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Kundenrezensionen

388
4,7 von 5 Sternen
The Marshall Mathers LP2 (Deluxe) [Explicit]
Format: MP3-DownloadÄndern
Preis:12,69 €
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141 von 154 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. November 2013
alles übertroffen!

"The Marshall Mathers LP2" - allein der Name des mittlerweile 8. Studioalbums des selbsternannten Rapgods hat die Erwartungen im Vorfeld schon hoch gesteckt wie kein anderes.

Wer sich beim ersten Hören des Eröffnungstracks "Bad Guy" anfangs über die für Eminem selbst eher untypisch laienhaft holprige Raptechnik wundert, wird im Lauf der nächsten 7:14 Minuten bei genauem Hören merken: dieser Mann ist ein Genie!

Er lässt die Geschichte um Stan wiederauferstehen und rappt aus der Sicht dessen kleinen Bruders. Dieser macht Eminem für Stans Tod verantwortlich und will sich rächen. Mit der Zeit wird er immer besser und beginnt schließlich rapptechnisch Eminems Level zu erreichen.
Höhepunkt ist ein 2-minütiger explosiver Rappart der von Eminem selbst gedoppelt wird bis er abschließend als sein eigenes Ich auftritt, sich selbst erklärt während seine Stimme immer leiser wird und schließlich ausklingt. Er bringt somit eine Art Selbstportrait in sieben Minuten Track unter, in dem sich seine eigene Karriere wiederspiegelt.

Auf MMLP2 demonstriert Eminem wie kein Zweiter dass er nicht nur skilltechnisch nach wie vor einer der besten Rapper ist, sondern auch einer der vielseitigsten.
Von rockigen Rick Rubin oldschool Nummern wie "Berzerk" über knallharte Spittingtracks wie "Rapgod" bis hin zu ruhigen Stücken wie "Stronger Than I Was" mit fast schon balladenartigem Gesang. Das alles schafft Marshall Bruce Mathers III auf seiner zweiten selbstbetitelten Scheibe perfekt zu kombinieren ohne dabei kitschig zu wirken.
Zwischen den Zeilen findet man immer wieder Verweise auf ältere Stücke oder Samples.

Somit gelingt Eminem zusammen mit Produzentengrößen wie Dr. Dre, Rick Rubin und seinen Featuregästen (Rihanna, Kendrick Lamar, Sia...) ein perfekter Spagat zwischen altbewährten Hip Hop Elementen und neueren modernen Einflüssen.
Warum die reguläre Albumversion nach 16 Tracks mit dem für mich schwächsten Song "Evil Twin" abschließt und "Beautiful Pain" mit Sia, meiner Meinung nach eines der besten Stücke des Albums sich hingegen nur als Bonustrack auf der Deluxe Edition befindet, entzieht sich zwar meiner Logik, dennoch ist MMLP2 für mich schon jetzt eines der besten (Hip Hop) Alben der letzten Jahre und darüber hinaus.

Eminem ist und bleibt damit der wohl zurecht erfolgreichste Künstler des Genres, oder wie er es selbst bereits passend formuliert hat: "Be a king, think not - why be a king when you can be a God!"
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55 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. November 2013
Dieses Album ist die beste Hip-Hop-Veröffentlichung des Jahres. Ich denke wer etwas Ahnung von Hip-Hop hat wird mir zustimmen, wenn ich sage, dass sich das lyrische Niveau von aktuellen Größen wie Jay-Z, Kanye West oder Wiz Khalifa einfach nicht mit jenem von Herrn Mathers messen lassen kann. Die Frage, welches seiner Alben nun das Beste ist, ob seine letzten drei Scheiben wirklich so schlecht waren oder was MMLP2 mit MMLP1 zu tun hat ist da wirklich nebensächlich. Wer (auch den derzeitigen) Hip-Hop hört, MUSS bei diesem Album einfach zuschlagen, sonst spreche ich ihm schlicht die Beurteilung guten Raps ab.

Soviel zu jedem der meint diesem Werk weniger als 5 Sterne geben zu müssen, das hat es schlichtweg nicht verdient.

Zur eigentlichen Rezension:

Ich liebe dieses Album für seinen Abwechslungsreichtum. Das hat es Definitiv mit MMLP gemein und unterscheidet es von Recovery. Geniale Balladen wechseln sich mit regelrechten Partysongs und komplett chilligen Nummern. In seiner jeweiligen Eigenschaft leistet jeder Song hervorragende Arbeit. Stücke wie "So Much Better" klingen wie vor 13 Jahren, "Berzerk" hat etwas noch älteres und zugleich modernes. Es dauert lange, alle Stärken dieses Albums aufzuzählen, nur leider fehlt es mir an Schwächen die mich stören würden. Keiner der Songs gefällt mir nicht, spätestens wenn man auf den Text achtet oder ihn ggf. nachließt mag man einfach jeden Titel dieses Albums. Ich gehe mal auf meine Favoriten ein:

"Bad Guy": "Stan" war schon immer mein liebster Eminemsong, "Bad Guy" ist ein würdiger Nachfolger. Storytelling vom Allerfeinsten, Em wird sein schlimmster Kritiker. Sowas zeugt von Reife.

"So Much Better": Gemein, schamlos und mit typischer, selbstgesungener Eminemhook. Ihr wolltet die MMLP1 zurück? Da habt ihrs!

"Survival": Sorry, ich mag die Hook. Ansonsten ein Song der von Erfolg und Misserfolg handelt, erinnert mich recht stark an "Lose Yourself" und "Till I Collapse"

"Legacy": Über den Refrain lässt sich streiten, über die Verse nicht. Ist euch aufgefallen dass er das gesamte Lied über den selben Reim verwendet? Und trotzdem sagt er alles was er zu sagen hat. DAS ist Kunst, und wegen solcher Songs muss man ihn als besten Rapper anerkennen.

"Berzerk": Als der Song das erste mal lief stand für mich eingentlich schon fest: Das Album ist gekauft! Hammergeiler Partysong, Meilen besser als "Just Lose It", macht sogar mehr Laune als "My Name Is", und das will was heißen!

"Rap God": Fällt etwas aus dem Konzept, aber für mich die (skilltechnische) Krönung des Albums. Nicht mainstreamgeeignet, aber ein Leckerbissen für jeden Hip-Hop-Fanatiker. In jeder Hinsicht ein Superlativ.

"The Monster": Oh nein, nicht Rihanna. Dachte ich. Klar ist das der wohl kommerziellste Track des Albums, aber ich finde ihn wunderbar. Die Frau kann singen, und in Kombination mit Eminems emotionalen Texten kommt eine Ballade daher die wunderbar zur Abwechslung taugt. Und nicht nur dazu.

"So Far...": Experimentell, bizarr, ich liebe sowas. Die Übergänge von emotional zu aggressiv zu witzig, dazu dieses Mundwerk... Herrlich! Wie alt ist der Typ nochmal?

"Love Game": Das Problem, wenn man als Rapper mit Eminem zusammenarbeitet, liegt auf der Hand: Man kann nur schlechter sein. Was Kendrick hier abliefert ist aber absolut genial, selbst für seine Verhältnisse. Toller Beat, tolle Hook und jeder Vers ist der absolute Überhammer. Keiner von beiden scheint atmen zu müssen, insbesondere Em die letzten 1:30...
Habe einen harten "wir haben den längsten"-Rap erwartet, die beiden haben mich positiv überrascht. Besser hätt ichs mir nicht vorstellen können!

"Headlights": Eminem entschuldigt sich bei seiner Mutter, wo gibts denn sowas? Absolut rührend, wunderwunderschöne Ballade. Immer wenn man denkt er könnte einen nichtmehr überraschen...

"Baby (Bonus-Track)": Warum ist der Song nicht auf der normalen Version? Komplettes MMLP1-Feeling, hätte auch vor 13 Jahren gemacht worden sein.

Wenn ich hier auch noch über seine hundert verschiedenen Flows, Reimketten, Anspielungen, Wortspiele etc. schreiben würde die Eminem bringt, würde ich hier heute nichtmehr fertig werden. Jeder einzelne Song ist alleine aufgrund seines lyrischen Inhalts ein Meisterwerk und wäre auf jedem anderen Album dieses Jahres wohl zu Tode gefeiert worden.

In erster Linie bin ich nicht Eminem- sondern Hip-Hop-Fan allgemein. Bitte bewertet Eminem nicht schlechter, nur weil er schon ein paar Jahrhundertalben gemacht hat. Ich finde er hat das Niveau von SSLP, MMLP und der "Eminem Show" wieder erreicht, toppen lassen sich weder jene noch dieses Album von irgendeinem Rapper der noch unter den Lebenden ist.

Abschließend kann ich nur nochmals anmerken, dass jede Bewertung unter 5 Sternen ungerechtfertigt ist. Ich nenne ein Album selten genial, dieses hier ist es aber. Ja, ich habe "Magna Carta...Holy Grail" und "Yeezus" gehört, beides gute Alben, aber nicht mit "MMLP2" zu vergleichen.
Welchen Rang das Album unter den anderen Eminemveröffentlichungen einnehmen wird lässt sich wohl erst sagen, wenn die anfängliche Polarisierung verflogen ist. 13 Euro (10 Liter Benzin) ist es aber auf jeden Fall wert. Eminem-Fans rate ich grundsätzlich zur Deluxe-Edition, es lohnt sich.
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63 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 5. November 2013
…. und ein sehr gelungenes Abum, das direkt vorweg, das dabei heraus kommt. Eminem ist jetzt inzwischen ja auch schon 41 Jahre alt, und trotzdem macht er mit dem „The Marshall Mathers LP 2“ eine kleine Regressionstherapie. Er zieht sich wieder die alten Klamotten an, nicht nur was die Referenz im Albumtitel auf seinen Megaseller betrifft sondern auch im Sound und in den Themen. Das Album verbindet wieder die beiden bewährten Pole, Comedy auf der einen Seite und Psychose auf der anderen, sehr gekonnt und ist das lustigste und spannendste Album von Em seit langen, gleichzeitig aber auch das schnellste, verbal, was die Raps angeht. Damit steht das Album im Kontrast zum letzten Album, das musikalisch eine gewisse Schwere hatte, textlich sehr ernst war. Und das natürlich auch komplett ohne das typische Wehklagen bezüglich seiner Mutter auskam ;-).

Erster Anspieltipp ist RHYME OR REASON. Über Samples des ursprünglich fröhlichen Hippiesongs „Time of the Season” von den Zombies breitet Em seine ganze Unzufriedenheit aus, der Song pulsiert durch diesen Kontrast zu Sample. Zweites Highlight ist A---HOLE, mit coolen Groove über den eine Rap nach dem anderen gelegt wird. Überhaupt die Raps, Em fährt ziemlich schwere Geschütze auf. Auf RAP GOD zeigt er sich als eben das, er rappt mit einer Geschwindigkeit, die ihres gleichen sucht. Ebenso sehr gut gelungen ist LOVE GAME, in dem er sich mit Kendrick Lamar eine feine Battle liefert. An manchen Stellen wird aber auch wieder die Gitarre ausgepackt (BERZERK), ist halt kein Wunder, wenn man Produzenten Ikonen wie Rick Rubin mitmachen lässt. Wie oft, gibt es aber natürlich auch Midtempo Nummern wie HEADLIGHTS oder STRONGER THAN I WAS, in ersterer wird sogar seiner Mutter vergeben. Ein paar Worte aber auch noch zu BAD GUY, der Song der das Album eröffnet. Bitte nicht irritiert und genervt weiterskippen, wenn der Song beim ersten Hören nicht gefällt - vor allen wegen der Quack-Stimme, das hat schon alles einen Sinn. Fiel oben nicht das Wort Comedy? Stan war schließlich kein Einzelkind sondern hat einen kleinen Bruder :-) ... und wie genial der nervt auch im virtuellen Duett kann dann auf dem Rest des famosen Songs erleben

Irgendwie schräg, ein Mann über 40, der immer noch nicht mit seinen Eltern so richtig abgeschlossen hat und der anscheinend auch nicht so recht alt werden will. Trotzdem stellt sich nie ein Gefühl der Peinlichkeit ein. Em zeichnet das Porträt eines Mannes im mittleren Alter, der keinen blassen Schimmer hat, was er machen, muss um endlich erwachsen zu werden. Der aber auch wenn er wüsste, keinen Bock dazu hätte. An einer Stelle rappt er, “With great power, comes absolutely no responsibility” und der Satz bringt es auf den Punkt. Em war damals der Antiheld, geliebt von nicht wenigen Fans genau deswegen, und mit „The Marshall Mathers LP 2“ bleibt er es auch 13 Jahre später.

PS. Schön, dass ich mit meiner Einschätzung nicht allein stehe, ich dachte schon ich sei verblendet ;-) Von den ersten 28 Bewertungen 26 mit 5 Sternen, 1 mit 4 Sternen und eine mit 1 Stern, aber auch nur weil die CD zu spät geliefert wurde.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Mai 2014
...wenn man einen Vergleich zu seinen älteren Alben sucht! Außer dem Song Bad Guy, einen Skit und mehrere kleine Anspielungen in verschiedenen Songs des Albums hat's nichts mit dem Klassiker aus dem Jahr 2000 zu tun.

Aus meiner Sicht ist die MMLP2 musikalisch am ehesten mit Recovery aus 2010 vergleichbar.
Fans des Vorgängeralbums liegen mit MMLP2 sicher nicht weit von Ihrem Geschmack entfernt.

Die Single Berzerk lies mich anfangs aufgrund eines erneut blonden und energisch rappendem Eminem auf ein Album hoffen, dass wieder mehr auf Hip-Hop Elemente setzt. Nicht wie zuletzt das doch sehr Pop lastige Recovery.
Daraufhin noch das raptechnisch brilliante "Rap God" (mit leider etwas schwachen Beat der sich eher eintönig über 6 Minuten zieht), der pop-rock Song "Survival" mit Skylar Grey und der schwache "Love The Way You Lie" abklatsch "The Monster" mit Rihanna.

Naja, ein wenig hin und her gerissn von den Singels die vorab veröffentlicht wurden lies ich mich vom Album beim Release überraschen. Die Tracklist überzeugte ja leider nicht gerade für ein Rap Album -> 2x Skylar Grey, Rihanna, Nate Reuss (F.U.N.), Sia und als einziger Rapper Kendrick Lamar.
Gleich positiv aufgefallen beim durchhören:

- Der 1ste Song "Bad Guy" im großen und ganzen ein guter Storytelling Rapsong.
- "Rhyme or Reason" ebenfalls ein Anspieltipp! Lässig gerapt mit cool gesampeltem Beat.
- "Brainless" Slim Shady song -> düster
- "Rap God" raptechnische Weltklasse! Leider eintöniger Beat über 6min.
- Die Nummer 13. "so Far..." Hammer Fun Song und hörbar gut von Rick Rubin produziert!

Das war's leider auch schon mit den wirklich guten Nummern der MMLP2!!!

"Headlights" mit Nate Reuss ist lyrisch aufgrund Eminems Entschuldigung an seine Mutter zum einmal anhören interessant.
Der Hook von Nate Reuss und der Beat hat allerdings überhaupt nichts auf einer guten Rapplatte verloren.
Das selbe mit "A**hole" und einem grauenvollen und völlig austauschbaren Hook von Skylar Grey.

Die zwei Singels "Survival" und "The Monster" hat man bei Recovery mit "Won't Back Down" und "Love The Way You Lie" auch schon besser gehört.

Der Rest der Lieder sind, trotz konstant gut rappendem Eminem aber leider durch eher schwachen Hooks und zu vielen Mainstream tauglichen Melodien, bestenfalls guter Durschnitt! Dem Album fehlt es einfach an HIGHLIGHTS!

Eminem führt den popigen Stil von Recovery fort, gelingt meiner Meinung aber schlechter als beim Vorgänger!
Nächstes Mal bitte wieder mehr Hip-Hop und weniger Pop!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Januar 2014
Zu diesem relativ neuen Album gibt es eigentlich nur so viel zu sagen: Eminem übertrifft sich hier selbst!

Und damit übertreibe ich kein bisschen! Ich habe mir das Album ohne allzu große Erwartungen vorbestellt, da ich Eminem von Haus aus gern gehört habe und höre, jedoch wurden meine Erwartungen deutlich übertroffen. Ich kann nur allen, die Eminem auch nur mögen, wenn auch nicht gerade feiern nur empfehlen sich dieses Album zu holen!

Man muss hier auch sagen, dass bei diesem Album für jede Eminem-Stil-Richtung an Lieder vertreten sind. Von ruhig bis richtig krass und mitreisend.
Die Texte gehen sofort ins Gehör und haben Ohrwurmpotential, die Melodien sind der Hammer und ich finde beim besten Willen kein schlechtes Lied auf diesem Album!

Als einzigstes Manko ist hier vielleicht anzumerken, dass die Bonustracks auf einer extra Disk sind! Dies lässt sich Speichermäßig vielleicht auch gar nicht anders managen ist jedoch wegen der Super Bonus Tracks trotzdem ärgerlich und nervig die CD zu wechseln. Aber ich nehme mal an, dass ich hierbei vielleicht eher etwas eigen bin und die meisten anderen mit diesem Faktor wenig bis kein Problem haben.

Deswegen von mir nochmal eine absolute Kaufempfehlung für dieses Album! Eminem meldet sich eindrucksvoll und mit einem Knall zurück in der Rapszene!

Ich hoffe ich konnte helfen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. September 2014
Ist ein sehr gutes Album, hat viele Highlights und kein Song kommt wie ein Albumfüller vor. Finde ich sehr gut, auch alle Feautres sind geglückt! Kann hier ruhig gute 5* Sterne geben! :)

*****
1. Bad Guy, 5*
2. -
3. Rhyme Or Reason, 4.5*
4. So Much Better, 4*
5. Survival, 5*
6. Legacy, 5*
7. ***hole, 4*
8. Berzerk, 5*
9. Rap God, 5*
10. Brainless, 5*
11. Stronger Than I Was, 4*
12. The Monster, 5*
13. So Far..., 4.5*
14. Love Game, 5*
15, Headlights, 5*
16. Evil Twin, 4*

Deluxe
17. Baby, 4*
18. Desperation, 4*
19. Groundhog Day, 3.5*
20. Beautiful Pain, 5*
21. Wicked Ways, 4*

Highlights:
The Monster
Beautiful Pain
Survival
Berzerk
Headlights
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. November 2013
Bin Eminem Fan seit 1999 wo ich als Kind das erste Mal My Name is gehört habe. Er ist mein persönliches Idol und seine Musik hat mich bis heute durchs anstrengende Leben begleitet. Encore, Relapse und Recovery fand ich gut aber nicht sehr gut. Deshalb war ich richtig glücklich als Eminem sich nach 7 Jahren wieder die Haare blond gefärbt hat und MMLP2 angekündigt hat. Ich hab auch verdammt hohe Ansprüche in Sachen Musik und wurde nicht enttäuscht. Er ist 41 Jahre alt und immernoch das Maß aller Dinge im Hip Hop Bereich auf unserer Erde. Vorallem singt er wieder die hooks wie 2002-2004. Gänsehaut. Alle Stimmen und Egos von Eminem, Slim Shady und Marshall Mathers sind vertreten. Und wie oft er seine Stimme verstellen kann ist bewundernswert. Ich hoffe auf ein Konzert in Deutschland oder zumindest in Westeuropa. Ein kleiner Traum von mir seit 14 Jahren ihn live zu sehen.
Bildet euch eure eigene Meinung und hört das Album mehrmals dann wirds immer besser!!!

Unbedingt die Deluxe Edition holen da sind super Tracks drauf!!! Und die Hülle sieht sehr schick aus!
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am 17. September 2014
Ich bin den Hype um Eminem damals nicht mitgegangen - keine Ahnung warum, aber Eminem hat mich nicht wirklich angesprochen. Natürlich gab es einige Songs, die mir auch gefielen, aber ich wurde nie zum Fan.

Dann nach soviel Jahren wieder ein Album? Die Neugier war geweckt und ich wurde nicht enttäuscht.
Ins Detail über Sinn, Wahrhaftigkeit und evtl. Neuauflagen einzelner Songs möchte ich gar nicht gehen. Unter'm Strich ist dies für mich ein Album was erwachsener wirkt und gut hörbar ist.
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am 25. Januar 2014
Damals, als der Titel des Albums bekannt gegeben wurde war ich doch ein wenig skeptisch. MMLP2 - der erste Teil der Marshall Mathers LP zerfetzte ja damals praktisch alles und jeden im Business. Ich höre mittlerweile seit 11 Jahren die Musik von Eminem und bin immer wieder begeister. Aber dann kam dieses Album und ich wusste erst nicht ganz was da auf den Hörer zukommt. Man legt die Scheibe ein und ein - wie ich finde - unheimlich genialer und ruhiger Beat lässt einen langsam in das Album hineinfühlen. Bad Guy heißt das Werk. Die Geschichte und der Aufbau dieses Songs ist unglaubliche Kunst und eine wahnsinns Idee. Bei dem Song handelt es sich nämlich um den "Nachfolger" bzw. die Geschichte nach dem ersten erfolgreichen Song von Eminem in Deutschland "Stan". Dieser nimmt sich im gleichnamigen Song das Leben und schreibt Eminem einen Brief. Dabei geht es auch um seinen Bruder Mitchell. Dieser ist es auch, aus dessen Sicht Eminem den ersten Song der Platte zum Besten gibt. Unglaublich diese Vortsetzung der Geschichte und die Anknüpfung an einen Legendären Song.
Das Album ist viel zu umfangreich um auf jeden Song einzeln einzugehen, aber jeder Song ist in seiner Weise ein absolutes Meisterwerk. Es gibt keinen Song bei dem man sich denkt:"ok, den hätte es nicht gebraucht auf dem Album". Ganz im Gegenteil - nach Wicked Ways und dem eingebauten Skit von Ken Kanifff wünscht man sich eigentlich, dass noch eine Songs folgen.
Es ist mit riesigem Abstand das beste und vollkommenste Hip-Hop Album, welches ich besitzte - und das sind verdammt viele ;). Eminem katapultiert sich wieder einmal auf den Olymp des Rap. Dieser Mann ist nicht zu unrecht "Artist of the decade". Zusammenfassend - ein MUß für jeden Hip-Hop-Fan. Unglaubliche lyrische Bestleistungen und perfekte Beats. Die Kombination aus Rick Rubin und Eminem macht hungrig auf mehr!
Kauft das Album und unterstützt damit den größten Künstler unserer Zeit. Er hat es sich verdient. In einer Zeit wie dieser, in der der Hip-Hop immer mehr untergeht - Nas hat es ja bereits prophezeit - ist es einfach unglaublich zu wissen, dass es immer noch einen Künstler da draußen gibt, der die ganze Szene rasieren kann und mal eben das Album des Jahrhunderts rausbringt.
Vielen Dank für dieses Album - ein Meilenstein in der Geschichte des Hip-Hop.
:)
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am 1. Dezember 2013
Der Gott des Raps gibt von sich zu hören. Im Grunde sagt er einfach, dass er niemanden auf seinem Platz duldet und schafft sich mit extrem guter musikalischer Performance einen Panzer, von dem alles abprallt. Referenzen dazu sind vor allem im Lied "Rap God" zu finden.

positiv:
- hervorragende Technik: Die Zeilen sind vollgespickt mit Referenzen und reimen sich gleichzeitig
- abwechslungsreiche Liederkombination: von traurig bis aggressiv ist alles dabei
- sehr unterhaltsam, vor allem für die, die frühere Eminem- Alben kennen
- die Lieder sind vergleichsweise ziemlich lang, im Schnitt länger als 4 Minuten, also kann man sie länger genießen
- die Gastauftritte geben zusätzlichen Unterhaltungswert (Bsp. Rihanna, Skylar Grey)
- die Bonuslieder sind qualitativ genauso gut wie die Standardlieder
- das Album hat eine außerordentliche Detailtiefe, es werden viele Fakten aufgegriffen

Kritik:
- die Referenzen sind für nicht- Amerikaner schwer zu verstehen, da es sich um US- Popkultur handelt, die der Künstler anspricht
- die vielen gesungenen Refrains in diesem Album werden nicht jedem gefallen
- das Album ist harter musikalischer Tobak, wer sich nicht mit der US- amerikanischen Hip Hop- Kultur auskennt, wird Probleme haben, zwischen den Zeilen zu lesen

Die Kritikpunkte sind in den Augen vieler Musikhörer sicherlich keine "richtigen" Kritikpunkte, weshalb ich dem Album keinen Stern abziehen kann. Man muss sich die Lieder einfach anhören, dann wird man schon merken, dass sie einfach verdammt gut sind. Eminem rappt in einem Lied über Hundert Wörter in 16 Sekunden, vollgepackt mit Reimen und Punchlines.
Er mag vielleicht, auf einigen Gebieten (Lyrik, Poetik), nicht der beste sein, doch er kann so viele musikalische Elemente miteinander kombinieren: Das ist das, was ihn ausmacht. Das ist das, was er am besten kann: Ein meisterhaftes Gesamtpaket liefern!
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