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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überraschungsfilm aus England, 13. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wild Bill - Vom Leben beschissen! (DVD)
Der Film Wild Bill wird von den Kritikern sehr positiv besprochen, das liest man hier auf der Produktseite, und das sieht man auch bei IMBD, wo er einen tollen Score und tolle Bewertungen bekommt, und, was soll ich sagen, das bekommt er völlig zurecht, denn wir haben hier einen kleinen und richtig guten Üerraschungsfilm, der hoffentlich von vielen Menschen da draußen wahrgenommen werden wird, denn verdient hat er es allemal. Das Regiedebüt von Dexter Fletcher, den man aus Filmen wie Bube Dame König grAs und Layer Cake kennt, ist ein klassisches britisches Gangster-Sozial-Drama um einen entlassenen Ex-Knacki, der draußen wieder auf seine Söhne trifft und sich ihnen annähern muss, um seine Familie nicht wieder völlig auseinanderbrechen zu lassen. Dass dies alles andere als einfach und unkompliziert wird, wird ja schon im Trailer angedeutet. Der Film hat sozialkritische Aspekte, Humor und Gangster-Elemente und ist immer spannend und sehenswert, die Schauspieler sorgen für ein hohes Maß an Glaubwürdigkeit und der Soundtrack passt wunderbar zum in London spielenden Film. Wer mir nicht glaubt, sollte sich im Netz selbst ein Bild machen, der Film kommt gut an. Mein Fazit: Tolles Drama mit überzeugenden Schauspielern und viel Gefühl, mein persönlicher Geheimtipp.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erfrischende britische Drama-Gangster-Komödie, 25. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Wild Bill - Vom Leben beschissen! [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich mag britische Filme. Ich mag britischen Humor, ich mag britische Sichtweisen und ganz besonders mag ich britische Filme. Deshalb hatte ich mich auch sehr auf „Wild Bill – vom Leben bes*****en!“ gefreut. Immerhin sollten ja große Namen mitwirken, allen voran für mich persönlich natürlich Dexter Fletcher, der sich bislang allerdings nur als Darsteller bewährt hatte und hier den Schritt hinter die Kamera wagte. Aber auch über Leo Gregory, der sich spätestens seit „Hooligans“ in mein Herz gespielt hatte, freute ich mich sehr. Und auch hier spielt er souverän seinen Part, auch wenn er vergleichsweise flach erscheint. Doch dazu später mehr. Warum „Wild Bill“ mich aber auch viele Kritiker wirklich begeistert hat, möchte ich hier kurz darlegen.

Die Handlung:

Im Grunde geht es um Bill und „seine Jungs“(seine Söhne!). Bill ist gerade erst aus dem Gefängnis entlassen worden und steht jetzt vor der großen Hürde, sowohl den Schritt zurück in die Zivilisation zu bestehen, als auch eine Bindung zu seinen Söhnen aufzubauen. Diese hatten die letzten Jahre ganz alleine verbringen müssen, da ihre Mutter sie auch verlassen hatte. So wirken beide schon sehr reif für ihr Alter und müssen doch noch die Herausforderungen des Erwachsenwerdens überstehen.
In diese seltsamen Verhältnisse kehrt Bill also zurück und es macht den Anschein, als wäre er restlos überfordert und könne niemals die Situation bestehen. Gerade als er schmeißen und auswandern will, klingelt das Jugendamt und Bill muss verhindern, dass seine Söhne in ein Heim eingewiesen werden. So beginnt eine sehr rührende, dramatische, aber auch ungemein herzliche Geschichte, wie eine Familie an einer aussichtlos wirkenden Situation wächst und ungeahnte Dimensionen erreichen kann.

Meine Meinung:

Ich empfinde „Wild Bill – vom Leben bes*****en!“ als ein mehr als gelungenes Regiedebüt und fordere mehr davon! Gekonnt spielt Fletcher mit den Emotionen des Betrachters. So bleibt dem Publikum häufig das Lachen im Halse stecken, nur um im nächsten Moment wieder herzhaft zu schmunzeln. Der Film ist traurig und komisch zugleich, doch wirkt das Maß hier sehr gut gewählt, sodass keine der lustigen oder dramatischen Passagen fehl am Platze oder gekünstelt wirken. Und irgendwie kann man mit Bill mitfühlen, was wohl das Wichtigste an einem Film ist: ein sympathischer Protagonist.
Die Synchronisierung finde ich allerdings leider nicht sehr gelungen. Das hat glücklicherweise Ausnahmen, so hat beispielsweise Leo Gregory seine gewohnte deutsche Stimme. Dennoch würde ich allen, die des Englischen mächtig sind dazu raten, die Originalfassung anzuschauen.
Vom Finale hätte ich mir mehr versprochen, viele Fragen bleiben erstmal offen. Das scheint aber so beabsichtigt zu sein. Vielleicht muss ich den Film noch etwas sacken lassen. Und ein zweites Mal werde ich ihn bestimmt auch sehen.

Trotz der leichten Kritikpunkte reicht es hier immer noch für die vollen 5 Sterne, ich kann „Wild Bill“ nur jedem ans Herz legen, der einen Faible für britische Filme oder allgemein Gangster-Dramen hat. Die Vergleiche zu „Bube, Dame, König, gRas“ und „Layer Cake“ finde ich dabei allerdings trotz der offensichtlichen Parallelen nicht wirklich passend, da diese doch etwas abgedrehter sind und den Schwerpunkt deutlich weiter in Richtung der Komödie platzieren. Einen passenderen Vergleich habe ich allerdings gerade auch nicht, etwas erinnert fühlte ich mich an eine Mischung aus „Brügge sehen... und sterben?“ und „Requiem for a Dream“ im britischen Gangster-Milieu. Aber so wirklich treffend ist das auch nicht. Falls mir noch etwas einfällt, werde ich die Rezension natürlich editieren.

Bis dahin bleibt nur nochmal festzustellen: „Wild Bill“ ist ein toller Film, der sich mit viel Witz, Charme und Feingefühl einem sensiblen Thema annähert und dabei (fast) alles richtig macht. Glückwunsch, Mr. Fletcher!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Drama mit Tiefgang und viel Charme, 20. Februar 2014
Von 
Marc Jozefiak "horror 1966" (Hildesheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Wild Bill - Vom Leben beschissen! (DVD)
Gangster-Dramen aus Großbritannien sind in der Regel eigentlich immer absolut sehenswert, verlaufen jedoch fast immer nach dem gleichen Schema. Nun ist auch "Wild Bill" durchaus in die Gangster-Ecke einzuordnen, aber dennoch hebt sich der Regie-Erstling von Dexter Fletcher sehr wohlwollend von anderen Genre-Kollegen ab. Das ist ganz einfach in der Tatsache begründet, das der Regie-Neuling hier ein äußerst authentisches-und in erster Linie menschliches Drama geschaffen hat, das von der ersten bis zur letzten Minute in allen Belangen zu überzeugen weiß. In der Hauptsache zeichnen dafür die erstklassig gezeichneten Charaktere bei die mit erstklassigen und sehr überzeugenden Darstellern besetzt sind. Hervorstechend fällt dabei vor allem Charlie Creed-Miles ins Auge des Betrachters, der als aus dem Knast entlassener Vater mitbekommen muss, wie seine beiden pubertierenden Söhne von der Mutter verlassen wurden und sich nun selbst irgendwie durchs Leben schlagen müssen. Fletcher ist es absolut erstklassig gelungen den tristen Alltag der Kids überzeugend in Szene zu setzen, wobei ganz besonders die verwahrlosten Lebensumstände und die Abneigung gegen den eigenen Erzeuger sehr eindrucksvoll in den Fokus gerückt wird. Besonders die abwehrende Haltung des älteren Dean gegenüber dem Vater zeigt die gesamte Verbitterung und Verzweiflung eines Teenagers den man praktisch um seine Kindheit beraubt hat. Dieser Aspekt zieht sich dann auch wie ein roter Faden durch die gesamte Geschichte, denn während der jüngere Jimmy doch ziemlich schnell einen Zugang zu Bill findet, dauert es fast bis zum Ende, damit auch das Eis zwischen Dean und seinem Vater gebrochen werden kann und ein versöhnlicher Ton zwischen den beiden zustande kommt.

Obwohl "Wild Bill" hauptsächlich ein waschechtes Drama darstellt beinhaltet das Werk auch jede Menge komödiantische Anleihen, der Humor offenbart sich dabei in erster Linie durch äußerst charmante Situationskomik, lässt aber gleichzeitig auch die Züge einer wunderbaren Tragikomödie erkennen. Neben der generell erstklassigen Beleuchtung sämtlicher für die Geschichte wichtigen Figuren rückt selbstverständlich immer wieder Bill in den Mittelpunkt des Geschehens, wobei die Wandlung seines Charakters extrem gut nachvollziehbar ins Bild gesetzt wurde. Will er zu Beginn eigentlich nur kurz einmal nach über 8 Jahren Haft bei seiner Familie vorbeischauen, so merkt er doch mit der Zeit immer mehr, das seine beiden Söhne wirklich eine echte Vaterfigur brauchen, damit sie nicht vollkommen in der Tristesse ihres Alltages versinken. An dieser Stelle nimmt dann die Figur des jüngeren Jimmy einen größeren Stellenwert ein, denn der 11-Jährige gerät immer mehr auf die schiefe Bahn, was letztendlich auch dazu führt, das "Wild Bill" seinem Namen im Finale der Geschichte alle Ehre macht. Trotz seines legendären Rufes den er genießt kann man sich eigentlich nur schwer vorstellen, das dieser hagere und eher unscheinbare Mann zum echten Vulkan werden kann, dessen Ausbruch man aus gesundheitlichen Gründen lieber nicht erleben möchte.

Der Showdown in einem Pub zeigt dies ganz eindeutig, denn um seinen jüngeren Sohn aus den Fängen einiger Drogen-Dealer zu befreien ist Bill dazu gezwungen, gegen eine zahlenmäßig klar überlegene Gruppe ankämpfen. In dieser Passage bekommt man dann auch die einzigen wirklichen Action-Einstellungen geboten, was aber keinesfalls als negative Kritik aufgefasst werden sollte. vielmehr verhält es sich so, das mehr solcher Szenen der Geschichte geschadet hätten, die ihren eigentlichen Stärken doch ganz eindeutig in den dramatischen Elementen beinhaltet. Die tristen Schauplätze des Ganzen untermalen hier den starken Eindruck eines Sozial-Dramas mit familiärem Hintergrund, das mit einigen, wenigen Action-Inhalten angereichert wurde, die der Authenzität der Ereignisse sehr gut zu Gesicht steht. Die menschlichen Momente tragen dafür Sorge, das einem diese Story streckenweise auch richtig unter die Haut geht und dennoch beinhaltet der Film gleichzeitig einen unglaublich hohen Unterhaltungswert, so das insgesamt ein hervorragender Gesamteindruck entsteht, der "Wild Bill" in die Kategorie der positiv überraschenden Filme hievt.

Man kann Dexter Fletcher nur zu einem rundum gelungenen Regie-Erstling gratulieren der eine extrem gute Geschichte erzählt, in der verschiedene Genre-Elemente absolut grandios miteinander vermischt wurden. Tolle Schauspieler, ein wenig Action und eine glaubwürdige Erzählung sorgen so für ein beeindruckendes Gesamtpaket, das sich einmal jenseits der ansonsten üblichen Gangsterfilme aus Großbritannien ansiedelt und dadurch ganz besonders auffällt. Lediglich das Ende hat mich persönlich etwas gestört, denn hier hätte ich mir wirklich ein Happy End gewünscht, das aufgrund diverser Vorfälle aber leider nicht richtig zustande kommen kann. Und trotzdem wird der Betrachter mit einem sehr befriedigendem Eindruck aus diesem Film entlassen, den man sich ganz bestimmt nicht das letzte Mal angesehen hat.

Fazit:

"Wild Bill" ist ein in allen Belangen vorzüglicher Film-Genuss, den man in dieser Form wohl eher nicht erwartet hätte. Dramatisch, spannend und unglaublich charmant kommt hier ein Drama daher, das trotz seiner Ernsthaftigkeit auch genügend Momente beinhaltet, in denen man sich ein Schmunzeln nicht verkneifen kann. Wer also Lust auf diese außergewöhnliche Kombination verspürt sollte unbedingt zugreifen, denn bei dieser Geschichte kann man nicht viel falsch machen.
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5.0 von 5 Sternen Exzellentes Drehbuch!, 23. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Wild Bill - Vom Leben beschissen! [Blu-ray] (Blu-ray)
Der Schriftsteller Danny King schrieb den Drehbuch zu diesen tollen Film. Eine super Balance von Humor und Teifgang! Ich kann auch seine Bücher (auf Englisch) empfehlen. Die Bücher (Burglar Diaries, Bank Robber Diaries und Hitman Diaries) haben zwar nicht den Tiefgang diesen Filmes, sind aber 'Laugh out Loud' komisch!
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5.0 von 5 Sternen Absoluter Geheimtipp, 4. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Wild Bill - Vom Leben beschissen! (DVD)
Der Regisseur Dexter Fletcher beweist hier, dass er nicht nur schaupielern kann, sondern auch eine super Figur auf der anderen Seite der Kamera macht! Wild Bill kann man beim klassischen britischen Gangster-Drama ansiedeln, allerdings mit einer guten Portion Sozial Drama. Die schauspielerische Leistung ist durch die Bank weg überzeugend. Ein weiteres Highlight bei Wild Bill ist auf definitiv der Soundtrack!
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5.0 von 5 Sternen Working Class at its best!, 1. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Wild Bill - Vom Leben beschissen! [Blu-ray] (Blu-ray)
Wie die anderen Rezensenten vor mir hat mich der Film absolut überrascht und überzeugt. Nachdem bisher alle Filme des Regisseurs Dexter Fletcher (Bube Dame König grAs und Layer Cake) mich absolut begeistert haben, musste ich mir Wild Bill besorgen. So ist Wild Bill ein klassisches britisches Gangster-Sozial-Drama, brilliant besetzt und gespielt. Wer auf britische Working Class Filme steht und zusätzlich auf einen großartigen Soundtrack steht sollte sich Wild Bill besorgen.
Absolut und total empfehlenswert!
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5.0 von 5 Sternen Stark..., 9. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Wild Bill - Vom Leben beschissen! [Blu-ray] (Blu-ray)
Es sind oft die Filme, von denen man am wenigsten erwartet, die einen am meisten überraschen. So ist es mir bei "Wild Bill - Vom Leben bes*******" passiert.

Zugegeben, die Story ist nicht neu, aber getragen von einer ganzen Reihe guter und irgendwie auch bekannter Schauspieler, allen voran die sehr gut agierenden Charlie Creed-Miles und Will Poulter als Vater und Sohn.

Es ist immer wieder faszinierend, wie es die Briten schaffen aus eigentlich dunklen und deprimierenden Stories, die meist auch noch im sozialen Abseits spielen, wunderbare, lebensbejahende Filme zu machen. "Wild Bill" macht es sich nicht einfach. Die guten Dinge, die Bill im Laufe der Geschichte passieren, haben ihren Preis und es gibt auch kein Happy End im Hollywoodstil. "Wild Bill - Vom Leben bes*******" ist aber definitiv ein Film zum Lachen und vielleicht auch zum Weinen, aber vor allem zum Mitfühlen. Für mich schuf Regisseur Dexter Fletcher hiermit ein absolutes Meisterwerk.

"Wild Bill - Vom Leben bes*******" sieht mit seinen stimmig-tristen Bildern nicht nur gut aus, sondern bietet auch einen hervorragenden Soundtrack, der einen großen Teil zur Atmosphäre beiträgt. Mit der Originalität, welche das Team in der Inszenierung an den Tag legte, schaffte es der Regisseur, den Zuschauer ein ganzes Stück in die Handlung zu ziehen und einen tollen Film zu schaffen.

Als Bonusmaterial liegen der blu ray u. a. "Deleted" und "Extended" Scenes bei.

Fazit:

Für alle, die abseits der Wohlfühlfilme etwas sehen wollen, das den Zuschauer sehr berührt. Empfehlenswert!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brit-Drama at it's best!, 7. Januar 2014
Von 
Joe D. Foster (www.myrevelations.de) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Wild Bill - Vom Leben beschissen! [Blu-ray] (Blu-ray)
Dexter Fletcher ist seit vielen Jahren erfolgreich als Darsteller unterwegs, und hat auch in einigen bekannten Werken ("Layer Cake", "Bube, Dame, König, GrAs"...) mitgewirkt. 2011 entschied sich der mittlerweile 47-jährige nun einmal selbst hinter der Kamera aktiv zu werden, und drehte den Film "Wild Bill - vom Leben bes*******!". Eine Nebenrolle hat er auch in seinem eigenen Streifen inne, aber ansonsten konzentrierte er sich auf die Arbeit als Regisseur.
Bill kommt nach längerer Zwangsauszeit aus dem Knast. Seine Frau ist weg, und seine minderjährigen Söhne leben alleine. Da Bill aber auch nicht den Vorzeigevater geben möchte, erpresst ihn einer der Söhne, da sonst das Jugendamt einschreiten, und die Kinder in staatliche Obhut geben würde. Es ist aber nicht Bills einziges Problem, sich mit seinen Kindern zu arrangieren, denn auch seine verbrecherische Vergangenheit holt ihn alsbald wieder ein, und es steht viel mehr auf dem Spiel als nur das Sorgerecht.
Fletcher besann sich in seinem Regiedebüt auf das Metier, das ihm am meisten liegen dürfte: Die britische Unterschicht. Er selbst hat in derartigen Filmen oft genug mitgewirkt, und das merkt man dem Endprodukt auch an. Zwar ist "Wild Bill" kein reinrassiger Gangsterstreifen ala Guy Ritchie, aber es sind deutliche Spuren in diese Richtung vorhanden. Der Rest besteht aus einem absolut gelungenen Milieudrama, das vor allem dank den superben Darstellern funktioniert. Charlie Creed Miles spielt den Bill absolut überzeugend, aber auch seine beiden Söhne sind adäquat besetzt. Will Poulter ("Wir sind die Millers") glänzt in der Rolle des Dean, und die sonstigen Nebenrollen stehen mit Leuten wie Andy Serkis gut da. Leider ist die deutsche Synchro etwas lieblos geraten, aber für so etwas kann man ja gerne zum O-Ton greifen, der das britische Flair nurmehr unterstreicht. Wer einen erstklassigen britischen Film sehen will, der ist hier goldrichtig! Man darf hoffen, dass dies nicht Fletchers letzte Arbeit als Regisseur sein wird.
Die Blu-ray ist bild- und tontechnisch auf gutem Niveau, im Bonusbereich finden sich neben Trailern auch noch Deleted Scenes und Extendes Scenes.
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Wild Bill - Vom Leben beschissen! [Blu-ray]
Wild Bill - Vom Leben beschissen! [Blu-ray] von Dexter Fletcher (Blu-ray - 2014)
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