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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wahres Meisterwerk, 12. Juni 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Still Life (Audio CD)
Auf der vierten Platte des fabulösen Quartetts aus Schweden zeigen sich die Mannen um Mikael Akerfeldt auf dem Zenit ihrer musikalischen Schaffenskraft. Nach der im Opeth-Kontext doch sehr aggressiven Vorgängerplatte "My Arms, Your Hearse" behalten Opeth zwar textlich das Prinzip des Konzeptalbums bei, zeigen sich musikalisch jedoch wieder von ihrer ruhigeren Seite und schwimmen so wieder im Fahrwasser ihres zweiten Albums "Morningrise". "Still Life" stellt damit jedoch keinesfalls ein Selbstplagiat dar, vielmehr ist es Opeth gelungen, eine Synthese der Stärken von beiden Vorgängern zu entwickeln. So setzen Opeth ihre Trademarks immer songdienlich ein, progressive, teilweise sogar zärtliche Phasen wechseln sich mit agressiven Ausbrüchen ab ohne den Fluss des Stückes zu zerstören. Man hat den Eindruck, dass sich Mikael Akerfeldt gesanglich in Beide Richtungen weiterentwickelt hat. Seine klare Stimme nimmt immer mehr an Ausdruckskraft zu und sein Kreischgesang ist in seiner Agressivität kaum noch zu überbieten. Obwohl, im Gegensatz zur Vorgängerplatte, die Songs und nicht das Gesamtkonzept im Vordergrund stehen, wird ein textlich in sich geschlossenes Konzept verfolgt. Hier nur soviel: Die Story dreht sich um einen jungen Mann, welcher aus seiner Heimat durch die Kirche vertrieben wurde, der, um seine Geliebte wieder zu erlangen, in die Heimat zurückkehrt und dort in Konflikt mit der Inquisition gerät. Natürlich endet die Geschichte tragisch, ein Happy End wäre bei Opeth auch nicht denkbar gewesen. Sehr positiv sind die Lyrics hervorzuheben, die sich, in Opeth-Tradition, auf sehr hohem Niveau bewegen und nicht in Plattitüden ausarten. Als absolute Highlights der Platte sind das 9minütige "Moonlapse Vertigo" und das auf dem Höhepunkt der tragischen Story angesiedelte "Face of Melinda" zu erwähnen. Allerdings stehen ihnen die anderen Songs kaum in der Qualität nach. Abgerundet wird der Gesamteindruck des Werkes durch das gelungene Artwork von Travis Smith. Alle diejenigen, die fürchten, es gäbe nur noch mittelmäßige Musik auf der Welt, sollten der Platte eine chance geben. Die Wenigsten werden enttäuscht sein. Bleibt zu hoffen, dass der Band bald die Beachtung geschenkt wird, die ihr gebührt und Opeth ihre grandiosen Live-Qualitäten endlich einmal vor grösserem Publikum präsentieren dürfen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Im Taumel von Trauer, Wut und Angst., 23. Februar 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Still Life (Audio CD)
Musik produziert Bilder, sollte sie zumindest.
Während ich bei Klängen von den Nine Inch Nails oder auch Tool die Gänge einer alten, sterilen und längst verlassenen Klinik vor mir sehe und sich ein eher kaltes Gefühl einschleicht, fange ich bei den ersten Tönen von "The Moor" gleich an mich wohl zu fühlen.Eine längst vergessene Landschaft umgeben von Seen, alten Bäumen und Höhlen sehe ich.
Egal ob Martin Ackerfeld ( Sänger ) das bösartigste Kreisch-Organ oder die klarste Trauerstimme anstimmt,egal ob sich die Rhythmus-Fraktion krachend und metallisch oder akkustisch bis leicht jazzig gibt, alles ist in sich stimmig,alles passt.Kein aufgetragener Pathos, kein übertriebenes Geprügel.
Während Truppen wie Cannibal Corpse oder Obituary puren Hass transportieren, merkt man Opeth diese gewisse Leidenschaft an. Gerade das Metal-Genre ist übersät von nervig-dämlichen Klischees und hat eine überschauliche Anzahl von ernstzunehmenden eigenständigen Bands, Opeth stehen meiner Meinung nach auf dem obersten Treppchen, unangefochten.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ...Opeth!, 3. Mai 2012
Was Opeth mit jedem Album für Klangwelten schaffen, was sie für Genres verschmelzen, welche Geschichten sie erzählen, wie viele musikalische Revolutionen sie wagen - das ist schwer in Worte zu fassen. So viel Tiefgang in allen Belangen muss auch erst einmal verdaut werden. In der Zwischenzeit kann man im Design des geradezu verschwenderisch gestalteten Digibooks im Einband versinken.

Und irgendwann, und das ist einfach so, da kann man als Musikliebhaber einfach nichts gegen machen, da stellt man sich die Frage: Wie bitte kann Musik so drastisch zwischen schonungsloser Brutalität, schauriger Atmosphäre, betörender Schönheit, lässigem Jazz und noch viel mehr wechseln, den Rest der Zeit alles auf einmal sein und trotzdem so homogen wirken, dass man die meisten Übergänge kaum bemerkt? Und wie soll man das nennen?
Dark Progressive Jazz Folk Death Metal?

Schwachsinn. Dafür gibt es nur ein Wort.
Nämlich "Opeth"!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Abzocke, oder gerechtfertigte Neuauflage?, 11. April 2008
Diese Frage muss sich, wie schon bei dem Re-Release der Ghost Reveries jeder selbst stellen und beantworten. Ich habe mir das Album noch mal zugelegt, weil meine alte Cd nicht mehr lesbar war und was soll ich sagen? Es ist Still Life, es ist noch immer das legendäre Album von 1999, nur mit einem neuen Artwork und der minimal besser klingenden 5.1-Mischung des Albums.
Ob sich ein Neukauf des Albums wegen der 5.1-Version lohnt? Ich finde nicht. Aber da muss jeder, wie gesagt, selbst entscheiden.

Jeder Song ist für sich ein geniales Stück Musik und im Zusammenhang eines der größten Werke, die ich mir jemals in den Player legen durfte.
Das Album ist von vorne bis hinten wirklich perfekt. Es wächst mit jedem Hören, jeder Song ist einzigartig und die Stimmung und die Magie, die dieses Album auch nach beinahe 10 Jahren noch verbreiten kann sind unmöglich zu beschreiben.

Vor allem die ruhigen Stücke sind es, die auf diesem Album Zeit benötigen. Zunächst ging es mir ähnlich wie mit My Arms Your Hearse: Metal Anteile zu unmelodisch oder ungroovig empfunden und die leisen Teile des Album oft als viel zu schwach instrumentiert abgestempelt. Doch je öfter man die Stücke hört und je mehr man sich auf dieses Album einlässt, desto mehr von seiner Schönheit wird es einem offenbaren.
Easy Listening ist also nicht angesagt. Aber das dürfte jeder Wissen, der schonmal einen Blick in Richtung der (mittlerweile) 5 Schweden riskiert hat.

Fazit: Einzigartiges Album, welches man so nicht so schnell wieder erleben wird. Für alle Fans von progressiver Musik besteht ganz klar Kaufempfehlung, alle die simple Bang-Musik wollen sollten sich den Kauf überlegen, dann sie werden mit Opeth nicht glücklich.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein klarer Fall für die Insel, 10. März 2002
Von 
Reptoid (Mössingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Still Life (Audio CD)
Gleich vorweg: Ich habe noch NIE zuvor eine Platte gehört, welche die allerniedersten Instinkte und den hohen Kunstverstand so gleichermaßen voll und ganz befriedigt. Wer sich nach einem harten Tag ab und zu gerne DEATH-mäßig die Kanne gibt, aber nach spätenstens 3 Titeln doch wieder etwas ruhigeres, gesitteteres und 'künstlerisch wertvolleres' hören möchte, der kaufe diese CD. Hier haben wir progressiven Death-Metal, bei dem Erholungspausen und Anspruch bereits einbaut sind. Nachdem einem durch ein abgrundtiefes Röhren, Grunzen, Rülpsen - unterlegt von brachialen, abgrundtief schwarzen Höllenriffs - gerade das Gehirn ausgeblasen wurde, findet man sich auf einmal in der schönsten Akustik-Gitarren Harmoniewelt wieder, igendwann später wabern psychedelische Gitarrensounds durch die Luft, zwischendurch klingts auch mal herrlich relaxt angejazzt. Oft wird auch 'sauber' gesungen, nätürlich wird auch mal technisch-progressiv gefrickelt und es werden kurze Soundscapes entwickelt, aber bevor es irgendwann zu niveauvoll wird, zischt uns der 'Sänger' wieder was um die Ohren: "Each and everyone would die at my hand. Choking in warm ponds of blood " - Haha, so lieben wir das!
Wer nun aber glaubt, wir hätten es hier mit einem zusammengeschusterten Machwerk ohne große Linie zu tun, der irrt. Im Gegenteil, das Werk zeigt trotz der extremen Gegensätze einen klaren übergeordneten Spannungsbogen. Die Songs haben zum Teil regelrechten Ohrwurmcharakter und sind von einem fast klassischen Formwillen. Und vor allem hat jedes Stilelement, jede Floskel, jede Phrase Gewicht und Bedeutung und sitzt genau an der richtigen Stelle. Hier ist weit und breit nichts von Selbstzweck oder purer Demonstration zu spüren. Nein, die Musik steht ganz für sich selbst und dass man es mit begnadetsten Musikern zu tun hat nimmt man genau so selbstverständlich hin wie das hohe kompositonstechnische Niveau, die aufwendige Produktion und die hervorragende Klangqualität. Bei einem solchem Album von Schwächen zu reden ist eigentlich Frevel, doch es muß gesagt werden, daß man Death-'Gesang' auch schon furchterregener und agressiver gehört hat und daß der 'Clean'-Gesang doch ziemlich blaß bleibt, weil dem Sänger Individualität und Charisma fehlen. Aber dieses Manko dürfte nicht ausreichen, um diesem Album einen Platz in der legendären Insel-Top 10 zu verwehren.
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meilenstein des Genres, 1. März 2005
Von 
Rezension bezieht sich auf: Still Life/Digi/Ausverkauft (Audio CD)
Dieses Album ist ein unübertroffener, herausragender Meilenstein des Genres und für mich immer noch das beste OpethAlbum überhaupt.
Still Life wird seit 1999 immer wieder aus den Untiefen meines CD Regals hervorgekramt und abgefeiert ohne jemals langweilig zu werden.
Freunde und Kenner guter Musik (und nicht nur Freunde des DeathMetals / des progressiven MelodicDeathMetals;-) dürfen hier bedenkenlos zugreifen.
Gekonnt wird hier virtuoses Handwerk und herausragendes Songwiriting mit eingänigen Melodien verknüpft um maximale Wirkung zu erziehlen. Und Mikael Åkerfeldt ist wohl unumstritten einer der besten Sänger des Genres: Er verfügt über eine wunderbare klare Singstimme und gleichzeitig über eine der mächtigesten DeathMetalStimmen, die ich kenne.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Still Life in 5.1: Eine Offenbarung, 23. April 2008
Unglaublich! Seit ein paar Tagen besitze ich nun diesen re-release meines Lieblingsalbums meiner Lieblingsband und ich bin innerlich immer noch am feiern, nachdem ich mir nun schon zum 10 Mal oder so den 5.1 Mix des Albums angehört habe. Ein wenig enttäuscht vom Surround Mix des aktuellen Albums Ghost Reveries waren meine Erwartungen etwas gedämpft, aber schon gleich die ersten Minuten vom Opener "The Moor" zauberten mir ein fettes Grinsen aufs Gesicht. Bestimmt schon unzählige Male im Originalmix gehört eröffnet sich nun ein völlig neues Klangbild, feinste Nuancen im anfänglich akustischen Gitarrenspiel des Songs werden wunderschön herausgearbeitet, Akkorde schweben um einen herum. Herrlich. Und erst die Growls... oft werden diese über alle Speaker verteilt, beginnen mal hinten links und röhren dann einmal um den Hörer herum, mal kommen Sie frontal aus dem Center. Hut ab! Da kommt einem der remasterte Stereomix des Albums fast schon überflüssig vor :-)

Für alle die Opeth lieben und im Besitz eines Surroundsystems sind ist dies schon fast ein Pflichtkauf. Als Abzocke empfinde ich diesen release nicht, die Veröffentlichung des Originals liegt ja nun mittlerweile acht Jahre zurück.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Album überhaupt!, 30. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Still Life/Digi/Ausverkauft (Audio CD)
Bis vor einiger Zeit habe ich noch "Blackwater Park" als bestes Werk von Opeth angesehen, doch inzwischen ist es bei mir "nur noch" auf Platz zwei.
Mehr noch: "Still Life" stellt für mich mittlerweile sogar das beste Album dar, das ich überhaupt je gehört habe, denn obwohl es schon unzählige Male bei mir im CD-Player rotiert ist, wird es nie langweilig. Ich kann gar nicht genug davon kriegen und bekomme bei jedem Durchlauf wieder Gänsehautschauer.
Die Songs sind allesamt auf durchgängig allerhöchstem Niveau angesiedelt und besitzen trotz aller progressiven und komplexen, oftmals regelrecht verspielten Passagen viele eingängige Melodien von unglaublicher Schönheit.
Dennoch erschließt sich das meiste wie bei Opeth so häufig erst nach mehrmaligem Hören.
Der Opener "The Moor" mit seinem bedrohlichen Aufbau und einem Jahrhundert-Chorus setzt sich vielleicht etwas leichter in den Gehörgängen fest, an einem Stück wie "Godhead's Lament" hingegen hat man sicherlich etwas länger zu knabbern - um letztlich aber festzustellen, dass der Aufbau dieses Songs einfach sensationell gemacht wurde (aber welche Band außer Opeth, wenn man mal von Tool ansieht, vermag es schon, dermaßen großartig Songs aufzubauen) und auch musikalisch absolut nachvollziehbar ist. Der Wechsel zum etwas positiver klingenden Akustikteil in der Mitte allein schon ist der Hammer.
Es folgen das wundervolle "Benighted", ausgestattet mit zerbrechlichem Gesang und zartem Gitarrensolo, das einen nach einem furiosen Finale des Vorgängers ein wenig durchschnaufen lässt und anschließend "Moonlapse Vertigo", das geniale Wechsel zwischen Growls und cleanem Gesang bietet.
"Face Of Melinda" ist dann ein weiteres Beispiel für großartiges, unvorhersehbares Songwriting: Da tauchen auf einmal wie aus dem Nichts abgefahrene, dissonante Jazz-Akkorde auf, die in einen dramatischen Höhepunkt leiten.
Bleiben noch "Serenity Painted Death", das gekonnt zwischen verspielten, schönen Gitarrenmelodien und aggressiven Growls wechselt und "White Cluster", das einen mit seinem kraftvollen Riffing gleich zu Beginn regelrecht umhaut.
Im Prinzip ist "White Cluster" auch mein Favorit auf der CD - ein Wahnsinnsstück, das eine Dynamik enthält, die selbst für Opeth-Verhältnisse sensationell anmaßt.
Doch nicht nur die Musik soll hier lobend erwähnt werden, auch Akerfeldts metaphorische Lyrics, die zusammen eine tragische Geschichte eines Ausgestoßenen und seiner Geliebten ergeben, sind einfach ausgezeichnet.
Glänzend natürlich auch die Produktion, die Instrumente (besonders die Gitarren) klingen viel weicher als beim Nachfolger "Blackwater Park", aber auch als beim Vorgänger "My Arms Your Hearse", was genau richtig ist, da "Still Life" wesentlich melodischer als genannte Alben ausgefallen ist und deutlich mehr Akustikparts aufweist.
Für mich bleibt als Gesamtfazit zu ziehen, dass kein Opeth-Album so ausgeglichen starkes Songmaterial bietet und so göttliche Akustikpassagen und so schöne Melodien enthält.
"Still Life" wird mich garantiert noch in Jahren begeistern.
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21 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bestes Opeth Album!, 20. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Still Life/Digi/Ausverkauft (Audio CD)
Nach dem genialen Vorgänger "My arms,your Hearse" dachte ich, dass dieses Album kaum zu toppen ist.Doch als ich diese Cd zum ersten mal höhrte,bekam ich eine Gänsehaut.Opeth kombinierten mit ihrer mischung aus Death/Black Metal und ihren zerbrechlichen Akustikpassagen das Album perfekt.Mikael's tiefer Growlgesang
versetzt einen in eine traumatische Lage, die im nächsten Augenblick durch die herrlichen Akustikpassagen und durch klaren,wunderschönen Gesang abgelöst wird.Mein tip:Godhead's lament und Serenity painted death.Für mich ist dieses Album das beste,was ich je gehört habe.Unfassbar genial!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eins der besten..., 8. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Still Life/Digi/Ausverkauft (Audio CD)
wenn nicht sogar das beste Opeth Album überhaupt. Alles was ich an Opeth liebe vereint sich hier in Perfektion. Außer an der Morningrise (die einzige ernsthaft konkurrierende Scheibe) habe ich an allen Opeth Alben klitzekleine Kleinigkeiten auszusetzen. Nicht so bei dieser.

Still Life ist verglichen mit den anderen Opeth Alben ein eher ruhiges und melodiöses Album geworden. Nicht so konsequent wie die Damnation, aber es befinden sich schon ein ganzes Stück weniger tonnenschwere Death Metal Riffs auf diesem Album, dafür umso mehr ausladende Melodien und Akustikpassagen, die die lethargische Atmosphäre des Covers lebendig werden lassen.

Dieses Album enthält für mich auf jeden Fall die schönsten Melodien, die Opeth je auf Platte gebannt haben, als passenden Ausgleich den gewohnt atmosphärischen Prog Death und als Sahnehäubchen oben drauf sogar noch einen letzten Funken ihres spärrigen und rauhen Charmes, den v.a. ihre ersten beiden Alben so unvergleichlich machten.

Grandios!
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