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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Überragender Thriller in mangelhafter DVD-Veröffentlichung, 22. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: DIE WENDELTREPPE - by Robert Siodmak (DVD)
Basierend auf der Novelle „Some Must Watch“ von Ethel Lina White inszenierte im Jahre 1945 der Deutsch-Amerikaner Robert Siodmak (Die Ratten, Nachts, wenn der Teufel kam, Rächer der Unterwelt, Der rote Korsar, Der Schut) einen der besten Thriller des letzten Jahrhunderts: „Die Wendeltreppe“ – ein schaurig-schönes Meisterwerk, schlicht, schnörkellos, mit einer optisch bestechenden Bildgestaltung und ungemein spannend. Ein Film, der mit einer beklemmend-unheimlichen Atmosphäre aufwartet und mit seinem perfekten Licht- und Schattenspiel wie ein früher Vorläufer von Alfred Hitchcocks „Psycho“ (1960) anmutet.
Die Darstellerleistungen sind allesamt überzeugend, gleiches gilt für Dramaturgie und die Musik, bei der Komponist Roy Webb unter anderem auch das von Miklós Rózsa in die Filmmusik eingeführte Theremin verwendete, dessen elektronische Klänge die krankhafte Natur des Frauenmörders in der Filmhandlung überzeugend unterstreichen. Alles in allem ein klassischer „Film noir“, der einmal mehr beweist, daß es keiner drastischen Effekte bedarf, um eine eindrucksvolle Wirkung zu erzielen.

Leider muß bei der vorliegenden Veröffentlichung ein empfindlicher Abstrich gemacht werden: So kommt die DVD zwar in der Aufmachung mit einem originalen Kinoplakat auf dem Cover daher, und auch die Bildqualität ist verhältnismäßig gut. Doch macht sich auf der deutschen Tonspur ein durchgehender Brummton störend bemerkbar, und sinnvolles Bonusmaterial ist leider nicht vorhanden. Wegen des filmisch überragenden Thrillers gibt es aber unterm Strich von mir dennoch vier Sterne.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Anything can happen in the dark", 18. Dezember 2013
Von 
Isabelle Klein "vintage books" (Würzburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: DIE WENDELTREPPE - by Robert Siodmak (DVD)
Regie: Robert Siodmak, mit: Dorothy McGuire, George Brent, Ethel Barrymore, RKO, USA 1945, 81 min.

Neuengland, Anfang des 20. Jahrhunderts: Helen Capel (McGuire) ist ins Visier eines Serienmörders geraten. Allen Warnungen Mrs. Warrens (Barrymore) zum Trotz, bleibt sie auch nach einem weiteren Mord, der zuvor während einer Filmvorführung geschah, in dem Herrenhaus, das laut der düster-kryptischen Prophezeiungen der alten bettlägerigen Frau, das Zentrum des Unheilvollen Bösen zu sein scheint. Während draußen ein fürchterliches Gewitter tobt, nimmt im Innern Grauenvolles seinen Gang.

Schon der Anfang hat es in sich: Während eine fasziniert, staunende Helen einen Stummfilm gebannt verfolgt, geschieht über den Köpfen der ahnungslosen Zuschauer ein Mord. Eine verkrüppelte junge Frau wird zum dritten Opfer eines Serientäters. "Somebody we all know, might be you, might be me", so der ermittelnde Polizist. Glanzvoll die Inszenierung des Mordes: Ein irres Auge verfolgt die ahnungslose Frau, kurz vor der Tat spiegelt sich das Opfer auf der Netzhaut des Mörders. Die grauenvolle Tat, aus Production-Code-Gründen im Dunkel gelassen, wird durch die virtuos, sehr kunstvoll , verkrampften Finger einer Frau im Todeskampf symbolisiert. Von Anfang an ist klar, dass der Täter jenseits aller Rationalität agiert. Eine Wahnsinnstat, auf die weitere folgen werden.

Helen ist auf dem Weg nach Hause, begleitet von ihrem Verehrer, dem Landarzt Dr. Parry, der ihr helfen will ihre Stummheit zu überwinden. Auch er warnt sie eindringlich, denn es ist glasklar, dass der Mörder seine Opfer unter den "disabled" sucht. Auch im Haus angekommen, warnt man sie. Ein Haus voller Schatten und Treppen, typische Elemente des Film Noir. Ein Haus in bester viktorianischer Manier - an eerie gothic mansion - wunderschön in Szene gesetzt, extremely lavish und voll wohlig grrrrruseligen Schauern ... Das Haus scheint eine Festung vor den draußen tobenden Naturgewalten zu sein, doch schnell wird ersichtlich wird: Das Böse lauert im Inneren.
Eine meiner absoluten Favoriten in diesem Film ist die Szene, in der DAS AUGE Helen im Spiegel betrachtet. Sein zukünftiges Opfer spiegelt sich in seiner Netzhaut, sein Geisteszustand wird durch eine schaurig-irre Musik Ausdruck verliehen. Dabei sieht er nur Helens Spiegelbild und ihr Mund ist ausgewischt - so die subjektive Kamera, die seine psychotische Wahrnehmung spiegelt. Erinnert mich an ein tableau vivant. Auch hier einmal mehr eine perfekte Szenerie. Das Auge ist Spiegel der Welt, als auch Spiegel der Seele. Dieser Dualität verleiht Siodmak sehr expressiv und eindrucksvoll Ausdruck.

Die exzellente Lichtgestaltung, das Spiel von Schatten und Licht, der Schattenkampf (Siodmak erhebt die aus dem Production Code entstandenen Nöte zu einer Tugend), die im Dunkel liegende Vergangenheit einer gezeichneten Frau (die Schatten der Vergangenheit, die die Gegenwart beeinflussen), das Treppenmotiv (die Wendeltreppe als visuelle Entsprechung des seelischen Chaos in Helens Leben), all das spricht für einen Film Noir. Doch viel mehr ist dieser Film für mich ein Psychothriller um die Windungen eines kranken Hirns. Ein Psychothriller mit starken Film-Noir-Anklängen.
Recht schnell, fast von Beginn an ist klar, wer es ist, dennoch auch hier kein Abzug, denn das Hauptaugenmerk liegt auf dem Kampf der Protagonistin und der düsteren Atmosphäre des Hauses. Und das inszeniert Siodmak dermaßen bestechend und perfekt, dass Einem - über 81 Minuten hinweg - wohlige Schauer über den Rücken jagen! Sicherlich könnte das Ganze psychologisch fundierter und ausgefeilter- hinsichtlich der Motivation begründet - werden, aber auch das fällt nur gering ins Gewicht. Dorothy McGuire brilliert mit ihrem seelenvollen Augenspiel und Ethel Barrymore als zynische und bettlägerige alte Dame.

Wenn Sie also einen bestechenden Thriller in bester Hitchcock-Manier sehen wollen und neugierig sind, ob Brandy die Sinne eher schärft oder benebelt ("Where's my brandy?" - "I finshed it for your own good."), DANN sehen Sie selbst!

Zur DVD: Aufgrund der erwähnten Mängel der deutschen DVD-Ausgabe (und auch diese Crest 2013er DVD-Ausgabe ist nicht besser als die des Labels aus dem Jahr 2012) habe ich die UK-Version bestellt, die bereits für knapp über 5€ via co.uk zu haben ist. Diese hat zwar lediglich eine englische Tonspur und keine Untertitel, dafür aber ein bestechend klares Bild, als auch eine einwandfreie Tonspur. Daran hapert es ja leider der deutschen Erscheinung!

Fazit: Exzellente Inszenierung mit genialer Optik und grandioser Hauptdarstellerin

PS: Mich erinnerte dieser Film an Fleischers STIEFEL, DIE DEN TOD BEDEUTEN. Parallelen zu der blinden Mia Farrow, die sich mit einem sadistischen Mörder in einem Haus befindet, sind offensichtlich!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen alter klassiker, 17. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: DIE WENDELTREPPE - by Robert Siodmak (DVD)
toll wie früher spannung im film aufgebaut wurde. mir gefällt das- ein wenig wie von chabrol, dem meister ,der die spannung oft mit starken bildern - ohne geschrei oder schießerei - steigerte
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klassiker, 21. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: DIE WENDELTREPPE - by Robert Siodmak (DVD)
Film-Noir der Spitzenklasse!

DVD hat eine schlechte Qualität, der Film lohnt aber. Leider keine Extras im Menü, schade! Hier hätte ich mehr erwartet...
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Licht und Schatten, 8. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: DIE WENDELTREPPE - by Robert Siodmak (DVD)
Dieser Thriller aus dem Jahre 1945 hält einen ebenso in Atem wie "Das Haus der Lady Alquist".

Licht und Schatten erzeugen hier eine gespenstische Atmosphäre.

Am Ende steht ein Mörder, der nicht Herr seiner Sinne ist, um es mal so auszudrücken.

Natürlich soll hier nicht verraten werden, wer es ist. Es ist der großartigen Inszenierung durch Robert Siodmak zu verdanken, dass es auch dem Zuschauer schwer fällt, den Täter schon vor dem Schluss zu kennen.

Siodmak hat einen beinahe noch besseren Film ein Jahr später mit "Der schwarze Spiegel" abgeliefert, in welchem
Olivia de Havilland Zwillinge spielte. Einer von denen ist geistesgestört...

In "Die Wendeltreppe" hat der Mörder eine Fixierung auf junge Frauen mit einer Behinderung.
Also ist Helen ( Dorothy McGuire ), das stumme Dienstmädchen im Hause der Warrens, ein potentielles Mordopfer.

Im Hause leben Mrs. Warren ( Ethel Barrymore ) und ihre Söhne Albert ( George Brent ) und Steve ( Gordon Oliver ).
Sie ist aber nur von einem die leibliche Mutter...

Die Leistung aller Beteiligten ist gut und besser. Allerdings, wenn Dorothy McGuire Hilflosigkeit ausdrücken soll, rudert sie hysterisch mit den Armen, wie man es früher in Stummfilmen machte. Darüber hinaus ist sie entzückend.

Die Nebenrollen sind großartig besetzt. Elsa Lanchester ( Frankensteins Braut ) ist die Haushälterin Mrs. Oates, die sich gerne mal einen genehmigt und eine humorvolle warmherzige Gestalt abgibt.

Ethel Barrymore wurde für ihre Rolle als Mrs.Warren für den Oscar als "Beste Nebendarstellerin" nominiert.

Die reifste Leistung seiner Karriere dürfte aber ohne Zweifel der langjährige Dauerpartner von Bette Davis, George Brent, abgeliefert haben. Als Täter käme er ebenso wie sein Stiefbruder in Frage. Ungemütlich genug ist er ja.
Aber der erste Eindruck täuscht ja oft.

Technisch ist die DVD natürlich schlecht, was den Ton angeht. Man wird anfangs darauf hingewiesen, dass der Brummton nicht bearbeitet wurde, um die Stimmen nicht schwächer erscheinen zu lassen.
Leider fehlt eine originale Tonspur mit UT, was ich eigentlich inzwischen erwarte.

Fazit:
Gelungener Thriller vom großen Robert Siodmak mit einem überragenden Ensemble. Auch wenn ich das Ende
( und den Mörder ) bereits kannte, wollte ich diese Filmperle haben, die leider wie so viele andere nicht im Fernsehen wiederholt wird.
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4.0 von 5 Sternen Sehr gut, 3. August 2014
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Rezension bezieht sich auf: DIE WENDELTREPPE - by Robert Siodmak (DVD)
Ein packender Film mit den typischen Suspense-Einlagen wie man sie von den s/w Filmen kennt.
Selbst für unsere heutigen Standards an Grusel/Horror-Filmen musste ich stellenweise die Hand vors Gesicht halten.
Siodmak als Meister seines Fachs hat den Film klug durchdacht. Empfehlenswert !!!
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen toller Klassiker auf DVD, 23. Februar 2014
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Rezension bezieht sich auf: DIE WENDELTREPPE - by Robert Siodmak (DVD)
Endlich gibt es diesen Gruselklassiker auf DVD. Ich habe ihn als Kind einmal gesehen (ich glaube er lief auf WDR) und er hatte sich bei mir eingeprägt. Heute packt er mich zwar nicht mehr so wie früher, kommt aber durchaus an bekannte Miss Marple oder Hitchcock Klassiker ran.
Insgesamt gebe ich 4 Sterne wegen des Nostalgie-Bonus.
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5.0 von 5 Sternen Ein Filmklassiker, 17. August 2014
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Rezension bezieht sich auf: DIE WENDELTREPPE - by Robert Siodmak (DVD)
Gruseleffekte nur mit Licht und Schatten zu inszenieren, könen heute die wenigsten Filmemacher. Ein Filmklassiker, den man im DVD-Regal haben muss. Die Lieferung war ebenfall gut und schnell
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2 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Film aber zum Schluß ein wenig übertrieben, 6. Februar 2014
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Rezension bezieht sich auf: DIE WENDELTREPPE - by Robert Siodmak (DVD)
Hallo !
Der Grusel/Phsychothriller. Der Film ist sehr gut. Es entsteht mit der Zeit ein guter Spannungsbogen.
Die Schauspieler überzeugen, die Rolle als Stumme wird von Dorothy McGuire gut gespielt. Vielleicht manchmal etwas naiv.
Die Nebelrollen sind gut besetzt.
Diie Bildqualität ist noch recht ordentlich. Nur die Tonspur ist nicht mehr so gut und hat ein Grundrauschen.
Aber es ist ja auch ein alter Film.
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1 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassiker Film, 24. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: DIE WENDELTREPPE - by Robert Siodmak (DVD)
Klasse so alte Filme hier zu finden, so richtig gut für kuschelige Winterabende.
Viel besser wie die Neuverfilmung, dramatisch u. spannend.
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DIE WENDELTREPPE - by Robert Siodmak
DIE WENDELTREPPE - by Robert Siodmak von Robert Siodmak (DVD - 2013)
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