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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rather Stretched Than Broken
(Leichte Spoiler nicht ausgeschlossen!)

Das Poe-Zitat zu Beginn des Filmes, das die zentrale Passage aus der Erzählung "William Wilson" wiedergibt, läßt bereits erahnen, daß es dem Regisseur Sean Ellis mit seinem Horrorfilm "The Broken" (2008) wohl darum gegangen ist, einen anspruchsvollen und zum Nachdenken bringenden Film zu drehen, denn...
Veröffentlicht am 25. Juni 2012 von Tristram Shandy

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht wirklich schlecht ... Aber auch nicht wirklich gut ...
The Broken - um diesen Film bin ich schon eine Weile herumgeschlichen. Es war nicht wirklich liebe auf den ersten Blick.
Der Film an sich hat eine gute Atmosphäre aufgebaut - jedoch hat mir persönlich die Aufklärung hinter den "Spiegelmenschen" gefehlt.

Warum gerade diese Leute? Und im allgemeinen WARUM?

The Broken ist...
Vor 9 Monaten von Teresa veröffentlicht


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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rather Stretched Than Broken, 25. Juni 2012
Von 
Tristram Shandy - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The Broken (DVD)
(Leichte Spoiler nicht ausgeschlossen!)

Das Poe-Zitat zu Beginn des Filmes, das die zentrale Passage aus der Erzählung "William Wilson" wiedergibt, läßt bereits erahnen, daß es dem Regisseur Sean Ellis mit seinem Horrorfilm "The Broken" (2008) wohl darum gegangen ist, einen anspruchsvollen und zum Nachdenken bringenden Film zu drehen, denn das literarische Vorbild "William Wilson" läßt sich ja eben so wenig auf den Kitzel des Ungewöhnlichen und die Sensation der Angst reduzieren.

"The Broken" erzählt die Geschichte der Radiologin Gina McVey (Lena Headey), die sich mit ihrem Freund Stefan (Melvil Poupaud), ihrem Bruder Daniel (Asier Newman) und dessen Freundin Kate (Michelle Duncan) zum sechzigsten Geburtstag ihres Vaters John (Richard Jenkins), eines Diplomaten, zu einer Überraschungsparty in dessen Haus trifft. Im Verlaufe des Abends geht ein großer Spiegel zu Bruch, und von nun an ist nichts mehr, wie es war. Gina sieht plötzlich auf der Straße eine Doppelgängerin in ihrem Auto an sich vorbeirauschen und folgt ihr bis zu ihrer Wohnung, wo sie ein Photo von sich und ihrem Vater sieht. Etwas später hat sie einen schweren Autounfall, und als sie wieder aus dem Koma erwacht, stellt sie zu ihrem Entsetzen fest, daß ihr Freund Stefan sich merkwürdig und kühl benimmt. Im Krankenhaus ist man der Meinung, sie leide am sogenannten Capgras-Syndrom, das sich darin bemerkbar macht, daß man glaubt, nahe Angehörige seien durch Doppelgänger ersetzt worden. Jedoch geraten nach und nach auch andere Mitglieder von Ginas Familie in den Strudel unerklärlicher Ereignisse ...

Ellis erzählt ohne große Hast, so daß die unheimlichen Ereignisse nur nach und nach Gestalt annehmen, und bis dem Zuschauer die ersten größeren Zusammenhänge deutlich werden, vergeht durchaus eine gewisse Zeit - dies ist indes akzeptabel, da es ja auch der Hauptperson so gehen muß. Gina lebt in einer Welt, in der die Menschen beinahe völlig verlernt haben, miteinander zu reden, was sich im weitgehenden Fehlen von Dialogen widerspiegelt, die durch eine dunkle und minimalistische Filmmusik ersetzt werden. Letztere paßt ausgesprochen gut zu den kalten und tristen Farben, in denen der Film erzählt wird - hier dominieren vor allem blaß-graue oder dunkle Töne. Es ist sicher nicht allzu verstiegen anzunehmen, daß Ellis mit "The Broken" von der Isolierung des modernen Menschen erzählen will, von seinem Begraben-Sein in beruflichen Verpflichtungen und Zielen, in Bindungsängsten und in der Anonymität eines großstädtischen Lebens. Gut unterstrichen wird das durch die wiederholten Obersichtaufnahmen, in denen wir aus großer Höhe auf das moderne London herabblicken, während die handelnden Personen, für uns unsichtbar, miteinander reden; durch dunkle und enge, aber auch helle und weite Korridore, durch die sich die Figuren bewegen, und immer wieder durch das allgegenwärtige Schweigen und Warten - und durch das Starren, das nicht nur für die unheimlichen Doppelgänger so charakteristisch ist.

Daß die Bedrohung aus dem Spiegel kommt, ist dabei nur folgerichtig, denn durch einen materialistisch ausgelegten, gleichzeitig aber in der Primärtugend der Teamarbeit auch soziale Uniformisierung vorantreibenden Individualitätsbegriff sind wir alle in unser persönliches Laufrad gelockt worden, in dem wir dem Erfolg, der Anerkennung, aber auch der persönlichen Freiheit - was immer diese sein mag, so ist sie uns meist Freiheit von sozialen Bindungen und Verpflichtungen - hinterherjagen und dabei die Energie produzieren, die unsere globalisierte Wirtschaftsgesellschaft zum Surren bringt. Die McVeys sind hier nur ein typisches Beispiel, denn Vater und Tochter gehen ziemlich prestigeträchtigen und lukrativen Tätigkeiten nach, während der Sohn als Künstler wohl nur deshalb so viel experimentieren und gleichzeitig so komfortabel wohnen kann, weil der Vater seine großzügige Hand über ihn hält und es regnen läßt. Wie die Szene mit einem aufgeregten Nachbarn, dem Daniel im Treppenhaus begegnet, zeigt, scheinen sich die seltsamen Ereignisse jedoch nicht nur auf diese eine Familie zu beschränken, sondern langsam und leise größere Kreise zu ziehen. Hier stand wohl ganz eindeutig der Stoff von den "Body Snatchers", wahrscheinlich in der Version von Kaufman Ende der 70er Jahre, Pate - und doch erreicht "The Broken" nie das Tempo und die Spannung dieses Filmklassikers.

Während ich allerdings so im Schreiben begriffen war, merkte ich, daß "The Broken" beileibe nicht so schlecht ist, wie ich, hin und wieder von Unduldsamkeit gepiesackt, beim Schauen des Filmes zunächst empfand - für mich eine völlig neue Rezensionserfahrung, daß man sich einen Film gutschreibt. Dennoch, mein Hauptkritikpunkt bleibt bestehen: Anders als Poe, auf den Ellis sich eingangs bezieht, hat der Regisseur nicht erkannt, daß sich sein Stoff nicht wirklich für einen knapp anderthalbstündigen Spielfilm eignet, sondern eher in Form eines Kurzfilmes umsetzbar gewesen wäre. Zu quälend ist die Leere und Kälte der Welt, in der sich Gina und ihre Familie befinden, zu ereignisarm plätschert das Verhängnis vor sich hin, als daß es Spielfilmlänge beanspruchen könnte. So wirkt hier vieles in die Länge gezogen und ausgedünnt, und auch der kritische Subtext tröstet nicht darüber hinweg, daß man sich manchmal - auch wenn man dafür kein Verständnis für die sogenannte große Kunst an den Tag legen dürfte - langweilt.

Ein durchaus tiefgründiger und ambitionierter Film ist "The Broken" wohl sicherlich, doch hätte er sein Potential besser in 50 oder 60 Minuten entfalten können. Ich halte aber immer noch 3,5 Sterne für angemessen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht wirklich schlecht ... Aber auch nicht wirklich gut ..., 14. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: The Broken (Amazon Instant Video)
The Broken - um diesen Film bin ich schon eine Weile herumgeschlichen. Es war nicht wirklich liebe auf den ersten Blick.
Der Film an sich hat eine gute Atmosphäre aufgebaut - jedoch hat mir persönlich die Aufklärung hinter den "Spiegelmenschen" gefehlt.

Warum gerade diese Leute? Und im allgemeinen WARUM?

The Broken ist kein Horror für Splatter-Movie Fans. Er dringt eher ein bisschen in die Psyche ein.
Bzw. hatte er das vor. Ich lebe jetzt nicht wirklich in Furcht vor Spiegeln aber es ist auch ganz nett, dass diesen Film nun kenne!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Oje, das 3. oder 4. Remake und es wird nicht besser..., 20. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: The Broken (Amazon Instant Video)
Spontan habe ich mir diesen Film aus der Instant Videothek geholt. Recht schnell erkannte ich Parallelen zu den Körperfressern (von welchem es ja auch schon wieder x -Remakes gibt) als auch zum Original der 1960er Jahre (ja da gab es auch schon einen). Spiegel als Medium zu verwenden ist jetzt was Neues, nur warum und woher, welche Dimension oder Macht steht dahinter????
Naja, bleibt Spielraum für die eigene Fantasie…
Einzig die Frage, ob Gina das Original oder das Spiegelbild ist - bleibt bis zum Ende offen…

Den Stern gebe ich für Lena Headey, eine interessante Frau wie ich finde.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für Fans von Lena Headey ein Muss, 17. Februar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Broken (DVD)
Die schauspielerische Leistung von allen Akteuren ist durchweg gut - vor Allem die großartige, wunderschöne Lena Headey. Die erste Viertelstunde des Films ist unspektakulär und eher dröge, danach zieht die Handlung den Spannungsbogen allerdings an. Trotz der guten Darsteller finde ich die Handlung und vor Allem auch die dem Zuschauer vermittelnden Erklärungen oder Informationen dürftig. Man kann sich zwar Vieles zusammen reimen, aber warum die "Doppelgänger" letztendlich ihre Ziele verfolgen, wie sie das tun und worin der ganze Sinn oder Unsinn liegt - das bleibt dem Zuschauer überlassen. Vor Allem für Zuschauer, die die Edgar Allen Poe Geschichte oder die anderen Filme nicht kennen, auf denen der Film basiert, sind am Ende etwas ratlos. Die Mischung zwischen subtilem Horror und sehr bildgewaltigen Szenen, die dann doch im Vergleich zu der restlichen Atmosphäre durchaus brutal sind, passt nach meinem Empfinden auch nicht ganz zusammen. Alles in Allem ging für mich das Konzept des Films nicht wirklich auf. Für Fans von Mrs. Headey allerdings trotzallem ein Muss. Ihre Darstellung ist durchweg gut und fesselnd.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf der anderen Seite des Spiegels, 24. März 2013
Rezension bezieht sich auf: The Broken (DVD)
Kennen Sie das? Man geht durch die Strassen und die Menschen wirken an diesem Tag irgendwie anders. Jeder scheint sein Ziel zu kennen und doch kommt einem die Szenerie befremdlich vor, ohne dass man erklären könnte warum. Selbst Personen aus dem eigenen Umfeld wirken an diesem Tag kühl und distanziert.
So muss sich Gina, die Radiologin aus "The Broken" fühlen, nachdem sie sich selbst auf der Strasse in einem Auto vorbeifahren sieht und danach ihre Welt bzw. ihre Realität nicht mehr dieselbe ist. "The Broken", der mit dem Bodysnatcher Thema spielt und Kaufman's Version und "They Live" von Carpenter als deutlichste Vorbilder andeutet, lässt den Zuschauer bis zum Schluss im Unklaren darüber, was wirklich passiert ist und welche Rolle die Hauptdarstellerin, bzw. ihre Doppelgängerin spielt. Der Film erzeugt durch den perfekten Einsatz von Kamera und Ton eine beängstigende Atmosphäre, der man sich kaum entziehen kann. Und wenn die Hauptdarstellerin am Ende erkennt, wer sie ist und sich mit dem gewonnenen Wissen zufrieden in ihrem Auto zurücklehnt und davon fährt, ist man sich nicht mehr sicher, auf welcher Seite des Spiegels man eigentlich selbst lebt.
Auch wenn der Film viele Fragen offen lässt (werden alle Menschen durch gefühlskalte Imitate/Negative ihrer selbst ersetzt oder nur Bestimmte? Was ist der Zweck des Austauschs und wer profitiert davon?) bietet er dennoch allerfeinstes Genrekino, welches sich wohltuend vom Horror-Slasher-Einheitsbrei abhebt, wo in letzter Zeit nur noch mehr als einfache Lösungen geboten werden.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Passabel, 10. Oktober 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Broken (DVD)
Gina hat einen heftigen Autounfall bei dem sie körperlich fast unversehrt bleibt, aber ihr Gedächtnis ein paar Erinnerungslücken aufweist. Zur weiteren Genesung übernachtet sie erstmal bei ihrem Freund, der ihr nach kurzer Zeit unheimlich wird. Obwohl er so aussieht, scheint er es nämlich nicht zu sein.

Was gibt es also Neues an der Front der Bodysnatcher?
Im Grunde nicht viel, aber die Änderungen bzw. Neuerungen sind in der Tat gelungen und beleben das Genre mal wieder ein wenig. Allerdings hätte man nicht nur eine Änderung der Erscheinungsweise, sondern auch diesbezüglich ein Handlungskonstrukt mit einbauen sollen. Die Hintergründe bleiben nämlich völlig verborgen, was nicht künstlerisch, sondern ein wenig einfallslos wirkt. Trotzdem hat "The Broken" eine Menge zu bieten. Nach 20 Minuten nimmt er absolut an Fahrt auf und bleibt ab da durchgehend spannend. Okay, er hat mit 80 Minuten auch eine etwas bescheidenere Laufzeit, aber die wird mit äußerst gut anzuschauendem Material gefüllt. Regisseur Sean Ellis, der mir schon bei "Cashback" positiv in seiner Erzählweise aufgefallen ist, landet auch hier mehrere Treffer. Was direkt auffällt ist die Ruhe innerhalb des Films. Actionsequenzen sind Mangelware und auch die Dialoge halten sich in überschaubaren Grenzen. Selbst Musik ist nur spärlich eingesetzt, aber die die man zu hören bekommt ist außergewöhnlich stark. Dadurch bekommt man eine sehr beklemmende Atmosphäre, was ich persönlich sehr schätze.
Leider wird man durch einige Logiklöcher ab und an mal wieder raus gerissen und das Ende hätte deutlich mehr Spieldauer vertragen. Dieses wirkt ein wenig überstürzt und man wird ohne Erklärung ziemlich sitzen gelassen. Trotzdem können Freunde der Körperfresser-Thematik bedenkenlos zugreifen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen total unverständlich, 15. September 2014
Rezension bezieht sich auf: The Broken (Amazon Instant Video)
Die Handlung ist nicht ganz klar. Warum kommen die Menschen aus dem Spiegel und was bezwecken sie.
Schlimmer allerdings ist, dass bis zum Ende nicht klar ist was mit der Hauptdarstellerin los ist und warum all die Dinge passieren.
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannende Genrearbeit...., 2. Juli 2009
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The Broken (DVD)
"The Broken" von Sean Ellis spielt im London von Heute und ist eine Mischung aus Verschwörungsthriller und Sci-Fi/Horror.
Die junge Radiologin Gina (Lena Hedley lebt hier in ein zufriedenes und geregeltes Leben, hat einen guten Job und einen attraktiven Freund, den Architekten Stefan (Melville Pepaud). Auch ihr Bruder mit seiner Freundin wohnt in der britischen Metropole und gemeinsam mit dem Vater (Richard Jenkins) feiert die Familie dessen Geburtstag.
Dabei geht ein Spiegel an der Wand zu Bruch. Ob Scherbem Glück oder aber speziell Spiegelscherben 7 Jahre Unglück bringt, wie der Aberglaube sagt ? Tags darauf hat die Ärztin allerdings eine eigenartige Begegnung, denn sie meint von einer Telefonzelle aus, in einem vorbeifahrenden Auto, eine Art Doppelgängerin zu sehen. Jedenfalls ist sie von so viel Ähnlichkeit derart überrascht bis schockiert, dass sie versucht dem Auto und der Frau zu folgen....bis in ein Appartment.
Sie wacht erst wieder im Krankenhaus auf, weil sie einen Autounfall hatte und kann sich nur noch an Fragmente erinnern.
Posttraumatische Störungen stellen sich dann auch noch ein, sie erlebt gravierende Gefühlsirritationen und ihr Freund kommt ihr plötzlich fremd vor...
Sean Ellis hat einen sehr kurzweiligen Genrefilm gemacht, der wie im Flug vergeht. Die 88 Minuten wirken wie eine gefühlte "knappe Stunde".
Grusel und Suspence bezieht der Film vor allem durch die Hauptfigur, die plötzlich ihre Umgebung paranoid empfindet und wahrnimmt.
Dabei verzichtet der Film weitestgehend auf vordergründige Effekte, sondern setzt auf den Alptraum, der sich vor allem in Spiegeln äussert oder wenn man in der Badewanne sitzt und alles still und ruhig scheint...
Basierend auf der Edgar Allen Poe-Geschichte William Wilson, breitet Regisseur und Drehbuchautor Ellis eine bedrohliche Atmosphäre in einem düster wirkenden London und seiner Appartments aus.
Sicherlich hat er dabei die "Body Snatchers" Filme im Sinn gehabt, schafft es aber eine eigenständige, innovative Variante zu erzeugen.
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für Sechzehnjährige nicht zu empfehlen, 8. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: The Broken (DVD)
"The Broken" ist mehr oder minder eine stille Verneigung vor Philip Kaufman's "Invasion der Körperfresser"... wenn nicht das, dann zumindest eine sehr geglückte Variante des Themas. Es ist schon länger her, dass ein amerikanischer Genre-Film (oder ist es gar ein kanadischer?) mit solch eher subtilem, mehr auf Atmosphäre denn auf Gore und Splatter bedachtem Horror aufgefahren hat. Zuschauer mit schlichtem Gemüt werden diesen Film nachvollziehbarerweise allein schon aufgrund seiner stylischen, kühlen Art der Kameraführung in die Kiste "bescheuerter Kunstfilm" stecken und denen sei dann doch eher empfohlen, ihr Popcorn mit ihrer Clique zusammen vor dem kommerzielleren Gegenstück "Mirrors" einzunehmen, denn "The Broken" kann weder mit Häusern aufwarten, in denen dereinst irgendeinem Kind Böses angetan wurde, und welche deshalb der gequälten Seele wegen Unheil anrichten und ihre Einwohner belästigen, noch mit dem üblichen Serienkillermist, dem ein als Kind misshandelter Trottel zugrunde liegt, der Jahre später seinen albernen Groll auf's Ärgste an Frauen austobt.
Erfrischend ist an "the Broken" ferner, dass einem eben genau diese plumpen, logischen Auflösungen verwehrt bleiben, was - meines Erachtens - um ein Vielfaches verstöhrender und unangenehmer wirkt. Selbst die Hauptdarstellerin Lena Headey, semibekannt aus der kläglichen "SarahConnorChronicles"-Serie, ist hier gut untergebracht und steht ihren Mann. Richard Jenkins sowieso. Und auch mit Ton und ultraspärlicher Musik wurde auffällig gut hantiert.
Dem Regisseur kann ich nur Respekt zollen und hoffen, dass ihm dieser Film nicht das Karrieregenick bricht.
Kurzum: Eher ein Film zum Alleine angucken, kein Partykracher. Aber ein mutiger, notwendiger Schritt in eine längst überfällige Genrerichtung.
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12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Summe der Einzelteile, 21. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: The Broken (DVD)
"The Broken" des britischen Regisseurs Sean Ellis war für mich eine der großen Überraschungen der letzten Zeit. Er ist ein angenehmer Kontrast zum Mainstream-Kino: Hier geht es definitiv nicht um Tempo, Action und die weiteren üblichen Zutaten. Langsam zieht der Film seine Betrachter in ein Verwirrspiel hinein, legt überall kleinste Hinweise aus und verweigert zum Schluss sogar eine plakative Erklärung - doch auch hier bleibt der Film seinem Titel treu, denn all die kleinen Bruchstücken kann man zu einem Ganzen zusammenfügen. "The Broken" ist also Kino zum mitmachen - ein feine Sache wie ich finde.
Herausragend sind die Kameraarbeit von Angus Hudson, der Schnitt von Scott Thomas, die Music von Guy Farley sowie das Sounddesign von Nigel Mills - alles greift perfekt ineinander, erzeugt eine stetig steigernde Spannung und zeigt Filmhandwerk auf höchsten Niveau. Der Film verzichtet weitgehend auf Schockmomente sondern bezieht seine unheimliche Atmosphäre aus seinen subtilen Details: ein Seitenblick, Kamerabilder, die zum eigentlichen Verlauf der Szene so gar nicht passen wollen, Rückblenden auf Erinnerungs-Bruchstücke der Hauptdarstellerin (Lena Headey, die mir hier sehr viel besser gefiel als in den "Sarah Connor Chronicles").

Mein Fazit: Ein überaus sehenswerter Mystery-Thriller - - - absolut zu empfehlen!
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