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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
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Wenn ich Pferdediebe darstelle will ich damit nicht sagen, dass Pferdestehlen falsch ist. Das müssen die Geschworenen entscheiden, nicht ich.
Tschechow
Henri Verneuils (1920-2002) Euro-Krimiklassiker ist wahrscheinlich der einzige Kriminalfilm, der mit einem Zitat des russischen Großschriftstellers beginnt. Und als Prolog wirkt das etwas weniger mythisch, aber ähnlich programmatisch, wie die Zitate, die Jean-Pierre Melville an den Beginn seiner Filme stellte.

Der inhaftierte Pariser Schwerverbrecher Sartet (Alain Delon) wird mit einer raffinierten Aktion aus dem Hafttransporter befreit. Er bringt der Familie des Mafia-Dons Vittorio Manalese (Jean Gabin) einen gut durchdachten Plan für einen großen Juwelenraub mit, der alsbald in die Tat umgesetzt wird. Kommissar Le Goff (Lino Ventura) scheint keine Chance zu haben. Doch am Ende ist da noch die sizilianische Familienehre ...

Die Blu-ray von FOX präsentiert den Film in sehr guter Bildqualität - vor allem hinsichtlich des 45 Jahre alten Ausgangsmaterials gibt es hier keinen Grund zur Kritik. Die deutsche Synchronfassung (Berliner Synchron Wenzel Lüdecke) von 1970 liegt ebenso wie eine italienische Tonspur in 1.0 Dolby Digital vor, der französische Originalton hingegen in 1.0 DTS HD. Untertitel sind in Deutsch, Englisch, Englisch für HG, Spanisch, Französisch, Italienisch sowie Chinesisch anwählbar. Der Trailer (einziges Extra der alten DVD-Ausgabe) ist nicht vorhanden, was angesichts der extra für diese Blu-ray produzierten Dokumentation DIE LEGENDE DES CLANS (2013, 63 min) ziemlich unverständlich erscheint. In der mit seltenem Bildmaterial aufwartenden Produktion kommen neben dem Produzenten Jacques-Eric Strauss weitere Mitwirkende bzw. deren Nachkommen zu Wort. Interessant ist die Geschichte der separat hergestellten englischsprachigen Version (mit 118 min ca. 3 min kürzer), die als Bonusmaterial deutsch untertitelt auf der Disc vorhanden ist. Ferner ist eine kurze Einleitung von Fred Cavayé (4 min) enthalten, deren in allen Sprachen fehlerhafte Untertitelung (Kleinstschrift mitten auf dem Bild) bei einer ernsthaften Endkontrolle hätte auffallen müssen.

Sehr empfehlenswert für klassisch orientierte Filmsammlungen!
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am 30. Juli 2006
"Der Clan der Sizilianer" ist zweifellos einer der besten in Europa gedrehten Filme. Als französisch-italienische Co-Produktion ist der Film mit Franzosen wie auch Italienern besetzt. Aus der schon sehr bekannten Besetzung stechen drei Namen heraus. Jean Gabin als Urgestein des französischen Films muss man nicht vorstellen. Alain Delon spielt mal wieder auf eine ganz besondere Art einen unglaublich coolen Gangster. Lino Ventura spielt seine Lieblingsrolle. Den harten Inspektor im Trenchcoat. Dieses Trio macht den Film neben den internationalen Schauplätzen wie Rom und Paris und der von Ennio Morricone komponierten Filmmusik einzigartig. Die Story lässt nichts zu wünschen übrig. Sie ist abwechslungsreich, entwickelt sich schnell und lässt mitfiebern. Ich kann diesen europäischen Mafiafilm jedem wärmstens ans Herz legen.
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am 23. November 2007
Ein grossartiger Gangsterfilm, der es schafft, Freunde des Paten oder von Heat glänzend zu unterhalten!
Einer der Gangsterfilme, den auch Frauen mögen werden, da er praktisch ohne Brutalität auskommt, dabei aber immer spannend bleibt, hervorragend gespielt ist und eine fantastische Filmmusik bietet.
Im besten Sinne zeitlos!
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am 30. Januar 2012
Der Film ist ein Jahr älter als ich (ich 1970) aber trotzdem der Film meiner Jugend. Im Jahre 1984 hatten wir einen herkömmlichen Videorekorder (System weiss ich garnicht mehr), der war teurer als so manches altes Auto und die Kassetten waren echte Brocken und kosteten um die 50 DM (die gabs ja auch noch!). Wir hatten aus dem TV 3 Filme aufgenommen die on heavy rotation liefen. "James Bond jagt Dr.No", "Die Abenteuer des Rabbi Jacob" und diesen hier. Ich kann sie fast mitsprechen. Alles Klassiker! Dies ist sicher der härteste und letztlich auch beste der 3 Streifen. Es ist ein Thriller und ein "Heist"-Movie in einem und besticht primär durch die 3 Hauptdarsteller, Jean Gabin, Lino Ventura (die beiden alten Hasen) und Alain Delon (den Jungspund). Jean spielt den Gangsterboss, das Familienoberhaupt, eine sehr sehr coole Type. Lino den bissigen knurrigen zynischen Top-Kommissar (für Synchro-Fans: gsprochen von GG Hoffmann). Alain ist der aufbrausende, mysteriöse, leichtfertige Mörder. Die Figuren werden relativ gut gezeichnet. Die Musik passt optimal. Der Spannungsbogen ist sehr gut, man hat keine Ruhe wenn man den Film zum ersten Mal sieht. Die Nebencharaktere (es gibt einige) sind sehr interessant. Das Finish ist dramatisch. Ein Highlight des europäischen Films und einer der besten Filme der 60er Jahre (in denen doch einige Filme nur recht sachte Fahrt aufnahmen). Zeitlos gut! Dafür hätte ich mich früher im Kino lange und ausdauernd in die Schlange gestellt.
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am 21. Januar 2014
Ich bin kein Enthusiast französischer Gangsterfilme. Viele von ihnen sind mir einfach zu verquast (man könnte auch sagen zu detailverliebt, überpsychologisiert und melodramatisch), versehen mit einem Hang Verbrechen und Täter zu heroisieren. So ist der hochgelobte Regisseur Jean-Pierre Melville mit seinen Langweilern ARMEE IM SCHATTEN (1969) und VIER IM ROTEN KREIS (1970) bei mir unten durch. Zu den positiven Beispielen zähle ich NEUN IM FADENKREUZ (1971), einem spannenden Thriller von Philippe Labro, der es bisher leider nicht auf deutschen DVD-Markt geschafft hat, sondern den man nur alle Jahre wieder im Nachtprogramm der ARD geniessen kann.

Auch DER CLAN DER SIZILIANER (1969) von Henri Verneuil bereitet mir immer wieder Freude, denn er glänzt durch:
1. eine starke Besetzung (auch wenn Jean Gabin die anderen Stars wie Alain Delon, Lino Ventura und Irina Demick drehbuch- und ausstrahlungsmässig etwas in den Schatten stellt),
2. eine abwechselungsreiche Story (ein Gefängnisausbruch, Beziehungsspannungen, ein ausgeklügelter Coup, ein introvertierter Kommissar und ein strenger Patriarch, der sowohl den gutmütigen Opa als auch den eiskalten Paten abgibt) - das Drehbuch basiert immerhin auf einem Roman von Auguste Le Breton (RIFIFI),
3. ausgewogene Schnitttechnik (Pierre Gillette), die keine Langeweile aufkommen lässt,
4. professionelle Kameraarbeit (Henri Decae) mit wohldosierten Actionszenen zulande und in der Luft,
5. einen exzellenten Titelsong von ‘Grossmeister’ Ennio Morricone (nur echt mit Beteiligung der Mundorgel).

Die BD beschert uns im Vergleich zur DVD ein knackigeres, kontrastreicheres und farblich ausgewogeneres Bild. Die Körnigkeit des Bildes variiert im Verlauf des Filmes, gelegentliche Verschmutzungen und Bildfehler halten sich in erträglichen Grenzen. Die deutsche Tonspur kommt dagegen relativ dumpf herüber. Dafür überrascht uns diese Edition mit Extras, wie sie bei älteren Streifen dieser Art eher selten vorkommen. Neben der Originalfassung (122 Min.) beinhaltet die Scheibe :
- die simultan mit leichten Variationen in Bild und Schnitt gedrehte US-Version (118 Min., Englisch mit dt. UT), deren Bildqualität das Original sogar noch übertrifft, dafür klingt die englische Tonspur leider etwas 'blutleer' (sprich studiolastig),
- eine Einleitung des französischen Regisseurs Fred Cavaye (4 Min., Französisch mit dt. UT),
- sowie einer Reminiszenz namens ’Die Legende des Clans’ (64 Min., Französisch mit dt. UT).

Fazit : DER CLAN DER SIZILIANER ist ein handwerklich und darstellerisch sehr gutes Beispiel für das Kino der ’alten Schule’. Jüngere Betrachter wird dieser Streifen möglicherweise etwas altbacken erscheinen, für mich aber ist der Film, der nur selten Hektik aufkommen lässt, ein Kunstwerk für Geniesser - Chapeau !
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am 10. Februar 2007
auch heute noch kann dieser film überzeugen. jedesmal wenn ich mir solche alten schätze anschaue stelle ich fest, daß es auch ohne die ganze cgi-special-effects von heute geht. einfach ein krimi in wahnsinnsbesetzung, dazu eine für damalige zeiten super filmmusik, spannende story, überraschende wendung, fertig ist der perfekte film!

auch wenn er bis auf die new-york-connection nicht allzuviel mit der mafia zu tun hat, wie der titel einem glauben machen könnte, ist dies ein herrausragendes werk!

absolute empfehlung für freunde französcher darsteller und filmkunst und alle, die mal wieder solides handwerk sehen wollen!
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am 22. Januar 2006
Für mich ist dies der französische Heat!!!
Bulle & Gangster...was in Amerikaner Pacino und DeNiro sind, waren in Frankreich ventura und Gabin. Hinzu kommt noch Delon, der wiedermal großartig spielt.
Die Musik passt perfekt zum Film und die Machart und der fantastisch ausgeklügelte Coup (und die Flucht mit dem Flugzeug!!!) sind einfach perfekt und bereitet ein riesiges Vergnügen, das zu beachten.
Für Cineasten ein absoluter Muss!!!!!
Diesen Film kann ich nur jedem empfehlen!!!!!!!
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am 23. März 2014
habe den film vor ewigen zeiten mal gesehen und mich nur wenig an ihn erinnert und
ich bin begeistert von den 3 hauptdarstellern und natürlich von der handlung des wie
gesagt alten schinkens,einfach nur sehr gut.......
ps. die qualität der bd ist ton und bildtechnisch meiner meinung nach ganz toll..........
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am 27. März 2014
Hätte nicht gedacht, dass mich dieser Thriller von 1970 so in den Bann zieht. Erstklassiges Drehbuch und noch bessere Hauptdarsteller machen diesen Film so unvergänglich. Ich hatte ganz vergessen, dass diese tollen französischen Filme mich so fesseln können und ich denke, dass es vielen so geht. Hier geht noch schauspielerisches Handwerk vor CGI und hirnlosem Actionfeuerwerk und blutigem Gemetzel. In der Zeit der 60er und 70er Jahre sind in Frankreich jede Menge guter Filme entstanden, die ich in der Flut der heutigen amerikanischen Filme und Serien vergessen hatte.Mich hat der Film überzeugt. Bild ist erstklassig und Ton nur mono, aber das stört nicht. Bonus hier als englische Version und einem einstündigen Rückblick mit Filmen vom Set und Interviews. Vorbildlich und eine eindeutige Empfehlung!!
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am 16. März 2002
Ende der 60er Jahre war der französische Kriminalfilm auf seinem Höepunkt und dieses Glanzstück ist einer der besten Beweise.
Henri Verneuils große Leistung war es, die von ihm so verehrten Filme der Schwarzen Serie in das Frankreich seiner Tage zu transponieren und abzuwandeln. Filmliebhaber werden von der Stilistik und dem phänomenalen Spiel der Beteiligten begeistert sein. Allein Jean Gabin kann mit einem Blick mehr aussagen als eine ganze Kolonne heutiger Oscaranwärter. Doch der Film besticht nicht nur durch seine Optik und großen Namen, sondern vor allem durch die Geschichte, die gleichzeitig spannend und mit einer gewissen Wehmut erzählt wird. Dazu trägt der geniale Soundtrack Ennio Morricones wesentlich bei. Die hypnotische, repetitive Musik erzeugt eine ganz eigene Atmosphäre, die viel gemeinsam hat mit des Maestros Meisterstück "Once Upon A Time In America" für Sergio Leone 15 Jahre später.
Ein Film für Freunde des französischen Films sowieso, aber auch für den anspruchsvollen Krimifan im allgemeinen. Sehr empfehlenswert.
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