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5.0 von 5 Sternen Das kupferne Zeichen
Inhalt:
Die Geschichte beginnt in Orford im Jahre 1161 und umfaßt 20 Jahre von Ellen's Leben, deren Traum es ist, als gute Schwertschmiedin anerkannt zu werden und ein Schwert für den König zu schmieden.
Ellen`s Weg wird schwer, denn immer passieren unvorhergesehene Ereiginisse, für die sie nichts kann. Sie muß jedesmal Hals...
Veröffentlicht am 25. Juli 2012 von Tiara

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40 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Schmiedin hätte auch gepasst
Dieser historische Roman umfasst knapp 20 Jahre. Er beginnt 1161 in Orford, einem Dorf in England. Ellenweore, ein 12-jähriges Mädchen mit einem sehr klanghaften mittelalterlichen Namen, die aber meistens kurz Ellen gerufen wird, wächst bei ihrer Mutter auf. Die Mutter kümmert sich nur selten um das Mädchen. Als sie zufällig einen Ritter...
Veröffentlicht am 9. Juni 2008 von Skatersally


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40 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Schmiedin hätte auch gepasst, 9. Juni 2008
Von 
Skatersally "skatersally" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Das kupferne Zeichen (Taschenbuch)
Dieser historische Roman umfasst knapp 20 Jahre. Er beginnt 1161 in Orford, einem Dorf in England. Ellenweore, ein 12-jähriges Mädchen mit einem sehr klanghaften mittelalterlichen Namen, die aber meistens kurz Ellen gerufen wird, wächst bei ihrer Mutter auf. Die Mutter kümmert sich nur selten um das Mädchen. Als sie zufällig einen Ritter zusammen mit ihrer Mutter beobachtet, muss sie sogar aus ihrer Heimat fliehen. Sie tarnt sich als Junge und schlüpft als Lehrling bei einem Schmied unter. Ab diesem Zeitpunkt nennt sie sich Alan. Sie hat Glück, dass dieser Schmied zu einem Turnier nach Frankreich reisen muss. Dort lernt sie einflussreiche Leute aus dem Adel kennen und schließt Freundschaften. So sehr es den Leser freut, dass das Mädchen endlich ein glücklicheres Leben führen kann, so sehr setzt sie mit diesem Vertrauen auch die Entdeckung ihres Geheimnisses aufs Spiel. Hier lässt die Autorin nichts aus, sodass man sich wirklich in die Problematik hinein versetzen kann. Das Versteckspiel spitzt sich zu, als sich ausgerechnet ein junger Ritter in Ellen verliebt und alles daran setzt, sie für sich zu bekommen.

Katja Fox macht mit diesem Roman den Auftakt zu einer Trilogie. Die Geschichte lässt sich durch den flüssigen Schreibstil leicht lesen. Es sind ausreichend viele Charaktere angelegt, die weitere Bände füllen werden. Außerordentlich gut hat mir die Beschreibung der Lebensumstände in der damaligen Zeit gefallen. Die Autorin beschränkt sich nicht nur auf die Aneinanderreihung aufregender Ereignisse am Hofe der jeweils regierenden Könige, sondern gibt anschaulich wieder, wie das Volk seinen Lebensunterhalt beschafft hat. Auch die Schmiedetechnik wird eingehend beschrieben, dass man manchmal den Eindruck hatte, Fox habe selber das Handwerk erlernt. Von daher sehe ich darüber hinweg, dass gleichzeitig die typischen Klischees abgearbeitet wurden, die ein hübsches Mädchen offenbar zu der Zeit erfüllten. Ohne weitere Schwierigkeiten konnten sie bei Problemen in Hosen steigen und in einem Männerberuf sogar bessere Erfolge erzielen als die besten Meister. Vor allem wird nie jemand misstrauisch in ihrer Umgebung. Daher darf der Schuss Romantik zwischen Ellen und Guillaume nicht fehlen. Er macht neugierig, wie die Geschichte endet. Trotz der Kritikpunkte hoffe ich, der zweite Teil lässt nicht allzu lange auf sich warten.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das kupferne Zeichen, 25. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Das kupferne Zeichen (Taschenbuch)
Inhalt:
Die Geschichte beginnt in Orford im Jahre 1161 und umfaßt 20 Jahre von Ellen's Leben, deren Traum es ist, als gute Schwertschmiedin anerkannt zu werden und ein Schwert für den König zu schmieden.
Ellen`s Weg wird schwer, denn immer passieren unvorhergesehene Ereiginisse, für die sie nichts kann. Sie muß jedesmal Hals über Kopf flüchten und ihr lieb gewordene Personen ohne ein Wort des Abschieds zurücklassen.
Um überhaupt Arbeit in einer Schmiede zu finden, muß sich Ellen sogar als Junge verkleiden.
So schwer der Weg auch ist, Ellen gibt niemals auf und meistert jede Hürde.

Meine Meinung:
"Das kupferne Zeichen" ist der erste Roman einer Trilogie und auch das Erstlingswerk der Autorin.
Man merkt von Anfang an wieviel Liebe und Herzblut Katia Fox in die Geschichte gesteckt hat.
Ich war noch nie in einer Schmiede, glaube aber aufgrund der tollen Schilderungen den Klang der Hämmer zu hören, die Hitze und den Duft darin zu spüren.
Alles ist sehr detailgetreu geschrieben, so daß ich das Gefühl habe, fast selber ein Schwert schmieden zu können.
Die ganze Geschichte ist stimmig, ich habe viele liebevolle Charaktere entdeckt, die alle ihre Stärken und Schwächen haben. Aber ich finde, jeder hat sich bis zum Schluß zu seinem Vorteil entwickelt.
Der Schreibstil ist sehr lebendig und flüssig und somit war ich von Anfang an in der Geschichte versunken.
Auch die schöne Ausstattung des Buches möchte ich nicht unerwähnt lassen. Besonders gefallen haben mir das schön gestaltete Cover und die tollen Zeichnungen.
Mit großem Interesse habe ich am Schluß die historischen Anmerkungen gelesen.
Ich freue mich sehr, daß ich gleich im Anschluß die Bände 2 und 3 lesen darf.
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40 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesegenuß pur - von der ersten bis zur letzten Seite!, 17. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Das kupferne Zeichen (Taschenbuch)
Ich mag es kaum glaube, daß es sich bei diesem Roman um ein Erstlingswerk handelt !

Es ist so wunderbar geschrieben - die Handlung schlägt den Leser sofort in ihren Bann - hier stimmt einfach alles.

Kaum hatte ich das Buch aufgeschlagen, war ich auch schon "drin", es brauchte keine lange Kennenlern- oder Aufwärmphase - schon die ersten Seite versprachen: hier kommt pures Lesevergnügen auf mich zu.

Und genauso war es auch.

Den ganzen Sonntag habe ich das Buch nicht aus der Hand legen können, erst als der hintere Buchdeckel zugeklappt war, habe ich diesem Buch liebevoll einen Platz im Lieblingsbuch-Regal freigeräumt :)

Wer vor der Inhaltsangabe abgeschreckt wird - nur Mut, es lohnt sich ! Auch ich hatte Bedenken: da verkleidet sich ein Mädel als Junge und schlappt durchs Mittelalter???? Ohje.... wird das gar ein Abklatsch der Romane der derzeit bekanntesten (und wundersamerweise immer noch erfolgreichen) Autorenschmiede pseudohistorischer Romane sein??

Versucht da etwa jemand, auf der Erfolgswelle mitzuschwimmen???

Ja, ich gebe zu: Die Ausgabe für das Buch hat mir erstmal Bauchgrummeln verursacht und ich war auf Schlimmes gefasst (nun fragt bitte nicht, warum ich es dann gekauft habe - sagen wir es mal so: ich bin halt Optimistin ;)

Aber - oh Freude: Die Ausgabe hat sich ABSOLUT gelohnt ! Wir begleiten nicht etwa die unglaublich schöne, schlaue, ubesiegbare Heldin durch ihre Liebes-Abenteuer, sondern wir dürfen der jungen Ellen bei Ihrer langen Reise durch England und die Normandie begleiten, und dabei miterleben, wie aus dem jungen Mädchen eine selbstbewußte - und zum Glück nicht völlig fehlerlose - Frau wird. Auch die Liebe kommt nicht zu kurz, aber wer hier nach stolzen Helden und holden Recken Ausschau hält, welche die Heldin aus höchster Not retten und sie in ihre starken Arme nehmen - tja: der sucht vergebens ! Die Protagonisten dieses Buches dürfen Fehler haben, sie machen in ihrem Leben einiges falsch, aber dennoch - nein: DADURCH (!) werden sie so menschlich und glaubwürdig, daß es eine Freude ist, sie auf dem Lebensweg zu begleiten.

Ein wunderbares Buch, womit ich einen wunderbaren Sonntag verbringen durfte: Wunderbar geschrieben, niemals platt oder vulgär, aber dennoch direkt - mit wunderbar menschlichen Protagonisten - toll beschriebenen Abläufen (sogar ich konnte mir den Vorgang des Schwertschmiedens gut vorstellen) - kurz und gut: Ein tolles Werk ! Ich hoffe sehr, es gibt bald ein weiteres Buch der Autorin.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vorhersehbar und einfach geschrieben, 19. August 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Das kupferne Zeichen (Taschenbuch)
Eigentlich hatte ich von diesem Buch einiges erwartet, bei den guten Kritiken. Ich muss auch sagen, dass es mich schnell gefesselt hat und ich die Story gut fand. Das Thema "Mädchen verkleidet sich als Junge um zu erreichen was sie will" ist zwar schon abgegriffen, aber immer wieder spannend und hier auch gut umgesetzt. Gut fand ich auch die Idee, dass sie nicht die ganze Zeit ein Junge bleibt, sondern schon irgendwann im 1. Drittel des Buches wieder als Frau auftritt. Aber trotz all dieser guten Ideen, die es in diesem Buch durchaus gibt, bin ich arg enttäuscht. Etwa ab der Hälfte der Geschichte scheint die Autorin entweder zu viele Ideen oder zu wenig Schreiblust gehabt zu haben. Die Story ist absolut vorhersehbar. Je nach belieben wechselt die Autorin die Perspektive, so dass man genau weiß: jetzt geschieht bestimmt was schlimmes. Zufällig läuft die Protagonistin dem Bösewicht bei jeder Gelegenheit über den weg. Der Bösewicht wird innerhalb von 3 Zeilen von nem netten Kerl zum Bösen, mit einer absurden Begründung. Die Geschichte ist teilweise so einfach geschrieben, dass ich keine Lust mehr hatte, weiterzulesen, da ich ja eh schon wusste, was passieren wird. Ab der Hälfte des Buches wird die Geschichte langweilig. Die Heldin hat immer erst Pech, woraus abar was Gutes erwächst und der Böse taucht immer mal ab und zu auf, hegt einen Plan, den sie dann vereitelt. Zudem sind die Charaktere recht oberflächlich und man kann nicht wirklich mitfühlen. Ich gebe immerhin noch 3 Sterne für die anfänglich guten Ideen, aber das nächste Buch der Autorin werde ich nicht lesen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuscht!, 17. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Das kupferne Zeichen (Taschenbuch)
Als ein Fan von historischen Romanen war ich begeistert, als ich das Buch entdeckte. Die Story klang interssant. Mittelalter, Schwerter und eine Frau, die sich in der Männerwelt behaupten muss - toll, dachte ich. Dann fing ich an zu lesen und es fiel mir immer mehr auf, wie textlich einfach das Buch geschrieben ist. Mir kam es so vor,als hätte ich einen Schulaufsatz vor mir und konnte es kaum glauben, dass die Autorin erwachsen ist. Mich hat das doch sehr gestört und ich finde es sehr schade, denn die Story hätte Potential gehabt...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spielball der Geschickes Mächte, 26. Februar 2010
Von 
Lothar Hitzges (Schweich, Mosel, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Die zwölfjährige Ellen lebt im Zwölften Jahrhundert in England. Sie ist die Tochter eines Schwerschmieds und liebt dieses Handwerk. Missliche Umstände führen dazu, dass Ellen früh das Elternhaus verlassen muss.

Als Junge verkleidet kann sie das tun, wonach sie am meisten begehrt, eine Lehrlingsstelle bei einem Schmied antreten. Schnell wachsen die Fähigkeiten des jungen Mädchen in dem Beruf. Ihr Meister rät ihr zu seinem alten Meister zu wechseln, da er ihr nichts mehr beibringen könne. Der neue Meister erweist sich als Kuryphäe in seinem Handwerk und Ellen erhält den letzten Schliff.

Privat läuft es lange Zeit nicht so gut für Ellen. Freunde und Feinde hat sie zur gleichen Zahl und sie muss teuflisch aufpassen, dass ihre Lebenslüge ihr nicht zu Verhängnis wird.

Die Geschichte wird spannend erzählt. Das Auf und Ab lässt keine Langeweile zu. Überraschende Wendungen und pfiffige Lösungen wechseln einander ab. Die Szenarien werden plastisch geschildert und eine Menge Fachwissen über das Schmiedehandwerk jener Zeit verwandelt die Story zeitweise zu einem Geschichtsvortrag.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nette Geschichte aber leider oberflächliche Figuren, 8. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Das kupferne Zeichen (Taschenbuch)
Die Idee der Geschichte hat mir gleich gefallen: Eine junge Frau, die im Mittelalter einen Männerberuf ergreifen möchte und sich zuerst als Junge verkleidet, um das Schmiedehandwerk erlernen zu können. Sie wird als schöne, starke Frau geschildert, was auch im Sinne des Genres in Ordnung ist. Dass Ellen jedoch dann als Frau ohne große nennenswerte Schwierigkeiten ihren Beruf auch wirklich ausüben kann, noch dazu erfolgreich, ist nicht ganz nachvollziehbar. Dies war im Mittelalter sicher nicht so einfach, wie es die Autorin schildert.
Die Autorin schafft es zwar, interessante Figuren zu schaffen und sie auch in eine spannende Geschichte zu verpacken. Doch beim Lesen stellt sich bald heraus, das die Figuren nur oberfläch behandelt werden. Auf die Beziehungen zwischen den Figuren wird kaum bis gar nicht eingegangen, auch ihre Charaktere werden nur am Rande skizziert. Vor allem die Liebesbeziehung zwischen der Hauptfigur und ihrem Schwarm, dem Ritter Guillaume, wird nur aus dem Blickwinkel von Ellen erzählt. Man erfährt bis zum Ende nicht, wie Guillaume zu dieser Beziehung steht. Man hat den Eindruck, dass die Autorin so damit beschäftigt ist, Spannung in die Handlung zu bringen, dass sie darüber hinaus vergisst den Figuren eine Persönlichkeit zu geben. Die großen Zeitsprünge, oft nach nur ganz kurzen Kapiteln, fand ich auch störend. Man muss sich erst wieder orientieren und hat den Eindruck, als soll die Geschichte in Zeitraffa erzählt werden. Eine ausführlichere Beschreibung mancher wichtigen Ereignisse, statt vieler kleiner neuer Abenteuer in verschiedenen Zeitabschnitten hätte der Geschichte wahrscheinlich besser getan.
Schade ist auch, dass der äußert spannende und interessante Zeitabschnitt der englischen Geschichte, die Zeit von Heinrich II., seinen Söhnen und seiner Frau, der berühmten Eleonore von Aquitanien, nicht in die Geschichte eingeflochten wird. Erst auf den letzten 50 Seiten gibt es dazu ein paar erklärende Worte. Weiters finde ich es bedauerich, dass der Leser nicht erfährt, dass Guillaume le Marechal eine historische Persönlichkeit ist und als "der beste aller Ritter" in die Geschichte eingangen ist.
Alles in allem fand ich die Erzählung recht nett, meist spannend, die Figuren auch gut in Szene gesetzt, nur leider ohne Tiefgang.
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24 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Frau in Hosen, 17. Juni 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Das kupferne Zeichen (Taschenbuch)
Ich bin nach dem Lesen des Buchs zwiegespalten.

Es ist im großen und ganzen nichts anderes als ein Frau-in-Hosen-Roman, jedenfalls für meinen Geschmack.

Ellen erlernt als Junge verkleidet das Schmiedehandwerk, ist unglaublich begabt und setzt sich letztendlich mit ihrem Können gegen alle Gegner und Widrigkeiten durch.

Das klingt ziemlich banal, ist es leider zu weiten Teilen auch.

Die Handlung ist nur grob in historisches Geschehen eingebettet. Es geht um die fiktive Person Ellen und ihren Werdegang. Man erfährt einiges übers Schmieden und was sonst noch dazu gehört, damit erschöpft es sich aber auch.

Das Leben als Mitziehender bei den Turnieren z.B. kam mir zu kurz. Von der politischen Lage gabs nur ganz zum Schluß ein Kleinwenig über Heinrich II und seine Probleme mit seinem Sohn Heinrich dem Jüngeren.

Ellen passieren einige schlimme Dinge. Leider werden diese Ereignisse immer von der Autorin mit dem Vorschlaghammer in die Geschichte gehauen. Überwiegend waren die Wendungen unglaubwürdig und kamen sehr abrubt. Oh, ein Ortswechsel muss her, also muss schnell was passieren.

Ich war gegen Mitte des Buches geneigt, es beiseite zu legen.

Aber ich hielt durch, und zum Ende hin wurde es dann auch besser. Die Geschichte lief und Ellens Festigung und ihr privates Glück konnten sich entwickeln. Es kam nicht ständig irgendein Bösewicht um die Hecke und plante übles gegen sie. Das hat mir wesentlich besser gefallen als diese ganzen bemühten Windungen zu Anfang.

Leider fehlte mir bei den Figuren etwas Tiefe. Ich hatte z.T. Probleme, sie auseinander zu halten, weil sie so wenig Profil hatten. Auch fand ich den Lauf der Geschichte nur leidlich gut. Lediglich Ellen private Bindung fand ich angenehm anders. Es gab ein Happy End der etwas anderen Art.

Insgesamt würde ich das Buch nur als mittelmäßig einstufen. Ich fand es weder besonders gut geschrieben noch spannend oder mitreißend. Ich glaube auch nicht, das ich die Autorin weiter im Auge behalten werde.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen gute geschichte aber sehr mäßiger schreibstil, 2. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Das kupferne Zeichen (Taschenbuch)
Ich hatte mich aufgrund der Kurzbeschreibung des Inhalts sehr auf dieses Buch gefreut. Die Geschichte an sich ist auch sehr spannend, nur leider lässt der Schreibstil sehr zu wünschen übrig. Es erscheint keine bündige Abfolge der Ereignisse zu geben. Mal vergehen nur wenige Tage, dann gleich wieder ganze Jahre. Es macht den Eindruck,als wäre sich die Autorin zeitweise nicht im Klaren darüber gewesen, was als nächstes passieren soll. Eine Szene wird mit 2 Personen begonnen und beschrieben und ohne Zusammenhang für den Leser kommt spontan eine dritte Person hinzu, die in der nachgängigen Beschreibung schon seit der ganzen beschriebenen Szene anwesend war. Für mich zeitweise nicht nachvollziehbar.

Fazit: Die Geschichte ist wirklich toll, aber es ist kein Buch, welches man gelesen haben muss.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen viel zu viele Zufälle, 1. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Das kupferne Zeichen (Taschenbuch)
gibt es in diesem Buch. Es ist wirklich unglaublich, wie alles zusammenpasst und was alles passiert. Das so etwas wirklich passieren kann, ist mehr als Unwahrscheinlich.
Auch die sexuellen Untertöne sind zeitweise zuviel des Guten.
Ansonsten ist die Gesellschaft dieser Zeit recht gut aufgeführt. Dennoch kann ich diesem Buch nicht mehr als 2 Sterne geben.
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Das Kupferne Zeichen
Das Kupferne Zeichen von Katia Fox
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