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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen31
4,7 von 5 Sternen
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am 1. März 2014
Christina Pluhar und ihr Ensemble hat ja schon in der Vergangenheit immer wieder ausgezeichnete Interpretationen verschiedener Barocker Künstler abgeliefert, und mit ihren Ausflügen in die Musik Südamerikas oder der Mittelmeerländer gezeigt, dass man mit historischen Instrumenten richtig coolen Sound produzieren kann. Auch mit diesem Album gelingt ihr das wieder. So frisch und modern kann Barock klingen, wenn man mit guten Musikern und etwas Wagemut verschiedene Stilelemente kombiniert.

War es in ihren früheren Alben eher "Barock meets Buena Vista Social Club", so ist es hier "Jazz meets Purcell". Ausgezeichnete Sänger, fetzige Rhythmen, klasse Arrangements. Wer bisher Christina Pluhar und die Musiker um sie herum nicht kennt, oder meint mit moderner Interpretation von klassischer Musik nichts anfangen zu können, sollte hier mal reinhören! Eine wirkliche Empfehlung, um mal seinen musikalischen Horizont zu erweitern, und etwas auf neuen Pfaden zu wandeln. Ich hoffe die machen auf diesem hohen Niveau weiter. Macht wirklich Spaß, und eignet sich auch für Leute, die sonst mit Klassik oder gar Barock weniger anfangen können.
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am 11. März 2014
Dass L'Arpeggiata noch mehr überraschen könnten, als bisher schon, ist eine große Freude! Auch beim 15. Durchhören nimmt der Zauber, den dieser Sound verbreitet, eher noch zu. Mit überaus großer Leichtigkeit und Musikalität musizieren ausnahmslos alle Beteiligten auf diesem Album. Dass man mit dem Zinken auch jazzen kann, hat Doron Sherwin schon früher eindrucksvoll gezeigt, hier mischt er den Klang seines Instruments ebenso überraschend wie einfühlsam mit der Klarinette von Gianluigi Trovesi, um nur 2 Musiker explizit zu nennen. Mit gefällt die Auswahl der Sänger auch uneingeschränklt gut. In "Strike the viol", dass man wie das Mottostück des ganzen Albums hören kann, hält Raquel Andueza einen vor Freude geradezu bebenden Ton mit so großem Aufforderungscharakter bis zum allerletzten Tacktschlag durch, dass man beim Hören kaum ruhig sitzen bleiben kann, wohingegen sie Königin Didod's Sterbensarie "When I am laid in earth" zu vibratolosem Mitternachtsjazz herunterkühlt. Philippe Jaroussky, der wirklich immer schöner klingt, kommt vermutlich endgültig den großen Kastraten des Barock ganz nah, waren es doch gerade die einfachen Melodien (allerdings von Händel), die z. B. den Ruhm Senesinos endgültig unsterblich machten. Wenige Töne in "Music for a while" genügen, um einen zu bannen... bis dann langsam und behutsam immer jazzigere Klänge einsetzen, die endgültig hypnotisieren. Und im Kontrast zu ihm klingt Vincenzo Capezzuto irgendwie zwischen Pop und Folk und bereichtert die klangliche Farbenvielfalt dieser CD mit schnellen, ebenfalls kaum ruhig sitzend anzuhörenden Stücken ("One charming night"). Zusammengenommen ist die CD überraschend, überzeugend und eine ganz große Freude! Alle Fragen, ob man das darf, ob das Purcell ist, oder zu seiner Musik passt, erübrigen sich meines Erachtens schon beim ersten Hören. Im Barock soll man Musik ja oft sehr locker und zur Unterhaltung genommen haben, zum Essen, zum Tanzen, zu Verführung, zum Spotten... also: diese Scheibe unbedingt kaufen!!
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am 14. März 2014
Im Booklet steht es: Nichts für Puritaner. Wie war. Doch wer eine geniale Interpretation der Musik des englischen Barockmeisters Purcell jenseits jedes musikalischen Schubladendenkens erleben möchte, sollte sich die Aufnahme auf jeden Fall zulegen. Den herausragenden CDs von Christina Pluhar und ihrem Ensemble folgt hier erneut ein Meisterwerk. Pluhar und ihre kongenialen MitmusikerInnen entdecken die Zeitlosigkeit von Purcells Musik und interpretieren sie in einem jazzigen Gewand. Die Gesangssolisten und Instrumentalisten sind großartig und harmonieren perfekt miteinander. Fünf Sterne sind eigentlich zu wenig!
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am 28. Februar 2014
Vorab: wäre es möglich, 4/2 Sterne zu vergeben, würde ich es tun. 5 sind es für mein Empfinden nicht.

Gemessen an dem, was im Booklet steht, kann man sagen, es ist tatsächlich gelungen, Purcell's Musik in ein zeitgemäßes Gewand zu kleiden. Die Musik kommt saucool daher, teils jazzig, bluesig und auch die Orchestrierung mit klavier, Gitarre und Klarinette und der Verzicht auf das sonst bei L'Arpeggiata übliche und präsente Zink (so sehr ich es liebe), tut der CD gut und verleiht auch dem Klang von L'Arpeggiata eine neue und hörenswerte Note. Vor allem die lebhafteren Stücke überzeugen mich voll und ganz. Bei den langsameren Stücken ist meine Meinung gespalten. Es handelt sich häufig um sehr bekannte Stücke Purcell's, die auch durch einen sparsam gezupften, jazzigen Bass z.B. dem Ganzen nicht wirklich einen neuen oder auch besseren Anstrich geben. Was mich dann auch zur Qualität der Sänger bringt: Philippe Jaroussky, der in meinen Augen oder soll ich sagen Ohren, noch besser geworden ist, singt glockenrein, gefühlvoll und einfach nur wunderschön. Ob die englischen Stücke wirklich sein "Ding" sind, dürfte Geschmackssache sein. Auch das schon fast schelmisch gesungene Stück von Dominque Visse hat mir gefallen und in seiner schrägen Interpretation amüsiert.
Eine Fehlbesetzung in meinen Augen aber ist Raquel Andueza, deren Stimme mir einfach zu dünn und wenig überzeugend ist. Sie dann auch noch Lieder singen zu lassen, die von einer Jessye Norman und ähnlich kraftvollen Stimmen interpretiert wurden, ist ein neuer, aber leider kein guter Weg. Eine Interpretation durch eine Sopranistin kann gelingen, wenn sie Volumen und Überzeugungskraft in ihrer Stimme hat. Beides vermisse ich hier und ein musikalisch neuzeitlich orientierter Rahmen macht dies für mich nicht wett.
Daher auch nicht volle Punktzahl aber nichts desto trotz eine uneingeschränkte Kaufempfehlung!
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am 4. April 2014
Jedem, der sich diese CD zulegen möchte, rate ich dazu, sich unbedingt zuvor die Hörproben zu Gemüte zu führen, denn nicht jeder mag Jazz, so dass es ein Fehlkauf sein könnte. Es klingt wirklich cool und die Frage ist, ob man dies bei Purcell mag; man kann wirklich geteilter Meinung sein, wie ich es in meiner eigenen Familie erlebe und darum rate ich jedem dazu, sich vorher zu informieren.
Mir persönlich gefällt die CD, auch der Gesang Raquel Anduezas, der einigen Rezensenten nicht zusagt. Von Philippe Jarousskys Gesang bin ich, wie immer, begeistert, ob es sich nun um Barockmusik, französische Chansons, lateinamerikanische Musik oder verjazzten Purcell handelt...

11 Tage später: je öfter ich die CD höre, desto besser gefällt sie mir, weshalb ich jetzt fünf Sterne vergebe (vorher waren es vier).
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am 6. März 2014
Purcell modernisiert? Das klingt für einen Klassikfan wie mich zunächst eher erschreckend als anziehend. Wegen des wunderbaren Countertenors Philippe Jaroussky habe ich die CD dennoch sogleich und neugierig angehört - und ich finde sie fantastisch. Schon mit seiner CD zu Monteverdi hatte das Ensemble "L'Arpeggiata" gezeigt, wie frisch und neu Barockmusik klingen kann. In "Music for a While" wird dieses Konzert kühn erweitert. Die Stücke Purcells werden angemessen interpretiert und mit harmonischen Finessen und Improvisationen variiert. Hierzu kann man nur sagen, dass die Musiker den Stücken sowohl musikalisch als auch den Ausdruck betreffend absolut gerecht werden. Jedes Stück bekommt seine eigene individuelle Besetzung, verwendet werden außer den Singstimmen vor allem Gitarre, Klarinette, Zink, Klavier und Kontrabass, auch Flöten und nicht zu vergessen Perkussionsinstrumente. Das Ergebnis ist bei den Meistern ihres Fachs, die Frau Pluhar hier wieder einmal zusammengebracht hat, schlicht ein Vergnügen. Wie schon in vorherigen CDs von L'Arpeggiata erfreut Philippe Jaroussky mit seiner klaren und beweglichen Stimme, vor allem aber mit seiner hochmusikalischen Interpretationskunst, und mit so klugen wie einfühlsamen Improvisationen. Ebenso freudig spielen der wunderbare Doron Sherwin am Zink, Gianluigi Trovesi mit der Klarinette und der Jazzgitarrist Wofgang Muthspiel und all die anderen Instrumentalisten, entspannt variierend, aber stets meisterhaft miteinander, d.h. aufeinander hörend. Man wird durchaus auch einmal von einer E-Gitarre oder Orgelimprovisation überrascht, alles passt jedoch überraschend gut zu der Musik Purcells. Mit seiner sehr interessanten extrem hohen Tenorstimme interpretiert Vincenzo Capezzuto einige der Stücke, sehr modern und mit Witz - eine akustische Entdeckung. Mit Raquel Andueza gesellt sich den hohen Singstimmen eine Sopranistin mit klarer Stimme zu. Eine besondere Freude sind auch die beiden Duette, jeweils mit Philippe Jaroussky.
Insgesamt wird Purcell hier vermutlich angemessener und mehr in seinem Sinne musiziert, als bei vielen gut gemeinten, aber trocken-langweiligen Aufführungen. Die Musik Purcells ist harmonisch kühn, emotional tief und überzeitlich - und L'Arpaggiata erweckt sie ganz zum Leben.
Höchst empfehlenswert sowohl an Barockmusik Interessierte mit einem weiteren Horizont, als auch für Fans von Jazz, Blues und allgemein moderner Musik. Deshalb entgegen meinen vorherigen Bedenken schlicht fünf Sterne – manches muss man eben hören, um es zu glauben.
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am 26. Mai 2014
jedoch bin ich ganz überrascht, was mir die DVD bietet:

Mir fiel auf, dass die Aufnahme nicht lippensychron ist, also das Bildmaterial mit dem Tonmaterial nur insofern etwas zu tun hat, als dass es asynchron gemuxt bzw. gerendert wurde oder aber das Bild mit dem dort zu hörenden Ton nicht zeitgleich stattfanden.

Die CD widerum ist ohne jeglichen Tadel.

So bezieht sich diese Rezension auf das DOPPELMEDIUM mit DVD !!!
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am 23. Dezember 2015
Ich liebe die Lieder von Purcell und mann könnte meinen das diese "verjazzten" oder sonst geänderten Versionen der Lieder extrem stören könnte.
Im Gegenteil! Frau Pluhar und ihre Freunde wissen so gut wie es möglich ist, wie mann zu Purcells Zeit Musik aufgeführt hätte, Aber statt einer puristischen, trockenen barocken Fassung, haben sie eine gewählt, die durch ihr ganzes Ensemble an barocken Continuo-Instrumenten(Harfe, Theorbo usw.) und einen traumhaft improvisierenden Kornett-Spieler angereichert ist und mit subtilem Jazz-Sclagzeug,einem "abgehenden" Klarinettist (3) und geschmackvoll eingesetztem Klavier gespickt ist.
Das ist für Liebhaber barocker Musik sowie Jazz solange sie nicht zu engstirnig sind!!
Gesungen wird sehr natürlich, nicht gekünzelt und ich ziehe diese Lesart derer vieler berühmten Counter-Tenors vor.
Die Aussprache ist nicht perfekt aber stört mich als Muttersprachler nicht.
Der einzige Fehltritt ist die letzte Nummer "Halleluja", wobei ich kein Purcell ausmachen kann.
Alles in Allem eine farbige, lebendige, abwechslungsreiche Sammlung, die mann oft hören kann
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am 6. Januar 2015
Ich habe mich augenblicklich in diese Musik verliebt, als ich sie im Radio hörte. Es sind überragende Musiker am Werk, diese CD kann man wieder und wieder hören, ohne dass einem langweilig wird. Der Zauber und Glanz gehen niemals verloren.
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am 7. Mai 2014
Das musste ja so kommen: So ein kleiner Drall zum Jazzigen war schon immer mit dabei, und jetzt wird das mal ausgelebt. Wunderschön, sowohl für Liebhaber Alter Musik wie auch für Jazzfreunde. Ich bin beides und deswegen begeistert. Über die musikalische Qualität wie auch über die Aufnahmequalität muss man eigentlich kein Wort verlieren. Es gibt nur eines, was besser ist: Das Ensemble live erleben.
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