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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einmal mehr ein grandioses Album
Mit ASA meldet sich Vratyas Vakyas und FALKENBACH nach knapp drei Jahren mit einem neuen Album zurück - und einmal mehr begeistert das Resultat auf ganzer Linie!

Es ist faszinierend: die Musik von FALKENBACH beschwört wieder einmal vom ersten Lied an eine ganz eigene und ergreifende Atmosphäre, erhaben, episch, majestätisch... und, vor...
Vor 10 Monaten von Parsec veröffentlicht

versus
1 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein 40-Minuten Album ohne Innovation
Vratyas Vakyas von Falkenbach macht gute Musik, keine Frage. Sie berührt einen. Und die meisten Leute sagen, es ist in Ordnung, wenn eine Band ihrem Stil treu bleibt und gute Musik macht. Aber hier ist keine Spur von Neuerung zu erkennen. Die gleichen 6/8-Beats mit Keyboard-Flöten, im Wechsel mit Midtempo Blastbeat-Parts. Der gleiche Mix aus gutturalem und...
Vor 9 Monaten von xkcd veröffentlicht


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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einmal mehr ein grandioses Album, 2. November 2013
Von 
Parsec - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mit ASA meldet sich Vratyas Vakyas und FALKENBACH nach knapp drei Jahren mit einem neuen Album zurück - und einmal mehr begeistert das Resultat auf ganzer Linie!

Es ist faszinierend: die Musik von FALKENBACH beschwört wieder einmal vom ersten Lied an eine ganz eigene und ergreifende Atmosphäre, erhaben, episch, majestätisch... und, vor allem, schlichtweg authentisch. Man spürt als Hörer einfach, dass hier der Künstler komplett hinter seinem Werk steht, dass hier weder kommerzielles Kalkül noch Trendanbiederung den Sound diktierten, sondern echtes Herzblut und echte Leidenschaft.

Nach knapp anderthalben Tagen des Hörens muss man natürlich mit Wertungen und Vergleichen sehr vorsichtig sein, aber ich kann mir gegenwärtig gut vorstellen, dass sich ASA im Kontext der bisherigen (meiner Ansicht nach stets grandiosen) FALKENBACH-Releases als echter Meilenstein entpuppen könnte - ganz ohne Zweifel kann aber festgestellt werden, dass dieses Album sicherlich die FALKENBACH-Fans begeistern dürfte.

Was zeichnet ASA so besonders aus, dass ich mir vorstellen könnte, Vratyas Vakyas habe hiermit ein ganz besonderes Meisterstück vorgelegt? Ganz einfach der Facettenreichtum dieses Albums. ASA ist vielschichtig und gleichzeitig homogen - FALKENBACH bleiben sich absolut treu und gehen dennoch abwechlungsreich zu Werk, und das Album enthält Reminiszenzen an alle Phasen dieses Projekts, vom eher harschen Black Metal (mitunter, als vorsichtigen Vergleich, an Satyricon zu "Nemesis Devina" oder Ulver zu "Bergtatt"-Zeiten erinnernd) über natürlich die ganz epischen Hymnen bis hin zu den balladesken Momenten - all das, was FALKENBACH in der Vergangenheit auszeichnete und auch so besonders machte, kommt auf ASA voll zum Zuge. Das Album spannt einen regelrechten Bogen durch das gesammte Schaffen dieser Band.

Im Vergleich zum starken Vorgänger "Tiurida" fällt auf, dass die dort recht häufig anzutreffenden rein instrumentalen Stücke auf ASA diesmal keinen besonderen Stellenwert haben. Das Material von ASA wirkt ferner, verglichen zu dem des Vorgängeralbum (und denen davor...), einen Tick kompakter - "I Nattens Stilta" ist mit 06:24 Minuten das längste Stück dieses Albums, sieben oder gar acht Minuten lange Stücke, welche ja auf den bisherigen Vorgängeralben allesamt nicht ungewöhnlich waren, gibt es bei ASA nicht.

Für Abwechslung ist insgesamt bestens gesorgt (meiner Ansicht nach auch etwas mehr als "Tiurida"), und wie gesagt: jeder Song ist unverkennbar und einzigartig FALKENBACH.

Band und Produktion klingen passenderweise sehr organisch und natürlich, das neue Material ist atmosphärisch und griffig, es geht sofort ins Ohr, ohne dabei irgendwie seicht und zu vorhersehbar zu sein - und der ganz besondere, ergreifende Klargesang von Vratyas Vakyas kommt, neben den bekannten harschen Keifpassagen, natürlich auch wieder häufig (und häufiger als beim Vorgänger) zum Einsatz. ASA klingt also einmal mehr wie FALKENBACH klingen sollte! Die einmal mehr tiefgründigen, spirituellen und schlichtweg sehr persönlichen Texte reissen den Hörer ebenfalls mit und sind vielmehr als nur Beiwerk zur Musik, sondern ebenso wichtige Komponente des Gesamtwerkes.

Kurzum: wieder einmal ist es also FALKENBACH gelungen, ein begeisterndes Stück Musik vorzulegen - und obwohl die einzelnen Elemente durchaus auch von anderen Bands verwendet werden, in der Summe ist das Endresultat wieder etwas ganz Spezielles: FALKENBACH klingt auch auf diesem Album ganz eigen und ganz einzigartig... in einer Szene, in welcher sich dermaßen 08/15 Kapellen tummeln und leidlich die Klischees kopiert werden, steht diese Band weiterhin erhaben weit, weit über der Masse. Diese Band geht einfach unbeirrbar ihren Weg, was mit ASA einmal mehr deutlich unterstrichen wird.

Wer FALKENBACH schätzt braucht meiner Ansicht nach bei der Anschaffung dieses Werkes wirklich keine Sekunde zu zögern - mit ASA wird einmal mehr grandioses Album vorgelegt!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich bin begeistert!, 3. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem man auf das neue Album ein bischen warten mußte, bin ich restlos begeistert!

Zum einen ist das zunächst die außerordentlich ansprechende Aufmachung: die beiden CD's in einem wunderbaren, sehr ansprechend gestalteten Booklet.

ASA steht für FALKENBACH, man bekommt in hochwertiger Qualität genau das geboten, wofür der Bandname steht und seinen typischen, einzigartigen Stil auszeichnet.
Anspruchsvoller Viking-Metal, der, mit Können und Gespür, die Lust und das einfühlen auf sehnsüchtige Ebenen weckt, auf Traumreisen schickt: manchmal hat man das Gefühl, einer Ballade zuzuhören, wozu natürlich Vratyas Vakyas hervorragender, schon beschwördener, Gesang beiträgt.

Fast schon ein unheimlich ausgestaltet: I Nattens Stilta. Es beschleicht das Gefühl, man stünde in der Nacht an einem einsamen Ort und man fühlt etwas nahen.... Unbehagen macht sich breit...

Ein Album von, in jeder Hinsicht, hervorragenden Qualität, das ich nur empfehlen kann.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erhaben, 10. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Asa (Digipak) (Audio CD)
Meine Erwartungen waren sehr hoch nach der süchtig machenden single "Eweroun".
Und sie wurden erfüllt.
Vratyas Vakyas beglückt uns wieder einmal mit einem meisterlichen Output - und zwar vielseitiger als es in den letzten Jahren der Fall war!
Das Album deckt das volle Spektrum ab - von der super-eingängigen "Ballade" Eweroun (nach wie vor mein Favorit auf dem Album, der song hat es mir einfach angetan ;)) über das in eine ähnliche Kerbe schlagende "Bluot fuer Bluot" das gegen Ende dann auch nochmal mit Brachialität aufwartet bis hin zu einem der härtesten Falkenbach-Exzesse der letzten Jahre "Bronzen Embrace" der auch die alten Fans der Band verzücken dürfte.
Von der Spieldauer hält man es wieder wie die guten (alten!) Manowar: Kurz aber dafür um so besser und ohne Ausfälle - und wem es nicht paßt, der kann sich ja (zugegeben nicht grade billig) die limited Edition kaufen wo noch 4 weitere Stücke drauf sind die man im Internet anhören konnte und mit "En Lintinbluitin Faran" noch einen weiteren richtig majestätisch schönen balladesken song bietet der alleine es "fast" ;) wert wäre, zuzuschlagen, aber noch bin und bleibe ich bei der normalen Digi-Version. Die anderen drei Bonus-Stücke sind allesamt auch gut und passen 100% ins Album Konzept.

Fazit: Falkenbach bleibt für mich persönlich nach wie vor die Referenz im heidnischen Folk/Viking Metal noch vor Moonsorrow.

Einschalten, Augen zu, abdriften in eine andere Welt...
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk!, 4. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Für die Falkenbach-Puristen eines vorweg: Vratyas Vakyas alias Markus Tümmers wandelt bei diesem Album auf altbewährten Pfaden! Falkenbach bleibt weit weg von Trends, Klischees oder zu fetten Produktionen. Wer Falkenbach erwartet, bekommt hier genau was er sich erhofft und kann sein Geld bedenkenlos investieren.

Auf „Asa“ allerdings erscheinen die Lieder meiner Meinung nach auf verschiedenen Ebenen breiter und variabler angelegt zu sein: Die Melodien in den ruhigeren wie auch den schnelleren Stücken gehen -ohne dabei auch nur das kleinste Bisschen Falkenbach vermissen zu lassen- tiefer als auf den bisherigen Alben. Sie sind ambivalenter, facettenreicher und die Übergänge zwischen einzelnen Passagen als auch der Gesamteindruck des Albums sind organischer. Bei älteren Alben, wie etwa „En their…“ geht es mir manchmal so, dass ich entweder nur die ruhigeren Stücke oder eben nur die Abgeher höre; hier aber erscheinen die (sich jeweils Lied um Lied abwechselnden) ruhigen und schnellen oder härteren Stücke wie aus einem Guss. Wer jetzt Bedenken hat, dass dabei diese „monotone“ manchmal fast schon meditative Stimmung, die Falkenbach durch die anhaltende Wiederholung von schlichten und dabei zugleich majestätischen Riffs erzeugt, verloren gegangen ist, irrt sich zum Glück.

Der bereits über die letzten Alben etablierte Stil, ruhigere Stücke und kälteres Material abwechselnd zu präsentieren wird fortgesetzt: Nach dem erhabenen Opener „Vaer Stjernar Vardan“ (an dessen Ende ein Gitarrensolo einsetzt, das einen spätestens bewusst werden lässt, dass man auf diesem Album auf eine lange Reise geschickt wird) schickt uns Vakyas mit „Wulfarweijd“ zum ersten Mal raus in die Kälte.

Mit dem darauf folgenden „Mijn Laetzt Wourd“ gibt uns Vakyas eine wärmende Verschnaufpause am Feuer, aber spätestens das folgende „Bronzen Embrace“ hat Riffs, die so kalt und hart sind wie eine gefrorene Schneedecke, die sich bei der weiteren Reise mit jedem Schritt tiefer in die Waden schneidet. Hier finde ich den Vergleich zu den entsprechenden Ulver-Scheiben sehr passend (siehe auch die sehr gelungene Rezension von Parsec).

FAZIT:
Ich möchte jetzt hier nicht auf alle Songs einzeln eingehen. Nur so viel: Jeder Song ist eine Reise für sich. Das Album entwickelt sich dabei insgesamt, wenn man sich die nötige Zeit nimmt, zu einer Naturgewalt – erhaben-schmucklos, kalt-warm, schlicht-bombastisch…und vor allem natürlich!!!

Wenn dann am Schluss die letzten Noten verklingen, fühlt man sich wie nach einer langen Reise...für einen Augenblick ist das Leben großartig!

Zur Special Edition im Buchformat:
Die CD kommt wie gesagt in Buchform im schwarzen Canvas-Einband mit goldenem Logo in ca. 7" Größe. Erhabene Bilder, die der Musik gerecht werden, Texte mit Übersetzung ins Englische; auf Deutsch Auszüge in Gedichtform...ich war noch nie so von einer CD-Aufmachung so begeistert! CD und BonusCD sind vorne bzw. hinten auf den Innenseiten des Buchcovers angebracht. (CDs könnten nach einiger Zeit evtl. schlecht halten.) Die Musik auf der Bonus-CD (4 Songs) hält die Qualität des Albums! Einziger Malus: Die goldene Schrift auf dem Einband blättert jetzt schon langsam ab und wird wohl nicht ewig halten.
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5.0 von 5 Sternen Fantaschtische Welten !, 30. Januar 2014
Von 
D. Albrecht (Ostwestfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Asa (Digipak) (Audio CD)
Atmosphärisch - düster - abwechslungsreich ! Treibender Pagan/Viking/Black Metal. Die Scheibe lässt sich nicht so konkret zu einem einordnen. Einfach nur klasse. Sollte in keiner ausgewogenen Metalsammlung fehlen !!!
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5.0 von 5 Sternen purer Vikingmetal, 15. Januar 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Asa (Digipak) (Audio CD)
Also als ich den Titel Eweroun zum ersten Mal gehört hab, hat dieser mich gleich vom Hocker gerissen. Und genauso ist das komplettes Album. Eigentlich hat mich bei Falkenbach immer die Stimme etwas irritiert, es gab zwar geile Songs aber eben mit der Zeit nervig. Dies ist bei diesem Album ganz anders. du wirst bei diesen Songs sogar richtig mitgerissen. Die songs erzeugen eine richtig gehende Atmosphäre die ich eigentlich nur noch von Moonsorrow, die ersten Thrudvangar Alben und Finntroll kenne. Also für mich das Vikingmetal Album 2013
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5.0 von 5 Sternen Vaer Stiernar Vaerdan, 10. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Asa (Digipak) (Audio CD)
Träumen, nordisch !!!
Am Lagerfeuer für jeden Thorhammerträger ein Muss!!
Ein inneres Gefühl von Weite und Freiheit!
Sehr sehr empfehlenswert , Klänge und Gesang der berührt!!!
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5.0 von 5 Sternen Für Pagan-Metal-Fans ein MUSS, 29. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Asa (Digipak) (Audio CD)
...denn dieses Album könnte man durchaus als Referenzwerk betrachten!!!
Ruhige Parts wechseln mit schnellen und brutalen Passagen, öfters auch mal etwas Folk eingestreut, mal Klargesang, mal Growls - und alles wirkt nicht irgendwie angestückeltoder wirr, sondern wie aus einem Guß! Alles harmoniert bestens zusammen, jedes Lied ist ein Meisterstück für sich. Und am Ende sitzt man nicht gelangweilt vor den Boxen, sondern sehnt ungeduldig das nächste Falkenbach-Album herbei - und drückt die "repeat"-Taste...
Die Kritik, daß alles dem gleichen Strickmuster folgt, kann ich nicht nachvollziehen - das macht doch eigentlich so gut wie jede Band so?!? Wobei man bei manchen Bands nur ein Lied hören muß, um zu wissen, wie der Rest klingt - nicht so bei Falkenbach!!!

Markus Tümmers, setzen, 1+++!!! Sehr gut - drei Fleißstempelchen extra!!!

Schade, daß ich nicht mehr Sterne vergeben kann - für mich D A S Album des Jahres!!!

P. S. Wer natürlich diese Art von Musik nicht mag, wird mit diesem Album nicht bekehrt werden. Aber ich meckere ja beispielsweise auch nicht über Grindcore-Alben, auch wenn ich diese Mucke nicht mag.
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5.0 von 5 Sternen Überraschend kurze Wartezeit auf ein überraschend gutes Album, 9. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Asa (Digipak) (Audio CD)
Falkenbach ist eine der wenigen Bands, die sich Authentizität groß auf die Fahne schreiben dürfen.

Tiurida hat sehr lange gebraucht bei mir und es hat das gewisse Etwas gefehlt (dennoch einige sehr starke Lieder!).
Nachdem die neue Scheibe so früh angesetzt wurde, habe ich schon fast den Glauben an Falkenbach verloren. So eine kurze Wartezeit ist man ja gar nicht gewohnt. Aber dann haut der Typ sowas raus! Ich kann mich leider immer noch nicht ganz von dem Gedanken verabschieden, dass Falkenbach kein 1-Mann-Projekt mehr, sondern eine Band ist. Naja, ich mache Vratyas Vakyas trotzdem dafür verantwortlich.

Die Songs sind sehr abwechslungsreich und es kommt nie Langeweile auf, eigentlich abwechselnd ein etwas ruhigeres Lied und darauf dann etwas eher in Richtung Black Metal. Bisher gefiel mir der cleane Gesang immer sehr gut, dass das ganze nun auf einem plattdeutschen Dialekt gesungen wird, macht es nochmal deutlich besser. Der Gesang hat sich auch deutlich weiter entwickelt.

Jetzt gefallen mir aber auch die härteren Parts so gut, dass ich diese unbedingt hervorheben muss. Insbesondere die Riffs sind melodischer geworden und fügen sich einfach besser ins Gesamtbild einer Pagan Metal-Band ein (was ja viele Genres umfassen kann). Die Riffs erinnern mich teilweise an Windir, was ein großes Kompliment darstellt.

Die Keyboards wirken nicht mehr deplaziert, sondern fügen sich wunderbar ein, auch als Folk-Instrumente. Gefällt mir sehr gut.

Bis auf einige vorige Ausnahmen wie læknishendr werden hier vermehrt Blastbeats eingesetzt. Passt sehr gut und es ist nicht nur Geballer.

Ich möchte auch hervorheben, dass öfter akkustische Gitarre mit verzerrter Gitarre spielt (das ist aber nichts neues). Ich steh da drauf und das hört sich sehr geil an!

Auf die Sprache bin ich ja schon zu sprechen gekommen. Ich finde es irgendwie doof, dass jede Band auf Englisch singen muss. Das hat mich auch an Falkenbach gestört, besonders weil ich auch die Bezüge auf die altnordische Literatur toll fand, aber es gab sie viel zu selten. Immerhin gab es dann auch einige altnordische Texte. Der Weg hin zum Englischen hat Falkenbach für mich ein bisschen langweiliger gemacht, insbesondere da ich die Aussprache nun nicht so super fand (Hávámal beispielsweise, hier hätte man ja das Eddalied auf Originalsprache zitieren können...). Das Ganze ist natürlich irgendwie Ansichtssache, vielleicht traue ich dem Herrn Vratyas Vakyas auch zu viel zu. Ich weiß nur, dass er wohl auf Island aufgewachsen ist - deshalb habe ich erwartet, dass da mehr hätte kommen können. Aber das hat ja nun nichts mit dem Album zu tun, da dieses eigentlich nicht mehr in diese nordische Thematik einzuordnen ist.
Also, dieser neue Dialekt macht das ganze wirklich unglaublich authentisch und es gefällt mir einfach sehr gut.

Das einzige, was ich bemängeln kann, ist die Liedlänge. Gerade bei dieser Art von Musik genieße ich vor allem die Lieder, die auch mal bis 10 Minuten oder darüber hinaus gehen. Einige Lieder hätte man hier schon länger machen können. Dafür gibt es aber auch recht viele Lieder (9 bzw. 13 in der Limited Edition), was das ganze sehr abwechslungsreich macht.

Die Limited Edition hat sich wirklich gelohnt. Bis auf "Return to Ultima Thule", was eine neue Version eines alten Liedes darstellt (wie schon Asaland auf Tiurida), sind es 3 vollständige Lieder. Das Buch ist unglaublich schön aufgemacht und es finden sich darin Übersetzungen, da die Texte leider nicht zu verstehen sind. Plattdeutsch ist halt schon sehr nah am Skandinavischen. Hat sich auf jeden Fall gelohnt, allein schon, weil es sich gut im Regal macht ;)

Insgesamt eine deutliche Kaufempfehlung, auch für das mit 30€ nicht günstige Buch (habe es direkt von Prophecy bezogen), aber es lohnt sich!
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5.0 von 5 Sternen FALKENBACH FOREVER!, 20. November 2013
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Rezension bezieht sich auf: Asa (Deluxe Edition) (MP3-Download)
1A Falkenbach Album, so kennt man Ihn mit seiner ausdruckstarken und klanggewaltigen Musik, die geht unter die Haut! Immer empfehlenswert!

Gruß Rudi!
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Asa (Deluxe Edition) von Falkenbach
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