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am 25. Februar 2014
Ich mag britische Filme. Ich mag britischen Humor, ich mag britische Sichtweisen und ganz besonders mag ich britische Filme. Deshalb hatte ich mich auch sehr auf „Wild Bill – vom Leben bes*****en!“ gefreut. Immerhin sollten ja große Namen mitwirken, allen voran für mich persönlich natürlich Dexter Fletcher, der sich bislang allerdings nur als Darsteller bewährt hatte und hier den Schritt hinter die Kamera wagte. Aber auch über Leo Gregory, der sich spätestens seit „Hooligans“ in mein Herz gespielt hatte, freute ich mich sehr. Und auch hier spielt er souverän seinen Part, auch wenn er vergleichsweise flach erscheint. Doch dazu später mehr. Warum „Wild Bill“ mich aber auch viele Kritiker wirklich begeistert hat, möchte ich hier kurz darlegen.

Die Handlung:

Im Grunde geht es um Bill und „seine Jungs“(seine Söhne!). Bill ist gerade erst aus dem Gefängnis entlassen worden und steht jetzt vor der großen Hürde, sowohl den Schritt zurück in die Zivilisation zu bestehen, als auch eine Bindung zu seinen Söhnen aufzubauen. Diese hatten die letzten Jahre ganz alleine verbringen müssen, da ihre Mutter sie auch verlassen hatte. So wirken beide schon sehr reif für ihr Alter und müssen doch noch die Herausforderungen des Erwachsenwerdens überstehen.
In diese seltsamen Verhältnisse kehrt Bill also zurück und es macht den Anschein, als wäre er restlos überfordert und könne niemals die Situation bestehen. Gerade als er schmeißen und auswandern will, klingelt das Jugendamt und Bill muss verhindern, dass seine Söhne in ein Heim eingewiesen werden. So beginnt eine sehr rührende, dramatische, aber auch ungemein herzliche Geschichte, wie eine Familie an einer aussichtlos wirkenden Situation wächst und ungeahnte Dimensionen erreichen kann.

Meine Meinung:

Ich empfinde „Wild Bill – vom Leben bes*****en!“ als ein mehr als gelungenes Regiedebüt und fordere mehr davon! Gekonnt spielt Fletcher mit den Emotionen des Betrachters. So bleibt dem Publikum häufig das Lachen im Halse stecken, nur um im nächsten Moment wieder herzhaft zu schmunzeln. Der Film ist traurig und komisch zugleich, doch wirkt das Maß hier sehr gut gewählt, sodass keine der lustigen oder dramatischen Passagen fehl am Platze oder gekünstelt wirken. Und irgendwie kann man mit Bill mitfühlen, was wohl das Wichtigste an einem Film ist: ein sympathischer Protagonist.
Die Synchronisierung finde ich allerdings leider nicht sehr gelungen. Das hat glücklicherweise Ausnahmen, so hat beispielsweise Leo Gregory seine gewohnte deutsche Stimme. Dennoch würde ich allen, die des Englischen mächtig sind dazu raten, die Originalfassung anzuschauen.
Vom Finale hätte ich mir mehr versprochen, viele Fragen bleiben erstmal offen. Das scheint aber so beabsichtigt zu sein. Vielleicht muss ich den Film noch etwas sacken lassen. Und ein zweites Mal werde ich ihn bestimmt auch sehen.

Trotz der leichten Kritikpunkte reicht es hier immer noch für die vollen 5 Sterne, ich kann „Wild Bill“ nur jedem ans Herz legen, der einen Faible für britische Filme oder allgemein Gangster-Dramen hat. Die Vergleiche zu „Bube, Dame, König, gRas“ und „Layer Cake“ finde ich dabei allerdings trotz der offensichtlichen Parallelen nicht wirklich passend, da diese doch etwas abgedrehter sind und den Schwerpunkt deutlich weiter in Richtung der Komödie platzieren. Einen passenderen Vergleich habe ich allerdings gerade auch nicht, etwas erinnert fühlte ich mich an eine Mischung aus „Brügge sehen... und sterben?“ und „Requiem for a Dream“ im britischen Gangster-Milieu. Aber so wirklich treffend ist das auch nicht. Falls mir noch etwas einfällt, werde ich die Rezension natürlich editieren.

Bis dahin bleibt nur nochmal festzustellen: „Wild Bill“ ist ein toller Film, der sich mit viel Witz, Charme und Feingefühl einem sensiblen Thema annähert und dabei (fast) alles richtig macht. Glückwunsch, Mr. Fletcher!
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am 9. März 2014
Es sind oft die Filme, von denen man am wenigsten erwartet, die einen am meisten überraschen. So ist es mir bei "Wild Bill - Vom Leben bes*******" passiert.

Zugegeben, die Story ist nicht neu, aber getragen von einer ganzen Reihe guter und irgendwie auch bekannter Schauspieler, allen voran die sehr gut agierenden Charlie Creed-Miles und Will Poulter als Vater und Sohn.

Es ist immer wieder faszinierend, wie es die Briten schaffen aus eigentlich dunklen und deprimierenden Stories, die meist auch noch im sozialen Abseits spielen, wunderbare, lebensbejahende Filme zu machen. "Wild Bill" macht es sich nicht einfach. Die guten Dinge, die Bill im Laufe der Geschichte passieren, haben ihren Preis und es gibt auch kein Happy End im Hollywoodstil. "Wild Bill - Vom Leben bes*******" ist aber definitiv ein Film zum Lachen und vielleicht auch zum Weinen, aber vor allem zum Mitfühlen. Für mich schuf Regisseur Dexter Fletcher hiermit ein absolutes Meisterwerk.

"Wild Bill - Vom Leben bes*******" sieht mit seinen stimmig-tristen Bildern nicht nur gut aus, sondern bietet auch einen hervorragenden Soundtrack, der einen großen Teil zur Atmosphäre beiträgt. Mit der Originalität, welche das Team in der Inszenierung an den Tag legte, schaffte es der Regisseur, den Zuschauer ein ganzes Stück in die Handlung zu ziehen und einen tollen Film zu schaffen.

Als Bonusmaterial liegen der blu ray u. a. "Deleted" und "Extended" Scenes bei.

Fazit:

Für alle, die abseits der Wohlfühlfilme etwas sehen wollen, das den Zuschauer sehr berührt. Empfehlenswert!
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am 13. Dezember 2013
Der Film Wild Bill wird von den Kritikern sehr positiv besprochen, das liest man hier auf der Produktseite, und das sieht man auch bei IMBD, wo er einen tollen Score und tolle Bewertungen bekommt, und, was soll ich sagen, das bekommt er völlig zurecht, denn wir haben hier einen kleinen und richtig guten Üerraschungsfilm, der hoffentlich von vielen Menschen da draußen wahrgenommen werden wird, denn verdient hat er es allemal. Das Regiedebüt von Dexter Fletcher, den man aus Filmen wie Bube Dame König grAs und Layer Cake kennt, ist ein klassisches britisches Gangster-Sozial-Drama um einen entlassenen Ex-Knacki, der draußen wieder auf seine Söhne trifft und sich ihnen annähern muss, um seine Familie nicht wieder völlig auseinanderbrechen zu lassen. Dass dies alles andere als einfach und unkompliziert wird, wird ja schon im Trailer angedeutet. Der Film hat sozialkritische Aspekte, Humor und Gangster-Elemente und ist immer spannend und sehenswert, die Schauspieler sorgen für ein hohes Maß an Glaubwürdigkeit und der Soundtrack passt wunderbar zum in London spielenden Film. Wer mir nicht glaubt, sollte sich im Netz selbst ein Bild machen, der Film kommt gut an. Mein Fazit: Tolles Drama mit überzeugenden Schauspielern und viel Gefühl, mein persönlicher Geheimtipp.
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Dexter Fletcher ist seit vielen Jahren erfolgreich als Darsteller unterwegs, und hat auch in einigen bekannten Werken ("Layer Cake", "Bube, Dame, König, GrAs"...) mitgewirkt. 2011 entschied sich der mittlerweile 47-jährige nun einmal selbst hinter der Kamera aktiv zu werden, und drehte den Film "Wild Bill - vom Leben bes*******!". Eine Nebenrolle hat er auch in seinem eigenen Streifen inne, aber ansonsten konzentrierte er sich auf die Arbeit als Regisseur.
Bill kommt nach längerer Zwangsauszeit aus dem Knast. Seine Frau ist weg, und seine minderjährigen Söhne leben alleine. Da Bill aber auch nicht den Vorzeigevater geben möchte, erpresst ihn einer der Söhne, da sonst das Jugendamt einschreiten, und die Kinder in staatliche Obhut geben würde. Es ist aber nicht Bills einziges Problem, sich mit seinen Kindern zu arrangieren, denn auch seine verbrecherische Vergangenheit holt ihn alsbald wieder ein, und es steht viel mehr auf dem Spiel als nur das Sorgerecht.
Fletcher besann sich in seinem Regiedebüt auf das Metier, das ihm am meisten liegen dürfte: Die britische Unterschicht. Er selbst hat in derartigen Filmen oft genug mitgewirkt, und das merkt man dem Endprodukt auch an. Zwar ist "Wild Bill" kein reinrassiger Gangsterstreifen ala Guy Ritchie, aber es sind deutliche Spuren in diese Richtung vorhanden. Der Rest besteht aus einem absolut gelungenen Milieudrama, das vor allem dank den superben Darstellern funktioniert. Charlie Creed Miles spielt den Bill absolut überzeugend, aber auch seine beiden Söhne sind adäquat besetzt. Will Poulter ("Wir sind die Millers") glänzt in der Rolle des Dean, und die sonstigen Nebenrollen stehen mit Leuten wie Andy Serkis gut da. Leider ist die deutsche Synchro etwas lieblos geraten, aber für so etwas kann man ja gerne zum O-Ton greifen, der das britische Flair nurmehr unterstreicht. Wer einen erstklassigen britischen Film sehen will, der ist hier goldrichtig! Man darf hoffen, dass dies nicht Fletchers letzte Arbeit als Regisseur sein wird.
Die Blu-ray ist bild- und tontechnisch auf gutem Niveau, im Bonusbereich finden sich neben Trailern auch noch Deleted Scenes und Extendes Scenes.
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am 1. Oktober 2014
Dexter Fletcher vielen Fans von britischen Gangster Filmen längst ein Begriff, überzeugt hier mit seinem Regiedebüt Wild Bill auf ganzer Linie. Die Story von Wild Bill der nach über acht Jahren aus dem Knast kommt und daheim auf seine zwei pubertierenden Söhne trifft, welche ihn kaum kennen und sich auch lieber auf eingene Faust durchschlagen, weil sie auch von der Mutter verlassen wurden, ist in ausdrucksstarke Bilder und eine interssante Handlung gebettet. Die Schauspieler machen ihre Sache sehr ordentlich und wirken in ihren Rollen sehr authentisch. Gute Umsetzung, gute Schauspieler, interessante Story - äußerst empfehlenswert und das nicht nur für Brit-Film Fans.
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am 1. April 2014
Wie die anderen Rezensenten vor mir hat mich der Film absolut überrascht und überzeugt. Nachdem bisher alle Filme des Regisseurs Dexter Fletcher (Bube Dame König grAs und Layer Cake) mich absolut begeistert haben, musste ich mir Wild Bill besorgen. So ist Wild Bill ein klassisches britisches Gangster-Sozial-Drama, brilliant besetzt und gespielt. Wer auf britische Working Class Filme steht und zusätzlich auf einen großartigen Soundtrack steht sollte sich Wild Bill besorgen.
Absolut und total empfehlenswert!
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am 4. April 2014
Der Regisseur Dexter Fletcher beweist hier, dass er nicht nur schaupielern kann, sondern auch eine super Figur auf der anderen Seite der Kamera macht! Wild Bill kann man beim klassischen britischen Gangster-Drama ansiedeln, allerdings mit einer guten Portion Sozial Drama. Die schauspielerische Leistung ist durch die Bank weg überzeugend. Ein weiteres Highlight bei Wild Bill ist auf definitiv der Soundtrack!
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am 23. Mai 2014
Der Schriftsteller Danny King schrieb den Drehbuch zu diesen tollen Film. Eine super Balance von Humor und Teifgang! Ich kann auch seine Bücher (auf Englisch) empfehlen. Die Bücher (Burglar Diaries, Bank Robber Diaries und Hitman Diaries) haben zwar nicht den Tiefgang diesen Filmes, sind aber 'Laugh out Loud' komisch!
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am 1. Juni 2015
Großartig vom Inhalt u. von den Schauspielern her. Unbedingt sehenswert, wenn man Britisches Sozialkino mag. Absolut kein Mainstream. Toll und berührend.
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am 21. Oktober 2015
... und langweilig. Mehr Worte bedarf es nicht.
Einer der wenigen Filme, die ich mir nicht bis zum Ende ansehen konnte.
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