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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen26
4,5 von 5 Sternen
Plattform: PC|Version: Game of the Year Edition|Ändern
Preis:13,28 €+ 5,00 € Versandkosten
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am 28. Februar 2015
10 Sterne und mehr für dieses Spiel. Emotional hat mich kein Ende eines Spieles so mitgerissen wie dieses. Die oberste Elite von Gefühlslosen mag diesem Spiel widerstehen ohne eine Träne zu vergießen, aber der Rest wird wie ich das Ende nicht ohne Tränen überstehen. Absolute Kauf- und vorallem Spieleempfehlung!
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am 20. Dezember 2015
"The Walking Dead" ist sicherlich dem Genre der Adventure-Spiele zuzuordnen. Allerdings handelt es sich hierbei nicht um ein klassisches Point-and-Click-Adventure mit umfangreichen Sammel-, Kombinations- und Inventarrätseln. Diese spielen sicher auch eine Rolle, jedoch liegt der Fokus vielmehr auf den Charakteren sowie der spannenden Geschichte, die euch fast wie in einem Film präsentiert wird. Ein Film, in den ihr wiederholt eingreifen müsst. Die geführten Dialoge erfordern dabei immer wieder eure Entscheidung, die den weiteren Spielverlauf erheblich beeinflussen kann.

Das Spiel basiert inhaltlich, genau wie die bekannte TV-Serie, auf den The-Walking-Dead-Comics von Robert Kirkman. Ihr startet kurz nach der Zombie-Apokalypse euer Abenteuer. Bereits nach kurzer Zeit stoßt ihr auf ein hilfloses Mädchen, welches seine Eltern sucht. Fortan setzt ihr es euch zur Aufgabe, das Mädchen zu schützen und ihre Eltern zu finden. Im Verlauf der Handlung stoßen weitere Charaktere zu euch. Von Beginn an ist es sehr bedeutsam, welche Entscheidungen ihr in bestimmten Situationen oder in den zahlreichen Dialogen trefft. Oftmals sind dies sehr schwierige Entscheidungen, die auch zum Tode von Team-Mitgliedern führen können. Manchmal müsst ihr euch auch zwischen zwei Meinungen entscheiden, was dazu führt, dass euch eine Person im weiteren Verlauf mehr mag, eine andere dafür verärgert über euch ist.

"The Walking Dead" wird euch in einer Cartoon-Grafik präsentiert. Hierdurch entsteht das Gefühl, einen interaktiven Comic vor sich zu haben. Ich finde den Grafik-Stil für dieses Spiel sehr passend. Die Vertonung ist ebenfalls lobenswert umgesetzt, allerdings nur in englischer Sprache verfügbar. Die deutschen Untertitel sind jedoch in der Regel ausreichend, um die Handlung nachvollziehen zu können.

Insgesamt kann ich "The Walking Dead" sehr gut weiterempfehlen. Freunde von Adventures und spannenden Geschichten werden an diesem Titel nicht vorbeikommen.
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am 23. November 2015
The Walking Dead war mein erstes Spiel aus dem Hause Telltale Games.
Ich ließ mich von vielerlei Empfehlungen und guten Reviews überzeugen und besorgte mir das Spiel.
Obwohl mir die TV-Serie ab der 3. Staffel schlichtweg zu langweilig wurde, wollte ich dem Spiel eine Chance geben. Ich war zwar etwas skeptisch, was dieses Spielprinzip angeht, doch ich ließ es einfach mal auf mich zukommen ...

Die Grafik ist hier eher im Comic-Stil, vergleichbar mit Spielen wie Borderlands.
Ich denke, dieser Stil ist Geschmackssache, mir persönlich gefällt es wirklich sehr. Unabhängig davon würde ich den Grafikstil als "zweckmäßig" bezeichnen ... das Spiel braucht keine schöne High-End-Grafik. ;)

Dieses Spielprinzip, welches sich für mich wie ein interaktiver Film oder eine interaktive Serie anfühlt, hatte ich bis dato noch nicht. Ich habe mal vor einer Ewigkeit Fahrenheit auf der PS2 gespielt, das war meine erste Begegnung mit solch einer Art von Spielen und war definitiv zum damaligen Zeitpunkt nicht abgeneigt.
Im Laufe des Spiels habe ich dieses Prinzip absolut lieb gewonnen. Es spielt sich einfach großartig.
Für meine Bedürfnisse wurde die Menge an Interaktion perfekt ausgeglichen ... man spielt nicht zu viel, man sitzt nicht zu oft einfach nur da und guckt zu - die Menge an Interaktion ist in meinen Augen perfekt portioniert. Inmitten von Dialogen und Sequenzen muss man manchmal plötzlich reagieren. Um wichtige Entscheidungen zu treffen oder aus bestimmten Dialog-Optionen zu wählen, hat man oft nur begrenzte Zeit. Das erhöht die Spannung und den Druck.
Ich kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht einschätzen, wie sehr die eigenen Entscheidungen das Spielgeschehen beeinflussen ... das könnte ich erst einschätzen, wenn ich das Spiel eventuell ein zweites mal auf eine andere Art und Weise durchspiele. Beim ersten Durchspielen hatte ich aber durchaus das Gefühl, dass das, was ich sage und was ich tue, oft einen gewissen Einfluss auf den weiteren Verlauf haben. Das hat mir persönlich sehr gefallen.

In Spielen lege ich persönlich großen Wert auf eine gute Story. Die Story hätte in Season 1 von The Walking Dead kaum besser sein können. Im Nachhinein habe ich nicht mal das Gefühl, dass ich dort ein Spiel gespielt habe ... es kommt mir vor, als hätte ich 13 Stunden lang eine Serie geschaut, so vertieft ist man in die Geschichte.
Am Ende von jeder Episode gibt es auch die berühmten Cliffhanger und man möchte einfach sofort weiterspielen, um zu sehen, wie es weitergeht. So sitzt man oft da und möchte eigentlich nur kurz eine Episode spielen, geworden sind es dann aber doch 2 oder 3.
Exakt so muss ein Spiel für mich sein! Die Geschichte war wahnsinnig toll erzählt, sehr spannend, teilweise sehr emotional. Das Gesamtpaket hat einfach gestimmt.

Ich persönlich kann den kommenden Steam-Sale kaum erwarten und werde definitiv direkt zu Season 2 greifen.
Zudem hat The Walking Dead es geschafft, mein Interesse für alle anderen Spiele von Telltale Games zu wecken. The Wolf Among Us oder Tales from the Borderlands werde ich mir definitiv auch anschauen.
An dieser Stelle komme ich aber zu meinem einzigen Negativ-Aspekt: Die Übersetzung. Die Übersetzung ist wirklich wahnsinnig schlecht. Von kompletten Übersetzungsfehlern bis hin zu auffälligen Schreibfehlern ist alles dabei. Manchmal ist es schon ärgerlich, besonders, wenn die ein oder andere Dialog-Option so schlecht übersetzt ist, dass man gar nicht richtig deuten kann, was damit nun gemeint ist und man somit gar nicht weiß, was man seinem Gegenüber jetzt erzählt. So habe ich meinen Gesprächspartner schon ab und zu mal verärgert o.Ä., obwohl ich das so gar nicht gewollt hatte.
Ich habe mich damit nicht weiter befasst, bin mir aber sicher, dass es irgendwo einen entsprechenden Sprach-Patch gibt.
Wer der englischen Sprache mächtig ist, kann die deutschen Untertitel auch einfach weglassen!

Ich denke, der Preis von 23€ ist für ca. 12 Stunden Spielzeit recht in Ordnung. Dazu sei gesagt, dass durchaus ein Wiederspielwert vorhanden ist, um zu sehen, auf welche Art und Weise die Geschichte noch erzählt werden kann. Das "400 Days"-DLC finde ich mit 5€ dann aber doch etwas zu teuer für nur 1-2 weitere Stunden. Ich würde allerdings empfehlen, doch eher bei einem Sale zuzuschlagen ... für den ein oder anderen könnten vielleicht auch die 23€ für das Hauptspiel zu viel sein. Ich persönlich bereue meinen Kauf nicht. ;)
Absolute Kaufempfehlung!
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am 6. Februar 2014
Diese Kaufempfehlung gebe ich nicht nur Fans der Serie sondern auch all jenen die gerne Spiele Zocken die eine tolle Geschichte Erzählen.
Auch wenn Ihr mit dem Thema Zombies nichts anfangen könnt würde ich euch dennoch empfehlen dieses Spiel nicht vorschnell ausser acht zu lassen.
Wobei ich sagen muss das "Spiel" bei "The Walking Death" nicht ganz zutrifft den das Gameplay steht nicht im vordergrund. Man kombiniert meist ein paar Gegenstände die man findet (wobei es stets logisch und nachvollziehbar ist was man tut oder zu tun hat) oder meistert ein paar Quiktime-Events. Nichts also was einen überfordern könnte. Es geht sowieso nur um die Geschichte die transportiert werden soll und die ist wirklich Hervorragend.

Keine bange, ich werde nichts spoilern ;-)
Selten hat mich ein Spiel oft so mitgenommen wie dies. Normal bin ich einer der in Spielern gerne der strahlende Held ist, der auf den Wegen der Tugend wandelt....aber...das funktioniert in diesem Spiel nicht, wie ich schmerzlich merken musste.
Man muss sehr oft schnelle entscheidungen treffen von denen man denkt das sie die richtigen sind. Oft dachte ich das ich mit einer Entscheidung das schlimmste verhindert hätte nur um etwas später zu bemerken das es nur noch ärger gekommen ist als ich wollte.
Manchmal muss man auch Dinge tun von denen man weiss es nicht richtig ist aber wenn man seinen prinzipien treu bleibt gefährdet das womöglich alle in der Gruppe?
Erlöße ich eine arme Frau die von Walkern angegriffen wird oder lasse ich sie weiter schreien damit sie mir dadurch diese vom Hals hält und ich ungestört Vorräte für meine Gruppe suchen kann?
Solche und ähnliche Entscheidungen muss man immer wieder treffen, deswegen hat das Spiel zurecht die "ab 18" Plakette.
Ein starkes Spiel mit einer starken Geschichte und in der Game of the Year Edition auch noch mit DLC, alles was man sich wünschen kann sozusagen.

Negatives:
Das Spiel hat zwar Deutsche Untertitel aber wenn man Englisch kann ist es meist nicht verkehrt. Ich hatte einige wenige male das Problem das ich mit dem lesen nicht nachgekommen bin weil der Satz auf Deutsch länger war als auf Englisch und die Untertitel mit dem ende des Englischen Satzes wieder ausgeblendet werden. Wer aber sowieso beim Lesen schnell ist sollte da aber keine Probleme bekommen.

Wenn Ihr euch entschliest das Spiel zu kaufen dann lasst euch auf die Geschichte ein .... ich denke nicht das Ihr entäuscht werdet.
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am 2. November 2014
Kurz zum anfang die lieferung hat keine 48 stunden gedauert obwohl 9 tage angegeben waren :)
ICh persönlich kenne den film auch und hab mir in der richtung auch hoffnung gemacht, man wird wirklich nicht enttäuscht, man muss sich auf die geschichte halt einlassen, sollte aber null problem sein weil sie wirkliich richtig fesselt :) habe es an einem samstag durchgespielt hat mich gut 15 stunden gedauert , also auf die spielzeit kann man sich echt nur freuen, nichts halbherzig gemacht alles hat hand und fuß. wer ein shooter sucht oder in die richtung ist damit total falsch, es gibt zwar stellen in denen man kämpft und auch schießt aber im gegensatz zur geschichten erzählung ist das minimal, größtenteils muss man sehr schnell auf situationen reagieren, 2-3 bildschirmtode pro episode waren bei mir normal weil man doch sehr hektisch wird :)
WICHTIG zu erwähnen die Handlung ist spiel bestimmend, das ende ist unausweichlich (also es gibt ein vor gegebenes ende) aber wer bis dahin überlebt hat manin seiner hand auch wie die personen zu einem stehen. MAn überlegt sich auch lieber zweimal was man auf was antworet, da die konsequenten nicht gerade kleine auswirkungen haben :P

Das spiel ist echt große klasse und auch mehrmals spielbar da wie gesagt man einiges in der hand hat :)
Wer die serie mag wird auch das mögen, also 15 stunden KEINE langweile :)
Großartiges Spiel :)
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am 6. Dezember 2015
Man muss kein Fan der Serie sein, um dieses Spiel zu lieben. Hier wird einem DAS geboten, was es heutzutage in Spielen UND in Filmen nur noch sehr wenig gibt: Charaktertiefe. Man liebt diese animierten Figuren von Stunde zu Stunde immer mehr.
Lee, die Rolle, in die man selbst hineinschlüpft und den man praktisch mit seinem eigenen Charakter spielt. Da er das sagt und ausführt, was man als Spieler will.
Clementine, das kleine, unschuldige Mädchen, welche so süß und anhänglich ist, dass man ihr nur das Beste wünschen kann.
Kenny, der arme Mann, der um alles in der Welt für seine Familie kämpft, hin und wieder ein paar Dummheiten begeht, der aber trotzdem ein sehr netter Typ ist
Ben, der trottelige Kerl, der einen teilweise zur Weißglut bringt, weil er einen Fehler nach dem anderen macht, aber dennoch immer nur unser bestes will...

Und so könnte ich das immer weiter fortführen... Man baut sich seine eigene Geschichte auf, die solch ein emotionales und herzzerreißendes Ende parat hält, dass jeder mindest eine Träne verdrück muss (und ich habe schon lange nicht mehr so sehr geflennt ^^)

Ich kann dieses Spiel wirklich nur jedem empfehlen. Dass das Spiel nur auf englisch mit deutschen Untertiteln ist, finde ich persönlich sogar besser, da solch ein Spiel nicht durch unfähige deutsche Synchronsprecher verhunzt werden soll und es so (für mich) perfekt ist.

Kauft es!
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am 24. März 2016
Habe noch nie ein so emotional mitreißendes Spiel gespielt.
Auch wenn man sich darüber streiten kann ob die Entscheidungen jetzt wirklich super entscheidend für den Spielverlauf sind oder nicht, so kann man auf jeden Fall selbst entscheiden welches Bild die anderen Charaktere von Lee (dem Protagonisten) haben.
Nicht nur einmal habe ich mir die Frage gestellt: Wenn ich das oder das etwas anders gehandhabt hätte, wäre dann das oder das passiert, oder hätte ich dem Charakter noch helfen können.
Auch das man es nie allen recht machen kann zeigt dieses Spiel ganz hervorragend.
Unbedingte Kaufempfehlung für jeden TWD und Zombie Fan, so wie für jeden der Spiele mit guter Story schätzt und eventuell mal sogar selbst eingreifen möchte.
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Ich kann mich noch gut an die Zeiten erinnern, in denen man Episodenspielen sehr skeptisch gegenüberstand...und auch noch an die Zeiten, als interaktive Filme für den PC in der Regel miese Bewertungen seitens der Fachmagazine und der Spielerschaft einsackten. Telltale kombiniert diese beiden Vorurteile und trifft in Verbindung mit der packenden Atmosphäre von Robert Kirkmans "The Walking Dead" und der wunderbaren Charakterzeichnung bei den meisten Adventurefans voll ins Schwarze. Erzählt wird die Geschichte von Lee, einem Universitätslehrer, der inmitten der Zombieapokalypse Clementine, einem 8jährigen Mädchen, begegnet und sich ihr annimmt. Gemeinsam mit einer wechselnden Gruppe von weiteren Überlebenden wollen sie an die Küste und dort mit einem Boot aus der Misere entkommen. Auf ihrem Weg erleben sie verschiedene Abenteuer in einem leeren Motel, einer nicht ganz verlassenen Farm und schließlich erreichen sie Savannah, wo sie ihre Rettung erhoffen. Dabei treffen sie hier und da auch auf bekannte Charaktere aus den Comics bzw. der TV-Serie, wenngleich diese lediglich kleinere Nebenrollen spielen.

Der in der "Game of the Year" enthaltene DLC "400 Days" dient als Überleitung zur zweiten Staffel, die zum Zeitpunkt dieser Rezension gerade in ihre vierte Episode geht. Es werden einige der dort neu auftauchenden Figuren vorgestellt und ihre Vorgeschichte erzählt, was einige ihrer Handlungsmotive in Season 2 etwas verständlicher macht.
Technisch gilt ungefähr: Kennt man ein "Telltale"-Adventure, kennt man alle. Obwohl sich der Grafikstil von "The Walking Dead" sehr stark an typische Comiczeichnungen anlehnt, ist eine Verwandtschaft zu den älteren "richtigen" Adventures von Telltale durchaus spürbar, aber er ist wohl am ehesten mit dem Episodenspiel "Jurassic Park" zu vergleichen. Auch "The Wolf Among Us" schlägt in die gleiche Kerbe. Das Spielprinzip hat hingegen nicht mehr sonderlich viel mit klassischen Point&Click-Adventures zu tun, denn die Möglichkeiten der Interaktion mit der Spielwelt sind stark eingeschränkt und das Spiel ist dazu mit einer überschaubaren Anzahl an Quicktime-Events (=Szenen, in denen man unter Zeitdruck bestimmte Tasten ein- oder mehrmals drücken muss) gespickt. Wer jetzt befürchtet, es wäre langweilig nicht die ganze Rätselei wie gehabt erledigen zu können und das Spiel würde darunter leiden, der sei beruhigt: Die Geschichte wird so stark erzählt und reißt einen atmosphärisch und emotional derartig mit, dass man dabei so ziemlich alles vergisst. Selten habe ich mit Charakteren eines Spiels derartig "mitgelitten" wie mit den Protagonisten von "The Walking Dead". Der Versuch, die Qualitäten der mitunter genialen Comicvorlage und der Serienumsetzung zu transferieren ist also nur als "gelungen" zu bezeichnen. Die sehr gute englische Vertonung tut ihr Übriges, leider sind die deutschen Übersetzungstexte, auch die möglicher Antworten der Spielfigur, teilweise arg ungünstig und in manchen Fällen auch falsch übersetzt. Das hat selten einen großen Einfluss auf den Spielverlauf, wer aber Wert auf ein hundertprozentig von den Machern gewünschtes Erlebnis legt, der wähle zur Hilfe die englischen Untertitel oder verzichte, bei entsprechender Beherrschung des Englischen, komplett auf diese.

Der Preis von knapp 20 Euro (in so fern man nicht die 5 Euro FSK-18-Versandgebühr einberechnet...) geht für ca. 12-15 Stunden Spielspaß vollkommen in Ordnung. Im Schnitt braucht man für eine Episode 2-3 Stunden, "400 Days" schlägt mit etwas weniger zu Buche und kann auch die emotionale Tiefe der eigentlichen Staffel nicht erreichen. Dazu gibt es den Soundtrack, der für Sammler sicher ein nettes Gimmick ist. Was bleibt also noch, außer dem Erlebnis die volle Anzahl Sterne zu verleihen?
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Ich wusste schon vor 3 Tagen, nachdem ich die erste Staffel von Telltales „the Walking Dead“ beendet habe, dass ich dazu eine Rezension schreiben möchte/werde/muss. Allerdings war ich emotional kurz nach dem Spiel einfach noch nicht in der Verfassung überhaupt etwas zu schreiben, da ich das Gesehene, Gehörte und Gespielte erst verarbeiten und sacken lassen musste.

WORUM GEHT ES IN DEM SPIEL?

Kaum jemand dürfte in den letzten Jahren nichts von der gleichnamigen TV-Serie gehört oder gelesen habe, welche auf dem gleichnamigen Comic von Robert Kirkman basiert. Wie der Name „the Walking Dead“ schon sagt, geht es um den umhergehenden Tod oder tote Umhergehende (kann man sehen wie man will und beides trifft ins Schwarze). Wir befinden uns also in einer Welt, in der Walker/Beißer (=Zombies) herumgehen und es kaum noch Menschen gibt (also keine lebenden ;) ). Im selben Universum spielt auch die Adventure-Adaption von Telltale. Diese lassen einen in die Rolle des verurteilten Verbrechers Lee Everett schlüpfen, welcher gerade auf dem Weg ins Gefängnis ist, als die Zombieapokalypse ausbricht. Auf seiner Flucht vor den Walkern trifft er verschiedene Personen, welche später seine Gruppe darstellen werden. Wichtigstes und erstes Gruppenmitglied ist die kleine Clementine, deren Eltern sie bei ihrem Babysitter zuhause ließen und nun wahrscheinlich mehr tot als lebendig sind. Mit Lee Everett begibt man sich nun auf eine Reise durch eine Welt, in der nicht nur die Toten, sondern auch die Lebenden eine Gefahr darstellen und es unterm Strich nur ums reine Überleben geht.

WAS IST DAS SPIEL UND WAS IST DAS SPIEL NICHT?

The Walking Dead ist ein Episodenadventure. Dies rührt daher, dass Telltale seine Spiele immer in Episoden zum Download frei gibt (man bekommt also nie sofort das ganze Spiel, sondern eine von fünf Episoden – wie bei einer echten Serie eben).
Telltale verspricht in seinem Spiel, dass jede der Entscheidungen, welche man als Lee Everett trifft, auch einen Einfluss auf das Spielgeschehen nehmen werden. Hier tut sich jedoch ein Problem auf, denn Telltale sagt nicht in wie weit sich das Geschehen wirklich verändert. Tatsächlich ist es nämlich so, dass die Story sehr gradlinig gestaltet ist und nicht von den getroffenen Entscheidungen verändert wird. Beeinflusst wird ‚nur‘ das Verhältnis der einzelnen Protagonisten untereinander (wer wird dir trauen, wer wird dir helfen und wer wird dich mehr oder weniger mögen…). Das Spiel ist also kein zweites Heavy Rain.
The Walking Dead (tWD) ist KEIN Shooter oder mit Actiongewitter. Telltale macht Adventures (also Spiele, bei denen Aufgaben gelöst werden müssen um im Spiel voran zu kommen). Bei tWD geht es eher darum zu beobachten wie sich die Geschichte entwickelt, was aus den Beziehungen der Protagonisten untereinander wird und inwieweit man mit seinen (fiktiven) Entscheidungen leben kann.

WAS HALTE ICH VON DIESEM SPIEL?
Würde man mich zwingen meine Meinung mit nur einem Wort zum Ausdruck zu bringen, dann wäre das Wort „PHÄNOMENAL“. Telltale hat mich emotional so in die Geschichte involviert, dass ich bei der ein oder anderen Entscheidung oder bei Geschehnissen vor meinem PC saß und das Gefühl hatte, dass mir jemand mit voller Kraft meinen Brustkorb zusammendrücken würde. Ich habe gelacht, ich habe gelitten und ja, ich habe auch geweint. Ich war gegen Ende emotional erschöpft/fertig/erledigt. Ich spiele schon seit Jahren PC-Spiele und viele davon sind „Begleiter“ geworden (bspw. Monkey Island), aber ich habe noch nie ein Spiel gespielt, welches es schaffte mich so mitzureisen und emotional zu beeinflussen wie Telltales „the Walking Dead“. Ich freue mich unglaublich auf die zweite Season von tWD. Es ist sehr schwer zu erklären, warum dieses Spiel so toll ist, ohne etwas vom Inhalt zu spoilern, aber sagen wir es so… Telltale „fixt“ den Spieler an, wird Dinge geschehen lassen, welche ihn schockieren und welche ihn rühren… und diese Linie wird bis zum Ende konsequent durchgezogen.

FAZIT:

Wenn es ein Spiel gibt, welches man in seinem Leben einmal gespielt haben sollte, dann ist es „The Walking Dead“ von Telltale. Ich kann es nur empfehlen. Wer ein Freund von gutem Stroytelling, sowie ausgearbeiteten Charakteren ist und nicht unaufhörlich Dinge töten und in die Luft sprengen will, der wird sicherlich gefallen an tWD finden.
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am 3. Mai 2015
ich habs in einem lets play gesehen und fands sehr ansprechen und es ist nicht zu schwer aber auch nicht zu einfach
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