotz alle dem... MACHT DIESE SERIE UNHEIMLICH SPAß!

Ja, die erste Staffel von "Arrow" hat ohne Zweifel ihre Schwächen, nichts desto trotz gefällt sie mir persönlich von allen aktuellen Comic-Helden-Serienumsetzungen (Flash, Agents of Shield, Gotham etc.) am besten. Der Cast ist, wenn auch unter Berücksichtigung einiger Schwächen, wirklich gut und es macht einfach Spaß, Stephen Amell und Co. bei ihrer Arbeit vor der Kamera zuzusehen. Dieser macht übrigens einen ganz hervorragenden Job und ist für die Rolle des Arrow perfekt besetzt (Charismatisch & Physisch). Auch der Stil der Serie gefällt mir ausgesprochen gut. Der Look, die Locations, die Inszenierung, die Grundstimmung, das alles kann sich wirklich sehen lassen für ein Serien-Format. Inhaltlich hat "Arrow" außerdem einiges zu bieten und so wartet die Erzählweise immer wieder mit Szenen aus der Vergangenheit und Gegenwart auf. Die Macher widmen sich nämlich über die gesamte Staffel immer wieder der Entstehungsgeschichte von Arrow und man erfährt nach und nach warum und vor allem wie Oliver Queen zu dem Mann wurde der er schließlich nach seiner Rettung ist. Was dabei auffällt ist auf jeden Fall, das sich die Grundidee im Kern schon arg der von Batman ähnelt, auch wenn sie nicht komplett Deckungsgleich ist (Insel-Story, Familiengeschichte usw.). Das juckt mich, als Batman-Fan, jedoch überhaupt nicht, ganz im Gegenteil. Das Präsentierte und die Geschichte des Arrow funktionieren ausgesprochen gut in Serien-Form. Alles wird spannend und stets mit der nötigen Portion "Ich will wissen wie es in der nächsten Folge weiter geht" erzählt.

Positiv erwähnt sei an dieser Stelle auch die Einbindung eines Charakters, der vor allem DC-Kennern ein Begriff sein dürfte. Die Rede ist natürlich von Slade Wilson aka Deathstroke, der hier ein Weggefährte von Oliver Queen ist. Mit 23 Episoden hat Staffel 1 also einiges an Serien-Unterhaltung zu bieten, welche hier nie Langweilig bzw. Langatmig wird. Die 4 Blu-ray's können sich auch sehen lassen und bieten gute Qualität, sowohl visuell als auch beim Sound. Alles in allem bekommt die erste Staffel daher von mir 4 Sterne und definitiv einen Helden-Tipp.
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TOP 500 REZENSENTam 15. Februar 2014
Der 1941 erstmals im DC-Comicheft “More Fun Comics“ # 73 als Green Arrow auftretende Oliver Queen war zunächst eine Mischung aus Superheld und Robin Hood, was sich auch durch eine kecke rote Feder am spitzen grünen Hütchen sowie durch dessen Einsatz von Pfeil und Bogen bemerkbar machte. Da Oliver Queen aber auch ein Milliardär ist, über keine Superkräfte verfügt, keine Schusswaffen benutzt und ein Arrow-Car fährt, ist er auch eine etwas weniger düstere Variante von Batman. Die Figur wandelte sich im Laufe der Jahrzehnte zum auch politisch engagierten Kämpfer und aus dem kecken Hütchen wurde eine grüne Kapuze.

Eine wichtige Komponente im Mythos von Green Arrow ist, dass Oliver Queen auf einer Kreuzfahrt Schiffsbruch erlitt, sich auf eine einsame Insel rettete und dort das Bogenschießen erlernte. Diese sehr schnell erzählte Origin spielte jedoch ansonsten in den Comics keine große Rolle, erst der Autor Andy Diggle und der Zeichner Jock widmeten dem Insulaner Oliver Queen in ihrer Serie “Green Arrow – Year One“ sehr viel mehr Aufmerksamkeit. Dieser Comic beeinflusste die TV-Serie “Arrow“ so stark, dass Andy Diggle sogar zum Namenspatron für eine der Hauptfiguren wurde. Arrows Partner der Kriegsveteranen und Bodyguard heißt John Diggle.

Die 23 Episoden der ersten Staffel von “Arrow“ erzählen wie Oliver Queen fünf Jahre nach seinem Schiffsbruch in seine Heimatstadt Starling City zurückkehrt und dort zum “Arrow“ wird. Zwischendrin gibt es immer wieder Rückblenden, die Queens Erlebnisse auf der vor der chinesischen Küste gelegenen gar nicht so einsamen Insel Lian Yu schildern und gelegentlich an die Serie “Lost“ denken lassen. Hauptinspirationsquelle für "Arrow" dürfte jedoch zweifelsohne die Erfolgserie “Smallville“ gewesen sein, in der nicht nur von der Superman-Werdung des jungen Clarke erzählt wurde, sondern auch ein von Justin Hartley verkörperter “Green Arrow“ eine gar nicht so kleine Rolle spielte. Auch der pompöse Familiensitz der Familie Queen dürfte “Smallville“-Fans bekannt vorkommen, denn es ist das selbe in Kanada gelegene Hatley Castle in dem auch Lex Luthor residierte.

Justin Hartleys Erbe trat der zunächst etwas unscheinbar wirkende Stephen Amell an, der Oliver Queen bzw. den Arrow mit sehr viel körperlichem Einsatz spielt. Aus dem großen Pool an interessanten Nebendarstellern ragen vor allem zwei sehr gegensätzliche Vaterfiguren heraus: Paul Blackthorne (“Lagaan – Es war einmal in Indien“) als schwer frustrierter Polizist und John Barrowman (“Torchwood“) als der schurkische Vater von Oliver Queens bestem Freund. In kleinen Portionen von Werbung unterbrochen auf VOX betrachtet, entfaltet “Arrow“ sein Potential nur bedingt. Doch als geballte Ladung auf DVD und Blu-ray in sehr guter Bild- und Tonqualität rollt vor den Augen des Betrachters ein großes Superhelden-Drama ab. Dieses mündet in ein wahrhaft knalliges Finale, das gespannt macht auf die zweite Staffel.

Bonusmaterial der Blu-ray
"Wie Arrow zum Leben erweckt wurde" (29:35 min) ein sehr interessantes Making Of, wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln
Bericht über die oft vom Hauptdarsteller Stephen Amell selbst durchgeführten Stunts (18:53 min)
Zu einigen Episoden gibt es noch teilweise recht aufschlussreiche zusätzliche Szenen
Verpatzte Szenen (2:08 min)
Cast & Crew auf dem Paley Fest 2012 (27:26 min)
Folder mit Infos zu den einzigen Episoden
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TOP 1000 REZENSENTam 30. Januar 2016
"Oliver Queen als "Batman" mit Pfeil und Bogen"

Nach 5 Jahren auf einer vermeintlich "unbewohnten" Insel kehrt Oliver Queen zu seiner Familie zurück und hat einen Auftrag, die Fehler seines Vater wieder gut zumachen...
Klingt im ersten Moment wenig spannend aber die Serie steigert jedes mal die Erwartungen.

Zuerst als Einzelkämpfer unterwegs formiert sich um Oliver ein kleines Team aus Vertrauten, die mit ihm zusammen gegen die Ungerechtigkeiten kämpfen. Es entsteht eine Geschichte voller Intrigen, Lügen, Verrat und immer wieder eingeblendeten Rückblicken aus Olivers Zeit auf der Insel.
Mehr möchte ich zum Inhalt auch nicht weiter preisgeben.

Wer ist Freund, wer ist Feind, wem kann man vertrauen? Was ist das Ziel?
Es ist jedes Mal wieder spannend!
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am 18. Juni 2016
Ich habe mir damals als die zweite Staffel gerade im Fernsehen startete, diese DVD geholt, weil die Werbung immer ganz ansprechend war und auch als ich einmal eine Folge im Fernsehen sah, wirkte die Serie auf mich ziemlich spannend. Leider ist mein Interesse im Laufe des Guckens auf 0% gesunken. Ich fand schon nach den ersten paar Folgen nicht einen einzigen der Charaktere besonders sympathisch oder realistisch (Im Gegenteil, ich entwickelte eher einen Hass auf diese Figuren), was sich auch mit dem Rest nicht geändert hat. Und statt viel Action und echter Spannung bekam ich unnötiges Beziehungsgeplänkel unter Menschen, die mich eben null interessierten.

Die Idee an sich finde ich großartig und man hätte bestimmt viel daraus machen können. Aber in der Umsetzung fehlt es letztlich an echter Tiefe und besseren Schauspielern. Ich habe daher auch keinen Anreiz die Serie weiter zu verfolgen.
Letztlich gibt es natürlich schon etwas Spannung und man kann nicht abstreiten, dass man gut unterhalten wird. Mehr aber leider nicht! Daher empfehle ich: kauft euch gerne mal die erste Staffel und schnuppert herein, um ein eigenes Urteil zu bilden, aber erwartet nicht zu viel!
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am 27. Mai 2016
Die Blu-ray ist top! Gutes HD-Bild und einwandfreie Tonspur. Alles wie es sein muss.
Die Serie an sich ist natürlich Geschmackssache. Ich mag die Comics des DC-Universums und habe bei der Blu-ray einfach mal zugegriffen.
Ich habe jetzt die ersten 8 Folgen geguckt und fühle mich ganz gut unterhalten. Richtig ans Herz gewachsen sind mir die Schauspieler jetzt noch nicht, aber ich habe ja noch einige Folgen vor mir. Die Cliffhänger funktionieren auf jeden Fall, denn ich will wissen wie es weiter geht :) Man hat es nicht leicht als Serienjunkie!
Mein Fazit: Für den Preis bekommt man eine gute Action-/Superheldenserie auf einer einwandfreien Blu-ray.
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am 7. September 2014
“My name is Oliver Queen. For five years I was stranded on an island with only one goal: survive. Now I will fulfill my father’s dying wish to use the list of names he left me and bring down those who are poisoning my city. To do this, I must become someone else. I must become… something else.” (Oliver Queen)

Diese kurze Einleitung wird ab Arrow Folge 2 jedes Mal eingespielt und ist eigentlich schon alles, was man an Zusammenfassung braucht: Oliver Queen ist auf der einen Seite der verwöhnte Milliardärssohn, der gerade seine traumatischen Erlebnisse von der Insel verarbeitet, auf der anderen Seite aber ist er (jedenfalls in meinen Augen) ein Held: Er zwingt die kriminellen Konzernchefs von Starling City in die Knie und das mithilfe von Pfeil und Bogen.

Das Konzept von Arrow ist im Grunde genommen also simpel, aber so genial umgesetzt, dass ich nicht weiß, wo ich mit dem Schwärmen anfangen soll. Am besten bei der Sache, die wahrscheinlich am wichtigsten für mich ist, wenn ich Serien gucke: Die Charaktere.

Ich liebe jeden einzelnen der Hauptcharaktere auf verschiedene Weise, es gibt keinen einzigen, der mich besonders nervt oder der mir auch nur schlichtweg egal ist, was mir ehrlich gesagt noch nie bei einer Serie passiert ist.

Zum einen ist da Oliver Queen. Der Hauptdarsteller, der Held der Serie. Ich würde sagen, er ist mein Lieblingscharakter, wenn das nicht so furchtbar schwer zu entscheiden wäre bei dieser Serie. Sagen wir, ich liebe ihn nach nur einer Staffel auf eine Weise, wie man eben nur fiktionale Charaktere lieben kann, die nachts mit Pfeil und Bogen durch die Straßen ziehen, ein geheimes Doppelleben führen und dabei trotzdem noch unglaublich kompliziert und traumatisiert und gebrochen sind. Es schadet Olivers Charakter aber auch nicht, dass er so ziemlich jede Folge oberkörperfrei irgendwelche sportlichen Übungen macht. Nicht, dass ich auf sowas achten würde.

Dann wären da noch Olivers bester Freund Tommy, der auf den ersten Blick einfach nur wie ein oberflächlicher Milliardär wirkt, aber so so viel mehr ist als das; Olivers wundervolle, rebellische und schlagfertige kleine Schwester Thea; seine Exfreundin Laurel, die im Gegensatz zu Oliver als Anwältin hinterm Schreibtisch, statt mit Pfeil und Bogen gegen Verbrechen kämpft; Olivers Leibwächter Diggle, der einer von seinen engsten Vertrauten wird und dann natürlich: Felicity. Sie ist mir nochmal einen Extrapunkt wert, weil Felicity Smoak ein brilliantes Hackergenie ist, wahrscheinlich die Hälfte des Humors der ganzen Serie ausmacht und weil man sie einfach lieben muss, es geht nicht anders. Sollte jemand von euch nach dem Lesen dieses Artikels Arrow schauen und Felicity nicht mögen, tut es mir wirklich leid, falls ich falsche Erwartungen hervor gerufen habe, aber: Hasst ihr denn etwa auch Regenbögen, Einhörner und Hundewelpen?

Das zu den Charakteren. Aber auch die Storyline von Arrow hat mich von der ersten Minute an gefesselt und begeistert und ich habe die Serie trotz ewig langen Schultagen innerhalb einer Woche durchgeschaut, einfach, weil sie so toll ist.
Und: Der Arrow Cast ist ausnahmslos unverschämt attraktiv.

Also: Schaut Arrow, lacht, weint (oh Gott, das Staffelfinale hat mich emotional zerstört) und genießt diese Serie.
22 Kommentare| 18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
"Arrow" ist die Serienversion eines der Superhelden aus dem DC-Comic-Universum, des "Grünen Bogenschützen", ich glaube sogar er hieß damals in den Comics wirklich so. Man erlaube mir kurz DC-Comics grob zu erläutern. Das war/ist die Konkurrenz-Comic-Reihe mit Superhelden als Gegengewicht zu Marvel. Marvel hatte Figuren wie Spiderman, Thor, Hulk, Die Fantastischen Vier, X-Men, Avengers(Hierzulande auf Deutsch: Die Rächer), Daredevil/Der Dämon, Der Punisher, aber sogar Figuren wie Frankensteins Monster und Graf Dracula hatten ihre eigene Serie in den Heften. DC-Comics hatte Superman, Batman und Robin, den Roten Blitz, Wonderwoman, Green Lantern/Die Grüne Laterne und eben den Grünen Bogenschützen. Ich habe in beiden Comic-Versionen nur einen Teil der Figuren aufgezählt, die mehr oder weniger Bekanntesten. Es gibt noch etliche mehr, Liebhaber einer der beiden Comic-Serien, oder beider, werden da genauer Bescheid wissen. Für Leute denen die Comics nicht bekannt sind wollte ich nur einen Einstieg für ein besseres Verständnis schaffen.
Hier also geht es um den Grünen Bogenschützen, "Arrow" (Pfeil) wie er jetzt in der Serie fürs TV und auf DVD heißt. In den Comics damals in den 60er und 70er Jahren sah er ein bisschen aus wie Robin Hood in den klassischen Darstellungen, aber er trug eine grüne Augenmaske zu seinem grünen Outfit. Jetzt in der modernen Serie ist sein Outfit noch grob daran angelehnt, aber ansonsten ist er äußerst modern ausgebildet und sein Equipment ist auch auf dem neuesten Stand der Technik. Wirkt sein Kostüm noch einigermaßen klassisch angehaucht, ist sein Bogen samt den Pfeilen absolute High-Standard-Technologie der modernen Waffen. Seine Nahkampfausbildung, auch dabei benutzt er den Bogen aus besten belastbaren und bruchsicheren Materialien als Waffe im Infight, umfasst eine erstklassige Fertigkeit in den gängigen klassischen und modernen Kampfsportarten. Außerdem beherrscht er noch Parcour, die akrobatische Fähigkeit zwischen Häusern und Hindernissen zu springen und zu klettern und sich fortzubewegen. Modernste Computertechnik setzt er zudem ein. Das Ganze ist in der Serie absolut "over the Top" in Szene gesetzt. Das "Arrow" fürs TV konzipiert ist merkt man überhaupt nicht.
Das muß hier auch noch einmal erwähnt werden, Serien haben in den letzten Jahren an Klasse unglaublich zugelegt, trotz TV-Produktionen können sie mittlerweile Top-Filmen mühelos das Wasser reichen. Das gilt ebenso für die Verfilmungen der Superhelden und die Darstellung ihrer besonderen Fähigkeiten. Man denke nur an gewisse Serien und Filme zu dem Thema aus den 70er und 80er Jahren. Das Meiste war grottenschlecht inszeniert, mit den Filmen über Superman, mit Christopher Reeve als Hauptdarsteller, fingen gute Filme zu dem Thema mit Klasse und Niveau erst an. Von so etwas wie den heutigen Marvel-Verfilmungen und so einer Serie wie hier "Arrow" hat man damals nur geträumt. Und "Arrow" ist sowohl unter den Serien, wie auch unter den Verfilmungen zum Thema Superhelden als absolut erstklassig zu bezeichnen. Die DC-Comics waren damals nicht so sehr meins, ich hatte es mehr mit Marvel. Ich machte dann doch einen Versuch und sah mir von "Arrow" ein paar Folgen im TV an. Und da mußte ich die Serie unbedingt auf DVD haben, die zweite Staffel habe ich mir gleich hinterher bestellt.

Zur Serie:
Hier geht es um den Milliardärs-Erben Oliver Queen. Ein typischer Playboy im Schoße seiner Familie in der fiktiven Stadt "Starling City". Er lebte so in Saus und Braus und war rein moralisch gesehen auch nicht der Vorbildlichste. Dann strandete er nach einem Unfall mit einer Jacht auf einer geheimnisvollen Insel im südchinesischen Meer. Die Besatzung, alle Freunde und Bekannte, aber auch sein Vater kommen dabei um und Oliver macht bedrückende Erkenntnisse über seinen Vater, der keineswegs nur ein rechtschaffener Mann war. Bevor sein Vater starb forderte er Oliver noch auf seine Fehler, die des Vaters, wieder gut zu machen an Starling Citys Bevölkerung. Oliver landet also auf der besonderen Insel, am Ende und moralisch schwer deprimiert. Und hier widerfährt ihm etwas, was ihn später zum Superhelden "Arrow" werden läßt und auch das sieht man sich als Zuschauer mit Begeisterung an. Dann wird Oliver entdeckt und kehrt nach einer Rettung durch Seeleute nach Starling City zurück. Aber der oberflächliche Playboy von einst ist Geschichte, hier ist ein absolut tödlicher Kämpfer mit meisterlichen Fähigkeiten und völlig neuartigen Kampftechniken um dem Verbrechen in Starling City den Kampf anzusagen. Oliver sondiert die Verhältnisse bei seiner Familie und seinen Freunden, auch hier gibt es einige dunkle Geheimnisse und Beziehungen zur Unterwelt. Da ist eine Frau die er liebte und der er großes Unrecht antat und da sind die 5 Jahre in denen Oliver verschollen war und die es ihm erschweren, eigentlich unmöglich machen, wieder völlig normal zu leben. Aber das will Oliver auch gar nicht, er schafft sich eine Art Geheimbasis an und wird zum Bogenschützen mit der Kapuze um den Kampf zu beginnen. Und er hat jenes Dilemma, dass alle Superhelden haben, dass Leben zwischen der normalen Person die alle kennen und der zweiten geheimen Identität als maskierter Verbrechensbekämpfer und wie man beides im Kreis seiner Familie und Freunde unter einen Hut bringt. Und Oliver zieht als "Arrow" gegen die korrupten Elemente und die Syndikate und Verbrecher in Starling City zu Felde.

Die Serie umfasst 23 Episoden a` ca. 41 Minuten, insgesamt etwa 933 Minuten auf 5 Discs. Es beginnt mit Olivers Erfahrungen auf der Insel bis hin zu seinen atemberaubenden Einsätzen im Großstadtdschungel von Starling City. Es gibt noch ein paar wirklich sehenswerte Extras, etwa die "Kampf- und Stuntschule", da wird gezeigt wie die Darsteller sich ins Zeug legen um Kinoreife Action zu bieten. Als Sprachen kann man Deutsch, Englisch , Tschechisch und Ungarisch anwählen, der Ton ist DD 2.0 . Das Bildformat ist 16:9 .

Fazit:
Eine erstklassige Serie mit Format in Kinoqualität, starke Darsteller, furiose Action und erstklassig dargebotene Kämpfe in 1a Martial Arts-Qualität. Aber auch die Szenerien, alle Hauptfiguren und auch die Nebencharaktere sind interessant und bieten Niveau und Spannung bei ihrer Darbietung und ihrem Agieren mit- und gegeneinander. Die Dialoge sind klasse und man möchte kein Wort verpassen, es gibt geschliffene Wortduelle und ironische Bemerkungen mit treffsicheren Pointen. Die Atmosphäre und der Spirit sind glaubhaft dargestellt und man freut sich beim Anschauen schon auf die nächste Folge. Klasse gemacht und keineswegs nur für Anhänger von Actionfilmkultur. Eine Serie die nach mehr schreit und zum Glück gibt es noch mehr Staffeln. Hier spreche ich eine klare Kaufempfehlung aus und gebe die volle Punktzahl.
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am 19. April 2016
Klasse Serie, die auf einer Comicreihe beruht.Oliver Queen verbringt 5 Jahre seines Lebens ungewollt auf einer Insel, die für ihn der Hölle gleichkommt. Als er wieder in seine Heimatstadt kommt, will er die fehler seines Vaters wieder gut machen und dazu ist ihm jedes mittel recht...
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am 17. Mai 2016
Irgendwie dachte ich immer, in der Serie geht es nur um Mord und Todschlag. Aber da habe ich mich ganz schön geirrt. Ok, Mord und Todschlag kommen auch darin vor, aber nicht mehr als in anderenn Serien (bin nicht unbedingt ein Krimi-Fan).
Die Story ist sehr interessant, die Staffel bleibt bis zum Schluss sehr spannend. Ich werde mir sicher auch die anderen Staffel ansehen.
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am 26. Juni 2016
Spannung, Abenteuer, Selbsliebe, Verblendung, Verachtung, Selbstjustiz - es könnte auch in London unter den Aristokraten in der Jetztzeit genau so stattgefunden haben. Die Situationscomic ist brilliant. Reiche und Superreiche bestimmen das Bild, wo Menschen mit Verstand und einfachem Lebensstil keine oder wenig Überlebenschancen vorfinden. Genau das finden wir doch derzeit in Europa vor - Ausbeutung auf den Schultern derer die gerade mal so herum kommen. Großbritanien und ihre Aristokratie gehören ebenso gestraft, wie die Superkorupten in der Arrow-Synfonie
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