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am 15. Dezember 2015
Der Plot beginnt interessant, wenn auch der Superbösewicht Joe Carroll nicht halb so viel Charisma hat, um tatsächlich auch nur einen vollkommen devoten Dorftrottel dazu zu überreden nach einem unzusammenhängenden Plan (zumindest unzusammenhängend für den Dorftrottel) zu morden. Irrwitzig wird die Sache erst, wenn man nach ein paar Folgen begreift, dass keiner der Polizisten, Marshalls, FBI-Garderobenständer auch nur den Hauch von Polizeiarbeit macht. Alle tun so, als wäre das Nachdenken gestern verboten worden.

Ich greife mal wahllos einige Szenen heraus: (Vorsicht Spoiler!)
Nur einer der FBI-Statisten kommt mal auf die Idee die Aufnahmen der Überwachungskameras im Gefängnis und die Besucherliste von Joe Carroll zu prüfen. Alle Serienkillergroupies und Irren müssten da ja drauf sein, identifizierbar oder wenigsten mit Foto für die Fahndung. Nichts! Lapidar wir erklärt: "sie hätten alle falsche Namen angegeben". Klar, da kann man nichts machen. "Jane und John Smith" kann man einfach nicht überprüfen. Jeder dem es gerade einfällt kann auch alle Serienkiller im Todestrackt nach Lust und Laune mal als "John Smith" besuchen gehen, weil das keinem auffallen wird. Ist so normal, dass keiner nachfragt. John Smiths gibts ja soo viele, nicht wahr? Sowas wie Fingerabdrücke, deren Überprüfung usw. gibt es ja nicht! Wohlgemerkt, im Bundesgefängnis!

Andere Szene:
Vier mutmaßliche Killer sitzen mit Geiseln in einem Farmhaus fest. Das Haus von Polizei und Spezialeingreiftruppen (mehr oder weniger) umstellt. Dann wird klar, die Geiseln sind wahrscheinlich (!) raus. Erst wird von Spezialkräften wild auf das Haus geballert, egal was da drin los ist. Einfach mal die Vorderfront mit 7,62er Munition perforieren. Dann sind alle Polizisten beim Stürmen des Hauses so nett erst mal nur vier ihrer Jungs rein zu schicken (in ein Haus mit vielen Fenstern, wenigstens zwei Ausgängen, plus Garage und Keller?) Dann fallen ein paar Schüsse und der Rest der Spezialeingreiftruppe lässt sich draußen erst mal Zeit, man vermutet, sie lassen sich erstmal ein paar Bier schmecken. Die Kollegen drin werden es schon richten. Bei vier mutmaßlichen Tätern? Völlig bescheuert. Klar, sind die ersten beiden Spezialkräfte nicht in der Lage die Gesichter der beiden anderen Spezialkräfte als Fremde zu identifizieren, obwohl die Gesichter deutlich zu sehen sind. Zwei völlig Fremde in der eigenen Spezialeinheit. Ganz normal. Und nach ein paar Schüssen haben die falschen Polizisten die beiden anderen umgelegt und der Rest der Killer kann fliehen. Über die Rückseite des Hauses, denn da steht keiner. Das Haus wird zwar von drei bis vier Duzend Spezialkräften im Auge behalten aber eben nur von vorne wo Licht ist. Es ist ja auf der Rückseite auch ein wenig dunkel und da kann auch ein Polizist nix sehen. Klar! Dann lieber vorne bleiben. Umstellen oder so machen wir einfach heute mal nicht. Ist ja auch ein bisschen frisch so spät am Abend. Nachdem die Flucht der Killer geglückt ist, verständigt man sich beim FBI in einem mehr als erbärmlichen Dialog, dass das jetzt halt blöd gelaufen ist. Jop, stimmt! Und es wird immer beknackter von Minute zu Minute.

z.B. Alle Opfer, die mal fliehen können, werden immer ohne Aufsehen wieder eingefangen, weil sie ja scheinbar gar nicht richtig weglaufen. Sie laufen voll Kanne los und sind trotz großem Vorsprung immer gleich wieder eingefangen. Bleiben die stehen? Keine Geisel schreit, keine macht etwas. Keine versucht die grauenvoll dämlichen Handlanger-Ersatzkiller mal in der Verzweiflung ernsthaft anzugreifen. Nicht dass es da nicht enorm viele Möglichkeiten gegeben hätte. Außerdem ist der Rest der Welt einfach nicht auf der Straße oder hat zufällig(!) gerade Vogelkot oder sonst was im Auge während die Irren mit Knarren ballern und Leute entführen. Es gibt keine Zeugen, keine Hinweise, keine Reifenspuren, Kennzeichen, Beschreibungen. Keiner das der mal zur Tatzeit die Poizei ruft. Nichts. Aber die Opfer schreien ja auch kaum. Wozu auch? Lohnt sich nicht, wenn die Großstadt sowieso immer leer ist, wenn die Killer und Kidnapper unterwegs sind. Nummerschilder mag auch keiner überprüfen. Lohnt nicht, macht nur Arbeit und stört die Killer bei der Arbeit. Man will ja auch bis zur letzten Staffel noch etwas aufbieten können.

Die miese Dramaturgie wird zwar von diversen gut gespielten Charakterstudienversatzstücken etwas erträglicher, aber die guten Schauspieler können den Unsinn der da so passiert auch nur hilflos entgegenspielen.

Auch sehr lustig:
Die Sekte hat nur perfekt getarnte Anhänger. Diese sind überall und bis zum jeweiligen geplanten Einsatz vollkommen unerkannt. Und noch nicht mal ihre engsten Kollegen/Freunde/Familie verdächtigen sie. Klar. Irrsinn und Lust am Töten, Sektenverhalten und Co. kann man ja auch perfekt verbergen. Ganz einfach Sache. So Leute werden auch nie überprüft nachdem man schon herausgefunden hat, dass auch Cops verwickelt sind. Nö, da wollen wir lieber nicht daran rühren. Das Zauberwort: Umfeld von person XYZ aufklären. Fehlanzeige.
Wenn Hardy einfach jeden zweiten Darsteller in der Serie der Text hat erschießt, ist seine Trefferquote sicher unter den getarnten Sektenkillern deutlich größer als 50%.

Schließlich:
Und kurz bevor Hardy eine Sache mit der Waffe endlich klären kann, hat er plötzlich immer Herzrhythmusschmerzen und kann jetzt den Zeigefinger leider nicht mehr krum machen und der Top-Bösewichte entkommen. Och wie schade. Nur Killerfiguren, die ausgespielt haben und keine sinnvolle Funktion in der Geschichte mehr haben oder am Ende den "bösen" Plan verraten könnten, genau die legt er sofort und ohne Fragen um.

Ich warte nun darauf dass Hardy am Ende der Staffel in den Spiegel guckt und feststellt, dass er selbst zu der Killersekte gehört und es ihn einfach nicht aufgefallen ist. Auch alle seine Kollegen sind bei der Sekte und der Briefträger aus Szene 2 in der ersten Folge war der einzige der noch kein Serienkiller ist. Das ist dann auch der gute Grund, warum es nie Zeugen gibt. Alle schon gemeuchelt oder eben Serienkiller bei der Sekte.
Dann bleibt ihm nur sich selbst zu verhaften. Pech, oder?
Dann ist Hardy wie nach jeder Folge sehr traurig, trinkt Kaffee/Wodka/Wasser und wartet ab, wann er mal wieder planlos reagieren darf anstatt zu agieren. Und dazwischen langweilt Joe Carroll Hardy wieder und wieder mit vermeintlich wohl geschliffenen Sätzen, die irgendwie drohen oder verärgern sollten, die aber eigentlich nur die Banalität und Belanglosigkeit dieser Sektenführerfigur zeigen.

Ich habe echt Sitzfleisch und kann auch mal ein paar Folgen warten bis es richtig losgeht. Aber der Unsinn ist nun zu weit getrieben.
Ich höre auf. Das wars für mich. So eine Zeitverschwendung.
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am 26. August 2015
Nach seinem Gefängnisausbruch dreht der intelligente Serienkiller Joe Carroll (James Purefoy) so richtig auf.
Mit einer sektenähnlichen Mörder-Gefolgschaft überzieht er das Land mit Terror und hat nur einen
ernstzunehmenden Gegner: Ex-FBI-Agent Ryan Hardy (Kevin Bacon), der Carroll damals einbuchtete.
Und außerdem ein Verhältnis mit dessen Ex-Frau hat …

Seit einigen Jahren kippt das Konsumverhältnis Kinofilm/TV-Produktion unter Heimcineasten
immer mehr in Richtung Serie. So war es kein Wunder, dass auch‚ 'The Following' mit seinem
interessanten Plot begeistert aufgenommen wurde und bis heute auf drei Staffeln kam.
Mir hat die Erste gereicht.

Fazit
Die grandiose Grundidee leidet nach wenigen Episoden unter fehlender Dynamik und äußerst unlogischen
Entscheidungen der Ermittler. Wie man so was wesentlich besser macht, zeigt 'True Detective'.
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am 5. September 2014
Kevin Bacon ist ein Phänomen. Immer wieder Opfer verschiedener Spotts und Häme ist er tatsächlich einer der gebuchtesten Schauspieler Hollywoods. So heißt es, jeder Schauspieler um maximal sechs Ecken mit Kevin Bacon bekannt sein (Six Degrees of Bacon) auf der anderen Seite sei er laut Tom Hanks der am besten riechende Schauspieler mit dem er je zusammen gearbeitet hat. Gefühlt ist er wieder einige Zeit verschwunden gewesen (tatsächlich war er durchgehend tätig), nur um dann wieder überraschend aufzutauchen. So ähnlich verhielt es sich als ich das erste mal von "The Following" hörte - Wie Kevin Bacon spielt da mit? Naja sagte ich mir, es ist ja gerade Mode, dass jeder zweite etwas bessere Hollywood-Darsteller eine Serie bekommt. Und die Rolle des fast zerstörten FBI-Agent im Ruhe Stand Ryan Hardy scheint ihm fast wie auf den Leib geschrieben. Und da wundert's auch nicht, dass Kevin Bacon die erste Wahl war und nach Lektüre des Drehbuchs gleich zusagte, weil er verschiedenen Quellen zufolge ohnehin schon länger ein TV-Engagement suchte.

"The Following" fängt an mit zwei Figuren, die ihre Geschichte eigentlich schon hinter sich haben. Ryan Hardy hat seinen Serien-Mörder Joe Carroll gefasst, sich in dessen Frau verliebt und ein Buch über diesen Fall geschrieben. Bei der Jagd auf Carroll schaffte es dieser jedoch Ryan zu verletzen und generell nahmen ihn die Ereignisse rund um diesen Fall ihn so sehr mit, dass er dem Alkohol verfällt und nur noch der Schatten seiner selbst ist. Zu Beginn der ersten Staffel kommt es wie es kommen muss, Carroll gelingt es auszubrechen, um seine Mordserie zu beenden, denn ein Opfer hat überlebt. Hardy wird als Berater vom FBI reaktiviert und tatsächlich gelingt es ihm das FBI dabei zu unterstützen Carroll ein zweites Mal zu fassen, doch zu spät, die letzte überlebende ist tot. Und erst jetzt zeichnet sich ab, das Carroll all das bereits seit langem plant und sich um ihn so etwas wie eine Sekte gebildet hat, die alles tun würde was Carroll von ihnen verlangt. Und so beginnt sich der lange von Carroll geschmiedete Plan langsam zu entwickeln.

Die Serie möchte eigentlich ein sehr langer, sehr gut durchdachter Thriller sein. Im Prinzip ist dieses Ziel auch erreicht worden. Die Darsteller machen Ihren Job sehr gut, nur leid hat das Drehbuch immer wieder kleine Logikschwächen, die einem es schwerer machen, die Serie zu mögen. Insgesamt spiegelt es sich auch darin wieder, wie die Serie vom Publikum aufgenommen wurde. Die eine hälfte Schreit, wie man sich nur so etwas über alle Episoden anschauen kann, die andere kann die zweite Staffel kaum erwarten. Ich selbst sehe mich irgendwo dazwischen. Ich habe das Sehen von "The Following" nicht als verlorene Zeit angesehen, ich schaue alle mal lieber eine Mittelmäßig geschriebene, dafür gut gespielte US-Serie als auch nur zehn Minuten irgendwelches Scripted-Reality-Zeugs, das die meisten Sender tagsüber - und inzwischen leider auch abends - häufig zeigen. Insofern kann ich, "The Following" für regnerische Nachmittage, wenn ohnehin nichts überragendes in der Pipeline steckt nur empfehlen. Solltet ihr an der 15-Folgen-Staffel mal günstig vorbei laufen einfach mal zuschlagen und ansehen.
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Nun ja, einige User machen bei Filmen immer wieder dieselben Fehler...sie gehen zu sehr nach der Logik..!! Eines vorweg, logisch ist diese Serie wie so ziemlich jede andere Serie nicht, dass sollte eigentlich jedem klar sein, der sich im Vorfeld mit der Handlung vertraut gemacht haben sollte.
Jede Serie hat mehr oder wenige große Logiklöcher, dass liegt einfach in der Natur des Mediums "Film" an sich. Das weiß ich jedoch vorher und beklage mich dann nachher nicht auch noch darüber. Zur Serie. Der überaus intelligente Serienkiller Joe Carroll überzieht mit einer ihm treu ergebenen Gefolgschaft (Sekte) das Land in permanent mordernder Weise. Sein einziger, ernstzunehmender und ihm gewachsener Gegner ist der Ex-FBI-Agent Ryan Hardy (Kevin Bacon), der Carroll damals gefangennahm. Zudem hat er auch noch ein Verhältnis mit dessen Ex-Frau und das legt bei der Grundspannung noch zusätzlich eine Schippe darauf.
Die einzelnen Folgen-Handlungen sind absolut spannend gemacht und auch die Actionszenen kommen gut rüber. Kevin Bacon, sowie auch James Purefoy, Natalie Zea, Valory Curry und Shawn Ashmore spielen ihre Rollen glaubwürdig und jederzeit gut nachvollziehbar.
Als Grundlage für die Serienmorde von Carroll, dienen die Romane von Edgar Allen Poe.
Er kann zweimal aus einem Gefängnis entkommen (Einmal zugegebenermaßen etwas zu leicht) und narrt ein.-ums andere mal die Polizei/das FBI. Sicherlich, einige Szenen wie das erwähnte erstürmen eines Hauses bei dem "der Bösewicht" durch die Hintertür entkommen kann, sind etwas arg daneben (obwohl er entkommt bevor das Einsatzteam das Haus umstellt und erstürmt), tun aber der Spannung trotzdem keinen Abbruch.
Man erhält kaum eine Ruhepause zum durchatmen, schon entsteht die nächste Spannungsszene.
Mir hat die erste Staffel von "The Following" gut gefallen. Es ist sicherlich kein Serien-Highlight, aber spannend ist die Serie allemal. Freue mich jedenfalls schon auf die 2. Staffel, die ich mir in kürze besorgen werden. 4 Sterne halte ich dahingehend für angemessen.
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am 8. April 2016
Von den Schauspielern her ist diese Serie sehr gut. Bin ein großer fan von Kevin Bacon und daher habe ich mich schon auf diese Serie gefreut. Auch der Gegner James Purefoy ist einer meiner Favoriten und wie ich finde sehr charismatisch.

Die Serie hat meiner Ansicht nach nur ein großes Problem (ich will nicht spoilern, daher halte ich die Ausage mal allgemein). Sie funktioniert nicht.

Mit konstruierten Fällen wie z.B. Sherlock (Serie) kann ich noch leben. Aber was hier abgeliefert wird ist doch etwas zu weit hergeholt. Man hat an keinem Punkt der Serie das Gefühl, daß hier Profis (auf Seiten der "guten" ) am Werk sind. Polizei, FBI und alle anderen Anstalten (ja das Wort passt hier, denn es wirkt Irre, daß diese Einrichtungen so agieren wie sie es hier tun) sind eigentlich nicht wirklich realistisch profiliert.

Es ist eine Sache das man 2 Ermittler zu einem Ort schickt, wenn noch nicht bekannt ist, daß es eine neue Terrororganisation gibt. Aber es ist eine andere Sache, wenn bereits bekannt ist das diese Organisation sich ausbreitet und man einen Unterschlupf vermutet ... hier würde keine amtliche Einrichtung jetzt nur mit 2 Ermittlern auftauchen.

Leider zieht sich diese dämliche Aktion unter den staatlichen Einrichtungen komplett durch den Plot und wird daher extrem unglaubwürdig.

Als Beispiel ... selbst Castle (obwohl mehr Comedy und Soap ist hier realistischer bei ihren Einsätzen ... )

Ich persönlich hab nach der ersten Staffel aufgehört und selbst da hab ich mich durch die letzten folgen mehr als durchgequält.

Da man nur einen Punkt geben kann ist dieser für mich eben die Leistung der Schauspieler, da hier die Qualität nicht hinkt :)
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am 5. Dezember 2015
The Following, am besten zu übersetzen mit "die Anhänger", ist eine Serie, die zu viel versucht und zu viel ruiniert. Worum geht es überhaupt? Es geht im eine Sekte, angeführt von einem ehemaligen Literaturprofessor, der das Töten von Menschen für die höchste Kunst hält. Dabei geht es gar nicht um das "wie", sondern nur ob und wie viele. Kevin Bacon spielt sehr überzeugen den Guten, den Jäger, der sich auch schnell mal über die Vorschriften hinweg setzt, klassischer Weise zu viel ins Glas schaut und dennoch oder gerade deshalb sypathisch ist.

Woran scheitert die Serie? Zunächst an den zu einfachen, unglaubwürdigen Charakteren. Der Sektenanführer hat wirklich far kein Charisma, keine Austrahlung, keine Überzeugungskraft. Als Zuschauer fühlt man sich veräppelt, wernn so jemand dann auch noch konstant schlecht schauspieltert und seine Anhänger ihm dennoch wie Lämmer dem Schlachter hinter her laufen. Man versteht nicht, warum. Die Anhänger werden als willenlose, doch aber kalte wie berechnende Anhänger dargestellt. Guten Morgen Psychologie. Das geht gar nicht. Willenlos und berechnend passen nicht zueinander.

Was mich unglaublich genervt hat, sind die Stereotype von chronisch schreienden, panischen Frauen und ruhigen, besonnenen Männern. Der Mann, der alles vorher ausgeklügelt hat, die Frau, die hysterisch schreit, wenn was schief geht...und dann wird beinahe im Sekundentakt gestorben. Das ist derart abstumpfend, dass es der Serie abträglich ist.

Weil Mr. Bacon mitspielt und die Serie rettet, kann man es schauen. In der zweiten Staffel wird es übrigens alles noch viel schlechter, aber das ist ein Thema für eine andere Rezension.
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am 2. April 2016
Ein Serienkiller, dessen großes Vorbild Edgra Allen Poe ist und mit einem Intellekt gewappnet ist, mit dem er eine Schar von Serienkillern um sich treibt und ein psychisch krankes Gefolge mit sich führt.
Auf der anderen Seite ein FBI-Agent, der ihm als einziger etwas entgegenzusetzen hat.
Diese Mischung ist total krank, wird aber niemals langweilig und fühlt sich großartig an.
Krasse Wendungen und noch dazu ein Soundtrack, der einem unter die Haut geht!
Große Empfehlung! ;)
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am 2. März 2015
Ich habe mir die Serie gekauft, weil ich den Hauptdarsteller gut finde.
Leider schafft er es nicht, das dümmliche Drehbuch zu "überspielen".
Mein Vorredner haben es nicht treffender beschreiben können:
In dieser Serie sind "Amöben" schlauer, als die Polizei/FBI.
Bespiel: Ein Haus mit Verdächtigen wird gestürmt, Polizei rennt vorne rein - Verdächtige rennen hinten raus und sind weg. Die Gesetzeshüter stehen im leeren Haus und wundern sich - ich könnte einige Bespiele mehr schreiben, aber wozu. Mir ist meine Zeit zu Schade ;-)
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am 11. Februar 2015
Leider, leider ist hier eine TOP Story und Idee von den Drehbuchautoren dermaßen in den Sand gesetzt worden, daß es weh tut.
Ein wirklich faszinierendes Thema mit absolutem Realitätsbezug und hoher Glaubwürdigkeit, auch wenn dies manche Kritiker anzweifeln; aber man stelle sich nur vor eine Gemeinschaft wie Scientology würde plötzlich militant werden - und schon hätten wir exakt dieses Szenario!
Ich kann wirklich die 1 Sterne Bewerter verstehen - nur ist die Serie nicht so schlecht - schon alleine an der Leistung von Kevin Bacon gemessen, der hier für mich eine seiner besten Rollen spielt - auch beide FBI Kollegen geben recht glaubwürdige Figuren ab.
ABER:
Warum um alles in der Welt diese permanenten und meist überflüssigen Rückblenden?
Warum die lächerlichen und absolut unglaubwürdigen Dialoge zwischen Kevin Bacon und seinem Kontrahenten (auch eine sehr starke Vorstellung von James Purefoy) entweder am Telefon (LOL) oder Vis-a-vis?
Warum die unlogischen Alleingänge von Kevin Bacon?
Warum müssen in US Serien immer Liebes-Beziehungen eine tragende - hier leider ausufernde Rolle - spielen?
Warum verhalten sich SWAT Einheiten stockdämlich und werden u.a. von zwei Freizeitkriminellen übertölpelt?

Fazit: da einige Sektenmitglieder überlebt haben und der Cliffhanger am Schluß der Staffel zu einer zweiten bereits abgedrehten Staffel überleitet, werde ich mir diese auch zu Gemüte führen in der Hoffnung, daß
DIE DREHBUCHAUTOREN IN DIE WÜSTE GESCHICKT WURDEN UND ERSETZT WURDEN DURCH DIE AUTOREN VON 'THE WIRE' ODER 'THE SHIELD'
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am 7. Oktober 2014
Selten habe ich so schwer getan, eine Bewertung abzugeben. Die beiden Hauptdarsteller spielen sehr gut, auch die Idee mit dem diabolischen Literturwissenschaftler und Massenmörder, der eine Schar ergebener Jünger um sich schart und mit dem kaputten Ex-Cop Katz und Maus spielt ist originell. Leider haben die Drehbuchautoren aber offensichtlich nicht gewusst, wie man 15 Folgen damit füllen kann. So ist die Handlung sinnlos aufgebläht – Flucht – Verhaftung – Flucht, Geiselnahme – Befreiung – Geiselnahme – Befreiung, auch eigentlich unwichtigen Nebenfiguren und deren persönlichen Problemen wird viel zu viel Raum gegeben. So hat die Serie, vor allem in der Mitte einen Hänger mit ein paar eigentlich sinnlosen Folgen.
Außerdem wirken viele Szenen, die eigentlich die Spannung erhöhen sollten, nur mehr lächerlich (ein Riesenaufgebot der Polizei hat die Bösewichte umstellt – aber – im letzten Moment entkommen sie doch). Es gibt eindeutig zu viele (pseudo)dramatische Wendungen und Cliffhanger.
Kein Wunder, dass es so viele Rezensionen mit nur einem oder zwei Sternen gibt. Mit hat die Serie aber trotzdem ganz gut gefallen, aber man muss ganz klar sagen, es gibt besseres.
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