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am 18. September 2015
"DIE WENDELTREPPE" (The Spiral Staircase) ist ein Psycho-Thriller von Robert Siodmak 1945 mit Dorothy McGuire in der Hauptrolle.
Der Film basiert auf dem Roman "Some Must Watch" aus dem Jahre 1933 von Ethel Lina White - wurde aber erst nach erscheinen des Films in THE SPIRAL STAIRCASE umbenannt.
Allerdings ist in dem Roman die Heldin weder stumm, noch hat diese irgendeine andere Behinderung.

Neuengland, um 1916: In einem kleinen Ort geht ein Serienmörder um, dessen Opfer stets behinderte junge Frauen sind. Helen(Dorothy McGurie), ein stummes Mädchen, arbeitet für die wohlhabende und bettlägerige Mrs. Warren. Im Haushalt befinden sich zudem die beiden Söhne von Mrs. Warren, Professor Albert Warren(George Brent) und sein Bruder Steve, ihre Sekretärin Blanche, eine Krankenschwester und die Haushälterin(Elsa Lanchester) - wobei diese eine Vorliebe für Brandy besitzt.
Mrs. Warren wittert Gefahr und drängt Helen, das Haus zu verlassen... - denn ihr Sohn Steve hat sich mal wieder angekündigt und stehts an den Tagen, wo dieser zu Besuch kommt, wurden die bereits verübten Morde begangen.
Dr. Parry, der den Grund für Helens Sprachverlust kennt ' als Kind wurde sie Zeuge, wie ihre Eltern verbrannten ', rät ihr ebenfalls zu diesem Schritt und hofft, in Boston Heilung für sie zu finden. Nach und nach leert sich das Haus, in dem nur Mrs. Warren und ihre Söhne, Helen und Blanche und die Haushälterin zurückbleiben, die sich einen Rausch antrinkt und einschläft...
Später wird dann noch dazu Blanche im Keller, am Ende der titelgebenden Wendeltreppe, ermordet...
Helen sperrt Steve ein, den sie für den Mörder hält. Plötzlich steht Helen dem Professor allein gegenüber, der sich als der wahre Täter offenbart. Er möchte die Welt von allem Schwachen befreien, um sich und seinem verstorbenen Vater seine eigene Stärke zu beweisen. Es kommt zum Kampf, bis Mrs. Warren oben an der Treppe mit einem Revolver erscheint und ihren Sohn erschießt. Anschließend erleidet Mrs. Warren einen Schwächeanfall...
Helen geht zum Telefon - aus lauter Angst kehrt plötzlich wieder ihre Stimme zurück und sie kann Dr. Parry um Hilfe rufen...

Dorothy McGuire stellt das ängstlich in sich gekehrte, stumme Mädchen ebenso glaubhaft wie hinreißend dar. Auch Ethel Barrymore liefert ihre darstellerische Leistung einfach super ab und wurde mit Recht für den Oscar nominiert. George Brent spielt den Psychisch-Kranken einfach nur genial, das man selbst als Zuschauer vor im Angst haben muss - auch Elsa Lanchesters Leistung als trinkfeste Haushälterin muss man lobend erwähnen.

Die Wendeltreppe ist nicht nur ein meisterhafter Psychothriller, sondern auch äußerst effektvoller Gruselkrimi - trotz seines Alters würde ich diesen Film nur Erwachsene empfehlen. Somit hat dieser Film seinen Platz neben all den anderen Klassiker reglich verdient.

Für diesen Film existieren zwei verschiedene deutsche Synchronbearbeitungen. Die erste entstand 1948 und die zweite Fassung fertigte man1964 an. - diese Neufassung wird seither im TV gezeigt.

Ethel Lina Whites Roman wurde mehrfach neu verfilmt, darunter 1975 mit Jacqueline Bisset und 2000 als TV-Film.

Zur DVD: Leider ist diese DVD nur mit der deutschen Synchronfassung veröffentlicht worden - das ist aber kein Grund einen Stern abzuziehen, Bild- und Tonqualität sind für das Alter des Films gut. Dieser Film hat die vollen 5-Sterne verdient.
Vielleicht wird ja der dieser Film mal mit beiden Synchronfassungen veröffentlich - der Unterschied würde mich schon mal interessieren.
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TOP 500 REZENSENTam 18. Dezember 2013
Regie: Robert Siodmak, mit: Dorothy McGuire, George Brent, Ethel Barrymore, RKO, USA 1945, 81 min.

Neuengland, Anfang des 20. Jahrhunderts: Helen Capel (McGuire) ist ins Visier eines Serienmörders geraten. Allen Warnungen Mrs. Warrens (Barrymore) zum Trotz, bleibt sie auch nach einem weiteren Mord, der zuvor während einer Filmvorführung geschah, in dem Herrenhaus, das laut der düster-kryptischen Prophezeiungen der alten bettlägerigen Frau, das Zentrum des Unheilvollen Bösen zu sein scheint. Während draußen ein fürchterliches Gewitter tobt, nimmt im Innern Grauenvolles seinen Gang.

Schon der Anfang hat es in sich: Während eine fasziniert, staunende Helen einen Stummfilm gebannt verfolgt, geschieht über den Köpfen der ahnungslosen Zuschauer ein Mord. Eine verkrüppelte junge Frau wird zum dritten Opfer eines Serientäters. "Somebody we all know, might be you, might be me", so der ermittelnde Polizist. Glanzvoll die Inszenierung des Mordes: Ein irres Auge verfolgt die ahnungslose Frau, kurz vor der Tat spiegelt sich das Opfer auf der Netzhaut des Mörders. Die grauenvolle Tat, aus Production-Code-Gründen im Dunkel gelassen, wird durch die virtuos, sehr kunstvoll , verkrampften Finger einer Frau im Todeskampf symbolisiert. Von Anfang an ist klar, dass der Täter jenseits aller Rationalität agiert. Eine Wahnsinnstat, auf die weitere folgen werden.

Helen ist auf dem Weg nach Hause, begleitet von ihrem Verehrer, dem Landarzt Dr. Parry, der ihr helfen will ihre Stummheit zu überwinden. Auch er warnt sie eindringlich, denn es ist glasklar, dass der Mörder seine Opfer unter den "disabled" sucht. Auch im Haus angekommen, warnt man sie. Ein Haus voller Schatten und Treppen, typische Elemente des Film Noir. Ein Haus in bester viktorianischer Manier - an eerie gothic mansion - wunderschön in Szene gesetzt, extremely lavish und voll wohlig grrrrruseligen Schauern ... Das Haus scheint eine Festung vor den draußen tobenden Naturgewalten zu sein, doch schnell wird ersichtlich wird: Das Böse lauert im Inneren.
Eine meiner absoluten Favoriten in diesem Film ist die Szene, in der DAS AUGE Helen im Spiegel betrachtet. Sein zukünftiges Opfer spiegelt sich in seiner Netzhaut, sein Geisteszustand wird durch eine schaurig-irre Musik Ausdruck verliehen. Dabei sieht er nur Helens Spiegelbild und ihr Mund ist ausgewischt - so die subjektive Kamera, die seine psychotische Wahrnehmung spiegelt. Erinnert mich an ein tableau vivant. Auch hier einmal mehr eine perfekte Szenerie. Das Auge ist Spiegel der Welt, als auch Spiegel der Seele. Dieser Dualität verleiht Siodmak sehr expressiv und eindrucksvoll Ausdruck.

Die exzellente Lichtgestaltung, das Spiel von Schatten und Licht, der Schattenkampf (Siodmak erhebt die aus dem Production Code entstandenen Nöte zu einer Tugend), die im Dunkel liegende Vergangenheit einer gezeichneten Frau (die Schatten der Vergangenheit, die die Gegenwart beeinflussen), das Treppenmotiv (die Wendeltreppe als visuelle Entsprechung des seelischen Chaos in Helens Leben), all das spricht für einen Film Noir. Doch viel mehr ist dieser Film für mich ein Psychothriller um die Windungen eines kranken Hirns. Ein Psychothriller mit starken Film-Noir-Anklängen.
Recht schnell, fast von Beginn an ist klar, wer es ist, dennoch auch hier kein Abzug, denn das Hauptaugenmerk liegt auf dem Kampf der Protagonistin und der düsteren Atmosphäre des Hauses. Und das inszeniert Siodmak dermaßen bestechend und perfekt, dass Einem - über 81 Minuten hinweg - wohlige Schauer über den Rücken jagen! Sicherlich könnte das Ganze psychologisch fundierter und ausgefeilter- hinsichtlich der Motivation begründet - werden, aber auch das fällt nur gering ins Gewicht. Dorothy McGuire brilliert mit ihrem seelenvollen Augenspiel und Ethel Barrymore als zynische und bettlägerige alte Dame.

Wenn Sie also einen bestechenden Thriller in bester Hitchcock-Manier sehen wollen und neugierig sind, ob Brandy die Sinne eher schärft oder benebelt ("Where's my brandy?" - "I finshed it for your own good."), DANN sehen Sie selbst!

Zur DVD: Aufgrund der erwähnten Mängel der deutschen DVD-Ausgabe (und auch diese Crest 2013er DVD-Ausgabe ist nicht besser als die des Labels aus dem Jahr 2012) habe ich die UK-Version bestellt, die bereits für knapp über 5€ via co.uk zu haben ist. Diese hat zwar lediglich eine englische Tonspur und keine Untertitel, dafür aber ein bestechend klares Bild, als auch eine einwandfreie Tonspur. Daran hapert es ja leider der deutschen Erscheinung!

Fazit: Exzellente Inszenierung mit genialer Optik und grandioser Hauptdarstellerin

PS: Mich erinnerte dieser Film an Fleischers STIEFEL, DIE DEN TOD BEDEUTEN. Parallelen zu der blinden Mia Farrow, die sich mit einem sadistischen Mörder in einem Haus befindet, sind offensichtlich!
11 Kommentar|26 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. März 2015
...solche Filmklassiker waren und sind bis heute der
inständige Grusel. Gewitter, klappernde Fensterläden,
wehende Vorhänge, furchteinflössende Schritte.......
und dort oben...schaut ein Auge durch das Treppengeländer.
Ist es der Frauenmörder? Der vielleicht auch hinter der
stummen Helen her ist?

" Ich weiß genau, daß du hier nicht sicher bist! "

DIE WENDELTREPPE ist ein weiters Highlight und Paradebeispiel.
Der richtige und effektivste Grusel wird doch dann erst dem
gespannten Zuschauer suggerriert, wenn das Bedrohliche, diese
Ungewissheit, ganz langsam , aber zielsicher von Kopf bis Fuß
eiskalt über die Haut wandert.
Nicht jedermanns Sache, ich weiß. Sieht man halt an den wenigen
Bewertungen hier. Aber diese wenigen sind sicher genau DIE Liebhaber
und Fans von Filmen, die ohne grossartige Action, ohne ständiges
und stupides Blutvergiessen, sondern mit dem Gefühl des lauernden
Unbekannten prima auskommen.

***********************************************************************

Story:

Wir befinden uns im Jahre 1910. In einer amerikanischen
Kleinstadt geht ein unheimlicher Mörder um. Ein böser Mensch,
der es auf behinderte Frauen abgesehen hat.
Auch die stummen Helen, die seit einem schrecklichen Ereignis
ihre Stimme eingebüßt hat, macht dies zu einem potentiellen
Opfer- sie arbeitet für die bettlägerige Mrs. Warren.
Diese residiert in einem riesigen, weitläufigen Anwesen-
mit ihren beiden Söhnen, einem Professor und einem Hund.
Als auch dort ein feiger Mord geschieht, spitzt sich die Lage
zu...und in einer Gewitternacht beginnt für Helen tatsächlich
ein Alptraum..................................

**********************************************************************

Fazit:

Robert Siodmak schuf hier mit DIE WENDELTREPPE einen kleinen,
aber faszinierenden Thriller, der für feinen Grusel sorgt.
Die Hilflosigkeit und die Ausgrenzung von Menschen mit Handicap
geht an die empfindlichen Nerven des mitfiebernden Zuschauers.
Bis in die Haarspitzen.

Trotzdem diese deutsche Version mit einem unentwegten Brummton
unterlegt ist, leider, bekommt der Film ansich keinen Punktabzug
von mir. Denn dies ist zwar ärgerlich, aber halt nicht zu ändern.
Konzentriert man sich aber voll und ganz auf den Film, nämlich
die letztendliche Vergewaltigung der scheinbaren Gelassenheit....
tritt dieses im Verhältnis dazu kleine Manko schnell in den Hintergrund.
Und es gibt nur ein Wort für dieses Erlebnis: GRUSEL!!

" Du wolltest telefonieren...nicht wahr?
Gut.....daß du nicht sprechen kannst! "

Lauflänge: Knapp 80 Minuten::: ICH bin froh, daß es die Perle
ÜBERHAUPT auf DVD gibt!

Daher und sowieso FÜNF intensive, atemraubende und kribbelnde
*****!!
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am 22. Mai 2014
Basierend auf der Novelle „Some Must Watch“ von Ethel Lina White inszenierte im Jahre 1945 der Deutsch-Amerikaner Robert Siodmak (Die Ratten,Nachts, wenn der Teufel kam,Rächer der Unterwelt,Der rote Korsar,Der Schut) einen der besten Thriller des letzten Jahrhunderts: „Die Wendeltreppe“ – ein schaurig-schönes Meisterwerk, schlicht, schnörkellos, mit einer optisch bestechenden Bildgestaltung und ungemein spannend. Ein Film, der mit einer beklemmend-unheimlichen Atmosphäre aufwartet und mit seinem perfekten Licht- und Schattenspiel wie ein früher Vorläufer von Alfred Hitchcocks „Psycho“ (1960) anmutet.
Die Darstellerleistungen sind allesamt überzeugend, gleiches gilt für Dramaturgie und die Musik, bei der Komponist Roy Webb unter anderem auch das von Miklós Rózsa in die Filmmusik eingeführte Theremin verwendete, dessen elektronische Klänge die krankhafte Natur des Frauenmörders in der Filmhandlung überzeugend unterstreichen. Alles in allem ein klassischer „Film noir“, der einmal mehr beweist, daß es keiner drastischen Effekte bedarf, um eine eindrucksvolle Wirkung zu erzielen.

Leider muß bei der vorliegenden Veröffentlichung ein empfindlicher Abstrich gemacht werden: So kommt die DVD zwar in der Aufmachung mit einem originalen Kinoplakat auf dem Cover daher, und auch die Bildqualität ist verhältnismäßig gut. Doch macht sich auf der deutschen Tonspur ein durchgehender Brummton störend bemerkbar, und sinnvolles Bonusmaterial ist leider nicht vorhanden. Wegen des filmisch überragenden Thrillers gibt es aber unterm Strich von mir dennoch vier Sterne.
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TOP 1000 REZENSENTam 26. Mai 2015
Robert Siodmaks »The Spiral Staircase / Die Wendeltreppe« (1945) ist ähnlich wie George Cukors »Gaslight / Das Haus der Lady Alquist« (1944) ein Film, der oft zu Unrecht als Film Noir klassifiziert wird. Zugestandenermaßen teilen beide Filme viele bildästhetische Merkmale mit dem Film Noir, der in jenen Jahren seine produktivste Phase erreicht. Aber schon der Umstand, dass beide Filme am Beginn des 20. Jahrhunderts oder früher spielen, spricht gegen die Noir-Zuordnung. Dazu kommt, dass der spezifische Noir-Fatalismus fehlt. Vielmehr spielen beide Filme in isolierten Umgebungen – alte, verwinkelte, unheimliche Häuser, in denen ein finsterer Gegenspieler seine dunkle Macht ausübt –, während das weitere gesellschaftliche Umfeld noch eine intakte Ordnung darstellt.

Sicherlich wird der eine oder andere Liebhaber der »Wendeltreppe« in Schnappatmung verfallen, wenn ich behaupte, dass die Story wenig originell ist. Die Zutaten sind konventionell: das alte Haus, das Unwetter, der Arzt, die bettlägrige Patriachin, der absonderliche Sohn usw. Die falsche Fährte, die gelegt wird, ist allzu offensichtlich, und der Täter spätestens ab der Mitte des Films leicht zu erraten. Auch dramaturgisch steht nicht alles zum Besten: Viele wichtige Entwicklungen werden lediglich erzählt. Dass die Geschichte überhaupt glaubwürdig bleibt, ist allein dem exzellenten Schauspielerensemble zu verdanken.

Aber ich wage auch zu behaupten, dass die eigentlich Qualität des Films weniger in der Story liegt als in deren Inszenierung. Siodmak macht hier sehr viel aus ziemlich wenig. Jede Einstellung fesselt und bezaubert auch beim zweiten Sehen noch durch ihre Intelligenz. Die Lichtsetzung ist grandios, die Kamerabewegungen nie überflüssig, und mit dem Einsatz von Tiefenschärfe gelingen Siodmak spannungsgeladene Inszenierungen innerhalb einzelner Einstellungen, die ihre Vorbilder im frühen Stummfilm haben (auf den gleich zu Beginn des Films verwiesen wird). Dazu kommt eine überaus durchdachte Ausstattung, – man achte allein auf den Einsatz der vielen Spiegel.

Siodmak schafft eine (alp-)traumhafte Welt. Das ist es auch, was den Film zumindest in die Nähe des Film Noir rückt. Die Story der »Wendeltreppe« suggeriert, dass die Normalität mit der Ausschaltung des Bösen wieder Oberhand gewinnt und der Heldin Helen eine glückliche Zukunft bevorsteht. Doch Siodmaks Inszenierung dementiert in Grunde diese Perspektive, – die gezeigte Welt ist dunkel, unberechenbar und abgründig. Kein Wunder, dass das Happyend am Filmschluss lediglich als Andeutung präsent ist. Seine Realität hat keinen Platz in diesem Film.

Zur DVD: Ganz offensichtlich handelt es sich um ein Billigprodukt. Das heißt zunächst: keine Extras, noch nicht einmal Untertitel. Was Bild und Ton angeht, war ich auf Übles gefasst, dann aber doch eher positiv überrascht. Das Bild würde ich so beschreiben. Über dem Ganzen liegt ein ganz leichter Grauschleier, der aber schon nach kurzer Zeit nicht mehr auffällt. Ansonsten ist das Bild scharf (gut zu sehen bei den tiefenscharfen Totalen) und ohne Dropouts. Der Ton der deutschen Synchronfassung verfügt – worauf eine Texttafel am Beginn hinweist – über einen leichten Brummton im Hintergrund, – aber entweder habe ich auch den nach einiger Zeit nicht mehr bemerkt oder er lässt tatsächlich nach. Alles in allem fand ich Bild und Ton akzeptabel.
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am 12. April 2016
... schrieb der "Spiegel". Na ja, lachend wahrscheinlich nicht, aber ziemlich gelangweilt. Die Schauspieler agieren hölzern und Spannung kommt bei der altbackenen Geschichte nie auf. Einmal steht das Fenster offen und nachdem man es geschlossen hat, steht es nach fünf Minuten wieder offen und man weiß: Der Mörder schleicht ums Haus - sofern er nicht schon drinnen ist. Dorothy hat - bis auf fünf letzte Worte keinen Text; Ethel spielt die bettlägerige und launische Alte sehr plump, genauso wie der Mörder. Nur die hübsche Rhonda hinterlässt optisch einen recht netten Eindruck, genau so wie die gemütliche alte Hütte. Wegen dieser beiden Faktoren bekommt der alte Schinken auch einen zweiten Stern.
Wer Spannung sucht, der sollte sich an andere Filme halten.
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am 21. März 2014
Film-Noir der Spitzenklasse!

DVD hat eine schlechte Qualität, der Film lohnt aber. Leider keine Extras im Menü, schade! Hier hätte ich mehr erwartet...
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am 22. Februar 2016
Ich mag solche alten Filme - düster und unheimlich. Dass der Film schwarzweiß ist, trägt noch zur Spannung bei obwohl er eigentlich nur in einem grossen Haus spielt und draußen starker Regen herrscht.
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am 17. Juni 2014
toll wie früher spannung im film aufgebaut wurde. mir gefällt das- ein wenig wie von chabrol, dem meister ,der die spannung oft mit starken bildern - ohne geschrei oder schießerei - steigerte
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am 23. Februar 2014
Endlich gibt es diesen Gruselklassiker auf DVD. Ich habe ihn als Kind einmal gesehen (ich glaube er lief auf WDR) und er hatte sich bei mir eingeprägt. Heute packt er mich zwar nicht mehr so wie früher, kommt aber durchaus an bekannte Miss Marple oder Hitchcock Klassiker ran.
Insgesamt gebe ich 4 Sterne wegen des Nostalgie-Bonus.
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