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164 von 184 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Autor wendet sich nicht gegen friedliche Muslime, sondern gegen gewalttätige Islamisten
Auch wenn der Titel etwas anderes erwarten lässt: das Buch ist eine sachliche Analyse und keine Anklageschrift. Der Autor schreibt und argumentiert ohne Zorn und Eifer in einem unaufgeregtem Ton. Und so stellt er auch seine These, dass der Islam faschistoide Züge trägt, nicht einfach so in den Raum, sondern benennt klar die offensichtlichen Gemeinsamkeiten...
Vor 8 Monaten von Falk Müller veröffentlicht

versus
18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen The Apocalypse of Hamed Abdel Samad
In der gesamten Geschichte des Islam lösten relativ liberale und rigide Phasen bzw. Bewegungen einander ab. Der "moderne Islamismus", deren Begründung durch Hasan al-Banna in Ägypten und Sayyid Abul Ala Maududi in Pakistan der Autor im Buch beschreibt, hebt sich dabei nicht grundlegend von früheren Formen eines islamischen Extremismus ab. Im 19. Jh...
Vor 8 Monaten von FMA veröffentlicht


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164 von 184 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Autor wendet sich nicht gegen friedliche Muslime, sondern gegen gewalttätige Islamisten, 1. April 2014
Von 
Falk Müller - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Auch wenn der Titel etwas anderes erwarten lässt: das Buch ist eine sachliche Analyse und keine Anklageschrift. Der Autor schreibt und argumentiert ohne Zorn und Eifer in einem unaufgeregtem Ton. Und so stellt er auch seine These, dass der Islam faschistoide Züge trägt, nicht einfach so in den Raum, sondern benennt klar die offensichtlichen Gemeinsamkeiten zwischen Faschismus und Islam. Hier nur ein paar Beispiele:

- Der Faschismus will die Welt beherrschen - das will der Islam auch
- Der Faschismus hat seine charismatischen Führer, die unbedingten Gehorsam von ihren Anhängern fordern - die hat der Islam auch
(auch wenn sie nicht mehr Hitler heißen, sondern muslimische Namen haben)
- Der Faschismus hält sich für auserwählt und teilt die Welt in Gut und Böse - das macht der Islam auch
- Die Juden zählen für den Faschismus zu den Bösen - das tun sie für den Islam auch. Auch dort ist Antisemitismus vorherrschende Staatsideologie

Der Autor benennt aber nicht nur diese Gemeinsamkeiten, sondern auch die eigentlichen Wurzeln des aggressiven Islamismus. Und die liegen für ihn , trotz mancher wohlklingender Passagen über das Zusammenleben und den Frieden, eindeutig im Koran, also in der Jahrhunderte alten Geschichte und Lehre des Ur-Islam. Zitat: "Es waren nicht die Islamisten, die den Dschihad erfunden haben. Das war der Islam. Es waren nicht die Islamisten, die damit angefangen haben, die Welt in Gläubige und Ungläubige einzuteilen - das war der Islam."

Addel-Samed warnt den Westen davor, eine Art Appeasement-Politik gegenüber der islamischen Welt zu betreiben. Denn wenn ein Islamist an die Macht kommt, will er die islamische Gesellschaftsordnung verwirklichen, die Scharia durchsetzen. Beispiel Türkei: Erdogan hat seine Ziele und Motivation eine Weile geschickt versteckt und den Westen ausgetrickst, um zunächst seine Gegner in der Türkei auszuschalten. Als er dann alle Zügel in der Hand hielt, hat er sein anderes Gesicht gezeigt. So wie das Osmanische Reich damals den Buchdruck abgelehnt hat, verbietet Erdogan heute Twitter und YouTube.

Fazit: Eine Streitschrift, die frei von Häme und Polemik ist. Der Autor beschreibt den Islam wie er ist, und warum er so ist, wie er ist.
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93 von 106 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine gelungene Auseinandersetzung mit dem Islamismus aus humanistischer Sicht, 31. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der islamische Faschismus: Eine Analyse (Kindle Edition)
Der in Deutschland lebende Autor Hamed Abdel-Samed hat den Sturz Mubaraks in Ägypten miterlebt und in den Jahren danach erleben müssen, was daraus geworden ist. In seinem neuesten Buch setzt er sich auseinander mit dem Phänomen dessen, was er den islamischen  Faschismus nennt. Abdel-Samad zieht historische und politische Parallelen zum Faschismus Europas und warnt vor einem gerade auch in Europa immer stärker werdenden Islamismus. Zeitlich parallel zu Italien und Deutschland ist auch in Nordafrika ein Mussolini und Hitler verehrender faschistischer Islamismus entstanden, der auch heute noch unter anderem in den Muslim-Brüden weiter lebt. Immer mehr junge Menschen finden den Weg aus ihrer Perspektivlosigkeit zu den verlockenden Angeboten von ehemals für harmlos gehaltenen Salafisten und  Dschihadisten, die ihrem Leben einen Sinn zu geben scheinen. Abdel-Samad erklärt den islamischen Faschismus aber auch aus der Geschichte des Islam, der sich schon zu Zeiten des Propheten Mohammed zu einer Relgion der Eroberung und der Verteufelung Andersdenkender - besonders auch der Juden - entwickelt hatte. Der iranische Antisemitismus zum Beispiel habe keine konkret politischen Erklärungen, da die Iraner schon geografisch und als Nicht-Araber keine direkte Konfliktpartei seien. Abdel-Samad sieht das Problem in einer Religion, die vorgebe, im Besitzen der allein seligmachenden Wahrheit zu sein und dazu ermuntere, Andersdenkende zu bekämpfen. Der Dschihad sei im Islamismus tief verankert, auch wenn er sich aus taktischen Gründen oft genug bis zur Unkenntlichkeit tarne. 

Allerdings ist Abdel-Samad, der als junger Mann selbst zu den Muslim-Brüdern gehörte, als aufgeklärter Humanist keiner der Islamkritiker, die dafür andere Religionen preisen.  Für ihn sind alle Relgionen mit Totalitätsanspruch - wozu er auch das Christentum und das Judentum zählt - eine Gefahr, wenn sie nicht Privatsache bleiben.  Wo Staat und Religion nicht strikt getrennt sind, kann keine echte Demokratie entstehen, keine Gesellschaft, die auch die Rechte von Minderheiten schützt und Andersdenkende nicht ausgrenzt. So lange es an staatlichen Schulen christlichen Religionsunterricht gibt statt Unterricht in Religionskunde, werden auch die Muslime und mit ihnen die Islamisten nicht müde, die gleichen Rechte einzufordern.  
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Mahner – hätten wir doch schon früher auf ihn (oder andere) gehört!, 22. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ob den monotheistische Religionen (im Gegensatz zum Polytheismus) der Keim zum Faschismus schon in Wiege gelegt wurde, nämlich mit Gottes Forderung eines unbedingten Gehorsams gegenüber Abraham – na ja, das ist vielleicht übertrieben.

Aber, dass der Koran (wie auch das Alte Testament) von positiven Sichtweisen auf Gewalt durchsetzt ist, lässt sich sicher nicht bestreiten. Und ebenfalls unbestreitbar ist, dass es zu viele Islamisten gibt, die genau diese Passagen wortwörtlich nehmen. Insofern ist Abdel-Samad zuzustimmen, dass beim Islamismus des Übels Kern schon zu Beginn gelegt wurde, aber letztlich nur deshalb zur Geltung kommen kann, weil es zu viele Muslime ablehnen, den Koran im Kontext seiner Entstehungszeit zu interpretieren (wie es Christen mit ihrer Bibel mehrheitlich seit der Aufklärung praktizieren). Und daher entfalte die im Koran enthaltene „Hetze gegen Ungläubige“ ihre Wirkung. Und der „Dschihad, wie ihn der Prophet verstanden und praktiziert habe, ist das eigentliche Problem“, so Abdel-Samad.

Faschismus? Das ist eine beliebte Keule zur Herabwürdigung der missliebigen Anderen (siehe Putin und Ukraine). Aber die Parallelen zum Islamismus sind natürlich unübersehbar: Abdel Samad sieht im Faschismus eine „politische Religion“ mit absolutem Wahrheitsanspruch, einer Hierarchie mit unfehlbarem Führer und einem klaren Feindbild, das sich insbesondere gegen Moderne, Aufklärung, Marxismus und Juden richte. Das passt, von den historischen, von Abdel Samad beschriebenen Einflüssen der Nazis auf die äqyptische Muslimbruderschaft mal ganz abgesehen.
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36 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Durchbruch, 9. April 2014
Dieses Buch resp. dieser Titel von einem islamischen Autor war überfällig, es ist zu hoffen, dass es einer fundierten Islamkritik zum Durchbruch verhilft. Hamed Abdel-Samad beschreibt die Wirkmechanismen des Islamismus ausgehend von seinen eigenen Erfahrungen. Leider zitiert er die eigentlichen Quellen - Koran und Sunna - nicht konsequent, aber das tut der Gesamtaussage keinen Abbruch. Auch wenn es friedliche und tolerante Phasen im Islam gegeben hat, der Terror steckt in den Grundlagen des Islam. Wie ein Virus, der unter bestimmten äußeren Bedingungen ausbricht und den ganzen Körper krank macht. (Dieser Vergleich ist einer der herausragenden Aspekte des Buches!)

Vergleiche mit dem Faschismus sind immer problematisch, in diesem Falle aber mehr als gerechtfertigt. Hoffentlich wachen dadurch endlich auch Linke und Liberale in unserem Land auf.
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84 von 97 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Der Faschismus ist eine Art "politische Religion." (Abdel-Samad), 28. März 2014
Von 
Christian Döring "leseratte" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Der Autor setzt den Faschismus, den wir aus unserer Geschichte kennen und den radikalen, menschenverachtenden Islamismus auf eine Stufe. Die Beispiele, die er aus der Gegenwart bringt, scheinen dies zu bestätigen.

Im folgenden schaut er sich verschiedene Strömungen des Islamismus an und kommt zum Schluss, ganz egal welcher Fraktion die modernen Extremisten sind, sie wollen eine islamistische Gesellschaftsordnung aufbauen und die Gesetze der Scharia durchsetzen, "spätere Weltherrschaft nicht ausgeschlossen". Hamed Abdel-Samad kommt zum richtigen Fazit: Dies steht mit unserem Verständnis von Demokratie grundlegend auf Kriegsfuß!

Die Vergleiche die er dann beispielsweise zwischen den Strukturen von gegenwärtigen islamistischen Terrormilizen und SA und SS zieht, sind erschreckend, aber doch zutreffend.

Die Geschichte und auch die Gegenwart bemüht der Autor um seine These vom Erstarken des islamischen Faschismus in Deutschland und Europa zu untermauern. Während Abdel-Samad in seinen anderen Büchern immer irgendwie noch wenigstens ein klein wenig an eine optimistische Blickrichtung gen Zukunft zu glauben schien, vermisse ich diese Zuversicht in diesem Buch. Beängstigend liest sich was er schreibt: "Hier ist der Virus (des islamischen Faschismus) besonders aktiv - und er mutiert schneller, als man denkt." Das klingt nicht gut!

Auch wenn ich Hamed Abdel-Samad die Vergleiche zwischen Sarrazin und Erdogan gegen Ende seines Buches verüble und als nicht zielführend für sein Thema halte, liest sich sein Buch doch höchst spannend und wenn es tatsächlich die Realität hier in Deutschland beschreibt, dann Himmel hilf!
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34 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Glasklare und sehr gut lesbare Analyse, 14. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Islam birgt in seinen Schriften - dem Koran und den Hadithen - Anlagen, die faschistoide Züge aufweisen. Dass diese These nicht wirklich an den Haaren herbeigezogen ist, legt der Autor in aller Kürze - und in Form dieses Buches - für jeden sehr gut nachvollziehbar und mit den entsprechenden Quellen belegt, dar. Darüber hinaus ist das mittlerweile 4. Buch von Hamed Abdel-Samad spannend und durchweg sehr flüssig zu lesen. Dem Autor Unwissenheit bzgl. der Quellen, des Korans usw. nahezulegen, wie es hier in einigen Fällen geschieht, darf man getrost als unlauter bezeichnen - denn hier schreibt jemand, der unter anderem als Sohn eines Imams in einem Vorort von Kairo aufgewachsen ist und als junger Mann selbst den Muslimbrüdern angehörte - bevor er (laut eigener Aussage) vom Glauben zum Wissen konvertierte.

Ich kann das Buch wirklich jedem weiterempfehlen, der kein Problem mit seiner "ideologischen Brille" hat. Und NEIN (!!!), hier hetzt kein "Islamophober Hassprediger" gegen Teile einer Ingroup innerhalb einer großen Zahl muslimischer Migranten, die mit ihrer Religion genau so viel am Hut haben, wie die meisten Christen mit dem Osterhasenfest und Weihnachten, und die (davon abgesehen) hier bei uns tatsächlich die Gesellschaft bereichern, in dem sie schlicht einen guten Job machen. Der islamische Faschismus ist mehr eine historische Bestandsaufnahme und eine dezente Warnung an alle Relativierer, die durch ihr Appeasement schleichend die Demokratie zu Grabe tragen, da sie sehr viel lieber den Überbringer schlechter Nachrichten medial kreuzigen, statt sich den Ursachen/den Verursachern anzunehmen.
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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mutig, 21. April 2014
Von 
W. Engels "design" (nürnberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der islamische Faschismus: Eine Analyse (Kindle Edition)
ich hoffe es geht gut mit ihm. Er wird die Masse nicht erreichen. Es hat Hunderte Jahree gebraucht um hier die Aufklärung voran zu bekommen. Und noch heute gibt es genug VORGESTRIGE!
tolles Buch.
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37 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht., 13. April 2014
Von 
Nicht-die-Mama (Detroit Rock City) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Doch wer die Wahrheit spricht, braucht ein schnelles Pferd.
Am 4. Juni 2013 hält der Autor einen Vortrag über "Religiösen Faschismus" in Kairo.
Dem Autor wird heftig widersprochen und gesagt, dass der Islam tolerant und für Vielfalt sei. Aber im gleichen Atemzug wird eine Todesfatwa über den Autor verhängt. Offensichtlich merken die religiösen Eiferer gar nicht mehr in ihrer Blindheit wie widerspüchlich sie selbst sind.

Der Autor lebt heute in München unter Personenschutz. So wie auch Salman Rushdie oder Mohammedkarikaturisten.

Doch das Problem ist, dass sich diese Eiferer auf Mohammed selbst beziehen können.
Denn der Autor beschreibt in dem Buch wie Mohammed Kritiker töten ließ und damit jede andere Meinung für immer verstummen ließ.
Der Autor beschreibt nun wie er den Faschismus sieht:
"Seine Anhänger glauben, im Besitz der absoluten Wahrheit zu sein. Ganz oben in der Hierarchie steht der charismatische unfehlbare Führer, der mit einem heiligen Auftrag ausgestattet ist, um die Nation zu einen und die Feinde zu besiegen. Die faschistische Ideologie vergiftet ihre Anhänger mit Ressentiments und Hass, teilt die Welt in Freund und Feind ein und droht Gegnern mit Vergeltung. Sie richtet sich gegen die Moderne, die Aufklärung, den Marxismus und die Juden und glorifiziert Militarismus und Opferbereitschaft bis in den Tod.
All diese Eigenschaften treffen auch auf den modernen Islamismus zu..." Zitat Ende

Schonungslos schreibt der Autor von der blutigen Geschichte Mohammeds bis zum sogenannten Arabischen Frühling.
Er beschreibt das Entstehen der Muslimbruderschaft und ihre Feinschaft gegen die Demokratie.
Die Muslimbruderschaft hat einmal - wie Adolf Hitler - versucht durch Putsch an die Macht zu gelangen.
Doch wie beim Hitlerputsch misslang dieser Versuch.
Nun fuhr die Muslimbruderschaft andere Geschütze auf. Sie haben Kreide gegessen und wollten - wie Hitler - mit demokratischen Mitteln an die Macht um direkt nach der Machtergreifung die Demokratie wieder abzuschaffen.
Hitler unterhielt beste Kontakte zur Muslimbruderschaft und plauderte sogar mit der höchsten islamischen Autorität, dem Großmufti von Jerusalem, über die Judenvernichtung.
Nachdem Hitler tot und das NS-Regime zerschlagen war, flüchtete der Großmufti von Jerusalem nach Ägypten und wurde von der Muslimbruderschaft mit offenen Armen empfangen.
Knapp 70 Jahr später gelang es der Muslimbruderschaft tatsächlich mit demokratischen Mitteln(so wie Erdogan) die Macht zu erlangen.
Und sofort machten sie sich an die Arbeit die Demokratie abzuschaffen und die Oppositionelle auszuschalten.
Mursi ein glühender Antidemokrat, der Muslimbruderschaft wurde sogar von Angela Merkel begrüßt.
Ob Frau Merkel die Rolle der Muslimbruderschaft während der NS-Zeit kannte?

Ein anderes -sehr interessantes Thema- fand ich, war die Rückständigkeit vieler islamischer Länder. Diese islamischen Länder geben natürlich den bösen Westen, den Kreuzrittern vor 700 Jahren und den Juden die Schuld.
Dabei waren sie es selbst.
Als Gutenberg die Buchpresse erfand, war auf einma Bildung für alle da. Bildung, Alphabetisierung und Vervielfältigung von Wissen war auf einmal leicht zu erlangen.
Doch die islamischen Länder verweigerten die Buchdruckerfindung. Für die Geistlichen stellte Wissen und Bildung eine Gefahr dar, denn Ungebildete und Analphabeten sind leichter manipulierbar.
Und so war es zuerst auch mit dem Internet. Zuerst stäubten die Geistlichen sich gegen das Internet. Doch der Druck der Masse war zu groß. Und heute, durch das Internet beginnen die Menschen, die Dinge zu hinterfragen.
Eine gute Entwicklung für die islamische Welt. Ja.
Aber auch die radikalen nutzen das Internet für ihre Propaganda und um die Leute zu radikalisieren.

Ein wichtiges Buch, welches ich nie in dieser Offenheit erwartet hätte.
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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Islam nicht Islamismus, 2. Juni 2014
Wieso reden hier so viele Leute von "Islamismus"? Der Titel ist doch ganz eindeutig: "Der faschistische ISLAM". Und das ist richtig. Denn: "Der Terror kommt aus dem Herzen des Islam", wie es schon Zafer Senocak so richtig vor einigen Jahren schrieb. Und auch Boko Haram ist kein islamistischer Verein. Die Versklavung von 200 Schulmädchen passt genau zu der Lehre des ISLAM. Die größten Sklavenhalter waren und sind noch immer die Anhänger des ISLAM. Diese dümmliche Unterscheidung treffen nur die westrlichen Massenmedien. Ein Herr Erdogan weist auch die Mär eines moderaten Islam zurück: "Es gibt nur einen Islam!" Den Begriff Islamismus sollten wir schleunigst in die unterste Schublade des westlichen Denkens und Fühlens versenken. Die Widerlichkeit und die Unmenschlichkeit des Islam, die allen uns bekannten Werten westrlicher Zivilisation diametral entgegen stehen, lassen uns immer wieder denken: So etwas kann es doch gar nicht geben. Doch gibt es, und das heißt dann ganz einfach: ISLAM.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine gezielte Provokation, trotzdem sehr mutig..., 12. Mai 2014
Von 
H. Schneider (Aichtal) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Alleine schon der Titel dürfte Beweis dafür genug sein. Zunächst muss man wohl auch vorausschicken, dass es dem Autor hier weniger um eine wissenschaftlich- fundierte Analyse ging, sondern eher um eine provokative Streit- und Warnschrift zum angesprochenen Thema- was jedoch zunächst einmal nicht grundsätzlich gegen den Wahrheitsgehalt der aufgestellten Hypothesen spricht. Sicherlich mag Abdel- Samads Faschismus- Definition, die er hier zum Vergleich mit dem Islam heranzieht, auch schon etwas "veraltet" und vielleicht auch etwas vereinfacht sein, im Kern stimmt sie bis heute.
Die Hauptaussage des Buches: der Faschismus entstand als Reaktion auf eine schwere Identitätskrise der betroffenen Völker (hier Deutschland und Italien), deren Länder von schweren sozialen und wirtschaftlichen Krisen geprägt waren; diese Identitätskrise versuchte er nun zu überwinden, indem in seiner Lehre die Welt in "Gut" und "Böse" eingeteilt wurde, wobei das eigene Volk als die "Guten" bzw. "Erwählten" ideologisch überhöht und in einen Kampf gegen die "Bösen" bzw. einfach den Rest der Welt geführt wurden, an dessen Ende den eigenen Anhängern der Sieg bzw. die Weltherrschaft verheißen wurde. Dazu nötig sei selbstverständlich die bedingungslose Unterwerfung des einzelnen Individuums unter die vorherrschende Ideologie sowie seine unhinterfragbare Gefolgschaft. Ähnlich argumentiert der Islamismus, indem er die Menschheit in "Gläubige" und "Ungläubige" unterteilt und seinen Anhängern den permanenten "Dschihad" im Namen Allahs gegen die Ungläubigen befiehlt, an dessen Ende die islamische Weltherrschaft stehen soll. Auch die Entstehungsgründe des Islamismus seien ähnliche: die Identitätskrise aufgrund von Kolonialismus und dauerndem Nahostkonflikt und das Nachtrauern der verklärten "Goldenen Zeiten" des Islam im Mittelalter sowie einfach der Neid auf den erfolgreicheren Westen, zusätzlich noch befeuert durch wirtschaftliche Stagnation, Armut und die Perspektivlosigkeit v, a. der Jugend in den betroffenen Ländern.
Aber der Autor wagt es noch weiterzugehen, die Wurzel von Intoleranz und latenter Gewaltbereitschaft sei nicht erst in modernen Hassideologien, sondern bereits in den Ursprüngen des Islam bei Mohammed und im Koran zu suchen. Bereits dort werde zum Kampf gegen die Ungläubigen, welche permanent in ihrer Menschlichkeit herabgewürdigt werden, aufgerufen, den Märtyrern das Paradies verheißen und dem Gläubigen die bedingungslose Unterwerfung unter den "Willen Gottes" befohlen. Moderne Demagogen müssten sich hier nur noch der passenden Versatzstücke bedienen.
Fazit: Islam und Demokratie sind beide ihrem Wesen nach unvereinbar, und die arabische Welt wird erst dann eine wahrhaft demokratische werden können, wenn die Muslime dies auch begreifen und beginnen werden, ihre eigene Religion und die sich daraus herleitenden Werte und Normen auch selbst kritisch zu hinterfragen. Wo man sich dem "Willen Gottes" bedingungslos unterwirft und sich ihm allein verpflichtet fühlt, können nun einmal Volkssouveränität und Meinungsfreiheit keinen Bestand haben. Und eine Religion, welche den Menschen einen unterschiedlichen Wert zuspricht, ist mit der Vorstellung von universellen Menschrechten und allgemeiner Gleichheit inkompatibel.
Alles in allem ein Buch, welches sehr leserfreundlich geschrieben ist, ein mutiger Beitrag zu der Debatte inwiefern der Islam zu oder nach Deutschland bzw. Europa gehört und ganz sicher eines, das einen immer mal wieder zum Innehalten und Nachdenken anregen wird.
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Der islamische Faschismus: Eine Analyse
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