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210 von 220 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen iPad Air - das iPad in der 5. Generation.
Da der Bericht doch etwas länger geworden ist, als Lesehilfe, eine kleine Inhaltsübersicht:

1. Einleitung
2. Gewicht
3. Formfaktor / „Anfühlen“ / „Äußerlichkeiten“
4. Innere Werte
5. iOS 7, Einrichten, Integrierte Apps
6. Lieferumfang / Zubehör / Ergänzungskäufe...
Vor 12 Monaten von Amazonien veröffentlicht

versus
11 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mir gefällt es nicht, weil...
- das Bildschirmseitenverhältnis für mich ungünstig erscheint. Beim Schauen von Filmen bleiben oben und unten die schwarzen Balken schimmern. Dadurch sinkt die "effektive" Bildschirmgröße des Tablets im 16:9-Filmformat auf unter neun Zoll. Da macht mir ein 8"-Tablet (16:9) mehr Sinn, da man vor allem Gewicht spart.

- die...
Vor 8 Monaten von jafrigo veröffentlicht


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210 von 220 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen iPad Air - das iPad in der 5. Generation., 13. Dezember 2013
Von 
Amazonien (Germany, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: iPad Air Spacegrau 16 GB (Personal Computers)
Da der Bericht doch etwas länger geworden ist, als Lesehilfe, eine kleine Inhaltsübersicht:

1. Einleitung
2. Gewicht
3. Formfaktor / „Anfühlen“ / „Äußerlichkeiten“
4. Innere Werte
5. iOS 7, Einrichten, Integrierte Apps
6. Lieferumfang / Zubehör / Ergänzungskäufe
7. Preise
8. Kritik
9. Fazit

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1. Einleitung
Nachdem ich mich mit der iPad Vorgängergeneration (iPad 4) überhaupt erstmals für die neue Geräteklasse (Tablet) entschieden hatte, muss ich den einleitenden Satz meines Berichtes aus dem letzten Jahr („…man braucht das iPad nicht wirklich, will es aber trotzdem nach kurzer Zeit nicht mehr hergeben.“) nach einem Jahr Tablet-Nutzung (und inzwischen seit 3 Wochen auch das iPad Air) doch etwas korrigieren: - das Tablet ist für mich im Zusammenspiel diverser elektronischer Geräte im Haushalt eigentlich nicht mehr wegzudenken. Aus dem damals beschriebenen „idealen Lückenschluss zwischen Smartphone, Notebook oder Desktop“ ist ein Tablet für mich DAS vermittelnde Gerät zwischen Desktop/Notebook, TV, NAS (Network Attached Storage, englisch für netzgebundener Speicher) und selbst der Systemkamera (integriertes WLAN) geworden.
Bevor ich auf Neuerungen bzw. Weiterentwicklungen von technischen Spezifikationen eingehe, möchte ich zuerst auf allgemeinere, er- und gefühlte erste Eindrücke eingehen, welche beim neuen iPad doch auffällig sind:

2. Gewicht
Selbst nach 3 Wochen geht es mir bei jedem In-die-Hand-nehmen des neuen iPad so, dass ich denke „Ist-das-aber-leicht“. Ich bin erstaunt, was rd. 180g ausmachen können (469g beim neuen iPad; das iPad 4 wog noch 652g). Beim iPad 4 hatte ich noch den ersten Eindruck „Es-wirkt-größer-und-schwerer-als-vorgestellt“ hervorgehoben. Wahrscheinlich hat Apple das neue Tablett deshalb auch „Air“ genannt. Das leichtere Gewicht stimmt mich erstmal zufrieden.

3. Formfaktor / „Anfühlen“ (Haptik) / „Äusserlichkeiten“
Gespeist aus dem doch deutlich geringeren Gewicht und den veränderten Formen des iPad Air (bsw. dünner: 7,5mm vs. 9,4mm) war mein allererster Gedanke einfach „Plastik“. Die Schwere und das dickere Display (das sogenannte Gorilla-Glass) des iPad 4 haben hier doch mehr Solidität vermittelt. Ausgeglichen wird dies jedoch durch das eleganter wirkende Display, weil das iPad durch die dünneren Seitenränder deutlich schmaler geworden ist (rd. 16,9cm vs. 18,6cm). Insgesamt wirkt es dadurch wie ein 16:9 Display, tatsächlich hat es immer noch ein Seitenformat von 4:3 (Balken bei 16:9-Filmen wie gehabt).
Übrigens: das neue iPad ist auch mit dem schmaleren Seitenrahmen sehr gut zu halten, eine intelligente Touchdisplay-Steuerung (herausfiltern von Fehlberührungen durch Daumen/Finger am Rand) funktioniert erstaunlicherweise sehr gut, so dass der schmalere „Halte“-Rahmen hierdurch ausgeglichen wird. Die sonstigen Änderungen des Äußeren (steilere Radien an den Seiten der Rückseite oder der angefaste umlaufende Rand des Air) gefallen mir gut bzw. besser als beim 4er. Insgesamt passt sich das iPad Air somit dem Formfaktor des iPad mini an.

Weil wir in der Familie das alte- und neue Tablet (iPad 4 und 5) für 2 Wochen noch parallel betrieben haben, fielen durch den DIREKTEN Vergleich noch mehr Unterschiede auf, über die vielleicht einige lächeln werden: das Darüberstreichen mit den Fingern auf dem Touch-Display ist „lauter“ geworden (das Tablet klingt somit auch nach mehr „Plastik“. Es scheint, trotz kompakterer Bauweise, mehr Resonanz vorhanden. Klopfen Sie mal (bei Umgebungsstille) mit dem Fingernagel auf das Display des iPad Air und parallel (wenn möglich) auf ein 4er… Ich wollte es nur erwähnen! Denken Sie jetzt bitte nicht: „Der hat Sie nicht mehr alle…“ von wegen „lautere Touchgeräusche“ oder „hat der keine anderen Probleme“.
Ich will eigentlich auf einen anderen Punkt hindeuten: denn mit dem Air hat man es mit einer umfassenden Konzept-Überarbeitung seitens Apple zu tun. Mit dieser wohl (seit der Erstvorstellung Anfang 2010) bisher deutlichsten Überarbeitung ist das iPad für mich der EIGENTLICHE Nachfolger des iPad 2 (wird ja offiziell von Apple auch noch verkauft, Ipad 3 und 4 gibt es auch noch zu kaufen – jedoch nicht mehr direkt von Apple). Die Form blieb bei den bisherigen Modellen, abgesehen von einigen Nuancen, bisher immer gleich (beim 3er kam das Retina-Display, beim 4er war es eigentlich auch nur ein besserer Prozessor).
Ich vermute (neben dem kleineren Akku) einer der Hauptgründe für das geringere Gewicht ist das verbaute neue Display. Hier hat der Hersteller erstmals auf die sogenannten IGZO-Diplays (Indium-Gallium-Zink-Oxid) gesetzt. Dieses, im Vergleich zum Silizium, neue Halbleitermaterial leitet besser und ist dünner. Dadurch wurde es möglich, die Deckschicht des Display (im Vergleich zum bisherigen Gorilla-Glass) deutlich dünner zu konstruieren. Die dabei deutlich bessere Effizienz (> 50%) der neuen Display-Technologie ist die perfekte Überleitung zu den…

4. Innere(n) Werte(n)
Das neue effizientere Display (Displays als DIE Hauptverbraucher bei Tablet und Smartphone) macht es möglich einen deutlich kleineren Akku mit geringerer Kapazität zu verbauen (32,4Wh vs. 42,5Wh). Ich denke hier hat Apple einen guten Kompromiss aus dem gefunden (Größe, Gewicht, Kapazität) was bei Akkus derzeit möglich ist. Im Falle des Air lag das Ziel wohl schwerpunktmäßig auf Größen- und Gewichtsreduzierung als Folge der geringeren Kapazität. Die Laufzeiten sind zu den des iPad 4 nämlich nahezu identisch. Mir sind hier keine Besserungen aufgefallen. Was mir allerdings deutlich aufgefallen ist: die geringere Ladezeit des Akkus. Wo er beim 4er auffällig lange 6-8 Stunden geladen hat, sind es jetzt teilweise (beim vorher fast leeren Zustand) nur noch 4 Stunden (auch eine Folge der geringeren Kapazität).
Zu den neuen Innereien gehört natürlich auch der neue A7-Prozessor (1,4GHz und Quad-Core-Grafikeinheit, ARM v8-basiert und 64-bit-Dual-Core). Was zeigt sich nun, bzw. ist auffällig, auf Basis dieser für die meisten kryptischen Technik-Vokabular: die Grafik, bzw. der Aufbau ist gefühlt „etwas“ schneller, mehr aber auch nicht. Irgendwelche Wunderdinge sind hier nicht zu erwarten. Ich habe zum Thema gelesen und Benchmarks (Vergleichsbetrachtungen) in Zeitschriften bzw. auf Portalen studiert. Ich kann jedoch nur das mitteilen, was mir im Vergleich zum 4er aufgefallen ist, eben „etwas schneller“ – Punkt.
Wie beim iPad 4 gibt es die Varianten (weiß und schwarz; Apple: „silber“ und „spacegrau“) und in den Ausführungen mit WiFi (d.h. WLAN) UND „Cellular“ (d.h. inklusive Simkarten-Einschubfach bzw. G3- oder Handynetzfunktionalität) oder in der Ausführung nur mit WiFi. Die Speichervarianten gibt es ebenfalls in den Speicher-Größen 16, 32, 64 und 128GB.
Wie beim iPad 4 habe ich mich aus den gleichen Gründen wieder für die Variante Wifi (ohne Cellular), 64GB in weiß entschieden. Ohne Sim-Karten-Funktionalität deshalb, weil der Internetzugang für den seltenen Fall, dass kein WLAN zur Verfügung steht, über Tethering (Smartphone wird zum Hotspot) mit einem vorhandenem Smartphone gewährleistet werden kann. Ich habe hier, bsw. im Urlaub, sehr gute Erfahrungen gesammelt. Egal, ob nun Android- oder iOS-Smartphone, diese Möglichkeit das Internet (ausserhalb der eigenen Wohnung) zu nutzen, funktioniert hervorragend.

5. iOS 7, Einrichten, Integrierte Apps
Die Einrichtung des neuen iPads ist, wie auch beim 4er, denkbar einfach verlaufen. Da ich das 4er ein ganzes Jahr nicht 1x per Kabel mit iTunes verbunden hatte (alle Firmware-Updates, Apps etc. über das heimische WLAN geladen) habe ich mich bei der Ersteinrichtung des Air diesmal für den Weg über iCloud entschieden. Das heißt, ich habe vor dem Zurücksetzen des iPad 4 ein Backup in iCloud abgelegt und im Einrichtungsprozeß des iPad Air das Backup vom „alten“ iPad auf das neue übertragen. Wer von einem älteren auf ein neues Gerät wechselt, dem kann ich diesen Weg nur empfehlen. Alle Apps, auch die Sortierung in den Ordnern, alle Einstellungen innerhalb der Apps sowie natürlich alle Geräteeinstellungen selber werden auf das neue übertragen. Insgesamt durchläuft man bei der Einrichtung (egal ob man nun ein Erst- oder Folgegerät) einen vorgegebenen Fragenkatalog mit fünf Schritten, zu deren Beantwortung man maximal 2 Minuten benötigt. Hilfreich bei der Einrichtung ist das Vorliegen des heimischen WLAN-Kennwortes und eine vorhandene Apple-ID. Beispielsweise wird nach der Sprache und dem Land des Nutzers gefragt. Die Fragen nach „Ortung“, „iCloud-Schlüsselbund“ kann man erstmal mit "nein" beantworten und braucht nicht gleich eine Gewissensfrage daraus zu machen. Alle mit „nein“ oder „ja“ beantworteten Fragen zu Geräteeinstellungen können leicht in den Einstellungen des Gerätes später korrigiert werden. Im letzten Schritt des Einrichtungsprozesse wird man dann gefragt ob das Gerät als Neu-Gerät-, oder ob man ein Backup eines Vorgänger-Gerätes laden möchte. Innerhalb von Sekunden waren alle Einstellungen des alten- auf dem neuen iPad. Man kann mit dem iPad nun sofort loslegen. Die Apps selber werden für einen Zeitraum im Hintergrund geladen.
Mit der neuen Gerätegeneration hat Apple etwas umgesetzt, was ich eigentlich für eine Selbstverständlichkeit halte um einigermaßen „produktiv“ mit dem Gerät arbeiten zu können. Nämlich die kostenlose Beigabe der iWorks-Apps wie beispielsweise „Pages“ (Schreibprogramm), „Numbers“ (Tabellenkalkulation), „Keynote“ (Präsentation), iPhoto oder iMovie (Foto-/Videobearbeitung). Diese Programme mussten früher für teilweise bis zu 8€ im Appstore gekauft werden.
Zum „Betriebssystem“ (Firmware) iOS 7 will ich mich, auch aus Gründen den Text - von wegen Länge - noch lesbar zu halten, gar nicht groß auslassen. Mit dem Wechsel auf iOS 7 gab es umfangreiche Neuerungen hinsichtlich der Optik und des Designs. Es ist letztendlich eine Geschmacks- und Gewöhnungsfrage. Einiges gefällt mir besser, einiges nicht. Ich bin da, solange die eigentliche Funktion einer Betriebssoftware gewährleistet ist (und diese läuft „rund“), relativ emotionsfrei und werde nicht sagen „besser“ oder „schlechter“.

Exkurs "Backup nach iCloud" - Wer sich hierfür nicht interessiert, kann im nachfolgen 6. Kapitel weiterlesen!
Vielleicht fragen sich einige: „Wie soll das ablaufen, ein Backup in die Wolke, mein iPad (16-, 32- oder 64GB) ist fast voll. Werden jetzt Dutzende GB per Upload in die Cloud hochgeladen?“ Bei häufig vorhandenen Bandbreiten von 6-oder 16Mbit/s (wohlbemerkt im Download) und entsprechend oftmals nur 1-bis 2Mbit/s im Upload kann sich jeder ausrechnen wie lange das dauern würde (wir haben hier eine 6Mbit/s – Leitung). Das läuft jedoch ungefähr so: vor dem (Erst)-Backup des Alt-Gerätes wird von der Firmware analysiert, wie groß der Speicherumfang des gesamten Backups sein wird. Sind viele Fotos oder Videos auf dem iPad wird die kostenfreie Speichervariante jedes Kunden mit Apple-ID (5GB) schnell erreicht. In meinem Falle war es so: mein 64GB –iPad 4 war mit rd. 38 GB (hiervon 5GB Fotos) also mittelmäßig gefüllt. Inklusive der Fotos sollte das Backup rund 5,6GB groß sein. Von iCloud wurde ich gefragt ob ich den „Speicherplan“ (natürlich gegen Gebühr) erweitern möchte oder ob das Backup ohne Fotos durchgeführt werden soll. Ich habe die zweite Variante bejaht (Fotos können über den Weg SD-Karten -Lightning-Adapter schnell wieder auf das iPad geladen werden) und auf einmal war das Backup nur noch rd. 650MB groß (zur Erinnerung: 5GB stehen kostenfrei zur Verfügung, 650MB = also nur etwas über 10% der gesamten Speicherkapazität). Aus der großen Differenz werden zwei Dinge deutlich: 1. Fotos / Videos werden logischerweise vom Speicherbedarf her 1:1 in iCloud abgelegt und 2. Apps werden werden „nur“ mit ihren Einstellungen in der Cloud abgelegt. Beim anschließenden Aufspielen des Backup wird aus der Wolke die App physisch „neu“ geladen (manche Apps sind ja über 1GB groß) und parallel aus iCloud die persönlichen Einstellungen der App dazu. Deshalb dauert das komplette Aufspielen auch einige Zeit (mehrere Stunden). Wie gesagt, nebenbei kann man das iPad schon nutzen (Internet) etc. Wenn das jetzt in der Ausdrucksweise technisch bis ins letzte Detail nicht ganz korrekt war, bitte ich um Verständnis – hier sollte nur das Grundprinzip deutlich werden.

6. Lieferumfang / Zubehör / Ergänzungskäufe
Der Lieferumfang ist, wie bei allen iPad-Vorgängern, sehr spartanisch: neben dem iPad selber ist im Karton nur noch das Lightning-auf-USB-Kabel und das Netzteil (12W USB Power Adapter) enthalten. Weitere Beigaben sind eine Kurzanleitung in mehreren Sprachen und die (unvermeidlichen) Apple-Aufkleber. Ich würde mir hier mindestens die Beigabe von Ohrhörern wünschen. Bei den anderen mobilen Geräten von Apple wie iPhone und iPod sind diese auch dabei.

Ich zähle hier deshalb einfach mal meine Ergänzungskäufe auf:

- Belkin Schutzhülle/Hardcover für die Rückseite
- SD-Karte auf (Apple)-Lightning-Adapter
- USB auf (Apple)-Lightning-Adapter
- Halter FlipBlade für iPad u.a. Tablets
- booq Cobra sling Kuriertasche für iPad (mini, Air) oder 10-Zoll Tablet, grau

Für das Hardcover (Hartplastik-Hülle) von Belkin hatte ich mich entschieden, weil es Ende November noch keine große Auswahl gab und alle meine Wünsche erfüllt wurden: Hartplastik (ich mag die weichen Silikon-Hüllen nicht), Softtouch-Oberfläche (besserer Grip zum Halten) und die Farbe klar/transparent.
Den Adapter (SD-Karte auf Lightning) , den Halter (flipblade von Belkin) und die Tasche hatte ich bereits beim iPad 4 mit guten Erfahrungen genutzt. Zu den vier mit Link aufgeführten Ergänzungskäufen siehe für mehr Details meine separaten Berichte / Rezensionen.
Smartcover: Warum hat Apple kein Leder-Smartcover mehr im Programm? Beim 4er nutzte ich noch das schwarze aus Leder. Da ich jedoch feststellte, es gar nicht so oft genutzt zu haben (iPad wurde meistens separat ohne Smartcover aufrecht im Halter abgelegt), habe ich vorerst keines bestellt. Beim 4er und jetzt beim Air habe ich mich gegen die Anbringung einer Display-Folie entschieden. Warum: wenn man regelmäßig Halter, Tasche, Cover oder Smartcase nutzt, ist das Display einfach ausreichend geschützt. Ich habe das iPad 4 jedenfalls mit der Angabe „keine sichtbaren Gebrauchsspuren auf Display und Rückseite“ verkaufen können.

7. Preise
Es wurde in den Medien eher seltener thematisiert. Aber ist Ihnen schon aufgefallen, dass das Air im Vergleich zum iPad 4 etwas günstiger geworden ist? Je nach (Speicher)-Ausstattung (zumindest bei den Varianten ohne Cellular) in einer Spanne von 2,25% bis 6,25%. Beispielsweise bei meinem Gerät (ohne Cellular, weiß, 64GB) ist der UVP-Preis jetzt 659€ = rd. 5,75%. Beim iPad 4 waren es 699€.

Als Ergänzung hier alle offiziellen UVP-Preise des Herstellers.
Wi-Fi:
16 GB = 479€; 32 GB = 569€; 64 GB = 659€; 128 GB = 749€
Wi-Fi + Cellular:
16 GB = 599€; 32 GB = 689€; 64 GB = 779€; 128 GB = 869€

Klar, die Geräte sind (immer noch) zu teuer. Auch hier bezahlt jeder einen Aufschlag für den Namen. Regelmäßig werden nach der Neuerscheinung von Geräten diese auseinandergebaut und die Einzelteile analysiert. Die Gesamtsumme der Marktpreise der Einzelteile entsprechen nur einem Bruchteil dessen was am Ende von jedem Käufer bezahlt wird. Auch wenn man die Ausgaben für F/E (Forschung und Entwicklung), Marketing und die (chinesischen) Löhne mit einrechnet. Die Gewinnspannen, welche Apple hier realisiert, sind enorm.

8. Kritik
AUCH bei einem Apple-Gerät (ich muss leise schmunzeln) kommt man an DIESEM Punkt nicht vorbei. Wer sich ein solches Gerät, und noch dazu für sehr viel Geld, NUR kauft, weil es gerade „chic“ ist oder viele andere es besitzen und nach dem ersten Auspacken dann überrascht ist, dass es eben kein SD- oder miniSD-Kartenfach für eine Speichererweiterung oder die Datenübertragung besitzt, keinen HDMI-Anschluss hat und das iPad mal eben nicht SO einfach vom Notebook- oder Desktop-Computer als reguläre Festplatte erkannt wird – hat sich vorher möglicherweise nicht ausreichend informiert.
Die Gründe hierfür sind vielfältig: wirtschaftliche (Gewinn-Maximierung), Sicherheitsgründe (keine Schadsoftware), das Anwendererlebnis nur auf die reine Nutzung fokussieren (technische Details im Hintergrund sollen den Anwender in seiner Nutzung nicht „ablenken“. Das kann, je nach Nutzungsanspruch und Perspektive, Nach- aber auch Vorteile haben. Einige eingeschränkte Nutzungsmöglichkeiten (Restriktionen seitens Apple) sehe ich kritisch. Ein Beispiel: warum ist der Lightning-SD Karten Adapter nur für das iPad und nicht für das iPhone nutzbar. Man muss dazu wissen, dass der Adapter ja auch bei der funktionierenden Nutzung am iPad durch Software-Einschränkungen weiter in der Nutzung begrenzt ist (nur Übertragung von Fotos u. eingeschränkt Videos in eine Richtung – keine Datenübertragung.)

Was ich empfehle: die potenziellen Anwender/Käufer sollten sich über die Einschränkungen und mögliche Nachteile VOR der Anschaffung im Klaren sein.
Letztendlich hat Jeder auf Basis ausreichender Vorab-Information die Wahl sich zu entscheiden.

9. Fazit
Auch bei geäußerter Kritik und vergleichsweise hohen Geräte-Preisen. Das iPad ist immer noch oder wieder ein tolles Stück Technik.
Ich nutze das iPad gerne. Möchte aber allen empfehlen sich nicht nur über die Vorteile-, sondern auch über mögliche Nachteile oder Einschränkungen zu informieren.

Bitte nicht wundern: da ich, abgesehen von der Cellular-Funktionalität, die Geräte für vergleichbar halte, stelle ich den Bericht auch bei den anderen iPad Air Varianten (ohne Cellular) ein.

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Zum Schluss möchte ich anmerken, dass der Bericht meine rein subjektive Meinung- und persönlichen Eindruck widerspiegelt. Ich hoffe der Text ist trotzdem fair und war für den Einen oder Anderen von Nutzen oder hilfreich. Mögliche Fragen können gerne über die Kommentarfunktion gestellt werden.
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kapitulation eines Apple-Kritikers, 21. September 2014
Rezension bezieht sich auf: iPad Air Spacegrau 16 GB (Personal Computers)
Diese Rezension basiert auf einem vom Provider subventionierten iPad Air im Rahmen der Verlängerung meines Mobilfunkvertrags.

Als vornehmlicher Windows- und nachfolgend auch Android-Fan mit sehr kritischer Einstellung gegenüber der Preis-, Update- und Restriktions-Politik von Apple kam nach fast 10 Jahren apfelfreier Zeit (damals hatte ich mehrere iMacs) mit dem iPad Air mal wieder ein Produkt aus Cupertino ins Haus.

Als Nutzer mehrerer Smartphones und Tablets mit Android-Betriebssystem bin ich bestens mit den Vorzügen (und auch Macken) des Google-Betriebssystems vertraut und stand dem iPad und iOS deshalb sehr kritisch gegenüber - getreu der verbreiteten Devise "nichts als überteuerte Lifestyle-Produkte" - das iPad Air hat mich eines besseren belehrt.

Statt nachfolgend ellenlang technische Details auszuwalzen, die in anderen Rezensionen ausführlich beleuchtet wurden, will ich auf die Unterschiede und Vorzüge eines iPad gegenüber Android-Tablets eingehen.

►Das Display
Ich durfte bereits mehrere hervorragende Amoled-Displays im Kleinen (z. B. Samsung Galaxy S4) wie im Großen (Samsung Galaxy Tab 4 10.1) betrachten - doch das Retina-Display des iPad hat mit wirklich umgehauen.

Beruflich bin ich auch im Layout-Fach unterwegs, und ich habe meine PDF-Dokumente bislang noch nicht in einer derart gestochen scharfen, knackigen und farbenfrohen (und dabei nicht übertrieben bunten!) Darstellungsqualität bewundern dürfen (weder auf dem großen PC-Monitor noch in der fertigen Druckversion).
Die Auflösung ist mit knapp über 2000 Pixeln in der Horizontalen genau richtig, um selbst kleinste 5-Punkt-Schriften deutlich lesbar darzustellen. Auch Fotos und Full-HD-Videos wirken auf dem Retina-Display ungemein plastisch, farbenfroh und gestochen scharf.

Dabei wird die Farbenpracht nicht wie bei so vielen anderen Tablet-Displays mit einer gnadenlosen Display-Verspiegelung erzielt. Das nur geringfügig spiegelnde Display macht das iPad in Verbindung mit der enorm hohen Helligkeit auch bei Sonnenschein draußen verwendbar - ich konnte es kaum glauben, als ich gestern Mittag auf der Terrasse bei Sonnenschein das Gerät ohne jede Mühe einrichten konnte.

Zum mehrfach kritisierten Seitenverhältnis: Als professioneller Nutzer geht mir der Trend zum 16:9-Format sowieso gegen den Strich - dieses Seitenverhältnis ist *ausschließlich* für das Betrachten von Videos optimiert, und alle anderen Dinge die man mit solch einem Tablet machen kann unterwerfen sich diesem Breitbild-Diktat. Natürlich stören mich die schwarzen Balken beim Betrachten von Videos - noch extremer sogar bei Cinemascope-Filmen - doch ich nehme diesen Nachteil gerne in Kauf, wenn das Seitenverhältnis von ca. 4:3 die restlichen 80-90 Prozent meiner Tätigkeiten mit dem Tablet (Mails, Dokumente, PDFs, E-Paper etc.) deutlich angenehmer gestaltet.

Auf den Punkt gebracht: ein besseres Tablet-Display ist mir bislang noch nicht untergekommen.

►Die Performance
Mein bisheriges Haupt-Tablet, ein Acer A510 mit Tegra-3-Architektur, gehörte beim Kauf vor 2 Jahren zu den schnellsten Tablets am Markt und leistet auch heute noch gute Dienste. Doch die Performance des iPad Air hat mich regelrecht vom Hocker gerissen. Schon im alltäglichen Betrieb - Display-Kippen, Wischen, Zoomen - bekommt man eine Ahnung von der Leistung, die unter der Haube des iPad schlummert. Alles funktioniert verzögerungsfrei und extrem flott - ich denke der Ausdruck "in Echtzeit" trifft es am besten.

Doch zur Höchstform durfte das iPad in meinem Test erst durch Belastungen auflaufen, die jedes andere Tablet in die Knie zwingen. Eine 26 MByte große PDF-Datei mit großen Bildern in 300 DPI bei höchster Qualitätsstufe (aus InDesign heraus geschrieben)? Wird in Sekundenbruchteilen geladen und augenblicklich knackscharf in Maximalauflösung dargestellt. Bei anderen Tablets/Smartphones werden solche PDF-Seiten stets zunächst unscharf dargestellt und erst anschließend mit einer deutlichen Verzögerung scharf gerendert. Selbiges beim Wischen und Zoomen. Android: sichtbarer Seitenaufbau, unscharfe "Vorschau"-Darstellung, dann erst maximale Schärfe nach dem Rendern. iPad: ich muss schon wieder den Ausdruck "Echtzeit" bemühen. Egal wie schnell ich durch die Broschüre wische, rein- und wieder rauszoome: Immer wird das Dokument in Top-Qualität angezeigt. Respekt!

Anschließend bin ich noch eine Stufe weiter gegangen: Streaming von 1080p-Videos über das häusliche NAS und WLAN auf das iPad Air. In dieser Disziplin kapitulierten bislang alle Tablets, die mir zur Verfügung standen (auch die neueren Samsungs) - denn hier spielen mit Prozessor-, WLAN- und Grafik-Leistung gleich drei technische Aspekte eine große Rolle. Zunächst ein Tipp: Ich habe den halben Nachmittag mit der Suche nach einem Player verbracht, der DLNA-Streaming vom MKV-Dateien mit AC3-Sound unterstützt, und bin letztendlich im hervorragenden nPlayer fündig geworden.

Das Ergebnis war entgegen meiner Erwartungen überragend - knackscharfe Videos mit einer Auflösung von 1920x1080 Bildpunkten liefen absolut ruckelfrei und weitgehend smooth (abgesehen von heftigen Schwenks) auf dem brillanten Display des iPad Air. Keine Klötzchen, keine Aussetzer - einfach nur purer Full-HD-Genuss. Alle Achtung.

►WLAN-Leistung
Das iPad ist enorm empfangsstark - wo das Acer Tablet und das S4 nur noch einen Balken anzeigen und sich die Download-Performance schon spürbar vermindert, zeigt das iPad Air noch 2-3 Balken an und schaufelt Daten munter vom NAS-Laufwerk oder aus dem Internet herunter. Top!

►Verarbeitung/Gewicht/Haptik
Wie ich es von Apple nicht anders erwartet habe, ist das Gerät exzellent verarbeitet, extrem leicht, liegt gut in der Hand und macht einen überaus edlen Eindruck. Was mich ein wenig stört, ist die glatte Alu-Oberfläche auf der Rückseite - viele andere Tablets sind mit regelrechten Handschmeichler-Materialen beschichtet, das hätte ich mir auch beim iPad gewünscht. Aber egal, das Teil steckt sowieso in einem Leder-Sleeve, sodass dieser Nachteil kaum ins Gewicht fällt

►Sound
Aus einem derart winzigen Resonanzkörper wie dem iPad-Gehäuse holen die verbauten Lautsprecher ein verblüffend sattes und voluminöses Klangbild heraus - so wird das Filmegucken oder Musikhören auch ohne Kopfhörer zum Genuss. Oder besser *würde* - denn was mich mit absoluter Fassungslosigkeit zurückgelassen hat, ist die Positionierung der Stereo-Lautsprecher an der kurzen Unterseite des Geräts. Wer hat sich denn diesen Konstruktionsfehler geleistet?!? Ich - und sicher auch viele andere Anwender - nutzen das Gerät auch aufgrund seiner handlichen Abmessungen hauptsächlich in horizontaler Ausrichtung, und beim Videogucken im Ständer auf dem Tisch kommt sowieso nur diese Ausrichtung in Frage. Dann kommt der Sound quasi in Mono von der rechten Seite des Geräts - was hat die Designer geritten, solch eine Anordnung der Lautsprecher überhaupt in Erwägung zu ziehen? Ich war nah dran, für dieses Manko einen Stern abzuziehen, doch damit würde ich dem ansonsten hervorragenden Gerät Unrecht tun. Kopfhörer oder externe Lautsprecher regeln.

►Betriebssystem/Software
Nach all den Lobeshymnen nun zum kritischen Teil meiner Rezension: Der geschlossenen iTunes-Plattform. Dieses Apple-Diktat in Sachen Software, die ich nutzen darf oder nicht, ist mir insbesondere bei meiner Recherche nach vernünftigen Video-Playern für das DLNA-Streaming sauer aufgestoßen. Ich denke, dieses praktische Beispiel lässt sich auch auf viele andere Softwarebereiche ausdehnen.

Auf den Androiden habe ich die Wahl unter Dutzenden guten Videoplayern, die anstandslos AC3 und DTS Audio wiedergeben - viele davon sogar kostenlos. Bei meiner Video-Recherche bin ich mehrfach auf den Tipp gestoßen, mein iPad per "Jailbreak" zu rooten (sagt man das so bei iOS?), doch ich halte nicht viel von solchen tiefen Eingriffen in bestehende Systeme (meine Androiden sind allesamt nicht gerootet). Blieb als einzige Alternative unter iOS nur das (hervorragende!) nPlayer, für das ich allerdings knapp 5 Euro berappen durfte.

Alternativen wie den kostenlosen, hervorragenden VLC Player hat "der Storebetreiber" (also wohl Apple) einfach flugs aus dem iTunes Store verbannt. Hier spielte wohl der Lizenzstreit mit Dolby wg. AC3-Codecs eine Rolle. Nichtsdestotrotz habe ich bereits am ersten Nachmittag Bekanntschaft mit der doch sehr restriktiven App-Politik von Apple gemacht.

Dazu muss ich allerdings sagen: Wenn mein System all meine Bedürfnisse - auch durch den Erwerb kostenpflichtiger Apps - perfekt erfüllt, dann kann ich mit den Restriktionen des iTunes-Store gegenüber der "freien" Android-Welt gut leben.

►Fazit
Das iPad Air hat mich in der Summe seiner Eigenschaften wirklich fast komplett überzeugt - lediglich die selten dämliche Lautsprecheranordnung und die bekannten iTunes-Store-Restriktionen haben mich als eingefleischten Android-Nutzer gestört. Unterm Strich bleibt ein hervorragendes Gerät mit einem überwältigenden Display und einer fantastischen Performance - 5 Sterne!
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26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das derzeit beste Tablet!, 1. Mai 2014
Von 
Century - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: iPad Air Spacegrau 16 GB (Personal Computers)
Als Multi-Tablet-Nutzer hatte ich bereits einige Tablets in Gebrauch. Unter anderem ein Win8-Tablet, das Galaxy Tab 3/Tab 4 von Samsung und das Xperia Z2. Doch so richtig glücklich konnte mich weder das eine noch das andere machen. Das eine Tablet war häufig viel zu langsam, das andere wiederum zu verschachtelt in der Ordner- und Menüführung, das andere wiederum versagte in der Materialfertigung. Mein Gedanke: es muss ein iPad her, welches in vieler Munde ja als DAS Tablet schlecht hin betitelt wird und vor allem in punkto Display und Performance ein richtiger Knaller sein sollte. Und da mir das iPad Mini nach reiflicher Betrachtung dann doch zu klein erschien, fiel die Wahl schließlich auf das iPad Air in der 16Gb Version, denn ich nutze datt Dingen bevorzugt nur zum Surfen, Emails checken, Musik via AirPlay streamen und für Youtube-Videos/kleinere Streams. Und was soll ich sagen: Das iPad Air ist nach mehreren Wochen intensiver Nutzung mein neues Lieblings-Tablet geworden, und das wird sich auch nicht mehr ändern!

Zunächst ein Wort zur Erst-Einrichtung: Hier hatte ich am meisten bedenken, hörte ich von Horrorgeschichten wie der komplizierten Ersteinrichtung mit ID-Erstellung, Kontoangaben und ähnlichem. DOCH, dem ist gar nicht so! Ich bin kein Technik-Junkie, und dennoch empfand ich die Einrichtung kinderleicht. Notebook angeschaltet (Sony Vaio mit Win8), iTunes runter geladen, dann den App-Store bei Google gesucht, eine kostenlose App zum "Kauf" gewählt (auf diese Weise umgeht man nämlich das angeben einer Zahlungsart beim erstellen der Apple-ID), dann schnell eine Apple-ID erstellt, das iPad angeschaltet, Apple-ID bei der Erstkonfiguration angegeben und zack: das iPad ist startklar. Alles kinderleicht, 5 Minuten Zeitaufwand, fertig.

Das iPad selbst begeistert jedoch nicht nur durch eine simple Inbetriebnahme, es ist einfach ein tolles Stück Technik. Die Verarbeitung ist über jeden Zweifel erhaben. Wenn ich`s genau nehme, ist das iPad Air ohne Frage das bis dato hochwertigste Tablet das ich in Händen hielt. Es liegt hervorragend in den Fingern, es ist Federleicht und es fühlt sich einfach nur super wertig an - wie aus einem Guss! Da knarzt nichts und da wackelt nichts. Das Display ist zudem ein einziges Highlight (2048 x 1536 Pixel bei 264ppi): Die Farbgebung ist brillant, die Darstellung von Bildern und HD-Videos ist knackscharf, der Betrachtungswinkel liefert ordentliches ab und der Schwarzwert ist erstklassig. Zudem reagiert das Display auf jede kleine Fingerberührung. Nett sind auch die unterschiedlichen Funktionen, wie das wegpacken von geöffneten Apps und ähnlichem – einfach die ausgestreckten Finger auf dem Display zusammen führen und weg ist die App. Dann die Finger von einander weg schieben und schon kann man bequem zwischen den Apps hin und her switchen, oder diese schließen. Knöpfe? Überflüssig! Das alles geht zudem butterweich und ohne jegliche Verzögerungen von statten. Und auch die Inbetriebnahme aus dem Standby heraus geschieht innerhalb eines Wimpernschlages.

Womit ich auch zum nächsten Pluspunkt komme, der oft gelobten Performance. Diese verdient ihr Lob übrigens zu recht! Gegen das iPad stinkt zum Beispiel das Galaxy Tab 3/Tab 4 oder das Xperia Z2 Tablet gnadenlos ab. Beim iPad hängt nichts, es hakt nichts, das Drehen des Display`s von der Senkrechten in die Wagerechte geschieht quasi in Echtzeit, die Ladezeiten sind auf ein Minimum reduziert, keine Verzögerungen bei Touches, keine nervigen Ladezeiten, Apps oder iTunes werden binnen weniger Augenblicke geöffnet und die Internet-Performance bzw. der Wlan-Empfang ist sagenhaft gut. Denn wo ein Xperia Z2 Tablet oder ein Acer P3 Ultrabook in punkto Empfang beispielsweise versagen, schnurrt das iPad Air wie ein Kätzchen und verrichtet ohne zu murren seinen Online-Dienst.

Am meisten gefällt mir allerdings (deshalb bevorzuge ich fortan auch das iPad) die einfache Bedienung. Das Air ist so einfach und übersichtlich, das ist schlicht wunderbar! Sämtliche Einstellungen findet man auf Anhieb. Man muss sich durch keine Ordner und Unterordner wursten, Funktionen liegen frei und sind schnell und übersichtlich zu erreichen/beschrieben, man hat ruck zuck Einblick in den Speicher oder die Akkulaufzeit, und selbst Apps herunter laden und dann wieder löschen geht mit wenigen Finger-Klicks. Hinzu gesellt sich dann auch noch die hervorragende Akkulaufzeit. Selbst nach mehreren Wochen intensiver Nutzung hält der Akku im Schnitt sagenhafte 14-15 Stunden bei normalem Gebrauch und mittlerer Display-Helligkeit! Zusätzlich befand sich das iPad rund 50 Stunden im Standby! Und das toppt so ziemlich alles was ich bis dato an Tablet-Akkus vergleichen konnte. Die Kamera (5MP) taugt ebenfalls. Sicher, für Fotoshootings ist sie nicht empfehlenswert und im dunkeln kann man das Ding auf grund des fehlenden Blitzlichts auch vergessen. Aber für den schnellen Knipser zwischendurch, ein Ebay-Bild oder was auch immer, reicht die Qualität allemal.

Was bleibt abschließend also zu sagen. Nun, ich habe lange die Finger von Apple-Tablets gelassen, das wird mir jedoch nicht noch einmal passieren. Bei mir sind jedenfalls sämtliche Zweifel ausgeräumt und das iPad Air ist in meinen Augen ohne Frage, das beste Tablet auf dem Markt. Es ist auf höchstem Niveau gefertigt und designt, die Performance sucht ihres gleichen, die Bedienung ist kinderleicht und die Menü-Übersicht gewährleistet stets ein schnelles Arbeiten. Sicher, auch dieses Tablet ist nicht gänzlich perfekt. Dennoch reicht das Gebotene locker für 5 Sterne!
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36 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leicht, schnell und hochwertig, 7. November 2013
Rezension bezieht sich auf: iPad Air Spacegrau 16 GB (Personal Computers)
Das iPad Air ist mein Upgrade vom iPad mini. Eigentlich wollte ich auf das iPad mini 2 mit Retina Display warten, aber als ich vom leichten Gewicht des Air gelesen habe, ist es nun dieses geworden. Was für eine glückliche Entscheidung! Wie beim mini lässt sich das Air wunderbar angenehm halten, durchaus beim gemütlichen Lesen auf der Couch auch mal mit einer Hand. Die Verarbeitung ist perfekt, äusserst hochwertig, wie man es auch erwarten sollte.
Das Retina-Display ist spitze und deutlich besser als das Display vom mini. Texte sind gestochen scharf, Pixel sind wirklich keine zu erkennen. Bilder und hochauflösende Videos zu Betrachten sind ein Genuss. Meine «Zeit»-App z. B. lässt sich, auch wegen der Displaygrösse, angenehmer lesen.
Am meisten begeistert bin ich jedoch über die hohe Leistung im Vergleich zum mini. Websites werden so schnell geladen, dass man den Vorgang manchmal gar nicht bemerkt und "plötzlich" schon auf der Homepage ist. Auch beim Lesen von Magazinen, mit vielen Grafiken / Bildern, wie z. B. dem «Surfer Magazine», spürt man die Power. Kein Ladeverzug mehr - toll!
Die Einrichtung des iPad Air hat wunderbar einfach und sehr schnell funktioniert. Man kann es ohne Backup, als Backup aus der iCloud oder von iTunes einrichten und somit die Daten synchronisieren. Ich habe mich für die Variante über die iCloud entschieden. Einfach die ID eingegeben und meine Apps, Bücher, Magazine, Kontakte etc. wurden aus der iCloud heruntergeladen. Nebenbei besitze ich von Apple noch das iPhone 5 und das Prinzip der iCloud funktioniert wirklich einfach.
Auf die Schnelle zum Schutz habe ich mir noch das passende Smart Cover von Apple gekauft. Vorbestellt ist jedoch von Kavaj die Ledertasche «Berlin», da die Rezensionen für die früheren iPads sehr gut sind.
Fazit: Ein top Tablet! Hochwertig, schnell und leicht!
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gut, aber nicht perfekt, 7. Mai 2014
Von 
Semenchkare "Semenchkare" (Köln, Nordrhein-Westfalen, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: iPad Air Spacegrau 16 GB (Personal Computers)
Ich bin von einem Samsung Galaxy Note 10.1 auf das iPad Air umgestiegen und kenne daher beide Systeme mit ihren jeweiligen Vor- und Nachteilen. Ideal wäre für mich eine Mischung aus beiden Welten, man könnte die Vorteile verbinden und die Nachteile vermeiden. Dies wird es aber wohl so nicht geben und so muss man lernen, mit den spezifischen Vor- und Nachteilen des jeweiligen Systems umzugehen.

Das iPad Air ist sehr wertig verarbeitet und für ein Tablet dieser Größe sehr leicht. Allerdings bewegen sich mittlerweile auch neuere Tablets aus dem Android-Lager in dieser Gewichtsklasse und unterbieten das iPad Air teilweise.

Einrichtung und Bedienung sind aus meiner Sicht sehr simpel und auch für Anfänger leicht und schnell erlernbar. Das iPad Air ist trotz "nur" 1 GB RAM und "nur" Dual-Core-Prozessor auch bei mehreren geöffneten Anwendungen sehr schnell, Ruckler oder Verzögerungen sind nicht auszumachen. Da ist man von vielen - der Papierform nach "potenteren" - Android-Tablets anderes gewohnt (Stichwort: Mikroruckler).

Schlecht gelöst ist für mich die Anbringung der Stereo-Lautsprecher. Diese befinden sich an einer Schmalseite des iPads dicht nebeneinander. Sieht man einen Film oder ein Video, kommt der Klang nur aus einer Seite. Was die Apple-Entwickler da geritten hat, ist mir ein Rätsel. Warum bringt man Stereo-Lautsprecher nicht an zwei gegenüberliegenden Seiten an?

Ein anderer Nachteil ist systembedingt: die mangelnde Anpassbarkeit. Mir gefällt beispielsweise die Bildschirmtastatur nicht. Warum man nicht über den Buchstaben noch eine Zahlenreihe unterbringt, wie das viele Tablets im Android-Bereich schon von Haus aus mitbringen, ist für mich auch nicht erklärbar. Platz dafür wäre auf jeden Fall vorhanden. Wie gesagt, andere bekommen das auch hin und dies würde die Bedienbarkeit in meinen Augen noch weiter vereinfachen. Während man im Android-Bereich bei Nichtgefallen der Standard-Bildschirmtastatur sich problemlos eine andere nachinstallieren kann, geht dies bei iOS nicht. Man muss die Tastatur so nehmen, wie sie ist. Warum die Tastatur auch manchmal weiß und manchmal schwarz ist, verstehe ich auch nicht so ganz (dass sich die Farbe der Tastatur je nach Anwendung ändert, kannte ich bislang noch nicht). Neu war für mich auch, dass die Tastatur immer in Großbuchstaben angezeigt wird (bei Android wechselt auch die Anzeige der Buchstaben auf der Tastatur, je nachdem, ob man groß oder klein schreibt).

In manchen Fällen vermisse ich auch einen Zurück- oder einen Menü-Button. Das Drücken der Home-Taste führt manchmal auf den Homescreen und manchmal nur eine Ebene zurück. Einen separaten Zurück-Button würde ich persönlich besser finden (aber das ist nur meine Meinung als ehemaliger Android-Nutzer). Manchmal wünscht man sich auch einen Menü-Button, um ein kontextsensitives Menü aufzurufen und Einstellungen vornehmen zu können.

Diese kleinen "Ärgerlichkeiten" lassen mich einen Punkt abziehen, der Gesamteindruck ist aber auf jeden Fall positiv. Ich freue mich, dass ich - im Gegensatz zu meinem früheren Android-Tablet - keine Hänger und Abstürze mehr habe und alles butterweich läuft. Aber manchmal vermisse ich halt einige lieb gewonnenen "Eigenheiten" von Android.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gutes Arbeitsgerät, 12. August 2014
Rezension bezieht sich auf: iPad Air Spacegrau 16 GB (Personal Computers)
Endlich ein iPad! Mein Mann ist absoluter Applefan, nun hat er nach dem MacBook endlich sein iPad.
Hier seine Bewertung:
Ich benutze das iPad für Arbeit und Freizeit, das heißt zum Surfen, Schreiben von E-Mails und Beiträgen, Schreibapps, Büroapps - für mich ersetzt der iPad das Laptop/MacBook vollständig.
Das iPad liegt gut in der Hand. Es ist schön leicht und dünn.
Es hat ein gutes User-Interface.
Es reagiert dank optimierter Apps schnell.
Im Nachhinein würde ich das 64GB kaufen, aber trotzdem bin ich mit diesem sehr zufrieden.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verdammt stark, 5. April 2014
Rezension bezieht sich auf: iPad Air Spacegrau 16 GB (Personal Computers)
Leicht,dünn und verdammt schnell
Eines der besten Geräte die ich jemals in der Hand gehalten habe
Auch in puncto Design hat Aplle sich da etwas ganz tolles einfallen lassen
Ich bin beeindruckt von diesem Ipad
Der neue Prozessor und die Kamera überzeugen mich auf ganzer Linie
Alles läuft flüssig und perfekt
Kann es jedem empfehlen
[...] (Mobilfunk trotz Schufa)
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24 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Android vs. iOS -> And the Winner is..., 15. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: iPad Air Spacegrau 16 GB (Personal Computers)
Anfang 2013 hatte ich mich bewusst für Android entschieden, da ich bereits ein Android Smartphone (Galaxy S2) besessen habe und weil mir die Apple Tablets zu teuer waren.
Mein erster "Versuch" war ein Acer Iconia A700, welches solch eine schlechte Performance hatte, dass ich es umgehend zurückgeschickt hatte. Zweiter Versuch war ein Nexus 7, die Performance hatte gepasst, aber das waren halt nur 7-Zoll.
Insofern hat mir Android nur eine Kompromisslösung geboten, da vernünftige (=leicht und kompakt) 10-Zoll-Geräte nicht existierten und 7-Zoll eigentlich zu klein war, aber das Nexus 7 wenigstens anständige Performance gezeigt hat.

Im Herbst, als das neue iPad vorgestellt wurde, hatte ich ursprünglich das iPad mini 2 im Blick und war dann bei der Vorstellung des iPad Air so begeistert, dass ich es sofort bestellt habe, auch wenn ich beim Preis schlucken musste. Ein 10-Zoll-Tablet mit solch kompakten Maßen und so geringem Gewicht musste doch die eierlegende Wollmilchsau sein!

Und so war es dann auch! Das iPad ermöglicht ein solch flüssiges Arbeiten, keine Ruckler, alles öffnet und schließt sich flüssig und dann auch noch toll animiert. Selbst aktuelle Spiele laufen mit vollen Details sehr flüssig. Die Benutzererfahrung ist auf dem iPad um Welten besser als bei Android. Wenn ich jetzt mein Nexus 7 anwerfe, empfinde ich selbst das Scrollen zwischen zwei Homescreens als ruckelig, da das iPad einfach deutlich besser läuft.

Natürlich gibt es auch Nachteile, legt man die rosarote Brille ab: Hoher Preis (680€ für die LTE-variante), keine SD-Karten, Daten drauf zu kriegen ist komplizierter. Aber die Nachteile waren mir bekannt und für mich überwiegen die Vorteile bei Weitem.

Selbst die Synchronisation zwischen meinem Galaxy S2 und dem iPad funktioniert tadellos, den Google-Apps sei dank. So können z.B. Fotos per Google+ zwischen beiden geräten synchronisiert werden.

Zu guter Letzt will ich noch die äußerst hochwertige Verarbeitung erwähnen. Das iPad Air liegt so gut in der Hand und fühlt sich durch die Aluminium-Verarbeitung wirklich extrem gut an, das ist echt ein Genuss!

Fazit: Vielen Dank Apple, Ihr habt hier wahrlich den derzeitigen König unter den Tablets entwickelt. Meiner Meinung nach die Wiederbelebung des 10-Zoll-Sektors und eine Meisterleistung der Apple-Ingenieure und Designer!

Sorry Google, ihr habt mit Android noch sehr viel Potenzial, aber derzeit schafft es kein Hersteller auch mit schnelleren Prozessoren und 3x so viel Arbeitsspeicher ein vergleichbares Tablet herzustellen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gutes Gerät zum Surfen etc., 19. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: iPad Air Spacegrau 16 GB (Personal Computers)
Das iPad Air ist durch sein Design natürlich apple-typisch auffallend.
Die Verarbeitung ist wie gewohnt erste Klasse, aber was mich einfach immer wieder begeistert ist das Betriebssystem iOS.
Denn was Apple hier auf die Beine gestellt hat, schafft weder die Jungs von Windows mit ihrem Farbenwahn noch die Jungs aus Mountain View mit ihrem Androiden.
iOS ist aufgeräumt und verfügt über das was man braucht - und nicht mehr.

Was ich besonders liebe ist Keynote - Pflicht für jeden iPad-User. Es schlägt PowerPoint um Weiten und ist wie das Betriebssystem einfach und aufgeräumt.
Ich nutze mein iPad vor allem zum Surfen und für Präsentationen, denn da ist es einfach ungeschlagen.
Wer möchte schon mit einem Laptop auf dem Bauch rumliegen?
Richtig niemand.
Und das ist der nächste Pluspunkt - Es ist wesentlich leichter als der Vorgänger und ohne Tastatur einfach handlicher als ein Notebook.

Für wirkliches Arbeiten rate ich allerdings zu einem Ultrabook, denn diese sind ebenso leicht und komfortabel, aber verfügen über eine Hardware-Tastatur was beim Schreiben längerer Texte einfach nicht zu ersetzen ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unterschied zu Ipad Air 2 nur minimal zu spüren, 29. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: iPad Air Spacegrau 16 GB (Personal Computers)
Positiv: - Bildschirm hat eine top Auflösung und Helligkeit - Allgemein läuft das System sehr schnell und flüssig - Apps werden schnell gestartet - relativ lange Akkulaufzeit - sehr gute Verarbeitung (fühlt sich sehr Wertig an) - sehr dünne und kompakte Maßen - die Bedienung ist sehr angenehm und total bedienerfreundlich - sehr guter WLAN-Empfang Neutral: - das Ipad ist nicht soooo leicht wie in vielen Rezensionen angepriesen. Doch im Gegensatz zu anderen 10 Zoller Tablets vollkommen in Ordnung. - Fehlen von Schnittstellen (HDMI Ausgang, SD-Kartenslot). Ich vermisse sie nicht, deswegen habe ich mir gleich die größere Variante mit 64GB bestellt. Contra: (dazu muss man sagen, dass ist Meckern auf hohem Niveau) - wird bei langem Nutzen an der Rückseite etwas warm - die Kamera ist bei nicht optimalen Lichtverhältnisse sehr schlecht! (die frage ist nur, wer mit einem 10 Zoller Tablet großartig Fotos schießt)
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iPad Air Spacegrau 16 GB
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