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HALL OF FAMETOP 50 REZENSENTam 6. November 2013
Version: 13.11.13 (wird ständig aktualisiert)

Die Synology Diskstation ist ein echter Tausendsassa. Ist so ähnlich wie mit einem Smartphone: Solange man es nicht hat, fehlt es einem nicht, aber wenn man erst mal eins benutzt hat, kann man nicht mehr ohne. Im Einzelnen:

1. Was ist neu?
- Im Vergleich zur Vorjahresgeneration (213) verfügen die vergleichbaren Modell über etwas schnellere Prozessoren.
- Eine Air-Version mit eingebautem WLAN gibt es nicht mehr.
- Die DS 214play bietet Hardwarecodierung für HD-Videofilme (1080p) und eine Intel CPU.
- Die DS 214+ bietet jetzt abschließbare Laufwerksschächte.

=> Wer eine DS 213 hat, muss kein neues Gerät kaufen. Verlockend könnte allenfalls die Hardware-Video-Encodierung der DS 214play sein, die auf die Encodierung von HD-Videos spezialisiert ist.

2. Vergleich DS 214se, DS214, DS214+, DS214play
a) Prozessor:
- DS 214se: Marvell Armada XP Single Core 800 Mhz, DS214: Marvell Armada XP Dual Core 1.066 Ghz, DS214+: Marvell Armada XP Dual Core 1.33 Ghz, DS214play: Intel Atom Dual Core 1.6 GHz.
- DS214se, DS214 und DS214+ haben eine Hardware-Verschlüsselung, die DS214play nicht, sie verfügt dafür über ein Hardware-Transcoding für HD-Videofilme (1080p)

b) Speicher
- RAM: DS 214se: 256 MB, DS214: 512 MB, DS214+: 1 GB, DS214play: 1 GB
- Platten: 2 Schächte mit je max. 4 TB, alle bis auf DS 214se sind Hot-Swap-fähig

c) Anschlüsse
- USB: DS 214se: 2x USB 2.0, alle anderen: 2x USB 3.0 (hinten), 1 x USB 2.0 (vorn)
- LAN: DS 214+: 2x Gigabit-LAN, alle anderen 1 x Gigabit-LAN, alle bis auf DS 214se könne „Wake on LAN“, WLAN können alle nur über Dongle
- SD-Card-Slot: hat nur noch die DS 214play

d) Benutzerkonten
- DS 214+ und DS 214play erlauben die meisten Konten und gleichzeitigen Zugriffe, die DS 214 weniger, die DS 214se fällt auch hier deutlich zurück, erlaubt aber immer noch 512 Konten, 256 gemeinsame Ordner und 256 gleichzeitige Zugriffe, was für den Hausgebrauch mehr als genug ist (für Details siehe Synology-Webseite)

e) Stromverbrauch (aktiv/Ruhezustand)
DS 213se: 19,14 W/3.59 W, DS 214: 22,64 W/9.12 W, DS 214+ 27,62 W/9,26 W, DS 214play: 28,74 W/ 11,5 W
Es ist auch möglich, die DS (z.B. über Nacht) timergesteuert für eine bestimmte Zeit herunter und dann automatisch wieder hoch zu fahren. Alle Modelle außer der 214se kann man auch durch ein Signal am LAN-Port (also auch aus der Ferne) wieder aufwecken (Wake on LAN).

f) Besonderheiten
- DS 214+: abschließbare Festplattenschächte,
- DS 214play: Hardware-Transcoding für HD-Videofilme (1080p)

=> Ideal für den Multimedia-Haushalt ist die DS214play. Wer Wert auf maximale Sicherheit legt, fährt mit der DS 214+ am besten. Wer sparen möchte, fasst trotz der kleineren Funktionseinschränkungen die DS 214se ins Auge, die viel günstiger, aber für den Privatanwender in den meisten Situationen trotzdem völlig ausreichend ist.

3. Hardware
a) Die DISKSTATION bietet zwei LAUFWERKSSCHÄCHTE für Festplatten bis 4 TB. Eine Liste mit kompatiblen Platten gibt es auf der Synology-Webseite. Der Einbau ist dankbar einfach. Es sind zwei herausnehmbare Festplattenträger dabei, die dann einfach von vorn in die Diskstation eingeschoben werden. Die Platten können (außer bei DS 214se) per Hot-Swap ausgewechselt werden.

TIPP: Bei den Festplatten gibt es drei Grundtypen: Desktop-Platten (z.B. WD30EZRX oder ST3000DM01), Audio/Video- bzw. Surveillance-Platten (z.B. WD30EURS) und 24/7- bzw. Enterprise-Platten (z.B: WD30EFRX). Am besten (und teuersten) sind natürlich Enterprise-Platten, die für den 24/7-Dauerbetrieb gemacht sind. Surveillance-Platten sind besonders leise und auch für den Dauerbetrieb zertifiziert, aber nicht so gut für RAID-Systeme geeignet, daher eher nicht so gut für die Synology. Wer etwas sparen möchte, kann auch Desktop-Platten verwenden. Die sind zwar nicht für den Dauerbetrieb zertifiziert, aber die Synology-Diskstation läuft bei privater Anwendung auch keine 24 Stunden am Tag unter Vollast. Ich würde aber die paar Euro mehr investieren und eine 24/7-Platte kaufen.

Am besten kauft man zwei identische oder jedenfalls gleich große Platten. Man kann aber auch zwei verschiedene Platten kombinieren, wobei die zwei keine geringere Kapazität haben darf als die erste, wenn man sie als RAID-Array nutzen möchte. Benutzt man zwei unterschiedliche große Platten, liegt die überschüssige Kapazität der größeren bei RAID-Arrays brach.

b) Die Diskstation hat zahlreiche ANSCHLÜSSE. Von den drei USB-Ports (DS 214, 214+, 214play) sind die beiden hinteren USB 3.0. Der Anschluss vorn (warum auch immer leider nur USB 2.0). Die DS 214se hat nur zwei USB 2.0-Ports. Die DS 214play hat vorn einen SD-Card-Slot. Alle haben einen Gigabit-LAN-Netzwerkanschluss (die DS 214+ sogar 2). Eine externe Festplatte kann bei DS 214+ und DS 214play alternativ auch über e-SATA angeschlossen werden.

Anschließen kann man z.B.

aa) einen handelsüblichen USB-Hub an die USB-Ports - und auf diese Weise bei Bedarf die Anschlusszahl erhöhen.

bb) ein USV (Spannungsversorgung bei Stromausfall), um einen Datenverlust bei Stromausfall zu vermeiden. Gut läuft z.B. APC Back UPS ES 700VA. Dieses UPS zwischen Diskstation und Steckdose gesteckt und zusätzlich per USB-Kabel mit der Diskstation verbunden und dann von dieser gesteuert. Sie läuft damit rund 30 Minuten ohne Netzspannung weiter (Liste kompatibler Geräte auf der Synology-Webseite).

cc) einen DVB-T- oder DVB-S-EMPFÄNGER (Liste kompatibler Geräte auf der Synpology-Webseite). Mit diesem kann die Diskstation dann TV-Programme streamen.

dd) einen WLAN-STICK, mittels dessen die Diskstation nicht nur Daten empfangen, sondern auch als HOTSPOT-Daten senden kann (Liste kompatibler Geräte auf der Synpology-Webseite).

ee) je nach Gerät 5 bis 16 Überwachungskameras, deren Bilder man dann per Web-Interface oder iOS/Android-App abrufen kann (Liste kompatibler Geräte auf der Synpology-Webseite).

c) Das Gerät ist mit einem großen LÜFTER versehen, bei dem man drei Grundprogramme (kühl, leise, energieeffizient) wählen kann und vergleichsweise leise. Im Schlagzimmer würde ich es trotzdem nicht aufstellen.

d) Über die Taste C (USB-/SD-COPY) kann man (außer bei der DS 214se) den Inhalt eines vorn angesteckten USB-Sticks oder (bei der DS 214play) einer eingesteckten SD-Karte mit einem Tastedruck ohne PC komplett in ein vorher definiertes Verzeichnis kopieren.

e) Auf Wunsch werden die gespeicherten Daten (außer bei der DS 214play) per HARDWARE VERSCHLÜSSELT. Das geht auch in Bezug auf einzelne Verzeichnisse.

f) Die Diskstation wird problemlos im HEIMNETZWERK von Windows oder MacOS erkannt, so dass man alle Verzeichnisse einfach vom PC oder MAC aus ansteuern kann. Von Außen kann man über verschiedene Protokolle (u.a. FTP und WebDAV) die Daten problemlos abrufen. WebDAV wird sogar von den sehr restriktiven Apple-Programmen wie Pages akzeptiert, so dass man von diesen direkt auf die Dateien auf der Diskstation zugreifen kann.

TIPP: Damit die Diskstation im Heimnetz und von Außen erreichbar ist, müssen im Router bestimmte Ports freigegeben werden. Bei Router muss dafür UPNP aktiviert sein. Dann macht das in der Diskstation integrierte Programm „EZ-Internet“ die Portfreigaben im Dialog mit dem Router vollautomatisch.

g) Die Diskstation operiert auch als DLNA-Server, so dass Bilder, Videos und Musik von den internen Platten problemlos zu kompatiblen PCs, Fernsehern etc. gestreamt werden. Ein Streaming funktioniert auch über das Internet, so dass Bilder, Musik und Filme (wenn die Verbindung schnell genug ist), z.B. auch mit iPhone oder iPad von unterwegs abgerufen werden können. Leider funktioniert derzeit (noch) kein Streaming von Inhalten von externen Laufwerken. Hierfür ist die DS 214play besonders gut, weil sie auch HD-Videos encodieren kann. HD-Videos unverändert streamen können alle.

h) Die Diskstation überwacht die FUNKTION DER PLATTEN. Fällt eine aus, meldet sie sich. Steckt man dann eine leere neue Platte ein (die mindestens die Kapazität der noch vorhandenen haben muss), wird der Inhalt der alten automatisch auf die neue kopiert (wenn man die Disktstation als RAID-Array konfiguriert hat). In der Zwischenzeit funktioniert die Diskstation auch mit einer Platte (natürlich funktioniert sie, z.B. wenn das Geld für eine zweite Platte fehlt, auch von Anfang an mit nur einer).

i) Etwa unbefriedigend ist, das die Diskstations zwar über einen KENSINGTON-ANSCHLUSS zur Diebstahlsicherung verfügen, doch lässt sich die Frontklappe vor den Festplatten bei DS 214, 214se und 214play weder abschließen, noch die Platten selbst per Schlüssel sichern. Ein Dieb könnte also selbst wenn die Diskstation angekettet ist, problemlos die Festplatten entnehmen. Das ist bei der DS214+ jetzt besser. Sie hat keine Frontklappe mehr (was optisch vielleicht nicht ganz so hübsch ist), aber die Festplatten sind nun per Spezialschlüssel abschließbar.

4. Software (intern)

Die Funktionen der eingebauten Software hier alle aufzuzählen, würde den Rahmen einer Produktbesprechung sprengen (das kann man ja auch auf der Website nachlesen). Ich möchte mich daher auf einige Highlights beschränken. Allgemein ist interessant, dass die Firnmware ständig verbessert und weiterentwickelt wird (ähnlich wie bei der Fritzbox), so dass man dauernd neue Funktionen dazu bekommt. Die Firmware-Updates sind kostenlos und laufen auch auf älteren Modellen (ähnlich wie bei iOS). Die Grundsoftware (Firmware) wird über den Webbrowser auf JAVA-Basis gesteuert. Sie kann durch eine Reihe von kostenfreien Software-Paketen erweitert werden, u.a.

a) einen Virenscanner

b) eine Photo-Station mit der man Bilderalben für das Internet bereitstellen kann,

c) eine Audio-Station zum Streamen von Audio-Dateien über das Internet,

d) eine Video-Station, die für die gespeicherten Filme Informationen aus dem Internet besorgt und die Videowiedergabe incl. DVB-T-/DBV-S-Wiedergabe und Aufnahmeprogrammierung per Fernzugriff erlaubt,

e) eine Medien-Station, die die Diskstation zu einem DLNA-Server macht,

f) eine Download-Station, mittels derer man Dateien direkt auf die Diskstation laden kann,

g) ein Time Backup-Programm, das (wie Apples Time Machine) Kopien vordefinierter Ordner auf eine externe Festplatte oder ein Netzlaufwerk macht, so dass man einfach auf die Ordner und Dateien zugreifen kann, wie sie z.B. vor drei Wochen waren,

h) eine Cloud-Station, auf der – wenn ein entsprechendes Programm auf PC oder MAC installiert ist – automatisch von auf dem PC geänderten Dateien eine Kopie erstellt wird (wobei unabhängig vom Time-Backup-Programm) mehrere Versionen gesichert werden),

i) viele andere Programme, z.B. Email-Server, Directory-Server, DCTP-Server, iTunes-Server (der aber nicht viel nützt, weil er nicht zu Apple-TV, sondern nur zu iTunes streamt) usw. usw. Es gibt auch Software-Pakete von Fremdanbietern.

5. Software (extern)

a) Man kann die Diskstation über jeden Webbrowser ansteuern.
aa) Damit auch Kunden, die keine feste IP haben (das ist bei den meisten Privatnutzern der Fall) einen Fernzugriff haben, gibt es zwei Möglichkeiten:
- einerseits hat Synology einen eigenen DDNS-Server, bei dem man sich kostenlos eine Webadresse zuweisen lassen kann (z.B.“mein-name.myds.me“)
- bestimmte Dienste kann man außerdem noch einfacher über die Funktion „QuickConnect“ erreichen.

bb) Der Zugriff ist natürlich kennwortgesichert. Man kann einstellen, dass bei mehreren erfolglosen Kennwortangaben, die IP, von der aus das versucht wurde, gesperrt wird, um Hacker-Angriffe abzuwehren (dazu gibt es einen Virenscanner, den man unbedingt installieren sollte, s.o.).

cc) Man kann jedem Nutzer individuell den Zugriff auf bestimmte Dienste oder Ordner zuweisen. Auch ein Gastzugang, ist möglich. Ferner kann man individuelle Links zu einzelnen Dateien auf der DS generieren, über die dann jeder Dritte auch ohne Login auf diese (aber auch nur auf diese) Datei zugreifen kann.

b) Für den Zugriff mittels Mobiltelefon oder Tablet stehen eine Reihe Apps für Android und iOS zur Verfügung (WP8 ist in Entwicklung):

aa) Mitttels DS Finder kann man die Funktionen der Diskstation von unterwegs steuern,

bb) für den Zugriff auf die DATENLAUFWERKE gibt es DS File (diese App spielt z.B. auch Videos direkt ab), im Verzeichnis HOME befinden sich die von der Cloud Station gesicherten Daten, so dass man immer auf die aktuellsten Dateiversionen zugreifen kann, wenn man sein Arbeitsverzeichnis auf dem PC als Cloudstation-Verzeichnis eingerichtet hat,

cc) um MUSIK von unterwegs abzurufen, gibt es zudem eine besondere APP (DS Audio) mit komfortablen Playerfunktionen,

dd) um PHOTOS wiederzugeben, kann man DS Photo+ verwenden.

ee) um VIDEOS und DVB-T-TV/DVB-S-TV von unterwegs abzurufen, gibt es die App DS Video.

ff) sehr nett ist auch DS DOWNLOAD. Damit kann man die Diskstation anweisen, Dateien aus dem Internet zu laden, die dann direkt von der Datenquelle zur Diskstation laufen (also nicht über das Mobiltelefon, wodurch es schneller geht und das ggf. begrenzte Datenvolumen des Mobiltelefons nicht belastet wird),

gg) wer eine Kamera an die Diskstation angeschlossen hat, kann schließlich per DS Cam schauen, was die Kamera so gerade daheim aufnimmt.

6. Fazit

Die Diskstation kann all das und noch viel mehr. Wer Cloud-Diensten im Netz misstraut, kann sich mit der Diskstation SEINE EIGENE CLOUD bei sich daheim einrichten und auf die gespeicherten Daten von überall in der Welt zugreifen. Man muss sich zwar etwas einarbeiten, aber kein wirklicher Computerexperte sein, um all die Funktionen zu nutzen.
Das Handbuch (das als PDF beiliegt bzw. heruntergeladen werden kann) könnte besser sein. Für den Einsteiger erklärt es viel zu wenig und ist zu oberflächlich. Aber die meisten Funktionen sind recht intuitiv nutzbar. Insgesamt ein sehr lohnender Kauf.

Die Rezension wird von mir gern aktualisiert und verbessert. Ich freue ich mich über sachliche Bewertungen und Kritik und nehme diese gern auf. Vielen Dank!
1717 Kommentare|408 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Oktober 2014
Hallo, über die Diskstations wurde schon sehr viel geschrieben.
Ich möchte hier eine Methode vorstellen, wie man für ca 10 Euro einen SPDIF Ausgang bekommt um die Diskstation direkt mit einer Anlage zu verbinden und ohne zusätzliche Geräte Musik und Internetradio auf der Anlage hören zu können.

Ein anderer Kunde hat bereits irgendwo hier bei Amazon geschrieben, das man eine USB Soundkarte an einer Synology Diskstation betreiben kann ( vielen Dank an Unbekannt)
Hier erkläre ich nun wie genau das funktioniert für die die das auch wollen
.
Früher musste ich meine Mp3s und das Internet Radio über den PC, Fernseher oder Blueray Player auf meine Anlage bringen.

Jetzt macht das meine Diskstation selber und das beste daran ist, ich kann das alles mit der sehr komfortablen DS Audio App steuern.
Ich hätte mir beinahe ein Sonos Connect für 350 Euro gekauft wegen genau dieser Funktionen und das Sonos System kann keine Lossless Dateien wie FLAC abspielen.

Ein bekannter hat ein Sonos System und die Steuerung per App ist da sehr gut gelungen.
Abgeschreckt hat mich nur der Preiss vom Sonos und die limitierung der Mp3 Qualität und der begrenzung der Mp3 Sammlung und die evtl zusätzliche Wlan Strahlung.
Ich besitze seit 2 Jahren eine Ds 213+ und hatte keine Ahnung das sowas geht.
Die Anleitung sollte denke ich auch mit den anderen Diskstations funktionieren. Wenn nicht schreibt ein Kommentar

Ich habe habe das momentan aktuelle DSM 5.0 drauf
1.) Zuerst die Audio Station Software auf der Diskstation installieren wenn nicht vorhanden.
2.) eine USB Soundkarte besorgen ich habe diese hier http://www.amazon.de/USB-Sound-Adapter-7-1-Funktionstasten/dp/B001FA2J3U/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1412977080&sr=8-2&keywords=usb+soundkarte und in einen USB port hinten in die Diskstation stecken.

3.) Ein passendes Kabel um den Audioausgang an die Anlage anzuschliessen. Für die SPDIF Lösung mit der oben genannten Soundkarte habe ich dieses Kabel gekauft http://www.amazon.de/Wentronic-Toslinkkabel-auf-mini-Stecker/dp/B000L10ZIA/ref=sr_1_6?ie=UTF8&qid=1412977167&sr=8-6&keywords=toslink+klinke

4. ) Audio Station über den Browser öffnen oben in der Mitte Einstellungen -> Berechtigungen -> Haken für USB-/DLNA Renderer bei Entsprechenden Usern setzten.
Nun habe ich noch bei Optionen nebenan den Haken für " Aktiviere Hohe Qualitätsausgabe für USB Lautsprecher" gesetzt
mit Ok Bestätigen
5.) In der Audio Station rechts neben Einstellungen auf "USB Lautsprecher ausgeben" gehen
Alternativ über die App DS-Audio steuern Hier auf Einstellungen -> Wählen sie einen Player -> USB-Lautsprecher

Das wars viel Spass damit
Der Sound ist bei mir übrigends optimal und ich habe die Heco Celan GT Serie
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am 30. November 2013
Vor einigen Tagen habe ich meine Diskstation DS214+ erhalten und möchte hier einige Eindrücke und Erfahrungen teilen.
Kurz ein paar Worte zu meinem persönlichen Nutzungshintergrund:

Ich beschäftige/interesse mich schon seit einigen Jahren für NAS-Geräte für den Heimgebrauch. Zentrale Anwendung ist dabei für mich seit je her die zentrale Lagerung von Dateien und die Datensicherung auf weiteren Geräten.
Etwa 2004/2005 habe ich meine ersten Gehversuche mit „Fertig-NAS“-Geräten gemacht. Das waren damals jedoch alles echte Gurken, die weder von der Funktion noch von der Geschwindigkeit so richtig überzeugen konnten. 2008 kaufte ich mir ein QNAP-NAS, das zwar funktionell auf der Höhe der Zeit war, jedoch nicht die notwendige Leistung / Geschwindigkeit bot, um große Datenmengen wirklich komfortabel zu händeln. 2011 stieg ich dann auf ein Netgear ReadyNas Ultra RNDU2000 ohne Festplatte mit Atom-Prozessor um. Dies war das erste Gerät, das sowohl funktionell als auch von der Power auf der Höhe der Zeit war. Zuverlässig und schnell – das erste wirklich „erwachsene“ NAS-Gerät, dass ich besessen habe. Auf dieses Gerät werde ich mich im Verlauf der Rezension öfter beziehen, es wird sozusagen der Benchmark für die Bewertung der DS214+.
2012 habe ich mir dann zusätzlich ein Synology DS110J gekauft, um dieses für off-site-Backups zu nutzen. Auf diese Weise kam ich zum ersten Mal mit dem Synology DSM-System in Berührung und war sofort begeistert. Zwischen der Bedienoberfläche des Synology und meinem Netgear lagen schon wieder Welten und im Laufe dieses Jahres wurde dann klar, dass die Administrationsoberfläche für das Netgear nicht mehr weiterentwickelt werden wird.

Hieraus erwuchs dann wiederum der Wunsch, das Netgear gegen ein weiteres Synology mit 2 Einschübe auszutauschen – gleiche Bedienoberflächen / Bedienphilosophie erleichtern einfach das Handling und versprechen nebenbei auch mehr Funktion / Leistungsfähigkeit.
Ursprünglich wollte ich auf das DS713+ umsteigen, dieses war mir mit ca. 400,- EUR aber schlicht und einfach ein wenig zu teuer. Da ich gerne wieder zwei LAN-Anschlüsse haben wollte, war die Auswahl möglicher Geräte übersichtlich. Vor wenigen Wochen wurde dann die DS214+ neu angekündigt und mit einem Preis um etwa 300,- EUR lag das Gerät in meinem Toleranzbereich, so dass ich mich zum Kauf entschlossen habe.

Da ich die Geräte und die Software grundsätzlich kannte, gab es nach dem Auspacken keine wesentlichen Überraschungen, trotzdem hier zusammengefasst einige Punkte, die mir aufgefallen sind:

+ gute Verarbeitung mit Gehäuse z.T. aus Metall, mit ausgestanzten Schriftzug auf der Seite. Das Gerät ist etwas voluminöser als mein altes Netgear. Die Platten stehen weiter auseinander, so das im Inneren ausreichend Platz für die Luftdurchströmung ist. Der Lüfter ist angenehm leise.
+ Montage der Festplatten ohne Werkzeug möglich (Wobei die Festplattentrays nur aus Kunststoff sind und insbesondere die Plastikleisten, mit denen die Platte im Tray fixiert wird, recht flatterig wirken. Dies ist dem Preis eigentlich nicht angemessen und taugt sicher nicht für häufigen Aus- und Einbau der Platten. Wer aber nicht ständig an dem Gerät rumhantiert, kriegt sicher keine Probleme damit. Die Festplattentrays bei meinem Netgear waren aus Metall und definitiv hochwertiger.)
+ Laufwerkseinschübe sind verriegelbar und so gegen unbeabsichtigtes Entfernen ganz gut gesichert („abschließbar“ würde ich es nicht nennen, da der Schüssel nur ein Plastikstift ist – ein kleiner Schraubenzieher erfüllt dieselbe Funktion)
+ USB 3.0 –Anschlüsse (Wobei das für mich eigentlich kein Vorteil ist, da ich Backups nur übers Netz mache. Wirklich doof ist, dass beide 3.0 Anschlüsse hinten sitzen und vorne nur 2.0..)
+ Genial ist die Cloudstation, mit der man einen Ordner auf der Diskstation und auf dem Laptop synchronisieren kann, um die Daten auch offline verfügbar zu haben.

Wo Licht ist, ist auch ein wenig Schatten:
- Die „Synchronisation gemeinsamer Ordner“ auf eine weitere Diskstation ist sehr langsam. Ich komme bislang nur auf etwa 300kB/sec. Mein Internetanschluß würde problemlos viel höhere Geschwindigkeiten ermöglichen.
- Während eines laufenden Sicherungsauftrages geht die Übertragungsgeschwindigkeit per SMB/CIFS deutlich zurück und das Gerät reagiert z.T. verzögert.
- Keine Möglichkeit mit Boardmitteln ein Wake-On-Lan Signal abzusenden, um z.B. vor Beginn eines Sicherungsvorgangs ein entferntes NAS aufzuwecken (mein altes Netgear ReadyNAS konnte das…). Mittlerweile habe ich hierfür eine Lösung gefunden, die einfach und funktionell ist, aber leider nirgendwo beschrieben.
- Die Funktionsvielfalt im Diskstation Manager ist gewaltig und nicht immer findet man die gewünschte Funktion dort, wo man sie zunächst vermutet. Die Übersichtlichkeit/Sortierung und auch die Namensgebung für einige Funktionen sind noch nicht optimal. Dies wird vor allem bei Diensten deutlich, die sich in einen „Server“ und einen „Client“-Teil gliedern, z.B. Netzwerksicherung oder LDAP.
- Die voreingestellten Texte für die Benachrichtigungen sind zum Teil unglücklich/missverständlich formuliert und teilweise recht knapp.
- Keine Fortschrittsanzeige für Sicherungsvorgänge per Synchronisation gemeinsamer Ordner
- Die Emailbenachrichtigungsfunktion ist nach wie vor buggy: als erste Empfängeradresse muss die Emailadresse des Absenderaccounts eingegeben werden, sonst geht die Mail nicht raus. Erst als zweite Emailadresse kann man eine beliebige Adresse eingeben.
Auch wenn die Liste an negativen Punkten recht lang ist: Dies ist zweifellos alles Jammern auf hohem Niveau. Die Diskstation 214+ ist ein ausgereiftes Gerät mit einem gewaltigen Funktionsumfang und zahlreichen Anpassungsmöglichkeiten.

Mein altes Netgear-NAS war mechanisch eindeutig besser ausgeführt und hatte bei einigen Funktionen die Nase vor. Dafür war die Bedienoberfläche nicht mehr Stand der Technik und eine Weiterentwicklung der Software fand nicht mehr statt. Die Diskstation ist im Vergleich mechanisch einfacher ausgeführt, glänzt dafür mit einer Bedienoberfläche, die dem Stand der Technik entspricht. Zahlreiche Funktionen lassen sich über zusätzliche Pakete nachinstallieren. Schade ist lediglich, dass einige Funktionen noch fehlen oder nur oberflächlich implementiert sind und das die Performance nicht durchgängig hoch ist. Hier bleibt nur, auf zukünftige Updates zu hoffen, die Chancen hierfür stehen aber gut, denn der Diskstationmanager 5.0 ist bereits angekündigt.

Nachtrag: 31.12.2013:
-------------------
Aufgrund von Nachfragen hier noch einmal eine etwas genauere Ausführung, wie sich mit der Diskstation ein Wake-On-Lan-Signal senden lässt, um einen entfernten Server aufzuwecken.
Vorteil dieser Lösung ist, dass definitiv keine Zusatzpaket, IPKG oder ähnliches benötigt werden. Die Lösung basiert auf dem Programm "ether-wake", dass in der Busybox, die auf der Diskstation läuft, standardmäßig enthalten ist.
Vorgehensweise:
- irgendwo auf der DS eine Datei "wakeonlan.sh" mit folgendem Inhalt anlegen:
ether-wake -i eth0 00:1F:16:F3:B3:BD
Wobei die MAC-Adresse natürlich durch die richtige Adresse des aufzuweckenden PCs zu ersetzen ist...
- diese Datei per Aufgabenplaner zu den gewünschten Zeiten ausführen lassen
- Fertig!
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am 4. November 2014
Ich habe die DS214+ mit 2 Platten WD40EFRX a 4 TB von Western Digital seit 8 Wochen in Betrieb.
Alles ist genau so perfekt wie ich es mir von dieser Kombination erhofft hatte. Die DS214+ schnurrt ganz leise vor sich hin und die Platten spiegeln sich gegenseitig. Alle meine Daten sind perfekt gespeichert und von allen (die es dürfen) zugreifbar.
Wenn es ein Problem (hatte eine Stromausfall) gibt, meldet sich die DS214+ per Mail und berichtet. Genauso bei Virenbefall (hatte ich dank des "eigenen" Scanners noch nicht) oder ähnlichen Dingen.
Ich habe eine weitere externe Festplatte, die ich nur zur Sicherung anschalte und die meine Daten ein weiteres mal sichert, für alle Fälle. Die externe Festpaltte schalte ich nur bei gekappter Internetverbindung an und erst nachdem ich eine Kompletten Scan gemacht habe. So ist alles gespeichert (DS214+) und gesichert (ext. Platte)
Andreas
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am 17. Juni 2014
Habe 2 davon bestellt. Eine NAS steht im Büro und werkelt sehr zuverlässig. Nutze sie dort für die Dateifreigabe als Verzeichnisserver (LDAP) in einem Windows Netzwerk mit bisher 20 Benutzerkonten. Die Bedienung ist recht einfach. Probleme bereitet aber das Backup zum zweiten NAS, welches bei mir Zuhause steht. Lt. Synology soll das sehr einfach sein, was auf die Einrichtung des Backups auch zutrifft. Das Problem besteht aber in der Zwangstrennung der Internetprovider. Das Backup wird danach nicht fortgesetzt, sondern abgebrochen. Technisch dürfte das aber kein Problem sein, da das Hidrive Backup bei Strato von der Synology problemlos durchgeführt bzw. nach Zwangstrennung fortgesetzt wird.
Ich warte auf ein entsprechendes Update, dann gibt es auch Stern Nr. 5.
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am 8. August 2014
Nach zahlreichen Basteleien zunächst mit einem Raspberry Pi und älteren PC mit FreeNAS & Co stand für mich fest: Ich will eine vernünftige Lösung, die ich im Keller betreiben kann und die nicht zu viel Strom benötigt. Die Wahl fiel anhand, von Empfehlungen im Bekanntenkreis, auf Synology. Die Entscheidung war richtig. (s)FTP, iSCSI, webDAV und Cloudspace, alles realisierbar, alles zuverlässig, alles leicht einzurichten, wenn man weiss was man benötigt.

Lediglich das Konzept des Fernzugriffs mittels "QuickConnect" ist (für mich) nicht schlüssig. Denn man benötigt für einige (jedoch nicht alle) Funktionen zusätzlich noch einen DynDNS-Account (Selfhost.de oder no-ip.com bieten diese noch kostenlos an), damit die entsprechenden Dienste auch aus dem Internet funktionieren.

Wer einen UPNP-fähighen Router sein Eigen nennt, kann diesen automatisch die nötigen Ports von der DS öffnen lassen. Aus Sicherheitsgründen rate ich allerdings davon ab. Zum Nachschauen, welche Ports denn überhaupt offen sein müssen, ist das aber recht nützlich.

Für mich dient die DS sowohl für Windows- Linux- als auch auf Mac-Maschinen als Backupziel. Die Time-Machine-Unterstützung funktioniert sauber, unter Win & Linux greife ich per CIFS drauf zu, beides läuft ohne Probleme seit Wochen zuverlässig durch.
Updates erscheinen regelmäßig und sind durch einen einzigen Klick zu installieren. Selbst nach einem Stromausfall kam die DS schon einmal sauber wieder hoch. Nächste Anschaffung ist jedoch eine USV, die von Synology unterstützt wird.
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am 2. Dezember 2014
Ich nutze die Diskstation als zentralen Server in einem kleinen Firmennetzwerk mit 4 Arbeitsplätzen. Angebunden ist der Server über eine 1000er Netzwerkleitung. Die Diskstation habe ich mit 3 WD 3 TB (gespiegelt) Platten bestückt.

Der Zugriff gestalltet sich dank der zahlreichen Möglichkeiten einfach und sicher. Egal ab Mac, PC oder Smartphone, das DS 214+ lässt keine Wünche offen! Die Geschwindigkeit ist trotz grosser Datenmengen völlig ausreichend. Mit den umfangreichen Tools, die sich auf dem Server instalieren lassen, ist dieses Gerät die ideale und kostengünstige Lösung für Privatnutzer und kleine Firmennetzwerke.

Ich habe alle Möglichkeiten getestet (Videostreaming, DVB-T-Anbindung inkl. Mediaserver und Aufzeichung, Iphone-Photo Cloud etc.) und bin restlos begeistert!

Die DS 214+ wird mit einem sehr grosszügig bemessenen Netzteil geliefert, welches sich kaum erwärmt und so auch zur Betriebssicherheit beiträgt. Der grosse Lüfter fällt im Betrieb nicht auf und vereinfacht die Paltzierung des Gerätes.

Wer mehr möchte sollte in die nächst grösseren NAS Systeme investieren. Was die DS 214+ angeht finde ich aber, das diese für normale Nutzer völlig ausreicht.
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am 9. März 2015
einfach klasse, einfach zu bedienen und es funktioniert auf Anhieb. Die Beschreibung stimmt und es ist auch alles realisierbar, Einschränkungen bekommt das NAS nur wegen der versprochenen Zusatzleistungen. Das funktioniert alles perfekt, wenn man das Gerät nicht mit zu vielen Daten überfordert. Zwei Bays, ich sage mal bestückt mit zwei mal 3 TB als Raid, bleben 3 TB nutzbar. Ich habe ca 900 GB Daten, davon sind 22.000 Musiktitel und ca 125.000 Fotos. Damit ist das NAS einfach überfordert sofern mehr als die Datensicherung erwartet wird. Mediaserver ist nicht, alleine das bilden der Kataloge dauert Ewigkeiten. Als NAS allerdings ist das Gerät spitze.
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am 21. Juli 2014
Die Software ist bestens, tolle Oberfläche. Funktionen praktisch und übersichtlich; Anbindung an Mobilgeräte kein Problem, aber:
Die Diskstation ist mir zu laut, dafür 1 Stern Abzug. Bin nicht sicher, wieviel die beiden WD Red 2 TB mit dazu beitragen. Falls jemand Abhilfe weiß, ich hab ja möglicherweise was übersehen.
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TOP 50 REZENSENTam 17. März 2014
Als NAS (Network Attached Storage = netzwerkgebundener Speicher) verrichtet die DiskStation DS214+ in unserem Heim-Netzwerk mit 2x 2TB Festplatten der WD Red - Reihe (WD20EFRX) im RAID1-Verbund zuverlässig ihren Dienst. Seit 15.03.2014 auch mit dem neuen DSM (DiskStationManager) in der Version 5.0 (genauer: DSM 5.0-4458).

Ich bin mit dem Gerät selber - was Hardware, Funktionsumfang, Bedienbarkeit und Software betrifft - sehr zufrieden. Darüber hinaus möchte ich an dieser Stelle einmal das deutsche Synology-Forum hervorheben, in welchem ich schon häufiger Rat und Antworten zu Themen rund um NAS, Netzwerk, Server erhalten habe. Weiter möchte ich auf die sehr informative und übersichtliche deutsche Webseite von Synology hinweisen. Diese bietet einen echten Mehrwert, wenn es um die Vorabinformationen zu den Produkten sowie Anleitungen, Hilfen, Datenblätter etc. geht.

Ein Hauptmerkmal des Synology-Geräte-Konzeptes ist die intuitive Bedienung gepaart mit einer leistungsfähigen und zuverlässigen Technik. Dies macht das Produkt gleichermaßen für NAS-Erstanwender (einfache Einrichtung) und Profis geeignet. Die Ersteinrichtung des NAS und die Einbindung ins LAN funktionierten wirklich völlig problemlos und selbsterklärend. Seit meinem Einstieg in die Welt der NAS / Netzwerk / Server – Thematik vor 4 Jahren ist dies nach der DS 211+, DS212+ inzwischen mein drittes Gerät von Synology.
Der erste „Umzug“ (Migration) mit den gleichen Festplatten von der DS211+ auf die DS212+ dauerte inkl. aller Vor- und Nachbearbeitungen nur ca. 90 min. Die diesjährige Migration von der DS212+ auf die DS214+ war durch die gleichzeitige Anschaffung neuer Festplatten etwas aufwändiger, aber insgesamt auch kein Problem. Hier dauerte bspw. die Prüfung der Datenkonsistenz des RAID1-Verbundes je 2TB Platte ca. 6h. Der Prozess lief dann selbstverständlich für beide Festplatten über Nacht.

Weitere positive Punkte:

- Sehr leiser Betrieb (Wohn-/oder Arbeitszimmer tauglich)
- Geringer Stromverbrauch (etwas mehr als bei der DS212+, jedoch wohl dem stärkeren Prozessor geschuldet); 18,7 Watt im Betrieb, 7,9 Watt im Ruhezustand der Festplatten
- Apps für iOS und Android (DS file, DS audio, DS photo, DS finder u.a.) arbeiten zuverlässig und machen den Zugriff von mobilen Geräten wie iPhone, iPad, iPod und Androidgeräten im LAN, WLAN und von aussen möglich
- Unauffälliges und edles Design
- Hohe Zuverlässigkeit: meine genutzten Vorgängermodelle 211+/212+ und die 214+ laufen und liefen ohne nennenswerten Probleme immer zuverlässig
- WOL-Fähigkeit (Wake on LAN)
- Hot-Swapping-Fähigkeit (Hot-Swap bezeichnet den Wechsel und die Wechselbarkeit von Systemkomponenten und Modulen im laufenden Betrieb des Systems) > hier darf man sich von den Warn-Geräuschen des Gerätes (RAID1 in „Gefahr“!) nicht irritieren lassen und in aller Ruhe innerhalb des DSM / Speichermanager unter Verwaltung den Prozess der sogenannten RAID1 – „Reparatur“ anstoßen (über diesen Weg habe ich nach Installation der neuen DiskStation mit den alten Platten, die neuen Platten einzeln gewechselt.
- externe Schnittstellen (2x USB3.0, 1x USB2.0; 2x LAN; 1x eSATA, 1x SD Kartenslot)

Stromseitig abgesichert habe ich das NAS und einen Router (TK-Anlage inkl. Router) mit einer sogenannten USV (unabhängigen Stromversorgung) von APC (APC Back UPS ES 700VA 230V).

Vielleicht für eine Überlegung vor der Kaufentscheidung auch nicht unwichtig: der hohe Wiederverkaufswert! (siehe das bekannte Auktions-Portal).

Mein abschließendes Fazit: Klare Kaufempfehlung!

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Tipps / Kleiner Exkurs zum verwendeten Dateiformat "ext4"

Vorweg: Der DiskStationManager (DSM) als Betriebssystem des NAS selber ist ja Linux-basiert (über Windows wählt man sich per IP oder SynologyAssistenten in die DiskStation ein und hat ein Linuxbasiertes UserInterface der DS vor sich). Die Festplatten selber werden von der Station in einem Linuxbasierten Dateiformat formatiert ("ext4"). Der DiskStationManager vermittelt in der "Zusammenarbeit" mit Windows7 oder Windows8 den regulären Zugriff auf die Station und die Daten.
Wer sich als Windows-Nutzer jedoch schon mal gefragt hat, was ist mit den Daten auf der Festplatte (ext4 Format) geschieht, wenn die Station defekt sein sollte (Daten von einer aus der DiskStation herausgenommenen Festplatte auslesen?).
Bei der Formatierung in den Formatierungen "NTFS" oder "FAT32" ist das kein Problem. Für "ext4" braucht man jedoch, um unter Windows Daten auszulesen, ein extra Programm. Ich kann hier folgende Programme empfehlen:
- Linux-Reader (Zugriff nur lesend)
- Paragon ExtFS (Zugriff lesend und schreibend)
Beide Programme sind Freeware. Einfach mal eine Suchmaschine zu Hilfe nehmen und die Begriffe ins Suchfeld eingeben.

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