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105 von 119 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Er ist wieder da
Immer noch ein bisschen sprachlos sitze ich hier – hinter mir liegt ein Lesemarathon. Innerhalb von zwei Tagen habe ich das neue Buch „Koma“ von Jo Nesbo ausgelesen und bin noch etwas geplättet.
Wohl auf kein Buch habe ich mich dieses Jahr so gefreut wie auf dieses – nachdem ich in der Vorschau las, dass es mit Harry Hole weitergehen...
Vor 16 Monaten von Marius veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen In "Koma" findet die unvollendete "Larve" ihr Ende
„Koma“ (Ullstein 28686 - „Politi“, 2013) ist der 10. Harry Hole-Kriminalroman von Jo Nesbo. Er schließt direkt an das Vorgängerbuch „Die Larve“ " (Ullstein 28493 - "Gjenferd", 2011) an: Harry Hole hat den Mordversuch dank einer kugelsicheren Weste überlebt, ist aus dem Polizeidienst ausgetreten und...
Vor 4 Monaten von Ewald Judt veröffentlicht


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105 von 119 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Er ist wieder da, 11. November 2013
Von 
Marius (Augsburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Immer noch ein bisschen sprachlos sitze ich hier – hinter mir liegt ein Lesemarathon. Innerhalb von zwei Tagen habe ich das neue Buch „Koma“ von Jo Nesbo ausgelesen und bin noch etwas geplättet.
Wohl auf kein Buch habe ich mich dieses Jahr so gefreut wie auf dieses – nachdem ich in der Vorschau las, dass es mit Harry Hole weitergehen würde (was ja – ohne hier zu viel verraten zu wollen – am Ende von „Die Larve“, dem Vorgängerbuch, durchaus fraglich war).

Es ist schwierig, über dieses Buch zu schreiben und dabei Spoiler zu vermeiden. Die Handlung schlägt Volten, geschickt spielt Nesbo mit den Erwartungen des Lesers, führt ihn in Sackgassen und legt falsche Fährten.
In Oslo sterben an Schauplätzen ungelöster Verbrechen Polizisten, die damals mit der Aufklärung der Morde beauftragt waren. An den Tatorten gibt es keinerlei Hinweise und die Polizei tappt im Dunkeln.
Der Mann, der helfen könnte wäre der legendäre Harry Hole, der einzige norwegische Kommissar mit der Erfahrung bei der Ermittlung von Serientätern. Doch dieser ist nach den Ereignissen aus „Die Larve“ von der Bildfläche verschwunden.
Währenddessen liegt im Krankenhaus in Oslo auf der Intensivstation bewacht und abgeschottet ein Mann, der mit seinem Wissen die Mächtigen belasten könnte.

Man muss nicht zwingend die Vorgängerbücher aus der Feder Jo Nesbos gelesen haben, allerdings potenziert sich das Lesevergnügen, wenn man wenigstens „Die Larve“ vorher gelesen hat. Zahlreiche Fäden aus diesem Buch werden in „Koma“ wieder aufgegriffen, verknüpft und weiterentwickelt.
Das Buch ist ein großes Knäuel an Spuren und Personen, die dem Polizistenmörder auf die Spur kommen wollen. Sinnvoll ist deshalb auch das angehängte Personenverzeichnis, das einen Überblick über die wichtigsten Protagonisten aus dem Harry-Hole-Kosmos gibt.
Meisterlich, wie Nesbo an mehreren Stellen dem Leser im Dunkeln tappen lässt, die Spekulationen des Lesers zerschlägt und unerbittlich an der Spannungsschraube dreht.
Für schwache Mägen ist „Koma“ allerdings auch nichts: Nesbo geizt nicht mit expliziten Szenen und verlangt dem Leser stellenweise einiges ab. Dennoch ein derart fesselndes Buch, das man darüber gerne hinwegschauen mag!

Nach „Koma“ habe ich nur einen Wunsch: Bitte zeitig mehr davon!

Hier zur besseren Übersicht noch einmal alle Fälle Harry Holes in chronologischer Reihenfolge:

Der Fledermausmann
Kakerlaken
Rotkehlchen
Die Fährte
Das fünfte Zeichen
Der Erlöser
Der Schneemann
Der Leopard
Die Larve
Koma
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen In "Koma" findet die unvollendete "Larve" ihr Ende, 12. November 2014
Von 
Ewald Judt (Vienna, Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
„Koma“ (Ullstein 28686 - „Politi“, 2013) ist der 10. Harry Hole-Kriminalroman von Jo Nesbo. Er schließt direkt an das Vorgängerbuch „Die Larve“ " (Ullstein 28493 - "Gjenferd", 2011) an: Harry Hole hat den Mordversuch dank einer kugelsicheren Weste überlebt, ist aus dem Polizeidienst ausgetreten und unterrichtet an der Polizeiakademie. Rakel hat einen Job in Genf angenommen und ist zur Wochenendpendlerin geworden. Und ihr 19 Jahre alter Sohn ist dort auf Drogenentzug. Der korrupte Polizeipräsident Mikael Bellman und sein „Brenner“ Truls Berntsen haben mit Hole noch eine Rechnung offen. All das ist eine Folge des Todes des Drogendealers Gusto Hanssen und der Eliminierung der „alten“ Drogenszene bzw. der Etablierung einer „neuen“ Drogenszene wie in „Die Larve“ geschildert. Und dazu kommen jetzt noch Morde an Polizisten hinzu, die bei früheren ungelösten Mordfällen ermittelnd tätig waren. Harry Hole wird von Gunnar Hagen, dem Leiter des Dezernats für Gewaltverbrechen, ersucht, bei den Ermittlungen mitzumachen. Hole stimmt zu. Der Verdacht richtet sich auf Valentin Gjertsen, einen Sexualverbrecher, der jedoch verschwunden ist und dem auch nichts nachgewiesen werden kann. Man wird seine verbrecherischen Aktivitäten aber sicher in einem kommenden Harry Hole-Buch weiter verfolgen können. Das mörderische Vorgehen erreicht schließlich auch Mikael Bellman und Truls Berntsen, die dank Harry Hole überleben. Doch dabei wird ihm klar, wie es zu diesen Taten kommen konnte. Der Rest ist ein spannendes Finale im Haus von Harry Hole, wo ihn Rakel und Oleg überraschen wollten, das im Wald von Meridalen, nur wenige Meter vom Ort, wo der erste ermordete Polizist gefunden wurde, sein Ende findet. „Koma“ ist wieder ein spannender Kriminalroman um Harry Hole, der allerdings wie oft seine Vorgängerbände an der Zerrissenheit durch den Wechsel der Erzählstränge leidet.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bester Band der Reihe (bisher), 4. Januar 2015
Und weiter gehts...Jo Nesbo hat mit "Koma" bereits den zehnten Band der Krimireihe um den Ermittler Harry Hole veröffentlicht. Auch dieses mal überzeugt das Buch auf ganze Linie.

Zur Story:
Nach dem letzten Band (Die Larve) stand ja offen, wie es mit Harry Hole weitergehen soll. Das erfährt man aber erst nach einer Weile. Stattdessen begleitet man die Polizei bei der Suche nach dem "Polizistenschlächter", denn in Olso sterben Ermittler an den Tatorten und am Jahrestag alter Morde. Der Mörder stellt dir Morde nach, sodass die damaligen Ermittler das gleiche erleben müssen, wie die Opfer vor einigen Jahren.
War es der geflohene Häftling Valentin? Und wer ist der mysteriöse Komapatient, der rund um die Uhr bewacht werden muss?

Meine Meinung:
Den Fan der Reihe interessiert am Anfang natürlich am meisten, ob Harry Hole überlebt. Nesbo lässt den Leser aber zunächst im Ungewissen, sodass man immer weiter liest und dann auch gar nicht aufhören kann: Das Buch hat mich sehr schnell in seinen Bann gezogen, sodass ich es trotz den fast 620 Seiten in nur 2 Tagen gelesen habe.
Nebo lässt einen wie gewohnt im Dunkeln tappen und überrascht mit seinen Wendungen. Auch die Morde sind teilweise nichts für schwache Nerven.

Kleiner Hinweis: Um bei den ganzen Protagonisten mitzukommen ist es natürlich besser, wenn man die alten Bände kennt. Da es allerdings ein Personenverzeichnis gibt, ist das nicht zwingen notwendig.

Fazit:
Mit "Koma" hat Jo Nesbo meiner Meinung nach den bisher besten Harry Hole-Krimi veröffentlicht. Ein richtiger Pageturner: Überraschend und spannend bis zum Schluss. Ich vergebe volle 5 Sterne!
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25 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Katz und Maus, 7. Dezember 2013
Von 
sabatayn76 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Inhalt:
Ein Polizist im Ruhestand wird getötet - am Tatort eines ungelösten Falles. Es folgen weitere Tote, immer mit dem selben Hintergrund: die Morde finden am gleichen Ort und am Jahrestag eines alten, unaufgeklärten Mordes statt, und die Opfer sind Polizisten, die an den damaligen Ermittlungen beteiligt waren.

Wer steckt hinter den Morden? Was ist das Motiv? Und wer ist der mysteriöse Patient, der im Koma liegt und streng bewacht wird?

Mein Eindruck:
Ich habe bereits einige der Harry Hole-Krimis gelesen, jedoch nicht den direkten Vorgänger 'Die Larve'. Der Einstieg in 'Koma' fiel mir anfangs etwas schwer, da ich die Handlung des letzten Bandes nicht kannte, aber sehr bald hat mich 'Koma' so sehr gefesselt, dass ich das Buch fast ohne Pause durchgelesen habe und durchgehend extrem begeistert war.

Von allen Nesbøs, die ich bisher gelesen habe, ist 'Koma' meiner Meinung nach der beste Band der Reihe. Das liegt sicherlich vor allem daran, dass 'Koma' extrem gut konstruiert wurde und der Autor immer wieder Katz und Maus mit dem Leser spielt. So passiert es immer wieder, dass man unglaublich überrascht wird, dass man nicht mehr weiß, was man glauben kann und soll, dass man völlig im Dunkeln tappt, dass man nicht aufhören kann zu lesen, dass man ein kleines Häppchen nach dem anderen bekommt und sich dadurch langsam ein komplexes Bild entwickelt, welches dann einige Seiten später schon wieder verworfen werden muss.

Mein Resümee:
Ein von Anfang bis Ende überzeugender Roman, der überrascht und mitreißt. Wer Kriminalromane mag, ist hier goldrichtig.

Die anderen Bände der Reihe zu kennen, hilft anfangs, besser in die Handlung zu kommen, ist aber meiner Meinung nach nicht unbedingt notwendig, um der Geschichte folgen zu können. Da Harry Hole ein so sympathischer, komplexer und toller Charakter ist, empfehle ich allerdings die Lektüre der ganzen Reihe.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gemischte Gefühle, 16. März 2015
Also um es gleich vorwegzunehmen: das Buch ist spannend bis sehr spannend. Allerdings scheinen Jo Nesbø's Romane auch immer dicker und umfangreicher zu werden, was jedoch nicht unbedingt mit einer steigenden Qualität korrelliert. Im Gegenteil, gerade in "Koma" gibt es so viele Parallelstränge, dass es zum Teil recht unübersichtlich und schwierig zu verfolgen wird. Gerade die ganze Geschichte der Studentin, die Harry Holle (HH) nachstellt, hätte es eigentlich überhaupt nicht gebraucht. Eigentlich wurde viel zu viel in diesen Roman hineingepackt. Viele der aus den vorherigen Büchern altbekannten Gestalten tauchen wieder auf und nehmen aktiv am Geschehen bei, was es für jemanden, der "Koma" als erster HH-Roman liest, schwierig macht, die Hintergründe zu verstehen.
Der Gewaltpegel ist gegenüber dem Vorgängerroman wieder gewaltig gestiegen und gleicht demjenigen von "der Leopard". Die Gewalt ist unnötig exzessiv, sehr deskriptiv und abstossend.
Die Gründe dieser überbordenden Gewalt seitens des Haupttäters sind für mich nicht nachvollziehbar, Durch den fehlenden Hintergrund des Haupttäters bleibt dessen Identifikation am Schluss eigentlich unbefriedigend und konstruiert. Die Geschichte wird unglaubwürdig.
Typisch für die heutige marketingdominierte Zeit, wird dem Leser auf etwas plumpe Art auf der vorletzten Seite schon fast die nächste Greueltat präsentiert. Es ist klar, dass es mit HH weitergehen wird.
Obwohl das alles ein wenig negativ tönen mag, fand ich den Roman trotzdem spannend. Man fragt sich dann am Schluss jedoch trotzdem, was der Autor sich eigentlich dabei gedacht hat.
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36 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Brutal, voller Cliffhanger und sehr viele Protagonisten, 7. Dezember 2013
Von 
Catmaniac (Kreis Heidelberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Eine Sonderkommission ermittelt in den „Polizistenmorden“. Dazu gehört auch der Mord an dem Polizisten, der im Krankenhaus einen Kompatienten bewacht hat, dessen Name niemand kennt. Aber die Morde gehen weiter. Der einzige, der jetzt noch helfen könnte, wäre Harry Hole.

Ja, und der taucht sehr spät auf. Und dann .... ja, das muss man selbst lesen!

Auch wenn ich mir damit Feinde mache, mich hat dieses Buch in keinster Weise überzeugen können. So viel Brutalität hätte nicht sein müssen. Man kann auch von brutalen Morden erzählen, ohne sie so detailreich und bildhaft zu beschreiben. Mir waren da auch viel zu viele Personen im Spiel. Nicht alle waren wirklich wichtig! Hätte sich Nesbö wenigstens an den Vor- ODER Nachnamen gehalten, hätte ich der Story auch viel leichter folgen können. Aber er nennt die Protagonisten mal mit Vor-, mal mit Nachnamen (so gut wie nie mit vollem Namen) und strengt den Nicht-Norweger damit dann doch arg an. So geläufig sind die Namen zumindest mir nicht.

Für meinen Geschmack wurden gewisse Stilmittel einfach überstrapaziert. Wie oft stirbt Hole eigentlich und ist dann doch gar nicht getötet worden, war alles ganz anders, ätschibätsch, hereingelegt? Spannung war echt reichlich vorhanden: in jedem Kapitel gab es endlose Sprünge von einer zur anderen Szene, von einem zum anderen Schauplatz, von einem zum anderen Protagonisten – und alle, wirklich alle, mit Cliffhangern. Da wäre weniger wirklich mehr gewesen, denn zumindest bei mir hat sich das im Laufe des Buches dermaßen abgenutzt, dass ich satte drei Wochen gebraucht habe, mich durch diese 618 Seiten zu arbeiten. Das kenne ich anders ...!!!

Ein ums andere Mal wird der Leser in die Irre geführt. Das ist ja ansich nicht falsch, aber in dieser Anhäufung dann doch echt stressig und für mich persönlich auch ärgerlich.

Angehäuft haben sich hier auch die „Sonderformen“ der Menschheit: Psychopathen, Mörder, Korrupte, Süchtige, Perverse. Klar, das muss sein, sonst kann der Leser ja auch nicht auf falsche Fährten gelockt werden. Trotzdem – weniger ist auch hier mehr!

Allerdings bleibt Nesbo sich selbst treu: das Ende ist wieder ein Cliffhanger und treibt den Leser dazu, noch mal an den Anfang des Buches zu gehen ....!

Klar, es gab Stellen, da fand ich die Kniffe und Tricks echt genial. Ich will nicht spoilern, deshalb klingt das jetzt sinnentleert, sorry. Mir waren es nur insgesamt zu viele und das hat mir eben sehr viel Lesespaß genommen. Vielleicht hat Nesbo einfach nur zu viele gute Ideen in ein einziges Buch packen wollen. Ich jedenfalls kann nur drei Sterne vergeben, auch wenn ich dafür von den Fans, die keine Kritik zulassen wollen, abgestraft werde. Das ändert nichts an meiner Meinung.
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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Harry Hole nach dem Kopfschuss, 10. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin eigentlich ein Nesbø und Harry Hole Fan und habe mich nach "Die Larve" auf "Koma" gefreut. Doch Harry Holes Erwachen aus dem Koma und der neue bizarre Serienkiller haben mich enttäuscht. Nesbøs Romane der Harry Hole Serie wurden nach "Schneemann" eher etwas schwächer..Koma ist für mich der eindeutige Tiefpunkt. Ein wirklich zu Tode konstruierter Plot über einen einsamen Rächer, der ungeklärte Morde nachahmt. Hole taucht unvermittelt wieder völlig von seinem Kopfschuss genesen auf und wird natürlich incl. seiner geliebten Rachel bei der Jagd nach dem Täter an Leib und Leben bedroht. Es sind immer die gleichen Erzähltricks, Cliffhanger, Spannungsbögen die man aus allen Nesbø Büchern kennt.Inzwischen zu vorhersehbar. Zudem ist diese Geschichte v.a. deren Ende völlig absurd und unlogisch. Daher leider auch langweilig. Ich finde es wäre besser gewesen, Harry nicht mehr aus dem Koma zurückzuholen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zeit für ein neues Konzept, Herr Nesbø!, 11. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Erwartete, raffinierte, natürlich leichte Kost, wenn auch eine Spur brutaler, drastischer, blutiger als sonst. Wen dieser Trend in der skandinavischen Krimi-Literatur nicht stört, der wird sich sicher auch von diesem Band gut unterhalten fühlen.

Allerdings folgt die Konstruktion der Handlung dem Konzept der vorhergehenden Bände um Harry Hole. Hat Herr Nesbø eine Matrize in der Schublade, mit der er schnell und unkompliziert alle Folgebände in Form pressen kann? Die immer ähnlichen falschen Spuren gelegt, die immer gleiche Langeweile der Protagonisten, bis sich im Fall etwas tut, das immer gleiche Tempo, wenn es dann mal weitergeht. Und am Ende, bei der Überführung des Täters, soll wie immer mit der gleichen großen Überraschung aufgewartet werden. Die allerdings inzwischen keine mehr ist, weil der geübte Nesbø-Leser längst mitbekommen hat: Es ist immer der Gärtner bzw. suche dir die Person heraus, die am unbefangensten wirkt, und du weißt, wer es ist.

Schade, Herr Nesbo kann sicher mehr und sollte sich für seinen nächsten Harry Hole mal etwas Neues überlegen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Langatmig, 8. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Leider nicht so ganz in der atemberaubenden, spannenden weise wie die vorherigen Bücher geschrieben. Wendungen etwas an den Haaren herbeigezogen und damit nicht immer überzeugend und glaubwürdig. Gönnen wir den Protagonisten zum Ende ihr Glück!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen enttäuscht, 12. November 2014
Der schlechteste Nesbö aller Zeiten: unlogisch, unintelligent und unnötig grausam. Statt spannend nur verwirrend, nicht nachvollziehbar. Hat Jo Nesbö vielleicht ein Problem mit Jim Beam?
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