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Kundenrezensionen

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am 21. November 2013
Mit „Eine Nacht in der Hölle“ von Nate Southard und "Sein Schmerz" von Wrath, James White, hat der Festa-Verlag zwei Kurzgeschichten in ihrer Extrem-Reihe herausgebracht, die aber auch wirklich alles mit sich bringen, was es braucht, um sich den Titel „extrem“ zu verdienen.

Sein Schmerz von Wrath, James White ist die andere der zwei ultra-bösen Kurzgeschichten und wer den Drang verspürt, sich die volle Dröhnung zu verabreichen, der nimmt gleich beide Storys in einem Zug in Angriff.
Wer WJW kennt der weiß, was dieser zu leisten im Stande ist und worauf es ihm in seinen Geschichten ankommt. ER ist keiner dieser Lutscher die erst lange umhermachen, die die Leser erst einmal in Watte packen, und sie langsam auf das was kommen wird, vorbereiten. Er ist schonungslos, kompromisslos und geht mit seinen Lesern von Anfang an absolut hart ins Gericht. Er nimmt keine Rücksicht auf ihr Befinden und man hat das Gefühl, alles um ihn herum ist ihm egal, er pfeift auf das was andere von ihm denken und es zählt nur noch das, was er zu vermitteln versucht, nämlich, dass das Böse durchaus in jedem von uns stecken kann, vielleicht nicht gerade in dieser Form, aber… WJW‘ Figuren, und das nicht nur in diesem Roman, sind diejenigen, die im Bereich Horror den perfekten Spagat beherrschen, wie sich aus einer bemitleidenswerten „Kreatur“ von Mensch, eine alles zerstörende Kreatur des Zorns und des Hasses entwickeln kann und jeder in dessen Umfeld, diese gewaltige Aggressivität, wie den Zorn Gottes zu spüren bekommt.

Zum Inhalt der zwei Storys werde ich mich gar nicht äußern und es den Lesern lieber selbst überlassen, völlig unbefangen an diese zwei Abenteuer des Bösen heranzugehen.

Mein Fazit: „Die zwei Storys sind die aggressive Energie pur und mit dem direkten Schreibstil, den sie zweifelsohne beide an den Tag legen, reiben sie den Lesern diese brühwarm unter die Nase, lassen sie sie wie eine zu schnupfende Droge inhalieren. Sie treiben die Leser umgehend in die Geschichte, der Albtraum entwickelt sich von jetzt auf gleich, breitet sich aus wie ein bleiernes Tuch und drehen ihnen die Luft zum Atmen ab. Für alle diejenigen, die die harte Schiene mögen, die kommen hier voll und ganz auf ihre Kosten. Allen anderen sei gesagt, Finger weg.“
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. November 2013
Der junge Jason leidet seit seiner Geburt an einer seltenen Krankheit, die bewirkt, dass sein ganzes Leben aus nichts als Schmerz besteht. Jede Berührung, jedes Geräusch, jeder Geruch und alle Arten von Sinneseindrücken lösen unsagbare Schmerzen aus. Auf diese Weise vegetiert er sozusagen, von der Außenwelt abgeschottet, vor sich hin. Obwohl es wahrscheinlich besser wäre, ihn von seinen Qualen zu erlösen, halten seine Eltern, vor allen Dingen seine Mutter, am Leben ihres Kindes fest.

Mit der Hilfe von Yogi Arjunda erlernt Jason schließlich eine Methode, seinen Schmerz in etwas Anderes umzuwandeln.

Oh mein Gott! Ja, wirklich. Ich würde sogar so weit gehen zu sagen: Heilige Scheiße!

Die Geschichte fängt eher dramatisch, wenn nicht sogar traurig an. Jasons Schicksal berührt den Leser augenblicklich und man kann rein gar nichts dagegen tun. Und während man noch damit beschäftigt ist, sich das eine oder andere Tränchen zu verkneifen, holt Mr. White aus und verpasst dem Leser den Ekel seines Lebens mit einem Vorschlaghammer aus der Hölle. In dieser Novelle wird mit rein gar nichts gespart. Es fließen sämtliche Körperflüssigkeiten und die Handlung macht vor nichts und niemandem halt. Nebenher werden auch noch ein bis zwei heikle Tabus thematisiert.

Von den Charakteren sticht ganz besonders Jasons Mutter hervor. Als Leser ist man sich nicht sicher, ob man Verständnis für diese von Egoismus geprägte Mutterliebe aufbringen soll oder ob man dieser Frau genau dafür lieber eine reinhauen möchte. Das in einem Leser hervorzurufen, ist großes Kino. In eher mittelmäßigen Romanen sind mir die Personen in der Regel völlig schnuppe.

In „Schänderblut“ hatte ich ein winziges Problem mit dem Schreibstil, der mir kalt und emotionslos vorkam. Dieses Problem hat sich spätestens mit „Sein Schmerz“ erledigt. Hier ging mir die Geschichte insgesamt ziemlich nahe und ich wage mich mal soweit vor zu vermuten, dass solche Eindrücke vielleicht durch die Art der Übersetzung entstehen könnten. Wenn hier ohne viel umständliches Gelaber die größtmögliche Wirkung auf den Leser erreicht werden konnte, liegt es wahrscheinlich daran, dass die Übersetzerin den Schreibstil des Autors optimal transportieren konnte. Dafür ein großes Lob von mir als Leserin.

Diese Rezension ist als Komplettversion zum Festa-Extremband mit "Eine Nacht in der Hölle" auf meiner Homepage zu finden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. November 2013
Jep oder besser WOW, was für ein Buch. Leider Geil und schade, dass es nur 115 Seiten sind, aber die haben es in sich! Jede Seite und jede Zeile...jeden Cent wert!

Eine von Beginn an nachvollziehbare und super recherchierte Story, der direkte und schnörkellose Schreibstil von WJW, ein unmenschlicher Sympathieträger voller Schmerz und Gier und Hass und ein extremer, strudelförmiger, sexueller, blutiger Sog, von der ersten bis zur letzten Seite prägen diesen phantastischen Horrorsplatter aus der FESTA-EXTREM-Reihe. Jep, und noch einmal ... leider Geil... und EXTREM!

Das Zitat am Anfang des Buches spiegelt WJW`s Sog kristallklar dar:
"Nichts beginnt und nichts endet, was nicht mit Leiden bezahlt wird. Wir werden in fremdem Schmerz geboren und sterben in unserem Eigenen." Francis Thompson, "Daisy"

Der Junge Jason wird mit einer seltenen Krankheit geboren und verbingt seine Kindheit abgeschirrmt von der Welt in Schmerz und Leid.
Vollgepumpt mit Medikamenten. Schmerz und Hass prägen Ihn, bis ein Yogi Heilung verspricht... Heilung wovon?
Und tatsächlich verändert sich Jason oder doch nicht, denn nun will er leben und seinen Schmerz teilen … und er lebt und teilt.

Jep, lest selbst, ob er sich durch die Behandlung vom Yogi verändert und wie er seinen Schmerz lebt und liebt!

Ein Sprichwort sagt: Fett wird man nicht zwischen Weihnachten und Neujahr, sondern zwischen Neujahr und Weihnachten. Jason war eine ganze Kindheit und Jugend an, vollgefüllt mit Schmerz, Gier und Hass, zum überlaufen voll.

Für mich rückt WJW nach DER TERATOLOGE und SCHÄNDERBLUT damit endgültig in die erste Reihe der Extremhorrorautoren wie Ed Lee vor und ist nichts jeden Leser... und nicht unter 18 Jahren zum Lesen empfohlen.

Eine literarische Mutprobe der besonders extremen Art!

Jep, satte 5 Sterne und Heißhunger auf neue Leckerbissen von WJW!
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am 18. November 2013
Jason ist kein gewöhnlicher Junge, er leidet unter einer seltenen Krankheit, durch die er permanent unter Schmerzen leidet. Jede Berührung, jedes Geräusch ist für ihn unerträglich. Als er 17 Jahre ist, wendet sich seine verzweifelte Mutter an einen Mann der sich sicher ist, Jason helfen zu können. Was niemand ahnt ist, dass Jason nach der Behandlung immer begieriger wird und kaum noch zu bändigen ist.
Wer den Auto kennt, weiß dass man nicht mit einem gewöhnlichen Thriller abgespeist wird. Er hat sich hier wieder einmal etwas ganz neues einfallen lassen und geht mit dem Thema Gewalt und Schmerz auf seine ganz eigene Art und Weise um. Trotzdem es sich lediglich um eine Kurzgeschichte handelt, bleibt der Spannungsbogen von Anfang bis zum Ende erhalten, weshalb keine Langeweile aufkommt.
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am 10. Februar 2014
Dieses Buch ist absoluter Müll! Ich bin durchaus ein Freund der härteren Gangart, aber das was dem Leser hier geboten wird ist nicht zu ertragen. Es fängt dabei nicht mal so schlecht an. Auch die Gefühls und Schmerzwelt des Hauptprotagonisten wird durchaus Glaubhaft geschildert, aber was dann kommt ist nur mehr ein schlechter Witz! Wie Pervers und abgedreht muss dieser Autor sein? Ich frage mich ob das was hier geboten wird nicht zensiert bzw. verboten werden müsste. Sicher wird das Buch auch unter dem Beinamen Extrem angeboten, aber was ist heutzutage Extrem? Dieses Buch ist nicht Extrem, sondern extremer Schwachsinn und kranker abartiger Müll!
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am 1. März 2015
Wrath James White weiß als ehemaliger Kickboxer und World Class Heavyweight sicherlich wovon er spricht, wenn er den Schmerz thematisiert. In seinem 2011 erschienen “His Pain” nimmt der Schmerz eine exponierte Stellung ein. Er ist das alles überschattende Explanans. Der Festa-Verlag hat dieses Werk 2013 in seine glorreiche Extrem-Reihe aufgenommen und damit mal wieder eine wahre Perle der Perversion in seinem Programm platziert. Was WJW auszeichnet und sicherlich auch von Edward Lee etwas abhebt: Neben all der Perversion zeigt sich, dieser Mann kann nicht nur gut auf die Fresse hauen, er kann auch schreiben.

wjw sein schmerz

Darum geht’s…

Melanie (Hallo, Namensvetterin!) hat sich nichts sehnlicher gewünscht, als nach all den qualvollen Versuchen mit ihrem Mann Edward endlich eine kleine Familie gründen zu können. Als ihr kleiner “Parasit” dann aber das Licht der Welt erblickt beginnt der Höllentrip. Der kleine Jason ist Opfer einer seltenen genetischen Krankheit: Jeder nur erdenkliche Sinneseindruck – ob Licht, Geräusch, Berührung oder Duft – verursacht bei ihm unermessliche Qualen. Die Ärzte bescheinigen ihm keine lange Lebenserwartung. Doch irgendwie erreicht dieses von Schmerzen verzehrte Wesen das 17. Lebensjahr. Verschlossen hinter schallisolierten Wänden und abgedunkelten Fenstern und unter permanenter Schmerzmittelzufuhr fristet Jason ein menschenunwürdiges Leben. Dass dabei kein Familienleben aufkommen konnte und sich alle Beteiligten immer fremder werden verwundert da nicht. Während Melanie eines Tages den wenig schmackhaften Brei für Jason zubereitet, sieht sie in einer Talkshow den Yogi Arjunda, der davon berichtet, wie er es geschafft hat, sich von seinen Schmerzen zu lösen und der daraus eine Lebensphilosophie gemacht hat. Vielen Menschen hat er damit schon geholfen, warum also nicht auch Jason? Die unorthodoxen Behandlungsmethoden des Yogi zeigen schon bald ihre Wirkung, offenbaren aber auch die schreckliche Kehrseite des Schmerzes und in Jason keimt immer mehr der Wunsch auf, die anderen endlich verstehen zu lassen. Wenn aus Schmerz Lust wird…

“Sein Schmerz” ist erstaunlich gut geschrieben. Besonders bemerkenswert ist, was mir bisher bei keinem der Horror-Extrem Bücher im Festa-Verlag bisher geschehen ist und wenn dann am ehesten beim Teratologen – Überraschung.. wer war daran beteiligt? -, dass ich mich mit den Protagonisten identifiziert habe. Neben all der Perversion und Brutalität, die hier durchaus in rauen Mengen vorhanden ist, schafft Wrath es, seinen Protagonisten Tiefe zu geben. Bisher habe ich mich noch nie mit dem Monster identifiziert. Aber Jason ist so ein liebevoll skizzierter Charakter, dass ich nicht umhin konnte, ihn einfach zu bemitleiden. Ich konnte ihn zu keinem Zeitpunkt für das, was er tat verabscheuen. Zu sehr war ich mitgerissen von den Qualen, die er erleben musste. Zu sehr war ich erfreut, als er endlich eine Möglichkeit gefunden hatte, wie er den Schmerz kanalisieren konnte. Ich habe geweint, als sich in ihm eine Erkenntnis festgesetzt hat, die unseren weisen Reden widersprechen und die dadurch doch nicht unwahrer geworden ist. Auch die Eltern, Melanie und Edward, sind zwei Menschen, die sich durch Unsicherheit, Liebe und Hoffnung auszeichnen – jeder auf seine eigene Art. Melanie wünscht sich nichts sehnlicher, als endlich einmal mit Jason die Mutter-Kind-Bindung aufzubauen, die doch so normal ist. (Freilich muss man dann konstatieren, dass das Ergebnis ganz klar pervers ist. Sonst wäre es aber auch nicht Festa-Extrem.) Sie will ihn mit Zuneigung überschütten, während Edward sich für seinen Sohn Erlösung wünscht und einsieht, dass das kein Leben ist, das lebenswert ist. Ihre Handlungen sind, in Maßen, nachvollziehbar.

Was hier der Feder von Wrath James White entsprungen ist, hat mir einen verregneten Sonntag aufgehellt. Ich kann den Fokus diesmal nicht auf die Obszönität legen, die sollte jeder für sich selbst entdecken. Diese Novelle ist ein kleines Schmuckstück im Dickicht des schlechten Horror (den ich keinesfalls verachte). Neben Edward Lee, zweifelsohne der König der Abartigkeit, mausert sich Wrath gerade zu einem weiteren Liebling. Gekonnt verknüpft er Menschenkenntnis mit Abartigkeit und lässt ein gewisses Fünkchen Philosophie auch nicht vermissen. Das macht einen erfrischenden Cocktail aus heiterer Absonderlichkeit mit einem Topping aus Sadismus. Als Warnung gilt aber: Holy s***, what did I just read?!
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am 7. Dezember 2013
Habe mir dieses ebook geholt, da es etliche gute Bewertungen hat. Die Idee ist ja gar nicht so schlecht, aber spannend und genial ist es in meinen Augen überhaupt nicht. Mir geht es zu viel um Sex, das passt ganz und gar nicht zur Story.
Wer eine spannende Gute-Nacht Story sucht, der wird hier sehr enttäuscht. Wer gerne von Sex und Sexspielen liest, der wird hier richtig bedient.
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„Sein Schmerz“ ist eine Story, die sich ihren Platz in der Reihe FESTA EXTREM redlich verdient hat, obwohl der Kurzroman relativ harmlos beginnt. Wrath James White hat einen originellen Plot entwickelt, der sich bereits nach wenigen Seiten verselbständigt und eine ungeheure Sogwirkung entfaltet, so dass der Leser automatisch weiterliest, weil er wissen will wie es endet. Blutig wird es erst in der zweiten Hälfte der Novelle, doch auch bis dahin ist es keine Seite lang langweilig, zumal Whites Schreibstil sehr minimalistisch und gefällig rüberkommt. So ganz nebenbei darf sich der Leser auch mit der Frage auseinandersetzen, ob es denn ethisch vertretbar wäre, einem Menschen wie Jason, dessen Leben aus unerträglichen Schmerzen besteht, Sterbehilfe zu leisten. Wem dies zu anspruchsvoll für eine Horror-Novelle ist, der kann sich aber auch einfach von der extrem harten Lektüre berieseln lassen, obwohl es schon eine Herausforderung darstellt, angesichts dieses Textes cool zu bleiben.
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am 16. Juli 2014
Wer die Bücher "Der Totenerwecker" oder "Schänderblut" kennt, der weiß, wie intensiv Wrath James White schreibt.
Erbarmungslos offen und ohne Scheu, lässt er die Leser die wahrste Hölle durchleben und man muss wissen, worauf man sich einlässt.
Nichts für schwache Nerven oder einen empfindlichen Magen.
Besonders bei "Sein Schmerz", muss man im wahrsten Sinne des Wortes "schmerzfrei" sein, denn diese grausame Story, lies sogar mich er schaudern und ich habe schon sehr viel in diesem Genre gelesen.
Das Prädikat "Extrem", ist hier mehr als angebracht.

Fazit:

Für Fans dieses Genres sehr empfehlenswert, die wissen auch, was sie erwartet. Man muss sich auf sehr viel Brutalität, Blut und Ekel einstellen!
Und ich stelle mir wieder mal die Frage:
"Mister White, woher haben sie bloß solche Ideen?" =)
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am 15. November 2013
Das war nun meine erste Lektüre aus der "Extrem"-Reihe aus dem Hause Festa und ich muss sagen, ja, Lesen wird hier durchaus zur Mutprobe. Wobei ich mit Schlimmerem gerechnet habe.

Doch erstmal schnell zum Inhalt:

"Das Leben ist ein einziger Schmerz ... zumindest für Jason. Jason wurde mit einer seltenen Erkrankung des zentralen Nervensystems geboren. Jede Empfindung bringt Schmerz. Jede Berührung, jedes Geräusch, jeder Geruch – sogar jeder Atemzug verursacht qualvolles Leiden. Vollgepumpt mit Betäubungsmitteln vegetiert Jason viele Jahre in einem Raum mit gepolsterten Wänden vor sich hin. Schmerz ist alles, was er von der Welt kennt.

Bis der Yogi Arjunda eintrifft. Er behauptet, Jason helfen zu können. Und tatsächlich verändert sich Jason durch die Behandlung – denn nun will er seinen Schmerz teilen … " (Quelle: Festa-Verlag.de)

Und nun meine Meinung:

Ja, dieses Buch war für mich stellenweise wie ein Autounfall; es übte auf mich eine morbide Fasziniation aus. In einigen Passagen wollte ich eigentlich gerne wegsehen. Trotzdem zogen mich diese Abartigkeiten förmlich an. White hat einen wirklich detailierten Schreibstil, wenn es um Obszönitäten und Gewalt geht. Dem zartbesaiteten Leser wird sich mit Sicherheit der Magen umdrehen. Dennoch bekommt man hier keine 100 Seiten Splatter voller Blut, Gewalt und Körperausscheidungen (naja, doch, auch; ABER nicht nur). White versteht es auch eine Geschichte drumherum zu schreiben, die fasziniert. Vordergründig ist natürlich Jason, der permanent unglaubliche Schmerzen erleiden muss und quasi in seinem Zimmer gefangen ist, in welchem er in einem Latexkokon schläft, welcher die Umwelteinflüsse fernhält. Ich habe tatsächlich mit ihm mitgelitten. Und auch mit dessen Eltern, die verzweifelt sind und mit ansehen müssen, wie ihr Sohn leidet, ohne etwas tun zu können. Was dann folgt, als der Yogi zu Jason kommt ist einfach nur noch Pain und Schmerz und Erniedrigung und ich habe mir an manchen Stellen gewünscht, dass Jason von seinem Leid erlöst wird und stirbt. Trotz des beinahe nüchternem und schnörkellosen Stils schafft es White, den Leser mitfühlen zu lassen und natürlich zu fesseln.

Diese Geschichte hat mich ohne Ende fasziniert. Sie birgt aber auch viel Ekel. Wer mit soetwas nicht umgehen kann, sollte wirklich, wirklich die Finger davon lassen. Für Fans ist es sicherlich eine spannende und lesenswerte Lektüre.
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