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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine überdurchschnittlich gute und unterhaltsame Folge der TKKG Serie
Mit "Der unsichtbare Dieb" ist Martin Hofstetter als Verfasser der Buchvorlage ein richtig guter neuer Fall für Tim, Karl, Klößchen und Gaby gelungen. Und die entsprechende Hörspielvertonung hat das Europa-Team ebenso klasse umgesetzt. Wenngleich man auch bei dieser Folge relativ schnell erahnt, wo hier des Rätsels Lösung liegt, so wurde der...
Vor 12 Monaten von moellerchen veröffentlicht

versus
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Was ist denn mit Karl los?
Langsam, aber konsequent wird der neuste Fall in der Millionenstadt aufgebaut und bietet über weite Strecken eine gute Unterhaltung, woran es in letzter Zeit durchaus mangelte. Nach der Tat erfreut sich der Hörer erst einmal an der typischen TKKG-Art im Umgang mit ihren Mitschülern - du hast dir gestern etwas Neues gekauft, hast du meine Uhr geklaut und...
Vor 11 Monaten von Nicolas (Media-Mania) veröffentlicht


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine überdurchschnittlich gute und unterhaltsame Folge der TKKG Serie, 28. Dezember 2013
Von 
moellerchen (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: 185/der Unsichtbare Dieb (Audio CD)
Mit "Der unsichtbare Dieb" ist Martin Hofstetter als Verfasser der Buchvorlage ein richtig guter neuer Fall für Tim, Karl, Klößchen und Gaby gelungen. Und die entsprechende Hörspielvertonung hat das Europa-Team ebenso klasse umgesetzt. Wenngleich man auch bei dieser Folge relativ schnell erahnt, wo hier des Rätsels Lösung liegt, so wurde der Weg zur Lösung des Abenteuers sehr abwechslungsreich, unterhaltsam und spannend umgesetzt.
Es kommt immer wieder zu einem mysteriösen Diebstahl von Sachen in der Millionenstadt, aber niemand hat den Dieb gesehen, noch hat er Spuren hinterlassen. Als auch Tim beklaut wird und einzig das Fenster zum Adlernest, dem Zimmer, das er zusammen mit Klößchen im Internat bewohnt, offen ist, wird der Ergeiz und Hang nach Gerechtigkeit bei den Freunden Geweckt und so begeben sie sich auf die Suche nach dem unsichtbaren Dieb. Der Weg zur Lösung des Falles ist gut strukturiert und lässt zu keiner Zeit Langeweile aufkommen. Die Sprecher der Hauptcharaktere sind in sehr guter Form und man kann förmlich spüren, dass ihnen diese Hörspielvorlage ebenfalls gefallen hat. Mit viel Engagement und vor allem einer erfrischenden Spritzigkeit sind die Dialoge versehen. Es findet kein Overacting in Form von unglücklichen "Amigos" Aussprüchen oder überdrehten Liebesbekundungen von Gaby und Tim statt. Vielmehr beschränkt man sich darauf, den Fall zu lösen. Eine Entwicklung, die sowohl den einzelnen Hauptcharakteren als auch der gesamten Serie, die ja in letzter Zeit so einige Talfahrten in puncto Qualität erlebte, sehr gut tut.
Erneut gibt es Wolfgang Draeger als Kommissar Glockner zu hören. Allerdings hört man ihm dieses Mal wirklich sein hohes Alter an. Es ist kein bisschen Spritzigkeit mehr in der Figur vorhanden, so dass man sich wirklich überlegen sollte, ob man sich und den Folgen einen Gefallen damit tut, wenn man den Kommissar noch in sie hineinschreibt. Die Zeit von Wolfgang Draeger ist einfach vorbei. Er kann bestimmt noch gut kleine Nebenrollen mit älteren Herren ausfüllen, aber der Person des Kommissar Glockner wird er einfach nicht mehr gerecht.
Ansonsten stimmt aber fast alles bei der Folge. Die Musik ist bekannt gut und passt sich den Situationen gut an. Die Geräuschuntermalungen passen und spiegeln einmal mehr das stets hochwertige Gespür des Produktionsteams für die atmophärische und authentische Umsetzung der Szenerien wider. Und so ist "Der unsichtbare Dieb" vielleicht ein richtungsweisendes Hörspiel in Richtung eine positiven Zukunft für die Serie. Es wäre ihr nach wirklich diversen Tiefschlägen in der Vergangenheit wirklich zu wünschen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen TKKG mit endlich wieder guter Story!, 24. November 2013
Rezension bezieht sich auf: 185/der Unsichtbare Dieb (Audio CD)
Ich musste bei einiger der letzten Folgen feststellen, dass die Stories recht langweilig und durchschaubar waren. Das ist positiverweise diesmal nicht der Fall. Die Story ist sehr spannend und gut produziert. Endlich wieder spannend. Die Sprecher sind auf gewohnt hohem Niveau. Die Musik und Geräuschkulisse gut gewählt. Karl als Hacker :-)? Warum nicht. Er ist ja der Computer :-). Und ich finde auch gut, dass Karls Vater mal mit im Spiel ist. Alles in allem eine sehr gute Folge.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Achtung Hackeralarm!, 23. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 185/der Unsichtbare Dieb (Audio CD)
Diese Folge gehört zur Kategorie der besseren und spannenderen Folgen von TKKG. Sehr gut gefällt mir, dass Karl, seine Fähigkeiten am Computer und seine Familie im Vordergrund stehen. In den meisten Folgen geht Karl ja immer etwas unter. in seinen Computerfähigkeiten verbirgt sich auch einer der Kritikpunkte. Zum einen wird gezeigt, wie leicht Computerprogramme geknackt werden können und zum anderen, dass Hacking in Ordnung ist, so lange der Zweck die Mittel heiligt. Für eine Jugendserie schon kritisch zu sehen. Auf jeden Fall regt es zur Diskussion an und ist eigentlich typisch TKKG.
Die Story beginnt etwas lahm, nimmt dann aber rasch Fahrt auf und ist abwechslungsreich erzählt mit unterschiedlichen Ermittlungsspuren. Der Hintergrund der Story ist dieses Mal wieder ernsthafter, realistischer und aktuell.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen TKKG – 185. Der unsichtbare Dieb, 17. Januar 2014
Von 
Poldis Hörspielseite - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: 185/der Unsichtbare Dieb (Audio CD)
Erster Eindruck: Diebstahl auf hohem Niveau…

Tim wurde bestohlen! Als er von Gaby von einem Jogginglauf ins Adlernest zurückkommt, das Klößchen gerade geputzt hat, ist seine teure Armbanduhr verschwunden. Doch der Dieb hat keinerlei Spure hinterlassen. Zuerst haben sie einen Mitschüler im Verdacht, doch als ein weiterer Diebstahl ohne Spuren begangen wird, wittern die drei einen Fall größeren Ausmaßes. Wie kann ihnen Karls Vater weiterhelfen?

Nach 185 Folgen TKKG ist es nicht immer einfach, die Fans zu überzeugen, nicht alle der letzten Folgen konnten punkten, sodass ein eher durchwachsener Eindruck der Serie entstanden ist. „Der unsichtbare Dieb“ hingegen ist aber wieder richtig gelungen, auch wenn es anfangs gar nicht danach aussieht. Denn durch recht offensichtlich gelegte Hinweise zu Beginn hat man schnell eine Ahnung, in welche Richtung der Fall führen könnte – aber dass dies nur ein geringer Teil der Lösung ist, überrascht dann doch. Zunächst wird aber noch ein kleines Zwischenstück mit einem Mitschüler eingebaut, das typisch für die Serie ist und zudem noch auf ein wichtiges Thema aufmerksam macht. Später wird dann der Fall in die eigentliche Richtung gelenkt, nimmt von dort an aber immer wieder kleinere Wendungen und offenbart die kompletten Hintergründe erst ganz am Schluss. Stück für Stück puzzeln die Detektive hier am Gesamtbild, und dabei werden die einzelnen Charaktere gut ausgenutzt: Tim ist für die glücklicherweise nicht im Übermaß vorhandenen Actionszenen verantwortlich, Klößchen für den Humor, der hier aber nicht allzu platt ist, Gaby hat durch ihren Vater die Verbindung zur Polizei und kann mit ihr ausgeglichenes Wesen einbringen, während Karl endlich mal wieder seine ganzen Computerkenntnisse ausspielen. Zudem ist sein Vater stark in den Fall eingebunden, was sehr passend ist und sich gut einfügt. Auch der Aufbau ist gelungen, die Spannung nimmt stetig zu und endet in einer sehr guten Überführung des Täters. Schön, dass wieder eine so runde Folge entstanden ist, eine der besten Folgen der letzten Zeit.

Volker Bogdan ist als Karl Vater zu hören und kann diesen sehr überzeugend darstellen. Mit seiner leicht zerstreuten Art und seiner glaubwürdigen Sprechweise kann er hier in einer etwas größere Rolle überzeugen. Bruno F. Apitz spricht Peter Sturm, er hat einen recht einprägsamen Klang und spricht die Rolle sauber und mit gelungenem Sprechrhythmus. Auch Angela Roy kann überzeugen und spricht die Rolle der Frau Teichtl mit Elan und in jeder Situation passend. Weitere Sprecher sind Woody Mues, Alexandra Doerk und Dietmar Krause.

In Sachen Musik und Geräusche wird gewohnte und solide Kost geboten, und das bedeutet insbesondere zahlreiche Sounds, die von Wanda Osten eingespielt wurden. So wirkt hier alles glaubwürdig und stimmig, die Szenen wirken lebendig und lassen sich gut nachvollziehen. Auch die Musik vom fetzigen Titelsong bis zu kleinen, eigespielten Melodien kann überzeugen.

Eine Szene aus dem Hörspiel ist auf dem Cover zu sehen, in kräftigen Farben und mit dem typischen, sehr klaren Zeichenstil werden TKKG zusammen mit Hund Oskar auf dem Gelände einer Tiertrainerin von einem Hund verfolgt. Der detailreiche Hintergrund wirkt dabei ebenso gut wie die Juniordetektive im Vordergrund. Die restliche Gestaltung ist wie immer sehr schlicht außer der üblichen Trackliste auf der Rückseite sind keine weiteren Extras vorhanden.

Fazit: TKKG präsentieren hier mal wieder eine richtig starke Folge. Einige falsche Fährten, ein wendungsreicher Verlauf und die sehr gute Einbindung der Charaktere sorgen für ein kurzweiliges Hörspiel. Besonders die Auflösung des Ganzen ist nicht nur sehr schlüssig, sondern kann auch kleine Details aus der Handlung sinnvoll aufklären. Solche Folgen könnten gerne zur Regel werden.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen interessante Story, 22. November 2013
Rezension bezieht sich auf: 185/der Unsichtbare Dieb (Audio CD)
Inhalt: Tim wurde bestohlen! Seine Armbanduhr, ein Geschenk von Klöschen, wurde aus dem frisch gewischten Adlernest geklaut, doch auf dem nassen Boden sind keine Fußspuren zu finden. Als kurz darauf bei einer Bekannten von Karls Vater ein Ring entwendet wird, und auch dort die Anwesenheit eines Einbrechers unmöglich scheint, nehmen TKKG die Suche nach dem "unsichtbaren Dieb" auf.

Der Anfang war meiner Meinung nach etwas holprig und ich dachte schon, das würde besten Falls eine durchschnitts Folge werden, doch nach einer gewissen Anlaufphase, nahm die Geschichte durchaus Fahrt auf und wurde sogar richtig interessant. Nachdem ich schon befürchtet hatte, viel zu schnell alles durchschaut zu haben, überraschte mich das Hörspiel mit einer originellen Wendung. Die Sprecher haben mir mit Ausnahme ein paar weniger Abschnitte gut gefallen und alles in allem kann man sich die mittlerweile 185 Folge auch gut ein weiteres Mal anhören.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Was ist denn mit Karl los?, 21. Januar 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: 185/der Unsichtbare Dieb (Audio CD)
Langsam, aber konsequent wird der neuste Fall in der Millionenstadt aufgebaut und bietet über weite Strecken eine gute Unterhaltung, woran es in letzter Zeit durchaus mangelte. Nach der Tat erfreut sich der Hörer erst einmal an der typischen TKKG-Art im Umgang mit ihren Mitschülern - du hast dir gestern etwas Neues gekauft, hast du meine Uhr geklaut und verkauft? So böse, wie es klingt, ist es allerdings bei Weitem nicht, denn es werden endlich wieder Handlungsstränge sinnvoll aufgebaut und die jeweiligen Spuren abgearbeitet. "Der unsichtbare Dieb" kommt dabei recht spät in den Fokus, überzeugt jedoch als innovative Idee, die auch wirklich gut umgesetzt wurde. Dann bricht die Handlung ein: Während Karls Vater etwas zu beichten hat, stehen TKKG eindeutig neben sich. In 184 Folgen glauben die Freunde quasi jedem, der ihnen über den Weg läuft, nur bei Karls Vater sind sie sich nicht mehr sicher, wem sie was glauben sollen? Also bitte.

Wirklich schwach, weil absolut daneben ist der Showdown. Eine Falle wird für den Dieb aufgestellt, doch anstatt die Tat einfach mit einer kleinen Kamera zu filmen, begibt sich Karl, dessen Spitzname Computer damals für sein Wissen und nicht für seine kriminelle Energie stand, in die Welt des Internets. "Hacken" scheint sein neuestes Hobby zu sein und abgesehen von den vielen inhaltlichen Fehlern und Logiklücken zerstört der Showdown vieles von der vorher so mühselig und erfolgreich aufgebauten Grundstimmung.

TKKG haben zu Beginn der Folge einen spannenden Fall: Der Hörer kann sogar mitraten und Tim lehnt eine Schlägerei ab - es ist zu schön, um wahr zu sein. Hinzu kommt sogar noch eine gute Portion Humor ("Tim, Tom, Tarzan"), die gekonnt mit den alten Gegebenheiten spielt. Auch die guten Gastauftritte von Angela Roy, Bruno F. Apitz, Alexandra Doerk oder Dietmar Krause überzeugen. Doch letztendlich bricht die Geschichte zum Ende hin ein. Die neumodische Ausrichtung von Karl wirkt zwar modern, entzaubert aber die "gute alte" Jugendbanden-Stimmung und lässt wenig Raum für erlebte Spannung. Das liegt im wesentlichen darin begründet, dass der Geschichte einfach das Tempo entrissen wird. Anstatt eine vernünftige Observation oder sinnvolle Ermittlungen durchzuführen, wird dem Hörer schlichtweg erzählt, was Karl über Nacht herausfindet.

Kurzum: "Der unsichtbare Dieb" startet stark und spannend, stolpert zum Ende aber über seine eigenen Füße. Der Abschluss ist nicht rund und wer vorher den moralischen Finger wegen Unterschlagung und Glücksspiel bei Minderjährigen hebt, sollte später nicht mehrfach Computersabotage betreiben - zumal es auch ganz anders und besser auflösbar gewesen wäre.
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4.0 von 5 Sternen TKKG..., 13. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 185/der Unsichtbare Dieb (Audio CD)
...ist immer gut. Und nett zu hören. Kindheitserinnerungen werden wach...
Immer schön beim Autofahren oder zum Einschlafen. Fast so gut wie "Die drei ???".
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5.0 von 5 Sternen Gute Folge, 31. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 185/der unsichtbare Dieb (MP3-Download)
Vielleicht nicht die spannendste Folge der TKKG Bande,aber lässt sich gut hören.Bei Musik oder Hörspielen IST es eh schwierig eine Meinung abzugeben.Die Geschmäcker sind halt zum Glück unterschiedlich.
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3.0 von 5 Sternen Schrammt hauchdünn am 4. Stern vorbei, 31. März 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: 185/der Unsichtbare Dieb (Audio CD)
Inhalt: Als Tim von seinem Morgenlauf zurückkomt, macht er eine unerfreuliche Entdeckung: Seine Schweizer Taschenuhr ist aus seinem Internatszimmer verschwunden! Unerklärlicherweise hat der Dieb nicht eine einzige Spur hinterlassen. Noch rätselhafter wird die Sache, als Tim, Karl, Gaby und Klößchen von einem weiteren Diebstahl erfahren, bei dem die Polizei ebenfalls keinerlei Spuren entdecken kann. Treibt ein unsichtbarer Dieb sein Unwesen in der Millionenstadt? TKKG gelingt es, die Fährte des geheimnisvollen Verbrechers aufzunehmen. Noch ahnen sie nicht, zu wem ihre Ermittlungen sie führen werden ...

Handlung: Wo "Flitzpiepen" und "feige Kerle" zusammentreffen, dürfen TKKG nicht fehlen. Martin Hofstetters in winterlicher Kulisse spielender Fall rund um den "unsichtbare[n] Dieb" hält zahlreiche serientypische Elemente parat, die der langjährige Hörer noch aus den Stefan Wolf-Hörspielen kennt. Äußerst abwechslungsreiche Dialoge, die Klößchens Korpulenz ebenso wie ungewohnt schwierige Herausforderungen für Karl, tierliebe Szenen für Gaby und verbale Scharmützel zwischen den Protagonisten beinhalten, sorgen für ein über weite Strecken höchst unterhaltsames Hörspiel. Anfangs ist ein hohes Maß an altem Seriencharme präsent. Kleinkriminelle Machenschaften und Pausenhofprügeldrohungen wandeln sich jedoch mit zunehmender Spielzeit und einigen Tatortbesuchen, bei dem diverse Figuren in den Fokus der Ermittlungen geraten, in ein arg hochgestochenes Wirtschaftsdrama. Letztlich dreht sich der Fall um Bionik - und das in einem Hörspiel, in dem ein Tablet-Computer als "High-Tech-Ding" deklariert wird. Als dann zusätzlich USB-Sticks, Drohnen und Rüstungfirmen ins Spiel kommen und ein Firmenchef im Gefängnis landet, ahnt der Hörer, dass dieser Fall für die vier Jugenddetektive doch etwas zu hoch gegriffen ist und keineswegs die Natur alleine die Vorfälle erklärt. Übrigens scheint es neuerdings Trend zu sein, eine Pressekonferenz in einem TKKG-Hörspiel unterzubringen und TKKG ständig von Schauplätzen zu verjagen. Am Ende wirkt das fast schon belustigend, was TKKG ja bekanntlich gar nicht schlecht zu Gesicht steht. Die humorvolle Pflicht hat Martin Hofstetter jedenfalls bestens erfüllt, doch an der Kür in Spannungshinsicht mangelt es. Die Geschichte ist unterhaltsam, aber dennoch reichlich konstruiert, überzogen und dick aufgetragen.

Sprecher: Ein ebenfalls bekannter und immer stärker aufkeimender Trend ist künstliches Lachen. Schon immer mussten Halbwitze von Klößchen dezent weggelacht werden, doch mittlerweile ist an vielen Stellen reichlich überspieltes Lachen von Seiten der Sprecher zu vernehmen, das möglichst schnell wieder aus der Serie verschwinden sollte. Ansonsten verlangt die 185. Folge einiges von den Sprechern, allen voran den Hauptakteuren, ab. Niki Nowotny tritt angesichts der brenzligen familiären Situationen geradezu leidenschaftlich auf. So vernehmen Hörer Facetten, die man vom Computerhirn bislang nur selten vernommen hat. Woody Mues' Darbietung als Provokateur in der Rolle des Robert Tschara glückt ebenso wie Volker Bogdans Hin- und Hergerissenheit, die stimmlich glaubwürdig vorgetragen wird. Ebenfalls begeistert Alexandra Doerk, die in ihren wenigen Minuten absolute Leidenschaft ausstrahlt, ehe sie dann ebenfalls TKKG vertreibt. Bliebe noch Angela Roy als Frau Teichtl zu erwähnen, die spürbar unsicher auftritt. Damit füllt sie die Rollenanforderungen authentisch aus, während sie gleichzeitig Signale an die Rezipienten sendet, die geneigte Hörer richtig zu interpretieren weiß. Alles in allem gelingen somit die Sprecherleistungen. Sie sind dem jugendlichen und teils humoristisch-überzogenen Jugendkriminalhörspiel angemessen.

Musik und Effekte: Nun sind TKKG wahrlich keine Hausierer, doch das ständige Vertreiben und Wechseln der Szenerie (am besten einfach mal mitzählen, liebe Flitzpiepen!) bewirkt, dass Wanda Osten (zuständig für die Geräusche) und André Minninger (verantwortlich für die Effekte) allerhand zu tun haben, um die unterschiedlichen Räumlichkeiten klanglich voneinander abzutrennen. Es gelingt ihnen hierbei, sehr organische Kulissen zu kreieren. Aufgeregtes Hundegebell, knarzende Türen, Rascheln von Blättern und die weiteren Sounds stimmen zufrieden. Selbst der Pulk an Krähen ist glaubwürdig vertont und keineswegs übertrieben. Musikalisch gibt es die gewohnt moderne Serienkost geboten, die von elektronischen Mixes geprägt ist und zu jedem Einsatzzeitpunkt Aufbruchs- und Abenteuerfreude verbreitet.

Fazit: Insgesamt bietet "Der unsichtbare Dieb" genügend Argumente, die aufzeigen, weshalb TKKG selbst im Jahr 2014 noch funktioniert. Von Schulhofreibereien und ähnlichem, sofern sie denn nachvollziehbar sind, kann der durchschnittliche TKKG-Freund schlichtweg nicht genug bekommen. Gerne gespart werden darf hinsichtlich Fallelementen, die die vier Detektive zu sehr in Bahnen fernab der Kleinkriminalität befördern. Langweilig wird es Hörern in den 61 Minuten sicher nicht, aber zugegebenermaßen hat die Serie schon geschickter konstruierte Fälle erlebt. Hier wurde mal wieder zu viel gewollt, obgleich ansonsten eine handwerklich zufriedenstellende Produktion zu Buche steht.

Note 3+
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4.0 von 5 Sternen verkürzt lange Autofahrten ungemein, 19. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 185/der unsichtbare Dieb (MP3-Download)
Unser Sohn liebt TKKG mehr als ??? u die hörbücher sind die lösung für lange Autofahrten. Schnell auf mp3-player geladen
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