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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Oktober 2013
Ich glaube ich fang am besten mit den Dingen an, die mir nicht sooo gut gefallen haben, dann hab ich es direkt hinter mir und es sind ohnehin nur 2 Sachen. Ich hätte es beinahe schöner gefunden, wenn man die fremde Welt des britischen Empires ganz alleine entdeckt, daher hätte für mich das Vorwort des Autors nicht zwingend sein müssen.
Und hin und wieder waren mir doch ein paar viele Steampunkklischees drin.

Für beides möchte ich aber keinen Stern abziehen, denn das ist Geschmackssache schmälert nicht den sehr guten Gesamteindruck des Buches.

Herrlich fand ich die Idee, das ganze Setting, trotz Steampunk in die heutige Zeit zu verlegen und das Millenium einzuläuten!

Unnatural History ist wie eine bunte Tüte, was Genres angeht, es finden sich einige Horrorelemente, die einem die Haare zu Berge stehen lassen, aber auch den klassischen Abenteuerroman, mit einem Augenzwinkern zu genießen. Außerdem sind die Anspielungen herrlich :) Ulyssey und Nimrod haben mir als Charaktere auch sehr gefallen.

Ich bin sehr gespannt, was es wohl mit Teil 2 geben wird, ich hoffe doch, dass der künftig auch auf Deutsch erscheinen wird
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Oktober 2013
Unnatural History spielt in einer Steampunk Welt voller Teakholz, Messing und Kathodenstrahlröhren. Schauplatz ist London, die Hauptstadt des britischen Empires, das unter der Herrschaft, der sich mittlerweile dem 160. Thronjubiläum nähernden Königin Victoria, zwei Drittel der Erde, den Mond und die angrenzenden Planeten beherrscht.
Dort lebt zusammen mit seinem mit allen Wassern gewaschenen und unerschütterlichen Butler- Faktotum Nimrod, Ulysses Lucian Quicksilver, Lebemann und Abenteurer. Quicksilver soll im Auftrag der Regierung herausfinden warum ins Natural History Museum eingebrochen wurde und wohin der dort arbeitende Professor Galapagos verschwunden ist.
Quicksilver, der eine Mischung von Sherlock Holmes, Indiana Jones und Allan Quatermain ist, gerät umgehend in die haarsträubendsten Abenteuer als da z. B. wären: Verfolgungsjagden mit ausgebrochenen Dinosauriern oder ein Kampf am Abgrund mit dem oben erwähnten Professor.
Moment, Kampf am Abgrund mit einem Professor? Da war doch was? Richtig.
Eine der Stärken des Buches, neben seinem Reichtum an Action und Abenteuer, sind die allenthalben zu findende witzigen Anspielungen. Weshalb ein Professor der Evolutionsbiologie eben Galapagos heißt und der Leibarzt der Königin Dr. Moreau.
Zum Stil ist zu sagen, der Autor liebt seine Adjektive und Nebensätze. Das passt zum auch prima zum setting, nur verlaufen sich die Sätze manchmal ein wenig. Oder was will uns dieser Satz sagen: „In seinem Tweed Jackett, der senffarbenen Weste und den Jagdhosen sah er exakt wie ein englischer Landadeliger aus, der gerade eine nachmittägliche Quengelei genoss“. Quengelei?
Aufgrund der Leseprobe der Originalversion vermute ich, dass solche Holperstellen eher der Übersetzung, als dem Autor anzukreiden sind (die Quengelei könnte übrigens eine Moorhuhnjagd sein, was deutlich sinnvoller klingt), aber sie haben das Lesevergnügen doch etwas beeinträchtigt.
Was mir auch ein bisschen fehlte: es wird eins ums andere Mal auf das Elend der Unterschicht und der verarmten Massen Bezug genommen, aber das London in dem Quicksilver sich bewegt, ist ein ausschließlich Großbürgerliches. Man hört von dem Elend, sieht es aber nicht. Aber vielleicht kommt das ja noch in den angekündigten Folgebänden
Wenn man von diesen stilistischen Feinheiten absieht, bietet das Buch eine farbige actionreiche Geschichte mit witzigen und abgedrehten Einfällen. Ich habe es gerne gelesen und freue mich auf die Fortsetzung
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Oktober 2013
Der als vermisst - vermutlich tot - geltende Abenteurer-Dandy und Agent der Krone, Ulysses Lucian Quicksilver, taucht plötzlich wieder auf. Zum Leidwesen seines jüngeren Bruders, zur Freude seines Butlers Nimrod und quasi gerade rechtzeitig, um am nächsten Tag im Auftrag der Krone einen Fall zu übernehmen.
Im Natural History Museum wurde in das Büro eines Evolutionsbiologen eingebrochen, etwas gestohlen, ein Nachtwächter getötet und der Professor verschwand. Im Laufe der Ermittlungen muss Ulysses sich mit Dinosauriern rumärgern, sein totgeglaubter Nemesis taucht wieder auf, sein 'Vorgesetzter' zieht ihn eigentlich von dem Fall ab und es werden Mordanschläge auf ihn verübt.

Dieses Buch lässt sich nicht so einfach einem Genre zuordnen. Hier trifft Steampunk auf Abenteuer, Horror, Krimi und Humor. Das war für mich der Grund, warum ich es unbedingt lesen wollte.

Jedoch, ich weiß auch nicht so recht. Vermutlich war es einfach der falsche Zeitpunkt für mich. Es konnte mich nicht zu 100 % fesseln.
Von Ulysses war ich schnell genervt. Sein ewig alarmierender sechster Sinn, sein mitunter sehr überzogenes Gehabe. Und trotz aller Beschreibungen blieb Ulysses für mich blass und nicht wirklich greifbar. Nimrod erschien mir am deutlichsten, wenn er hinter dem Steuer saß. Und Simeon war mir einfach am symphatischsten. Auch die anderen Charaktere erschienen mir deutlicher als die eigentliche Hauptfigur.

Die Story an sich gefiel mir allerdings. Und so bekommt "Unnatural History - Pax Britannia 1" trotz meiner Kritik und einigen kleinen Fehlern von mir 4 von 5 Sternen. Die schräge Genremischung und die Ideen des Autors sind auf jeden Fall 'einen Blick' wert. Und ich werde trotz allem sicher auch den zweiten Band lesen. Allein schon wegen des Cliffhangers am Ende des ersten Bands.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Oktober 2013
Ulysses Quicksilver taucht, nach dem er lange verschollen war, wieder in London auf. Als Agent der Krone hat er kaum Zeit sich wieder einzuleben, da ereilt ihn schon ein Auftrag. Er soll den Einbruch im Natural History Museum untersuchen. Im Laufe der Ermittlungen trifft er auf schöne Frauen, alte Feinde, ziemlich lebendige Dinosaurier und andere Figuren/Kreaturen. Bis letztlich alle Handlungsfäden in einem bombastischen Finale zusammengeführt werden, erlebt Quicksilver einige, teils lebensgefährliche Situationen. Treu zur Seite steht ihm dabei sein Hausdiener Nimrod.

Unnatural History lässt sich nicht einfach in eine Schublade stecken. Es ist eine Mischung aus Steampunk, Krimi, Abenteuer und Horror, gekrönt mit einer guten Prise Humor.
Im Großen und Ganzen hat mich das Buch gut unterhalten. Mal spannend, mal witzig und insgesamt recht schräg.
Mein Punktabzug begründet sich zum Einen in der Charakterzeichnung der Hauptfigur. Quicksilver ging mir irgendwann auf die Nerven. Ständig von seinem sechsten Sinn gewarnt reagiert er in Sekundenschnelle und kommt damit aus jeder Situation raus. Während ich zum Beispiel von Nimrod und Simeon ein ganz gutes Bild hatte, blieb Quicksilver relativ blass.
Zum Anderen hatte ich gelegentlich den Eindruck der Autor wälzt genüsslich eine Szene aus, bis ihm aufgeht, dass er ja noch dies und das unterbringen will, worauf hin er die aktuelle Szene abrupt beendet um weiter zu kommen.
Letztlich sind es die wirklich abgedrehten Ideen des Autors, die mich auf den zweiten Teil warten lassen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Mai 2015
Klappentext:
Der höfliche Dandy und Galgenvogel Ulysses Lucian Quicksilver, gelegentlicher Abenteurer und Agent im Dienste des Thrones, der für schattenhafte Herren arbeitet, welche verzweifelt ein Regime zu erhalten versuchen, das seit 150 Jahren andauert und nun von innen einzustürzen droht, also keineswegs mehr das ist, was es zu sein scheint, ist die Hauptperson des Buches. Er bekämpft schnauzbärtige Schurken in den zylindrischen Gewölben der Unterwelt mit raffinierter Eleganz und modischer Stilsicherheit. Unterstützung findet er dabei in seinem unerschütterlichen Hausdiener Nimrod, während die Uhr des Big Bens das Jahr 2000 ankündigt und damit das Ende der Welt.

Der Autor:
Der Autor hat bereits 45 Bücher und unzählige Kurzgeschichten geschrieben - von Fantasy-Spielebüchern bis Doctor Who, Star Wars: The Clone Wars und Mutant Ninja Turtles. Er lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in West-London.

Meine Meinung:
Ulysses Quicksilver, Dandy und Abenteurer, soll einen Mordfall im Natural History Museum in London aufklären. Inspector Allardyce hat für ihn nur ein müdes Lächeln übrig, denn die beiden können sich nicht ausstehen. Ein Wachmann wurde getötet, das Büro von Professor Galapagos verwüstet, und wie es aussieht, wurde auch etwas gestohlen. Für Ulysses ist der Fall noch nicht so sonnenklar wie für den Polizisten, denn er findet ein wichtiges Beweisstück, das er einfach mitnimmt, um es untersuchen zu lassen.
Als dann auch noch die verzweifelte Tochter des verschwundenen Professors auftaucht, sind die Jagdinstinkte des Lebemanns endgültig geweckt. Irgendwas schleicht im Museum herum, und es ist nicht menschlich...

"Unnatural History" ist typischer Steampunk, der in seiner Erzählweise langsam, geradezu schrittweise, vorankommt. Der Autor scheint eine Vorliebe für Adjektive zu haben. Alles wird genau beschrieben, sodass man es sich vorstellen kann, aber manchmal ist es zu viel des Guten. Ich hätte mir eine Handlung gewünscht, die nicht so ausgefeilt war, denn die Geschichte ist gut durchdacht. Man muss nicht alles tot beschreiben.

Ulysses ist wohlhabend und geht darin auf, Spuren zu suchen und der Londoner Polizei (die zum Teil aus Automaten-Bobbys besteht) zu zeigen, dass diese öfter mal auf dem Holzweg ist. Und das schafft er ziemlich gut, so wie es oft in englischen Romanen zum Standard gehört.
Mittlerweile ist auch der Mond besiedelt, und das Britische Empire bewegt sich auf das Jahr 2000 zu. Der Abenteurer muss starke Nerven haben, denn nicht jedem Freund darf getraut werden. Auf seinen treuen Diener Nimrod ist aber stets Verlass.
Ulysses schlittert in die merkwürdigsten Situationen, denn wie man sich denken kann, ist die Steampunk-Welt bunt und voller Fantasie.
Und so will er diesen mysteriösen Fall aufklären, koste es, was es wolle.

Auch wenn ich das Buch an manchen Stellen zu auserzählt fand, gefiel die Mischung aus Fiktion, Abenteuer, Horror und Krimi - ein gelungener Mix.

Mittlerweile gibt es auch den zweiten Teil: "Leviathan Rising".

3,5 Sterne
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. März 2014
Vampire, Dinosaurier, Auferstehung vom Tod. Wenn euch all diese Punkte zusagen, dann seid ihr bei „Unnatural History“ genau richtig!

Was auf den ersten Blick konfus und verwirrend erscheinen mag, stellt sich schnell als hervorragend durchdachte Steampunk-Welt heraus, in die man sich beim Lesen perfekt flüchten kann. Man ist nahezu gebannt, während man von Seite zu Seite fliegt und wird immer tiefer in dieses so andere Universum gezogen.

Für Steampunk-Fans kann es kaum einen besseren Roman geben, hier ist von Spannung bis Humor alles vorhanden, so dass man sich hervorragend in der Welt von "Unnatural History" verlieren kann!
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am 2. April 2015
Eine steampunkige Welt des Jahrs 1997? Immer her damit!

Klappentext:
Zwei Monate vor den Feierlichkeiten zum 160. Thronjubiläum von Königin Victoria wachsen Unsicherheit und Unzufriedenheit in Magna Britannia.
Eine revolutionäre Sekte namens Darwinian Dawn verbreitet Angst und Schrecken in Londons Straßen. Mysteriöse Schattenwesen streben nach Einfluss und Macht.
Nichts ist wie es scheint, während die Uhr des Big Bens das Jahr 2000 ankündigt… und damit das Ende der Welt.

Zum Inhalt:
Poah. Schon der Klappentext liest sich total cheesy. Da gibt sich aber ein Autor die volle Pulp-Kante. Fehlen bloß noch Dinosaurier…

… okay. Die gibt es dann im Verlauf des Buchs auch noch. Hat dieser Johnathan Green ein Glück, dass ich auf so etwas stehe, denn ansonsten hätten sein Dandy-Protagonist Ulysses Quicksilver, die von einer steampunkigen Maschine angetriebene Queen Victoria und die Dinosaurier im Londoner Zoo keine Chance die 1 Punkt Grenze von unten kommend zu überspringen.

Nun, der steampunk-Hintergrund kommt nur selten zum Tragen – etwa bei der Lebenserhaltungsmaschine der Queen oder bei den Transportmitteln, die beim Anschlag im Zoo eine größere Rolle spielen, aber das stört mich wenig, denn Mr. Green hat etliche schön-spinnerte Ideen wie ein Mittel das ein Wesen (beispielsweise einen Mensch) auf genetischer Basis langsam evolutionär zurückentwickelt, bis es irgendwann wieder zu einer Art Ursuppe wird.

Den Helden – Ulysses Quicksilver, also Odysseus Quecksilber, empfand ich zu Beginn als etwas quartermainig, später wurde er aber eher jamesbondesk, in besseren Momenten erinnerte er sehr an Indiana Jones. Sind ja alles nicht die schlechtesten Referenzen und ich könnte mir einen schlechter zusammengeklaute Protagonisten vorstellen. So richtig an Konturen gewinnt er zwar nie, aber man mag ihn schlussendlich doch und er trägt – soviel kann ich schon sagen – auf jeden Fall einen Roman im Alleingang. Dazu noch ein interessanter Kriminalfall in Museums-Umgebung, einen fiesen Bösewicht, der eine staatsfeindliche Sekte anführt, einen Bösen im Hintergrund und viele, viele Kämpfe und scharfe Bräute und fertig ist der Pulp-Cocktail! Wohl bekomm’s!

Mein Fazit:
Keine große Literatur, aber es liest sich verdammt flott runter. Was will man im Pulp-Genre mehr? Ich finde den Helden ganz cool und war von den teilweise ziemlich abgefahrenen Ideen jederzeit gut unterhalten. Also alles super! In der Badewanne oder krank auf dem Sofa definitiv eine hervorragende Wahl.

Meine Wertung:
3,5 von 5 Steampunk-Queens
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am 1. Mai 2015
In dieser Erzählung findet sich wirklich alles, was man von einem actionreichen Abenteuer erwarten kann. Monster, Dinosaurier, Bomben, Schurken, irre Wissenschaftler, lebensbedrohliche Situationen und rasante Verfolgungsjagden bilden den Hintergrund zu einer Geschichte vom strahlenden Helden Ulysses Quicksilver, Agent der Krone, Abenteurer, Lebemann und Frauenheld, eine Mischung aus James Bond, Indiana Jones und Sherlock Holmes. Ihm zur Seite steht sein treuer Butler Nimrod und später auch noch Simeon, ein Neandertaler.

Das erscheint nicht nur in dieser Zusammenfassung ein wenig überladen, das ganze Buch sprudelt davon regelrecht über. Doch wenn man sich darauf einlässt, sich einfach von der Flut der Motive mitreissen lässt und vor allem nicht zu lange innehält, um darüber nachzudenken, dann macht das Ganze riesigen Spass.

Allerdings hatte ich das Gefühl, dass die Übersetzung oft etwas schwerfällig und umständlich geworden ist. Auch fällt auf, dass einem die Hauptperson, Ulyssses, ungewöhnlich fremd bleibt. Daher nur 4 Punkte.

Trotzdem, ich freue mich, dass die Reihe Pax Britannia jetzt auch hier erscheint. Das zweite Buch liegt schon auf meinem Lesestapel.
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Ich bin auf diese Reihe und den Luzifer Verlag gestoßen weil mich die aktuellen "Blockbuster" in den Stores wie Amazon, Thalia, etc einfach nicht mehr reizen. Man liest den Klappentext und langweilt sich schon weil alles gleich klingt.
Nicht so bei diesen Büchern, auch weil Steampunk noch nicht so sehr durch den Fleischwolf gedreht wurde.

Zum Buch kann man gar nicht so viel schreiben ohne die Überraschung zu nehmen. Es ist eine herrliche Mischung aus James Bond & Doctor Who in einem Steampunk-London. Das alleine sollte schon reichen um es zu lesen ;-)
Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, die Story ist interessant und die Art und Weise wie sie erzählt wird macht Lust auf mehr.

Ich habe mir nach dem ersten Teil direkt Teil 2 gekauft und dank Kindle auch direkt danach verschlungen. Auch hier muss man sagen, dass der Luzifer-Verlag eine richtig gute Qualität abgeliefert hat. Wer also auf diese Art Geschichte steht und mit der Steampunk-Welt etwas anfangen kann sollte auf jeden Fall zuschlagen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Oktober 2013
Jonathan Green erzählt in seiner Serie Pax Britannia die Abenteuer von Ulysses Quicksilver und dessen Butler Nimrod. Die Serie läuft unter dem Fähnchen Steampunk, ist jedoch m. E. gar nicht so genau darin einzuordnen. (Wenn man mal von dem Zeppelin absieht, auf welchem... keine Spoiler;-)) Pax Britannia ist vielmehr eine geniale Verbeugung vor Pulps. Es ist eine wahre Freude, die vielen Anspielungen zu finden und zuzuordnen. Ob da Dinosaurier von der Lost World in den Londoner Zoo verfrachtet werden, der Leibarzt von Queen Victoria ein gewisser Doctor Moreau ist, es ist einfach nur witzig.

Angesiedelt ist die Serie im Jahr 1997. Queen Victoria regiert bereits 160 Jahre und lebt dank diverser Maschinen noch. Mehr oder weniger. Das britische Empire nimmt einen großen Teil der Welt ein. Außer Russland. Denn dort herschen diverse Vampirclans. Dafür hat England die Venus und den Mars kollonialisiert. Ulysses Quicksilver ist ein Agent der Krone, der mit mehr oder weniger ungewöhnlichen Fällen betraut wird. Dies in der Regel durch einen Minister und nicht durch die Monarchin selber.

Klar, Steampunk + Agent + London scheint quasi ein Standard für das Genre zu sein. Doch der große Unterschied zu anderen Romanen ist das Jahr, in welchem die Handlung spielt. Nicht Ende des 19. Jahrhunderts, sondern 1997. Das ist eine gänzlich andere Herangehensweise.

Was Green in seinem 1. Band Unnatural History abzieht, ist der wahre Hammer. Viele Horrorelemente kommen zum Zuge: Genexperimente am Menschen, entfleuchte Saurier, Jagden im Underground etc. Quicksilver wirkt wie eine Mischung aus James Bond und Indiana Jones und hetzt von einer Aktionszene zur nächsten, ohne dass die Story darunter leidet. Das Buch ist ein Sommerblockbuster im Buchformat. Ich freue mich jetzt schon auf die weiteren Bände. 9 sind bereits erschienen. Weitere in Arbeit.

Freunde des Steampunk sollten hier getrost zugreifen und ihren Spaß haben.
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