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90 von 98 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit Abstand bestes Gesamtpaket unter den Kompakten
Eigentlich kann man die Vorzüge dieser Kamera in einem Satz zusammenfassen: Die Stylus 1 bietet in ihrer Klasse definitiv das beste Gesamtpaket, hat für eine 1/1,7ner Kompaktkamera bis ISO 1600 eine hervorragende Bildqualität, AUCH bei schlechten Lichtverhältnissen, bietet einen wunderbar schnellen Autofokus (auch bei geringer Helligkeit), einen sehr...
Vor 6 Monaten von H.O.P.E. veröffentlicht

versus
23 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wenn nur der zu kleine Sensor nicht wäre ....
Auf dem Papier erscheint die Stylus 1 wirklich als guter Kompromiss. Durchgängig 2.8er Blende und etwas größerer Sensor als die üblichen Bridges. Aber letztlich ist der Bildqualitätsunterschied zwischen 1/2.3 und 1/1.7 Sensor dann doch marginal. Wenn ich einen winzigen Sensor 50% größer mache, bleibt er halt immer noch winzig. Und...
Vor 3 Monaten von Niemand veröffentlicht


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90 von 98 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit Abstand bestes Gesamtpaket unter den Kompakten, 7. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Olympus Stylus 1 Digitalkamera (12 Megapixel BSI-CMOS Sensor, 7,6 cm (3 Zoll) Touch-Display, elektronischer Sucher, 5-Stufen Bildstabilisator, WiFi) inkl. 28-300mm F2.8 Objektiv schwarz (Elektronik)
Eigentlich kann man die Vorzüge dieser Kamera in einem Satz zusammenfassen: Die Stylus 1 bietet in ihrer Klasse definitiv das beste Gesamtpaket, hat für eine 1/1,7ner Kompaktkamera bis ISO 1600 eine hervorragende Bildqualität, AUCH bei schlechten Lichtverhältnissen, bietet einen wunderbar schnellen Autofokus (auch bei geringer Helligkeit), einen sehr guten Bildstabilisator, den definitiv besten EVF aller Kompakten oder sogar DSLM <1000,- EUR, einen sehr gut abgestimmten und großen Zoombereich und ist zudem angenehm leicht und schmal - also perfekt für Fototouren ohne voluminöses Gepäck - genau das, was ich zur Ergänzung noch dringend suchte (bin Fotojournalist).

Eigentlich könnte man es damit auf sich beruhen lassen, aber da leider gewisse "Profis" sowohl hier als auch an anderer Stelle einige Punkte an der Stylus 1 kritisieren, möchte ich kurz auch mal meinen Senf dazu geben...

Wenn da gewisse "Fachleute" z.B. in Foren schreiben, dass sie solch eine Kamera nicht empfehlen würden, sondern nur eine Version, "die einzig die Funktionen RAW, Blitzsteuerung, Blenden- und Zeitvorwahl und Manuellen Modus" haben, muss ich ehrlich gesagt manchmal etwas schmunzeln. Ein Großteil dieser "Experten" sitzt wahrscheinlich 8 Stunden täglich im Büro, so dass sie dann Abends noch dringend ihre Ur-Instinkte von Freiheit und Abenteuer ausleben wollen... Nach langjährigen Tätigkeiten als Fernsehtechniker, Kameramann und als jetziger selbstständiger Fotojournalist, bin ich hingegen immer sehr dankbar für gute intelligente Automatik-Programme (die es selbst bei Studio-Kameras gibt, sonst sähen heutige Shows noch immer aus wie "Der große Preis"...) und überlasse die mühsam handgedrechselten Aufnahmen gerne denen, die sich in zig Foren am Liebsten über die Größe Ihres Sensors oder die Länge Ihres Teles definieren...
Zumal die Stylus 1 wirklich für beide Bereiche (Programmautomatik und manuell) mehr als genug Möglichkeiten zum Austoben bietet.

Da Herr Ludwig unten schon auf quasi alle sonstigen Vorzüge der Kamera eingegangen ist - die ich in vollem Umfang bestätigen kann - möchte ich abschließend nur noch kurz auf die durch zwei Magazine (Digitalkamera.de und CHIP) bemängelte Bildqualität oberhalb von ISO 1600 und den angeblich recht "kleinen" 1/1,7 Sensor eingehen:
Anscheinend wird "kritischer Journalismus" teils mit einem sauertöpfisch-nörgelndem Grundtenor verwechselt. Zumindest ein wenig mehr Begeisterung für's Thema und vor allem einen Bezug zur Klasse in der die Kamera eigentlich anzusiedeln ist - der KOMPAKTKLASSE - wäre da oft durchaus angebracht. Faktisch gibt es in dieser Größenklasse nämlich KEINE vergleichbare Kamera mit einem derart durchgängig lichtstarkem u. großem Zoombereich sowie gleichzeitig hervorragendem EVF. Der einzige annähernd vergleichbare Wettbewerber P7800 schwächelt genau in diesen beiden Kriterien, zudem fehlt der P7800 ein Touchscreen, den ich ebenfalls nicht mehr missen möchte - und sei es nur zur Nutzung des sehr brauchbaren Touch-Autofokus.
So verliert man auch bei der Kritik des vermeintlich "kleinen" Sensors völlig die Klasse der Kamera aus dem Auge: würde man einmal die direkten Mitbewerber (innerhalb der Bridge-Kompaktklasse mit großem Zoombereich) zum Vergleich heranziehen, müsste man feststellen, dass die sonstigen Superzoomkameras (mit Ausnahme der fast doppelt so teuren und schweren RX10) mit ihren deutlich kleineren und vor allem viel zu hoch aufgelösten 1/2,3'' Sensoren eine spürbar schlechtere Bildqualität bieten. Ein echter Vergleich innerhalb obiger Klasse hätte die Bildqualität der Stylus mehr als positiv hervorgehoben, denn der Unterschied zwischen einem üblichem 16 MP 1/2,3'' Sensor und dem 12 MP 1/1,7'' Sensor der Stylus 1 ist im praktischen Alltag signifikant und macht für mich den Unterschied zwischen "Hobby-Knipse" und einem Kompakt-Fotoapparat für anspruchsvolle bis (semi-)professionelle Aufnahmen aus.

Teils wird noch die Gehäusequalität bemängelt - keine Ahnung warum. Natürlich fällt die gefühlte Wertigkeit des Gehäuses z.B. gegen die (ursprünglich doppelt so teure) OM-D EM5 ab - wer hätte das gedacht...? Auch hier werden mal wieder Äpfel mit Birnen verglichen, denn für eine Bridge-Kompaktkamera ist die Verarbeitung wirklich gut (und ich habe in letzter Zeit einige vergleichbare Modelle getestet, z.B. Nikon P7800, P520, Lumix DMC-FZ200); so finde ich es geradezu grotesk, sich über angeblich "zu große Spaltmaße" zu ereifern, als hätte man eine zehnfach so teure EOS 1D X vor der Nase. Da dieses nun mal mein Beruf ist, bin ich in diesen Dingen sicher nicht oberflächlich, aber an meiner Stylus 1 klemmt NICHTS, beim Ausfahren des Objektivs knackt nichts "beunruhigend", alle Spalte sind so, wie sie sein sollten...

Manchmal werden noch die Videofähigkeiten kritisiert, die hier nicht individualisierbar sind, sowie das leichte Zoomgeräusch bei der Videoaufnahme. Aus meinem Hintergrund heraus würde ich aber sowieso niemals eine längere Filmdokumentation mit einer Fotokamera drehen (allein schon wegen der fürs Filmen eigentlich grundsätzlich ungeeigneten Ergonomie und Speicherbeschränkung aller Kompakten), da bin ich schlicht der Meinung, eine Kamera sollte eine Sache wirklich gut können: entweder Fotoapparat oder Videokamera. Und für ein paar kurze Filmclips im Urlaub oder sonst wo klappt's auch mit der Stylus 1.

Leistung, Funktionsumfang und Qualität machen die Stylus 1 für mich zur ersten wirklich handgepäcktauglichen Kompaktkamera, die sowohl für Amateure als auch für Profis geeignet ist. Nach drei Wochen intensiven Tests bin ich dermaßen überzeugt von dieser Kamera, dass ich sie Anfang März anstelle meiner EOS 70D für eine Fotodokumentation nach Westafrika mitnehmen werde.
Wer mit dieser Kamera nicht in der Lage ist hervorragende Fotos für Abzüge bis ca. DIN A2 zu machen, wird aus meiner Sicht wohl auch mit Kameras zum 2-5fachen Preis keine viel besseren Ergebnisse erzielen.
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127 von 142 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine klasse Kamera in Ihrer Klasse (Bridge), 6. Januar 2014
Von 
Lutz Ludwig "lutzludwig" (Ahrensburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Olympus Stylus 1 Digitalkamera (12 Megapixel BSI-CMOS Sensor, 7,6 cm (3 Zoll) Touch-Display, elektronischer Sucher, 5-Stufen Bildstabilisator, WiFi) inkl. 28-300mm F2.8 Objektiv schwarz (Elektronik)
Mein Profil: freiberuflicher Fotograf i.R

Meine derzeitige Ausrüstung:

Fuji FinePix S2 / S3 / S5 Pro uvm.....

Olympus OM-D E-M5 ; Olympus Stylus 1 ; Olympus XZ-2

Jetzt hab ich es getan und mir die Stylus 1 doch zu meiner OM-D E-M5 dazu gekauft und bin dabei alles andere zu verkaufen.

Warum die Stylus 1, nach dem ich ja jede Menge andere Kameras im Schrank habe?
Ganz einfach, einmal die Freude an Kameratechnik und speziell zu Olympus (seit ca.2008).
Zum anderen hab ich mich im Laufe der Jahre durch alle Anbieter durchgewurschtelt, gekauft, getestet, verkauft usw....
Wollte aber schon immer etwas Kompaktes zum immer dabei haben aber so wenig wie möglich auf Bildqualität verzichten.
Nicht so einfach bei den kleineren Sensoren und den Pixel-(Größen)-Wahn der Hersteller.
Abstriche muss man bei Kompaktkameras machen aber bei der Stylus 1 und XZ-2 kann man damit leben.

Was haben wir bis jetzt meistens gemacht?
Wir haben uns für jede Situation eines teuren Objektiv`s bedient und irgendwann war der Schrank voller teurer Optiken.
Das geht heute einfacher, der Entwicklung sei Dank.
Jedes System, ob Canon, Nikon, Olympus oder wie sie alle heißen haben jetzt die entsprechenden Kameras im Sortiment, meistens zu einen weitaus kleineren Betrag wie die entsprechende einzelne Optik und das in einer sehr guten Qualität.
Vorteil, man kann sich für die jeweilige Situation, Tagestour oder was auch immer seine Ausrüstung zusammenstellen und das alles innerhalb eines Systems und hat viel weniger Ausrüstung dabei.

Nicht bewertet wird die Videoeigenschaft der Kamera, diese nutze ich nicht. Ich bin nach wie vor der Meinung entweder Fotoapparat oder Videokamera, jedes Gerät für sein speziell entwickeltes Nutzungsgebiet.
Auch brauche ich keine Funktion um die Kamera vom Handy aus fernzubedienen oder sofort der ganzen Welt meine fotografierten Ergebnisse zu zeigen, alles Eigenschaften die manche brauchen, wo für auch immer ;)
Ich suchte eine Kompaktkamera die sehr gute Bildergebnisse liefert, ein Fotoapparat ist und nicht klingelt wenn mich jemand anruft.

Plus = +
Minus = -
Neutral = +-

+ Bevor man sich das gute Stück zulegt sollte man vorab die Kamera mal in die Hand nehmen, sie ist recht kantig, keine Kompaktkamera für die Hosentasche sondern schon sehr nah an der OM-D E-M5 orientiert..
+ Schöner Handgriff, für kleine bis mittlere Handgrößen, damit lässt sich die Kamera gut halten.
+ iZuiko Objektiv, Olympus typisch vom Feinsten, 2.8 durchgehende Blende und 28-300 Brennweite sind eine Hausnummer und somit würde ich die Kamera in den Bereich der Bridgekameras einstufen.
+ Das LCD Klappdisplay ist, für diese Kamera sehr gut bei der Bildbetrachtung.
* Der Sucher ist aber immer noch das Optimale bei Sonneneinstrahlung und dieser ist identisch mit dem der E-M5 welche ich noch habe und beide getestet hab.
+ Das Klappdisplay ist sehr stabil verarbeitet und erinnert mich an meine Olympus E-20N von 2003.
+ Touchscreen Display
* Ich nutze es nicht zum auslösen, da bin ich noch altmodisch und drücke aufs Knöpfchen.
* Bin aber begeistert wenn ich die Funktionsübersicht komplett auf dem Bildschirm habe und einen Wert so schnell verändern kann ohne lange zu drücken oder rumzuscrollen, zB.Ändern des Fokuspunkt oder ISO Wertes
+ Sensor 1/1.7" mit 12MP völlig ausreichend und auch super mit aller dazugehörenden Technik auf das Objektiv abgestimmt
+ Der eingebaute Blitz hat mich überrascht und ist für diesen Kameratyp sehr gut, ausreichend und super wenn man keinen anderen dabei hat.
* Ich hab im Menü den Weisabgleich auf Blitz/WB Auto eingestellt
* Belichtungszeit auf 1/160sec und hab damit die besten Erfahrungen gemacht
* Ich nutze sonst den Olympus Blitz FL-300R, diesen kann man immer dabei haben, passt in Größe und Gewicht sehr gut zur Stylus 1.
* Dieser kann über den Blitzschuh betrieben werden.
+ Drei konfigurierbare Wahlhebel/Tasten F1; F2 & Videotaste
* bei mir F1=ND Filter ; F2=Bildmodus ; Videotaste=Schärfentiefe Vorschau- macht neben den Auslöser den meisten Sinn
+ Das Menü ist sehr Umfangreich, Olympus typisch, aber nicht unverständlich. Auch ohne Handbuch (CD) kann man die wichtigsten Funktionen einstellen.
* Für die Tiefen des Menüs empfehle ich das Handbuch auszudrucken und die individuelle Feinabstimmung vorzunehmen.
+ Einstellmöglichkeiten sind auf hohen Niveau bei dieser Kamera, alles was das Fotografenherz braucht oder auch nicht.
+-Der Bildstabilisator ist sehr gut aber nicht so gut wie bei der OM-D E-M5 mit den 5 Wege Stabi.
+ Die Bildqualität ist, wer nicht Meter große Leinwände bedrucken muss oder will oder auf 200fache Vergrößerung seiner Pixel steht, beeindruckend und absolut Zukunft weisend.
* Wer`s nicht glaubt, ausprobieren!
* Man sollte aber die ISO von 100-800 begrenzen, das sind die optimalen Bedingungen für den kleinen Sensor in dieser Kamera. 1600 ISO sind auch noch gut machbar, mehr würde ich aber nicht empfehlen, es ist ja auch kein Nachtsichtgerät und ich wundere mich immer wieder wie viele angeblich so hohe ISO brauchen und nutzen, nur Bilder werden von den Wunderkameras nie gezeigt, denn rauschen tun sie dann alle mehr oder weniger.
* Für solche speziellen Situationen ist wie immer in der Fotografie auch spezielles Equipment notwendig. Für alle die nicht beruflich fotografieren und ihre Aufnahmen bis A3 oder A2 vergrößern ist die Stylus 1 völlig ausreichend.
* Wer seine Aufnahmen auf 100% und mehr Details herausvergrößert sollte sich eine Vollformat oder Mittelformatkamera holen.
* Blende 2.8 macht es möglich das man in den meisten Situationen damit auskommt und das bei 28 Weitwinkel bis 300 Tele.
+ sehr gute Bilqualität bringt das Objektiv bei allen Blendenwerten von 2.8 bis 8.0
+ keine größeren Verzerrungen oder irgend etwas was das Objektiv an Bildfehlern bietet, in Normalansicht!
* das bedeutet das das iZuiko sehr sehr gut gerechnet wurde vom Hersteller, beachtlich in dieser Klasse
+ Die Stylus 1 und XZ-2 haben eine sehr natürliche und ausgewogene Farbdarstellung, genau wie man das Motiv sieht, bei Einstellung neutral und Olympus typisch eine sehr gute JEPG Ausgabe.
* Keine Überschärfung, keine grellen Farben, lässt viel Spielraum nach oben offen.
* Das ist schon auf sehr hohen Niveau und stellt manche DSLR mit Kitzoom im Einstiegsbereich, gibt es den überhaupt oder ist das Marketinggehabe, in den Schatten.
* RAW oft genannt und "angeblich" immer benutzt erübrigt sich in den meisten Situationen bei der sehr guten Olympus JEPG Ausgabe
* Kompaktkameras werden Hauptsächlich genutzt um unkompliziert Fotos zu machen und nicht danach ewig RAW zu bearbeiten
* Ich spreche deshalb RAW nicht die Berechtigung ab wer das "Letzte" aus seinen Fotos herauskitzeln möchte, mach das auch aber nur bei meiner OM-D E-M5 wenn ich es auch wirklich brauche.
+ 2 eigene Programme für Fotosituationen mit den unendlichen Menü-Einstellmöglichkeiten lassen sich abspeichern.
* bei mir Einstellungen programmiert für Landschaft & Streetfotografie.
+- wenn man das einmal getan hat sollte man es sich aufschreiben, denn leider kann man die Programme nicht umbenennen und auch nur 2 C Einstellungen kann man vergessen ;)
+ Der Adapter + Olympus 1,7xTelevorsatz macht die Kamera zu einer 2.8/510 Telekanone ohne Qualitätseinbußen.
+- kein Filtergewinde und mit Adapter CLA 13 braucht man einen Step up Ring 55-mindestens 62 damit es keine Vignettierungen gibt
+ zuschaltbarer ND Filter, bei mir fest auf F1 gelegt, man braucht/nutzt ihn öfter als man denkt.
+ ISO schon bei 100 beginnend
+ Akkulaufzeit von ca.500 Bildern wenn auch noch ab und zu geblitzt wird.
- fehlender Accessory Port für z.B. Macrolichtarme (hier nutze ich die OM-D E-M5)

Ich hab den Schritt weg von DSLR nicht bereut und bin seit langen wieder mal hoch zufrieden mit dem Ergebniss und jetzt erst recht mit der "Kleinen" Olympus Stylus 1 und XZ-2.
Viele werden jetzt sagen ein Vergleich mit Systemkamera und DSLR geht nicht, doch, geht, Mut zur Lücke und mal objektiv die Bildqualität betrachten.
Für eine Bridgekamera volle 5 Sterne zum heutigen Zeitpunkt.
Es gibt immer etwas zu verbessern, zum mäkeln, andere Hersteller mit FAN`s usw., aber es ist eine sehr gute Kamera für viele Einsatzgebiete, ohne Wenn und Aber.
Spezielle Motive erfordern spezielles Equipment, das kann und will eine solche Kamera nicht lösen.

Von mir eine klare Kaufempfehlung.

Bei meiner Rezension zur XZ-2 hab ich noch geschrieben das eine Stylus 1 für mich nicht unbedingt notwendig ist. Dies berichtige ich hiermit speziell für mich.
Beruflich bin ich nicht mehr auf spezielle Objektive und Kameras angewießen sondern nutze Kameras jetzt als Hobby und möchte nicht mehr ständig Objektive wechseln und viel mit mir rumschleppen.
Wenn ich spezielles möchte nutze ich die OM-D E-M5 mit Festbrennweiten, für alles andere die Stylus 1.
Nun hab ich die Stylus 1 mit festverbauten Objektiven, bin mit Blende 2.8 auf dem gesamten Zoombereich ausgestattet mit sehr guter Bildqualität bis A2 Ausdrucke.
Dafür wäre ein 2.8/28-300 Objektiv mit diesen Abbildungsleistung nicht mal einzel zu bekommen.
Ich höre jetzt schon viele sagen, es fehlt das Freistellungspotential!
Nein, fehlt nicht, ist nur anders zu handhaben, Abstand einhalten und einmal die Füße rückwärts bewegen.
Und wie oft stelle ich frei? Hier kommt dann wieder das spezielle Equipment ins Spiel für die Profis.
Für Alle die Alles in einen haben möchten und nicht ständig Porträts, Freistellungsobjekte (geht ja trotzdem) oder sonstige Sonderaufgaben zu lösen haben die ideale Kamera.
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43 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen für mich die beste (und praktischte) Bridge bislang, 16. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Olympus Stylus 1 Digitalkamera (12 Megapixel BSI-CMOS Sensor, 7,6 cm (3 Zoll) Touch-Display, elektronischer Sucher, 5-Stufen Bildstabilisator, WiFi) inkl. 28-300mm F2.8 Objektiv schwarz (Elektronik)
Ich habe die Kamera aufgrund der guten Erfahrungen mit meiner XZ2 gekauft.

Die Stylus 1 hat alle Qualitäten die ich an dieser schätzte, dazu noch den Sucher und die Bedienung, die ich von meiner "grossen" Olympus OMD EM5 kenne.
Der eingebaute Stabilisator ist besser als bei der XZ2, eine 1/30 aus der Hand bei 300mm ist ziemlich beeindruckend, ebenso wie 1/5s im Weitwinkelbereich.

Die vollkommen erschütterungsfreie Auslösung, die man sogar direkt neben der Kamera nicht hört, ist da sicher nicht unbeteiligt.

Genial ist der manuelle Fokus über den umschaltbaren Objektivring, das war an der XZ2 schon Klasse, aber ruckelte manchmal ein wenig, wenn man langsam und genau einstellen wollte, dies ist bei der Stylus 1 nicht mehr der Fall.
Der Sucher ist so gut, dass er sogar in der Nacht noch problemlos eine Einstellung zulässt, wo zB eine NEX 7 schon im Sucher rauscht ... wie Olympus das mit dem Minisensor so hinbekommen hat, ist mir wirklich ein Rätsel (das Livebild kommt ja vom Sensor, wo der rauscht muss eigentlich auch das Sucherbild schlechter werden)

Der AF ist der schnellste, den ich bislang in einer Kompakten gesehen habe ... er kommt nahe an die Olympus Systemkameras heran und ist schneller als der der NEX 7.
Er ist auch deutlich schneller als der AF der XZ2, sogar nachdem dieser durch das letzte Firmwareupdate ziemlich zugelegt hat.
Mit Touchauslösung fühlt sich das genauso instant an, wie bei der EM5.
Nettes Detail: wenn man das Display auf 90° klappt, ist der Augensensor ausser Funktion ... das hat mich an der EM5 oft generft, dass beim Touchen auf dem geklappten Display mittendrin auf den Sucher umgeschalten wurde, nur weil der Finger zu nah an den Sensor kam.

Die Verarbeitung ist auf hohem Niveau, Kunststoff ... ja, aber nichts wackelt oder knarzt, die Knöpfe und Räder sind satt zu bedienen und haben klare Druckpunkte. Der Okulargummi ist härter als bei der EM5 und scheint auch nicht so leicht abzugehen ... und das Ding passt auch auf die EM5. Ich habe mir eine als Ersatz für die abgerissene der EM5 bestellt (gibts hier bei Amazon ... sie trägt die 31 im Namen)

Dass der automatisch öffnende Deckel diesmal ab Werk dabei ist, ist ein netter Zug von Olympus ... bei der XZ Serie musste man ihn noch dazukaufen.

Der vordere Griff ist ein wenig schmal und flach geraten, dank der Leichtheit der Kamera ist sie aber trotzdem gut zu halten ... ein bisschen mehr wäre aber nett.
Ich denke ich werde mir noch das Ledercase dazu besorgen .. bei den PEN Kameras fand ich das hilfreich sie sicher und angenehm zu halten.

Die Bildqualität der Stylus 1 ist sehr beeindruckend, das Superzoom fordert aber einen (geringen) Preis ... es ist minimal weniger scharf als das Objektiv der XZ2 ... aber immer noch sehr scharf (ein Kitzoom an einer mFT Kamera kommt ziemlich ins Schwitzen, wenn es dagegen antreten soll)

Was mich begeistert ist die Selbstverständlichkeit, mit der man mit der Kamera Ergebnisse in hoher Qualität bekommen kann ... sie ist auch hier der EM5 sehr ähnlich, auch bei dieser hatte ich immer das Gefühl zu "cheaten" wenn ich daran dachte, wie viel konzentrierter ich arbeiten musste, wenn ich mit einer meiner früheren Kameras ein schwieriges Bild machen wollte.

Die Kamera ist im JPG genauso gut abgestimmt wie die PEN Serie, die RAWs werden ab Lightroom 5.3 erkannt, mit früheren Versionen muss man über den DNG Konverter gehen .... was aber kein Problem ist, da dieser auch als Importierprogramm funktionieren kann.

Der Tonwertumfang der Dateien ist beeindruckend, man muss sich vor Augen führen, dass das ein kleiner 1:1,7 Sensor ist, der locker mit eine mFT mithält, die aus der Generation vor der EM5 stammt. Auch bei ISO 800 sind noch alle Details da ... (in JPG empfehle ich allerdings die Rauschunterdrückung auf "niedrig" oder sogar auf "aus" zu stellen) es rauscht zwar ein wenig, aber kein Farbrauschen, sondern mur Helligkeitsrauschen. ISO 1600 hat noch gute Farben, rauscht aber schon sichtbar ... aber hat noch jede Menge Deteils. ISO 3200 würde ich nicht mehr nutzen, obwohl es für normale Erinnerungsbilder noch gut genug ist.
Die Art des rauschens ist recht angenehm, schöner als bei den älteren PENs und praktisch nur Helligkeitsrauschen, auch bei dieser hohen Empfindlichkeit.

Ärgerlich ist, dass der Zubehörschuh nicht mehr mit dem Port für die Stromversorgung des LED Makrolichts aufwarten kann ... das fand ich sehr praktisch und würde es auch gerne an der Stylus 1 weiterverwenden.

Für mich als altem PEN User ist sehr praktisch, dass ich die Akkus der PEN Serie weiterverwenden kann. Die praktische Eigenschaft, dass man den Akku am USB Port des Notebooks aufladen konnte (XZ Serie) ist leider nicht mehr vorhanden. Schade!
Also doch wieder ein Extraladegerät mitschleppen.

Die Konfigurierbarkeit der Einstellungen und Knöpfe/Räder, ist durchaus auf dem Niveau der EM5 ... nicht nur dass man zwei FN Tasten hat (mit dem Videoknopf sogar drei) man kann auch die Richtung der Räder und ihre Belegung verändern.
Ich habe zB die Einstellung im Menue auf das Daumenrad gelegt, links tippe ich auf die Funktion im SCP Menue und mit dem rechten Daumen drehe ich um sie zu verändern.

Wie man sieht bin ich rundum zufrieden ... bei dieser Kamera stört auch nicht, dass sie kein Auto ISO in M hat ... ich will eh nicht weiter abblenden als 2,8 ;) deshalb kann ich auch S benutzen.

Toll auch, dass sie Remote TTL beherrscht und das im Gegensatz zu allen Systemkameras und DSLRs auch bei jeder Zeit, ohne einen leistungszehrenden HiSpeed Modus verwenden zu müssen.

Wem kann ich die Stylus 1 empfehlen?

Jedem Urlauber, Einsteiger mit Anspruch, Zweitkamerasuchenden und Leuten, die keine Lust auf eine volle Fototasche haben.... zusätzlich allen, die gerne bei knallender Sonne mit Blitz aufhellen wollen. Der kleine Einbaublitz leistet bei 1/1000 mindestens soviel wie die üblichen dicken Aufsteckblitze im Highspeedmodus.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Umdenken erforderlich, 16. Juli 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Olympus Stylus 1 Digitalkamera (12 Megapixel BSI-CMOS Sensor, 7,6 cm (3 Zoll) Touch-Display, elektronischer Sucher, 5-Stufen Bildstabilisator, WiFi) inkl. 28-300mm F2.8 Objektiv schwarz (Elektronik)
Seit Jahrzehnten wissen Fotografen, dass eine Bildgestaltung nur mit Hilfe eines guten Suchers möglich ist. Dieser Umstand führte bei bisherigen Kompaktkameras dazu, dass diese nur zum Knipsen, nicht aber zum Fotografieren taugten. Damit ist jetzt dank der Stylus 1 Schluss.

Testberichte in den Fachmagazinen können die tatsächlichen Möglichkeiten und Eigenschaften nur bedingt darstellen. Das tatsächliche Potential muss man selbst erfahren. Liest man in den Foren mit, so wird versucht einem deutlich zu machen, dass ein gutes Foto nur mit einem möglichst großen Sensor entstehen kann. Dass für die Qualität des Bildes in erster Linie der Fotograf selbst verantwortlich ist, wird gerne verschwiegen. Wie ist es denn nun wirklich? Alle wollen mit einer SLR-Ausrüstung möglichst wie ein Profi arbeiten, doch in Wirklichkeit nimmt man dann doch lieber die kleine Kompakte mit auf den Weg, damit man nicht so viel schleppen muss. Wie gut, dass es nun die Stylus 1 gibt. Sensorgröße hin, Pixelanzahl her, entscheidend ist doch, wie ich mich als Fotograf mit der Kamera fühle. Die allermeisten Menschen wollen mit ihren Bildern doch gar nicht ihre Wände tapezieren. Dennoch scheint es so sein zu müssen, dass es gut ist, wenn man genau das könnte. Und so greift eine Mehrzahl der Hobbyfotografen lieber zu einer SLR oder Systemkamera, obwohl man lieber eine Kompakte benutzen würde.

Also was spricht dann gegen die Stylus 1? Ich weiß es nicht, habe ich doch seit jeher mit SLRs fotografiert und immer eine Kompakte gesucht, welche die meisten Eigenschaften einer SLR mitbringt. Im Moment fällt mir nichts ein, was eine SLR wesentlich besser könnte. Man muss sich davon frei machen, auch für 5 % Spezialsituationen gewappnet zu sein, in denen man mit einer Kamera wie der Stylus 1 nicht mehr auskommt. Wann trifft das zu? Eben, höchst selten. Und dennoch nehmen wir genau diese 5 % besonders ernst. Viel zu ernst.

Mein Fazit: die Stylus 1 ist ein wunderbares Werkzeug, was man nur mit intensiver Beschäftigung ausreizen kann. Dann aber wird man feststellen, dass der fotografische Alltag um so leichter wird.
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43 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungenes Gesamtpaket, 7. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Olympus Stylus 1 Digitalkamera (12 Megapixel BSI-CMOS Sensor, 7,6 cm (3 Zoll) Touch-Display, elektronischer Sucher, 5-Stufen Bildstabilisator, WiFi) inkl. 28-300mm F2.8 Objektiv schwarz (Elektronik)
Die Stylus 1 vereint die Eigenschaften mehrerer Kameratypen: sie hat den Sensor und die Größe einer Kompaktkamera, den Zoombereich einer Bridgekamera sowie einen guten elektronischen Sucher und ein lichtstarkes Objektiv, wie man es bei Systemkameras findet. In meinen Augen stellt sie damit ein sehr gelungenes und momentan einzigartiges Gesamtpaket dar. DSLR- und Systemkamera-Verwöhnte sollten jedoch nicht zuviel erwarten - sie bleibt eine Kompromisslösung, die mit dem außergewöhnlichen Objektiv punktet und in der Kombination ihrer Eigenschaften glänzt, nicht in den Einzeldisziplinen. Aber der Reihe nach:

Gehäuse / Verarbeitung
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* Die Größe der Kamera ist super. So klein, dass sie in eine Jackentasche passt, aber groß genug, dass auch Männerhände sie nicht nur mit den Fingerspitzen balancieren müssen. Durch die Griffmulde kann man sie bequem in einer Hand halten.
* Der elektronische Sucher ist für eine Kompaktkamera endlich mal brauchbar. Groß genug und mit guter Auflösung, dass man ihn auch wirklich nutzt. Bei wenig Licht und schnellen Schwenks ruckelt er, was aber verschmerzbar ist.
* Die Kamera hat einen eingebauten Blitz, den ich bei einer OM-D schmerzlich vermisst habe. Er kann bei Bedarf manuell (nicht automatisch!) ausgefahren werden.
* Das Gehäuse wirkt auf mich gut verarbeitet, aber nicht sonderlich robust. Könnte mir vorstellen, dass da schnell mal ein Kratzer drin ist.
* Das umständliche Handling mit Objektivdeckeln verhindert ein pfiffiger automatischer Objektivschutz. Bei mir läuft dieser sauber und ohne Geknarze rein und raus. Wie lange diese Konstruktion haltbar ist, ist jedoch schwer zu sagen.
* Am Objektiv gibt es ein zweites Drehrad, mit dem man wahlweise z.B. die Blende einstellen kann. Das ist sehr praktisch.
* Im eingeschalteten Zustand rauscht meine Kamera leise aber hörbar, als ob im Inneren ein Lüfter läuft. Das ist bei Videoaufnahmen in leisen Umgebungen hörbar. Viel schlimmer ist jedoch, dass der Motorzoom des Objektivs deutlich hörbar ist. Das empfinde ich in Videos störend. Schade, denn es gibt einen Hebel am Objektiv, mit dem man gerade für Videos das Objektiv sanft zoomen kann - das werde ich dann jedoch nur bei entsprechendem Lautstärkepegel nutzen.

Bildqualität / optische Eigenschaften
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* Der kleine Kompaktkamera-Sensor liefert meines Erachtens eine beachtliche Bildqualität - zumindest besser als die Canon G12, die ich seither hatte. Bisher hat die Kamera stets sauber belichtet, auch bei Einsatz des Blitzes - da war ich bei meiner G12 deutlich schlechteres gewohnt. Der automatische Weißabgleich funktioniert gut und ich bin immer wieder begeistert, wie gut Olympus die Farben hinbekommt. RAW-Entwicklung und Nachbearbeitung der Bilder kann man sich also meist sparen.
* Das Objektiv ist natürlich der Hammer: 28-300mm (mehr macht ohne Stativ sowieso keinen Sinn) und durchgehende Lichtstärke 2.8. Der Bildstabilisator ist wirksam, so dass man auch bei 300mm noch scharfe Bilder aus der Hand fotografiert hinbekommt. Bei 28mm hat man eine leicht tonnenförmige Verzeichnung, was aber nicht sonderlich auffällig ist.
* Das Rauschverhalten der Kamera hat mich trotz lichtstarkem Objektiv nicht ganz überzeugt. Bei wenig Licht bzw. ISO > 1000 ist das Rauschen schon deutlich sichtbar. Von einem Kompaktkamera-Sensor ist das im Prinzip nicht anders zu erwarten aber ich hatte mir hier schon etwas mehr erhofft.
* Der Autofokus ist schnell und meist zuverlässig. Obacht, wer hauptsächlich im Automatik-Modus fotografiert: Die Automatik nutzt oft die 2.8-Blende und man muss daher manchmal mit der Tiefenschärfe etwas aufpassen. Für Portraits ist das super, weil der Hintergrund unscharf ist (das kriegt man mit den meisten Kompaktkameras kaum hin) aber oft möchte man eben doch das Bild durchgängig scharf haben und muss die Blende manuell hochregeln. Etwas fotografisches Know-how sollte man also schon mitbringen, um mit dieser Kamera optimale Ergebnisse zu erzielen.

Sonstiges
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* Da ich mit dieser Kamera hauptsächlich durch den Sucher fotografiere, nutze ich den Touch-AF kaum. Kann mit aber vorstellen, dass manche das praktisch finden: nur an der gewünschten Stelle des Bildschirms antippen und die Kamera stellt automatisch scharf und löst aus.
* Die Videos in FullHD/30p sind brauchbar jedoch m.E. kein Kaufargument. Gut finde ich, dass die Schärfe automatisch nachgeregelt wird. Andere Hersteller bieten hier aber deutlich mehr. Störend ist wie gesagt der hörbare Motorzoom des Objektivs.
* WLAN und Smartphone-Fernbedienung habe ich noch nicht benutzt, ist aber bezeichnend für die Kamera, dass so etwas hier einfach dabei ist.

Nach ein paar Tagen Test der Kamera bin ich insgesamt zufrieden. Klar, es gibt im Einzelnen schon ein paar Schwächen und ein Stern Abzug wäre schon gerechtfertigt. Zumal man beim derzeitigen Preis von 600 EUR auch schon fast eine gute DSLR/Systemkamera bekommt, die in den optischen Eigenschaften und der Bildqualität die Stylus 1 schlägt. Dennoch zählt für mich die Kompaktheit und ich denke, dass Olympus bei der Stylus 1 hier einen guten Kompromiss gefunden hat.

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Ergänzung nach drei Monaten Gebrauch: es gab nun schon mehrere Foto-Anlässe, wo die Stylus-Bilder die Spiegelreflex-Konkurrenz zum Teil übertroffen haben. Mittlerweile würde ich sagen: eine super Kamera - auch bei der Bildqualität! Der Preis ist gerechtfertigt. Auch als Immer-dabei-Familienknipse hat sie sich inzwischen bewährt.
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28 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gute Reisekamera, 5. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Olympus Stylus 1 Digitalkamera (12 Megapixel BSI-CMOS Sensor, 7,6 cm (3 Zoll) Touch-Display, elektronischer Sucher, 5-Stufen Bildstabilisator, WiFi) inkl. 28-300mm F2.8 Objektiv schwarz (Elektronik)
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Ich besaß die Olympus E-M5 OM-D als diese den Mark erreicht hatte welche mich ganz wunderbar durch drei Kontinente begleitete. Dies verrichtete hervorragen ihren Dienst ohne zu Zicken oder mir einenge Ausfall zu bescheren. Eine Sache störte mich aber immer wieder, die Größe der Kamera mit einem Zoom Objektiv. Prinzipiell ist die OM-D eine kleine Kamera aber eben keine Taschenkamera. Die Qualität war aber ganz wunderbar und so sah ich über den Mangel der Größe hinweg.

Warum habe ich nun eine Z1?

2014 werde ich eine ausgedehnte Reise mit dem Rucksack unternehmen einmal quer über die Welt. Da der Platz in einem Rucksack natürlich endlich ist musste eine neue Kamera her. Anforderungen waren Lichtstark, Zoom und Robust. Die OM-D war mit einem vernünftigen Zoom einfach zu unhandlich und Objektive wollte ich nicht wechseln sowie Festbrennweiten vermeiden. Lange suchte ich eine Kamera die diese Anforderungen erfüllen würde, fand aber nichts was mir zusagen würde. Dann wurde die Z1 angekündigt und erweckte meine Aufmerksamkeit. Also schnell bestellt und abgewartet bis dies verfügbar geworden ist.

Da ich nur einige Tage Zeit hatte die Kamera zu testen hier nun mein Kurzbericht.

Eine Sache noch Vorweg, diese Kamera ist keine mit einem Vollformat oder APS-C Sensor, auch kostet diese nur 600€ und nicht 2000€. Da ich auch eine Canon 5dmk2 mit allem Schnickschnack hatte sowie eine Fuji x100s und andere Kameras mit großem Sensor darf man nicht dahingehend vergleichen sondern muss realistisch bleiben und Äpfel mit Äpfeln und nicht mit Birnen vergleichen.

Die Kamera ist vom Design an die OM-D Reihe angelehnt. Sie ist relativ Kantig und liegt gut in der Hand. Alle Bedienelemente fühlen sich sehr wertig an und erwecken den Anscheinen von Langlebigkeit und Qualität. Die Verarbeitung würde ich mit sehr gut bewerten. Man kommt an alle Schalten und Knöpfe ran ohne sich die Hand zu brechen. Es gibt zwei Funktionstasten die man selber belegen kann weitere Möglichkeiten die Funktion von Tasten zu verändern. Olympus lässt da dem Nutzer einen gewissen Freiraum sich auszuleben.

Die Kamera hat einen eingebauten Blitz welchen ich schmerzlich an der OM-D vermisst habe. Auch wenn dieser keine hohe Leitzahl hat freut es mich ungemein und konnte mich schon gut unterstützen.

Das Kameramenu ist, wie gewohnt von Olympus, umfangreich und man kann sich mit diesem langen Beschäftigen ohne Langweile zu bekommen. Alle Funktionen sind gut erklärt bzw. erklären sich von selber ohne ein Studium in Fototechnik sein eigen zu nennen.

28-300mm sind eine echte Hausnummer mit Blende 2.8 und zwar durchgehend. Natürlich sind 300mm nicht leicht zu Handhaben auch mit Stabilisator angeschaltet. Da die ganze Kamera 1/3 von einem guten 2.8 70-200mm kostet geht dieses aber voll in Ordnung. Am Ende des Zooms wird die Qualität etwas schlechter aber für 95% aller Leute die sich so eine kleine günstige Kamera kaufen wird dieses nicht störend sein. Wenn man sich mal die stolzen Katzenfotos anschaut die hier hochgeladen werden welche mit Kameras für 4000€ gemacht werden wird einem schnell klar das die Anforderungen an die eigentliche Qualität des Bildes nicht sehr hoch sind. Oder wer belichtet seine Bilder in 4 mal 3 Meter aus?

Der Qualität der Bilder ist absolut in Ordnung für den Preis. Ich möchte mich da nicht im Detail verlieren denn da gibt es Leute die sich berufener dazu fühlen. Gerne sollen diese den Sensor usw. auseinander nehmen und dann wieder tolle Katzenfotos hochladen. Für meine Ansprüche ist die Qualität die Abgeliefert wird für jeden Fotodruck in normaler Größe gut und besonders für mich passend.

Eine wirklich richtig gute Sache ist das Wlan und dazu passende Fotoapp. Ruck-zuck verbunden und schon kann man das Bild der Kamera auf dem Telefon sehen, zoomen, auslösen, Bilder mit GPS Daten versehen und übertragen nach Lust und Laune. Das Zusammenspiel läuft 1A und scheint durchdacht zu sein. Ich persönlich schätze diese Funktion ganz besonders. Ganz speziell für Selfis.

Was noch?

Der Objektiv Deckel der sich selber öffnet und schließt gefällt mir sehr gut. Das Display welches „nur“ nach oben und unten zu schwenken ist finde ich nach wie vor unnötig bzw. hätte mir eins gewünscht welches sich zur Seite ausklappen lassen würde und als Schutz zum Gehäuse hin gewendet werden könnte. Aber gut man kann nicht alles haben. Leider noch keine Lightroom Unterstützung für die Raw Files.

Fazit:
Ich bin sehr zufrieden mit der Kamera, finden den Lichtstarken Zoom sehr hilfreich auch wenn man die meisten Fotos unter 50mm auslösen wird. Der Blitz und das WiFi Foto App runden das Bild für mich sehr gut ab. Gewünscht hätte ich mir einen größeren Sensor und ein anders schwenkbares Display aber das kommt dann eben mit der nächsten Version.
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39 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nach XZ-1 und XZ-2 die "endgültige" Kompakte?, 3. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Olympus Stylus 1 Digitalkamera (12 Megapixel BSI-CMOS Sensor, 7,6 cm (3 Zoll) Touch-Display, elektronischer Sucher, 5-Stufen Bildstabilisator, WiFi) inkl. 28-300mm F2.8 Objektiv schwarz (Elektronik)
Kurz zur Vorgeschichte meiner Stylus 1: Vor über zwei Jahren kam Olympus mit seiner ersten lichtstarken "Edelkompakten" XZ-1, die neben brillanten technischen Daten (1.8-2.5/28-112mm, "großer" Sensor 1/1,7 Zoll, vielfältige manuelle Einstellmöglichkeiten) den besonderen Vorzug eines adaptierbaren EVFs, dem VF-2 der PEN Serie mit sich brachte. Für mich war das damals mit kaufentscheidend, da ich den Blick durch den Sucher bevorzuge und einen VF-2 eh schon Zuhause hatte. Und was soll ich sagen, die XZ-1 hat mich bis heute treu begleitet, bürgt immer noch für hohe Bildqualität (allerdings nur bei Basis-ISO) und konnte beim Erscheinen der in der Papierform eindeutig überlegenen XZ-2 diese doch noch vorübergehend auf Distanz halten. Grund war damals der relativ hohe Preis der XZ-2 (über 500€), die bis auf den von mir nicht benötigten Touch- und Klapp-LCD und eine unstrittig bessere ISO-Leistung aber keine wesentlich besseren Ergebnisse abliefern konnte. Also hieß es damals, XZ-1 behalten, XZ-2 wieder verkauft.

Nun, mit der Stylus 1 erschien mir endlich der würdige Nachfolger meiner alten XZ-1 gefunden: OM-D-Sucher(die ist meine Zweitkamera ;-)), lichtstarkes 10-fach-Zoom, Bildqualität sollte wohl mindestens XZ-2 Niveau entsprechen. Nach anfänglicher Begeisterung und Freude über die mir in Fleisch und Blut übergegangene Olympus-Bedienung kamen die ersten Zweifel... Irgendwie war die Wirkung der Bilder nicht ähnlich beeindruckend wie bei XZ-1 und damals bei XZ-2. Also habe ich mir im Bekanntenkreis eine XZ-2 besorgt und dann mit den 3 "Geschwistern" reihenweise Vergleichsaufnahmen mit identischer Einstellung und gleicher Brennweite angefertigt. D.h. maximal 112mm am langen Ende. Dass XZ-2 und Stylus 1 dabei im Rauschverhalten nahezu gleichauf sind, war eigentlich zu Erwarten, ebenso der Abfall der XZ-1, spätestens ab ISO 400. ABER dass BEIDE XZs die Stylus 1 im Punkt Abbildungsleistung der Stlus 1 in 100% Ansicht so deutlich überlegen sein würden hatte ich so nicht erwartet! Irgendwie hatte ich bei dieser Kamera auf das Wunder gehofft, das im Segment Systemkameras und DSLRs schon lange nicht mehr erwartet wird. Nun, die Stylus 1 besitzt sicher eine tolle Linse, im Bereich der meist noch weiter reichenden Super-Zoom-Bridgekameras (RX10 mal ausgenommen) stellt sie sicher den besten Kompromiss aus Bildqualität, Zoombereich, Abmessungen, Lichtstärke und Ausstattung dar. Ich würde sie als überaus geglückte Fusion aus Fujis übergroßer X-S1 (Sucher, vergleichbare Sensorqualität, Bildentwicklung) und Panasonics FZ200 (Lichtstärke, Qualität der Optik) bei Abmessungen einer "Edelkompakten" einstufen.

Nur eins ist sie leider (für mich) nicht: Eine "Edelkompakte" vom Schlag einer XZ-2, LX-7, die beide mit EVF nachgerüstet werden können. Das Zoom-Objektiv fordert eben doch seinen Tribut in etwas geringerer Detailauflösung, die "Tiefe" oder Plastizität der Bilder reicht nicht ganz an die vorgenannten Kompakten heran und eine Fuji X20 spielt nochmals für sich in einer höheren Liga.

Meine Konsequenz, nach reichlicher Überlegung, was ich wirklich will oder brauche (mehr Details und Schärfe, Super-Tele wäre zwar nett, im Zweifelsfall aber verzichtbar) und auch weil ich den VF-2 für die XZ-Serie schon hatte, die Anschaffung einer gebrauchten XZ-2 (230€) und Rücksendung der Stylus 1 zum Händler.

Zusammengefasst lässt sich aus meiner Sicht folgendes feststellen: Wer den ausgedehnten Zoombereich nutzen möchte, eine noch wirklich kompakte Kamera sucht (die SONY RX10 spielt größen- und gewichts- und preismäßig schon in der Systemkamera- und DSLR-Liga) und dazu noch einen ausgezeichneten EVF zu schätzen weiß, erhält mit der Stylus 1 sicher das beste erhältliche Gesamtpaket. Im besten Sinne ist sie preis-wert, wem dies immer noch zu teuer ist, der sollte sich die Panasonic FZ200 ansehehen, die eine Preisklasse tiefer immer noch einen recht guten EVF und sogar noch weiteren Zoombereich mit durchgehender Lichtstärke 2.8 bietet. Nur, so richtig kompakt sie dann auch nicht mehr.

Wer sich aber einen Ersatz oder gar eine Steigerung einer aktuellen Kompakten vom Schlag X20, XZ-2 oder LX-7 erhofft, muss wissen, dass sie das aufgrund ihres weniger detailliert abbildenden Objektivs NICHT leisten kann. Meine Entscheidung wäre allerdings ohne den schon im Besitz befindlichen VF-2 wahrscheinlich anders ausgefallen, da der Sucher der Stylus 1 den schon recht alten VF-2 in allen Belangen toppt und die zusätzliche Anschaffung eines VF-2 das ausgezeichnete Preis-Leistungs-Verhältnis der XZ-2 zu Gunsten der Stylus 1 gekippt hätte.

Lange Rezension, kurzes Fazit: An der Stylus 1 werde ich mittelfristig wohl kaum vorbei kommen, aber nicht jetzt, zu diesem Preis und schon gar nicht als Ersatz meiner lichtstärkeren und schärferen XZ-2.
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36 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nach 2 Tagen Bericht, 21. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Olympus Stylus 1 Digitalkamera (12 Megapixel BSI-CMOS Sensor, 7,6 cm (3 Zoll) Touch-Display, elektronischer Sucher, 5-Stufen Bildstabilisator, WiFi) inkl. 28-300mm F2.8 Objektiv schwarz (Elektronik)
Nun warum ich von der Olympus XZ1 auf die Stylus 1 umgestiegen bin, sind a) der optische Sucher und b) die durchgängige 2,8 für das über 10 fach Zoom.
Wurde nicht enttäuscht, die ersten Fotos heute draußen sind beeindruckend, ziemlich scharf bis am Rand, auch das 10 fach Tele arbeitet sehr gut.
Die Möglichkeiten sich die Cam individuell herzurichten sind einfach großartig, bis man sich da richtig auskennt machst eher das Abitur. Aber mit Zähigkeit und Ausdauer ist es zu meistern.
Bei div. Testfotos im Haus ist bis ISO 1600 keine Rauschen zu bemerken, darüberhinaus tritt's auf.
Einige Kleinigkeiten die einem das Fotoleben angenehmer machen sind z.B. der Linsenschutz, der sich vollautomatisch öffnet und schließt (kein Abnehmen/Aufstecken eines Schutzdeckels nötig). Auch das es 2 Tasten für die Geschwindigkeit des Zooms (eine bei Videoaufnahmen --> langsam, eine schnelle wenn man im Bild --> rasch hineinzoomen möchte) gibt ist sehr angenehm.
Nun nach 2 Tagen bin ich vollauf zufrieden mit dem Gerät, falls irgendwelche neuen Gegebenheiten auftreten melde ich mich wieder.
LG
der 31.12.
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23 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wenn nur der zu kleine Sensor nicht wäre ...., 27. April 2014
Von 
Niemand - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Olympus Stylus 1 Digitalkamera (12 Megapixel BSI-CMOS Sensor, 7,6 cm (3 Zoll) Touch-Display, elektronischer Sucher, 5-Stufen Bildstabilisator, WiFi) inkl. 28-300mm F2.8 Objektiv schwarz (Elektronik)
Auf dem Papier erscheint die Stylus 1 wirklich als guter Kompromiss. Durchgängig 2.8er Blende und etwas größerer Sensor als die üblichen Bridges. Aber letztlich ist der Bildqualitätsunterschied zwischen 1/2.3 und 1/1.7 Sensor dann doch marginal. Wenn ich einen winzigen Sensor 50% größer mache, bleibt er halt immer noch winzig. Und leider sieht man das bei der Bildqualität sehr deutlich. Sobald die Lichtverhältnisse nicht absolut optimal sind und vor allem bei langen Brennweiten produziert die Stylus-1 extreme Matschbilder, die den üblichen Kompakten und Bridges keinen Deut überlegen sind. Auch der Dynamikumfang bei schwierigem Licht ist für meinen Geschmack deutlich zu gering, Schatten saufen schnell ab und Lichter fressen leicht aus. Eigentlich hätte ich es mir denken können, aber ich hatte mich von den überschwänglichen "Profi"-Rezensionen hier bei Amazon zur Bestellung verleiten lassen.

Eigentich schade, denn das Handling und die Einstellbarkeit der Stylus 1 sind wirklich vorbildlich. Auch der Sucher ist hervorragend. Von der Bedienung her, ist es eine Freude mit der Stylus zu fotografieren. Und bei gutem Licht kommen auch sehr gute Bilder aus dem Kasten, wenn man nicht zu stark am Zoomhebel dreht. Aber bei Schönwetter können das deutlich billigere Kompaktkameras genauso. Beispielsweise ist für mein Auge überhaupt kein Unterschied in der Bildqualität im Vergleich zur Canon SX270 zu sehen. Und die kostet derzeit bei Amazon nur rund ein Viertel und hat sogar mehr Weitwinkel (25mm) und mehr Tele (500mm) bei gleichzeitigem Hosentaschenformat.

(Wer sich ein objektives Bild machen möchte, kann auf dkamera.de unter Bildqualität sich die Ergebnisse in verschiedenen ISO Stufen ansehen und direkt mit anderen Kameras vergleichen)

Die Situationen, wo die durchgängige 2.8er Blende dann tatsächlich Vorteile bringt, sind wegen des im Vergleich immer noch sehr kleinen Sensors der Stylus-1 überschaubar. Und für diesen kleinen Vorteil sind 600 Euro einfach zu teuer, trotz der tollen Bedienbarkeit. Für deutlich unter 400 Euro wäre die Kamera vielleicht 4 Sterne wert. Aber so ... ich habe sie wieder zurück geschickt.

Nachtrag: ich hatte die letzten Tage Gelegenheit die Pentax-MX1 ausgiebig zu testen. Obwohl der gleiche "kleine" 1/1.7 Sensor verbaut ist, liefert die Pentax im Vergleich zur Stylus 1 eine sichtlich bessere BQ ab, sowohl was die Klarheit und Brillianz der Bilder bei niedrigen ISOs anbelangt, als auch das Rauschverhalten bei höheren ISOs. Um auszuschließen, dass ich nur ein Montagsmodell der Stylus erwischt hatte, verglich ich mal die BQ auf dkamera.de sowohl mit der Stylus 1 als auch mit der XZ2. Lohnt sich, das mal anzusehen. Offenbar schafft es Pentax, mehr aus dem kleinen Sensor herauszuholen und auch das Objektiv scheint besser abzubilden, sowohl in JPEG als auch Raw sichtbar. Insofern muss ich meine verallgemeinernde Aussage zu den kleinen Sensoren doch etwas relativieren.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen pfiffiges Schmuckstück, 12. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Olympus Stylus 1 Digitalkamera (12 Megapixel BSI-CMOS Sensor, 7,6 cm (3 Zoll) Touch-Display, elektronischer Sucher, 5-Stufen Bildstabilisator, WiFi) inkl. 28-300mm F2.8 Objektiv schwarz (Elektronik)
Seit Jahren suche ich einen Nachfolger für meine (sehr gute) Bridgekamera von Panasonic. Bisher getestete Kameras von Nikon, Panasonic, .... konnten mich nie überzeugen. Aber jetzt habe ich ihn gefunden!

Die Olympus punktet in fast jeder Beziehung:

- der Gewinn in der Bildqualität ist verblüffend hoch.
- das gute Display und der tolle Sucher (mit automatischer Umschaltung) sind wirklich überzeugend
- trotz des größeren Sensors und der guten Optik (durchgehende Blende 2,8!) ist die Kamera so kompakt, dass sie gut in alle meine Jackentaschen passt - also ist sie jetzt immer dabei!

Die voll versenkte Optik finde ich deswegen nur genial.
Auch das Gefummel mit dem Objektivdeckel entfällt durch selbst öffnenden Deckel.

Kurz: besser, größerer Sensor und trotzdem kompakter. Was will man mehr?

Schade nur, dass das Design unbedingt auf Profi machen muss und dass deswegen der Sucher unnötig hoch absteht. Auch die Blitzleistung dürfte gern etwas höher sein. Aber bei Metz findet man hervorragend integrierte Systemblitze.
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